Sonntag, 08. Dezember 2019

700 Euro Sachschaden

Unfallverursacher meldet selbst bei Polizei

polizei_feature1Weinheim, 17. Juli 2014. (red/pol) Ein Autofahrer mit WohnanhĂ€nger touchierte beim Vorbeifahren am Sonntagnachmittag das Fallrohr eines Anwesens in der Sachsenstraße, so dass dieses eingedrĂŒckt und aus der Halterung gerissen wurde. Schaden entstand in Höhe von ca. 700 Euro. Der Fahrer setzte seine Fahrt fort, wurde jedoch von einem Zeugen beobachtet. An der Unfallstelle konnten rote Plastikteile sowie eine GlĂŒhbirne fest- und sichergestellt werden. Noch am Abend meldete sich der verantwortliche Fahrer beim Polizeirevier Weinheim. Er sieht nun einer Anzeige entgegen.

Erneuter Stromausfall – wird die Ausnahme bald zur „Regel“?


Guten Tag!

Weinheim, 07. November 2011. (red) Schon wieder war am Freitag, den 04. November 2011, in den nördlichen Stadtteilen der Strom weg. Mindestens fĂŒnf kapitale StromausfĂ€lle gab es bei den Stadtwerken Weinheim schon in diesem Jahr. Betriebsleiter Andreas Ernst bedauert den Ausfall und rechnet in Zukunft mit einer höheren StabilitĂ€t.

Der vorerst neueste Stomausfall betrag das Stadtgebiet nördlich der B38 Innenstadt und Sulzbach. Ab 11:34 Uhr ging nichts mehr. Computer, Telefone, KĂŒchen – alle elektrischen Verbraucher waren „tot“.

Als Grund nennen die Stadtwerke Umbauarbeiten in der 110kV Haupteinspeisung in der Tullastrasse. Die Schutzeinrichtungen des Haupttransformators sprachen an und schalteten den Transformator ab. Nach Umschaltungen im Netz konnte die Stromversorgung nach 15 Minuten wieder hergestellt werden – bis das Stromnetz allerdings wieder „stand“, soll es bis zu einer Stunde gedauert haben. Die genauen Ursachen sind nach Angaben der Stadtwerke noch nicht geklĂ€rt und werden derzeit analysiert.

Schon fast keine "alltÀgliche Meldung" mehr.

Die Pannenserie 2011 beginnt am 09. Februar 2011. Morgens ab 07:20 Uhr war Hemsbach fĂŒr eine halbe Stunde ohne Strom. Am 02. Juli waren Weinheim-West und LĂŒtzelsachsen nachts gegen 04:00 Uhr fast bis zu einer Stunde ohne Strom. Am 14. August fehlte der Saft ab 18:00 Uhr in Weinheimer Weststadt und in Sulzbach bis zu 1,4 Stunden. Am 06. Oktober war der Strom ab 03:45 Uhr in der Sachsenstrasse, Wintergasse und Sommergasse fĂŒr rund 20 Minuten weg.

Betriebsleiter Andreas Ernst sagte uns auf Anfrage: „Diese Fehler sind sehr bedauerlich. Durch eine Überlastung hat es einzelne SchĂ€den gegeben, die wir leider nicht immer feststellen können.“ Hintergrund: Vor allem die „Muffen“, also die Verbindungsstellen können schadhaft werden, wenn die LeistungskapazitĂ€ten ĂŒberschritten werden. Den Fehler stellt man erst dann fest, wenn diese ausfallen: „Wir bemĂŒhen uns sehr engagiert, diese Stellen zu finden und auszutauschen. Der aktuelle Ausfall wĂ€hrend Umbauarbeiten in der Tullastraße hatte allerdings nichts mit schadhaften Muffen zu tun – hier analysieren wir noch, wie es dazu kommen konnte.“

Muss man nun Sorge haben, dass es zu weiteren AusfĂ€llen kommt? „Ich kann das nicht ausschließen. Aber ich rechne eigentlich nicht damit“, sagt Betriebsleiter Ernst.

