Mittwoch, 22. November 2017

Generation 60+ im Stra├čenverkehr: Medikamente und k├Ârperliche Defizite h├Ąufig Unfallursache

Senioren sind nicht automatisch ein Verkehrsrisiko

unfall_a5_16_01_2012-869

Archivbild

 

Rhein-Neckar, 30. April 2013. (red/ae/aw) Wer F├╝hrerschein und Auto besitzt, ist mobil, unabh├Ąngig – und diese Unabh├Ąngigkeit wird ungern wieder aufgegeben. Denn Mobilit├Ąt bedeutet Lebensqualit├Ąt. Dies gilt auch f├╝r Seniorinnen und Senioren. Doch ab wann ist man zu alt zum Autofahren und sollte die Autoschl├╝ssel lieber liegen lassen? Erst gestern verursachte ein 82-j├Ąhriger Falschfahrer auf der A81 einen Unfall. Er und ein 40 Jahre alter Mann kamen dabei ums Leben. Statistiken zeigen: Es gibt mehr ├Ąltere Teilnehmer im Stra├čenverkehr, doch ein erh├Âhtes Risiko f├╝r Unf├Ąlle gibt es deshalb nicht unbedingt. [Weiterlesen…]

Eine Studie gibt Einblick, welche B├╝rger protestieren und Beteiligung verlangen

Zeit, Wissen und eine gut gef├╝llte Kriegskasse

Die Bürgerinitiative zum Erhalt der Breitwiesen bei der Übergabe von mehr als 5.000 Überschriften. Der Lohn: Der Bürgerentscheid am 22. September 2013. Ganz links: OB Bernhard, Mitte: Fritz Pfrang.

 

Weinheim/Heddesheim/Ilvesheim/Ladenburg/Rhein-Neckar, 07. März 2013. (red/zef/tegernseerstimme.de) Egal, ob die aktuellen Debatte um den Neubau der Neckarbrücke an der L597 oder die Proteste gegen den Bau eines Logistiklagers der Firma Pfenning in Heddesheim oder die Auseinandersetzung um die Weinheimer Breitwiesen. Schaut man sich die Veränderungen der letzten Jahre in der Lokalpolitik an, wird eines offensichtlich: Es gibt vermehrt Protest. Die spannende Frage, die sich dahinter verbirgt: Wer sind die Bürger, die protestieren und was bezwecken sie? [Weiterlesen…]

Geprothmannt

Stuttgart21: Falsche Zitate? Falsche Berichte? Falsches Spiel!

Initiativen und B├╝rgermeister aus Ilvesheim, Seckenheim und Edingen-Neckarhausen ├╝berreichten Ende Oktober im Beisein von Abgeordneten ihre Unterschriftenlisten an Verkehrsminister Hermann. Foto: privat

 

Rhein-Neckar, 12. November 2012. (red/pro) Stuttgart21 l├Ąsst das Land nicht zur Ruhe kommen und bleibt Konfliktthema Nummer 1. Aktuell haben sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Claus Schmiedel (Wahlkreis Ludwigsburg) sowie seine Stellvertreterin Rosa Gr├╝nstein (Wahlkreis Schwetzingen) f├╝r eine weitere Kosten├╝bernahme f├╝r den Bahnhofsbau am Flughafen Stuttgart ausgesprochen – der soll 224 Millionen Euro teurer werden. Notfalls w├╝rde die SPD mit der Opposition daf├╝r stimmen, berichteten die Stuttgarter Nachrichten. Nach unseren Informationen f├╝hlen sich die SPD-Politiker falsch zitiert.

Von Hardy Prothmann

Die Stuttgarter Nachrichten haben am Wochenende f├╝r eine Sensation gesorgt. Angeblich ├╝berlege die SPD, einen neuen Finanztopf aufzumachen, um weitere 224 Millionen Euro zu finanzieren, die der Bau des Bahnhofs am Flughafen nach neuen Pl├Ąnen (Filderdialog) teurer werden w├╝rde. Und notfalls w├╝rde man zusammen mit CDU und FDP daf├╝r stimmen, wird Frau Gr├╝nstein zitiert:

Bei den teuren ├änderungen am Flughafen k├Ânne es ÔÇ×eine Mehrheit ohne die Gr├╝nen gebenÔÇť. CDU und FDP haben ihre Arme f├╝r die Sozialdemokraten bereits ausgebreitet.

