Freitag, 24. November 2017

Runder Tisch Energie begrĂŒĂŸt stĂ€dtische Verkehrsplanung

Fahrtraining zum Spritsparen

Weinheim, 22. Oktober 2014. (red/pm) Noch in den 1960er Jahren gab es in Weinheim PlĂ€ne, aus dem Birkenauer Tal heraus eine Hochstraße auf Stelzen bis zur Autobahn zu bauen. Außerdem wollte man von der Weststadt eine direkte Verbindung ins Gorxheimer Tal schaffen. [Weiterlesen…]

Runder Tisch Energie am 01. September

Energiewende nur mit Verkehrswende?

Weinheim, 25. August 2014. (red/pm) Zu seiner Versammlung am 01. September lĂ€dt der Runde Tisch Energie (RTE) alle ein, die sich fĂŒr die lokale Energiewende in Weinheim interessieren. Diesmal will sich der RTE mit dem Thema „Verkehr“ beschĂ€ftigen. [Weiterlesen…]

Vorwahlumfrage vom Runden Tisch Energie

Alle Parteien halten lokale Energiewende fĂŒr wichtig

Weinheim, 21. Mai 2014. (red/pm) Nicht hundertprozentig zufrieden war der Runde Tisch Energie (RTE) mit der Beteiligung an seiner Umfrage bei den Parteien und Listen, die sich 25. Mai zur Wahl des neuen Gemeinderats stellen. SPD, CDU, GAL, Freie WĂ€hler und Linke haben ausfĂŒhrlich Stellung genommen, die FDP antwortete nur pauschal mit einem Hinweis auf das Wahlprogramm, die Weinheimer Liste beteiligte sich gar nicht. [Weiterlesen…]

Umweltminister Franz Untersteller nimmt teil am Runden Tisch "Energie"

Energiewende: Benötigt werden Planungssicherheit und profitable Standorte

Franz Untersteller (mitte) gestern beim Treffen des Runden Tischs Energie.

Franz Untersteller (mitte) gestern beim Treffen des Runden Tischs „Energie“.

Weinheim, 28. August 2013. (red/ld) Landesumweltminister Franz Untersteller (BĂŒndnis ’90/DIE GRÜNEN) war am Dienstag zu Gast beim Treffen des Runden Tischs „Energie“ in Weinheim. Der Runde Tisch „Energie“ geht in Zukunft eigene Wege: Organisatorisch trennt sich das bĂŒrgerschaftliche Gremium zur Energiewende von der Stadtverwaltung. So könne man eigenstĂ€ndiger arbeiten, unabhĂ€ngig von Gemeinderat und Stadthaushalt, sagte Manfred Schmitt, der Initiator des Runden Tischs. [Weiterlesen…]

"Meilensteine" aus Sicht der Stadtverwaltung

Die Weinheimer Themen des Jahres 2012

Unser Foto des Jahres 2012: OB Heiner Bernhard im GlĂŒck – weil ers „saugeil“ fand, rutschte er den Hurricane-Loop gleich zwei Mal hintereinander und posierte beglĂŒckt wie ein Jugendlicher.

 

Weinheim, 20. Dezember 2012. (red/pm/ae) Wieder einmal neigt sich ein Jahr dem Ende.  Aus diesem Anlass hat sich die Stadt Weinheim dazu entschlossen, einen RĂŒckblick auf die Themen, die Weinheim im Jahr 2012 beschĂ€ftigten, zu geben. Sowohl die kommunale Energiewende als auch die Etablierung der Stadt Weinheim als Bildungsstandort und Weinheim als Fair-Trade-Town sind dabei nur ein paar zu nennende Meilensteine.

Von Roland Kern

Es ist das Thema des Jahres: Die Stadt Weinheim geht neue Wege bei der Einbeziehung der BĂŒrgerschaft in politische Zukunftsentscheidungen. Die Frage, wie und wo in den nĂ€chsten Jahren die Gewerbeentwicklung der Großen Kreisstadt stattfindet, wird in einem BĂŒrgerdialogverfahren von den BĂŒrgern selbst beraten. Im MĂ€rz hat die Stadtverwaltung ein Konzept der BĂŒrgerbeteiligung vorgestellt, das von der Deutschen Forschungsstelle BĂŒrgerbeteiligung der Uni Wuppertal begleitet wird. Dazu gibt es verschiedene Veranstaltungen und ein BĂŒrgergutachten von zufĂ€llig ausgewĂ€hlten BĂŒrgerrĂ€ten. Zu einem geforderten BĂŒrgerentscheid kommt es dann aber doch nicht, weil sich der Gemeinderat und eine BĂŒrgerinitiative auf keine Formulierung fĂŒr eine Fragestellung einigen können.

Im September spricht sich das Gremium gegen einen BĂŒrgerentscheid und fĂŒr einen GelĂ€ndetausch aus, so dass die Planungen fĂŒr ein Gewerbegebiet in den „Breitwiesen“ an der Autobahn weitergehen. Die Verwaltungsspitze verspricht: Auch ohne BĂŒrgerentscheid wird die Stadt die BĂŒrger bei der weiteren „Breitwiesen“-Planung einbeziehen. Zum Jahresende gibt es aber auch BemĂŒhungen, das Thema erneut auf die Tagesordnung zu bringen.

Schullandschaft im Westen

Lokalpolitiker, Eltern und Lehrer beschĂ€ftigt die VerĂ€nderung der Schullandschaft – nicht nur wie hier beim Infoabend in Hemsbach.

