Montag, 17. Dezember 2018

Literaturprofessor Jochen Hörisch bewertet FAZ-Pamphlet

Die skandalisierte „Odenwaldhölle“ – nicht sonderlich originell

hoerisch-130620- IMG_6746

„Ästhetische Massaker sind eher langweilig“, sagt der renommierte Germanist Jochen Hörisch.

 

Rhein-Neckar/Kreis Bergstraße, 10. Januar 2013. (red/pro/ms) Die Feuilleton-Redakteurin Antonia Baum beleidigte mit ihrem Pamphlet gegen den Odenwald eine gesamte Region. Von der FAZ wird der Text verteidigt: Das „literarische StĂŒck“ tauge sogar bestens als „SchullektĂŒre“, antwortete die FAZ auf Schreiben des Landrats Matthias Wilkes und der BĂŒrgermeister. Der Literatur- und Medienwissenschaftler Jochen Hörisch bewertet im Interview, welche literarischen QualitĂ€t er dem Text zumisst und welche Motivation die Verfasserin vermutlich hatte. [Weiterlesen…]

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung sorgt fĂŒr "großes Entsetzen"

„Odenwaldhölle“: Landrat Wilkes fordert Richtigstellung zu „bodenloser Frechheit“

Matthias Wilkes

Matthias Wilkes, Landrat Kreis Bergstraße. Foto: Landratsamt

Kreis Bergstraße/Rhein-Neckar, 03. Januar 2014. (red/pm) Landrat Matthias Wilkes zeigt sich „entsetzt“ und hat schnell auf den SchmĂ€h-Artikel der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung reagiert. Er fordert die Chefredaktion zu einer „Klarstellung“ auf und bietet der Berliner Redaktion „Hilfe“ in Form von „fundierten und wahrheitsgetreuen Informationen zur VerfĂŒgung“. Wir dokumentieren das Schreiben. [Weiterlesen…]

FAS-Redakteurinnen haben es schwer - Versuch einer beschwichtigenden Verstehung

Der nekrophile Nihilismus der Antonia B.

 

Kreis Bergstraße/Rhein-Neckar, 03. Januar 2014. (red) Überhaupt keinen guten Start ins neue Jahr erleben die sĂŒdhessischen Orte Birkenau und Rimbach sowie der komplette Odenwald. Laut der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung ist der Odenwald die Hölle auf Erden und Orte wie Birkenau, Mörlenbach und Rimbach sind die „scheußlichsten Orte der Welt“. Wer hier lebt, wird angeblich „im Kopf kaputt gemacht“. Einfach so. Weil man hier lebt. Die unausweichliche Folge laut der FAS-Redakteurin Antonia Baum: Drogen und Rauchen ab dem Alter von elf Jahren, Ladendiebstahl und eine die Persönlichkeit deformierende Depression. [Weiterlesen…]

Anklage wegen versuchten Mordes, schwerer Körperverletzung und Verbreitung von Giften

Prozess gegen Weinheimer Vermieter

Mannheim-Landgericht-Weinheimer Vermieter-20130709-002_610-20130709Mannheim-Landgericht-20130709-002 (13)

Will sich der Öffentlichkeit nicht zeigen – Angeklagter Martin E. wegen versuchten Mordes.

 

Mannheim/Weinheim, 10. Juli 2013. (red/ld) Der Besitzer eines Wohnhauses in Weinheim muss sich seit gestern vor dem Mannheimer Landgericht wegen versuchten Mordes und schwerer Körperverletzung verantworten. Martin E. soll im Januar diesen Jahres den Schornstein seines Hauses mit einer Eisenplatte verschlossen haben, ohne seinen Mietern Bescheid zu sagen. Dadurch habe er „billigend in Kauf genommen, dass Personen im Inneren des Hauses an den Rauchgasen zu vergiftet oder getötet werden“, heißt es in der Anklage.

[Weiterlesen…]

Krimifestival Rhein-Neckar: Lilo Beil las aus ihrem neuen Buch "Mord auf vier Pfoten"

„Der Mörder ist immer der Kater“

Weinheim, 11. MĂ€rz 2013 (red/ld) Mörderisches tragen die vierbeinigen Helden in Lilo Beils Krimis zu Tage. PĂŒnktlich zum Krimifestival Rhein-Neckar kam nun ihr siebtes Buch auf den Markt. Zum Auftakt der Festivals las Lilo Beil am vergangenen Freitag in der Stadtbibliothek. Die Zuhörer waren begeistert von ihren 22 tierischen Krimigeschichten, in denen die Katzen und Hunde nicht immer nur Detektive sind. [Weiterlesen…]

Öffentliche Kandidatenvorstellung am 7. MĂ€rz

24 Kandidaten fĂŒr den Jugendgemeinderat

Weinheim, 14. Februar 2013. (red/pm) Erst war das Interesse zurĂŒckhaltend, aber dann, als die Bewerbungsphase ins Finale ging, fassten sich die jungen Leute doch ein Herz – und bewarben sich im Rathaus fĂŒr einen Sitz im ersten Weinheimer Jugendgemeinderat.

