Mittwoch, 20. September 2017

Debattenbeitrag: Statt Lippenbekenntnissen braucht es tatsÀchlich engagierte Arbeit - auch zwischen Bundesparteitagen der NPD in Weinheim

Wer ist das BĂŒndnis fĂŒr ein buntes Weinheim?

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Jan Jaeschke ist Weinheimer. Und ein Nazi. Ein sehr aktiver. Er hat zum zweiten Mal hintereinander den NPD-Bundesparteitag nach Weinheim geholt. Jetzt sogar in die Stadthalle. Der 24-jĂ€hrige Rechtsextreme treibt die Stadtgesellschaft vor sich her. Die will „bunt und nicht braun“ sein. Doch mehr als Reaktion statt Aktion ist bislang nicht erkennbar.

 

Weinheim/Rhein-Neckar, 31. Oktober 2014. (red/pro) Vergangenes Jahr saß der Schreck tief – Bundesparteitag der NPD im beschaulichen Sulzbach. Mit einem Mal war Weinheim bundesweit in den Medien – als Veranstaltungsort der rechtsextremen Partei. Weinheim war schon frĂŒher bundesweit in den Medien – wegen dem Altnazi GĂŒnter Deckert. Ehemaliger Lehrer und bis heute aktiver Volksverhetzer. In Weinheim lebt der Kreisvorsitzende Rhein-Neckar, Jan Jaeschke, ebenfalls Mitglied des Landesvorstands. Nach dem Parteitag grĂŒndete sich ein „BĂŒndnis fĂŒr ein buntes Weinheim“ – doch außer Lippenbekenntnissen scheint man nichts „geschafft“ zu haben. [Weiterlesen…]

Auch zukĂŒnftig kein Alkoholverbot auf öffentlichen PlĂ€tzen

Kommunen weiter mit „blauem Problem“

Mannheim, 02. Juli 2014. (red/csk) Erst wird getrunken, dann gelĂ€rmt oder Unbeteiligte werden angepöbelt, GegenstĂ€nde beschĂ€digt, MĂŒll liegen gelassen. Alkoholkonsum auf öffentlichen PlĂ€tzen kann zum Problem werden. Ein Verbot dagegen gibt es in Baden-WĂŒrttemberg nicht. Und dabei bleibt es auch. Das ist das Ergebnis des Runden Tisches „Lebenswerter Öffentlicher Raum“ der Landesregierung. Wir haben in den RathĂ€usern unseres Berichtsgebiets gefragt, wie man dort mit den Problemen durch den Genuss von Alkohol im öffentlichen Raum umgeht. [Weiterlesen…]

Geprothmannt: Mal ein wenig Tacheles zur Kommunalpolitik

Wenn Hopfen und Malz verloren sind – der Biergarten als Metapher

Weinheim, 26. April 2014. (red) Angeblich reden alle ĂŒber einen Biergarten am Blauen Hut. Die GrĂŒnen und Weinheim Plus haben Vorbehalte und sind eigentlich dagegen. Die CDU – oder zumindest einzelne Personen – ist dafĂŒr, von der SPD, den Freien WĂ€hlern hört man wenig, auch von Die Linke. Die Stadt, also OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard, will den Biergarten gerne haben. Seine Chefsache ist aber keine mehr. Und die Zeitung vor Ort pusht ein Thema, das eines ist, nur nicht in der Art, wie es gepusht wird. Aber eigentlich geht es doch um was ganz Anderes. [Weiterlesen…]

Marco Ripanti nicht mehr GeschĂ€ftsfĂŒhrer

Ekaabo GmbH in Liquidation

Weinheim/Kulmbach, 05. MĂ€rz 2014. (red) Die Weinheimer Internet-Agentur Ekaabo GmbH befindet sich laut Handelsregistereintragung vom 04. MĂ€rz 2014 in Liquidation. Marco Ripanti, bislang GeschĂ€ftsfĂŒhrer, ist laut Eintrag vom 17. Februar bei Amtsgericht Bayreuth, aus dem Unternehmen ausgeschieden. Ripanti berĂ€t die Stadt Weinheim bei „Social Media“-Fragen und ist auch fĂŒr BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner tĂ€tig. Allerdings mit einer neuen Firma namens 42medien.de. [Weiterlesen…]

Mickrige "PrÀmie" soll motivieren

Slogans fĂŒr Weinheim gesucht

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Vielleicht wird Ihr Spruch bald zum Slogan der Stadt Weinheim? Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 10. Januar 2014. (red/pm) Die Stadt Weinheim will sich einen „Slogan“ zulegen. Das Stadt- und Tourismusmarketing nimmt VorschlĂ€ge entgegen. Die Bevölkerung ist zum Mitmachen aufgerufen – dafĂŒr gibt es eine Mini-PrĂ€mie von 150 Euro. [Weiterlesen…]