Und auch der 2009 durch den Stuttgarter Gemeinderat getroffene Beschluss, weitere Kosten├╝bernahmen nur durch einen B├╝rgerentscheid genehmigen zu lassen, sei durch einen neuen Beschluss zu kippen. Zuvor berichtete die konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung am 08. November zum Thema und zitiert Herrn Schmiedel:

Es handelt sich um eine qualitative Abweichung von den bisherigen Pl├Ąnen, das hat mit Risiko nichts zu tun. Der bessere Filderbahnhof ist das Ergebnis eines ma├čgeblich von den Gr├╝nen betriebenen B├╝rgerdialogs. Die Gr├╝nen m├╝ssen nun entscheiden, ob der nur eine Fata Morgana war.

Z├╝ndstoff

Das Thema hat f├╝r ordentlich Z├╝ndstoff am Wochenende gesorgt und heute Nachmittag wurde zur├╝ckgerudert. Angeblich sei Frau Gr├╝nstein vom Journalisten Konstantin Schwarz in eine „Falle gelockt“ worden, wurde uns zugetragen. Angeblich gebe es ├╝berhaupt keine Absichten seitens der SPD vom verbindlich im Koalitionsvertrag vereinbarten Kostendeckel von 4,5 Milliarden Euro abzuweichen.

Was nun? Hat die Zeitung Frau Schwarz falsch zitiert oder wollte die SPD einfach nur mal ein bischen die Muskeln spielen lassen und den Koalitionspartner ├Ąrgern? Beides ist vorstellbar, letzteres vor allem, weil jeder Kenner der politischen Szene wei├č, dass die SPD ihren Wahlverlust und die „Juniorpartnerschaft“ noch l├Ąngst nicht verkraftet hat.

Frage der Ehre

Was fehlt, ist eine ├äu├čerung vom stellvertretenden Ministerpr├Ąsidenten und Minister f├╝r Finanzen und Wirtschaft, Nils Schmid. Auch ein Schweigen kann beredsam sein. Ist es vorstellbar, dass die Fraktionsvorsitzenden ohne sein Wissen diesen Vorsto├č gemacht haben? Auch das w├╝rde B├Ąnde ├╝ber den Zustand der SPD sprechen.

Die Koalitionspartner werden gut daran tun den Ball flach zu halten. Aber dann sind da noch die Stuttgarter Nachrichten und der Journalist Konstantin Schwarz. Wenn die Zeitung nicht mehr nachlegt, muss man davon ausgehen, dass sie wieder mal falsch berichtet hat und weiter im Sinne konservativer Kreise das Feuer sch├╝rt, um die Koalition zu besch├Ądigen und die „Finanzierungsw├╝nsche“ gewisser Lobbygruppen zu st├╝tzen. F├╝r die Zeitung w├Ąre das ein journalistisches Armutszeugnis.

Wenn die Zeitung aber nachlegen und belegen kann, dass die SPD den Sondertopf und eventuell auch eine Abstimmung mit der Opposition plant, dann w├╝rde alles daraufhin deuten, dass diese Koalition instabiler ist als ein kollabierendes Kernkraftwerk.

Interessenfragen

Die Frage ist, wer daran Interesse haben k├Ânnte. Selbstverst├Ąndlich die Oppositionsparteien, die medial immer noch sehr gut vernetzt sind und hier ihre Botschaften unterbringen k├Ânnen und seien sie auch noch so dumm und utopisch.

Die SPD, weil sie eigentlich nicht der kleine Partner der Gr├╝nen sein will, sondern wenn schon Junior, dann doch lieber mit der CDU.

Wer auch immer welche Ziele verfolgt, hat die Gr├╝nen im Visier.

Wer ├╝berhaupt kein Interesse daran haben kann, sind die B├╝rgerinnen und B├╝rger. Denn die wissen langsam nicht mehr, auf wen man sich noch verlassen kann. Die alte CDU/FDP-Regierung hat dem Land einen desolaten Haushalt hinterlassen. Zeitungen wie die Stuttgarter Nachrichten und die Stuttgarter Zeitung haben sich zu willigen Unterst├╝tzern von Lobbyisten machen lassen und eine kritische Berichterstattung zu Stuttgart21 nicht nur nicht „├╝bersehen“, sondern gezielt nicht gemacht – denn sie sind Teil des alten korrupten Systems. (Lesetipp! stern: „Fahrt auf schw├Ąbischem Filz„)

Zerst├Ârte Hoffnungen

Ob die SPD-Fraktionsvorsitzenden nun falsch zitiert worden sind, ist eine wichtige Frage und die SPD-W├Ąhlerinnen und -W├Ąhler und vor allem alle B├╝rgerinnen und B├╝rger werden genau darauf achten, ob es ein offizielles Dementi gibt. Denn es ist eine Frage der Ehre, ob man sich bei derart wichtigen Projekten falsch zitieren l├Ąsst und nicht darauf reagiert.

