Freitag, 22. September 2017

Sanierung in Weststadt

Barbarasteg macht Ferien

Weinheim, 05. August 2014. (red/pm) Jetzt ist die (einzig) richtige Zeit, um den Barbarasteg zwischen Innen- und Weststadt zu sanieren. [Weiterlesen…]

Sanierung von KĂŒche und LĂŒftungsanlage

Durchatmen in der Stadthalle

Weinheim, 29. Juli 2014. (red/pm) WĂ€hrend der spielfreien Zeit saniert die Stadt Weinheim die KĂŒche im Keller und die LĂŒftungsanlage im Foyer der Stadthalle. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschließt Mehrausgaben fĂŒr Sanierung in LĂŒtzelsachsen

Fachwerk schlummert unter Rathausputz

Weinheim, 21. MĂ€rz 2014. (red/ld) Das Rathaus in LĂŒtzelsachsen ist ĂŒber 320 Jahre alt und steht unter Denkmalschutz. Die jĂŒngste Fassadensanierung gab es zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Jetzt werden knapp 850.000 Euro in die Hand genommen, um das „ortsbildprĂ€gende GebĂ€ude“, wie es der OberbĂŒrgermeister bezeichnet, zu erhalten. [Weiterlesen…]

FassadendÀmmung auch in der Innenstadt

Rhein-Neckar, 21. Februar 2014. (red/pm) Seit dem 12. Februar 2014 ist in Baden-WĂŒrttemberg das novellierte Nachbarrechtsgesetz in Kraft getreten. Das neue Nachbarrechtsgesetz in Baden-WĂŒrttemberg erleichtert die DĂ€mmung von HĂ€usern, die an der GrundstĂŒcksgrenze stehen. [Weiterlesen…]

Sanierung der Verwaltungsstelle LĂŒtzelsachsen

Orts-Rathaus muss ausweichen

Weinheim, 15. Februar 2014. (red/pm) Die Stadt Weinheim sucht fĂŒr die Verwaltungsstelle im Alten Rathaus in LĂŒtzelsachsen vorĂŒbergehend eine neue Bleibe. [Weiterlesen…]

Gemeinderat stimmt fĂŒr Einzug von Musikschule, Stadtarchiv und Volkshochschule

Neues Leben an alter Karillonschule

In der Grundstruktur soll die Karillonschule erhalten bleiben. Im Hof entsteht ein Neubau fĂŒr das Magazin des Stadtarchivs.

In der Grundstruktur soll die Karillonschule erhalten bleiben. Im Hof entsteht ein Neubau fĂŒr das Magazin des Stadtarchivs. Quelle: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 21. November 2013. (red/ld) Der Gemeinderat hat gestern einstimmig beschlossen, dass die Musikschule und die Volkshochschule in das leerstehende GebĂ€ude der Karillonschule ziehen werden. Zuvor sind Umbau- und Sanierungsmaßnahmen in Höhe von 6 Millionen Euro vorgesehen. FĂŒr Diskussionen sorgte vor allem der Umzug des Stadtarchivs, fĂŒr dessen Magazin ein Neubau im Hof des SchulgebĂ€udes entstehen soll. Dies wurde bei sechs Enthaltungen beschlossen. Seit 1992 sind die BĂŒros als „Zwischenlösung“ im GebĂ€ude der Pestalozzi-Grundschule untergebracht. Die Magazine haben bereits SchimmelschĂ€den erlitten. [Weiterlesen…]

Stadt gewÀhrt Baukostenzuschuss

22.260 Euro fĂŒr katholischen Kindergarten

Weinheim, 21. November 2013. (red/ld) FĂŒr die Sanierung und Umgestaltung des AußengelĂ€ndes des katholischen Kindergartens Herz Jesu hat der Gemeinderat der Katholischen Kirchengemeinde gestern einem Zuschuss in Höhe von 22.260 Euro zugestimmt. Mit dem Umbau sollen bestehende MĂ€ngel und Gefahrenstellen an dem 1995 erstellten AußengelĂ€nde beseitigt werden. [Weiterlesen…]