Jugendgemeinderat nimmt erste Projekte in Angriff

Eine Plattform fĂŒr Ferienjobs

Weinheim, 17. Oktober 2013. (red/pm) Der Weinheimer Jugendgemeinderat nimmt seine ersten Projekte in Angriff: Eine Plattform fĂŒr Ferienjobs und ein Jugend-Festival im Sommer sollen diese sein. [Weiterlesen…]

Wie geht es weiter mit dem Hammelsbrunnen?

Drei Fragezeichen begleiten die Schockstarre des OB

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Am 23. September haben wir gefragt: „Wie wird sich OB Bernhard nach der Niederlage prĂ€sentieren?“ Die Antwort: Bis heute gar nicht. Archivbild. OB Bernhard wĂ€hrend der Podiumsdiskussion im Stadthaus

 

Weinheim, 16. Oktober 2013. (red) Die Tagesordnung der heutigen Gemeinderatssitzung ist dĂŒnn. Weil es keine Themen gibt? Oder weil der Saft gerade raus ist? Der Kampf um Breitwiesen hat viel Kraft gekostet. Dabei gibt es genug Themen, die teils liegengeblieben sind. Und natĂŒrlich ist das Thema Hammelsbrunnen noch lange nicht vom Tisch. [Weiterlesen…]

Werden beim Kampf um Stimmen alle Register gezogen? Selbst die schmutzigsten?

GerĂŒchte ĂŒber versuchte Beeinflussung

Weinheim, 19. September 2013. (red) Seit kurzem geht das GerĂŒcht um, Mitarbeiter der Stadt hĂ€tten gezielt WĂ€hler/innen am Telefon unter Druck gesetzt, um ein „Nein“ beim BĂŒrgerentscheid zu erreichen. Eine heftige Anschuldigung. Sofern das zutrĂ€fe, wĂ€re das unter UmstĂ€nden sogar der Straftatbestand der Nötigung im Amt. Auch der Versuch ist strafbar. Bis zu drei Jahre Haft drohen, in schweren FĂ€llen bis fĂŒnf Jahre. Sollte dem nicht so sein, handelt es sich vermutlich um eine gezielte Verunglimpfung, was ebenfalls mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr geahndet werden kann. [Weiterlesen…]

Massive Kritik an "Bekenner"-Kampagne der Stadt

UnzulÀssige Vorteile durch Verletzung des NeutralitÀtsgebots?

Auszug aus dem Schreiben der Stadt: VorsĂ€tzliche Diffamierung der BĂŒrgerinitiative.

Auszug aus dem Schreiben der Stadt: VorsĂ€tzliche Diffamierung der BĂŒrgerinitiative.

 

Weinheim, 18. September 2013. (red) Die Stadtverwaltung bleibt weiter in der Kritik. Aus der Stadtverwaltung heraus wird intensiv eine UnterstĂŒtzungskampagne fĂŒr die BefĂŒrworter des FlĂ€chentauschs betrieben – und damit einseitig stĂ€dtische Ressourcen in Anspruch genommen. Der Landtagsabgeordnete Hans-Ulrich Sckerl kĂŒndigt an zu prĂŒfen, ob „Spielregeln fĂŒr BĂŒrgermeisterĂ€mter“ bei BĂŒrgerentscheiden verschĂ€rft werden sollten. Sein Fazit aktuell: Auf dem Rathaus liegen die Nerven blank. [Weiterlesen…]

Die Betroffenen des Feuers in der Breslauer Straße brauchen dringend Hilfe - Spendenkonte eingerichtet

Traumatisiert und vor einer ungewissen Zukunft

Die Opfer des Hausebrandes in der Breslauer Straße haben sich gestern mit Vertretern der Wohungsbaugesellschaft, der Stadt Weinheim und der Feuerwehr getroffen

Die Opfer des Hausbrandes in der Breslauer Straße haben sich gestern mit Vertretern der Wohungsbaugesellschaft, der Stadt Weinheim und der Feuerwehr getroffen.

