Freitag, 13. Dezember 2019

2013-RĂŒckblick bei Jahreshauptversammlung

39 EinsĂ€tze fĂŒr die Feuerwehr Sulzbach

DSC_0061 18.01.2014 21-03-46

Feuerwehr Weinheim Abteilung Sulzbach leistet nicht nur Hilfe, sondern bringt sich auch in die Gemeinschaft ein. Foto: Denise Sgobbio

Weinheim, 20. Januar 2014. (red/fw) Bei der Jahreshauptversammlung der Sulzbacher Feuerwehr wurde die Einsatzstatistik und die AktivitĂ€ten des Jahres 2013 vorgestellt und personelle VerĂ€nderungen bekannt gegeben. [Weiterlesen…]

Junge Union ist fĂŒr eine BĂŒrgerbefragung zum Thema Windenergie

„Windenergie ist eine Nulloption an der Bergstraße!“

proehl

„Jetzt hilft nur noch öffentlicher Druck“. Der Vorsitzende Sascha Pröhl will mit der Jungen Union den BĂŒrgerentscheid voranbringen. (Foto: CDU)

Weinheim, 06. Juni 2013. (red/pm) „Die Landesregierung hat den Menschen einen Wechsel im Regierungsstil und eine „Politik des Gehörtwerdens“ in Baden-WĂŒrttemberg versprochen“ – erinnert die Junge Union an den Wahlkampf. Was man tatsĂ€chlich vom BĂŒrgerwillen halte, zeigten jedoch die jĂŒngsten Erfahrungen beim Nationalpark Nordschwarzwald. Kaum sei man selbst in der Regierungsverantwortung benutzeten die GrĂŒnen den einst so verpönten Regierungsstil, sod die jungen Konservativen.

Information der Jungen Union Weinheim:

„Statt einer Basta-Politik a la Gerd Schröder verwendet der MinisterprĂ€sident Kretschmann zwar einen weicheren Begriff, nĂ€mlich den der Nulloption. Aber es handelt sich um einen Terminus, der zwar den Anstrich einer analytischen Unmöglichkeit darstellt, im Kern aber nichts anderes bedeute als „meckert ihr nur, es interessiert uns nicht und basta!“ [Weiterlesen…]

Mountainbiker weihen neues Streckennetz des Naturparks ein

Zur „Jungfernfahrt“ eingeladen


Weinheim, 04. April 2013. (red/pm) Am Samstag, den 13. April 2013 weihen Mountainbiker das neue Streckennetz des Naturparks ein. Mehrere hundert Mountainbiker werden erwartet und sind herzlich eingeladen.
[Weiterlesen…]

25. Februar bis 03. MĂ€rz 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 25. Februar bis 03. MĂ€rz 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im MenĂŒ Nachbarschaft im MenĂŒ “Termine”.

*****

Montag, 25. Februar 2013, 20:00 Uhr, Alte Feuerwache.

Der Autor Ilija Trojanow.

Mannheim. Ilija Trojanow liest und spielt. Manfred Loimeier moderiert: Er ist ein Mann, der die Gletscher so sehr liebt, dass er an ihrem Sterben verzweifelt. Zeno hat sein Leben als Glaziologe einem Alpengletscher gewidmet und als das Sterben seines Gletschers nicht mehr aufzuhalten ist, heuert er auf einem Kreuzfahrtschiff an, um Touristen die Wunder der Antarktis zu erklÀren.

Doch auf seiner Reise verzweifelt er an der Ignoranz der Urlauber und deren mangelnden Achtung vor der fremden Welt. Ilija Trojanows neuer Roman „EisTau“ erzĂ€hlt mit gewaltiger Wortkunst vom Drama eines jungen Mannes, von der Verletzlichkeit der Natur und des Klimas und von ihrer absoluten Schönheit.

Zenos Drama ist das Drama unserer Zeit. Sein unbÀndiger Zorn richtet sich gegen jeden von uns. Selten zuvor wurden in der deutschsprachigen Literatur die Verletzlichkeit der Natur und ihre absolute Schönheit so leidenschaftlich beschworen.

Ilija Trojanow wird nicht nur aus dem Roman lesen, sondern auch schauspielerisch auftreten. Die Textpassagen werden dabei teilweise musikalisch untermalt, teilweise unterteilt, so dass aus der Autorenlesung ein spannendes Musikdrama wird.

Ilija Trojanow, geboren 1965 in Sofia (Bulgarien), wuchs in Kenia auf und studierte Jura und Ethnologie in MĂŒnchen. Er lebte in Paris, Nairobi, Kapstadt und Bombay, von wo aus er u.a. fĂŒr die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und die „SĂŒddeutsche Zeitung“ schrieb. Der Autor und Journalist erhielt zahlreiche Auszeichnungen und lebt heute in Wien.

