Donnerstag, 21. September 2017

Ab kommenden Jahr sind Rauchmelder Pflicht

Mach mich an – die Decke!

Weinheim, 16. Juni 2014. (red/fw) Am Freitag, den 13. Juni, fand deutschlandweit der 9. Rauchmeldertag statt. Deshalb informierte die Weinheimer Feuerwehr √ľber die Rauchmelderpflicht zum 01. Januar 2015. [Weiterlesen…]

Rauchwarnmelder f√ľr Kinderzimmer

Abschluss der Aktion ‚Äěmit Sicherheit ins Leben‚Äú

Weinheim, 04. M√§rz 2014. (red/fw) Die Aktion ‚Äěmit Sicherheit ins Leben‚Äú wird abgeschlossen. Kinderzimmer sollen weiter sicher bleiben. [Weiterlesen…]

Freitag ist Rauchmeldertag

Brandgefahren zur Weihnachtszeit vermeiden

Rhein-Neckar, 11. Dezember 2013. (red/fw) Die freiwillige Feuerwehr Weinheim erinnert daran, dass die Adventszeit – im wahrsten Sinne – brandgef√§hrlich sein kann und gibt Tipps, wie sie auch weiterhin die sch√∂nste Zeit im Jahr bleibt. Am kommenden Freitag, 13. Dezember findet deshalb traditionsgem√§√ü der Rauchmeldertag statt. [Weiterlesen…]

Damit man nicht erst hinterher kl√ľger ist

‚ÄěSicherheit im Alltag‚Äú mit der GAL

Weinheim, 29. Mai 2013. (red/pm) Zu oft sterben Menschen bei einem Wohnungsbrand, der durch einen Rauchmelder rechtzeitig h√§tte erkannt werden k√∂nnen. Sicher soll es zu hause sein. Deshalb findet am kommenden Mittwoch, 05. Juni, im Rolf-Engelbrecht-Haus ein B√ľrgergespr√§ch zum Thema „Sicherheit im Alltag‚Äú¬† statt. [Weiterlesen…]

Rauchmelder f√ľr Neugeborene

In Sulzbach werden die Kinderzimmer √ľberwacht

Weinheim, 26. Februar 2013. (red/fw) Wer einen Rauchmelder im Kinderzimmer hat, der ist auf der sicheren Seite. Das wissen viele Eltern – unter anderem auch, weil sich der¬†Verein zur F√∂rderung des Feuerwehrwesens in Sulzbach an der Bergstra√üe e.V. f√ľr die Verteilung von Rauchmelder an Neugeborene engagiert.

Von Ralf Mittelbach:

„Wenn man in Sulzbach eine Umfrage bei den Eltern machen w√ľrde, was alles in ein Kinderzimmer geh√∂rt, so w√§re da sicherlich auch ein Rauchmelder die Antwort. [Weiterlesen…]

Rauchmelder sollen zuk√ľnftig fr√ľher warnen

K√ľchenbrand wird im letzten Moment entdeckt

Dichter schwarzer Rauch dringt aus dem Fenster der K√ľche, die in Brand geriet. Foto: Ralf Mittelbach

 

Weinheim, 14. Februar 2013. (red/fw) Kurz vor 23:30 Uhr wurde die Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt zu einem Trocknerbrand in die Albert Ludwig Grimm Stra√üe gerufen. Das Feuer war in der K√ľche einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Die 27j√§hrige Wohnungsinhaberin bemerkte den Brand ihres Trockners als erstes und informierte ihren 27-j√§hrigen Mann und die Feuerwehr √ľber den Notruf 112. Sie schlossen die T√ľr zur K√ľche um das Feuer einzud√§mmen und konnten die Wohnung noch rechtzeitig verlassen.

Von Ralf Mittelbach

Danach informierten sie die anderen Wohnungsinhaber, so dass sich beim Eintreffen der Feuerwehr bereits zehn Personen unverletzt ins Freie gerettet hatten. Die Weinheimer Feuerwehr war mit 24 Feuerwehrangeh√∂rigen, zwei L√∂schfahrzeuge, der Drehleiter und dem Einsatzleitwagen im Einsatz. Auch Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht war vor Ort und ein Mannschaftstransportwagen wurde als Aufenthaltsraum f√ľr die Betroffenen umfunktioniert. Nachdem ein mobiler Rauchvorhang im Treppenhaus zur Wohnungseingangst√ľr gesetzt war, um eine Rauchausbreitung zu verhindern, ging ein Trupp unter Atemschutz in die Brandwohnung vor. Parallel dazu ging ein Sicherungstrupp in Stellung und die Wasserversorgung zum L√∂schfahrzeug wurde aufgebaut.