 

Weinheim, 20. August 2013. (red/ch) Am vergangenen Sonntag brach in einem Mehrfamilenhaus in der Breslauer Straße in Weinheim ein Feuer aus. Eine brennende Zigarette setzte letzlich das gesamte Obergeschoss in Brand. Durch das Feuer und die Löscharbeiten ist das gesamte Haus nun fĂŒr lĂ€ngere Zeit nicht bewohnbar. Die 20 betroffenen Mieter sind solange in einem Hotel oder bei Verwandten untergebracht. Neben den schrecklichen Erlebnissen sind sie nun vor allem mit der Frage beschĂ€ftigt, wer fĂŒr den Schaden in Höhe von rund 500.000 Euro aufkommt. Das Problem: Der Brandverursacher ist nicht versichert. [Weiterlesen…]

Stadt spielt Kommunikationsvorteile zum eigenen Vorteil aus

Unfaire Bevorzugung – Stadt pusht Breitwiesen

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Kampagne auf der Facebook-Seite der Stadt Weinheim fĂŒr die Entwicklung von Breitwiesen.

Weinheim, 20. August 2013. (red) Aktualisiert. Gemeinderatsmitglieder, die gegen eine Breitwiesen-Entwicklung sind, dĂŒrften sich gekniffen fĂŒhlen. Die Stadtverwaltung spielt gnadenlos ihre KanĂ€le aus. Da schrecken auch ein SPD-OberbĂŒrgermeister und ein grĂŒner Erster BĂŒrgermeister nicht zurĂŒck, Hand in Hand mit der CDU und einem dubiosen Unternehmerverein zusammen zu arbeiten. Über Facebook pusht der Pressesprecher Roland Kern einseitig die „Pro-Breitwiesen“-Informationen. [Weiterlesen…]

Am 27. Juli – Große BĂŒhnen-Fernsehshow mit DJ Ötzi am 26. Juli im Stadion

Nils Schmid startet Tour de LĂ€ndle

DJ Pressefotos Es ist Zeit (2012) - CMS Source

Die Vorbereitungen fĂŒr die BĂŒhnenshow laufen auf Hochtouren: Am 26. Juli treten unter anderem DJ Ötzi und Mara Kayser zum Start der Tour de LĂ€ndle auf. Foto: Stadt Weinheim

 

 

Weinheim, 15. Juli 2013. (red/pm) Wenn am Samstag, 27. Juli, morgens um 08:30 Uhr fast 3.000 Radfahrer im Weinheimer Stadion zur „Tour de LĂ€ndle“ starten, dann ist die Schlagerkanone „DJ Ötzi“ wohl schon wieder bei seinem Anton aus Tirol. Aber in Weinheim ist der Vorabend des Tourstarts genauso wichtig wie das Radeln selbst. [Weiterlesen…]

Medienarbeit wird immer wichtiger

Feuerwehren arbeiten an der Öffentlichkeit

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Polizeisprecher Norbert SchĂ€tzle erlĂ€utert die unterschiedlichen AnsprĂŒche einer Öffentlichkeitsarbeit der Polizei und der Wehren. Foto: Feuerwehr Weinheim

 

Hirschberg/Rhein-Neckar, 12. Juli 2013. (red/fw) Die Aufmerksamkeit fĂŒr die Arbeit der Feuerwehren ist sehr hoch. Denn wenn die Wehr ausrĂŒckt, gab es einen Unfall, einen Brand, Keller mĂŒssen ausgepumpt und Katzen von BĂ€umen gehört werden. Sobald die Martinshörner heulen, wollen die Menschen wissen, was passiert ist. Deswegen sollte jede Feuerwehr daran arbeiten, solide Informationen zur VerfĂŒgung zu stellen, die ĂŒber die Medien weiterverarbeitet werden können. [Weiterlesen…]

In Schriesheim und Weinheim werden Ende des Jahres BĂŒrgermeister gewĂ€hlt

Zwei Wahlen, zwei Fristen, eine Gemeindeordnung

Landtagsabgeordneter Uli Sckerl im GesprĂ€ch mit BĂŒrgermeister Höfer. Archivbild

Schriesheim/Weinheim, 05. Juli 2013. (red/ld) Die Schriesheimer BĂŒrger wĂ€hlen im Herbst den BĂŒrgermeister. Der Weinheimer Gemeinderat einen Beigeordneten als Ersten BĂŒrgermeister. FĂŒr beide gilt die Gemeindeordnung und doch sind die Bewerbungsfristen unterschiedlich lang. Einen Monat lang hatte Weinheim die Stelle ausgeschrieben. In Schriesheim sind es sechs Monate; drei Monate weniger als vor der Wahl Ende 2005. Wie kommt das?

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Floßfahrtgaudi der Woinemer Hausbrauerei

Die Gallier machten das Rennen

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Die Gallier Udo Metz, Thomas Raitz und Rolf Salwiczek waren nicht die schnellsten, machten aber trotzdem den ersten Platz.