Manfred Loimeier, geboren 1960, hat Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie studiert, in Vergleichender Literaturwissenschaft promoviert und ĂŒber Afrikanische Literaturen habilitiert. Er arbeitet als Journalist, Buchautor und Privatdozent und reist seit einem Vierteljahrhundert immer wieder nach SĂŒdafrika.

Beginn ist um 20 Uhr. Einlass bereits ab 19 Uhr.

Ort: Alte Feuerwache, BrĂŒckenstrasse 2, 68167 Mannheim.

Eintritt: Tickets kosten 9 Euro im Vorverkauf (zzgl. VorverkaufsgebĂŒhr) und 12 Euro an der Abendkasse.

Tickets und Infos: http://www.altefeuerwache.com/.

*****

Dienstag, 26. Februar 2013, 20:00 Uhr, Stadthalle.

Szenenfoto „SchwarzwaldmĂ€del“. Quelle: Kulturgemeinde Weinheim.

Weinheim. Operette: SchwarzwaldmĂ€del. In einem kleinen Schwarzwalddorf freut man sich auf das CĂ€cilienfest. Der Domkapellmeister schreibt eine festliche Musik, und die Dorfjugend schmĂŒckt den Festplatz.

Als wĂ€re das nicht schon aufregend genug, schneien plötzlich zwei junge Wandersleut aus Berlin herein und wirbeln das Leben der SchwarzwaldmĂ€del BĂ€rbele und Hannele sowie des Domkapellmeisters Blasius gehörig durcheinander. Es kommt zu MissverstĂ€ndnissen, Handgreiflichkeiten, EifersĂŒchteleien – und natĂŒrlich einem großen Happy End.

Seit 1917 wirbt die legendĂ€re Operette fĂŒr das wahre GlĂŒck in einer heilen Schwarzwaldwelt. 1950 kam sie mit Sonja Ziemann, Paul Hörbiger und Rudolf Prack als erster deutscher Farbfilm der Nachkriegszeit ins Kino. Mehr als 16 Millionen Besucher machten das „SchwarzwaldmĂ€del“ zum erfolgreichsten deutschen Heimatfilm.

Mit seinen eingĂ€ngigen Liedern wie „Malwine, ach Malwine, du bist wie eine Biene“, „MĂ€dle aus dem schwarzen Walde, die sind leicht zu haben 
“ oder „Erklingen zum Tanz die Geigen“ gehört das „SchwarzwaldmĂ€del“ zu den beliebtesten Operetten weltweit. Mit Soli – u.a. Kathrin Frey und Volker Bengel – , Chor, Ballett und Orchester wird diese Produktion des New European Festival Stuttgart Operettenkost vom Feinsten liefern.

Ort: Stadthalle Weinheim, Birkenauer Talstraße 1, 69469 Weinheim.

Eintritt: Tickets gibt es ab 16 Euro. Sonderkonditionen fĂŒr Abonnementen.

Tickets und Infos: http://www.kulturgemeinde.de/index.php?id=77.

*****

Mittwoch, 27. Februar 2013, 15:00 Uhr, BĂŒrgerhaus.

„Schreiber und Post“ zeigen „Hans im GlĂŒck“.

Heddesheim. Kindertheater mit dem Theater „Schreiber und Post“. „Hans im GlĂŒck“ – Eine Gaunergeschichte fĂŒr Kinder ab fĂŒnf Jahren.

Auch Andrea Post und Tim Schreiber? spielen das MĂ€rchen vom Hans im GlĂŒck? eigentlich mit nichts. Doch die Phantasie? lĂ€sst alles zu. Und so fĂ€llt Hans ein? schwerer Klumpen Gold in den Schoß.? Ein tolles Pferd trabt ĂŒber die BĂŒhne,? die Kuh „Else“ will sich nicht vorwĂ€rts?bewegen, die Sau „Rosa“ sitzt dick und ?fett in ihrer Schubkarre und die Gans ?„Suse“ legt ein Ei.? Der Gauner rafft und schafft, um so viel? wie möglich zu bekommen. Es wird? gehandelt. Um alles und doch mit nichts.

Erst ein echter Stein mit echtem Moos wiegt mehr? als Gold und Tiere zusammen. Denn er existiert? wirklich, man kann ihn sehen und fĂŒhlen. Und was? macht Hans mit dem realen Stein? Ein Haus bauen?? Eine Straße pflastern? Schnell wird ihm der Stein ?zum Klotz am Bein. Doch Hans hat GlĂŒck, er verliert? auch ihn und nun ist er frei von seinen Sorgen.? So bekommt am Ende jeder, was er braucht:? Der Gauner alles und Hans nichts.

