Sonntag, 19. November 2017

Öffnungszeiten der städtischen Dienststellen

Auch „zwischen den Jahren“ offen

Weinheim, 18. Dezember 2014. (red/pm) Die Stadtverwaltung Weinheim hat fĂĽr ihre BĂĽrger/innen auch „zwischen den Jahren“ geöffnet. Die Dienststellen im Rathaus sind am Montag, 29. Dezember und am Dienstag, 30. Dezember, zu den ĂĽblichen BĂĽrozeiten geöffnet. Ab Mittwoch, 07. Januar gelten wieder die ĂĽblichen Ă–ffnungszeiten. [Weiterlesen…]

Sicherheitstipps der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim

Zum richtigen Umgang mit Feuerwerkskörpern

Rhein-Neckar, 29. Dezember 2013. (red/RM) DIst die Weihnachtszeit mit ihrer erhöhten Brandgefährdung vorĂĽber, treten andere Gefahren in den Vordergrund. Denn Silvester und der bevorstehende Fasching, die Tage des Frohsinns, haben auch eine Kehrseite. Jahr fĂĽr Jahr ereignen sich folgenschwere Unfälle und Brände beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern. Daher möchte die Feuerwehr Weinheim Sicherheitstipps geben. [Weiterlesen…]

Erster „Weinheimer Sternenzauber“ am 23. Dezember von der Windeck

Burg-Feuerwerk zum Weihnachtsmarkt

Am 23. Dezember erstrahlt der „Weinheimer Weihnachtszauber“ zum ersten Mal

 

Weinheim, 20. Dezember 2012. (red/pm) Wenn man im dunklen Winter vom Weinheimer Marktplatz aus die Burgruine Windeck betrachtet, sieht es so aus, als würde sie am Himmel schweben, wenn sie da über den Fachwerkhäusern leuchtet. Am kommenden Sonntag, 23. Dezember, wird um 19:00 Uhr die Ruine in einem anderen Licht erscheinen: Von ihr soll der erste „Weinheimer Sternenzauber“ ausgehen, ein professionelles Feuerwerk mit bengalischer Beleuchtung.

Information der Stadt Weinheim:

„Initiator ist der Birkenauer Fachhändler Gerhard Scheuermann, der in Birkenau schon seit Jahren einen „Feuerzauber“ veranstaltet – nicht zuletzt, um vor Silvester fĂĽr seine Produkte zu werben. „So ein Projekt auf der Windeck ĂĽber dem Marktplatz ist schon lange mein Traum“, sagt Scheuermann. Er hat sich mit der Rimbacher Pyrotechnik-Firma AW-Feuerwerk-Highlights und dem Windeck-Gastronomen Rolf Pflästerer zusammengetan, um mit dem „Sternenzauber“ diesmal den Weinheimer Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz zu krönen – er endet am Sonntag, 23. Dezember, nach drei Adventswochenenden. Das Feuerwerk soll etwa zehn Minuten dauern.“

Weinheimer Marktplatz geht mit gutem Beispiel voran – Stadt appelliert an Vernunft

Ein altstadtgerechtes Feuerwerk

Feuerwerk ĂĽber dem Marktplatz. Foto: Stadt Weinheim

Weinheim, 23. Dezember 2011. (red/pm) Auf dem Weinheimer Marktplatz gibt es an Silvester ein „Theater- und BĂĽhnenfeuerwerk. Stadt, Polizei und Feuerwehr rufen zum sorgsamen und vorsichtigen Umgang mit Feuerwerkskörpern auf.