Ausbau und Sanierung der Sepp-Herberger-Grundschule

Mehr Platz fĂŒr mehr SchĂŒler

Weinheim, 12. September 2013. (red/pm) So mancher SchĂŒler der Hohensachsener Sepp-Herberger-Grundschule muss beim Betreten der unbekannten RĂ€ume wohl zweimal hinsehen, so viel hat sich in den Ferien verĂ€ndert. Die frische und einheitliche Raumgestaltung im Obergeschoss mit einer schallabsorbierenden Decke und zeitgemĂ€ĂŸer Raum- und Tafelbeleuchtung bietet beste Voraussetzungen zum Lernen und Spielen. 300.000 Euro hat die Stadt in die alten SanitĂ€ranlagen investiert. Dort befinden sich jetzt moderne Toiletten in freundlicher Farbgebung. [Weiterlesen…]

ATU beantragt Information des Gemeinderats

Aktueller Stand der Baustelle „Hildebrandsche MĂŒhle“

Weinheim, 11. Juli 2013. (red/ld) Im Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt wurde gestern Einblick zum Stand der Dinge auf der Baustelle „Hildbrandsche MĂŒhle“ gewĂ€hrt. Die Abbruchmaßnahmen sind fast vollstĂ€ndig abgeschlossen, die Baufreigabe fĂŒr die Sanierung der denkmalgeschĂŒtzten Villa erteilt und auch der Bauantrag fĂŒr Neubauten ist eingegangen. Zu Gast war aus diesem Grund auch das ArchitekturbĂŒro Karl Kaffenberger aus Michelstadt. [Weiterlesen…]

270.000 Euro fĂŒr Ladenburg und Weinheim

Land fördert SportstÀtten in Weinheim und Ladenburg

Weinheim/Ladenburg, 25. April 2013. (red/pm) Wie die grĂŒn-rote Landesregierung heute bekannt gab, werden insgesamt 82 kommunale Maßnahmen im SportstĂ€ttenbereich mit rund 12,2 Millionen Euro gefördert. [Weiterlesen…]

Gemeinderat soll im Mai beraten

Klimaschutzkonzept ist auf dem Weg

Weinheim, 20. MĂ€rz 2013. (red/pm) Fast 20 Prozent weniger CO2-Emissionen sind bis 2030 möglich. Davon geht das Klimaschutzkonzept aus, das die Beratungsfirma Enerko gerade im Auftrag der Stadt erstellt – damit rĂŒckt die kommunale Energiewende in greifbare NĂ€he. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschließt die Vergabe der Bauleistungen

Umgestaltung der Dr.-Bender- und Moltkestraße beginnt im April

Weinheim, 14. MĂ€rz 2013. (red/aw/ms) Unter sieben Konkurrenten konnte sich die Firma von Michael GĂ€rtner aus Eberbach den Auftrag der Straßenbauarbeiten an der Dr.-Bender- und Moltkestraße sichern. Mit einem Gesamtpreis von 401.506,56 Euro lieferte sie das wirtschaftlichste Angebot ab. Die Baumaßnahmen sind nötig, um das neue Buslinienkonzept der Stadt zu verwirklichen. [Weiterlesen…]

Laut Landtagsabgeordnetem Uli Sckerl bedroht die EU die kommunale Wasserverorgung

Trinkwasser bald nur noch fĂŒr Reiche?

Schriesheim/Rhein-Neckar, 05. MĂ€rz 2013. (red/zef) Schwerpunktthema der GrĂŒnen Kreisversammlung am 28. Februar war etwas, das jeden betrifft: Die Wasserversorgung. Am 28. Juli 2010 erklĂ€rten die Vereinen Nationen den Zugang zu sauberem Wasser zu einem Menschenrecht. Das Problem ist jedoch: Dies ist gesetzlich nicht bindend. Laut Uli Sckerl, dem Vorsitzenden der GrĂŒnen Rhein-Neckar, möchte nun die EuropĂ€ische Kommission, die Regierung der EU, dieses Recht unterlaufen. Bereits 1,2 Millionen BĂŒrgerInnen der EU haben sich in einer EuropĂ€ischen BĂŒrgerinitiative (EBI) dagegen ausgesprochen. [Weiterlesen…]