Ort: BĂŒrgerhaus Heddesheim, Unterdorfstraße 2, großer Saal, 68542 Heddesheim.

Infos: http://www.schreiberundpost.de/?page_id=66.

*****

Donnerstag, 28. Februar 2013, 20:00 bis 22:00 Uhr, Olympia-Kino.

Stummfilmabend im Olympia-Kino.

Hirschberg. Großer Stummfilmabend: Tabu von F.W. Murnau. Im Mittelpunkt des diesjĂ€hrigen Stummfilmabends steht der legendĂ€re Film „Tabu“ von F.W. Murnau. – Dieser Film entstand 1929/30 an OriginalschauplĂ€tzen in der SĂŒdsee auf den Inseln Tahiti und Bora-Bora.

Murnau arbeitete dafĂŒr mit Robert Flaherty zusammen, einem Pionier des Dokumentarfilms („Man of Aran“, „Nanuk der Eskimo“). – „Tabu“ erzĂ€hlt die unglĂŒckliche Liebesgeschichte des jungen Matahi und seiner Freundin Reri: Diese ist zur Priesterin bestimmt und damit fĂŒr alle MĂ€nner tabu. Die Beiden versuchen, diesem Verdikt zu entkommen und fliehen auf eine andere Insel.

Jens Schlichting sitzt am Klavier.

Ort: Kommunales Olympia Kino, Hölderlinstr. 2, 69493 Hirschberg-Leutershausen.

Eintritt: Tickets kosten 10 Euro (inklusive 1 Glas Prosecco).

*****

Freitag, 01. MĂ€rz 2013, 20:00 Uhr, KulturbĂŒhne Alte Druckerei.

Kabarett und Musik mit Uli Masuth.

Weinheim. Uli Masuth: Ein Mann packt ein. Uli Masuth, der in seinem Outfit aussieht wie ein Organist und auch tatsÀchlich mal einer war, ist mit schwarzen Pointen unterwegs.

Außerhalb des Halbdunkels seiner Orgelempore besteht die Seelsorge nun darin, Dinge, die weh tun, so zu prĂ€sentieren, dass man schon wieder drĂŒber lachen kann. Sein Stil ist ziel- und treffsicher, geistvoll und respektlos auf erstaunlich hohem Niveau. Tagespolitisch aktuell, mit Klavier, aber ohne Gesang!

Ort: KulturbĂŒhne Alte Druckerei, Friedrichstraße 24, 69469 Weinheim.

Eintritt: Tickets kosten 17 Euro.

Tickets und Infos: http://www.altedruckerei.com/index.htm.

*****

Samstag, 02. MĂ€rz 2013, 20:00 Uhr, Zimmertheater.

Speyer. Doppelfehler: Eine Komödie von Barry Creyton.

Szenenfoto „Doppelfehler“. Quelle: Zimmertheater Speyer.

George und Alexandra – seit fĂŒnf Jahren geschieden – treffen sich zufĂ€llig wieder. Sie ist frisch verheiratet, er geht mit blutjungen MĂ€dchen aus. Nach kurzem Wortgefecht mĂŒssen beide erkennen, dass sie doch noch fĂŒreinander etwas empfinden.

Und so nimmt denn das ‚Unheil‘ seinen Lauf, man versucht es wieder miteinander – und wieder stellt man fest, dass man miteinander eigentlich nicht kann. Ein Feuerwerk der Lust, Satire und Ironie mit tieferer Bedeutung! Spiel: Nicole Kaufmann & Markus Maier Regie: Mate Irrniss.

Ort: Zimmertheater Speyer , Kulturhof, Flachsgasse 3, 67346 Speyer.

Eintritt: Tickets kosten 15 Euro im Vorverkauf (zzgl. VorverkaufsgebĂŒhr) und 18 Euro an der Abendkasse.

Tickets und Infos: http://www.zimmertheater-speyer.de/index.html.

*****

Sonntag, 03. MĂ€rz 2013, 19:00 Uhr, KulturbĂŒhne Alte Druckerei.

„Simply Music“ live auf der BĂŒhne.

Weinheim. Konzert „As time goes by“. Zum zweiten Mal laden Simply Music zu einer Zeitreise ein, die noch bunter und ĂŒberraschender ist als die erste.

Hier wird mit Liedern aus einem halben Jahrhundert geswingt, getwistet und gerockt! Wer die beiden Damen bereits auf der BĂŒhne erlebt hat weiß, dass hier die Schönheit der Musik zelebriert wird – mit vielen ÜberraschungsgĂ€sten.

Ort: KulturbĂŒhne Alte Druckerei, Friedrichstraße 24, 69469 Weinheim.