Information der Stadt Weinheim:

„Für Markus Böhm, den Leiter des Weinheimer Bürger- und Ordnungsamtes, ist es ein „leuchtendes Beispiel“ – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Am Weinheimer Marktplatz gibt es in dieser Silvesternacht ein altstadtgerechtes Feuerwerk. Ohne zischende, donnernde und wild funkensprühende Böller, dafür mit professioneller Pyrotechnik der Einstufung „Theater- und Bühnenfeuerwerk“. Es wäre also auch für Säle und Innenräume nutzbar – oder eben inmitten denkmalgeschützter Fachwerkhäuser, wie sie den Weinheimer Marktplatz säumen. Andreas Puppel, Wirt des „Weinhaus Puppel“ am Marktplatz, hat das altstadtgerechte Feuerwerk bestellt und bezahlt.

„Mein Geschenk an den Marktplatz“, erklärt er. Das „Bühnenfeuerwerk“ sei „nicht nur schöner, es ist auch viel sicherer. Zu sehen ist es um Mitternacht auf der Mittelgasse vor dem Soldaten-Denkmal oberhalb des Marktplatzes. Das ist ein guter Weg, finden Ordnungsamtschef Böhm und Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht. Denn streng genommen gilt seit Oktober 2009 in Deutschland ein Sprengstoffgesetz, das ein Abbrennen von Feuerwerkskörpern in „unmittelbarer Nähe“ von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern das ganze Jahr über verbietet – selbstverständlich also auch an Silvester.

Klar ist: Wer gegen Paragraph 23 dieser Sprengstoffverordnung verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. In den Kommunen des Landes, auch in Weinheim, steht man diesem Verbot eher skeptisch gegenüber. Denn die Ordnungsämter sind sich mit der Feuerwehr und der Polizei einig, dass die Einhaltung dieses Gesetzes in den meisten Fällen nicht kontrollierbar ist. In der Weinheimer Altstadt zum Beispiel, rund um Schloss, Marktplatz und Gerberbachviertel, müssten in der Silvesternacht ganze Heerscharen von Ordnungs- und Sicherheitskräften unterwegs sein. „Das ist nicht leistbar, zumal Feuerwehr und Polizei in dieser Nacht ohnehin schon erhöhte Einsatzbereitschaft haben“, erklärte Oberbürgermeister Heiner Bernhard.

Daher mahnen Stadt, Polizei und Feuerwehr umso deutlicher und unabhängig vom Gesetz, vor allem in der Altstadt einen sorgsamen und vorsichtigen Umgang mit Feuerwerkskörpern an. Denn die Einsatz­zahlen in den Sil­vesternächten der letzten Jahre weisen in der Tat darauf hin, dass mit „Böllern“ allzu sorglos umgegangen wird. Weinheims Feuerwehrkommandant Reinhold Albrecht erklärt: „Die Tatsache, dass Feuerwerksartikel frei ver­käuflich sind, darf nicht darüber hin­wegtäuschen, dass hier mit Sprengstoffen umge­gangen wird. Entspre­chend sorgfältig sollte deshalb beim Abbrennen vorgegangen werden.“

Vor allen Dingen, so die dringende Warnung, gehören Feuerwerkskörper nicht in Kinderhand. Kinder und Jugend­liche dürfen nur ungefährliche Artikel abbrennen und müssen dabei beaufsichtigt werden. Die Gebrauchsanweisung der Feuerwerkskörper sei sorgfältig zu beachten. Wichtige Regeln seien, so der Brandschützer: An Feuerwerkskörpern nicht herumbasteln. Knallkörper und Feuerwerk nur im Freien ab­brennen (Ausnahme Tischfeuerwerk, niemals nach Personen werfen oder zielen). Angezündete Knallkörper sofort wegwerfen. Mutproben, wie zu langes Halten des angezündeten Knallkörpers unterlassen. Besonders auf Blindgänger achten und glü­hende Reste ablöschen und sicher beseitigen. Brennbare Gegenstände von Balkon und Terrasse räumen. Türen und Fenster, besonders Dachfenster und Luken sorg­fältig verschließen. Und schließlich sollen, wie auch in der übri­gen Zeit Streichhölzer und Feuerzeuge für Kinder unerreichbar auf­bewahrt werden.
Oder auf den Marktplatz gehen und ein garantiert ungefährliches Feuerwerk genießen.“

Einen schönen Tag wünscht
das weinheimblog

Gabis Kolumne

Gute Vorsätze

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Guten Tag!