Die SPD-Abgeordneten in unserem Berichtsgebiet haben sich f├╝r Verkehrsprojekte in der Region stark gemacht, ob f├╝r die Neckarbr├╝cke Ilvesheim/Edingen-Neckarhausen oder die Ortsumgehung Heddesheim oder, oder, oder. Wenn die Landes-SPD nun nochmals 224 Millionen Euro f├╝r Stuttgart21 nachschie├čen wollten, hie├če das, dass alle Hoffnung f├╝r auch nur eines der Projekte hier und sonstwo im Land zerst├Ârt w├Ąre.

Was also ist falsch? Das Zitat, die Berichterstattung oder das Spiel?

Rettungskr├Ąfte simulieren Str├Âmungs- und H├Âhenrettungen

Die Osterflut von Weinheim

Rhein-Neckar, 10. April 2012. (red/pm) Am Wochenende retteten Mitglieder von DLRG, Feuerwehren, Bergwacht und THW Menschen aus Autos im Wasser, verunfallte Kanuten aus der Weschnitz, seilten verungl├╝ckte Opfer ab – die vier Tage lange ├ťbung der Rettungsspezialisten simulierte sehr reale Unfallszenarien. Die rund 30 Einsatzkr├Ąfte aus dem ganzen Bundesgebiet trafen sich ├╝ber Ostern zu einer bisland einzigartigen Gro├č├╝bung von Str├Âmungs- und H├Âhenrettern. Und die Erfahrungen waren vielf├Ąltig.

Von Torsten Ahl

Schwindelerregende H├Âhen sind f├╝r sie nicht ungew├Âhnlich, f├╝r einen Teil von ihnen aber auch rei├čende B├Ąche oder von Hochwasser ├╝berschwemmte Fl├Ąchen.

Aus H├Âhen von 12-16 Metern seilen sich die H├Âhenretter mit den zu rettenden Opfern ab.

Die ÔÇ×96h ÔÇô Die Osterflut von WeinheimÔÇť brachte ├╝ber 30 ehrenamtliche und hauptamtliche Helfer aus dem gesamten Bundesgebiet zu einer in Deutschland bisher einzigartigen gemeinsamen ├ťbung von Str├Âmungs- und H├Âhenrettern zusammen. ├ťber das gesamte Osterwochenende tauschten sich Einsatzkr├Ąfte von Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Bergwacht, Feuerwehren, Wasserwacht und Technischem Hilfswerk (THW) ├╝ber ihre Erfahrungen in diesen Spezialgebieten aus.

Organisiert wurde diese ├ťbung vom Wasserrettungsdienst Nordbaden der DLRG und deren Ortsgruppe Weinheim. Von ihrem Basislager am Weinheimer Waidsee aus, starteten die Teilnehmer zu ├ťbungsteilen in Ludwigshafen, Ilvesheim und Birkenau.

Rettungsspezialisten in der Str├Âmung und der H├Âhe

H├Âhenretter kommen immer dann zum Einsatz, wenn Menschen z.B. von Kr├Ąnen oder T├╝rmen, aus tieferen Baustellensch├Ąchten oder von Ger├╝sten gerettet werden m├╝ssen und herk├Âmmliche Rettungstechniken oder Ger├Ąte wie Drehleitern nicht ausreichend sind.

Matthias Starker, Einsatzleiter und Seiltechnikausbilder bei der DLRG-Ortsgruppe Weinheim erkl├Ąrt, warum seine Helfer f├╝r Eins├Ątze in durch Regen stark ├╝berfluteten B├Ąchen, Hochwassern oder f├╝r Rettungen aus Wildwasserschluchten geeignet sind:

Als Str├Âmungsretter vereinen wir Techniken aus dem Bereich H├Âhenrettung mit denen des Rettungsschwimmens und aus dem Canyoning-Sport.

Die Str├Âmungsrettung ist dabei die j├╝ngere Disziplin der beiden Spezialrettungsarten und erf├Ąhrt durch immer unberechenbarere Naturereignisse eine immer gr├Â├čere Verbreitung.

Das gemeinsame viert├Ągige Training verfolgt laut Axel Manz, Ausbilder f├╝r Spezialtrettungsverfahren beim THW und gemeinsam mit Starker ├ťbungsleiter, weitaus gr├Â├čere Ziele als das Nebeneinander der Fachdienste.

