Sonntag, 18. August 2019

Naturnahe Schülerkunst als Weinheimer Projekt mit dem Künstler Horst Busse

„Naturstämme“ im Schlosspark

Holzige Installation im Weinheimer Schlosspark


Weinheim, 12. Dezember 2012. (red/pm) Horst Busse ist als Künstler ein echter Naturbursche. Meistens mit Schülerprojekten hat er seiner Heimatstadt Weinheim schon manche holzige Installation beschert.

Information der Stadt Weinheim:

„Jetzt steht wieder eine im Weinheimer Schlosspark. „Bis auf Weiteres, in jedem Fall über Winter bis ins Frühjahr hinein“, sagt Gunnar Fuchs, der Leiter des Weinheimer Kulturbüros. Er betreut die Ausstellung im Schlosspark seitens der Stadt. Die „Weinheimer Naturstämme“ werden in den nächsten Wochen und Monaten die Besucher des Weinheimer Schlossparkes auf ihre hölzerne Art willkommen heißen.

Ihre Botschaft: Weinheim ist eine Stadt, in der Schule und Bildung eng mit soziokulturellen Konzepten und Projekten einhergeht. Denn auch die „Naturstämme“ stammen aus einem Schulprojekt der Hans-Freudenberg-Schule. Ausgesuchte Holzstämme aus einem „Holzhaufen“ im Weinheimer Wald wurden von Schülerinnen und Schülern des Vorqualifizierungsjahres Arbeit/Beruf künstlerisch bearbeitet.

Unter Anleitung des Weinheimer Künstlers Horst Busse sowie den Lehrern Peter Bohrmann und Torsten Nesselhauf entstanden ein Dutzend zwei Meter hohe Skulpturen, die im Schlosspark aufgestellt und den Bürgern in den nächsten Wochen präsentiert werden. Dr. Adalbert Knapp von der Bürgerstiftung Weinheim zeigte die Eckpunkte des Projektes im Zuge einer kleinen Ausstellungseröffnung auf – bei klirrender Kälte; so spielt die Natur eben manchmal. Das Projekt wird von der Stadt Weinheim, der Freudenberg-Stiftung, der Bürgerstiftung Weinheim, der Freudenberg Initiative „Wir tun was“ und privaten Spendern unterstützt.“

Neuer Reiseführer beleuchtet Kulturgeschichte und Gartenkunst

Die Bergstraße – Wo Deutschland am italienischsten ist


Bergstraße, 11. Dezember 2012. (red/pm) „Wo Deutschland am italienischsten ist“, so hat Gabriele M. Kohl das Vorwort zu einem neuen Reiseführer beschrieben, in dem sich die erfahrene Reisejournalistin und promovierte Kunsthistorikerin der Region Bergstraße widmet. Auf fast 300 Seiten mit vielen Bildern und gut recherchierten Besichtigungstipps widmet sich die Autorin dem Landstrich zwischen Darmstadt und Heidelberg, unternimmt aber auch Ausflüge nach Schwetzingen und Mannheim. Erschienen ist das handliche Buch im Kehl-Verlag in Hamm/Rhein.

Information der Stadt Weinheim:

„Verleger Rainer Kehl stellte den neuen Reiseführer jetzt gemeinsam mit Maria Zimmermann und Beate Thorwirth vom Tourismusservice Bergstraße in Heppenheim vor. Die beiden Vorstandsfrauen des Tourismusverbandes hatten die Journalistin bei ihren Reisen und Recherchen in den letzten beiden Jahren unterstützt.

„Der neue Reiseführer trifft die Bergstraße und die Region sehr gut“, freute sich Maria Zimmermann, die in Weinheim auch City-Managerin ist, „und es ist der erste Reiseführer für die Bergstraße, der dem Thema Gartenkunst ein ganzes Kapitel widmet“. In der Tat stellt eine durchaus kunsthistorische Betrachtung der Parks und Gärten ein Schwerpunkt des Buches dar. Unter anderem gibt es ein Kapitel zum Fürstenlager Auerbach („Ferienidylle für feine Herrschaften“), zum Weinheimer Schlosspark („Vom Schlafbaum, Papier-Maulbeerbaum und einem lebendigen Fossil mit rotgelben Nadeln“) und zum Schwetzinger Schlosspark („Kurfürstliche Freizeitgestaltung“).

Aber die Autorin hat sich auch sehr interessiert und fachkundig in den Innenstädten umgesehen, berichtet historisch fundiert von Denkmälern und Kleinoden – aber auch vom Flair der Marktplätze. Es ist ein Reiseführer mit Tiefgang und kulturhistorischem Schwerpunkt, ergänzt durch botanische und landschaftsarchitektonische Hinweise. Es ist ein sehr sorgfältiges Werk geworden, mit einer alphabetischen Erklärung von Fachbegriffen und einem Literaturverzeichnis.
Info: Der neue Reiseführer „Die Bergstraße – Kulturgeschichte und Gartenkunst“ ist im Buchhandel und bei den Touristinfos, in Weinheim beim Stadt- und Tourismusmarkting in der Hauptstraße 47 ab sofort für 19.90 Euro erhältlich. ISBN 978-3-935651-44-2.“

Rabimmel, rabammel, rabumm

St. Martin reitet wieder

Weinheim, 31. Oktober 2012. (red/pm) Rabimmel, rabammel, rabumm: St. Martin steht vor der Tür und am Samstag, 10. November, reitet er auch in Weinheim wieder durch den Schlosspark. Dort auf der Wiese vor der Schlossterrasse wird St. Martin sein Ross anhalten und dort wird auch wieder das Martinsfeuer brennen. Der Schlosspark bietet viel Atmosphäre für den Abschluss des Zuges, sowie reichlich Platz für Kinder und Eltern – so die Erfahrungen der letzten Jahre. In der Dunkelheit des Parks kommen die Lampions der Kinder besonders gut zur Geltung.

Information der Stadt Weinheim:

„Die Aufstellung des Zuges erfolgt wie immer um 17.45 Uhr in der Schulstraße vor der Pestalozzi-Schule in Richtung Schloss. Angeführt von St. Martin auf einem echten Pferd und unter Klängen der Stadtkapelle, laufen die Kinder die Albert-Ludwig-Grimm-Straße hinauf, dann über die Rote Turmstraße durch den Seiteneingang in den Schlosspark, dort in jedem Fall um den Weiher und zur Wiese.

Bereits einen Tag zuvor, am Freitag, 9. November, ziehen die Weststadt-Kinder hinter St. Martin von der Königsberger Straße (Aufstellung 17.45 Uhr zwischen Danziger und Breslauer Straße) über die Liegnitzer Straße und Stettiner Straße zur Breslauer Straße, vorbei am Rolf-Engelbrecht-Haus zum Sepp-Herberger-Stadion, wo – wie immer – der Abschluss geplant ist. Alle teilnehmenden Kinder bekommen übrigens ein leckeres Martinsmännchen geschenkt. Die Backwaren bekommt die Stadt auch in diesem Jahr gespendet. Für die Innenstadt von der Kühlhaus AG, der Steuerberatung Bader und Raffel Media. In der Weststadt werden die Martinsmännchen vom Verein Pro West gestiftet.