Eintritt: Tickets kosten 18 Euro.

Tickets und Infos: http://www.altedruckerei.com/index.htm.

*****

Montags gibt es Tipps und Termine aus unseren Orten fĂŒr die wir Blogs betreiben und der Region.

Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion.

Wir ĂŒbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewĂ€hlte Termine in unsere Übersicht “Tipps und Termine: Diese Woche”:

Beispielsweise an: Termine Rheinneckarblog.de – oder termine@derortsnameblog.de. Oben im MenĂŒ sehen Sie unter Nachbarschaft die elf Kommunen, fĂŒr die wir eigene Blogs anbieten.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können bei uns auch gerne fĂŒr sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Wir bieten ein modernes Medium, eine höchst interessierte Leserschaft eine hohe Reichweite bei fairen Preisen und viel mehr, als Printanzeigen zu leisten in der Lage sind. Wir beraten Sie gerne unverbindlich: 😎

FĂŒr Groß und Klein: Spannende Veranstaltungen in der Stadtbibliothek im MĂ€rz

Weinheim macht beim Krimifestival mit

Weinheim, 20. Februar 2013. (red/pm) Zwischen dem 9. und dem 20. MĂ€rz findet, aufgrund des großen Erfolgs des vorangegangenen Festivals, das 2. Krimifestival der Metropolregion Rhein-Neckar statt. Über zwanzig Orte beteiligen sich mit Lesungen – auch Weinheim ist dabei.

Information der Stadt Weinheim:

„Über zwei Wochen, vom 9. bis zum 20. MĂ€rz, findet in der Metropolregion Rhein-Neckar wieder das „Krimi-Festival Rhein-Neckar“ statt – es ist nach 2011 das zweite seiner Art. An ĂŒber zwanzig Orten beteiligten sich verschiedene Veranstalter mit Lesungen an diesem Krimi-Ereignis. Mit dabei ist auch die Stadtbibliothek Weinheim. Die BĂŒcherei in der Luisenstraße beteiligt sich mit Lesungen von Lilo Beil und Wolfgang Burger, fĂŒr Kinder gibt es ebenfalls ein „Krimifestival fĂŒr Kids“.

Den Auftakt macht Lilo Beil am Freitag, 8. MĂ€rz, um 19.30 Uhr (Eintritt 8 Euro, ermĂ€ĂŸigt 5 Euro). Lilo Beil liegt, sagt sie, das Satirische, schon mal mit einem Schuss ins Bösartige, aber es finden sich in ihren Geschichten genauso romantische Elemente, Spannungsmomente und die kritische Auseinandersetzung mit Geschichte und Gesellschaft.

Wolfgang Burger. Foto: Stadt Weinheim

Ihre  Schriftstellerkollegin (und Deutschlands erfolgreichste Krimi-Autorin) Ingrid Noll sagt ĂŒber Lilo Beil: „Die kann was.“ Was alles passieren kann, wenn aus harmlosen Haustieren handelnde „Personen“ werden, erzĂ€hlt die bekennende Tierfreundin Lilo Beil in ihren tiefgrĂŒndigen Tierkrimis.

Am Samstag, 16. MĂ€rz um 19.30 Uhr geht es mit dem Krimi-Autor Wolfgang Burger weiter. Burger, geboren 1952 im SĂŒdschwarzwald, ist aufgewachsen in Bad SĂ€ckingen, wo laut Victor von Scheffel „Die Cultur aufhört und die Schweiz anfĂ€ngt“. Nach einem Studium der Elektrotechnik an der UniversitĂ€t Karlsruhe ist Burger heute Leiter einer Forschungsabteilung am Karlsruher Institut fĂŒr Technologie KIT. Aber seit 1995 schreibt er auch Kriminalromane.

Sein neuestes Buch heißt: „Die falsche Frau“. Darin geht es darum: Im Vorfeld einer internationalen Wirtschaftstagung verdichten sich die Hinweise auf einen bevorstehenden Terroranschlag, und Kripochef Alexander Gerlach versucht fieberhaft, den TĂ€tern zuvorzukommen. Als eine Zielfahnderin vom BKA eintrifft, die auf eine untergetauchte Terroristin angesetzt ist, soll sich die neue Kollegin das BĂŒro ausgerechnet mit Gerlach teilen. Nach anfĂ€nglichen Schwierigkeiten kommt man sich nĂ€her. . .

