Freitag, 24. November 2017

Optimale Sicherheit in den Tunneln im Rhein-Neckar-Kreis

Richtiges Fahrverhalten im Tunnel ausschlaggebend

Heidelberg/Rhein-Neckar, 28. August 2014. (red/pm) Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis ist f├╝r die Sicherheit im Hollmuthtunnel Neckargem├╝nd, Saukopftunnel Weinheim und Tunnel entlang der B535 Schwetzingen zust├Ąndig. Mehr als 6,8 Tunnelkilometer betreut das Stra├čenbauamt der Kreisbeh├Ârde derzeit. Viele Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer haben bei der Fahrt durch die Tunnelr├Âhre ein ungutes Gef├╝hl. [Weiterlesen…]

Unternehmer-Geschichten: Das Miramar und die Familie Steinhart

„Wir sind ein Familienbad“

Weinheim, 11. August┬á2014. (red/pro) Wir starten unsere neue Serie „Unternehmer-Geschichten“ mit einem Weinheimer Traditionsunternehmen. Im vergangenen Jahr ist das Miramar 40 Jahre alt geworden. Das Spa├č- und Freizeitbad hat sich im Laufe der Zeit gewandelt – zuletzt┬ákam eine┬áMillioneninvestition in neue Rutschen dazu. Gesch├Ąftsf├╝hrer Marcus Steinhart erkl├Ąrt im Interview, was das Erfolgsrezept des Familienbetriebs ist. [Weiterlesen…]

Feuerwehr Weinheim testet neue Sicherheitstechnik

├ťbung im Saukopftunnel

 

Die Sperrung des Saukopftunnels war f├╝r die Feuerwehren Weinheim und Birkenau eine Gelegenheit, die Sicherheitsvorkehrungen f├╝r den Notfall zu testen. Foto: Mirko Sch├Âbel

Die Sperrung des Saukopftunnels war f├╝r die Feuerwehren Weinheim und Birkenau eine Gelegenheit, die Sicherheitsvorkehrungen f├╝r den Notfall zu testen. Foto: Mirko Sch├Âbel

 

Weinheim, 15. Juli 2013. (red/fw) Der Weinheimer Saukopftunnel, der die Weinheim und Birkenau durch die B 38 verbindet, wurde 1999 eingeweiht. Er ist 2.715 Meter lang und damit der l├Ąngste einr├Âhrige, im Gegenverkehr betriebene Stra├čentunnel in Mitteleuropa au├čerhalb der Alpen. An Werktagen fahren im Durchschnitt rund 20.400 Fahrzeuge durch den Saukopftunnel. Alle drei Monate wird er wegen Wartungs- und Reinigungsarbeiten eine Woche lang nachts zwischen 20:00 und 06:00 Uhr f├╝r den Stra├čenverkehr gesperrt.

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Damit man nicht erst hinterher kl├╝ger ist

ÔÇ×Sicherheit im AlltagÔÇť mit der GAL

Weinheim, 29. Mai 2013. (red/pm) Zu oft sterben Menschen bei einem Wohnungsbrand, der durch einen Rauchmelder rechtzeitig h├Ątte erkannt werden k├Ânnen. Sicher soll es zu hause sein. Deshalb findet am kommenden Mittwoch, 05. Juni, im Rolf-Engelbrecht-Haus ein B├╝rgergespr├Ąch zum Thema „Sicherheit im AlltagÔÇť┬á statt. [Weiterlesen…]

Tag des "offenen Saukopftunnels"

Blick in den Tunnel

Gro├čes Interesse – rund 2.000 B├╝rger/innen kamen zum Tag des offenen Tunnels.

 

Weinheim/Rhein-Neckar, 25. Februar 2013. (red/sw/sp) Am Sonntag hat das Regierungspr├Ąsidium Karlsruhe interessierten B├╝rgern den Blick hinter die Kulissen des Saukopftunnels ge├Âffnet – seit 2008 war der Tunnel nachger├╝stet worden, um die Sicherheit des l├Ąngsten Tunnels au├čerhalb der Alpen zu erh├Âhen. Gr├Â├čtes Projekt war der Bau eines parallel verlaufenden Fluchttunnels..