Auch in Lützelsachsen gibt es, am Mittwoch, 7. November um 18 Uhr unter Teilnahme einer Musikkapelle und des St. Martin zu Pferde einen Martinszug. Aus Sicherheitsgründen werden sich die Kinder diesmal in der Wallstraße (zwischen Schlossgase und Weinheimer Straße) aufstellen. Die Wallstraße wird hierfür extra gesperrt. Über die Schlossgasse und Sommergasse geht dann zum Sandloch-Sportplatz. Dort wird wie jedes Jahr ein Martinsfeuer brennen und es wird für die Kinder eine Martinsgabe geben. Natürlich ist auch für Glühwein, Glühsaft und Bratwürste gesorgt.

Martinsumzug in Hohensachsen

Beim Martinszug in Hohensachsen führt die Sportgemeinde Hohensachsen Regie. Dort treffen sich am Sonntag, 11. November alle Laternenträger im Schulhof der Grundschule. Abmarsch ist um 18 Uhr. Dann geht es über die Kaiserstraße, in die Brucknerstraße, von der Fontanestraße in die Sachsenstraße, dann in die Lutherstraße, Lessingstraße und zurück zum Schulhof. Dort gibt es für die Kinder ein kostenloses Martinsmännchen.

Der Martinsumzug im Stadtteil Rippenweier beginnt am Montag, 12. November, 18 Uhr vorm Rathaus. Es geht dann durch folgende Straßen: Höhenweg, Im Grund, Im Wiesental bis zur Kirche in Heiligkreuz. Ein berittener St. Martin wird den Zug anführen. An der Kirche in Heiligkreuz werden Martinsmännchen an die Kinder verteilt. In Ritschweier findet der Martinsumzug am Samstag, 10. November um 18 Uhr statt. Treffpunkt ist ebenfalls am Kinderspielplatz. In Oberflockenbach geht der Martinszug am Sonntag, 11. November, um 18 Uhr an der Theodor-Heuss-Schule los. St. Martin hoch zu Ross führt den Zug an, der folgenden Verlauf hat: In der Dell, Alte Straße, Ginsterweg, Kohlklinge, Alte Straße, In der Dell, danach zurück zur Schule. Der Zug wird durch den Musikverein Gorxheimertal musikalisch umrahmt. Das Datum des Martinsumzuges im Ortsteil Sulzbach ist der Montag, 12. November.“

Am Samstag, 10. November – Am 9. November reitet St. Martin schon durch die Weststadt

St. Martin reitet wieder

Weinheim, 31. Oktober 2012. (red/pm) Rabimmel, rabammel, rabumm: St. Martin steht vor der Tür und am Samstag, 10. November, reitet er auch in Weinheim wieder durch den Schlosspark. Dort auf der Wiese vor der Schlossterrasse wird St. Martin sein Ross anhalten und dort wird auch wieder das Martinsfeuer brennen. Der Schlosspark bietet viel Atmosphäre für den Abschluss des Zuges, sowie reichlich Platz für Kinder und Eltern – so die Erfahrungen der letzten Jahre. In der Dunkelheit des Parks kommen die Lampions der Kinder besonders gut zur Geltung.

Information der Stadt Weinheim:

„Die Aufstellung des Zuges erfolgt wie immer um 17.45 Uhr in der Schulstraße vor der Pestalozzi-Schule in Richtung Schloss. Angeführt von St. Martin auf einem echten Pferd und unter Klängen der Stadtkapelle, laufen die Kinder die Albert-Ludwig-Grimm-Straße hinauf, dann über die Rote Turmstraße durch den Seiteneingang in den Schlosspark, dort in jedem Fall um den Weiher und zur Wiese. Bereits einen Tag zuvor, am Freitag, 9. November, ziehen die Weststadt-Kinder hinter St. Martin von der Königsberger Straße (Aufstellung 17.45 Uhr zwischen Danziger und Breslauer Straße) über die Liegnitzer Straße und Stettiner Straße zur Breslauer Straße, vorbei am Rolf-Engelbrecht-Haus zum Sepp-Herberger-Stadion, wo – wie immer – der Abschluss geplant ist.

Alle teilnehmenden Kinder bekommen übrigens ein leckeres Martinsmännchen geschenkt. Die Backwaren bekommt die Stadt auch in diesem Jahr gespendet. Für die Innenstadt von der Kühlhaus AG, der Steuerberatung Bader und Raffel Media. In der Weststadt werden die Martinsmännchen vom Verein Pro West gestiftet. Auch in Lützelsachsen gibt es, am Mittwoch, 7. November um 18 Uhr unter Teilnahme einer Musikkapelle und des St. Martin zu Pferde einen Martinszug. Aus Sicherheitsgründen wird er auf dem Dorfmittelpunktsplatz (hinter Alte Palz/Vogtsbauernhof) aufgestellt und geht dann über die Wintergasse zum Sandloch-Sportplatz. Dort wird wie jedes Jahr ein Martinsfeuer brennen und es wird für die Kinder eine Martinsgabe geben. Natürlich ist auch für Glühwein, Glühsaft und Bratwürste gesorgt.

Beim Martinszug in Hohensachsen führt die Sportgemeinde Hohensachsen Regie. Dort treffen sich am Freitag, 9. November, alle Laternenträger im Schulhof der Grundschule. Abmarsch ist um 18 Uhr. Dann geht es über die Kaiserstraße, in die Brucknerstraße, von der Fontanestraße in die Sachsenstraße, dann in die Lutherstraße, Lessingstraße und zurück zum Schulhof. Dort gibt es für die Kinder ein kostenloses Martinsmännchen. Der Martinsumzug im Stadtteil Rippenweier beginnt am Montag, 12. November, 18 Uhr vorm Rathaus. Es geht dann durch folgende Straßen: Höhenweg, Im Grund, Im Wiesental bis zur Kirche in Heiligkreuz. Ein berittener St. Martin wird den Zug anführen. An der Kirche in Heiligkreuz werden Martinsmännchen an die Kinder verteilt.

In Ritschweier findet der Martinsumzug am Samstag, 10. November um 18 Uhr statt. Treffpunkt ist ebenfalls am Kinderspielplatz. In Oberflockenbach geht der Martinszug am Sonntag, 11. November, um 18 Uhr an der Theodor-Heuss-Schule los. St. Martin hoch zu Ross führt den Zug an, der folgenden Verlauf hat: In der Dell, Alte Straße, Ginsterweg, Kohlklinge, Alte Straße, In der Dell, danach zurück zur Schule. Der Zug wird durch den Musikverein Gorxheimertal musikalisch umrahmt. Das Datum des Martinsumzuges im Ortsteil Sulzbach ist der Montag, 12. November.“

Stadt- und Tourismusmarketing bringt mit Fotograf Sebastian Singer einen „Weinheim-Kalender“ heraus

Weinheim fürs Wohnzimmer

Der Weinheimer Kalender 2013 ist demnächst erhältlich. Bild: Stadt Weinheim.