Die StromausfĂ€lle hatten auch Schadensersatzforderungen zur Folge: „Die gibt es und die werden geprĂŒft – wir sind hier versichert. Viele SchĂ€den bei StörungsfĂ€llen sind nicht regressfĂ€hig, das hat der Gesetzgeber so festgelegt, wenn doch, gibt es selbstverstĂ€ndlich eine Erstattung.“

Nur nicht fĂŒr Normalverbraucher und GeschĂ€ftsleute. Die haben auch keine Notstromversorgung wie KrankenhĂ€user oder die Feuerwehr. Was rĂ€t der Fachmann? „GerĂ€te fĂŒr eine unterbrechnungsfreie Stromversorgung gibt es bereits ab 200 Euro. Gerade HĂ€ndler oder auch kleine Betriebe sind gut beraten, wenn sie sich diese Anschaffung leisten, denn dann funktionieren die Kassen und Computer noch einige Zeit ohne Datenverlust. Auch wenn wir versuchen, zum Null-Fehler-Status zu kommen, gibt es weitere Störquellen, die unabhĂ€ngig vom Netz fĂŒr AusfĂ€lle sorgen können, ein defekter elektrischer Verbraucher kann zum Kurzschluss fĂŒhren. Über eine Absicherung muss jeder selbst entscheiden.“

Wer sich aus Ärger entschließt, zu einem anderen Stromanbieter zu wechseln, wird kein GlĂŒck haben: Auch die mĂŒssen den Strom ja ĂŒber die vorhandenen Netze leiten – sind diese gestört, können auch andere nicht liefern.

Die Stadtwerke Weinheim unterhalten als Netzbetreiber rund 600 Kilometer Stromleitungen in Weinheim und Umgebung. In der Montage arbeiten zwölf Mitarbeiter, in der Steuerung vier im Schichtbetrieb.

Stromausfall in Weinheimer Ortsteilen


Weinheim, 06. Oktober 2011. (red/pm) Haben Sies gemerkt? Heute Nacht war der Strom weg – fĂŒr zwanzig bis dreißig Minuten. Und zwar ab 03:45 Uhr. Die Stadtwerke bemĂŒhten sich, den Fehler schnell zu beheben. Um 04:12 Uhr waren alle betroffenen Haushalte in Hohensachsen und LĂŒtzelsachsen wieder am Netz.

Information der Stadtwerke Weinheim:

„Ein defektes 20 kV Kabel hat am Donnerstagmorgen (06. Oktober) in Hohensachsen und LĂŒtzelsachsen einen Stromausfall verursacht. Das teilten die Stadtwerke Weinheim mit. Betroffen waren 8 Transformatorenstationen im Gebiet Sachsenstrasse, Wintergasse und Sommergasse.

Die Stromversorgung war ab 03:45 Uhr zwischen zwanzig und dreißig Minuten unterbrochen. Mitarbeiter des Unternehmens waren wenige Minuten nach dem Ausfall vor Ort und haben die defekten Kabel vom Netz getrennt und die Stromversorgung durch Umschaltungen wieder hergestellt. Um 04:12 Uhr waren alle Kunden wieder versorgt. Ein Entstör-Trupp ist rund um die Uhr in Bereitschaft.

Die Stadtwerke Weinheim unterhalten als Netzbetreiber rund 600 Kilometer Stromleitungen in Weinheim und Umgebung. Jedes Jahr investiert der Versorger etwa 3 Millionen Euro in die Instandhaltung und Erneuerung der Netze.

„Die sichere Versorgung hat bei uns oberste PrioritĂ€t – rund um die Uhr“, sagt Dipl.-Ing. Andreas Ernst, Betriebsleiter Stromversorgung bei den Stadtwerken Weinheim. Im vergangenen Jahr waren die Kunden der Stadtwerke Weinheim rund 2 Minuten ohne Strom. Der Bundesdurchschnitt lag bei etwa 21 Minuten.“