Sch├Ątzungsweise 2000 B├╝rger kamen am Sonntag zum „Tag des offenen Tunnels“ im Saukopftunnel zwischen Weinheim und Birkenau. Alle wollten die einmalige Gelegenheit nutzen, einen Blick hinter die Kulissen des neuen Fluchttunnels werfen.

Die Besucher erfuhren die Details ├╝ber den Tunnel und seinen Bau. Au├čerdem informierten die Mitarbeiter der Tunnel├╝berwachung ausf├╝hrlich ├╝ber die technische Ausstattung des Tunnels – im pers├Ânlichen Gespr├Ąch und mit einigen Videopr├Ąsentationen. Sehr interessant der Blick auf den ├ťberwachungscomputer, auf dem Informationen der Brand- und Notfallmelder als auch der ├ťberwachungskameras zusammenlaufen. Detailliert dargestellt wurde die Vorgehensweise im Alarmfall und wie sich Verkehrsteilnehmer in dieser Situation verhalten sollten.

Die Weinheimer Jugendfeuerwehr k├╝mmerte sich um die Versorgung der G├Ąste. Die Kollegen der Feuerwehr Birkenau pr├Ąsentierten Einsatzfahrzeuge.

Nach dem Besuch dieser Veranstaltung f├Ąhrt man mit einem guten Gef├╝hl durch diesen Tunnel – jetzt kennt man die ├Ârtlichen Begebenheiten, wei├č, wohin der 2012 neu gebaute Fluchtstollen f├╝hrt und wei├č, wie genau ├╝ber die Sicherheit der Tunnelnutzer gewacht wird.

Wer den Blick in den Tunnel verpasst hat, kann sich den ├╝ber unsere Fotostrecke verschaffen.

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Tag der offenen T├╝r am 24. Februar f├╝r die B├╝rgerinnen und B├╝rger

Regierungspr├Ąsidium feiert neue Freiheit des Saukopftunnels – und sperrt ihn erneut

Fließt der Verkehr ab sofort störungsfrei im Saukopftunnel? Das Regierungspräsdium meint: Ja. (Foto: Wikipedia/Ak84)

 

Weinheim/Rhein-Neckar, 15. Februar 2013. (red/pm) Von 2008 bis 2013 kam es teilweise zu erheblichen Umleitungen, Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen, weil der Saukopftunnel sicherheitstechnisch nachgerüstet werden musste. Nun soll der Weg wieder dauerhaft frei sein. Damit sich die Bürgerinnen und Bürger selbst ein Bild machen können, lädt das Regierungspräsidium Karlsruhe ein zu einem Tag der offenen Tür – und sperrt den Tunnel. ­čśë

 Information des Regierungspräsidiums Karlsruhe.

„In den Jahren 2008 bis 2013 wurden im Saukopftunnel sicherheitstechnische Nachrüstungen durchgeführt und der Tunnel an die aktuellen Richtlinien für die Sicherheit von Straßentunneln angepasst. Die Arbeiten konnten nicht ohne Beeinträchtigung des Verkehrs durchgeführt werden. Die von der Baumaßnahme betroffenen Verkehrsteilnehmer mussten während der Baumaßnahme
Umleitungen und längere Wartezeiten in Kauf nehmen. Aber auch die Anwohner wurden durch den Umleitungsverkehr höher belastet. Dabei waren die umfangreichen baulichen und betriebstechnischen Arbeiten für die Öffentlichkeit im Wesentlichen nicht sichtbar.

Um der Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, sich selbst ein Bild über die sicherheitstechnische Nachrüstung des Saukopftunnels zu machen, veranstaltet das Regierungspräsidium Karlsruhe zusammen mit der hessischen Straßenbaubehörde am Sonntag, 24. Februar 2013, zwischen 11:00 Uhr und 16:00 Uhr, einen „Tag des offenen Tunnels“.

Es können neben dem Straßentunnel auch der Rettungsstollen sowie zwei als Lüftungsschleusen dienende Verbindungen besichtigt werden. Ferner informieren Filme über die technische Ausstattung, das richtige Verhalten im Tunnel sowie über den durchgeführten Brandversuch.

Zusätzlich besteht an Informationsständen die Möglichkeit, sich über den Bau des Rettungsstollens, die Tunneltechnik und den Tunnelbetrieb zu informieren. Gleichzeitig sind die für den Bau und den Betrieb des Tunnels zuständigen Vertreter der Straßenbaubehörden vor Ort, um Fragen zu beantworten.