Auch die jungen Besucher der StadtbĂŒcherei kommen krimimĂ€ĂŸig auf ihre Kosten, beim Lese- und RĂ€tselspaß im Rahmen des Krimifestivals Rhein-Neckar Samstag, 9.MĂ€rz, 14.30 Uhr bis 17 Uhr. Das Motto lautet: „Ermittelt zusammen mit den besten Detektiven der Welt“. Wer ist die grĂ¶ĂŸte SpĂŒrnase? Man nehme einmal an, in der Bibliothek sei ein unfassbares Verbrechen geschehen. Wer kann durch kombinieren, beobachten und logisches Denken den TĂ€ter fassen? Die jungen Leseratten suchen Spuren, befragen Zeugen und holen sich Tipps von den drei ???, Sherlock Holmes oder TKKG.

FĂŒr Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis zwölf Jahren, Eintritt 2 Euro, nur nach verbindlicher Anmeldung, bis zum 6.MĂ€rz. Weitere Informationen und Termine erhalten Sie unter www.krimi-rhein-neckar.de oder www.stadtbibliothek-weinheim.de

Mit Montage der Rathaus-Uhr ist Sanierung abgeschlossen

Am Marktplatz schlÀgt wieder die Stunde

Die prachtvolle Rathaus-Uhr kann nun wieder schlagen. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 20. Februar 2013. (red/pm) Um zehn Uhr morgens am vergangenen Montag stand am Weinheimer Marktplatz fĂŒr einen kleinen Moment die Zeit still. Die Zeiger verharrten kurz in Wartestellung, bis David Kloft von der SchwarzwĂ€lder Turmuhrenfirma Schneider den richtigen Knopf drĂŒckte. Dann schlug die Stunde wieder am Alten Rathaus. Die Rathaus-Uhr ist wieder an Ort und Stelle und gleichsam ein Zeichen fĂŒr die nun (fast) abgeschlossene Sanierung des Alten Rathauses am Weinheimer Marktplatz.

Von Roland Kern

Nach einer ausgiebigen Innensanierung vor zehn Jahren, war in den letzten Monaten die Fassade an der Reihe. Nun strahlt das markante GebĂ€ude in hellem weiß, der rote Sandstein bildet den Kontrast.

An Klofts Seite fuhr Thomas Neitzel im Drehleiterkorb der Feuerwehr nach oben, der Veranstaltungstechniker und Hausmeister des Alten Rathauses, drunten standen die Kunsthistorikerin Josephine Zopf-Weber und Christian Szillinsky vom Amt fĂŒr Immobilienwirtschaft der Stadt Weinheim; beide haben die Sanierung in den letzten Monaten fachlich betreut.

Das elektrisch angetriebene Uhrwerk der etwa 50 Jahre alten Uhr, wurde in Schonach im Schwarzwald von der Fachfirma Schneider auf neuesten Stand gebracht, die aus Metall bestehenden Bestandteile des Zifferblattes und die Zeiger wurden in Weinheim von der Schlosserei Lenz und des Malerbetriebes Haring hergerichtet, wegen der bedeutsamen Maßnahme teilweise sogar gespendet.

Nicht nur Farbe – Blattgold muss es sein

Die Arbeiten waren aufwĂ€ndig. Die Zeiger sind nicht etwa angemalt, sondern wurden mit 24-Karat-Blattgold ĂŒberzogen. „Alles andere lĂ€sst die Denkmalschutzbehörde bei so einem Projekt nicht zu“, erklĂ€rt Josephine Zopf-Weber. Jetzt folgen im FrĂŒhjahr noch Arbeiten am Balkon. „Aber das ist mit Mitteln der Bauunterhaltung zu schaffen“, beschreibt Christian Szillinsky. Die eigentlichen Investitionen seien abgeschlossen – und besser gelaufen als gedacht.

Mit wenig Mehrkosten sei es gelungen, neben der Marktplatzfassade auch die Neben- und RĂŒckfassade zu sanieren. Eine deutlich grĂ¶ĂŸere FlĂ€che konnte einbezogen werden; die Kosten stiegen von ursprĂŒnglich vorgesehenen 100.000 Euro auf 110.000 Euro. Saniert wurden außerdem der Dachreiter und das TĂŒrmchen, es folgten Putzausbesserungs- und Malerarbeiten, auch an den Fenstern und Portalen. An den FenstergewĂ€nden wurde der Sandstein ausgebessert.

Nebenbei wurden noch Verfugungsarbeiten an den Dachzinnen sowie diverse Spengler- und Schlosserarbeiten ausgefĂŒhrt. Damit wurde das markanteste MarktplatzgebĂ€ude zum richtigen Zeitpunkt herausgeputzt. Denn 2013 ist in der Region das „Wittelsbacher Jahr“. Die Region der historischen Kurpfalz wirbt mit so bedeutenden Anlagen wie den Schlössern in Mannheim und Schwetzingen sowie dem Heidelberger Schloss – aber auch mit den Hinterlassenschaften der Wittelsbacher in Weinheim.