 

Weinheim, 25. Oktober 2012. (red/pm) Viele haben darauf gewartet, jetzt ist es soweit: Es gibt einen hochwertigen Jahreskalender für das Jahr 2013 mit den schönsten Weinheimer Motiven, den Burgen, dem Hermannshof, dem Schlosspark, der Altstadt – und den ganzen Fotoklassikern der Stadt. Der bunte Wandkalender im DIN A-3-Querformat ist ein Gemeinschaftsprojekt des Weinheimer Fotografen Sebastian Singer, dessen Partner Hannes Hartmann von Hartmann Medien Consulting in der Bensheimer Straße, und dem Büro für Stadt- und Tourismusmarketing.

Information der Stadt Weinheim:

„Verkaufsstart an den zwei Verkaufsstellen in der Weinheimer Innenstadt ist am 2. November. Erhältlich ist der Weinheimer Kalender 2013 dann in der Schalterhalle der DiesbachMedien, dem Büro für Stadt- und Tourismusmarketing und bei der Buchhandlung Schäffner in der Fußgängerzone. (Vorbestellungen sind aber jetzt schon möglich). Weitere Verkaufsstellen in den Ortsteilen sind geplant. Der Kalender wird aber auch online zu beziehen sein unter der Internetadresse www.weinheim-kalender.de. Der Kaufpreis beträgt 19.95 Euro, davon sind aber pro Kalender 2 Euro für den Kinderförderfonds Bergstraße-Neckar vorgesehen.

„Wir freuen uns schon auf die Spende“, erklärte Anne Hansch, die als Geschäftsführerin des Diakonischen Werks in Weinheim den Kinderförderfonds leitet. Die Diakonie und das Stadt- und Tourismusmarketing sind in der Mittleren Hauptstraße ja gute Nachbarn. Hochwertig hergestellt und gedruckt wurde der Weinheimer Kalender 2013 in der Druckerei Diesbach an der Bergstraße. Sebastian Singer ist im Hauptberuf als Gerätewart bei der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim angestellt; sein großes Hobby ist seit Jahren aber das Fotografieren in seiner Heimatstadt. Singer und Hartmann gehören auch dem Medien-Team der Freiwilligen Feuerwehr an. Einige seiner Bilder haben fast schon Kultstatus wie die Nacht-Aufnahme während der Kerwe von der Windeck auf die Altstadt hinunter – das Motiv ist seit August auch das Titelbild der Weinheimer Facebook-Seite. Es ziert auch den Kalender 2013 im August. Denn das farbenprächtige Werk soll nicht nur ein Augenschmaus sein, es soll seinem Besitzer ein Jahr lang auch Service bieten und damit auf die Attraktionen und Veranstaltungen der Stadt hinweisen; das war dem Stadt- und Tourismusmarketing besonders wichtig. So sind in jedem Monat auch die wichtigsten Veranstaltungen aufgeführt.

„Wir hoffen natürlich“, sagt City-Managerin Maria Zimmermann, „dass der Kalender auch möglichst oft als Geschenk weit über die Region hinaus verschickt wird“. Zum Beispiel könnten sich ehemalige Weinheimer ihre Heimatstadt „ein ganzes Jahr lang ins Wohnzimmer holen“. Bei der Auswahl der Bilder und den Beschreibungen waren Maria Zimmermann, Pressesprecher Roland Kern und Silvia Mayer von der Buchhandlung Schäffner eingebunden.

Singers Bilder beeindrucken durch eine besondere Sicht der scheinbar alltäglichen Motive. Das Titelbild zeigt zum Beispiel den Turm der St. Laurentius-Kirche in direkter Nachbarschaft zur Burgruine Windeck. Diese außergewöhnliche Perspektive ergibt sich nur vom Turm des Schlosses aus. Zu jedem Bild gibt es auf der Rückseite des Kalenders eine kurze Erläuterung
Info: Neuer Wandkalender für Weinheim „Weinheim Kalender 2013“, 14 Seiten (Deckblatt und Rückseite mit Infos), DIN A3 Querformat, hochwertiger vierfarbiger Offsetdruck, Deckfolie. Fotos von Sebastian Singer, Herausgeber Hartmann Medien Consulting mit Stadt- und Tourismusmarketing Weinheim, Verkaufsstart 2. November (Vorbestellungen ab sofort möglich), Verkaufsstellen in der Innenstadt sind das Büro für Stadt- und Tourismusmarketing und die Buchhandlung Schäffner, Hauptstraße. 19.95 Euro (davon gehen zwei Euro pro Kalender an den Kinderförderfonds Bergstraße/Neckar). Mehr Infos auf: www.weinheim-kalender.de

Herbstwanderung

Zu Fuß durch Zeit- und Stadtgeschichte

Das Weinheimer Schloss. Foto: Stadt- und Tourismusmarketing Weinheim.

Weinheim, 19. Oktober 2012. (red/pm) Exkursion durch Zeit- und Stadtgeschichte am Samstag, den 27. Oktober 2012. Voranmeldung erforderlich.

Information des Stadt- und Tourismusmarketings Weinheim:

„Warum hängt das Familienwappen derer „von Medici“ im Schlosshof? Wo im Weinheimer Schlosspark schrieb der französische Graf und Schriftsteller Honoré de Balzac seinen Roman „Louis Lambert“ zu Ende? Was hat es mit dem „Räuberschlappen“ und dem „Judenbuckel“ oberhalb des Exotenwaldes auf sich? Fragen wie diese beantwortet der Weinheimer Stadt- und Geopark-Führer Franz Piva wenn er mit interessierten Teilnehmern eine Wanderung unternimmt.

Die Exkursion startet im Schlosspark, der im Laufe der Jahrhunderte vom Lust- über Barock- zum Englischen Garten wurde und heute bekanntlich ein Geopunkt im Geo-Naturpark ist. Piva kennt die alten Bäume dort wie seine Westentasche und kann Spannendes und Mythisches über sie erzählen. Auch der keltische Baumkalender (Baum-Horoskop) ist ein Teil der amüsanten Führung.

Vorbei am Mausoleum der Grafen von Berckheim, einem Stück Stadtgeschichte, führt ein dendrologisch interessanter Weg durch den Exotenwald zur ehemaligen geheimnisvollen jüdischen Begräbnisstätte, dem Judenbuckel. Der Judenbuckel war einst auch Lagenname für bekannten Weinheimer Wein. Von dort reicht der Blick weit in die Ebene hinab. Der Stadtführer wird die Zeit nutzen, um die Entstehung des Rheingrabens, der Bergstraße und den Verlauf des ehemaligen Bergstraßen-Neckars zu erklären.