 

Die Stadt will die Schullandschaft im grĂ¶ĂŸten Stadtteil, der Weststadt, fĂŒr die Zukunft neu und nachhaltig aufstellen. Verschiedene Faktoren erfordern die VerĂ€nderung: Der Bedarf nach einer neuen Grundschule anstatt der baufĂ€lligen Albert-Schweitzer Schule, die demografische Entwicklung sowie die neue Schulpolitik im Land. Es gibt immer weniger Haupt- und WerkrealschĂŒler, deshalb werden die Karrillon-Schule und die DBS-Werkrealschule zum nĂ€chsten Schuljahr fusionieren. Ein Moderationsprozess mit Konzeptgruppe und großen World-CafĂ©s entwickelt nach einigen Monaten einen Vorschlag an den Gemeinderat: Eine Grundschule mit der Johann-Sebastian-Bach-Förderschule unter einem Dach am Standort des Rolf-Engelbrecht-Hauses. Der Gemeinderat gibt eine Machbarkeitsstudie in Auftrag, um die Finanzierbarkeit unter BerĂŒcksichtigung aller Synergieeffekte zu prĂŒfen. Im Gegenzug werden nĂ€mlich drei alte SchulgebĂ€ude frei, die anders verwertet oder genutzt werden können.

Weinheim etabliert sich weiter als Bildungsstandort

Weinheim etabliert sich weiter als Bildungsstandort und Bildungsregion im Land Baden-WĂŒrttemberg. Im April wird eine Vereinbarung zwischen der Agentur fĂŒr Arbeit und dem Kommunalen Übergangsmanagement Schule-Beruf geschlossen, kĂŒnftig bei der Berufsorientierung enger zusammenzuarbeiten. Das Übergangsmanagement ist nun offiziell bei der Stadt Weinheim angesiedelt. Mit dem neuen Schuljahr haben vier neue Schulsozialarbeiterinnen auf drei Stellen ihre TĂ€tigkeit aufgenommen. OB Bernhard bezeichnet die Schulsozialarbeit als „Edelstein in der Bildungskette“.

Mit der „Bildungskette“ und der „Weinheimer Initiative“ sorgt die Stadt weiter bundesweit fĂŒr Aufsehen und positive Beispiele, unter anderem informiert sich deshalb Kultus-StaatssekretĂ€r Dr. Frank Mentrup vor Ort – und hat großes Lob fĂŒr die Bildungslandschaft. Außerdem: Im Sommer erscheinen gleich in mehreren Fachmagazinen Lobeshymnen auf die soziokulturellen Schulprojekte an der DBS. OB Bernhard betonte: „Ich bin dem Gemeinderat sehr dankbar, dass es in Fragen der QualitĂ€t von Bildung in dieser Stadt immer eine große Einigkeit gibt.“

Unsere Artikel zum Thema Schule und Bildung finden Sie hier.

Auch MdL Uli Sckerl sagt: „Die Energiewende ist der richtige Weg.“

Kommunale Energiewende hat begonnen

Ein Jahr im Zeichen der Energiewende: Im Rathaus stĂ¶ĂŸt ein Energie-Team, begleitet vom Runden Tisch Energie, eine Reihe von ökologischen Verbesserungen an. Der Gemeinderat trifft die Entscheidung, alle öffentlichen GebĂ€ude, Straßen und PlĂ€tze ab diesem Jahr zu hundert Prozent mit Öko-Strom zu versorgen. Die Stadtwerke Weinheim kommen der Stadt dabei entgegen. Die Arbeiten an einem Klimaschutz-Gutachten durch eine Fachagentur haben begonnen. Die Vorstellung ist faszinierend: Pro Jahr könnten in Weinheim fast 30 000 Tonnen CO 2-Gas eingespart werden, wenn man alles ausschöpft. Die ersten Projekte nehmen ihre Arbeit auf: Auf der Rippenweierer Keltensteinhalle produziert eine BĂŒrgersolaranlage Strom, die WĂ€rme kommt von der Holzschnitzelheizung eines benachbarten Betriebes, möglicherweise entsteht dadurch ein neues WĂ€rmenetz fĂŒr den ganzen Ort.

Die Stadt legt weitere SolardĂ€cher an. Der Runde Tisch Energie feiert einjĂ€hriges Bestehen und mischt sich engagiert ein. Der Energietag beim Autohaus Sporer wird zum Publikumsschlager. An diesem Tag startet auch die Vermarktung des Neubaugebietes „LĂŒtzelsachsen Ebene“ als Biogas-Wohngebiet. Hier kommt die WĂ€rme aus einer Biogasanlage vom benachbarten Bauernhof. Und die Stadt bringt weiter frischen Wind in die Energiewende. Der Gemeinderats-Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt beschließt den Einstieg in ein Verfahren, mit dem kĂŒnftig der Bau von Windenergieanlagen auf kommunaler Ebene gesteuert werden kann. Auch hier beginnt eine groß angelegte BĂŒrgerbeteiligung.

Die BĂŒrgerbeteiligungen 2012 auf einen Blick

Mehrgenerationenhaus in der zweiten Runde

Ein wichtiger Baustein der Bildungsregion Weinheim steht stabil und wackelt nicht – zumindest fĂŒr die nĂ€chsten drei Jahre. Das Mehrgenerationenhaus (MGH) in der Weinheimer Weststadt wird definitiv ins Förderprogramm des Bundesamtes fĂŒr Familien und zivilgesellschaftliche Aufgaben aufgenommen. Die AktivitĂ€ten werden ausgeweitet.

GrĂŒnes Licht fĂŒr das Fachmarktzentrum

OBI kann anrolle(r)n: Der Gemeinderat der Stadt Weinheim beschließt Ende April den Bebauungsplan fĂŒr das GelĂ€nde des frĂŒheren GĂŒterbahnhofs am sĂŒdlichen Stadteingang zwischen Bahnschienen und B3. Damit steht der Umsetzung des dort geplanten Fachmarktzentrums nichts mehr im Wege. Im Sommer wird mit dem Bau begonnen, zum Jahreswechsel stehen die ersten beiden FachmĂ€rkte im Rohbau. Allerdings hat es im August Diskussionen wegen LĂ€rmbelastigungen im Umfeld der Baustelle gegeben.