Die Beamten des Polizeireviers Weinheim sicherten die Einsatzstelle und ein Rettungswagen der Johanniter Unfallhilfe Viernheim k√ľmmerte sich um den Schutz der eingesetzten Kr√§fte. Mit einem L√ľfter wurde das Treppenhaus rauchfrei gehalten und der Rauch aus der Brandwohnung gedr√ľckt. Nach zwanzig Minuten hatte die Feuerwehr das Feuer gel√∂scht und eine abschlie√üende Brandnachschau mit der W√§rmebildkamera gehalten. Da noch eine Person √ľber der Brandwohnung als vermisst gemeldet und best√§tigt wurde, dass diese sich mit Sicherheit dort aufh√§lt, wurde die Wohnungst√ľr mit Spezialwerkzeug ge√∂ffnet, nachdem auf Klopfen und Klingeln niemand reagiert hatte. Die Person war wohlauf und hatte von dem Brand und dem klingeln nichts mitbekommen.

Alle Bewohner konnten nach den L√∂scharbeiten wieder in ihre Wohnungen zur√ľck. Die K√ľche der Brandwohnung ist allerdings ein Totalschaden. Trotzdem hatten die Bewohner Gl√ľck, da die K√ľchent√ľr mit einem Glaseinsatz versehen war. Wenn die Wohnungsinhaber den Brand nicht rechtzeitig bemerkt h√§tten, w√§re ihnen sicherlich der Fluchtweg abgeschnitten gewesen. ‚ÄěDer Brand wurde im letzten Moment entdeckt, lange h√§tte das Feuer nicht mehr gebraucht um sich rasant auszubreiten‚Äú, so Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht ‚ÄěEine Rettung der zwei Bewohner w√§re dann nur noch √ľber Leitern oder Sprungpolster m√∂glich gewesen‚Äú erg√§nzt er.

Bisher waren keine Rauchmelder in der Wohnung installiert, aber das junge Paar war sich einig, dass Sie ihr Gl√ľck nicht noch mal herausfordern wollen und ihre Wohnung nun mit Rauchmeldern ausstatten. Nachdem die Feuerwehr das L√∂schwasser und ein Teil des Brandschutts aus der K√ľche entfernt hatte, wurde die Einsatzstelle an die Polizei Weinheim √ľbergeben. Der Bauhof wurde angefordert um Streusalz auf die Stra√üe zu bringen, da das L√∂schwasser bei den Minustemperaturen gefror.

Anm. d. Red.: Ralf Mittelbach ist Pressewart der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim.

Nachbericht zum "Tag der offenen T√ľr"

B√ľrger informieren sich √ľber ihre Feuerwehr

Gro√ües Interesse und Lob f√ľr die Feuerwehrfrauen beim „Tag der offenen T√ľr“ der Feuerwehr Weinheim. Quelle: Ralf Mittelbach/Feuerwehr Weinheim.

Weinheim, 13. September 2012. (red/pm) Der Tag der offenen T√ľr der Feuerwehr Weinheim Abteilung Oberflockenbach lockte am vergangen Wochenende zahlreiche Besucher in das Feuerwehrger√§tehaus in der Gro√üsachsener Stra√üe.

Information der Feuerwehr Weinheim:

„Gerade zur Mittagszeit konnte man sehen, dass sich die B√ľrgerschaft f√ľr ihre Feuerwehr interessieren, denn im Feuerwehrhaus war kaum noch ein Platz zu finden. Die Feuerwehr Oberflockenbach informierte √ľber ihre Arbeit und stellte das Fahrzeug der Helfer vor Ort vor. Diese √ľbernehmen medizinische Notf√§lle, um die medizinfreie Zeit bei Notf√§llen bis zum Eintreffen des Rettungsdiensts zu √ľberbr√ľcken.

