Montag, 19. Februar 2018

Optimale Sicherheit in den Tunneln im Rhein-Neckar-Kreis

Richtiges Fahrverhalten im Tunnel ausschlaggebend

Heidelberg/Rhein-Neckar, 28. August 2014. (red/pm) Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis ist f√ľr die Sicherheit im Hollmuthtunnel Neckargem√ľnd, Saukopftunnel Weinheim und Tunnel entlang der B535 Schwetzingen zust√§ndig. Mehr als 6,8 Tunnelkilometer betreut das Stra√üenbauamt der Kreisbeh√∂rde derzeit. Viele Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer haben bei der Fahrt durch die Tunnelr√∂hre ein ungutes Gef√ľhl. [Weiterlesen…]

Unternehmer-Geschichten: Das Miramar und die Familie Steinhart

„Wir sind ein Familienbad“

Weinheim, 11. August¬†2014. (red/pro) Wir starten unsere neue Serie „Unternehmer-Geschichten“ mit einem Weinheimer Traditionsunternehmen. Im vergangenen Jahr ist das Miramar 40 Jahre alt geworden. Das Spa√ü- und Freizeitbad hat sich im Laufe der Zeit gewandelt – zuletzt¬†kam eine¬†Millioneninvestition in neue Rutschen dazu. Gesch√§ftsf√ľhrer Marcus Steinhart erkl√§rt im Interview, was das Erfolgsrezept des Familienbetriebs ist. [Weiterlesen…]

Feuerwehr Weinheim testet neue Sicherheitstechnik

√úbung im Saukopftunnel

 

Die Sperrung des Saukopftunnels war f√ľr die Feuerwehren Weinheim und Birkenau eine Gelegenheit, die Sicherheitsvorkehrungen f√ľr den Notfall zu testen. Foto: Mirko Sch√∂bel

Die Sperrung des Saukopftunnels war f√ľr die Feuerwehren Weinheim und Birkenau eine Gelegenheit, die Sicherheitsvorkehrungen f√ľr den Notfall zu testen. Foto: Mirko Sch√∂bel

 

Weinheim, 15. Juli 2013. (red/fw) Der Weinheimer Saukopftunnel, der die Weinheim und Birkenau durch die B 38 verbindet, wurde 1999 eingeweiht. Er ist 2.715 Meter lang und damit der l√§ngste einr√∂hrige, im Gegenverkehr betriebene Stra√üentunnel in Mitteleuropa au√üerhalb der Alpen. An Werktagen fahren im Durchschnitt rund 20.400 Fahrzeuge durch den Saukopftunnel. Alle drei Monate wird er wegen Wartungs- und Reinigungsarbeiten eine Woche lang nachts zwischen 20:00 und 06:00 Uhr f√ľr den Stra√üenverkehr gesperrt.

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Damit man nicht erst hinterher kl√ľger ist

‚ÄěSicherheit im Alltag‚Äú mit der GAL

Weinheim, 29. Mai 2013. (red/pm) Zu oft sterben Menschen bei einem Wohnungsbrand, der durch einen Rauchmelder rechtzeitig h√§tte erkannt werden k√∂nnen. Sicher soll es zu hause sein. Deshalb findet am kommenden Mittwoch, 05. Juni, im Rolf-Engelbrecht-Haus ein B√ľrgergespr√§ch zum Thema „Sicherheit im Alltag‚Äú¬† statt. [Weiterlesen…]

Tag des "offenen Saukopftunnels"

Blick in den Tunnel

Gro√ües Interesse – rund 2.000 B√ľrger/innen kamen zum Tag des offenen Tunnels.

 

Weinheim/Rhein-Neckar, 25. Februar 2013. (red/sw/sp) Am Sonntag hat das Regierungspr√§sidium Karlsruhe interessierten B√ľrgern den Blick hinter die Kulissen des Saukopftunnels ge√∂ffnet – seit 2008 war der Tunnel nachger√ľstet worden, um die Sicherheit des l√§ngsten Tunnels au√üerhalb der Alpen zu erh√∂hen. Gr√∂√ütes Projekt war der Bau eines parallel verlaufenden Fluchttunnels..