Ein Plan gegen den LĂ€rm

Die Stadt Weinheim will organisiert und unter Beachtung möglichst exakter Daten gegen steigende LĂ€rmbelĂ€stigung in der Stadt vorgehen. Das Amt fĂŒr Stadtentwicklungen nimmt die Arbeit an einem LĂ€rmaktionsplan auf. Im Laufe des Jahres stellt sich heraus, dass der BahnlĂ€rm das grĂ¶ĂŸte Problem ist. Gemeinsam mit der BĂŒrgerinitiative „Schutz vor BahnlĂ€rm“ drĂ€ngt die Stadt beim Eisenbahnbundesamt und beim Verkehrsministerium auf Verbesserungen.

Die MĂ€nner der BĂŒrgerinitiative „Schutz vor BahnlĂ€rm“ (v.l.n.r.): Joachim Körber, Peter Thunsdorff und Dr. Hans Irion.

Abbau von Schulden in Sicht

Die Finanzlage der Stadt Weinheim erholt sich spĂŒrbar. Die Entwicklung des aktuellen Haushaltsjahres verlĂ€uft erfreulich, wie die KĂ€mmerei bereits im Halbjahresbericht mitteilen kann. Im Dezember kann OB Bernhard im Gemeinderat einen ausgeglichen Haushalt vorlegen. Ein zweistelliger Millionenbetrag kann der Allgemeinen RĂŒcklage zugefĂŒhrt werden. Die KĂ€mmerei stellt in Aussicht, dass bei einer Fortsetzung der finanziellen Verbesserung in den nĂ€chsten Jahren ein Schuldenabbau gelingen kann.

FußgĂ€ngerzone kommt voran

Mit einem „Pflasterstein-Fest“ feiert die Stadt, das Stadt- und Tourismusmarketing und der Verein „Lebendiges Weinheim“ im Juli die Übergabe des zweiten Bauabschnittes der FußgĂ€ngerzone. Von der „Weinheim Galerie“ bis zum Windeckplatz ist jetzt alles mit rotem Naturstein ausgelegt. Die hochwertige Gestaltung wird ĂŒberall gelobt. Im FrĂŒhjahr 2013 beginnt das Tiefbauamt mit dem letzten Abschnitt vom Windeckplatz bis zur Grabengasse – dann hat die Stadt in die Verschönerung ihrer Einkaufsmeile rund 1,5 Millionen Euro investiert.

Die neue FußgĂ€ngerzone, Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim ist Feuerwehr-Hochburg

Es ist ein großes Jahr der Weinheimer Feuerwehr: Weinheim liegt in diesem Jahr im Zentrum aller Feuerwehren im Rhein-Neckar-Kreis. Denn die Freiwillige Feuerwehr der Zweiburgenstadt – die grĂ¶ĂŸte im Kreis – feiert ihr 150-jĂ€hriges Bestehen und das 50-jĂ€hrige Bestehen der Jugendfeuerwehr. Der zunĂ€chst feuerwehrinterne Auftakt ins große JubilĂ€umsjahr findet im MĂ€rz statt, weitere Gedenken und Veranstaltungen schließen sich an. Nichtsdestrotrotz fĂ€llt die JubilĂ€umswehr durch eine Reihe von spektakulĂ€ren EinsĂ€tzen auf. Und nicht zuletzt werden die FeuerwehrsanitĂ€ter wegen ihres AED-Projektes bundesweit zur „Feuerwehr des Jahres“ nominiert.

Boardsport Weinheim macht von sich reden

Ein neuer Weinheimer Verein macht von sich reden: Boardsport Weinheim e.V.. Begleitet vom Stadtjugendring stellt sich der Skateboardverein vor und mischt sich in der Stadt ein. Engagiert wie die jungen MĂ€nner um Vorstand Marc FlĂ¶ĂŸer sind, bewegen sie auch die Kommunalpolitik. Zum Ende des Jahres gibt es konkrete PlĂ€ne zum Bau einer Skateranlage an der BarbarabrĂŒcke.

Weinheim, die Facebook-Stadt

Weinheim sorgt wegen seiner engagierten Facebook-AktivitĂ€t fĂŒr Aufsehen. Bei vergleichenden Rankings liegt die Stadt (mit aktuell fast 5500 Fans) unter den Großen KreisstĂ€dten im Land ganz vorne, in der Metropolregion nach den GroßstĂ€dten auf Rang vier, landesweit unter allen nicht-kommerziellen Seiten auf Rang 27. Die Freiwillige Feuerwehr belegt unter allen Feuerwehren im Land bei den Facebook-AktivitĂ€ten Rang eins. Medienteams aus anderen RathĂ€usern holen sich Rat.

„Hildebrand’sche MĂŒhle“ nimmt Gestalt an

Die Deutsche Denkmal-AG stellt erstmals ihre PlĂ€ne fĂŒr Modernes Wohnen auf dem Areal der „Hildebrandschen MĂŒhle“ vor. Vorgesehen sind schicke neue StadthĂ€user in einem Ensemble mit der denkmalgerecht sanierten prachtvollen alten Unternehmervilla und dem rund hohen 50 Meter Siloturm, der ebenfalls mit neuen Loft-Wohnungen hergerichtet ist, dazu ein weitgehender Erhalt des alten Baumbestandes am OdenwaldflĂŒsschen Weschnitz – so stellt sich die Konzeption fĂŒr das moderne Wohnen an der „Hildebrand’schen MĂŒhle“ in Weinheim dar. Im Juni beginnen die Abrissarbeiten sowie die Sanierung der Villa, im Oktober werden die PlĂ€ne konkreter. Das Projekt liegt im Plan. In 2013 wird gebaut.