Informationen rund ums Thema Brandschutz gab es auch und die Feuerwehr erkl√§rte noch mal warum Rauchmelder wichtig sind, damit man sich bei einem Brand rechtzeitig in Sicherheit bringen kann. Auch die Feuerwehrfahrzeuge standen im Interesse und die Kinder freuten sich √ľber eine Rundfahrt im L√∂schfahrzeug. Viele Feuerwehren und Hilfsorganisationen der Region waren bereits am Vormittag nach Oberflockenbach gekommen, denn da hatten die Floriansj√ľnger ein bayrisches Fr√ľhst√ľck organisiert.

Die kleinsten G√§ste hatten auch keine Langeweile, denn f√ľr sie hatte die Jugendfeuerwehr eine Spielstra√üe aufgebaut. Der F√∂rderverein der Feuerwehr Oberflockenbach pr√§sentierte sich ebenfalls mit einem Informationsstand und stellte seine Arbeit vor. Viel Lob ernteten die Feuerwehrfrauen f√ľr ihr umfangreiches Kuchenbuffet.“

Rauchmelder f√ľr Neugeborene

Lebensretter f√ľr Sulzbacher Babys

Rauchmelder f√ľr Neugeborene. Foto: Ralf Mittelbach.

Weinheim, 08. M√§rz 2012. (red/rm) Der F√∂rderverein der Feuerwehr Weinheim Abteilung Sulzbach verteilt Rauchmelder f√ľr Neugeborene. Das Motto der Aktion lautet „Mit Sicherheit ins Leben“.

Information der Feuerwehr:

„Ungew√∂hnliche viel Kleinkinder Gebrabbel war am Mittwochnachmittag im Feuerwehrger√§tehaus Sulzbach zu h√∂ren. Der Grund war die Aktion des F√∂rdervereins der Feuerwehr Weinheim Abteilung Sulzbach, der seit 2008 Rauchmelder an Neugeborene verteilt.

‚ÄěMit Sicherheit ins Leben‚Äú, so lautet das Motto, dass sich der F√∂rderverein der Wehr auf die Fahne geschrieben hat. Das ist wichtig, denn jedes Jahr sterben allein in Deutschland 200 Kinder bei Br√§nden, da der giftige Rauch nicht oder zu sp√§t bemerkt wird. ‚ÄěNach dem wir diese erschreckenden Zahlen geh√∂rt haben, war uns sofort klar, dass wir hier was tun m√ľssen und starteten damals die Aktion‚Äú so die Vorsitzende Elke Knapp des F√∂rdervereins der Feuerwehr in Sulzbach.

Jedes Jahr sucht die engagierte Vorsitzende mit ihren Mitgliedern Sponsoren um die Kinderzimmer in Sulzbach sicher zu machen. Im letzten Jahr wurden 28 Babys im Weinheimer Ortsteil Sulzbach geboren. Mit der Unterst√ľtzung der Stadtverwaltung konnten die Eltern angeschrieben und ihnen ein Gutschein f√ľr einen hochwertigen Rauchmelder √ľbergeben werden.

Am Mittwoch war nun die √úbergabe der kleinen Lebensretter, bei denen Elke Knapp zahlreiche Babys mit ihren Eltern begr√ľ√üen konnte. Abteilungskommandant Karsten Fath bedankte sich bei Elke Knapp f√ľr ihren Einsatz.

Wie wichtig dieser sei, machte er an einem Beispiel fest. 2010 sei es in Sulzbach West zu einem Kellerbrand gekommen, der gl√ľcklicherweise durch die Fr√ľherkennung eines Rauchmelders glimpflich ausging. Der Entstehungsbrand konnte ohne gr√∂√üeren Schaden gel√∂scht und die Bewohner sich bis zum Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen.

Tipps zur Installation des kleinen Lebensretters an der Decke, gab es von Brandschutzaufkl√§rer Ralf Mittelbach, der auch im Anschluss den interessierten Eltern beratend zur Verf√ľgung stand.