Sch√§tzungsweise 2000 B√ľrger kamen am Sonntag zum „Tag des offenen Tunnels“ im Saukopftunnel zwischen Weinheim und Birkenau. Alle wollten die einmalige Gelegenheit nutzen, einen Blick hinter die Kulissen des neuen Fluchttunnels werfen.

Die Besucher erfuhren die Details √ľber den Tunnel und seinen Bau. Au√üerdem informierten die Mitarbeiter der Tunnel√ľberwachung ausf√ľhrlich √ľber die technische Ausstattung des Tunnels – im pers√∂nlichen Gespr√§ch und mit einigen Videopr√§sentationen. Sehr interessant der Blick auf den √úberwachungscomputer, auf dem Informationen der Brand- und Notfallmelder als auch der √úberwachungskameras zusammenlaufen. Detailliert dargestellt wurde die Vorgehensweise im Alarmfall und wie sich Verkehrsteilnehmer in dieser Situation verhalten sollten.

Die Weinheimer Jugendfeuerwehr k√ľmmerte sich um die Versorgung der G√§ste. Die Kollegen der Feuerwehr Birkenau pr√§sentierten Einsatzfahrzeuge.

Nach dem Besuch dieser Veranstaltung f√§hrt man mit einem guten Gef√ľhl durch diesen Tunnel – jetzt kennt man die √∂rtlichen Begebenheiten, wei√ü, wohin der 2012 neu gebaute Fluchtstollen f√ľhrt und wei√ü, wie genau √ľber die Sicherheit der Tunnelnutzer gewacht wird.

Wer den Blick in den Tunnel verpasst hat, kann sich den √ľber unsere Fotostrecke verschaffen.

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Tag der offenen T√ľr am 24. Februar f√ľr die B√ľrgerinnen und B√ľrger

Regierungspräsidium feiert neue Freiheit des Saukopftunnels Рund sperrt ihn erneut

Fließt der Verkehr ab sofort störungsfrei im Saukopftunnel? Das Regierungspräsdium meint: Ja. (Foto: Wikipedia/Ak84)

 

Weinheim/Rhein-Neckar, 15. Februar 2013. (red/pm) Von 2008 bis 2013 kam es teilweise zu erheblichen Umleitungen, Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen, weil der Saukopftunnel sicherheitstechnisch nachgerüstet werden musste. Nun soll der Weg wieder dauerhaft frei sein. Damit sich die Bürgerinnen und Bürger selbst ein Bild machen können, lädt das Regierungspräsidium Karlsruhe ein zu einem Tag der offenen Tür – und sperrt den Tunnel. ūüėČ

 Information des Regierungspräsidiums Karlsruhe.

„In den Jahren 2008 bis 2013 wurden im Saukopftunnel sicherheitstechnische Nachrüstungen durchgeführt und der Tunnel an die aktuellen Richtlinien für die Sicherheit von Straßentunneln angepasst. Die Arbeiten konnten nicht ohne Beeinträchtigung des Verkehrs durchgeführt werden. Die von der Baumaßnahme betroffenen Verkehrsteilnehmer mussten während der Baumaßnahme
Umleitungen und längere Wartezeiten in Kauf nehmen. Aber auch die Anwohner wurden durch den Umleitungsverkehr höher belastet. Dabei waren die umfangreichen baulichen und betriebstechnischen Arbeiten für die Öffentlichkeit im Wesentlichen nicht sichtbar.

Um der Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, sich selbst ein Bild über die sicherheitstechnische Nachrüstung des Saukopftunnels zu machen, veranstaltet das Regierungspräsidium Karlsruhe zusammen mit der hessischen Straßenbaubehörde am Sonntag, 24. Februar 2013, zwischen 11:00 Uhr und 16:00 Uhr, einen „Tag des offenen Tunnels“.

Es können neben dem Straßentunnel auch der Rettungsstollen sowie zwei als Lüftungsschleusen dienende Verbindungen besichtigt werden. Ferner informieren Filme über die technische Ausstattung, das richtige Verhalten im Tunnel sowie über den durchgeführten Brandversuch.

Zusätzlich besteht an Informationsständen die Möglichkeit, sich über den Bau des Rettungsstollens, die Tunneltechnik und den Tunnelbetrieb zu informieren. Gleichzeitig sind die für den Bau und den Betrieb des Tunnels zuständigen Vertreter der Straßenbaubehörden vor Ort, um Fragen zu beantworten.