Selbst Weinheim-Kenner dürften bei diesem Streifzug durch die Botanik, Geologie und Geschichte Weinheims viel Neues erfahren.

Info: Termin für die nächste öffentliche Führung ist Samstag, der 27. Oktober, um 14:00 Uhr. Treffpunkt ist am Minigolfplatz im kleinen Schlosshof. Die Führung dauert ca. 3 Stunden und kostet 6,- Euro pro Person (für Schulkinder bis 12 Jahre 3,- Euro).
Eine Voranmeldung ist erforderlich beim Stadt – und Tourismusmarketing Weinheim e. V. unter Tel. 06201 874450 oder info@weinheim-marketing.de.

Mehr als 80 Kinder haben im Sommer viel gelernt

Naturdiplomanden erobern „Wilde-Leut’-Stein“

Weinheim, 26. September 2012. (red/pm) Sie waren im Hermannshof, im Schlosspark, bei den Burgen, im Wasserwerk, an der Kläranlage und am Waidsee, sie haben gelernt, wo das Trinkwasser herkommt, wie man Fahrräder für umweltfreundliche Mobilität repariert und wie sich Pflanzen vermehren.

Information der Stadt Weinheim:

„Wieder deutlich mehr als 80 Kinder haben sich über Sommer am „Weinheimer Naturdiplom“ beteiligt. Rund 30 von ihnen waren so fleißig und haben an sechs oder mehr Veranstaltungen teilgenommen: Sie haben sich damit der „Weinheimer Naturdiplom“ verdient. Wie es seit Jahren üblich ist, soll auch die Verleihung der Diplome ein Naturerlebnis ansich werden.

Dazu hat sich Weinheims Umweltberater Roland Robra ein besonderes Programm überlegt. Im Wald bei Oberflockenbach gibt es den Geopark-Pfad „Steine, Sagen, Schluchten“, der spannende Einblicke in die Erdgeschichte des Odenwalds und in die Mythen früherer Zeiten bietet. Zum Beispiel den „Wilde-Leut’-Stein“, der in Vorzeiten einmal den Außgestoßenen des Dorfes Unterschlupf geboten haben soll.

Die Naturdiplomanden werden gemeinsam mit Roland Robra, aber auch mit Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner und Kinder-Musikus Hartmut Höfele von der Ursenbacher Höhe (Treffpunkt 10 Uhr) auf dem Kinder-Erlebniswanderweg zum „Wilde-Leut-Stein“ wandern; dort wird Bürgermeister Dr. Fetzner die Naturdiplome verleihen.

Auf dem Hin- und Rückweg singen er und Musikprofi Höfele gemeinsam mit den Kindern passende Lieder. Die Gesamtwanderzeit beträgt etwa drei Stunden, so dass die Kinder wieder gegen 13 Uhr an der Ursenbacher Höhe abgeholt werden können, bitte für Rucksackverpflegung sorgen.

Falls nötig, versucht das Naturdiplom-Team auch einen Mitfahrservice von Weinheim auf die Ursenbacher Höhe zu organisieren, bei Interesse bitte melden unter 06201 / 82 333. Wer sich nicht mehr ganz sicher ist, ob er die sechs vorgeschriebenen Veranstaltungen besucht hat, kann sich unter der gleichen Nummer melden.“

"Dog-Stations" zur Entsorgung von Hundekot installiert

Hilfe fürs Häufchen im Schlosspark

Die neuen „Dog-Stations“ im Schlosspark sollen zukünftig für mehr Sauberkeit sorgen

Weinheim, 26. September 2012. (red/pm) Dass der Weinheimer Schlosspark eine Idylle ist, die Groß und Klein anspricht, zeigt sich jeden Tag an zahlreichen Besuchern. Trotz klarer Parkregeln, nach denen Hunde an der Leine zu führen und deren Hinterlassenschaften natürlich sofort zu beseitigen sind, reißen allerdings Beschwerden über Hundekot auf Wegen und Wiesen nicht ab.

Information der Stadt Weinheim:

„Beim Grünflächenamt und beim Bürger- und Ordnungsamt gehen leider auch regelmäßig Beschwerden über „Häufchen“ ein, die den Park verschmutzen. Zwar legt die Polizeiverordnung der Stadt klar fest, dass Hundebesitzer dafür zu sorgen haben, dass solche Verunreinigungen – wenn sie passiert sind – umgehend entfernt werden.

Viele halten sich daran, aber nicht jeder. „Aber eine Kontrolle ist nicht möglich“, gibt Ordnungsamtsleiter Markus Böhm zu Bedenken. Der Hund müsste ja quasi „in flagranti“ ertappt werden. Also setzt die Stadt jetzt auf Motivation und Bürgerservice.

Das Grünflächen- und Umweltamt hat jetzt im Schlosspark nahe dem Eingang am Parkplatz (Schlosspark-Restaurant) eine sogenannte „Dog-Station“ angebracht. Das ist einerseits ein Beutelspender, andererseits eine Sammelbox für den Hundekot. So haben Hundehalter die Möglichkeit, den Kot leichter zu entsorgen.

„Jetzt gibt es keine Ausreden mehr und wir appellieren dringend an die Verantwortung der Hundehalter gegenüber dem Park und seinen Besuchern“, sagt Amtsleiter Michael Langhammer. Eine zweite „Dog-Station“ am Eingang Schlossgartenstraße ist schon geplant; sie folgt in den nächsten Wochen.“

Führungen mit freiwilligem Arbeitseinsatz im Heilkräutergarten

Geschichten und Mythen der Schlossparkbäume

Weinheim, 18. September 2012. (red/pm) Was die meisten Menschen nicht wissen dürften: Mit knapp 200 Heilkräutern und gut 50 Riechkräuterarten gibt es im Weinheimer Kräutergarten mehr Heilpflanzen, als sie Hildegard von Bingen je hatte und der Lorscher Klostergarten hat.

Information der Stadt Weinheim:

„Um diese Vielfalt weiterhin zu erhalten, ist „Kräuterfee“ Astrid Eichelroth diesen Herbst verstärkt auf helfende Hände angewiesen. Zu diesem Anlass finden am 29. September und am 6. Oktober mit dem Weinheimer Stadtführer und Geopark-Vor-Ort-Begleiter Franz Piva kostenlose Führungen unter dem Motto „Geschichtliches und Mythisches über die Bäume im Schlosspark“ statt.

Diese beginnen um je um 9 Uhr beim Kräutergarten, auf der Terrasse am Blauen Hut, und enden um etwa 10 Uhr. Im Anschluss wird gemeinsam „gegärtnert“. Kleine Arbeitsgeräte können mitgebracht und vor der Führung abgegeben werden.