Mit Montage der Rathaus-Uhr ist Sanierung abgeschlossen

Am Marktplatz schlÀgt wieder die Stunde

Die prachtvolle Rathaus-Uhr kann nun wieder schlagen. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 20. Februar 2013. (red/pm) Um zehn Uhr morgens am vergangenen Montag stand am Weinheimer Marktplatz fĂŒr einen kleinen Moment die Zeit still. Die Zeiger verharrten kurz in Wartestellung, bis David Kloft von der SchwarzwĂ€lder Turmuhrenfirma Schneider den richtigen Knopf drĂŒckte. Dann schlug die Stunde wieder am Alten Rathaus. Die Rathaus-Uhr ist wieder an Ort und Stelle und gleichsam ein Zeichen fĂŒr die nun (fast) abgeschlossene Sanierung des Alten Rathauses am Weinheimer Marktplatz.

Von Roland Kern

Nach einer ausgiebigen Innensanierung vor zehn Jahren, war in den letzten Monaten die Fassade an der Reihe. Nun strahlt das markante GebĂ€ude in hellem weiß, der rote Sandstein bildet den Kontrast.

An Klofts Seite fuhr Thomas Neitzel im Drehleiterkorb der Feuerwehr nach oben, der Veranstaltungstechniker und Hausmeister des Alten Rathauses, drunten standen die Kunsthistorikerin Josephine Zopf-Weber und Christian Szillinsky vom Amt fĂŒr Immobilienwirtschaft der Stadt Weinheim; beide haben die Sanierung in den letzten Monaten fachlich betreut.

Das elektrisch angetriebene Uhrwerk der etwa 50 Jahre alten Uhr, wurde in Schonach im Schwarzwald von der Fachfirma Schneider auf neuesten Stand gebracht, die aus Metall bestehenden Bestandteile des Zifferblattes und die Zeiger wurden in Weinheim von der Schlosserei Lenz und des Malerbetriebes Haring hergerichtet, wegen der bedeutsamen Maßnahme teilweise sogar gespendet.

Nicht nur Farbe – Blattgold muss es sein

Die Arbeiten waren aufwĂ€ndig. Die Zeiger sind nicht etwa angemalt, sondern wurden mit 24-Karat-Blattgold ĂŒberzogen. „Alles andere lĂ€sst die Denkmalschutzbehörde bei so einem Projekt nicht zu“, erklĂ€rt Josephine Zopf-Weber. Jetzt folgen im FrĂŒhjahr noch Arbeiten am Balkon. „Aber das ist mit Mitteln der Bauunterhaltung zu schaffen“, beschreibt Christian Szillinsky. Die eigentlichen Investitionen seien abgeschlossen – und besser gelaufen als gedacht.

Mit wenig Mehrkosten sei es gelungen, neben der Marktplatzfassade auch die Neben- und RĂŒckfassade zu sanieren. Eine deutlich grĂ¶ĂŸere FlĂ€che konnte einbezogen werden; die Kosten stiegen von ursprĂŒnglich vorgesehenen 100.000 Euro auf 110.000 Euro. Saniert wurden außerdem der Dachreiter und das TĂŒrmchen, es folgten Putzausbesserungs- und Malerarbeiten, auch an den Fenstern und Portalen. An den FenstergewĂ€nden wurde der Sandstein ausgebessert.

Nebenbei wurden noch Verfugungsarbeiten an den Dachzinnen sowie diverse Spengler- und Schlosserarbeiten ausgefĂŒhrt. Damit wurde das markanteste MarktplatzgebĂ€ude zum richtigen Zeitpunkt herausgeputzt. Denn 2013 ist in der Region das „Wittelsbacher Jahr“. Die Region der historischen Kurpfalz wirbt mit so bedeutenden Anlagen wie den Schlössern in Mannheim und Schwetzingen sowie dem Heidelberger Schloss – aber auch mit den Hinterlassenschaften der Wittelsbacher in Weinheim.