Das Alte Rathaus am Marktplatz als eingetragenes Kulturdenkmal mit besonderer Bedeutung gehört dazu. Denn vieles spricht dafĂŒr, dass der damalige KurfĂŒrst Ottheinrich den Bau angeordnet hat, möglicherweise ist der bĂ€rtige Mann auf dem Steinbildnis am Haus sogar ein Abbild des Wittelsbachers.

„Und das Licht! So gemĂŒtlich!“ – bei freiem Eintritt


Rhein-Neckar, 09. Mai 2011 (red) Marietta berichtet aus ihrem bewegten Alltag. Ihre Geschichten kosten keinen Eintritt und sind mitten aus dem Leben – manchmal geht die Phantasie mit ihr durch, aber viellicht auch nur wegen der RealitĂ€t. Doch was ist real, was phantastisch? Bei Marietta mischen sich die SphĂ€ren. Im Mittelpunkt steht der Mensch und der ist immer ĂŒberraschend. Vor allem die eigenen Eltern. Und vor allem dann, wenn FĂ€sbuk auf Schwarzwald und UrlaubstrĂ€ume trifft.

Von Marietta Herzberger

Es ist unvermeidlich. Drei- bis viermal im Jahr hat irgendeiner im ersten bis zweiten Verwandtschaftsgrad Geburtstag und man findet sich ein. Die LokalitÀt wechselt dabei stÀndig. Mal ist es die Wohnung meiner Eltern, mal unsere, mal der Balkon meiner Eltern oder unsere Terrasse.

Gelegentlich darf es auch mal ein Restaurant sein. Das kommt bei meinen Eltern aber nur in Frage, wenn das Restaurant bekannt, der Koch gut und ebenfalls bei meinem Vater bekannt ist. Die Hauptkriterien sind grundsĂ€tzlich und in jedem Fall der Preis, NĂ€he der GaststĂ€tte sowie GrĂ¶ĂŸe und Konsistenz der Schnitzel und des Kochs. Bevorzugt sind Kegelbahnen mit Anschluss an die Gastronomie und SchĂŒtzenvereine.

Wie bei de Gerda.

„Des schmeckt do fascht so gud wie bei de Gerda, sach ich. Un koschte duts beinoh nix. Do geh mer gern hi, gell Gerda!“, pflegt Hannes zu loben, wenn es geschmeckt hat, reichlich und gĂŒnstig war.

Das Schicksal legte meinen diesjĂ€hrigen Geburtstag auf einen Dienstag. Ich mag Dienstage. Nur nicht an meinem Wiegenfeste. Die obligatorische Einfindung meiner Eltern fand auf unserer Terrasse statt. Nachdem ich morgens meine Kollegen bereits mit reichlich Kuchen und GebĂ€ck beglĂŒcken durfte – selbstgekauft versteht sich, denn von einer perfekten Hausfrau bin ich ungefĂ€hr so weit weg wie Papua Neuguinea von Toiletten mit fließend Wasser – schnitt ich am Nachmittag den in der Vorwoche gekauften und frisch aufgetauten KĂ€sekuchen an.

Bitte glauben Sie nun nicht, meine Eltern wĂ€ren mir auch nur im Ansatz zuwider. Nein, im Gegenteil. Ich liebe sie, wie eine Tochter ihre Eltern nur lieben kann. Mit all ihren kleinen Fehlern und liebenswerten Macken, welche im Alter bisweilen zutage treten. Ich trenne sie nur strikt von meinem Freundeskreis, der an meinen Geburtstagen zu einem anderen Zeitpunkt geladen wird. Aus KostengrĂŒnden und um unertrĂ€gliche GesprĂ€chsspitzen zu vermeiden.

Es klingelt. Der Hund öffnet die TĂŒr. Das Kind stĂŒrzt hinterher. Mein Mann brĂŒllt: „Deine Eltern sind da!“

Schnell lege ich noch Servietten neben die Teller und bearbeite den KĂ€sekuchen leicht mit den FĂ€usten. Wirkt authentischer. Dann haste ich ebenfalls zur TĂŒr. Es ist ein heiteres Willkommen. KĂŒsschen links, KĂŒsschen rechts. Die stets selbstlose Ella will wissen, ob Opa auch ihr Geschenke mitgebracht hat, wĂ€hrend der Hund an Oma Gerda hochspringt und versucht sie abzulecken.