Zum Teil baufĂ€llig, aber im Kern erhaltenswert – die Hildebrand’sche MĂŒhle. Bild: Stadt Weinheim

DĂŒrreplatz als leuchtendes Beispiel

Seit „Stuttgart 21“ reden alle davon: BĂŒrgerbeteiligung. Die Kommunen landauf und landab machen sich Gedanken, wie sie kĂŒnftig ihre BĂŒrger frĂŒh und qualifiziert in Entscheidungsprozesse einbinden können. Manche sind weiter als andere. Die Weinheimer Stadtverwaltung hat bereits neue Wege eingeschlagen, zum Beispiel bei der Gestaltung des DĂŒrreplatzes vor der Weinheim Galerie. DafĂŒr hat das Amt fĂŒr Stadtentwicklung einen Ideenwettbewerb unter BĂŒrgern organisiert und begleitet. Eine Beschreibung dieses Projektes wurde im Februar gewissermaßen als leuchtendes Beispiel mit einer Doppelseite in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Die Gemeinde“ veröffentlicht.

Eine „App“ fĂŒr alle

Weinheim geht medial weiter voran: Zwei Agenturen haben fĂŒr die Stadt einen mobile Internetdienst entwickelt. Bernhard KĂŒck („puntodesign“) und Martin Nowak („gruenphase“) entwickeln fĂŒr ihre Heimatstadt eine „Stadt-App“ und ergĂ€nzen das Medienangebot.

Ein Haus fĂŒr alles Soziale

Stadtseniorenrat besuchte die AWO und den Neubau der „Sozialen Dienste“. Foto: Stadt Weinheim.

 

Nicht nur optisch, auch inhaltlich setzt der Neubau der AWO-Rhein-Neckarauf dem GelĂ€nde des frĂŒheren Freudenberg-Fellspeichers im Stadtteil „MĂŒll“ MaßstĂ€be. Im Neubau der „Sozialen Dienste“ bĂŒndelt die AWO ihre sĂ€mtlichen Angebote.

Weinheim – Mehr drin!

Der Verein „Lebendiges Weinheim“ bringt einen neuen EinkaufsfĂŒhrer heraus. Wieder einmal wird dokumentiert: In mehr als 200 EinzelhandelsgeschĂ€ften in der City sind viele Einkaufsmöglichkeiten geboten.

OB im freien Fall

Rund vier Millionen Euro investiert die Familie Steinhart im Spaß- und Erlebnisbad Miramar in eine neue spektakulĂ€re Rutschenanlage, unter anderem steht dort jetzt die erste Looping-Rutsche SĂŒddeutschlands. OB Heiner Bernhard traut sich als Erster – es ist der „freie Fall“ in die bunte Rutsche. Wenige Monate spĂ€ter ereignet sich ein Unfall, der durch einen Bedienungsfehler verursacht worden ist. Die Miramar-Betreiber reagieren mit mehr Kontrollen und technischen Verbesserungen.

OB Heiner Bernhard weiht die neue Rutsche des Miramars ein, Foto: Stadt Weinheim

Erster Spatenstich fĂŒr neuen Firmensitz

Die Firma WBI GmbH, ein fĂŒhrendes IngenieurbĂŒro fĂŒr die Planungen von Tunnelbauten, Staumauern und anderen Großprojekten, zieht mit ihrer Unternehmenszentrale in den Technologiepark Weinheim. Im Juni ist erster Spatenstich.

Große Mehrheit fĂŒr die Kripo vor Ort vergebens

6000 Unterschriften eines AktionsbĂŒndnis fĂŒr eine „Kripo vor Ort“ helfen leider nicht. Bei einem Besuch in Weinheim teilt der neue Leitende Polizeidirektor Detlef Werner mit, dass die Weinheimer Kripo-Außenstelle nach der Polizeireform in Baden-WĂŒrttemberg nicht zu halten ist. Die Kripoarbeit soll im PrĂ€sidium gebĂŒndelt werden.

Deutschlands erste „AMA“ steht in Weinheim

Sie ist die dritte ihrer Art und sie badet genĂŒsslich im Weinheimer Schlossparkweiher unter den beiden Burgen. „AMA du Parc“ heißt die knapp zwei Meter große Bronzeskulptur, die im August von OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard und der französischen KĂŒnstlerin Amaryllis Bataille enthĂŒllt wird. Sie ist eine Spende des Weinheimer Unternehmers und Kunstliebhabers Thomas Noor.

Seismische Messungen

Die Firma Rhein Petroleum sorgt mit seismischen Messungen im sĂŒdlichen Bereich ihres Lizenzgebiets „Weinheim“ fĂŒr Aufsehen, weil ganze StraßenzĂŒge verkabelt werden. Mit den Messungen soll herausgefunden werden, ob sich unter Weinheims Erde Ölvorkommen befinden und wie gut sich die Tiefe fĂŒr Geothermie eignet.

Weinheim wird zur Fair-Trade-Town

Fairer Handel nun auch in Weinheim. Alle Rechte Transfair e.V.

Hartmut Sallge und Bettina Trilsbach von den WeltlĂ€den der Kirchen in LĂŒtzelsachen und der Weststadt setzen sich mit ihrer Idee durch, Weinheim zur „Fair-Trade-Town“ zu entwickeln. Der Gemeinderat fĂ€llt im September einen Grundsatzbeschluss, der sie unterstĂŒtzt und bestĂ€tigt.

Mehr TagesmĂŒtter

TagesmĂŒtter und TagesvĂ€ter, die qualifiziert Kleinkinder betreuen, bekommen in Weinheim jetzt einen erhöhten kommunalen Zuschuss. Die Zahl der TagesmĂŒtter und TagesvĂ€ter steigt auch deshalb an – so wird auch Druck auf kommunale Betreuungseinrichtungen etwas gesenkt.

Abiturienten rÀumen auf

Nach zwei aus dem dem Ruder gelaufenen Abi-Feten im Schlosskeller, revanchieren sich die Abitur-JahrgĂ€nge des Werner-Heisenberg-Gymnasiums und der Dietrich-Bonhoeffer-Schule, in dem sie Putzaktionen im Schlosspark und am Waidsee organisieren. DafĂŒr bekommen sie großes Lob.

„Winfried“ – ein Freund Weinheims

MinisterprÀsident Winfried Kretschmann kommt in die Weinheimer Stadthalle. Quelle: Winfried Kretschmann.