Wegen des zu erwartenden Besucherandrangs bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis, dass keine begleiteten Führungen angeboten werden können und aus organisatorischen Gründen auch nicht der gesamte Tunnel besichtigt werden kann. Für das leibliche Wohl sorgt die Feuerwehr Weinheim.

Nähere Informationen zum Ablauf, zu den Zugangs- und Parkmöglichkeiten sowie zu den Sperrzeiten des Tunnels werden in der nächsten Woche bekannt gegeben.“

Nach Brandversuchen im Saukopftunnel bleiben Ergebnisse offen

Ernstfall geprobt – und jetzt?

Der Rauch wurde aus dem Tunnel geblasen – das Lüftungssystem saugte ihn wieder an. Ist das im Sinne des Erfinders?

 

Weinheim/Rhein-Neckar, 21. November 2012. (red/aw) Vor fast genau einem Monat wurde es heiß im Saukopftunnel. Um die Funktionstüchtigkeit der Sicherheitseinrichtungen und der Rettungsstollenlüftung im Brandfall zu prüfen, wurde der Ernstfall geprobt. Die Brandversuche wurden durch das Institut für Industrieärodynamik aus Aachen (IFI) durchgeführt. Das Regierungspräsidium Kalrsruhe hat bisher keine Ergebnisse der Prüfung veröffentlicht. Ein nicht ganz einwandfreier Rauchabzug vor Ort ließ aber auf ein Problem mit der Lüftungsanlage schließen. Der Pressestelle vom Regierungspräsidium ist davon allerdings nichts bekannt.

Fotos: Ralph Urbach
Text: Alexandra Weichbrodt

Es qualmte, dampfte und rauchte: Die Brandversuche im Saukopftunnel am 24. November 2012 boten beeindruckende Bilder. Doch welche Erkenntnisse gewonnen wurden, ist bisher nicht bekannt. Im Vorfeld hieß es von Seiten des Regierungspräsiduiums, dass der Test dazu diene, den Saukopftunnel auch künftig den aktuellen Sicherheitsvorschriftne anzupassen.

Die Feuwerwehr und weitere Einsatzkräfte sowie Betriebspersonal sollten mit dieser Übung auf die Gegebenheiten während eines Brandes vorbereitet werden, um in Zukunft bestmöglich auf diese Situation reagieren zu können.

Durchgeführt wurden vier Brandeversuche an zwei Stellen des 2715 Meter langen Tunnels. Hitze und Rauch wurde mitttels regelbaren Propangasbrennern und Rauchmaschinen, die ungiftiges medizinisches Weißöl verdampften, erzeugt. Diese lösten die Brandmelder im Tunnel aus und simulierten den Ernstfall. Durch die Brandrauchentlüftung sollte der – bei diesem Test ungiftige – Rauch aus dem Tunnel abgesaugt und hinaus geführt werden. Allerdings saugten die Lüftungsschächte den ausgetretenen Rauch direkt wieder an und führten ihn als vermeintliche „Frischluft“ wieder dem Tunnel zu.

Ein Test ohne Ergebnisse?

Ein Problem, dass im Ernstfall katastrophale Folgen hätte. Unser Fotograf vor Ort wurde Zeuge des ungeschickten Lüftungssystems. Doch bei den Verantwortlichen ist das Problem entweder nicht wahrgenommen worden oder aber es wurde nicht kommunziert. Denn der Pressestelle des Regierungspräsidiums war bis heute nicht bekannt, dass bei den Brandversuchen technische Probleme aufgetreten wären.

Vielleicht will man die gewonnen Erkenntnisse derzeit auch einfach nicht teilen, da der Saukopfttunnel in der Vergangenheit schon für viele schlechte Nachrichten sorgte. Vermehrte Vollsperrungen in den letzten Monaten strapazierten die Nerven der Autofahrer sehr. Es ist nahezu ein „Never-Ending-Ärger“ mit dem Saukopftunnel. (Anm. d. Red.: Wir berichteten.)