Das Alte Rathaus am Marktplatz als eingetragenes Kulturdenkmal mit besonderer Bedeutung gehört dazu. Denn vieles spricht dafĂŒr, dass der damalige KurfĂŒrst Ottheinrich den Bau angeordnet hat, möglicherweise ist der bĂ€rtige Mann auf dem Steinbildnis am Haus sogar ein Abbild des Wittelsbachers.

Bauarbeiten in der Ehretstraße

Stadtwerke Weinheim erneuern Trinkwasserleitung

Weinheim, 17. Februar 2013. (red/pm) Im Zuge von Sanierungsarbeiten tauschen die Stadtwerke Weinheim ab kommenden Montag, 18. Februar 2013, die Trinkwasserleitungen in der Ehretstraße aus. Hierbei kommt es zu einer Vollsperrung der Straße.

Presseinformation der Stadt Weinheim:

„Die Ehretstraße ist ab Montag, 18. Februar, fĂŒr den Durchgangsverkehr komplett gesperrt. Die Stadtwerke Weinheim tauschen dort die Trinkwasserleitung aus. Eine Umleitung fĂŒr den Verkehr wird ausgeschildert. FĂŒr die Anlieger sind die Zufahrten zu Ihren GrundstĂŒcken von beiden Seiten bis zur jeweiligen Tagesbaustelle möglich. „Die Baustelle beginnt am Montag an der Kreuzung Dr.-Bender-Straße und hat eine LĂ€nge von rund 50 Metern. Alle vier bis fĂŒnf Tage wandert sie ein StĂŒck weiter nördlich“, erklĂ€rt Herbert Hutter, Betriebsleiter bei den Stadtwerken Weinheim. Bis zum 15. MĂ€rz sollten die Arbeiten abgeschlossen sein.

Im Vorfeld der Baumaßnahme informierte das Unternehmen die Anwohner auch schriftlich. „Wir arbeiten so zĂŒgig wie möglich, um die EinschrĂ€nkungen fĂŒr Sie möglichst gering zu halten“, verspricht Herbert Hutter. „Ganz ohne wird es jedoch nicht gehen. DafĂŒr bitten wir um Ihr VerstĂ€ndnis.“ FĂŒr Fragen steht er telefonisch unter 06201/106-205 zur VerfĂŒgung.“

Der Gemeinderat bewilligt BaukostenzuschĂŒsse in Höhe von insgesamt 115.960 Euro

KindergÀrten werden saniert

Weinheim, 30. November 2012. (red/ms) Verschiendene Kindertageseinrichtungen werden durch Beschluss des Gemeinderats gefördert. Die Stadtkasse trÀgt dabei jeweils siebzig Prozent der Gesamtkosten. Insgesamt belÀuft sich die Höhe der Gelder auf knapp 116.000 Euro.

Übersicht ĂŒber die Förderungen:

Waldorf-Kindergarten

Da in der Vergangenheit Wasser in das GebĂ€ude eindringen konnte, wurde beschlossen, das Dach des Waldorf-Kindergarten in der Kurt-Schumacher-Straße 15 im Jahr 2013 zu sanieren. Außerdem wird aus hygienischen GrĂŒnden die Holzterasse durch eine PflasterflĂ€che ersetzt werden. Dabei belaufen sich die Kosten auf knapp 20.000 Euro, die Stadt ĂŒbernimmt 13.940 Euro.

Kindergarten St. Josef

Mehrere GerĂ€te am SpielhĂŒgel des katholischen Kindergarten St. Josefs im Langgewann 14, LĂŒtzelsachsen, waren heruntergekommen und die Sicherheit der Kinder gefĂ€hrdet. Um eine Sanierung zu ermöglichen, steuert die Stadt Weinheim etwa 15.000 Euro aus dem Vermögenshaushalt 2013 bei.