Wegen des zu erwartenden Besucherandrangs bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe um Verständnis, dass keine begleiteten Führungen angeboten werden können und aus organisatorischen Gründen auch nicht der gesamte Tunnel besichtigt werden kann. Für das leibliche Wohl sorgt die Feuerwehr Weinheim.

Nähere Informationen zum Ablauf, zu den Zugangs- und Parkmöglichkeiten sowie zu den Sperrzeiten des Tunnels werden in der nächsten Woche bekannt gegeben.“

Nach Brandversuchen im Saukopftunnel bleiben Ergebnisse offen

Ernstfall geprobt – und jetzt?

Der Rauch wurde aus dem Tunnel geblasen – das Lüftungssystem saugte ihn wieder an. Ist das im Sinne des Erfinders?

 

Weinheim/Rhein-Neckar, 21. November 2012. (red/aw) Vor fast genau einem Monat wurde es heiß im Saukopftunnel. Um die Funktionstüchtigkeit der Sicherheitseinrichtungen und der Rettungsstollenlüftung im Brandfall zu prüfen, wurde der Ernstfall geprobt. Die Brandversuche wurden durch das Institut für Industrieärodynamik aus Aachen (IFI) durchgeführt. Das Regierungspräsidium Kalrsruhe hat bisher keine Ergebnisse der Prüfung veröffentlicht. Ein nicht ganz einwandfreier Rauchabzug vor Ort ließ aber auf ein Problem mit der Lüftungsanlage schließen. Der Pressestelle vom Regierungspräsidium ist davon allerdings nichts bekannt.

Fotos: Ralph Urbach
Text: Alexandra Weichbrodt

Es qualmte, dampfte und rauchte: Die Brandversuche im Saukopftunnel am 24. November 2012 boten beeindruckende Bilder. Doch welche Erkenntnisse gewonnen wurden, ist bisher nicht bekannt. Im Vorfeld hieß es von Seiten des Regierungspräsiduiums, dass der Test dazu diene, den Saukopftunnel auch künftig den aktuellen Sicherheitsvorschriftne anzupassen.

Die Feuwerwehr und weitere Einsatzkräfte sowie Betriebspersonal sollten mit dieser Übung auf die Gegebenheiten während eines Brandes vorbereitet werden, um in Zukunft bestmöglich auf diese Situation reagieren zu können.

Durchgeführt wurden vier Brandeversuche an zwei Stellen des 2715 Meter langen Tunnels. Hitze und Rauch wurde mitttels regelbaren Propangasbrennern und Rauchmaschinen, die ungiftiges medizinisches Weißöl verdampften, erzeugt. Diese lösten die Brandmelder im Tunnel aus und simulierten den Ernstfall. Durch die Brandrauchentlüftung sollte der – bei diesem Test ungiftige – Rauch aus dem Tunnel abgesaugt und hinaus geführt werden. Allerdings saugten die Lüftungsschächte den ausgetretenen Rauch direkt wieder an und führten ihn als vermeintliche „Frischluft“ wieder dem Tunnel zu.

Ein Test ohne Ergebnisse?

Ein Problem, dass im Ernstfall katastrophale Folgen hätte. Unser Fotograf vor Ort wurde Zeuge des ungeschickten Lüftungssystems. Doch bei den Verantwortlichen ist das Problem entweder nicht wahrgenommen worden oder aber es wurde nicht kommunziert. Denn der Pressestelle des Regierungspräsidiums war bis heute nicht bekannt, dass bei den Brandversuchen technische Probleme aufgetreten wären.

Vielleicht will man die gewonnen Erkenntnisse derzeit auch einfach nicht teilen, da der Saukopfttunnel in der Vergangenheit schon für viele schlechte Nachrichten sorgte. Vermehrte Vollsperrungen in den letzten Monaten strapazierten die Nerven der Autofahrer sehr. Es ist nahezu ein „Never-Ending-Ärger“ mit dem Saukopftunnel. (Anm. d. Red.: Wir berichteten.)