 

Winfried Kretschmann hat etwas dazugelernt. Die Bedeutung seines Vornamens kannte der baden-wĂŒrttembergische MinisterprĂ€sident natĂŒrlich schon vorher. Winfried steht fĂŒr „Freund des Friedens“. Aber dass er als erster „grĂŒner“ Landeschef der Republik daher ein Namensvetter des Weinheim-GrĂŒnders und Franken „Wino“ ist, das ist dem Schwaben neu, als er beim BĂŒrgergesprĂ€ch im Mai in der Stadthalle ist. Er wird Weinheim schon deshalb nicht vergessen.

HĂ€nde reichen ĂŒber alle Grenzen

Das badisch-hessische Doppeldorf Flockenbach war fĂŒr einen Tag das Zentrum und das Symbol fĂŒr die Metropolregion. Der Weinheimer Ortsteil Ober-Flockenbach und der Gorxheimer Ortsteil Unterflockenbach feiern grenzĂŒbergreifend mit Tausenden von GĂ€sten das gemeinsame 1000-jĂ€hrige Bestehen.

Weitere StrukturverÀnderungen im Rathaus

Die Stadtverwaltung setzt ihre StrukturverĂ€nderungen fort: Im Januar ĂŒbernimmt der Rhein-Neckar-Kreis die Aufgaben der Jugendhilfe, wie in jeder anderen Kommune im Kreisgebiet. Landrat Dallinger ist am 11. Januar vor Ort, um die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst zu begrĂŒĂŸen. In diesem Zusammenhang ist auch eine

tere VerĂ€nderung im November zu sehen: Die Erziehungsberatungsstelle wird kĂŒnftig unter der TrĂ€gerschaft des Pilgerhauses arbeiten. Das frĂŒhere Weinheimer Amt fĂŒr Jugend und Soziales ĂŒbernimmt noch weitere Aufgaben des demografischen Wandels und nennt sich seit September: Amt fĂŒr Jugend, Soziales, Familien und Senioren.

Menschen 2012

  • Karl Berg erhĂ€lt die Ehrennadel der Stadt Weinheim fĂŒr vielfĂ€ltiges bĂŒrgerschaftliches Engagement.
  • Hans Mazur, unter anderem Stadtrat und Vorsitzender des Stadtseniorenrates, erhĂ€lt das Bundesverdienstkreuz.
  • Livia Bodzsar, 43-jĂ€hrige Weinheimerin, vereitelte einen RaubĂŒberfall an der ALDI-Kasse. Sie wird von der Stadt und der Polizei geehrt.
  • Peter Lulay erhĂ€lt die Ehrennadel der Stadt Weinheim fĂŒr sein bĂŒrgerschaftliches Engagement. Er war unter anderem 24 Jahre lang Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins.
  • Die Spanierin Maria Guerrero Gallego ist die erste PreistrĂ€gerin des neuen Rolf-Engelbrecht-Preises fĂŒr ihr Engagement um die Integration in der Stadt.
  • Juliane Wasser ist die neue Gastronomie-PĂ€chterin der Wachenburg. Im Mai soll nach einer Sanierung und technischen AufrĂŒstung Eröffnung sein.
  • Jugend-und Sozialamtsleiter Heiner Amann wird in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger wird sein bisheriger Stellvertreter Claus Hofmann. Auch Dietmar Pfennigschmidt, der langjĂ€hrige Leiter der Stadtbibliothek geht in Ruhestand.
  • Stella Kirgiane-Efremidis und Alexandros Efremidis bekommen das Bundesverdienstkreuz verliehen, unter anderem fĂŒr das viele Jahre veranstaltete Benefiz-Essen fĂŒr einen guten Zweck.
  • Christina EitenmĂŒller, langjĂ€hrige Rektorin der Friedrich-Grundschule und GeschĂ€ftsfĂŒhrende Schulleiterin, wird nach 45 Jahren aus dem Schuldienst verabschiedet. Sie war eine Institution.

Anm. d. Red.: Roland Kern ist der Pressesprecher der Stadt Weinheim.

Die BĂŒrgerbeteiligung zur Windenergie mĂŒndet im Januar in eine „BĂŒrgerwerkstatt“

BĂŒrger mit RĂŒckenwind

Weinheim, 20. Dezember 2012. (red/pm) Die Stadt Weinheim hat fĂŒr ihre ausgiebige BĂŒrgerinformation und BĂŒrgerbeteiligung bei der aktuellen Steuerungsplanung von Windenergieanlagen großes Lob erhalten. „Sie mĂŒssen lange suchen, bis Sie so etwas finden“, teilte Rolf Pfeifer jetzt bei der öffentlichen Veranstaltung im Alten Rathaus den interessierten Zuhörern mit. Er habe so etwas „in dieser Art noch nicht erlebt“. Die groß angelegte BĂŒrgerbeteiligung komme „genau zum richtigen Zeitpunkt“.

Information der Stadt Weinheim:

„Auch fĂŒr Dr. Alexander Boguslawski, den Sprecher des Runden Tisches Energie, hat mit dem Eintritt in das Verfahren „ein langer Prozess begonnen, bei der die BĂŒrgerbeteiligung eine große Rolle einnimmt“. BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner sowie Stadtplaner Dietmar Schmittinger bekrĂ€ftigten erneut den aktuellen Planungsbedarf: Denn nur mit der Aufstellung eines sachlichen TeilflĂ€chennutzungsplanes „Windenergie“ und damit der positiven Ausweisung von Konzentrationszonen sei eine Steuerung von Standorten innerhalb der Kommune möglich. Weinheim befinde sich mit diesem Vorgehen im Zeitplan und auf gutem Wege.

„Auf andere Kommunen wird das genauso zukommen“, erklĂ€rte Dr. Fetzner. Parallel zur Einbindung der interessierten BĂŒrger fĂŒhre die Stadtverwaltung GesprĂ€che mit den Nachbarkommunen und NaturschutzverbĂ€nden. Dass der jetzige Einstieg ins Verfahren richtig war, beweise, dass bereits Investoren Interesse an Standorten in Weinheim bekundet haben. Fetzner appellierte an GrundstĂŒcksbesitzer, jetzt nicht vorzupreschen, sondern in Abstimmung mit der Stadt vorzugehen. Nur so sei ein gesteuerter Umgang mit Windenergie möglich.