Kindergarten St. Marien

FĂŒr verschiedene Investitionen im Kindergarten St. Marien im LĂ€rchenweg 2 genehmigt die Stadt Weinheim einen Baukostenzuschuss in Höhe von 32.130 Euro: Neben dem Erbau von Rampen und einem Unterstellplatz fĂŒr Kinderwagen, einer Fußbodenrenovierung soll auch eine Heizungsanlage ausgetauscht werden, da diese aufgrund ihres Alters nicht mehr zu regulieren ist. Außerdem wurde fĂŒr die Kosten von 18.500 Euro ein Personalraum fĂŒr Besprechungen und als RĂŒckzugsmöglichkeit fĂŒr die Mittagspausen renoviert und eingerichtet. Vorher hatten die 17 PĂ€dagogen keinen solchen.

Kindergarten St. Laurentius

In den Sommermonaten klagte man im Kindergarten St. Laurentius in der Moltkestraße 8 ĂŒber eine starke ErwĂ€rmung im GebĂ€ude: der Sonnenschutz sei nicht ausreichend und das Arbeiten beeintrĂ€chtigt. Um dem entgegenzuwirken soll neuer Sonnenschutz angebracht werden: Eine Außenjalousie fĂŒr den Gruppenraum und ein neues Sonnensegel im Flurbereich, Kostenpunkt fĂŒr die Stadt: 11.480 Euro.

Evangelische KindergÀrten Sulzbach

Die Raumsituation in den evangelischen Kindergarten Sulzbach, Gartenstraße 8,  ist beengt, außerdem fehlt ein Personalzimmer. Die Kirchengemeinde ĂŒberlĂ€sst den KindergĂ€rten die Empore der Kirche. Um diese bis 2014 zu renovieren und umzubauen, sind insgesamt 62.151 Euro veranschlagt, die Stadt beteiligt sich mit siebzig Prozent (rund 43.400 Euro).

 

 

 

Mannheimer Straße wird in der Kreuzung stadteinwĂ€rts an einem Wochenende saniert

Kraftakt am „HĂ€ndelknoten“

Die Mannheimer Straße wird vom 3. bis zum 4. November wegen Sanierungsarbeiten komplett gesperrt


Weinheim, 26. Oktober 2012. (red/pm) Am Tisch saßen Tiefbau- und Verkehrsexperten gemeinsam, aber sie konnten es drehen und wenden, wie sie wollten: Die dringend nötige Straßensanierung der Mannheimer Straße stadteinwĂ€rts im Kreuzungsbereich des so genannten „HĂ€ndelknoten“ wurde immer aufwĂ€ndiger, je mehr Zeit dafĂŒr eingeplant wurde. Um den Verkehr auf der viel befahrenen Einfallsstraße möglichst nicht zu stoppen, war zunĂ€chst an eine einspurige Lösung gedacht – mit wechselnden Spuren und entsprechend verĂ€nderten Umleitungsregelungen. Etwa zwei Wochen wĂŒrde man auf diese Art schon brauchen, bis alles erledigt ist, gab die Fachfirma zu Bedenken.

Information der Stadt Weinheim:

„Da entschied man sich im Weinheimer Rathaus fĂŒr eine schnelle Lösung – durchaus einen Kraftakt am HĂ€ndelknoten. Fest steht: An der Straßensanierung geht kein Weg vorbei. Aber wegen der Lage als Verkehrsknotenpunkt, hat sich die Verwaltung entschieden, die Maßnahme möglichst rasch und in einem Zuge „durchzuziehen“. Dazu wurde ein Wochenende in den Herbstferien herausgesucht, der Samstag, 3. November und Sonntag, 4. November. An diesen beiden Tagen wird die Straße stadteinwĂ€rts komplett gesperrt. Dadurch kann die Firma an einem StĂŒck so effizient wie möglich arbeiten. „Am Montagmorgen, wenn der Berufsverkehr beginnt, ist die Maßnahme abgeschlossen, inklusive der Farbahnmarkierung“, versichert Tiefbauamtsleiter Karl-Heinz Bernhardt, „und wenn nachts gearbeitet werden muss“.