Sicherheitsnachrüstungen in Höhe von 37 Millionen Euro

Aber Sicherheit muss sein. Denn Tunnelunfälle haben in der Vergangenheit immer wieder zahlreiche Opfer gefordert. Seit den 90er Jahren wurden die Sicherheitsvorschriften daher massiv verschärft. Der Saukopftunnel musste bereits im Jahr 2008 ein vom Bund verordnetes Nachrüstungsprogramm durchführen, um die Sicherheitsstandards zu erfüllen. So wurde u.a. das gesamte Lüftungssystem konzeptionell erneutert und Brandklassen in der Zwischndecke installiert. Diese sollten sich im Brandfall öffnen und den Rauch gezielt absaugen. Kosten hierfür: ca. 11.6 Millionen Euro.

Weitere Verbesserungen der Sicherheitsvorkehrungen folgten. Seit 2009 wird ein Fluchstollen gebaut. Für den kompletten Fluchtstollen werden voraussichtlich Kosten in einer Größenordnung von rund 26 Millionen Euro fällig, von denen allein 23 Millionen Euro für den Rohbau angefallen sind. Die Kosten für die betriebstechnische Einrichtung werden sich dann noch einmal auf etwa 3 Millionen Euro belaufen.

Die Gesamtkosten der Nachrüstungen des Hauptstollen sowie der Bau des Fluchtstollen liegen also bei etwa 37 Millionen Euro. Sicherheit ist teuer. Daher bleibt zu hoffen, dass diese dann auch zuverlässig gewährleistet ist.

Ein Fahrzeugbrand wurde bei dem Test der Sicherheitseinschrichtungen Ende November simuliert.

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Miramar l├Ąsst weitere Sicherheitsstufe einbauen

„Die Rutschen sind sicher“

Marcus Steinhart verspricht seinen G├Ąsten pers├Ânlich h├Âchste Sicherheit. Der Rutschenhersteller baut dieser Tage eine weitere Sicherung in den Hurricane Loop ein. Die Rutsche mit Rakentenstart und Doppellooping ist einmalig in Deutschland.

Weinheim, 19. Oktober 2012. (red) Die Unf├Ąlle in der neuen Rutsche im Miramar haben eine hohe Aufmerksamkeit gefunden. Die Hauptfrage lautet: Sind die Rutschen wirklich sicher? Gesch├Ąftsf├╝hrer Marcus Steinhart sagt eindeutig ja. Trotzdem kam es zu Unf├Ąllen. Der Grund: Eine Mitarbeiterin hat sich ablenken lassen. Im Exklusivinterview stellt sich der Gesch├Ąftsf├╝hrer unseren Fragen und schildert Ma├čnahmen, mit denen eine Fehlbedienung in Zukunft ausgeschlossen sein soll. Aus Betreibersicht hat die Sicherheit der G├Ąste absoluten Vorrang.

Interview: Hardy Prothmann

Herr Steinhart, hat sich die Aufregung ├╝ber eine Woche nach dem schweren Unfall in der Rutsche „Hurricane Loop“ gelegt? Wissen Sie, warum sich der Unfall ereignet hat?

Marcus Steinhart: Es steht mittlerweile fest, dass sich die Mitarbeiterin an der Anlage hat ablenken lassen. Die Aufregung ist noch nicht vorbei, es gab sehr viele Anfragen von G├Ąsten zur Sicherheit der Rutschen und die Anfragen dauern noch an. Auch das Medieninteresse war sehr gro├č.

Fehlerquelle Mensch

Was erz├Ąhlen Sie den G├Ąsten?

Steinhart: Die Rutschen sind sicher – werden jedoch Bedienfehler gemacht, kann es wie ├╝berall, wo Fehler gemacht werden, zu Unf├Ąllen kommen.

Das klingt jetzt erstmal nicht sehr beruhigend.

Steinhart: Wir sind davon ausgegangen, dass das Sicherheitskonzept greift. Es gibt Sensorenpunkte, die die Rutschenden passieren, eine Kamera auf den Ausstieg sowie ein Signal vom Drehkreuz, wenn die rutschende Person die Anlage verlassen hat. Aus Sicht des Herstellers und auch aus unserer ist das f├╝r den gesunden Menschenverstand ein sicheres Konzept. Die Mitarbeiter wurden geschult. Trotzdem wurden Fehler gemacht – wir arbeiten daran, dass Fehler keine Folgen mehr haben k├Ânnen.

Neue Sicherheitsstufe

Wie das?

