Freitag, 22. Juni 2018

Weichenerneuerung nachts

Arbeiten in der Blumenstraße

Baustelle-Schild-tnWeinheim, 29. August 2014. (red/pm) Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) fĂŒhrt in Weinheim im Bereich der Blumenstraße Instandhaltungs- und Erneuerungsarbeiten an den Weichenanlagen durch. Damit der Bahnverkehr nicht zu sehr beeintrĂ€chtigt wird und die Maßnahme zĂŒgig abgeschlossen werden kann, finden die Arbeiten in den NĂ€chten von Montag, 1. September, bis Freitag, 12. September, jeweils in der Zeit von 20 Uhr bis 4 Uhr statt. [Weiterlesen…]

Echtzeitinformationstafeln im gesamten RNV-Gebiet ausgefallen

Defekte Anzeigentafeln: Ursache unklar

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Mannheim/Rhein-Neckar, 18. September 2013. (red/ld) Die Anzeigetafeln an den Bus- und Bahnhaltestellen der Rhein-Neckar-Verkehrs GmbH (RNV) sind kaputt. Eigentlich sollten sie den wartenden FahrgĂ€sten anzeigen, wie lange sie noch auf ihre Straßenbahn warten mĂŒssen. Seit gut einer Woche steht dort aber nur „Bitte Fahrplan beachten“ – oder sie sind ganz ausgeschaltet. Die RNV sucht gemeinsam mit dem Hersteller des Systems nach dem Fehler. Bisher ohne Ergebnis. [Weiterlesen…]

Am Tag der offenen TĂŒr war die GRN-Klinik komplett zu besichtigen

Vom GummibÀrchen-Angeln bis zum Fachvortrag

Auch die Kinder hatten ihren Spaß und konnten spielerisch erfahren, wie es ist im Krankenhaus zu arbeiten.


Weinheim, 25. September 2012. (red/pm) Ist Dickdarmkrebs heilbar? Was tun bei BlasenschwĂ€che? Wird zu viel operiert? So lauteten die Titel von drei der sieben medizinischen FachvortrĂ€ge, gehalten fĂŒr die zahlreichen Besucher des Tages der offenen TĂŒr in der GRNKlinik Weinheim (am vergangenen Sonntag, 23. September 2012). Ärztinnen und Ärzte, aber auch das Pflege- und Verwaltungspersonal der Klinik suchten den Dialog mit der Öffentlichkeit nicht nur in VortrĂ€gen, sondern darĂŒber hinaus an insgesamt 25 ĂŒber das ganze GebĂ€ude verteilten „Info-Stationen“.

Information der GRN-Klinik Weinheim:

„Hier konnten sich die GĂ€ste in nahezu alle Themen einen Einblick verschaffen, die im Krankenhaus eine Rolle spielen: von der Ambulanz mit Röntgenabteilung, EKG und Endoskopie im Untergeschoss ĂŒber die OperationssĂ€le, die neue Intensivstation, den Kreißsaal und die gynĂ€kologische Abteilung im Obergeschoss bis hin zum angeschlossenen Ärztehaus, in dem sich das Nierenzentrum prĂ€sentierte. UnterstĂŒtzt wurden die GRN-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter von weiteren Partnern, unter anderem kooperierenden Ärzten wie dem Neurochirurgen Dr. med. Frank Rommel vom WirbelsĂ€ulenzentrum und dem Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen Priv.-Doz. Dr. med. Horst Umstadt. Auch das Standesamt, der Stadtseniorenrat, die Pflegefachschule Bildungszentrum Gesundheit Rhein-Neckar, die Rhein-Neckar Verkehr GmbH und nicht zuletzt die Freiwillige Feuerwehr Weinheim mit ihrer Demonstration des Automatischen Externen Defibrillators waren vertreten.