 

Weinheim, 01. Juli 2013. (red/ms) Knapp 10.000 Besucher kamen gestern zur Floßfahrtgaudi der Woinemer Hausbrauerei an die Weschnitz. Um 11:00 Uhr prĂ€sentierten 60 Teilnehmer ihre 17 kreativen Boote, bevor sie um 13:00 Uhr an der Peterskirche zu Wasser gelassen wurden. Die Serviceclubs „Ladies‘ Circle“ und „Round Table“ boten mit 3.000 gelben Badeenten eine besondere Tombola. [Weiterlesen…]

Rund 230.000 Menschen sahen am Freitag die Landesschau „total regional“

Der SĂŒdwesten schaute nach Weinheim

Weinheim, 11. Juni 2013. (red/pm) „Hallo und guten Abend vom nördlichsten Marktplatz Italiens.“ Mit dieser gewagten geographischen These begrĂŒĂŸte am Freitagabend kurz nach 18:00 Uhr Moderator Tommy Miltner die Fernsehzuschauer im SĂŒdwesten der Republik. Die erste Pointe des bekennenden KurpfĂ€lzers saß schon mal bei der Landesschau-Liveschaltung „Total regional“ vom Weinheimer Marktplatz. [Weiterlesen…]

Entwurfsskizze sorgt fĂŒr Diskussion ĂŒber Bebauungsplan in der LĂŒtzelsachsener Straße

Planlos irritiert

Weinheim, 11. April 2013. (red/ld) Im Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt (ATU) sorgte gestern ein Plan fĂŒr Irritationen. Eineinhalb Stunden vor der Sitzung ging den Mitgliedern des Ausschusses gestern eine email mit ziemlich konkreten PlĂ€nen fĂŒr die LĂŒtzelsachsener Straße 38 zu: Die dort skizzierte Villa war einigen StadtrĂ€ten zu hoch, rĂŒcke zu dicht an NachbargrundstĂŒcke heran und FlachdĂ€cher wollten sie gar nicht. Stadtrat Peter LautenschlĂ€ger beantragte den Abbruch des Verfahrens. Ihm war die Zustellung der PlĂ€ne zu kurzfristig. StadtrĂ€tin Susanne Tröscher bezeichnete den Entwurf als „faschistoid.“ OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard platzte der Kragen. Derzeit gebe es weder konkrete PlĂ€ne fĂŒr die Bebauung des GrundstĂŒcks, noch einen Bauantrag, sagte der OberbĂŒrgermeister. [Weiterlesen…]

Trotz kĂŒhlen Wetter war der Andrang auf der Osterwiese groß

„So viele waren noch nie da!“

Weinheim, 03. April 2013. (red/ld) Das Wetter war zwar kĂŒhl. DafĂŒr schien die Sonne am Ostersonntag umso krĂ€ftiger und lockte wieder viele Ostereiersuchende auf die traditionelle Osterwiese. „So viele waren noch nie da“, sagte Roland Kern von der Stadtverwaltung. Er schĂ€tzte die Anzahl der Besucher auf einige hundert. Das KulturbĂŒro hatte eingeladen, Osterhasen und OsterlĂ€mmer zu schauen, die der Kleintierzuchtverein und der MĂŒhlenhof Schriesheim bereitgestellt hatte. Die Jugendfeuerwehr verkaufte Kaffee, Kuchen und heiße Waffeln. Wir haben die schönsten Ansichten eingefangen. Viel Spaß mit unserer Bilderstrecke: [Weiterlesen…]

Weinheim kann 2014 wieder ein StadtjubilÀum feiern

„Und die neue Stadt daselbst“

Weinheim, 20. MĂ€rz 2013. (red/pm) „Wenn der Herr Herzog persönlich und zwei Freie mit ihm durch eigenen Eid versichern, dass die Burg Windeck und die neue Stadt daselbst sein Eigentum seien, zu besserem Recht als die Lorscher Kirche daran hat, so wird er sich daran erfreuen.“ [Weiterlesen…]

Bewerbungsphase fĂŒr Jugendgemeinderat auf der Zielgeraden

Motivation aus erster Hand

Die drei Vertreter des Jugendgemeinderats Ladenburg. Quelle: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 29. Januar 2013. (red/pm) Die Wahlen fĂŒr den Jugendgemeinderat Weinheim sind am 08. bis 16. MĂ€rz. Bis Mittwoch, den 06. Februar, können sich noch Kandidaten bewerben. Kandidieren und wĂ€hlen darf jeder im 14. bis einschließlich 19. Lebensjahr.