Information der Stadt Weinheim:

„Der EinfĂŒhrung eines solchen Gremiums steht jetzt nichts mehr im Wege: Mit Bewerbungsfrist-Ende haben 24 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 19 Jahren ihr Interesse bekundet. Sie werden zur Wahl stehen, wenn die rund 2000 Weinheimer Jugendliche im gleichen Alter vom 8. bis 16. MĂ€rz ein solches Gremium wĂ€hlen wird; es soll den „großen“ Gemeinderat in jugendpolitischen Themen beraten. Der Jugendgemeinderat wird aus 20 Mitgliedern bestehen und etwa einmal im Monat tagen.

Besonders erfreulich ist: Das Feld der 24 Kandidaten ist bunt gemischt, was Alter, Schulzugehörigkeit, Wohnviertel und Geschlecht angeht. Es sind 13 mÀnnliche und elf weibliche junge Menschen, die sich aufstellen lassen. Nicht alle gehen in eine Weinheimer Schule.

Kandidaten fĂŒr den Jugendgemeinderat

Michael Bernhard, Jahrgang 1996, Friedrich-Realschule; Corinna Brinkmeier, 1996, Werner-Heisenberg-Gymnasium (WHG); Sebastian Dallinger, 1997, WHG; Julia Diesner, 1995, Friedrich-Realschule; Christiane Ernst, 1998, Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium (DBG); Frieda Fiedler, 1996, WHG; Maxim FlĂ¶ĂŸer, 1995, DBG; Helge Fuchs, 1995, Martin-Luther-Schule, Rimbach; Lars Görke, 1998, Privatgymnasium Weinheim; Jannis Klemm, 1997, KurfĂŒrst-Friedrich-Gymnasium Heidelberg; Lena Meyer, 1999, Dietrich Boenhoeffer-Realschule (DBR); Lena Meyer, 1995, DBG; Maximilian MĂŒller, 1994, DBG; Julius Ott, 1997, WHG; Klara Pohl, 1997, DBG; Christian Quintel, 1997, Dietrich-Bonhoeffer-Werkrealschule; Julia Rahmann, 1996, DBG; Leon Richter, 1997, Privatgymnasium; Nicolas Rieff, 1996, WHG; Sofia Rizzi, 1995, DBG; Nils Schmitt, 1997; DBR; Paul Stohner, 1999, DBR; Özgen Yarimbiyik, 1996, DBG; Svenja zur BrĂŒgge, 1995, DBR.

Wer die Kandidaten persönlich kennenlernen will, sollte sich als Termin den Donnerstag, 7. MĂ€rz vormerken; an diesem Abend findet im Schlosskeller eine öffentliche Kandidatenvorstellung statt. Es wird aber auch einen Flyer sowie eine angemessene Internet-PrĂ€sentationen geben. Zur Wahlurne gehen die 14- bis 19-jĂ€hrigen Weinheimer Jugendlichen dann in der Woche vom 8. bis 16. MĂ€rz. GewĂ€hlt wird jeweils ein Tag an einer Schule, sowie am Samstag, 16. MĂ€rz an einem neutralen Ort. An diesem Tag sind jene Jugendlichen der Stadt zur Wahl aufgerufen, die keine Weinheimer Schule besuchen sowie jene, die unter der Woche aus irgendeinem Grund verhindert waren.“

Schwerer Verkehrsunfall zwischen Rimbach und Mörlenbach

Mörlenbach/Rhein-Neckar, 13. April 2012. (red/pol) Schwerer Verkehrsunfall auf der B 38 zwischen Rimbach und Mörlenbach. Dabei wurden zwei Personen verletzt; eine davon schwer.

 

Information des PolizeiprĂ€sidiums SĂŒdhessen:

„Vorausmeldung – Am 13.04.2012 gg. 16:45 h ereignete sich auf der B 38 zwischen Rimbach und Mörlenbach ein schwerer Verkehrsunfall.

Ersten Ermittlungen nach touchierte ein 50-jĂ€hriger Motorradfahrer aus Knörigen, Landkreis SĂŒdliche Weinstraße wĂ€hrend eines Überholvorgangs mit einem entgegenkommenden VW Golf.

Hierdurch verlor der Fahrer die Kontrolle ĂŒber sein Fahrzeug und kam, nachdem er noch leicht gegen ein in gleiche Richtung fahrendes Fahrzeug prallte, zu Fall.

Hierbei zog er sich schwere Verletzungen zu. Lebensgefahr besteht aktuell nicht.

Der 85-jÀhrige, aus Mörlenbach stammende, Pkw-Fahrer wurde leicht verletzt. Der Motorradfahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Ludwigshafener Klinik gefolgen. Die B 38 musste voll gesperrt werden.

Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Ein UnfallsachverstĂ€ndiger wurde hinzugezogen. Es wird nachberichtet.“