‚ÄěDer F√∂rderverein der Feuerwehr Sulzbach wird die Aktion auch 2012 f√ľr die Babys im Ort fortsetzen‚Äú, so Elke Knapp. Daher hofft die Vereinsvorsitzende auch dieses Jahr wieder auf die Hilfe von Sponsoren, die die Aktion unterst√ľtzen. Nat√ľrlich k√∂nnen sich alle Eltern der Neugeborenen aus Sulzbach, die 2011 geboren wurden und nicht zur √úbergabe kommen konnten, oder durch verschiedene Gr√ľnde nicht angeschrieben worden sind, bei der Vereinsvorsitzenden Elke Knapp (Tel. 06201/71894) melden und sich ihren kostenlosen Rauchmelder f√ľr ihren Nachwuchs abholen.“

Rauchmelder können Leben retten

Brandschutzaufklärer Ralf Mittelbach mit Cordula Prinzler vom Centermanagement der Weinheim Galerie bei der anschaulichen Erklärung eines Rauchmelders im Kinderzimmer. Foto: Stadt Weinheim

Guten Tag!

Weinheim, 19. Mai 2011. (red/fw) Anl√§sslich des bundesweiten Rauchmeldertags informierte die Weinheimer Feuerwehr gemeinsam mit der Firma Lohrer und der Firma Compact Feuerschutz √ľber die Notwendigkeit richtig angebrachter Rauchmelder. Viele B√ľrger nahmen dieses Angebot gerne an und nahmen auch die Gelegenheit wahr, sich bei den Fachleuten √ľber weitere Brandschutzma√ünahmen zu informieren.

Von Ralf Mittelbach

Ein nerviger piepsender Ton ist in der Einkaufspassage der Weinheim Galerie zu h√∂ren. Nervig? Nein lebensrettend, wie die Feuerwehrm√§nner an ihrem Infostand erkl√§ren. Sie warben n√§mlich anl√§sslich des bundesweiten Rauchmeldertags mit der Firma Lohrer und der Firma Compact Feuerschutz f√ľr die kleinen Lebensretter an der Decke.

Dass nicht Feuer, sondern der Rauch das Gef√§hrliche bei einem Brand ist, demonstrierten die Brandschutzaufkl√§rer anschaulich an einem Rauchdemohaus. Hier konnten die interessierten B√ľrger auch sehen, wie sensibel Rauchmelder reagieren.

Rauchmelder haben sich inzwischen durchgesetzt. Gut zwei Drittel gaben am Infostand der Feuerwehr an, dass sie bereits Rauchmelder besitzen. Viele haben ihn aber noch nicht installiert oder nur auf den Schrank gelegt. Die verpackte Sicherheit bringt aber nichts.

Daher appellierten die Brandschutzaufklärer die Rauchmelder an der Decke zu installieren. Auch auf dem Schrank haben die Melder nichts verloren. Sie gehören in die Deckenmitte, mit einem circa 30 Р40 cm Abstand zur Deckenleuchte. Denn der Rauch steigt immer nach oben und sucht sich seinen Weg, sobald er nicht mehr weiter steigen kann, zur Deckenmitte. Nur so ist gewährleistet, dass der Rauch im Brandfall durch den Rauchmelder schnell erkannt wird, die schlafenden Personen rechtzeitig geweckt werden und sich in Sicherheit bringen können.

Die meisten nutzten das Angebot f√ľr Fachfragen und wollten wissen, wo man Rauchmelder am besten anbringt, ob man sie vernetzen kann, und ob es Alternativen f√ľr K√ľche und Bad gibt. Auf alle Fragen hatten die Feuerwehr und die Firma Lohrer Antworten und L√∂sungen parat. Die Firma Compact Feuerschutz informierte √ľber den vorbeugenden Brandschutz mit Feuerl√∂schern in den eigenen 4 W√§nden. Am Brand√ľbungssimulator konnte auch mal ein Feuerl√∂scher getestet und die Handhabung ge√ľbt werden.

Informationen zu Rauchmelder findet man auch auf der Internetseite: http://www.rauchmelder-lebensretter.de

Anmerkung der Redaktion:
Ralf Mittelbach ist Pressewart der Feuerwehr Weinheim

Rauchmelder retten Leben – vor allem nachts


Weinheim, 13. Mai 2011 (red/pm) Freitag, der 13. ist in Deutschland l√§ngst kein Ungl√ľckstag mehr, sondern bereits zum sechsten Mal bundesweiter Rauchmeldertag. Die Feuerwehr Weinheim kl√§rt an diesem Tag √ľber den lebensrettenden Nutzen von Rauchmeldern in der Weinheim Galerie auf – vor allem nachts, wenn der Geruchssinn schl√§ft, erweisen sich die kleinen Ger√§te als Lebensretter.