Information der Stadt Weinheim:

„„Es hat uns Ansporn gegeben, lieber einmal mehr nachzuhaken als einmal zu wenig“, berichtete Sophian Habel. „Und manchmal“, schmunzelte der Vorsitzende des Ladenburger Jugendgemeinderates, „mussten wir auch mal mit den Kopf durch die Wand, um zu ĂŒberzeugen“.

Es war eine fröhliche und erstaunlich versierte Vorstellung der drei Jugendpolitiker aus dem Ladenburger Jugendgemeinderat. Die Römerstadt war – was ein solches Jugendgremium angeht – Pionier in der Region. Gabi LohrbĂ€cher-GĂ©rard, die im Weinheimer Rathaus im Moment gerade die ersten Jugendgemeinderatswahlen fĂŒr Weinheim vorbereitet, hatte die drei Jugendlichen aus der Nachbarstadt eingeladen: Sophian Habel, dessen Stellvertreter Sören Ueberrein und den Finanzverantwortlichen Francesco Iacono.

Nach wie vor ĂŒberzeugt undÂ ĂŒberzeugend berichteten sie aus ihrer Arbeit. Die Motivation war ansteckend. Unter den Zuhörern waren erste Kandidaten aus Weinheim, Gabi LohrbĂ€cher-GĂ©rard mit ihren jungen Kollegen Anne Köller und Thomas Fischer sowie Stadtjugendring-GeschĂ€ftsfĂŒhrer JĂŒrgen Holzwarth mit den beiden Jugend-Sozialarbeitern Elke Weitenkopf und Volker Kugel.

„Wir freuen uns darauf, dass wir uns jetzt auch in Weinheim auf diesen Lernprozess einlassen“, so Gabi LohrbĂ€cher-GĂ©rard. Die Wahl zum Weinheimer Jugendgemeinderat geht jetzt in die heiße Phase der Bewerbungen – die Frist endet am Mittwoch, 6. Februar.

Rund 2000 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 19 Jahren wĂ€hlen im MĂ€rz 2013 erstmals einen Jugendgemeinderat als beratendes Gremium des „großen“ Gemeinderates. In der Satzung ist definiert: „Der Jugendgemeinderat vertritt die Interessen der Jugendlichen gegenĂŒber der Verwaltung und dem Gemeinderat und seinen AusschĂŒssen. Er hat die Aufgabe, den Gemeinderat der Stadt Weinheim in Fragen, die die Jugendlichen in Weinheim betreffen, zu beraten. Er ist in den AusschĂŒssen in Fragen, die die Jugendlichen in Weinheim betreffen, zu hören.“

Zur Teilnahme aufgerufen sind alle SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, die wĂ€hlbar und wahlberechtigt sind. Sie mĂŒssen eigentlich nur zwei Kriterien erfĂŒllen: WĂ€hlbar und wahlberechtigt sind alle Jugendlichen, die am letzten Tag des Wahlzeitraums das 14. Lebensjahr aber noch nicht das 20. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens drei Monaten mit Hauptwohnsitz in der Stadt Weinheim wohnen. Dann können sie wĂ€hlen und gewĂ€hlt werden.

Der letzte mögliche Tag fĂŒr eine Anmeldung ist der Mittwoch, 6. Februar. Jeder Kandidat muss sich auf einem Anmeldebogen mit eigener Unterschrift bei den „Ratsdiensten“ anmelden. Die Anmeldungen mĂŒssen schriftlich eingehen (Anschrift: Gabi LohrbĂ€cher-GĂ©rard, Stadtverwaltung Weinheim, Ratsdienste, Zimmer 209, Eingang A, 1. Obergeschoss, bei RĂŒckfragen: Telefon 06201 / 82 – 216, oder ratsdienste@weinheim.de ).

Mit dem 7. Februar beginnt dann die Zeit, in der sich die Kandidatinnen und Kandidaten vorstellen können. Die Stadt plant in Verbindung mit dem Stadtjugendring auch eine persönliche Vorstellungen im Stadtgebiet, aber auch eine BroschĂŒre und angemessene Internet-PrĂ€sentationen. Zur Wahlurne gehen die 14- bis 19-jĂ€hrigen Weinheimer Jugendlichen dann in der Woche vom 8. bis 16. MĂ€rz. GewĂ€hlt wird jeweils ein Tag an einer Schule, sowie am Samstag, 16. MĂ€rz an einem neutralen Ort. An diesem Tag sind jene Jugendlichen der Stadt zur Wahl aufgerufen, die keine Weinheimer Schule besuchen sowie jene, die unter der Woche aus irgendeinem Grund verhindert waren.“