Sicherheitsnachrüstungen in Höhe von 37 Millionen Euro

Aber Sicherheit muss sein. Denn Tunnelunfälle haben in der Vergangenheit immer wieder zahlreiche Opfer gefordert. Seit den 90er Jahren wurden die Sicherheitsvorschriften daher massiv verschärft. Der Saukopftunnel musste bereits im Jahr 2008 ein vom Bund verordnetes Nachrüstungsprogramm durchführen, um die Sicherheitsstandards zu erfüllen. So wurde u.a. das gesamte Lüftungssystem konzeptionell erneutert und Brandklassen in der Zwischndecke installiert. Diese sollten sich im Brandfall öffnen und den Rauch gezielt absaugen. Kosten hierfür: ca. 11.6 Millionen Euro.

Weitere Verbesserungen der Sicherheitsvorkehrungen folgten. Seit 2009 wird ein Fluchstollen gebaut. Für den kompletten Fluchtstollen werden voraussichtlich Kosten in einer Größenordnung von rund 26 Millionen Euro fällig, von denen allein 23 Millionen Euro für den Rohbau angefallen sind. Die Kosten für die betriebstechnische Einrichtung werden sich dann noch einmal auf etwa 3 Millionen Euro belaufen.

Die Gesamtkosten der Nachrüstungen des Hauptstollen sowie der Bau des Fluchtstollen liegen also bei etwa 37 Millionen Euro. Sicherheit ist teuer. Daher bleibt zu hoffen, dass diese dann auch zuverlässig gewährleistet ist.

Ein Fahrzeugbrand wurde bei dem Test der Sicherheitseinschrichtungen Ende November simuliert.

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Miramar lässt weitere Sicherheitsstufe einbauen

„Die Rutschen sind sicher“

Marcus Steinhart verspricht seinen Gästen persönlich höchste Sicherheit. Der Rutschenhersteller baut dieser Tage eine weitere Sicherung in den Hurricane Loop ein. Die Rutsche mit Rakentenstart und Doppellooping ist einmalig in Deutschland.

Weinheim, 19. Oktober 2012. (red) Die Unf√§lle in der neuen Rutsche im Miramar haben eine hohe Aufmerksamkeit gefunden. Die Hauptfrage lautet: Sind die Rutschen wirklich sicher? Gesch√§ftsf√ľhrer Marcus Steinhart sagt eindeutig ja. Trotzdem kam es zu Unf√§llen. Der Grund: Eine Mitarbeiterin hat sich ablenken lassen. Im Exklusivinterview stellt sich der Gesch√§ftsf√ľhrer unseren Fragen und schildert Ma√ünahmen, mit denen eine Fehlbedienung in Zukunft ausgeschlossen sein soll. Aus Betreibersicht hat die Sicherheit der G√§ste absoluten Vorrang.

Interview: Hardy Prothmann

Herr Steinhart, hat sich die Aufregung √ľber eine Woche nach dem schweren Unfall in der Rutsche „Hurricane Loop“ gelegt? Wissen Sie, warum sich der Unfall ereignet hat?

Marcus Steinhart: Es steht mittlerweile fest, dass sich die Mitarbeiterin an der Anlage hat ablenken lassen. Die Aufregung ist noch nicht vorbei, es gab sehr viele Anfragen von Gästen zur Sicherheit der Rutschen und die Anfragen dauern noch an. Auch das Medieninteresse war sehr groß.

Fehlerquelle Mensch

Was erzählen Sie den Gästen?

Steinhart: Die Rutschen sind sicher – werden jedoch Bedienfehler gemacht, kann es wie √ľberall, wo Fehler gemacht werden, zu Unf√§llen kommen.

Das klingt jetzt erstmal nicht sehr beruhigend.

Steinhart: Wir sind davon ausgegangen, dass das Sicherheitskonzept greift. Es gibt Sensorenpunkte, die die Rutschenden passieren, eine Kamera auf den Ausstieg sowie ein Signal vom Drehkreuz, wenn die rutschende Person die Anlage verlassen hat. Aus Sicht des Herstellers und auch aus unserer ist das f√ľr den gesunden Menschenverstand ein sicheres Konzept. Die Mitarbeiter wurden geschult. Trotzdem wurden Fehler gemacht – wir arbeiten daran, dass Fehler keine Folgen mehr haben k√∂nnen.

Neue Sicherheitsstufe

Wie das?