Weiterer Vorteil: Die Umleitung kann in Absprache mit der Verkehrsabteilung im BĂŒrger- und Ordnungsamt an dem Wochenende unkritisch von der B38 aus entweder ĂŒber die Pappelallee und die oder direkt ĂŒber die Westtangente auf die B3 und in die City erfolgen. Insbesondere die touristischen Attraktionen der Innenstadt, die am Wochenende von GĂ€sten oft besucht werden, sind sowieso ĂŒber die Westtangente ausgeschildert. FĂŒr die Anwohner der Weststadt ist außerdem die Cavaillonstraße in nördlicher Richtung geöffnet (allerdings nur in dieser Richtung).

Bereits am Freitag, 2. November, wird es vorbereitende Arbeiten am HĂ€ndelknoten geben, die allerdings keine Vollsperrung erforderlich machen. TemporĂ€re Verkehrsbehinderungen sind allerdings nicht zu vermeiden. Auch die Buslinien sind an dem Wochenende auf die Umleitung eingestellt. AusfĂŒhrende Firma ist Grimmig aus Heidelberg, im Tiefbauamt ist Christian Wind als Projektleiter fĂŒr die Maßnahme zustĂ€ndig.“

Fachfirma saniert in den nÀchsten Wochen die hohe Mauer am Blauen Hut

Alte Stadtmauer wird wieder stabil

Damit die Stadtmauer weiterhin erhalten bleibt, wird sie nun saniert


Weinheim, 17. Oktober. (red/pm) Die etwa 60 Meter lange Mauerstrecke gehört zu den Ă€ltesten der historischen Stadtmauer zwischen Schloss und Blauem Hut. Gebaut hat man sie rund fĂŒnf Meter hoch und stabil, etwa um das Jahr 1300. So eine Mauer macht was mit.

Information der Stadt Weinheim:

„Im Stadtarchiv weiß man, dass Eindringlinge im Jahr 1645 – drei Jahre vor Ende des 30-jĂ€hrigen Krieges – ein großes Loch in die Mauer gerissen haben. Es klaffte eine ganze Weile. So schlimm ist es im die Stadtmauer heute nicht bestellt, aber dringend sanierungsbedĂŒrftig ist sie doch. Deshalb rĂŒckt die Gernsheimer Fachfirma BST jetzt der Mauer zu Leibe; nachdem in den letzten Jahren immer wieder Mauerteile instabil waren. Alarmiert war das Amt fĂŒr Immobilienwirtschaft schon deshalb, weil ein anderer Mauerteil unterhalb des Blauen Hutes vor zwei Jahren ins Rutschen gekommen war. Die Mauer musste mĂŒhevoll wieder aufgesetzt werden. Das wollte man an dieser Stelle vermeiden – auch natĂŒrlich aus SicherheitsgrĂŒnden; immerhin befindet sich dort ein viel frequentierter Spielplatz. Das Problem sei bei diesen alten Natursteinmauern nicht unbekannt, erklĂ€rt Thomas Baier aus der Hochbauabteilung des Amtes fĂŒr Immobilienwirtschaft. Meistens dringe von oben Feuchtigkeit ein, auch wild wachsende Pflanzen. Folge: Die Mauer wird porös, weitere Feuchtigkeit macht sich breit – bei Frost wird das Gebilde von innen quasi gesprengt.

