Mittwoch, 22. November 2017

Freiwillige Feuerwehr Weinheim nutzt Facebook fĂŒr Öffentlichkeitsarbeit

Brandschutz und AufklĂ€rung – „GefĂ€llt mir!“

Weinheim, 05. Dezember 2013. (red/ld) Sie wollen keine Helden sein, sondern ganz normale Menschen, die in ihrer Freizeit eben BrĂ€nde löschen, statt zu bolzen oder Briefmarken zu sammeln. Die freiwillige Feuerwehr Weinheim postet seit einigen Monaten auf ihrer Facebookseite in eigener Sache. Über das soziale Medium kommen sie mit anderen Nutzern ins GesprĂ€ch und informieren ĂŒber Kameradschaft, BrandbekĂ€mpfung und Vorsichtsmaßnahmen fĂŒr die Bevölkerung. [Weiterlesen…]

Zwei Stunden Einsatz "im Wiesental"

Feuerwehr rettet Pferd aus Atzelbach

Feuerwehr und Tierarzt helfen dem ausgebĂŒchsten Tier aus dem Atzelbach. Bild: Feuerwehr Weinheim / Ralf Mittelbach

 

Weinheim, 05. April 2012. (red/fw) Die Feuerwehr Weinheim rettete am Mittwochnachmittag bei einem zwei Stunden andauernden Einsatz ein verunglĂŒcktes Pferd. Mittels eines Krans musste das kraftlose Tier aus dem Atzelbach gehoben werden.

Information der Feuerwehr:

„Zu einem nicht alltĂ€glichen Einsatz wurde die Feuerwehr Weinheim Abteilung Rippenweier am Mittwochnachmittag gerufen. 3 Pferde waren von einer Koppel ausgebĂŒchst und in die Straße „Im Wiesental“ entlaufen.

WĂ€hrend 2 der Pferde eingefangen werden konnte, fiel eins der Pferde in den Bachlauf der Atzelbach.

Nachdem die ersten Selbstrettungsversuche gescheitert waren, entschied der herbeigerufene Tierarzt die Feuerwehr zur UnterstĂŒtzung zu holen. Neben der Abteilung Rippenweier, rĂŒckte auch die Abteilung Stadt mit dem Einsatzleitwagen, dem RĂŒstwagen sowie dem Wechselladerfahrzeug mit Kran zur Einsatzstelle aus.

Die Polizei kam ebenfalls zur Einsatzstelle um die Anfahrt der Großfahrzeuge durch die enge Straße zu unterstĂŒtzen. Zum Eigenschutz der Helfer war ein Rettungswagen vor Ort, musste aber nicht eingreifen.

Mit Hilfe des Krans wurde das Tier aus dem Bachlauf gehoben. Bild: Feuerwehr Weinheim / Ralf Mittelbach

Nach RĂŒcksprache mit dem Tierarzt wurde entschieden, das Pferd mit dem Kran des Wechselladers aus dem Bachlauf zu heben.

Das Pferd wurde mit dem Kran auf die Fahrbahn gehoben. Allerdings konnte es nicht mehr selbststÀndig stehen, daher wurde das Pferd durch den Tierarzt stabilisiert und eine Pause eingelegt, damit es wieder zu KrÀften kam.

Bei einem weiteren Rettungsversuch wurde das Pferd erneut mit dem Kran angehoben und beim Aufstehen unterstĂŒtzt. Nach 2 Stunden stand das Pferd wieder auf allen Vieren und die Feuerwehr Weinheim konnte die Einsatzstelle verlassen.“

Frau kollidiert mit Zug – lebensgefĂ€hrlich verletzt


Eine Frau ist heute in Weinheim unter einen Zug geraten - Polizei und RettungskrÀfte schirmen die Unfallstelle ab.

Guten Tag!

Weinheim, 26. Juli 2011. (red: aktualisiert) Heute ist eine 63-jÀhrige Frau aus einem kleinen Ort im Odenwald am Weinheimer Bahnhof nach einer Kollission mit einer Regionalbahn lebensgefÀhrlich verletzt worden. Die Frau wurde gerettet und im Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Der Vorfall ereignete sich kurz vor 14:30 Uhr an Gleis 3 im Bahnsteigbereich. Die Frau konnte von der Feuerwehr unter dem Zug heraus gerettet werden und wurde auf dem Bahnsteig notÀrztlich erstversorgt.