Schnellst- und bestm├Âglichste Hilfe

„Wir wollen diese sehr eng verwandten Fachgebiete st├Ąrker miteinander verzahnen, weil wir erkannt haben, wie sehr wir voneinander lernen k├Ânnen“, betont Manz, dass Menschen in Notlagen von dem Engagement der zumeist ehrenamtlichen Retter profitieren k├Ânnen:

Jeder von uns erkennt in solch einer ├ťbung, wo seine eigenen Grenzen sind und was sein Teampartner leisten kann. Gemeinsam erreichen wir eine best- und schnellstm├Âgliche Hilfe f├╝r die Betroffenen.

Diese ÔÇ×AHA-EffekteÔÇť f├╝r alle Teilnehmer stellen sich bereits am Karfreitag auf dem Gel├Ąnde des THW in Ludwigshafen ein. Dessen Helfer hatten sich trotz des Feiertags gerne Zeit genommen, um die verschiedenen Seil- und Rettungstechniken kennenzulernen.

An dicken Seilen gesichert, geht es die 16 Meter einer Strickleiter unterhalb des THW-Krans in die H├Âhe oder vom nahen ├ťbungsturm gemeinsam mit einem Verungl├╝ckten rund 12 Meter hinunter. ÔÇ×Schon hier haben die Teilnehmer gesehen, dass unterschiedliche Wege zum gleichen Ziel f├╝hren, aber im Ergebnis ebenso sicher sein k├ÂnnenÔÇť, urteilt Manz am Ende ├╝ber den ersten und die folgenden ├ťbungstage.

Schnell raus aus dem kalten Wasser - doch das ist bei der reissenden Str├Âmung gar nicht so einfach!

Den hohen Stellenwert der Sicherheit bei ├ťbungen und Eins├Ątzen dieser Art, erleben vor allem die Osterspazierg├Ąnger an der Br├╝cke ├╝ber den Alten Neckar zwischen Ilvesheim und Mannheim-Seckenheim. Diese ist f├╝r zwei Tage das Trainingsgebiet.

Katastrophenszenario bei sch├Ânstem Wetter

Trotz des strahlenden Sonnenscheins dick in Schutz- oder Neoprenanz├╝ge, Klettergurte und zum Teil Schwimmwesten eingepackte Retter mit Helmen spannen zwischen den Br├╝ckenpfeilern Seile oder fixieren diese am Gel├Ąnder, immer unter dem wachsamen Auge mindestens eines Kollegen und mit einem zweiten Karabiner gesichert. Mit der so genannten Schleifkorbtrage bef├Ârdern die Retter ihre Patienten in rund acht Metern H├Âhe sicher auf die andere Uferseite.

Andere seilen sich aus etwa f├╝nfzehn Metern von der Br├╝ckenfahrbahn gezielt zu den im Wasser treibenden Verunfallten ab und werden mit ihnen durch die kalte und starke Str├Âmung mitgerissen. Wurfs├Ącke fliegen durch die Luft ÔÇô an den darin enthaltenen Leinen werden Retter und Patient zur├╝ck an Land gezogen.

Auch vierbeinige Helfer werden f├╝r den Notfall trainiert.

In den Str├Âmungsrettungsaufgaben trainieren die Helfer das Schwimmen in diesem, von Steinen direkt unter der Wasseroberfl├Ąche unberechenbar gemachten, Gew├Ąsserabschnitt. Gespannt sind die Zuschauer auf und unter der Br├╝cke vor allem auf die Rettung aus einem Fahrzeug.

Unberechenbares Wasser

Die DLRGler und ihre Mit├╝benden m├╝ssen schwimmerisch ein mit zwei Personen besetztes Wrack erreichen, ein Sicherungsseil anschlagen und trotz des wilden Gezerres der Wassermassen die Betroffenen sicher an Land verbringen.

Gegen Abend zeigen die Retter, was sie bei der ├ťbung noch alles erlernt haben. Mit einem selbst gebauten Seilzug und viel Muskelkraft bergen sie ihr ├ťbungswrack unter den neugierigen Blicken der Passanten wieder zur├╝ck an Land.

In der gro├čen Abschluss├╝bung kurz vor dem hessischen Birkenau, ÔÇ×verunfallenÔÇť schlie├člich am Montag zwei Kanuten an einem Wehr der Weschnitz.