Im Außenbereich hinter dem Haus konnten Neugierige verschiedene Rettungsfahrzeuge des Deutschen Roten Kreuzes besichtigen, wĂ€hrend der Platz vor der Klinik dem leiblichen Wohlergehen in Form einer HĂŒpfburg fĂŒr Kinder sowie einem Festzelt mit Verköstigung und musikalischer Untermalung durch junge Musizierende der Musikschule Badische Bergstraße gewidmet war. Die jungen GĂ€sten nahmen allerdings nicht nur die klassischen Angebote fĂŒr Kinder wahr – neben der HĂŒpfburg gab es auch Kinderschminken – , sondern sie nutzten unter anderem auch die Gelegenheit, sich spielerisch in chirurgischen Fertigkeiten zu ĂŒben, beispielsweise beim GummibĂ€rchen-Angeln mit einem TrainingsgerĂ€t fĂŒr endoskopische Operationen oder beim gemeinsamen Schrauben, HĂ€mmern und Feilen mit den „Knochendoktoren“ der OrthopĂ€die und Unfallchirurgie.

„Eine runde Sache“, lautete das zufriedene Fazit nicht nur des Betriebsleiters Markus Kieser, dessen Klinik nach elf Jahren erstmals wieder fĂŒr alle Bereiche gleichzeitig seine TĂŒren zur Besichtigung geöffnet hatte. Er wie auch die Besucher war beeindruckt vom außerplanmĂ€ĂŸigen Engagement vieler Mitarbeiter, die sich bereit erklĂ€rt hatten, medizinische Laien in die Geheimnisse beispielsweise der Geriatrischen FrĂŒhrehabilitativen Komplexbehandlung, der Intraoperativen Radiotherapie bei Brustkrebs oder der Ultraschall-Untersuchung der SchilddrĂŒse einzuweihen. Andere Kolleginnen und Kollegen leisteten derweil ihren regulĂ€ren Dienst, denn es versteht sich von selbst, dass die Arbeit in einem Krankenhaus auch an einem Sonntag nicht stillstehen darf. Umso schöner fĂŒr den Klinikchef, im Vorbeigehen den Satz einer OP-Schwester zu erhaschen: „Mein Beruf ist der beste der Welt“!“

Stopfarbeiten enden wohl frĂŒher

Arbeiten an der Linie 5

Rhein-Neckar, 20. September 2012. (red/pm) Die seit 12. September laufenden Stopfarbeiten der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH an der Linie 5 zwischen Weinheim und Schriesheim gehen besser voran als geplant: Nach dem Start in Schriesheim sind die „wandernden“ Arbeiten bereits im Abschnitt zwischen Hirschberg-Großsachsen und Weinheim-LĂŒtzelsachsen angelangt.

Information der Rhein-Neckar-Verkehrs GmbH:

„Der erste Abschnitt zwischen Schriesheim und Großsachsen-SĂŒd wurde bereits fertiggestellt. In der nĂ€chsten Woche zieht der Bautrupp weiter nach Weinheim, wo die Arbeiten voraussichtlich bereits Ende Oktober abgeschlossen werden können. Die Maßnahme, die in der Fachsprache als Belastungsstopfgang bezeichnet wird, gehört generell zu den Abschlussarbeiten nach Inbetriebnahme einer neuen Eisenbahnstrecke.

Dabei handelt es sich um die nochmalige Stabilisierung des Gleisschotters nach einer bestimmten Zeitspanne der Belastung durch den Zugverkehr. Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise vor allem in der nĂ€chtlichen Betriebsruhe ohne planmĂ€ĂŸigen Zugverkehr. Dabei wird die neu verlegte Gleisanlage zwischen den Bahnhöfen Weinheim und Schriesheim jeweils in den NĂ€chten von Montag bis Freitag gestopft.

Der Verkehr auf der Linie 5 ist von den Arbeiten nicht betroffen.“

Schriesheim feiert das offizielle Ende des Gleisausbaus der Linie 5

Zweigleisig fahren ist besser!

BĂŒrgermeister und RNV stellen die Weichen fĂŒr ein neues Zeitalter im ÖPNV.

 

Schriesheim/Rhein-Neckar, 23. Juli 2012. (red/cr) Mit einem kleinen Fest feierten die Bergstraßengemeinden und die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) die Fertigstellung des letzten TeilstĂŒcks des zweigleisigen Schienenausbaus zwischen Weinheim und Schriesheim. 

Von Christian Ruser

Heute arbeiten die Bagger zum Spaß.