„Der Kuche iss awer gud.“

Mein Mann hilft seinem Schwiegervater Hannes aus der Jacke. Bei Gerda hat das der Hund schon erledigt. Ella versucht ihre Oma in ihr Zimmer zu ziehen, um ihr die neue BettwĂ€sche zu zeigen. Das Ganze spielt sich auf ungefĂ€hr 1,5 qm Flur ab. Schließlich hat jeder sein KĂŒsschen auf der Wange, die Jacke an der Garderobe, GeburtstagswĂŒnsche an mich ĂŒbermittelt und mir das jĂ€hrliche Geldgeschenk nebst Söhnlein Brillant ĂŒberreicht.

Ella ist sauer, weil keiner ihre BettwĂ€sche bewundern will. Ich seufze. Auch das geht vorĂŒber und wir an den Tisch.

„Der Kuche iss awer gud“, lobt mich Papa, „Hoscht den selwer gebagge?“

Mein Mann springt fĂŒr mich in die Bresche: „Schmeckt der wie gekauft, Hannes?“
„Ah nÀÀ, isch froog jo nur.“

„Noch Kaffee?“

„Noch Kaffee?“, lĂ€chele ich meine Mutter an.

„Nee Kind“, winkt sie ab, „du weißt doch, so spĂ€t am Nachmittag-۩dann schlaf ich wieder nicht.“

„Die vertrĂ€gt des nimmer, die Gerda. So iss des hald, wemmer ald werd“, sinniert Hannes.

Gerda nickt bedeutungsschwer: „Na ja, man muss schon auf die ErnĂ€hrung achten. Auch wenn man nicht weiß, wie lange man noch lebt-€©“

Großes Kino: „Wie war denn euer Urlaub?“

Meine Tochter Ella verdreht die Augen und kaut KĂ€sekuchen.

„Wie war denn euer Urlaub?“, wechselt mein Mann galant das Thema.

Ich habe einen guten Ehemann. Er erspĂŒrt negative Schwingungen sofort und steuert dagegen. Anders als ich. Ich steuere immer direkt drauf zu. Wir ergĂ€nzen uns. Aber ich schweife ab-۩

Der Blick, das Licht - 20 Jahre. Urlaub ist was schönes. Jeder hat eine andere Vorstellung davon. Marietta zahlt fĂŒr die Extra-Vorstellung noch nicht mal Eintritt. Bild: wikipedia/Arminia

Leider ist Gegensteuern auch nicht immer die beste Wahl. Unwissentlich gibt er damit den Startschuss fĂŒr Hannes gefĂŒrchtete Monologe.

„Mama?“, mein cleveres Kind erkennt die Situation pfeilschnell und versuchte, sich zu retten, „Darf ich raus, spielen gehen? Ich bin satt.“

„Klar“, sage ich neidvoll und entlasse sie mit einem huldvollen Wink in die Freiheit.

„Also des hĂ€dds bei uns frieher net gewwe“, entrĂŒstet sich Hannes mit erhobenem Zeigefinger, „Mir hĂ€wwe am Tisch sitze bleiwe misse, bis-€©“

„Wo wart ihr in Urlaub?“ Mein Mann beugt sich nach vorne und schaut meinen Vater interessiert an. Wie macht er das nur? Ich lehne mich zurĂŒck, schaue alles andere als interessiert und atme tief.

„Ja, wo war mer in Urlaub?!“, klĂ€fft mein Vater unglĂ€ubig, „Do wo mer immer sin. Seid zwonzisch Johr jetz schun.“

BesĂ€nftigend schiebt sich meine Mutter dazwischen: „Ach Hannes, lass doch“, und zu uns gewandt, „Beim HĂ€userwirt im Schwarzwald. Ihr wisst doch, der mit nur einer Ferienwohnung.“

Wir nicken eifrig und haben nicht den Hauch einer Ahnung.

Hannes haut begeistert mit der Hand auf den Tisch: „Also des iss Ă€ suber Wohnung!“ Kurze Pause. „Awwer pass uff! Die derfter net in FĂ€sbuk oder im Innerned oder so zeige, gell! Sunschd griehe mer die vielleicht nimmer, wenn die donn jeder will!“ Wieder eine kurze, dieses Mal jedoch mahnende Pause. Das Gewicht der Worte soll sich setzen.

„Die hot alles, die Wohnung-€©Ä Kisch mit Gscherrspielmaschien unn e riese Schlofzimmer mit Ă€m riese Bett. „Jo, allerdings…“, Hannes schaut meinen Mann taxierend an, „fer disch kenns e bissl eng werre, so um do so uff die Seit ons Bett zu kumme mit deiner Greeß und deiner Breit-€©“.

„Wie? Ich bin doch noch gar nicht breit!?“ Mein Mann ist sichtlich belustigt. Ich bin peinlich berĂŒhrt und rĂŒhre meinen Kaffee um. Das mache ich bereits seit Beginn des GesprĂ€chs.