Die Str├Âmungs- und H├Âhenretter m├╝ssen ihre die Patienten schnell erreichen, festhalten und vor weiterer Unterk├╝hlung sichern. Andere Helfer bauen derweil ├╝ber den circa sechs Meter hohen Hang hinunter ein Schr├Ągseil auf, an dem die stets betreuten Verungl├╝ckten auf den n├Ąchsten Weg und damit zum rettenden Einsatzwagen gebracht werden k├Ânnen.

Jetzt hei├čt es schnell sein, um den "Verunfallten" vor Unterk├╝hlung zu sch├╝tzen.

Auch hier kommen die Teilnehmer nochmals richtig ins Schwitzen ÔÇô trotz des kalten Bergwassers aus dem Odenwald.

Die ├ťbenden loben denn auch das viert├Ągige intensive Programm, das Manz und Starker gemeinsam mit Vertretern der DLRG-Gruppen Weinheim, Leimen, Neckargem├╝nd und Mannheim auf die Beine gestellt haben.

Viele kleine und gro├če ├ťberraschungen

ÔÇ×Besonders die variantenreichen ├ťbungsstellen mit ihren immer wieder kleineren und gr├Â├čeren ├ťberraschungen boten f├╝r jeden Schwierigkeitsgrad etwasÔÇť, zollt Andreas Tegethoff, Beobachter der ├ťbung und Ausbilder f├╝r H├Âhenretter bei der Freiwilligen Feuerwehr in Altenbeken, den Kollegen Respekt.

ÔÇ×Das Alles w├Ąre nicht m├Âglich gewesen, ohne die Unterst├╝tzung des THW in Ludwigshafen und des Ilvesheimer B├╝rgermeisters Andreas Metz und der Ilvesheimer MinigolfanlageÔÇť, gibt Starker den Dank auch gleich an zwei der eingebundenen Stellen weiter. Diese hatten durch ihr Verst├Ąndnis, eine ├ťbung an diesen hohen Feiertagen durchzuf├╝hren, erst den Weg f├╝r diese einzigartige Veranstaltung gebahnt.

ÔÇ×Nat├╝rlich ist es schwer, solche ehrenamtlichen Spezialisten f├╝r einen so langen Zeitraum und mit einer so weiten Anreise an einem Ort zusammen zu bekommen. Da bleiben nur Feiertage wie Ostern oder PfingstenÔÇť, dankte der Seiltechnikausbilder auch den Passanten f├╝r ihr Verst├Ąndnis, dass es hie und da auf dem Fu├čweg der Br├╝cke doch zu kleineren Behinderungen kam. Starker ist ├╝berzeugt:

Aber ich gehe davon aus, dass die Leute wussten, dass wir ja f├╝r Ihre Sicherheit unsere Freizeit und unser Engagement eingebracht haben.

Breite Nachwuchsf├Ârderung

Die Bedeutung der ├ťbung im Zusammenhang mit dem derzeit in Mannheim laufenden Kampf um das Hallenbad Seckenheim, betonte Torsten Ahl, Pressesprecher der Veranstaltung und des Aktionsb├╝ndnisses „Erhalt Mannheimer B├Ąder“.

Was wir an diesem Wochenende gesehen haben, ist ohne eine breite Nachwuchsf├Ârderung nicht m├Âglich. Ohne ausreichende B├Ąderkapazit├Ąten werden wir nicht mehr wie bisher aus den vielen, vielen Schwimmanf├Ąngern und sp├Ąter Rettungsschwimmern genug Nachwuchs gewinnen k├Ânnen!

Derartige Spezialisten f├╝r den Wasserrettungsdienst k├Ânnten dann nicht mehr ausgebildet werden, fordert Ahl den Mannheimer Gemeinderat auf, seine derzeitige Position zum Wassersport zu korrigieren. Andernfalls sieht der DLRG-Mann nachhaltige Einbusen f├╝r die Sicherheit der Mannheimer Bev├Âlkerung.

Schlimmstenfalls m├╝sse der Verlust von Menschenleben beklagt werden, so Ahl.

Das Aktionsb├╝ndnis aus mehr als sechzehn Vereinen und Institutionen setzt sich f├╝r den Erhalt des Hallenbades Seckenheim und eine dauerhafte fl├Ąchendeckende Versorgung von Mannheims Kindern und Jugendlichen, B├╝rgern und Vereine mit geeigneten Schwimmeinrichtungen ein.

Anm. d. Red.: Thorsten Ahl ist Pressesprecher der DLRG Mannheim.

Hinweis: Unsere Bildergalerie finden sie im Rheinneckarblog…