Steinhart: Der Hersteller wird in den n├Ąchsten Tagen die Anlage umprogrammieren. Bislang konnte ein Mitarbeiter die Anlage freigeben, wenn er davon ausging, dass die rutschende Person alle f├╝nf Sensorpunkte passiert hat. K├╝nftig bleibt die Freigabe gesperrt, bis alle Punkte passiert worden sind und falls eine Person liegengeblieben ist, muss der Mitarbeiter diese ├╝ber den Notausstiege herausholen, sich ├╝berzeugen, dass die Rutsche frei ist und am Ausstieg ├╝ber einen Schalter den Sensorpunkt bedienen. Das macht den Vorgang komplizierter, aber absolut sicher.

Die Polizei hat auch Ermittlungen aufgenommen. Wie ist der Stand der Dinge?

Steinhart: Ich kann dem Ergebnis nicht vorgreifen, aber ich denke, dass die Polizei ebenso wie wir einen Bedienfehler feststellen wird. Technisch ist die Anlage einwandfrei.

Wieso bleiben die G├Ąste trotzdem liegen?

Steinhart: An einem gut besuchten Tag gibt es gut 1.500 Rutschvorg├Ąnge – einer dauert etwa 30 Sekunden. T├Ąglich bleiben tats├Ąchlich ein, zwei, drei Personen liegen, was im Verh├Ąltnis einem Zehntel Prozent entspricht. Warum vereinzelte Personen den zweiten Looping nicht schaffen, wissen wir nicht genau. Die Anlage ist so konzipiert, dass Personen mit mindestens 50 Kilogramm K├Ârpergewicht die Loopings schaffen. Wenn jetzt aber beispielsweise „bremsende“ Faktoren eintreten wie lange Badeshorts oder m├Âglicherweise auch eine gewisse K├Ârperhaltung, kann es passieren, dass jemand den zweiten Looping nicht schafft und zur├╝ckrutscht.

Was eigentlich kein Problem ist?

Steinhart: Richtig. Das einzige Problem, dass jetzt auftreten d├╝rfte, ist, dass die Schlange vor der Rutsche gr├Â├čer wird, weil eine Person aus der Rutsche geholt werden muss. Das echte Problem, dass es zu Unf├Ąllen gekommen ist, bedauern wir sehr und der Dame gelten unsere besten Genesungsw├╝nsche. Wir haben sie auch schon pers├Ânlich besucht.

Rakentenstart und Doppellooping – eine echte Attraktion

Wer rutscht haupts├Ąchlich den „Hurricane Loop“?

Steinhart: Ganz ├╝berwiegend Jugendliche. F├╝r die ist die Rutsche mit dem Rakentenstart und dem Doppellooping eine echte Attraktion.

Wer Sie die ├ľffentlichkeit ├╝ber das Ergebnis der polizeilichen Ermittlungen informieren?

Steinhart: Selbstverst├Ąndlich. Wir haben keine Informationen zur├╝ckgehalten und gehen absolut offensiv mit dem Thema um. Die G├Ąste haben ein Recht darauf zu erfahren, was wir tun, um deren Sicherheit zu gew├Ąhrleisten. Wenn das Ergebnis vorliegt, werden wir die ├ľffentlichkeit informieren und auch unser Sicherheitskonzept nochmals vorstellen.

Hintergrund:
Das Miramar verf├╝gt ├╝ber insgesamt acht Rutschen. Im August wurden drei neue in Betrieb genommen, darunter der „Hurricane Loop“ – die einzige Rutsche in Deutschland mit Raktenstart und Doppellooping. G├Ąste m├╝ssen mindestens 12 Jahre alt sein und ein Mindestgewicht von 50 Kilogramm haben, was man vor der Rutsche ├╝ber eine Waage pr├╝fen kann.

Trotz eines dreistufigen Sicherheitskonzepts kam es Anfang Oktober zu mindestens zwei Unf├Ąllen, bei denen ein Gast auf einen in der Rutsche „h├Ąngengebliebenen“ Gast aufgerutscht ist (wir berichteten). Die Gesch├Ąftsf├╝hrung reagiert konsequent und baut eine vierte Sicherheitsstufe ein, die Unf├Ąlle dieser Art k├╝nftig ausschlie├čen soll.

Pro Jahr besuchen rund 600.000 G├Ąste das Freizeitbad mit Wellenbad, Therme, Saunalandschaft und Rutschen f├╝r jeden Geschmack.