Steinhart: Der Hersteller wird in den n√§chsten Tagen die Anlage umprogrammieren. Bislang konnte ein Mitarbeiter die Anlage freigeben, wenn er davon ausging, dass die rutschende Person alle f√ľnf Sensorpunkte passiert hat. K√ľnftig bleibt die Freigabe gesperrt, bis alle Punkte passiert worden sind und falls eine Person liegengeblieben ist, muss der Mitarbeiter diese √ľber den Notausstiege herausholen, sich √ľberzeugen, dass die Rutsche frei ist und am Ausstieg √ľber einen Schalter den Sensorpunkt bedienen. Das macht den Vorgang komplizierter, aber absolut sicher.

Die Polizei hat auch Ermittlungen aufgenommen. Wie ist der Stand der Dinge?

Steinhart: Ich kann dem Ergebnis nicht vorgreifen, aber ich denke, dass die Polizei ebenso wie wir einen Bedienfehler feststellen wird. Technisch ist die Anlage einwandfrei.

Wieso bleiben die Gäste trotzdem liegen?

Steinhart: An einem gut besuchten Tag gibt es gut 1.500 Rutschvorg√§nge – einer dauert etwa 30 Sekunden. T√§glich bleiben tats√§chlich ein, zwei, drei Personen liegen, was im Verh√§ltnis einem Zehntel Prozent entspricht. Warum vereinzelte Personen den zweiten Looping nicht schaffen, wissen wir nicht genau. Die Anlage ist so konzipiert, dass Personen mit mindestens 50 Kilogramm K√∂rpergewicht die Loopings schaffen. Wenn jetzt aber beispielsweise „bremsende“ Faktoren eintreten wie lange Badeshorts oder m√∂glicherweise auch eine gewisse K√∂rperhaltung, kann es passieren, dass jemand den zweiten Looping nicht schafft und zur√ľckrutscht.

Was eigentlich kein Problem ist?

Steinhart: Richtig. Das einzige Problem, dass jetzt auftreten d√ľrfte, ist, dass die Schlange vor der Rutsche gr√∂√üer wird, weil eine Person aus der Rutsche geholt werden muss. Das echte Problem, dass es zu Unf√§llen gekommen ist, bedauern wir sehr und der Dame gelten unsere besten Genesungsw√ľnsche. Wir haben sie auch schon pers√∂nlich besucht.

Rakentenstart und Doppellooping – eine echte Attraktion

Wer rutscht haupts√§chlich den „Hurricane Loop“?

Steinhart: Ganz √ľberwiegend Jugendliche. F√ľr die ist die Rutsche mit dem Rakentenstart und dem Doppellooping eine echte Attraktion.

Wer Sie die √Ėffentlichkeit √ľber das Ergebnis der polizeilichen Ermittlungen informieren?

Steinhart: Selbstverst√§ndlich. Wir haben keine Informationen zur√ľckgehalten und gehen absolut offensiv mit dem Thema um. Die G√§ste haben ein Recht darauf zu erfahren, was wir tun, um deren Sicherheit zu gew√§hrleisten. Wenn das Ergebnis vorliegt, werden wir die √Ėffentlichkeit informieren und auch unser Sicherheitskonzept nochmals vorstellen.

Hintergrund:
Das Miramar verf√ľgt √ľber insgesamt acht Rutschen. Im August wurden drei neue in Betrieb genommen, darunter der „Hurricane Loop“ – die einzige Rutsche in Deutschland mit Raktenstart und Doppellooping. G√§ste m√ľssen mindestens 12 Jahre alt sein und ein Mindestgewicht von 50 Kilogramm haben, was man vor der Rutsche √ľber eine Waage pr√ľfen kann.

Trotz eines dreistufigen Sicherheitskonzepts kam es Anfang Oktober zu mindestens zwei Unf√§llen, bei denen ein Gast auf einen in der Rutsche „h√§ngengebliebenen“ Gast aufgerutscht ist (wir berichteten). Die Gesch√§ftsf√ľhrung reagiert konsequent und baut eine vierte Sicherheitsstufe ein, die Unf√§lle dieser Art k√ľnftig ausschlie√üen soll.

Pro Jahr besuchen rund 600.000 G√§ste das Freizeitbad mit Wellenbad, Therme, Saunalandschaft und Rutschen f√ľr jeden Geschmack.