Weinheim, 10. Januar 2011. Irgendwelche Vorsätze an Neujahr zu fassen ist insgesamt betrachtet ziemlich albern. Denn was unterscheidet den 31. Dezember des alten Jahres vom 1. Januar des Neuen Jahres? NĂĽchtern betrachtet nur ein Sprung des Sekundenzeigers – meint Gabi.

Mit dem Rauchen aufzuhören und mehr Sport zu treiben sind aber sicherlich Vorhaben, die man nicht für den 1. Januar ankündigen sollte, möchte man sich nicht gleich den Frust des Versagens abholen.

Symbol der Hoffnung und der guten Vorsätze: Der Schornsteinfeger im Glücksklee.

Wir haben an Silvester bei uns zu Hause gefeiert mit Freunden. Kurz vor Mitternacht kam das Thema auf, was man sich für das neue Jahr vornehme. „Erst mal soll 2011 einfach besser werden, denn 2010 war eindeutig nicht mein Jahr“, sagte eine Freundin.

Ja, dachte ich, da kann ich ihr nur Recht geben. Ich hatte eindeutig zu viel Stress und habe viel zu wenig Zeit fĂĽr mich gehabt im vergangenen Jahr. Kinder, Mann und Job haben mich so auf Trab gehalten, dass kaum Zeit zum Durchschnaufen blieb.

Egoistischer sein.

„Ich werde 2011 egoistischer sein“, warf ich provokativ in die Runde. „Ich tue endlich mal die Dinge auf die ich Lust habe, was mir gut tut.“

„Du hast vollkommen Recht“, antwortete eine Freundin. „Mein nächstes Jahr muss auch besser werden.“

„Man kann sich so viel vornehmen wie man will, letztendlich weißt man nie mit welchen Herausforderungen man konfrontiert wird“, erzählt ein Freund.

„Ich bin mit tausend guten Vorsätzen ins Jahr 2010 gestartet und dann hat meine Firma zugemacht und ich musste mir einen neuen Job suchen, damit wurde alles andere relativiert.“

„Ja, das stimmt. Bei Freunden wurde der Sohn schwer krank, da ging es jeden Tag nur darum, dass der nächste besser wird“, erzählte ein anderer Freund.

Ein Jahr ist ganz schön lang.

Das gab mir ganz schön zu denken, vielleicht muss man seine Ziele einfach kürzer stecken. Ein Jahr ist lang, da kann ganz schön viel passieren. Im Dezember 2011 können andere Dinge wichtig sein wie jetzt im Januar.

„Ich glaube, ich werde Monatsvorsätze fassen. Das ist überschaubar konkreter und hat man Erfolg gehabt, kann man sich monatlich freuen“, überlege ich laut und finde in der Runde viel Zustimmung.

Ich nehme mir vor im Januar meine Steuer zu machen, wöchentlich joggen zu gehen und den Keller auszumisten. Und damit ich mich gut fühle, gönne ich mir einen Wellness-Tag, lese ein schönes Buch und gehe in einen kitschigen Liebesfilm. Das klingt doch schon mal ganz gut, finde ich. Und im Februar -€¦ Stopp, darüber werde ich erst Ende Januar nachdenken, weiß Gott, was bis dahin passiert.

Auf alle Fälle werde ich im nächsten Jahr nicht mehr jede Woche eine Gabi schreiben. Denn einerseits kennen Sie inzwischen schon fast mein ganzes Leben und andererseits kann ich die Zeit gut gebrauchen für -€¦ Halt! Über diesen Vorsatz werde ich noch nicht reden, denn das sprengt eindeutig den Monatsrahmen.

gabi