Info: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Erforderliche Anmeldung beim Stadt- und Tourismusmarketing, Telefon 06201 / 87 44 50, sowie per Mail an info@weinheim-marketing.de

Familientag "Theater am Teich"

Sieben „Zwerge“ für die Teichbühne gesucht

"Theater am Teich": Märchenaufführung "Das kalte Herz". Foto: © HK PhotoArt.


Weinheim, 17. Juli 2012. (red/pm) Kinder können bei der Märchenaufführung „Das kalte Herz“ der „Musikbühne Mannheim“ am 22. Juli mitspielen.

Information der Stadt Weinheim:

„Wenn am Sonntagmittag der Schlosspark beim TaT-Festival „Theater am Teich“ wieder den Familien und Kindern gehört, dürfen einige auserwählte junge Gäste auch wieder zu Darstellern werden.

Es ist guter Brauch, dass das Ensemble „Musikbühne Mannheim“ vor Ort eine Gruppe von Kindern auswählt, die im Stück – diesmal das Hauff-Märchen „Das kalte Herz“ – mitspielen dürfen. So auch diesmal.

Sieben Kinder, am besten im Alter von etwa sieben Jahren werden gesucht. Sie sollen auf der Bühne Eichhörnchen und Waldvögel spielen und sind Gehilfen des Glasmännchens.

Sie werden von einem Ensemblemitglied auf ihren Auftritt vorbereitet und bekommen passende Kostüme. Die Anforderungen sind einfach. Die Kinder sollten Spaß am Theaterspielen haben und sich gut zu Musik bewegen können.

Das Theaterstück beginnt um 15:00 Uhr, die mitspielenden Kinder sollen schon um 14:00 Uhr im Schlosspark sein. Der Auftritt der Kinder ist im 1. Teil des Stückes vorgesehen und dauert etwa fünf Minuten.

Danach können die Kinder das Stück vom Zuschauerraum aus weiterverfolgen. Wer also am Sonntag bei „TaT“ mitspielen will, soll sich bitte umgehend mit dem Kulturbüro Weinheim und dort mit Petra Enßlen-Winkler in Verbindung setzen, Telefon 06201- 82 592 oder kulturbuero@weinheim.de.“

Am 21. Juli gibt es im Schlosspark dieses Jahr wieder eine Kultursommer-Malaktion für Kinder

Regenbogenschlange wartet auf Farbe

Während der Malaktion soll die Regenbogenschlange bemalt werden. Bild: Stadt Weinheim.

Weinheim, 16. Juli 2012. (red/pm) Nach langen Jahren Pause, bietet das Malhaus am Blauen Hut wieder die Malaktion für Kinder im Schlosspark an. Bemalt wird eine riesige Regenbogenschlange. Die Malaktion findet am 21. Juli, von 14.30 Uhr bis 18.30 Uhr auf der Wiese vor dem Schloss statt.

Information der Stadt Weinheim:

„Früher war es ein ein Klassiker im Rahmen des Weinheimer Kultursommers: Die Malaktion für Kinder auf der Schlossparkwiese. Ein paar Jahre lang fehlte der Farbtupfer vor dem Schloss, das bunte Treiben der Kinder mit ihren Pinseln und Fingerfarben. Aber jetzt mischt das Malhaus am Blauen Hut (das ja direkt am Schlosspark liegt) wieder mit – was auch daran liegt, dass Simone Brinkmann, die Tochter der Malhaus-Gründerin und Weinheimer Künstlerin Renate Brinkmann, im Frühjahr die Leitung des Familienbetriebs übernommen.

Sie steigt wieder ein, so dass eine Malaktion im Rahmen des Festivals „Theater am Teich“ am Samstag, 21. Juli, von 14.30 Uhr bis 18.30 Uhr auf der Wiese vor dem Schloss stattfindet. Alle Kinder ab drei Jahren sind dazu herzlich eingeladen. Alles soll ganz locker und zwanglos abgehen, jeder malt soviel er will. „Wer nur eine halbe Stunde Zeit hat“, schmunzelt Simone Brinkmann, „ist auch willkommen“.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos, Materialien werden gestellt. Bemalt wird eine riesige Regenbogenschlange, am Anfang spielt sogar ein Didgeridoo- Spieler. Die Eltern oder Großeltern von kleinen Kindern sollten allerdings dabei bleiben, um die Kinder zu beaufsichtigen. Empfohlen wird, alte Kleidung zu tragen, die auch schmutzig werden darf.

Die Aktion findet auch bei unsicherem Wetter statt, nur bei Dauerregen müsste sie ausfallen. Wer über die Malaktion hinaus Interesse am Kursangebot des Malhauses hat: Ab September werden neue Gruppen für Kinder ab zweieinhalb Jahren und Jugendliche gegründet, Infos dazu und zu den Kurszeiten unter 06201/ 16404. Auch gibt es ab September ein neues Kursangebot für Erwachsene.“

Vom 10. bis 13. August lockt das größte Sommerfest der Bergstraße

Brauchtum und Riesenrad

Mitglieder des Heimat- und Kerwevereins freuen sich auf die Weinheimer Kerwe. Quelle: Stadt Weinheim

Weinheim, 11. Juli 2012. (red/pm) Die Stadtkapelle gehört genauso dazu, wie die in Trachten gekleideten Mitglieder des Heimat-und Kerwevereins. Ebenso wie der Oberbürgermeister mit Dreispitz und der „Kerwevadder. Aber zur Weinheimer Altstadt-Kerwe, dem größten Sommerfest der Bergstraße, gehört auch das Riesenrad, das sich inmitten der historischen Stadttürme einen Wettkampf um den besten Platz an der Sonne zu liefern scheint.

Information der Stadt Weinheim:

„Weinheimer Kerwe – das sind auch die urigen Straußwirtschaften im Historischen Gerberbachviertel und die märchenhafte Illumination des Schlossparks am Samstagabend.

Die traditionelle Weinheimer Kerwe, die 55. in diesem Jahr, findet vom Freitag, 10. bis Montag, 13. August statt. Die Mischung zwischen Brauchtum und Moderne, zwischen Gemütlichkeit und Partystimmung macht dieses besondere Fest aus. Wie immer ist die Kerwe in ein traditionelles Programm eingewoben, das am Freitag, 10. August, auf dem Marktplatz beginnt.

Um 16.30 Uhr gibt die Bürgerwehr in historischen Uniformen drei Böller als Startschüsse ab, dann wird in der Zweiburgenstadt mit Gästen aus nah und fern gefeiert bis Montagabend. Am Kerwehaus im Gerberbachviertel wird Oberbürgermeister Heiner Bernhard den Kerwekuchen anschneiden und am Langen Tisch das Kerwegedicht vortragen. Seit einiger Zeit führt eine breite Holzrutsche hinunter ins Gerberbachviertel – sie wurde einem historischen Original nachgebaut. Höhepunkte im Programm sind natürlich die „Nacht der 1000 Lichter“ am Samstagabend im Schlosspark und für die Kinder die Gerberbach-Regatta mit selbst gebastelten Booten am Montag, 13. August auf dem Gerberbach.