Die Maßnahme, die in dieser Woche begonnen hat, wird vom Weinheimer Architekten Constantin Görtz als Bauleiter betreut. Er hat mit der Firma gemeinsam das Sanierungskonzept fĂŒr die Mauer entwickelt. Zum Einen werden in 200 gebohrte Löcher, die ĂŒber die komplette MauerflĂ€che verteilt sind, Pressmörtel und GewindestĂ€be eingebracht, das gibt neue StabilitĂ€t. Zum Anderen wird die OberflĂ€che so modelliert, dass sich keine PfĂŒtzen bilden und Regenwasser schnell ablĂ€uft. So will man eine weitere SchĂ€digung verhindern. Am Ende wird die Mauer neu verfugt und dadurch weiter stabilisiert. Alle TĂ€tigkeiten wurden zuvor mit der abgestimmt. Im Moment muss aus SicherheitsgrĂŒnden der komplette Spielplatz abgesperrt bleiben, wenn das Wetter halbwegs mitspielt, wird die Maßnahme etwa noch fĂŒnf Wochen dauern. „Wir versuchen, spĂ€ter den Platz so weit es geht wieder teilweise zu öffnen“, hofft Baier. Insgesamt investiert die Stadt in die Stadtmauer und damit in Sicherheit aber auch Bewahrung der historischen Bausubstanz rund 150 000 Euro. DenkmalgeschĂŒtzte GebĂ€ude benötigen Obhut. „Es ist jetzt schon abzusehen“, sagt Thomas Baier, „dass auch der Blaue Hut in absehbarer Zeit saniert werden muss.“

"Pavillon-Aktion" zur Rettung des Waldpavillons

LĂŒtzelsachsener helfen sich gegenseitig

Gemeinsame Sache: LĂŒtzelsachsener BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, Handwerker, Jugendliche und Marktbetreiber retten den „wohl schönsten“ Waldpavillon der Region. Foto: Stadtverwaltung Weinheim.

Weinheim, 14. September 2012. (red/pm) Es ist ein Zufall, aber ein passender: WĂ€hrend sich am Samstag, 15. September, im Rahmen des Freiwilligentages der Metropolregion Rhein-Neckar, ĂŒberall in der Region Menschen sammeln, um ehrenamtlich Gutes zu tun, rettet LĂŒtzelsachsen seinen wohl schönsten Waldpavillon; Die HĂŒtte war im FrĂŒhsommer unter anderem durch unzulĂ€ssige Grillfeste arg strapaziert worden.        

Information der Stadtverwaltung Weinheim:

„Zwischendurch bestand sogar die Gefahr, dass sie ganz abgerissen werden muss. Hoch ĂŒber den DĂ€chern und Weinbergen des Dorfes bietet der Untersitz einen sensationellen Blick in die Ebene.

Ortsvorsteherin Doris Falter ist es mit einem Aufruf im Juni aber gelungen, einige Helfer und Gönner zu finden, so dass jetzt die dringend nötige Sanierung der WaldhĂŒtte in Angriff genommen werden kann.

„Ich bin schon ein bisschen stolz, dass bei uns die Dorfgemeinschaft so gut funktioniert“,

freut sich die Ortsvorsteherin. Morgens um 9 Uhr geht’s los. Der Großsachsener Schreinermeister Arno Spilger hat ehrenamtlich die fachliche Leitung des Projekts ĂŒbernommen. Er hat nach einer sorgfĂ€ltigen PrĂŒfung auch entschieden, dass der Pavillon nicht komplett abgetragen werden muss, sondern durchaus sanierfĂ€hig ist. „Es war aber höchste Eisenbahn, dass etwas passiert“, so der Handwerker, der am Sonntag auf eine Gruppe von Helfern zurĂŒckgreifen kann – darunter auch Jugendliche, die den Pavillon gerne fĂŒr Treffen nutzen.

Tragende Balken und Holzlatten werden ersetzt, das Dach wird erneuert, die gesamte WaldhĂŒtte wird hergerichtet. Geld fĂŒr das Holzmaterial steuerten Spender bei, die Ortsvorsteherin selbst nutzt die Erlöse aus der neulichen Heimataustellung des Museums. LĂŒtzelsachsener helfen sich gegenseitig: Gegen Mittag wird vom Frischemarkt Schröder ein Vesper zum Mittagessen zum Pavillon geliefert, um 15 Uhr organisiert Doris Falter einen abschließenden Umtrunk vor Ort, um sich bei allen zu bedanken. Die Gönner und Spender seien dazu herzlich eingeladen, sagt sie.“