Mit der bereits zweiten öffentlichen Veranstaltung zum Thema Windenergie hat die BĂŒrgerbeteiligung zum Thema Windenergie jetzt an Fahrt aufgenommen. Im Januar geht die BĂŒrgerkommunikation dann in die heiße Phase. In zwei Veranstaltungen haben die BĂŒrger Gelegenheit, sich ĂŒber die Weinheimer Gegebenheiten zu informieren und explizit zu Ă€ußern. Ziel sei, so Schmittinger, eine umfassende Information mit Hilfe von Sichtbarkeitsanalysen und Visualisierungen sowie neuesten Erkenntnissen aus der Beteiligung der Behörden und VerbĂ€nde, Einblicke in die PlanungsvorgĂ€nge sowie die Möglichkeit zur Diskussion mit Experten.

Die Stadt verspricht sich dadurch ein direktes Meinungsbild der Bevölkerung, das sie im weiteren Entscheidungsweg berĂŒcksichtigen kann. Das Ziel: Die weiteren Entscheidungen sind von den BĂŒrgern nachvollziehbar und können akzeptiert werden.

Termine

Zwei Termine werden angeboten, eingeladen sind alle, die sich mit dem Thema und seinem direkten Bezug zu Weinheim beschĂ€ftigen wollen; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. ZunĂ€chst am Samstag, 19. Januar, erst an der Kolpingscheuer nahe der BertleinsbrĂŒcke von 13 Uhr bis 14.30 Uhr, dann im Ortsteil Rippenweier an der Keltensteinhalle von 15 Uhr bis 16.30 Uhr. Die Termine finden im Freien statt. Von beiden Orten aus kann man mögliche Standorte einsehen. Vorgesehen sind PrĂ€sentation von Visualisierungen, ErlĂ€uterungen der maßgeblichen Tabukriterien und der Ergebnissen des Artenschutzgutachtens.

NatĂŒrlich stehen die Stadtplaner und Experten aber auch fĂŒr Fragen, Hinweise und Anregungen zur VerfĂŒgung. Ein Bustransfer vom Rathaus (Haltestelle Schlossparkplatz), Abfahrt 12.30 Uhr, wird kostenfrei von der Stadt Weinheim angeboten. Ankunft ist circa um 17 Uhr am Rathaus.

Den Vor-Ort-Terminen folgt eine BĂŒrgerwerkstatt am Freitag 25. Januar in der Aula des Werner-Heisenberg-Gymnasiums von 16.30 Uhr bis 19 Uhr. Nach einer Zusammenfassung der Ergebnisse soll dort in Kleingrupppen gearbeitet werden. Bis jetzt sind folgende Themen angedacht: Schutz der Landschaft, Naturschutz, Nutzung und Eigentum, Nachbarschaft zu den FlĂ€chen, Klimaschutz und Energiewende, Projektentwickler und Investoren. Weitere Gruppen können folgen. Danach diskutieren die Vertreter der Gruppen vor dem Plenum ihre zuvor ausgearbeiteten Thesen. Die komplette BĂŒrgerwerkstatt wird protokolliert und Gemeinderat wie Verwaltung als Entscheidungsgrundlage zur VerfĂŒgung gestellt.“

Info-Veranstaltung mit Experten

Windenergie als Teil der Wende

Weinheim, 28. November 2012. (red/pm) Durch die neue Gesetzeslage erlebt die Windenergie in ganz Baden-WĂŒrttemberg derzeit einen Aufschwung. Auch in Weinheim wird aktuell geprĂŒft, welche Rolle die Windenergie in einem regionalen Energiekonzept spielen kann. Die Stadt begrĂŒĂŸt das aktive Interesse der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, sich dabei einzubringen. Windenergie sei schließlich ein elementarer Bestandteil einer regionalen Energiewende.

Information der Stadt Weinheim:

„Am Montag, 10. Dezember, 18.30 Uhr im Alten Rathaus am Marktplatz lĂ€dt der Runde Tisch Energie gemeinsam mit der „endura kommunal GmbH“ die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger zu einer Info-Veranstaltung ein. Dabei kann sich jeder umfassend ĂŒber das Thema Windenergie informieren. Themen werden unter anderem sein: Technische Voraussetzungen, Formen bĂŒrgerschaftlicher Beteiligung und FlĂ€chensicherung sowie Bau und Betrieb einer Windenergieanlage.

Rolf Pfeifer, Fachmann der „endura“ wird dazu Rede und Antwort stehen und die zentralen Herausforderungen beschreiben. Weil die möglichen Standorte fĂŒr die Windenergienutzung in Weinheim gerade im Rahmen der Aufstellung eines TeilflĂ€chennutzungsplans „Windenergie“ untersucht werden, hat der Runde Tisch Energie zudem Dietmar Schmittinger vom Amt fĂŒr Stadtentwicklung eingeladen, der ĂŒber den aktuellen Stand berichtet. Mit der Planung soll eine Steuerung der Standorte fĂŒr Windenergieanlagen erfolgen, nachdem die grĂŒn-rote Landesregierung durch eine Änderung des Landesplanungsgesetzes Windenergieanlagen praktisch ĂŒberall im Außenbereich der Kommunen möglich gemacht hat.