Mehr Sicherheit f√ľr Fahrradfahrer in Weinheim

Mit Schutzstreifen auf der „richtigen Seite“

Weinheim, 05. September 2012. (red/pm) Wie bereits im August angek√ľndigt, wird ab heute ein Radfahrstreifen entlang der Birkenauer Talstra√üe markiert. Ziel der Ummarkierung ist es k√ľnftig die Radfahrer aus Birkenau auf der „richtigen“ Seite nach Weinheim zu f√ľhren.

Information der Stadt Weinheim:

So soll der Radweg nach Weinheim k√ľnftig aussehen – Fotomontage. Bild: Stadt Weinheim.

„Die problematische F√ľhrung auf dem Gehweg in beide Richtungen geh√∂rt damit der Vergangenheit an. Immer wieder kam es aufgrund der Ausfahrten und beengten Platzverh√§ltnisse zu Konflikten und auch schweren Unf√§llen. Die √ľberbreite Fahrbahn der L3408 im Bereich zwischen Birkenau und Weinheim macht eine Markierung eines Radfahrstreifens in der notwendigen Mindestbreite m√∂glich. Dieser mit einer durchgehenden Linie begrenzte Streifen ist allein den Radfahrern vorbehalten. Die verbleibende Fahrbahnbreite ist f√ľr den motorisierten Verkehr weiterhin ausreichend.

Am Ortseingang von Weinheim wird aufgrund der engeren Platzverh√§ltnisse auf die Markierung eines so genannten Schutzstreifens gewechselt. Dieser ist durch eine gestrichelte Linie zu erkennen. Der Schutzstreifen ist zwar grunds√§tzlich f√ľr den Radverkehr vorgesehen, kann aber im Bedarfsfalle vom motorisierten Verkehr mitbenutzt werden. Der Schutzstreifen soll in das Stadtgebiet hinein bis zur Stadthalle gef√ľhrt werden. Ein erster Abschnitt wird bis zur Peterskirche wird jetzt markiert.

Schutzstreifen werden inzwischen in vielen St√§dten als bew√§hrtes Mittel zur F√ľhrung des Radverkehrs eingesetzt. „Wir sind uns sicher, dass die Radstreifen die Sicherheit f√ľr alle Verkehrsteilnehmer deutlich erh√∂hen werden“ sagt der Verkehrsplaner Dietmar Schmittinger vom Weinheimer Amt f√ľr Stadtentwicklung.

Die Stadtverwaltung hat einen Informations-Flyer zu der neuen Verkehrsregelung erstellt. Dieser kann im B√ľrgerb√ľro und auch auf der Internetseite der Stadt Weinheim bezogen werden.“

Mobile Beratungsstelle des LKA informiert zum Schutz vor Einbruch und Diebstahl



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Hirschberg/Rhein-Neckar, 17. Oktober 2011. (red) Rechtzeitig vor der dunklen Jahreszeit, in der statistisch gesehen die Einbruchdiebstahlsdelikte ansteigen, informiert das Landeskriminalamt (LKA) √ľber den sinnvollen Schutz von Haus und Wohnung.

Die mobile Beratungsstelle ist einem Lkw unterbracht, in dem alle modernen Sicherheitstechniken f√ľr T√ľren, Fenster und Roll√§den sowie Kellerlichtsch√§chten gezeigt werden k√∂nnen.

Die Fachberater der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle machen auch vor Ort gerne einen Termin aus, um zu Schwachstellen und Sicherungsmöglichkeiten der eigenen vier Wände zu beraten.

Oft ist der materielle Schaden bei Einbruchsdelikten gar nicht so entscheidend – viele Opfer werden traumatisiert und f√ľhlen sich sp√§ter unwohl. Deshalb ist Vorsorge angebracht.

Der „Sicherheits-Truck“ h√§lt am Dienst, den 18. Oktober. 2011 in der Raiffeisenstra√üe von 10:00-17:00 Uhr. Die Beratung ist selbstverst√§ndlich kostenlos.

Am Dienstag besteht auf der Nordeite der Raiffeisenstraße von der Hauptstraße bis zur Raiffeisenstraße 4 ein absolutes Halteverbot in der Zeit von 08:00-18:00 Uhr.