Viele Liebhaber findet auch seit Jahren der Handwerkermarkt im Gerberbachviertel. Besonderheit: Aber wer sich an einem der Tage ins Kerwetreiben begibt, kann eigentlich gar nicht falsch liegen. Rund 60 Kneipen, Restaurants und vor allem zahlreiche Straußwirtschaften in den Hinterhöfen der Altstadt laden zum Verweilen und Feiern ein, vom gemütlichen „Hock“ bis zur discoähnlichen Sause ist alles geboten.

Mittendrin befindet sich in der Münzgasse das Kerwehaus als Keimzelle des großen Festes mit einer Reihe von Veranstaltungen. Auf dem Marktplatz pulsiert natürlich das Leben, erst auf dem Hutplatz wird es wieder etwas ruhiger, so dass die Besucher dort beim Bierchen der Live-Musik lauschen können.“

Hier klicken für das gesamte Veranstaltungsprogramm.

 

Führung am 07. Juli

Was haben der Amberbaum und der Pottwal gemeinsam?

Das Weinheimer Schloss. Foto: Stadt- und Tourismusmarketing.

Weinheim, 30. Juni 2012. (red/pm) Führung: „Rund ums Weinheimer Schloss“ Samstag, 07. Juli 2012.

Information des Stadt- und Tourismusmarketing Weinheim:

„Einen Streifzug durch Historie und Botanik sowie Amüsantes und Mythisches verspricht diese Führung.

Die Mauern des Schlosses erzählen noch heute von der Zeit, als hier Kurfürsten residierten, von amourösen Geschichten bekannter Frauen und von Besitzern, die nach den Kurfürsten kamen.

Warum wurde der Kurfürst Karl Theodor im Alter von sieben Jahren mit drei Mädchen verlobt? Wo und vor allem warum hängt das Familienwappen derer von Medici an der Wand des kleinen Schlossparks? Wo steht der Sandstein-Tisch, der an den französischen Grafen und Schriftsteller Honoré de Balzac und an seinen Weinheimer Besuch erinnert?

Fragen wie diese beantwortet der Weinheimer Stadt- und Geopark-Führer Franz Piva bei einem rund eineinhalbstündigen Rundgang.

Der Schlosspark, bekanntlich ein Geopunkt, wurde vom Lust- über Barock- zum Englischen Garten und ist für die einen Ort der Ruhe und Entspannung, für die anderen jedoch eine Insel exotischer Schönheit mit seltenen und teils sehr alten Gehölzen.

Über die alten Bäume im Park gibt es allerlei Geschichtliches, Amüsantes und Mythisches zu berichten: vom Baum, der abends schlafen geht und vom Eisenholzbaum, dessen Holz nicht schwimmt. Weiter geht es zum Baum, aus dessen Rinde schon vor 2000 Jahren Papier hergestellt wurde.

Das geheimnisvolle „Keltische Baumhoroskop“ ist auch ein Thema bei dieser Führung. Auch Mausoleum der Grafen von Berckheim am Rande des Schlossparks ist ein wichtiger Teil der Weinheimer Stadtgeschichte.

Diese Führung ist auch ideal für Personen, die schlecht zu Fuß sind, da es sich um eine rund ein Kilometer kurze, fast ebene Strecke ohne Treppen handelt.“

Info: Termin für die nächste öffentliche Führung ist Samstag, der 07. Juli um 14:00 Uhr. Treffpunkt ist der Minigolfplatz im kleinen Schlosshof. Die Führung dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 3 Euro pro Person (Schulkinder bis 12 Jahre 2 Euro). Eine Voranmeldung ist erforderlich beim Stadt- und Tourismusmarketing Weinheim e.V. unter Tel. 06201 874450 oder per Mail info@weinheim-marketing.de. Diese Führung kann auch für Gruppen ab 10 Personen zu jedem gewünschten Termin gebucht werden.

Kostenlose öffentliche Führung

Kräutergarten voll im Saft

Kräutergarten am Blauen Hut. Foto; Stadt Weinheim.

Weinheim, 27. Juni 2012. (red/pm) Astrid Eichelroth führt jeden ersten Sonntag im Monat durch den Kräutergarten im Schlosspark. Und auch jetzt wieder am 01. Juli.

Information der Stadt Weinheim:

„Der Klatschmohn drängt sich in den blauen Himmel und die süßen Blüten des „Natternkopf“ locken hungrige Bienen in Scharen an.

Der Weinheimer Heilkräutergarten im Schlosspark steht gerade voll im Saft, freut sich Astrid Eichelroth, die Weinheimer „Kräuterfee“, die den Garten auf den Terrassen am Blauen Hut betreut.

Die Besonderheit am Weinheimer Heilkräutergarten ist: Die Beete sind nach der heilenden Wirkung der Pflanzen eingeteilt. So gibt es ein Herz-Kreislauf-Beet, ein Leber-Galle-Beet und zum Beispiel ein „Herz-Lunge“-Beet. Und darin gedeiht zum Beispiel aktuell der „Natternkopf“, dessen Tee gegen Husten, Fieber und Erkältung hilft. Der Klatschmohn daneben wirkt ebenfalls bei Hustenreiz.

„Aber es steht alles prächtig im Moment“, freut sich Astrid Eichelroth. Auch das Mutterkraut und das Alant – und wie sie alle heißen.

Wie an jedem ersten Sonntag des Monats über Sommer bietet Astrid Eichelroth jetzt am Sonntag, 1. Juli, 11:00 Uhr, eine kostenlose öffentliche Führung durch den Weinheimer Heilkräutergarten an.

Treffpunkt ist direkt im Garten am blauen Hut. Astrid Eichelroth, die auch heilsame Salben und Tinkturen selbst herstellen kann, führt durch die Kräuterbeete und erklärt die Wirkungsweisen der Pflanzen.“

Geopark-Stadtführer Franz Piva zeigt beim Naturdiplom kleinen Forschern die Stadt

Von Bäumen, die schlafen gehen

Franz Piva zeigt den Kindern die Wunder der Natur. Bild: Stadt Weinheim

Weinheim, 20. Juni 2012. (red/pm) Eine Entdeckungsreise durch die wunderbaren Kuriositäten der Natur bietet Franz Piva bei seiner Geopark-Stadtführung am 23. Juni, ab 13 Uhr. Noch sind Plätze für den Samstag frei. 