Hirschbergs BĂŒrgermeister Just ist ĂŒber die GrĂ¶ĂŸe des Festes erstaunt. In der Tat hat sich die RNV auch einiges einfallen lassen. Neben GetrĂ€nke- und Grillzelten, gibt es fĂŒr Kinder ein Mitmachzirkus, eine Busschule und Baggern im echten Baufahrzeug. Comedians unterhalten die Besucher, indem sie FahrgĂ€ste mimen und die Red Hot Dixie Devils sorgen mit ihrer Musik fĂŒr den guten Ton.

Auch das Thema Barrierefreiheit kommt an diesem Tag nicht zu kurz. Aber statt nur darĂŒber zu sprechen, hat die RNV „GERT“ dabei – einen Satz an Bandagen, Gewichten, Brillen und OhrenschĂŒtzern, die es den Besucher ermöglichen, die MobilitĂ€t gesunder Ă€lterer Menschen nachzuempfinden.

Als kleines Geschenk erhÀlt jeder Besucher einen Essens- und GetrÀnkegutschein und jeder darf an diesem Tag zwischen Schriesheim und Weinheim umsonst fahren.

Die EhrengÀste kamen mit der Bahn

Die EhrengÀste kamen mit dem Salonwagen.

Mit dem historischen Salonwagen der alten OEG kamen die geladenen EhrengĂ€ste. Unter ihnen die BĂŒrgermeister der Bergstraßengemeinden und Landtagsabgeordneter Uli Sckerl. Auf der BĂŒhne begrĂŒĂŸte Schriesheims BĂŒrgermeister Hansjörg Höfer die Besucher. Die Entwicklung des Schienenverkehrs weckt in ihm Erinnerungen an die Schulzeit, als man noch im 30-Minuten-Takt nach Weinheim fuhr und sich bei der Einfahrt in Schriesheim entscheiden konnte, ob man mit oder gegen die Fahrtrichtung abspringt. Durch den zweigleisigen Ausbau gibt es jetzt den 10-Minuten-Takt, was fĂŒr die BĂŒrger der Bergstraße eine deutliche Steigerung in der LebensqualitĂ€t bedeutet und die Gemeinden nĂ€her aneinander rĂŒckt.

In den anschießenden Grußworten betont Peter Kurz, OberbĂŒrgermeister der Stadt Mannheim, dass die Stadtbahnen der Rhein-Neckar-Region ein wichtiger Beitrag zu E-MobilitĂ€t sind. Dass der Einsatz fĂŒr den ÖPNV oft sehr anstrengend und langwierig ist, sagt Heidelbergs OberbĂŒrgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der RNV, Eckard WĂŒrzner. Der zweigleisige Ausbau zeigt, dass die Gemeinden der Region in der Lage sind ĂŒber „ihre Kirchturmspitze hinaus zu sehen und zu denken“. Durch die Modernisierung wurde der Verkehr sicherer gemacht. Sein Beispiel mit den neu gebauten ungesicherten BahnĂŒbergĂ€ngen wirft aber nicht nur bei der Redaktion Fragen auf.

Neues Zeitalter des ÖPNV

Manuel Just, BĂŒrgermeister von Hirschberg, gibt bei all der Feierlaune zu bedenken, dass eine Bahnstrecke auch Gefahren birgt. So hat es in den fĂŒnf Jahren seiner Amtszeit in Hirschberg zwei UnfĂ€lle mit Todesfolge gegeben, die mit einer Schrankenanlage hĂ€tten verhindert werden können. Durch die Schließung vieler unbeschrankter ÜbergĂ€nge ist solchen UnfĂ€llen hoffentlich vorgebeugt worden.

Joachim Bauer, Stellvertreter von Landrat Dallinger, spricht von einem neuen Zeitalter des ÖPNV an der Bergstraße. Wie der technische GeschĂ€ftsfĂŒhrer der RNV, Martin in der Beek, wird sich der Ausbau bei den BĂŒrgern positiv bemerkbar machen. Zu Beginn der Schulferien werden 72 Fahrten zwischen Weinheim und Schriesheim angeboten. Durch den Wegfall von Wartezeiten auf entgegenkommende ZĂŒge kann die Rundfahrt der Linie 5 von 140 Minuten auf 130 Minuten gesenkt werden.