Dienstag, 15. Oktober 2019

Vier neue OrtschaftsrÀte

Doris Falter bleibt Ortsvorsteherin

Weinheim, 17. Juli 2014. (red/pm) Doris Falter bleibt Ortsvorsteherin. Das war die einstimmige Empfehlung in LĂŒtzelsachsen. Insgesamt gibt es vier neue OrtschaftsrĂ€te. [Weiterlesen…]

Harder droht mit Klage gegen Bebauungsplan "LĂŒtzelsachsener Straße-SĂŒd"

„Ich wĂŒrde Harder und van Almsick begrĂŒĂŸen“

Weinheim, 21. MĂ€rz 2014. (red/ld) Der Bebauungsplan LĂŒtzelsachsener Straße-SĂŒd ist beschlossen – nach einem Jahr Hin-und-Her. GrĂ¶ĂŸter Streitpunkt waren bisher die Maße eines in Hausnummer 38 geplanten Neubaus von JĂŒrgen B. Harder. Dieser hatte vor der Sitzung per anwaltlichem Schreiben mit einem juristischen Verfahren gedroht. [Weiterlesen…]

Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt beschließt Bebauungsplanauftstellung fĂŒr Nordanbindung Industriepark

„Mir gebet nix!“

Weinheim, 10. Mai 2013. (red/ld) Die Nordanbindung an den Industriepark kommt. Die BahnbrĂŒcke am Langmaasweg muss bis 2014 abgerissen werden. Das sieht der Bebauungsplanvorentwurf vor, den der Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt am Mittwoch beschlossen hat. Besonders kritisch betrachteten die StadtrĂ€te die Kostenverteilung zwischen der Firma Freudenberg und der Stadt. Nach ihrer Meinung profitiert hauptsĂ€chlich das Unternehmen von dem Bebauungsplan. Die grĂ¶ĂŸten Anteil der Kosten trĂ€gt aber die Stadt. [Weiterlesen…]

Vor-Ort-Termin in LĂŒtzelsachsen

Untendurch ist am sichersten

Vor-Ort-Termin: Schulklasse nutzt UnterfĂŒhrung in LĂŒtzelsachsen. Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim-LĂŒtzelsachsen, 15. Mai 2012. (red/pm) Vor-Ort-Termin an der B3.  LĂŒtzelsachsener SchĂŒler nutzen die UnterfĂŒhrung. Appelle der Ortsvorsteherin.

Information der Stadt Weinheim:

„Doris Falter war entsetzt. „Das wĂ€re beinahe schief gegangen“, schĂŒttelt sie den Kopf. LĂŒtzelsachsens Ortsvorsteherin wurde neulich Zeugin einer gewagten Aktion. Ein junger Mann rannte unvorsichtig auf Höhe des OEG-Bahnhofs ĂŒber die B 3 und wĂ€re beinahe von einem Auto erfasst worden. Es bremste in letzter Sekunde.

„Es kommt leider immer wieder vor“, berichtet sie auch von GesprĂ€chen mit Anwohnern, „dass die B 3 an dieser Stelle von FußgĂ€ngern ĂŒberquert wird“. Doris Falter: „Es grenzt fast schon an ein Wunder, dass noch nichts passiert ist.“

Ihre Sorge gilt vor allem den Kindern, die sich so ein riskantes Manöver abschauen könnten. Das dĂŒrfe nicht passieren.

Deshalb organisierte die Ortsvorsteherin gestern einen Vor-Ort-Termin, um die StraßenunterfĂŒhrung an dieser Stelle ins rechte Licht zu rĂŒcken. Denn kaum eine Stelle der B3 ist eigentlich schneller, komfortabler und risikoloser zu queren als zwischen Sommergasse, Wintergasse und „Opel Sporer“. Denn dort gibt es eine UnterfĂŒhrung, die auf beiden Seiten der B3 mit Treppen und einer schrĂ€gen Rampe zu betreten ist.

Die LĂŒtzelsachsener Grundschule unterstĂŒtzte die Aktion der Ortsvorsteherin gerne, schließlich setzt sich die Schule selbst fĂŒr einen sicheren Schulweg ein. Die Kinder der Bachwiesenstraße nutzen die UnterfĂŒhrung bereits, spĂ€ter sollen auch die ABC-SchĂŒtzen aus „LĂŒtzelsachsen Ebene“ die gefahrlose Querung angeboten bekommen. Von Ortskern her fĂŒhrt der Weg unter der B 3 aber auch umgekehrt zu wichtigen Freizeiteinrichtungen wie dem Sportplatz oder dem Waidsee.

Eine ganze Schulklasse trabte gestern also zur B-3-UnterfĂŒhrung, um demonstrativ die UnterfĂŒhrung zu betreten – begleitet von ihrer Lehrerin, Ortsvorsteherin Doris Falter sowie den OrtschaftsrĂ€ten Rolf Emenlauer und Olivier de Bastiani. Emenlauer verwies darauf, dass sich die Kommunalpolitik vor ein paar Jahren bei der Planung des Kreuzungsbereichs fĂŒr die Beibehaltung der UnterfĂŒhrung stark gemacht habe.

„Wir wussten warum“, erklĂ€rte er, „alles andere hĂ€tte eine stĂ€rkere GefĂ€hrdung bedeutet“. Kleiner positiver Nebeneffekt beim zwischenzeitlich einsetzenden starken Regen: Die Kinder konnten sich sogar unterstellen, wĂ€hrend es oben platschte. Sie wissen jetzt, wo sich der sicherste und trockene Schulweg befindet. Und noch mehr. Ortsvorsteherin Falter nutzte die Gelegenheit, um die ZweitklĂ€ssler auf dem Heimweg zur Schule zu einer Besichtigung der aktuellen Ausstellung zur LĂŒtzelsachsener Ortsgeschichte einzuladen. Also ein erlebnisreicher Vormittag.“