Von Roland Kern

„Es gibt Dinge im Weinheimer Schlosspark, die gibt es eigentlich gar nicht. Ein Baum, dessen Holz so schwer ist, dass es im Wasser untergeht statt zu schwimmen, zum Beispiel. Oder einer, der nachts seine Blätter einrollt, um schlafen zu gehen. Es sind tolle Geschichten für Kinder, die Geopark-Stadtführer Franz Piva am Samstag, 23. Juni, ab 13 Uhr in einer eine Tour für Kinder im Rahmen des Weinheimer Naturdiploms anbietet.

Für die beliebte Veranstaltungsreihe hat er eine kindgerechte Exkursion durch die Parks, Gärten und Wälder der Stadt ausgearbeitet. Weil ein paar Kinder wegen Krankheit absagen mussten, sind kurzfristig noch ein paar Plätze frei geworden. Die Bäume im Schlosspark können jedenfalls Geschichten erzählen.

Franz Piva, Stadtführer und ausgebildeter Geopark-Vor-Ort-Begleiter, ist ein echter Kenner und unterhaltsamer Geschichtenerzähler. Treffpunkt ist der Minigolfplatz im kleinen Schlosshof, der Naturspaziergang bis hoch zum Judenbuckel soll etwa zwei Stunden dauern. Die Teilnahme ist wie bei allen Naturdiplom-Angeboten kostenfrei. Treffpunkt Samstag, 23. Juni, 13 Uhr. Treffpunkt am Minigolfplatz, Anmeldung beim Stadt- und Tourismusmarketing, Telefon 06201-874450 oder info@weinheim-marketing.de

Anm. der Red.: Roland Kern ist Pressesprecher der Stadt Weinheim.

Musikalisches Angebot an Kinder und Jugendliche

Singen mit dem Bürgermeister

Lustiger Musikant: BM Fetzner lädt zum gemeinsamen Musizieren in den Schlosspark.

Weinheim, 17 Juni 2012. (red/pm) Lust auf Musik – mit einem, der den Ton angibt? Kinder und Jugendliche haben die Möglichkeit mit dem 1. Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner singend und musizierend durch den Schlosspark zu ziehen: Treffpunkt ist am 03. Juli 2012 um 15:00 Uhr am Eingang „am Obertor“.

Information der Stadt Weinheim:

„Alle Vögel sind schon da. . .“. „Im Frühtau zu Berge.“ „Das Wandern ist des Müllers Lust.“ Kaum ein Thema hat die Komponisten und Liedtexter aller Zeiten so inspiriert wie die Natur selbst. Weinheims Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner ist beides, Naturliebhaber und Hobby-Musiker. Er singt und musiziert gerne – und am liebsten im Freien.

Deshalb lädt der Rathaus-Dezernent im Rahmen des Naturdiploms in diesem Jahr Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren zum „Musizieren in der Natur“. Fetzner spaziert mit den Jungs und Mädchen am Dienstag, 3. Juli, durch den Schlosspark, beobachtet die Pflanzen und singt mit der jungen Schar fröhliche Lieder. Wer will, kann sein Instrument mitbringen und einfach mitspielen.

Wer nicht singen oder spielen will, kann auch einfach nur zuhören,

freut sich Fetzner auf jeden jungen Begleiter.

Treffpunkt ist um 15 Uhr am Schlosspark-Eingang am Obertor (Rote Turm-Straße), die Teilnahme ist wie bei allen Naturdiplom-Veranstaltungen kostenlos. Die Veranstaltung war schon einmal im Juni geplant, musste wegen der Pfingstferien aber verschoben werden.“

Kinder-Abenteuerführung im Schlosspark am 09. Juni 2012

Geheimnisvolle Bäume, Räuber und ein Gefängnisturm ohne Treppen

Abenteuerliche Führung für Kinder. Foto: Stadt- und Tourismusmarketing Weinheim.

Weinheim, 29. Mai 2012. (red/pm) Abenteuerliche Kinderführung mit Franz Piva am 09. Juni 2012 in Weinheim. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Information von Stadt- und Tourismusmarketing Weinheim:

„Bäume, die nach einem Menschenfresserstamm benannt sind, Teufelskrallen, die in der Schlossmauer Spuren hinterlassen haben und gräfliche Puppenstuben – das Weinheimer Schloss und der Schlosspark bieten eine Fülle von Geschichten und Anekdoten, die besonders für Kinder interessant sind. Franz Piva, Weinheimer Stadtführer, weiß davon viel und spannend zu erzählen.

Wie kommt die Ente auf das Wappen der Berckheims? Wo hat die Teufelskralle in den Schlossmauern ihre Spuren hinterlassen? Warum lacht das Sonnenmännchen über dem Schlosseingang? Rätsel über Rätsel gilt es bei diesem Rundgang gemeinsam zu lösen. Kinder werden zu Kurfürsten und wählen den König.

Die Kinder sehen, wo unser Oberbürgermeister residiert und finden das Mausoleum der Familie Berckheim, das von Eule und Fledermaus bewacht wird.

Die Puppenstube der letzten Grafentöchter lässt Mädchenherzen höher schlagen.

Weiter geht es zum Baum, aus dessen Rinde schon vor 2.000 Jahren Papier hergestellt wurde und zum Eisenholzbaum, dessen Holz nicht schwimmt.

Was haben der Amberbaum und der Walfisch gemeinsam?

Wir erfahren, wie aus zehn Kilogramm Rosskastanien ein Kilogramm Gummibärchen werden.

Spannend ist auch die Geschichte vom Räuberhauptmann Hölzerlips und warum der verlängerte Katzenlauf Räuberschlappen heißt und die Kinder finden Unterschlupf in der Räuberhöhle.

Nicht zu vergessen der Blaue Hut, der älteste der Weinheimer Stadttürme, der keine Treppen hat. Auch er erzählt uns seine schreckliche Geschichte.

Dieses und vieles mehr erfahrt ihr beim abenteuerlichen Rundgang.

Info: Die nächste öffentliche Kinderführung findet am Samstag, den 09. Juni um 15:00 Uhr statt. Treffpunkt ist der Brunnen im kleinen Schlosshof am Standesamt. Die Führung dauert ca. 1,5 Stunden und ist für Schulkinder bis ca. 13 Jahre geeignet. Der Kostenbeitrag liegt bei 2 Euro pro Kind (bzw. Begleitperson).

Eine Voranmeldung ist erforderlich beim Stadt- und Tourismusmarketing Weinheim e. V: unter Telefon 06201 874450 oder info@weinheim-marketing.de.

Diese Führung ist auch für Gruppen (z. B. Schulklasse, Kindergeburtstage etc.) buchbar.

Ein Streifzug durch die Botanik, Geologie und Geschichte Weinheims

Geopark-Exkursion: Schloss – Schlosspark – Exotenwald – Judenbuckel

Der Weinheimer Schlosspark. Foto: Stadt– und Tourismusmarketing Weinheim.

Weinheim, 20. Mai 2012. (red/pm) Exkusion vom Schlosspark durch den Exotenwald zum Judenbuckel am 2. Juni 2012. Voranmeldung erforderlich.