Im Anschluss an die VortrĂ€ge gibt es die Möglichkeit zu Fragen und Diskussionen. Alle interessierten BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen finden sich auch auf www.weinheim.de (Aktuelles).“

Runder Tisch Energie begrĂŒĂŸt die PlĂ€ne der Stadt

FĂŒr frischen Wind bei der Energiewende

Weinheim, 06. November 2012. (red/pm) Der Runde Tisch Energie begrĂŒĂŸt die BemĂŒhungen der Stadt, kĂŒnftig Planungen von Windenergie-Anlagen kommunal zu steuern. Das bedeute jeweils eine vor Ort abgewogene Standortentscheidung in engem Kontakt zur BĂŒrgerschaft, finden die Mitglieder des Runden Tisches und verweisen auf die BĂŒrger- Informationsveranstaltung der Stadtverwaltung am Donnerstag, 8. November, 18.00 Uhr im Rolf-Engelbrecht-Haus. [Weiterlesen…]

Umweltminister Franz Untersteller in Weinheim

In Energiethemen „mustergĂŒltig“

Weinheim, 31. Juli 2012. (red/pm) Der Umweltminister Franz Untersteller besuchte Weinheim und war von der „Energiewende vor Ort“ schwer beeindruckt. [Weiterlesen…]

Kritische Fragen bei der Auftaktveranstaltung zum Weinheimer Klimaschutzkonzept

„Klimaschutz lĂ€sst sich am besten ĂŒber den Geldbeutel steuern“

Weinheim, 23. Juli 2012. (red/la) Bei der Auftaktveranstaltung des Klimaschutzkonzept gab es viel Lob fĂŒr die breite Einbindung der BĂŒrger. Kritische Anmerkungen gab es bei der Frage, wer die damit verbundenen Kosten tragen soll. [Weiterlesen…]

Öffentliche Auftakt-Veranstaltung am 19. Juli – BĂŒrger von Anfang an einbinden

Klimaschutzkonzept am Start

Weinheim, 05. Juli 2012. (red/pm) Klimaschutz rĂŒckt zunehmend in den Fokus der öffentlichen Diskussion. Viele Maßnahmen zur Verminderung des CO2-Ausstoßes, allem voran die Gewinnung erneuerbarer Energien, können oft nur auf lokaler Ebene erfolgen. [Weiterlesen…]

Treffen am 11. Juni 2012

Runder Tisch Energie

Weinheim, 08. Juni 2012. (red/pm) Der Runde Tisch Energie tagt am 11. Juni 2012 im Großen Sitzungssaal des Rathauses. [Weiterlesen…]

Runder Tisch Energie versammelte Expertenrunde in Sulzbach

Klima schĂŒtzen und Geld sparen – das geht!

Weinheim, 02. April 2012. (red/pm) Bei einer Veranstaltung des „Runden Tisch Energie“ der Stadt Weinheim im Sulzbacher BĂŒrgersaal referierten mehrere Experten zum Thema „Klima schĂŒtzen und Geld sparen“. Mit Investitionen in moderne Energietechnik und WĂ€rmeisolierung lassen sich nach Ansicht der Experten in 20 Jahren rund 150.000 Euro sparen.

Information der Stadt Weinheim:

„Das sind mal wirklich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Klima schĂŒtzen und Geld sparen.

Das geht, betonten jetzt Experten bei einer Veranstaltung im Sulzbacher BĂŒrgersaal. UnterstĂŒtzt von der Sparkasse Rhein-Neckar-Nord, hatte der „Runde Tisch Energie“ der Stadt Weinheim vor allem Besitzer von HĂ€usern und Wohnungen eingeladen, um Profitipps aus erster Hand zu liefern.

Die RatschlĂ€ge kamen direkt aus der Praxis. Zum Beispiel von Jens Thron, dem GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Weinheimer Firma Franzmann und Sprecher der Weinheimer Innung fĂŒr Heizung und SanitĂ€r.

Er machte eine klare Rechnung auf: Wer in den letzten 15 Jahren keine Modernisierung seiner Heizungsanlage oder Investitionen in DĂ€mmung und Isolierung vorgenommen hat, bezahlt heute mehr als als dreimal so viel Heizkosten wie im Jahr 1995.

„Es gibt Haushalte“, beschrieb Jens Thron, „die hĂ€tten in den letzten 20 Jahren 150 000 Euro sparen können“. In eine neue Heiztechnik und andere Maßnahmen der Energiereduzierung zu investieren sei also bereits eine Frage der „wirtschaftlichen Notwendigkeit“.

Denn auch weiterhin sei wohl mit einer zehnprozentigen Steigerung der Energiekosten pro Jahr zu rechnen – wenn der WohneigentĂŒmer nichts verĂ€ndert. Und dies sei jederzeit möglich, so der Experte, der verschiedene neue Energieformen auffĂŒhrte, bis hin zu einem eigenen kleinen Blockheizkraftwerk. Er kenne Beispiele, so Thron, bei denen mit einem guten Konzept die Energiekosten um die HĂ€lfte reduziert worden sind.

WĂ€hrend er sich dem Thema eher von der effektiven Energieerzeugung nĂ€herte, zeigte Walter Orlik von der Beratungsagentur KliBA auf, wie Energie durch DĂ€mm- und Isoliermaßnahmen eingespart werden kann. Am Beispiel eines „typischen 60er-Jahre-Einfamilienhaus“ und der Aufnahme mit einer WĂ€rmebildkamera verdeutlichte der Energieberater, wie 30 Prozent der HeizwĂ€rme einfach durch Dach und Außenwand verlorengeht.

Es gibt also viele Beispiele, in denen Klimaschutz und Einsparung Hand in Hand gehen. Aus diesen VortrÀgen wurde schon deutlich, dass eine Investition in moderne Energietechnik eine Investition in Ersparnis bedeutet.

Dass es auch zahlreiche „Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten“ fĂŒr energetische Maßnahmen gibt, beleuchtete dann noch Thomas Börsig, der Leiter der Abteilung FörderkreditgeschĂ€ft bei der Landesbank Baden-WĂŒrttemberg im Auftrag der Sparkasse Rhein-Neckar-Nord, die selbst mit Beratern die Veranstaltung besuchte.

So war es vom „Runden Tisch Energie“ gut geplant, dass nach dem Vortragsteil noch Zeit zum direkten GesprĂ€ch eingeplant war.