Information der Feuerwehr Weinheim:

„Rauchmelder erkennen den Brandrauch fr√ľhzeitig, warnen die Bewohner und schenken so lebensrettende Minuten. Am diesj√§hrigen Rauchmeldertag appellieren Feuerwehren und Schornsteinfeger au√üerdem an die Verbraucher, gekaufte Rauchmelder auch richtig zu installieren.

Neben der Firma Lohrer beteiligt sich in diesem Jahr auch die Firma Compact Feuerschutz an dem Aufklärungstag.

Zwischen 9 Uhr und 18 Uhr werden Sie am kommenden Freitag den 13. Mai nicht nur √ľber Rauchmelder, sondern auch √ľber Feuerl√∂scher informiert.

F√ľr diejenigen, die einen Feuerl√∂scher selbst testen m√∂chten, steht ein Brand√ľbungssimulator zur Verf√ľgung. Die Feuerwehr Weinheim erkl√§rt an einem Rauchdemohaus die Funktion und richtige Installation der Rauchmelder.“

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das weinheimblog

Rauchmelder rettet einer Schildkröte das Leben


Guten Tag!

Weinheim, 28. Januar 2011. Die Meldung klingt nur im ersten Moment wie eine „bunte Geschichte“. Die Feuerwehr Weinheim hat mit 30 Einsatzkr√§ften das Leben einer Schildkr√∂te gerettet. Dabei ist die „Story“ todernst. Ein aufmerksamer Nachbar h√∂rt einen Rauchmelder, alarmiert die Feuerwehr, die kann einen beginnenden Schwelbrand im Keim ersticken – und rettet dabei das Leben der Schildkr√∂te. Es h√§tte auch das von Menschen sein k√∂nnen. Abgesehen davon wurde ein gro√üer Sachschaden verhindert.

Von Ralf Mittelbach

Die Feuerwehr Weinheim wurde am Donnerstagmittag gegen 13:45 Uhr zu einem Wohnungsbrand in den Haselnussweg gerufen. Ein aufmerksamer Nachbar hatte einen Rauchmelder in dem Mehrfamilienhaus und Brandgeruch wahrgenommen.

Durch den schnellen Notruf 112 konnte die Weinheimer Feuerwehr umgehend alarmiert werden. 30 Feuerwehrm√§nner und Frauen r√ľckten mit zwei L√∂schfahrzeugen, der Drehleiter und dem Einsatzleitwagen zur Einsatzstelle aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten sich bereits alle Bewohner in Sicherheit gebracht, so dass sich die Einsatzkr√§fte auf die Brandbek√§mpfung konzentrieren konnten.

Um eine Ausbreitung des Brandrauchs zu verhindern, wurde an der Wohnungseingangst√ľr ein mobiler Rauchverschluss gesetzt, bevor der erste Angriffstrupp mit Wasser am Rohr unter Atemschutz in die Wohnung vorging.

Ein Rauchmelder rettete dieser Schildkröte das Leben. Klingt lustig? Ist es nicht - es hätten auch Menschen gefährdet sein können. Bild: Feuerwehr Weinheim

Mit der Wärmebildkamera war der Brand schnell lokalisiert. Es stellte sich heraus, dass eine Lampe in einem Terrarium Rindenmulch zum Kokeln gebracht hatte. Durch die Wärmestrahlung war auch bereits das darunter befindliche Möbel in Brand geraten.

Eine Schildkr√∂te, die sich in dem einen Terrarium befand, konnte gerade noch von der Feuerwehr gerettet werden. Der Kleinbrand konnte schnell gel√∂scht werden und die Wohnung mit Hilfe eines L√ľfters entraucht werden.

Zur Vorsorge wurde dem Besitzer der Schildkr√∂te empfohlen, mit dem sichtlich erschrockenen Tier einen Tierarzt aufzusuchen. Die Schildkr√∂te kann ihrem Nachbarn dankbar sein, dass er den Rauchmelder h√∂rte, den bereits kleine Mengen an Rauch k√∂nnen f√ľr Lebewesen t√∂dlich sein.

Anmerkung der Redaktion:
Ralf Mittelbach ist Pressewart der Feuerwehr Weinheim.