Information des Stadt– und Tourismusmarketings Weinheim:

„Warum hängt das Familienwappen derer „von Medici“ im Schlosshof? Wo im Weinheimer Schlosspark schrieb der französische Graf und Schriftsteller Honoré de Balzac seinen Roman „Louis Lambert“ zu Ende? Was hat es mit dem „Räuberschlappen“ und dem „Judenbuckel“ oberhalb des Exotenwaldes auf sich?

Fragen wie diese beantwortet der Weinheimer Stadt- und Geopark-Führer Franz Piva wenn er mit interessierten Teilnehmern eine Wanderung unternimmt.

Franz Piva startet die Exkursion im Schlosspark, welcher im Laufe der Jahrhunderte vom Lust- über Barock- zum Englischen Garten wurde, und heute bekanntlich ein Geopunkt im Geo-Naturpark ist.

Er kennt die alten Bäume dort wie seine Westentasche und kann Amüsantes und Mythisches über sie erzählen. Wer weiß schon, was der Amberbaum und ein Pottwal gemeinsam haben?

Vorbei am Mausoleum der Grafen von Berckheim, einem Stück Stadtgeschichte, führt ein dendrologisch interessanter Weg durch den Exotenwald zur ehemaligen geheimnisvollen jüdischen Begräbnisstätte, dem Judenbuckel.

Der Judenbuckel war einst Lagenname für bekannten Weinheimer Wein. Von dort reicht der Blick weit in die Ebene hinab – Franz Piva wird die Zeit nutzen, um die Entstehung des Rheingrabens, der Bergstraße und den Verlauf des ehemaligen Bergstraßen-Neckars zu erklären.

Selbst Weinheim–Kenner dürften bei dieser Exkursion Neuigkeiten erfahren.

Info: Die öffentliche Führung findet am Samstag, den 2. Juni, um 14:00 Uhr statt. Treffpunkt ist der Brunnen im kleinen Schlosshof. Die Führung dauert ca. 3 Stunden und kostet für Erwachsene 6 Euro pro Person, für Kinder bis 12 Jahre 3 Euro. Voranmeldung erforderlich beim Stadt– und Tourismusmarketing Weinheim e.V. unter Tel. 06201 874450 oder info@weinheim-marketing.de. Diese Führung kann auch für Gruppen gebucht werden.

In enigen Tagen wieder geöffnet

Katzenlauf-Spielplatz wird wie neu

Das Foto zeigt Bauhof-Mitarbeiter Holger Harnisch bei Erdarbeiten am Rutschenhügel des Katzenlauf-Spielplatzes. Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 10. Mai 2012. (red/pm) Arbeiten an Gelände und an der Rutsche sind in vollem Gange. In wenigen Tagen wird der Spielplatz wieder komplett in Betrieb genommen.

Information der Stadt Weinheim:

„Das ist kein leichtes Stück Arbeit. Die Spielplatz- und Grünflächenexperten des Weinheimer Bauhofs widmen sich gerade mit großem Einsatz dem Spielplatz am Katzenlauf, also am Eingang vom Schlosspark zum Exotenwald. Dort hatte die Witterung über die letzten Jahre den Rutschenhang soweit abgetragen, dass die anzunehmende „Fallhöhe“ von der Rutsche auf den Boden den Sicherheitsvorschriften nicht mehr entsprochen hat.

Die Bauhofmitarbeiter rückten daher jetzt auch mit schwerem Gerät und neuer Erde sowie mit Baumstämmen an, um den Hügel neu zu modellieren. Die Planung war zuvor mit Michael Langhammer, dem Leiter des Grünflächen- und Umweltamtes abgestimmt worden.

Gleichzeitig wird nun auch die große Metallrutsche sachgemäß von einem Schlosser repariert. Weil Metallteile abstanden, musste die Rutsche neulich aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Die Weinheimer Schlosserei Vierheilig hat die Arbeiten parallel aufgenommen.

„Der Spielplatz wird wieder eine echte Attraktion“, verspricht Thomas Keil, der mit seinen Leuten im Baubetriebshof die Grünflächen betreut.

In einem Rutsch mit der Rutsche werden die anderen Spielgeräte gewartet, Sandkastensand und weitere Bodenbeläge ausgetauscht. Schon in wenigen Tagen wird der Katzenlauf-Spielplatz wie neu aussehen und wieder komplett in Betrieb genommen.“

Sicherheitsdienst wacht über Parkregeln

Weinheimer Schlosspark ist wieder gut behütet

Schlosspark und -Besucher werden gut behütet. Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 25. März 2012. (red/pm) Sicherheitsdienst wacht über Parkregeln – „Mit unserem Besuch ist immer zu rechnen“.

Information der Stadt Weinheim:

„Der Weinheimer Schlosspark ist ein Park für die Bürger. Dort gibt es keine Schilder, auf denen steht, das Betreten des Rasens sei verboten. Auch abends stehen die Tore zum Park offen. Gäste sind immer willkommen.

Dass sie aber auch pfleglich und respektvoll mit dem Schlosspark umgehen, darüber wacht in diesem Jahr wieder ein Sicherheitsdienst. Rechtzeitig zu den Abi-Feiern und den ersten lauen Abenden hat das Grünflächenamt jetzt die Lampertheimer Firma AZ-Security beauftragt, im Schlosspark nach dem Rechten zu sehen.

AZ-Chef Thorsten Zöller, ein gebürtiger Hirschberger, kennt den Park seit vielen Jahren und weiß, wo und vor allem wann die Brennpunkte sind. Seine beiden Mitarbeiter, die regelmäßig aber natürlich unangekündigt und zu wechselnden Zeiten den Schlosspark besuchen, wohnen in Weinheim und können auch spontan reagieren.
Zöller kennt den Park wie seine Westentasche.

Das ist von Vorteil, weil aus die Stundenzahl des Sicherheitsdienstes aus Kostengründen nicht unendlich sein kann. Das wollen Zöllers Leute durch Ortskenntnis und Flexibilität ausgleichen. „Mit unserem Besuch ist immer zu rechnen“, erklärt er.

„In erster Linie kommunikativ“ werden er und seine Mitarbeiter Parkbesuchern begegnen, die sich nicht an die Regeln halten können. Wer zum Beispiel zu laut ist, seinen Abfall liegen lässt oder – im schlimmsten Fall – zu randalieren beginnt, werde höflich aber bestimmt angesprochen. Wenn Personen oder Gruppen nicht einsichtig oder sogar gewaltbereit wären, würde die Weinheimer Polizei eingeschaltet, zu der Zöller einen kurzen Draht hat. „Wir arbeiten mit dem privaten Dienst gut zusammen und haben selbst den Schlosspark im Blick“, bestätigte Horst Schabert vom Weinheimer Polizeirevier.“