Die Feuerwehr Weinheim informierte spĂ€ter: „Um besser an die Verletzte Person heranzukommen wurde der Zug etwas nach vorne bewegt, bis ein Zugang möglich war. Außerdem wurde der Zug gesichert und der komplette Bahnhof fĂŒr den Zugverkehr gesperrt. Notarzt, Rettungsassistenten, FeuerwehrsanitĂ€ter und Polizeibeamte des Reviers Weinheim ĂŒbernahmen die medizinische Erstversorgung und bereitet die Rettung unter dem Zug vor.“

Feuerwehr und Polizei errichteten ein Sichtschutz und die Unfallstelle weitrÀumig abgesperrt. Mit Hilfe einer Schaufeltrage konnte die Person unter dem Zug gerettet und zur weiteren Behandlung auf den Bahnsteig gebracht werden. Hier wurde die Person weiter medizinisch betreut und versorgt, bis der Transport zum Rettungswagen möglich war, berichtet die Feuerwehr weiter.

Zwischenzeitlich wurde auch der Rettungshubschrauber Christoph 53 nachgefordert. Polizei und Feuerwehr bereiteten die Landung auf der Wiese am Busbahnhof vor dem BahnhofsgelÀnde vor.

Der Rettungshubschrauber landete auf dem GelÀnde des Busbahnhofs und transportierte die Frau, die unter anderem lebensgefÀhrliche Kopfverletzungen erlitten hat, ins Mannheimer Klinikum. Nach derzeitigem Informationsstand lebt die Frau.

Zum Unfallhergang konnte die Bundespolizei noch keine genauen Angaben machen – es ist unklar, ob es sich um einen Unfall oder einen Selbsttötungsversuch handelt. „Wir ermitteln selbstverstĂ€ndlich ergebnisoffen“, sagte der Pressesprecher der Karlsruher Behörde, Bernd Herlan, auf Anfrage. Ob es Zeugen gibt, ist bislang unklar.

Die lebensgefÀhrlich verletzte Frau wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Mannheimer Klinikum geflogen.

Wer den Vorgang beobachtet hat, kann Angaben bei jeder Polizeidienststelle machen, vorzugsweise aber an die zustÀndige Bundespolizei in Mannheim, Telefon 0621/40049-0.

Die Feuerwehr Weinheim war unter der Einsatzleitung von Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht mit drei Fahrzeugen und zehn Mann vor Ort im Einsatz und wurde vom stellvertretenden Kreisbrandmeister Axel Schuh beratend unterstĂŒtzt.

Anmerkung der Redaktion:
Gestern wurde am Bahnhof Heddesheim/Hirschberg ein 72 Jahre alter Mann durch eine Kollision mit einem GĂŒterzug getötet. Hierbei handelte es sich um einen Unfall. Der Mann aus Worms hatte versucht, die Gleise zu ĂŒberqueren. Siehe unseren Bericht vom 25. Juli 2011 dazu.

Erneut mehrere FeuerwehreinsÀtze


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 14. Januar 2011. Die Feuerwehr Weinheim hatte den Einsatz am Weschnitzdamm nach 16 Stunden gerade beendet – dann kam schon der nĂ€chste Alarm.

Von Ralf Mittelbach

In der Multschule – Breslauer Straße hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. 18 EinsatzkrĂ€fte der Abteilung Stadt machten sich auf den Weg in die Schule und konnten schnell Entwarnung geben. Ein technischer Defekt hatte den Alarm ausgelöst.

Gerade wieder zurĂŒck, auch schon der nĂ€chste Einsatz. Diesmal wurde die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand in die Berliner Straße in der Waid gerufen. Die Abteilungen LĂŒtzelsachsen – Hohensachsen und Stadt rĂŒckten zu der Einsatzstelle aus.

Vor Ort stellte sich heraus, das ein Badezimmer in voller Ausdehnung brannte. Durch den Flammenschlag aus dem Badezimmerfenster drohte das Feuer auf den Dachstuhl ĂŒberzugreifen. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr und eine gezielte Riegelstellung von außen, konnte die Gefahr beseitigt werden.

Parallel dazu ging ein Trupp unter Atemschutz mit dem ersten Rohr zur BrandbekÀmpfung vor und konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Die Bewohnerin hatte sich bereits selbst in Sicherheit gebracht, musste allerdings mit Verdacht einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus zur Untersuchung.

WĂ€hrend die Feuerwehr das GebĂ€ude mit einem LĂŒfter entrauchte, wurde mit der WĂ€rmebildkamera nach Glutnestern Ausschau gehalten und diese gelöscht. Nach zwei Stunden hatte die Weinheimer Wehr auch diesen Einsatz beendet und konnte die Einsatzstelle der Polizei ĂŒbergeben.

Der nĂ€chste Einsatz kam dann am Mittag. Hier musste die Abteilung Stadt in die Grundelbachstraße ausrĂŒcken. In einer Wohnung wurde eine Person in hilfloser Lage vermutet. Da die Person weder auf klopfen und klingeln reagierte, musste die Wehr die TĂŒr mit Spezialwerkzeug öffnen um Polizei und Rettungsdienst den Zugang zu ermöglichen.

Anmerkung der Redaktion:
Ralf Mittelbach ist Pressewart der Feuerwehr Weinheim.

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