Info:

Wer Fragen und Anregungen hat zum „Runden Tisch Energie“ der Stadt Weinheim kann sich gerne mit dem Energieteam der Stadt Weinheim in Verbindung setzen, Jutta Ehmsen (06201-82324, j.ehmsen@weinheim.de) oder Manfred Schmitt (06201-82327, m.schmitt@weinheim.de) oder Patrick Walter (06201-82395, p.walter@weinheim.de).“

"Runder Tisch Energie"

Die Signale stehen jetzt auf Sparen

Energiesparen erfolgreich umgesetzt. Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 30. Januar 2012. (red/pm) Runder Tisch Energie: Wie die Eisenbahnfreunde ihre Energiekosten um mehr als die HĂ€lfte senken konnten.

Information der Stadt Weinheim:

„Es war im Februar 2010, da war den Weinheimer Eisenbahnfreunden klar, dass sie die Weichen anders stellen mussten.

„Als wir gemeinsam die Rechnung der Stadtwerke betrachtet haben“, erinnert sich SchriftfĂŒhrer Manfred Starker, „da war das Entsetzen groß“. Seit Jahren waren die Verbrauchsdaten und damit auch die Energiekosten des Vereins gestiegen. Der Rechnungszeitraum 2009 war der bisherige Höhepunkt. FĂŒr 4585 Kilowattstunden Strom, 36 520 Kilowattstunden Gas und fĂŒr zwölf Kubikmeter Wasser mussten die Eisenbahner fĂŒr ihre Anlage in der Mierendorffstraße insgesamt fast 3500 Euro bezahlen. „Da war allen klar“, sagt Manfred Starker, „das kann so nicht weitergehen“.

Die Eisenbahnfreunde haben vor noch nicht allzu langer Zeit in eine neue Halle investiert und bedienen regelmĂ€ĂŸig dafĂŒr einen Kredit. Auf große Spender kann der Club auch nicht zurĂŒckgreifen. „Die stĂ€ndig steigenden Kosten“, hĂ€tten auf Dauer unsere Existenz bedroht.

Technisch versierte TĂŒftler

Eisenbahner – das liegt in der Natur der Sache – sind meistens technisch versierte TĂŒftler. Auch SchriftfĂŒhrer Starker, der in Heddesheim wohnt, kennt sich mit Watt und Volt besonders gut aus; im Berufsleben war der Elektro-Ingenieur fĂŒr die Inbetriebnahme von großen Schaltanlagen und Kraftwerken zustĂ€ndig.

Unter dem Druck der stĂ€ndig steigenden Kosten entwickelten die Eisenbahnfreunde im Team ein Energie-Einsparungskonzept. Als am „Runden Tisch Energie“ der Stadt Weinheim jetzt nach einem „best practice-Beispiel“ gesucht wurde, konnten die Eisenbahnfreunde die richtigen Signale senden.

Vor allem, es sind vermeintliche Kleinigkeiten und TĂ€tigkeiten, die jeder Vereinsvorsitzende und jeder Privatmann in seinen eigenen vier WĂ€nden leicht umsetzen kann. Als erstes wurden an die Heizkessel handelsĂŒbliche Raumthermostate mit Tag- und Nachtabsenkung angeschlossen. Die sorgen jetzt dafĂŒr, dass sich die Heizung im Clubraum und in der Halle erst zwei Stunden bevor der Vereinsbetrieb richtig losgeht, einschaltet. In der ĂŒbrigen Zeit arbeitet die Heizung mit Nachtabsenkung.

Man einigte sich auf Raumtemperaturen zum Arbeiten von 17 Grad in der Halle und 19 Grad im Clubraum. Damit sich die Heizung nicht nach Lust, Laune und Bekleidung der Personen richten muss, wurden an den Heizkörpern alle Regelköpfe entfernt – die Heizung wird ja zentral und energetisch sparsam gesteuert.

Alles beginnt schon an der HaustĂŒr, die frĂŒher, wie das eben so ist, hĂ€ufig offen stand. Dagegen hilft nun ein TĂŒrschließer. Eine zweite TĂŒr wurde verschlossen und darf nur noch in NotfĂ€llen geöffnet werden; sie ist entsprechend gekennzeichnet. Ein Lichtschalter wurde abgeklebt – Festbeleuchtung kostet nur unnötig Strom.

Ähnlich verfuhren die Eisenbahnfreunde mit dem Wasser, als sie den WasserspĂŒler auf „sparsam“ umstellten und die Beleuchtung natĂŒrlich mit Energiesparlampen ausstatteten.

Nichts AufwÀndigs und nichts Teures

„Alles nichts AufwĂ€ndiges und nichts Teures, das kann jeder in seinem Privathaushalt auch.“ So wie er selbst in seinem Haus in Heddesheim. Dort liegt Starker laut dem Internetdienst „stromsparcheck.de“ weit unter dem Durchschnittsverbrauch.

Jedenfalls, jetzt im Januar 2012, war bei den Weinheimer Eisenbahnern ein großer Bahnhof angesagt. Gemeinsam öffneten sie die neue Stadtwerke-Abrechnung, die erste seit die Signale auf Sparen stehen. Die Gesamt-Energiekosten sind von rund 3500 Euro auf rund 1140 Euro gesunken. Die Einsparung von rund 2360 Euro rechnete man gleich um. „Das entspricht 17 MitgliedsbeitrĂ€gen.“

Info: Der „Runde Tisch Energie“ der Stadt Weinheim veröffentlicht gerne weitere Beispiele, bei denen Energiesparen erfolgreich umgesetzt wird. Wer weitere gute Beispiele nennen kann, kann sich gerne mit dem Energieteam der Stadt Weinheim in Verbindung setzen, Jutta Ehmsen (06201-82324, j.ehmsen@weinheim.de) oder Manfred Schmitt (06201-82327, m.schmitt@weinheim.de). Oder mit der AG Öffentlichkeitsarbeit am Runden Tisch (Pressesprecher Roland Kern, 06201-82 390, r.kern@weinheim.de).