„Ja nĂ€, ich mĂ€hn doch so vom Zugang zum Bett her und so. Isse bissl eng, aber mir reicht des.“

„Achso-€©“, allgemeines Nicken. Nur nicht nĂ€her drauf eingehen.

Er fĂ€hrt fort mit seiner Lobeshymne: „Ach, un des Wohnzimmer. So Ă€ großes Wohnzimmer. Net altmodisch. Eher-۩modern. Un Ă€ Leddersofa, eschd Kunschtledder. So Ă€ großes Ums-Eck-Sofa. Do hoscht viel Blatz unn-€©“

„Ach und das Licht“, mischt sich schwĂ€rmend meine Mutter ein, „Wenn man da das Licht anmacht, das ist ja so gemĂŒtlich, so gemĂŒtlich. Da kann man abends sitzen -۩ach, so gemĂŒtlich.“

Suttereng

Hannes pflichtet ihr begeistert bei: „Die Terrass! Die Terass. So schee. Wonn du do drausse hogscht-€©“

„Ja, so gemĂŒtlich! Und das Licht!“ Mutters Augen glĂ€nzen.

„Möchte jemand ein Bier?“, fragt mein Mann. Ich nicke benommen. Eigentlich trinke ich kein Bier. Aber die Kaffetasse ist leer und Bier ist besser als gar kein Alkohol.

„Des iss so schee, wonn du do hoggscht. Okay, die Aussicht iss net so toll, weil do de Parkplatz direkt vor de Terass iss-¾ aber-€©“

„-۩das Licht. So gemĂŒtlich“, ergĂ€nzt Mama.

Prost, ein Bier aufs Licht!

Hannes nippt am seinem Bier: „ Also-€©die Wohnung-€©so was Guudes.“

„Und das Licht!“

„In de Kisch steht-®n riese Tisch. Do konscht dro sitze.“ Hannes wackelt leicht mit dem Kopf: „Un die Leit, die am Fenschder vorbei laafe, die stere net.“
Gerda nickt zustimmend.

„Wisster, die Wohnung liegt im Suttereng, do kenne die Leit net so nei gucke, wonn se vorbei laafe. Auch net ins Schlofzimmer. Awwer mer sinn jo Friehuffsteher!“
FrĂŒhaufsteher? Was? Habe ich etwas verpasst? Kurz eingenickt?

„Wieso FrĂŒhaufsteher?“, frage ich perplex.

Vom Vogel, vom FrĂŒhaufsteher und BrieftrĂ€ger.

„Ah, weil uns donn de BrieftrĂ€ger net steert.“

Nun ist auch mein weiser, stets jeder Situation gewachsener Mann irritiert: „BrieftrĂ€ger?“

„Ei jo, weil doch die BriefkĂ€schde direkt am Schlofzimmer sin, so vun ausse, verschdehscht?“

Gerda lĂ€chelt erhaben: „Ja, wenn der BrieftrĂ€ger morgens um sechs Uhr die Briefe einwirft, dann sind wir ja schon lange wach.“

„De friehe Vogel,-€©kennt er doch, des Sprichword, gell?“

MĂŒde lĂ€chle ich meinen Vater an. Was will ich eigentlich? Andere zahlen fĂŒr so was Eintritt.

„Und das Licht! So gemĂŒtlich!“

„Gerda, mir packens. Danke fer den leckere Kuche und des Bier“, sagt mein Vater und drĂ€ngt seine Frau. Ella zeigt ihr noch schnell die BettwĂ€sche, mein Mann rĂ€umt auf.

„Un ja ned ins FĂ€sbuk stelle, sonschd gibt’s Ärscher“, sagt mein Vater noch. „Nein, Papa, bestimmt nicht.“

Marietta Herzberger.

Anmerkung der Redaktion: Marietta Herzberger lebt in Weinheim und schreibt in ihren Kolumnen ĂŒber den ganz normalen Wahnsinn des Alltags. Erfundene Geschichten, in denen doch das eine oder andere wahr ist. Die Personen gibt es meistens, manchmal nicht. Mal ist es, wie beschrieben, mal gnadenlos ĂŒberzogen. Es sind keine „journalistischen“ Texte mit dem Anspruch auf Faktentreue, sondern Lesetext mit dem Ziel, Lesefreude zu verbreiten. Sie hat jede Menge Weisheiten gerne, zwei sind: „Machen Sie sich erst einmal unbeliebt, dann werden Sie auch ernst genommen“ – Konrad Adenauer. Und: „Wer kĂ€mpft, kann verlieren. Wer nicht kĂ€mpft, hat schon verloren“ – Bertolt Brecht. Wir wĂŒnschen unseren Lesern viel Lesespaß mit ihren Texten!