Mehr Sicherheit f├╝r Fahrradfahrer in Weinheim

Mit Schutzstreifen auf der „richtigen Seite“

Weinheim, 05. September 2012. (red/pm) Wie bereits im August angek├╝ndigt, wird ab heute ein Radfahrstreifen entlang der Birkenauer Talstra├če markiert. Ziel der Ummarkierung ist es k├╝nftig die Radfahrer aus Birkenau auf der „richtigen“ Seite nach Weinheim zu f├╝hren.

Information der Stadt Weinheim:

So soll der Radweg nach Weinheim k├╝nftig aussehen – Fotomontage. Bild: Stadt Weinheim.

„Die problematische F├╝hrung auf dem Gehweg in beide Richtungen geh├Ârt damit der Vergangenheit an. Immer wieder kam es aufgrund der Ausfahrten und beengten Platzverh├Ąltnisse zu Konflikten und auch schweren Unf├Ąllen. Die ├╝berbreite Fahrbahn der L3408 im Bereich zwischen Birkenau und Weinheim macht eine Markierung eines Radfahrstreifens in der notwendigen Mindestbreite m├Âglich. Dieser mit einer durchgehenden Linie begrenzte Streifen ist allein den Radfahrern vorbehalten. Die verbleibende Fahrbahnbreite ist f├╝r den motorisierten Verkehr weiterhin ausreichend.

Am Ortseingang von Weinheim wird aufgrund der engeren Platzverh├Ąltnisse auf die Markierung eines so genannten Schutzstreifens gewechselt. Dieser ist durch eine gestrichelte Linie zu erkennen. Der Schutzstreifen ist zwar grunds├Ątzlich f├╝r den Radverkehr vorgesehen, kann aber im Bedarfsfalle vom motorisierten Verkehr mitbenutzt werden. Der Schutzstreifen soll in das Stadtgebiet hinein bis zur Stadthalle gef├╝hrt werden. Ein erster Abschnitt wird bis zur Peterskirche wird jetzt markiert.

Schutzstreifen werden inzwischen in vielen St├Ądten als bew├Ąhrtes Mittel zur F├╝hrung des Radverkehrs eingesetzt. „Wir sind uns sicher, dass die Radstreifen die Sicherheit f├╝r alle Verkehrsteilnehmer deutlich erh├Âhen werden“ sagt der Verkehrsplaner Dietmar Schmittinger vom Weinheimer Amt f├╝r Stadtentwicklung.

Die Stadtverwaltung hat einen Informations-Flyer zu der neuen Verkehrsregelung erstellt. Dieser kann im B├╝rgerb├╝ro und auch auf der Internetseite der Stadt Weinheim bezogen werden.“

Mobile Beratungsstelle des LKA informiert zum Schutz vor Einbruch und Diebstahl



Gr├Â├čere Kartenansicht

Hirschberg/Rhein-Neckar, 17. Oktober 2011. (red) Rechtzeitig vor der dunklen Jahreszeit, in der statistisch gesehen die Einbruchdiebstahlsdelikte ansteigen, informiert das Landeskriminalamt (LKA) ├╝ber den sinnvollen Schutz von Haus und Wohnung.

Die mobile Beratungsstelle ist einem Lkw unterbracht, in dem alle modernen Sicherheitstechniken f├╝r T├╝ren, Fenster und Roll├Ąden sowie Kellerlichtsch├Ąchten gezeigt werden k├Ânnen.

Die Fachberater der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle machen auch vor Ort gerne einen Termin aus, um zu Schwachstellen und Sicherungsm├Âglichkeiten der eigenen vier W├Ąnde zu beraten.

Oft ist der materielle Schaden bei Einbruchsdelikten gar nicht so entscheidend – viele Opfer werden traumatisiert und f├╝hlen sich sp├Ąter unwohl. Deshalb ist Vorsorge angebracht.

Der „Sicherheits-Truck“ h├Ąlt am Dienst, den 18. Oktober. 2011 in der Raiffeisenstra├če von 10:00-17:00 Uhr. Die Beratung ist selbstverst├Ąndlich kostenlos.

Am Dienstag besteht auf der Nordeite der Raiffeisenstra├če von der Hauptstra├če bis zur Raiffeisenstra├če 4 ein absolutes Halteverbot in der Zeit von 08:00-18:00 Uhr.