Die Hauptstraße 129 ist beim Tag des offenen Denkmals am 9. September erneut geöffnet

Ehemaliges Gasthaus in neuem Glanz

Weinheim, 23. August 2012. (red/pm) Als das frĂŒhere Gasthaus an der „Höllenstaffel” im letzten Jahr zum „Tag des offenen Denkmals“ seine Toren öffnete, stand die denkmalgerechte Sanierung unmittelbar bevor. Jetzt, ein Jahr spĂ€ter, am Sonntag, 9. September, ist sie fast fertig. Von der Windeck aus oder auch von der Gerbergasse erkennt man jetzt erst, wie bedeutend und groß das Anwesen wirklich ist.

Denkmalgerecht saniert – das frĂŒhere Gasthaus an der „Höllenstaffel”. Quelle: Stadt Weinheim

Information der Stadt Weinheim:

„Begonnen wurde mit der Reparatur am Hinterhaus, das jetzt beinahe fertig gestellt ist. Die Fassade, die Reparatur des Dachstuhls des Vorderhauses, die Fenster und KlapplĂ€den sind nahezu abgeschlossen. Im Erdgeschoss des Vorderhauses und teilweise im Kellergewölbe soll eine GaststĂ€tte eingebaut werden, die restlichen FlĂ€chen sollen zu Wohnzwecken genutzt werden. Der EigentĂŒmer, der gleichzeitig auch Architekt und Bauleiter ist, wird die FĂŒhrungen am Tag des offenen Denkmals selbst leiten. Das Gasthaus „Zum Hirsch“ mit zugehörigen Scheunen, StĂ€llen und anderen GebĂ€uden im sogenannten Kesselviertel in der Neustadt wird zum ersten Mal 1595 in den Urkunden des Weinheimer Stadtarchivs erwĂ€hnt.

Wohl ab 1762 befindet sich das Anwesen grĂ¶ĂŸtenteils im Besitz des Gastwirts und BĂ€ckers Philipp Heinrich SchĂŒtz. 1798 ist der BĂ€ckermeister Jacob SchĂŒtz der alleinige Besitzer des Anwesens. Er baut das Anwesen 1813 um und betreibt neben der BĂ€ckerei eine Straußwirtschaft und erhĂ€lt 1814 die persönliche Wirtschaftskonzession fĂŒr das inzwischen umbenannte Gasthaus „Zum goldenen Stern“. 1872 wird das Gasthaus versteigert. EigentĂŒmer wird mit einer kurzen Unterbrechung der Kaufmann Jacob Ehret. Die Gastwirtschaft wird nicht mehr weiter betrieben.

Bemerkenswert ist der originale historistische Fensterrahmen des Ladens von der Mannheimer Eisengießerei  mit den zugehörigen RolllĂ€den von G A Gerster, Mainz. Im Laden selber ist eine gusseiserne SĂ€ule aus der Zeit der Umnutzung als LadengeschĂ€ft erhalten. Im ersten Obergeschoss weist ein aufwĂ€ndig ornamentierter, durch drei Zimmer sich ziehender Stuckleistenfries, auf den ehemaligen oberen großen Gasthaussaal hin. Das Anwesen dokumentiert in Struktur und vielen Baudetails die Nutzung als Gasthaus ĂŒber Jahrhunderte und ihre Überformung um 1900 aufgrund der Umnutzung als LadengeschĂ€ft. Sie ist ein Dokument der Wirtschafts-, Sozial- und Stadtbaugeschichte Weinheims, aber auch der Geschichte der Bautypen Gasthaus mit NebengebĂ€uden oder LadengeschĂ€ft mit Wohnhaus.

Am 9. September sind von 13.30 Uhr bis 18 Uhr wieder zahlreiche DenkmÀler der Stadt geöffnet, u.a. das Schloss, die Ulnersche Kapelle, der Rote Turm, historische FachwerkhÀuser in der Hintergasse, die Friedrichschule und Alte Rathaus am Marktplatz. Infos auf www.weinheim.de