Samstag, 25. November 2017

Erste Online-Sprechstunde mit Erstem BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner

„Beim nĂ€chsten Mal besser vorbereiten“

Weinheim, 06. MĂ€rz 2014. (red/ld) Soeben beendete Erster BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner seine erste Online-BĂŒrgersprechstunde unter Moderation von Marco Ripanti. FĂŒr 17:00 Uhr angesetzt, dauerte es knapp zehn Minuten, bis letzte technische Probleme behoben wurden und es losgehen konnte. Von Seiten der BĂŒrgerschaft war im Vorfeld nur „offline“ eine Frage gestellt worden. [Weiterlesen…]

Marco Ripanti nicht mehr GeschĂ€ftsfĂŒhrer

Ekaabo GmbH in Liquidation

Weinheim/Kulmbach, 05. MĂ€rz 2014. (red) Die Weinheimer Internet-Agentur Ekaabo GmbH befindet sich laut Handelsregistereintragung vom 04. MĂ€rz 2014 in Liquidation. Marco Ripanti, bislang GeschĂ€ftsfĂŒhrer, ist laut Eintrag vom 17. Februar bei Amtsgericht Bayreuth, aus dem Unternehmen ausgeschieden. Ripanti berĂ€t die Stadt Weinheim bei „Social Media“-Fragen und ist auch fĂŒr BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner tĂ€tig. Allerdings mit einer neuen Firma namens 42medien.de. [Weiterlesen…]

Freiwillige Feuerwehr Weinheim nutzt Facebook fĂŒr Öffentlichkeitsarbeit

Brandschutz und AufklĂ€rung – „GefĂ€llt mir!“

Weinheim, 05. Dezember 2013. (red/ld) Sie wollen keine Helden sein, sondern ganz normale Menschen, die in ihrer Freizeit eben BrĂ€nde löschen, statt zu bolzen oder Briefmarken zu sammeln. Die freiwillige Feuerwehr Weinheim postet seit einigen Monaten auf ihrer Facebookseite in eigener Sache. Über das soziale Medium kommen sie mit anderen Nutzern ins GesprĂ€ch und informieren ĂŒber Kameradschaft, BrandbekĂ€mpfung und Vorsichtsmaßnahmen fĂŒr die Bevölkerung. [Weiterlesen…]

In eigener Sache: Wir sagen Danke!

Über 6.700 Leserinnen und Lesern gefallen unsere Facebook-Seiten

freundeskreis logoRhein-Neckar, 04. November 2013. (red) Mittlerweile verzeichnen wir ĂŒber 6.700 „GefĂ€llt mir“-Angaben unserer Facebook-Seiten durch Leserinnen und Lesern fĂŒr die Ortsblogs und das Regionalblog unseres Blognetzwerks. Das gefĂ€llt uns natĂŒrlich auch sehr und wir sagen: Danke fĂŒr die Aufmerksamkeit. [Weiterlesen…]

Fachanwalt Otto Grote ĂŒber die Gefahren beim Veröffentlichen und Teilen von Fotos

„Private Fahndungen bergen erhebliche Risiken“

grote

Fachanwalt Grote rÀt zum vorsichtigen Umgang mit der Bilder-Teilen-Funktion bei sozialen Medien. Foto: wbs-law.de

Weinheim/Rhein-Neckar/Köln, 22. Mai 2013. (red) Der tragische Unfall eines 37 Jahre alten Weinheimers macht die Menschen fassungslos: Wer kommt auf die Idee, eine Holzpalette nachts auf eine Straße zu legen?, fragen sich die Menschen. Und es wird nicht an FlĂŒchen ĂŒber den/diejenigen gespart, der/die einen anderen und dessen Familie sinnlos ins UnglĂŒck gestĂŒrzt hat/haben. Tausende Menschen nehmen Anteil und teilen auch tausendfach ein Foto des Opfers mit seiner Familie. Doch das kann weiteres Unheil nach sich ziehen – fĂŒr das Opfer, die Kinder, die Frau, aber auch fĂŒr Personen, die mit dem Teilen des Fotos eigentlich nur helfen wollten. Der Fachanwalt Otto Freiherr Grote von der auf Internet- und Medienrecht spezialisierten Kanzlei Wilde, Beuger, Solmecke erklĂ€rt im Interview mögliche Problemlagen. [Weiterlesen…]

Das aussterbende SchĂŒlerVZ wird abgeschaltet

Ausgegruschelt

Rhein-Neckar, 11. April 2013 (red/ms) In den letzten Jahren hat das SchĂŒlerVZ mehr als vier Millionen Mitglieder verloren. Nachdem die Massen zu Facebook abwanderten, sind nur noch 200.000 Benutzer bei der Seite angemeldet. Darunter sind so viele gefĂ€lschte Profile, dass das Netzwerk von vielen als „FakeVZ“ verspottet wird. Jetzt soll dem ein Ende bereitet werden. Auf der Website verkĂŒnden die Betreiber: „Wir machen’s kurz: Es ist vorbei. schĂŒlerVZ wird am 30. April 2013 geschlossen. FĂŒr immer.

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Exklusive Weihnachtsaktion

Wir haben nichts zu verschenken – und tun’s trotzdem

Wir verlosen attraktive WerbeplĂ€tze – ohne Risiko fĂŒr Neukunden.

 

Rhein-Neckar, 11. Dezember 2010. (red) Gewerbetreibende, Dienstleister und Freiberufler können aktuell bei uns Werbeleistungen in Höhe von 7.700 Euro gewinnen. Ohne jegliche Verpflichtung. Unsere Aktion richtet sich an alle Neukunden, die vorwĂ€rts denken und realisieren, dass ĂŒberteuerte Print-Werbung der Vergangenheit angehört und Online-Werbung die Zukunft ist. Wir bieten eine hohe Aufmerksamkeit durch eine fundierte und kritische Berichterstattung. DafĂŒr werden wir von unseren Leserinnen und Lesern geschĂ€tzt. Die Aufmerksamkeit erarbeiten wir uns hart mit klassischem Journalismus. Unsere Werbekunden profitieren davon – denn heutzutage muss sich jeder der Kritik der Öffentlichkeit stellen und wo kann man das besser als bei einem konstruktiv-kritischen Online-Medium?

Von Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (46), GrĂŒnder und Chefredakeur der Rheinneckarblogs. Foto: sap

Wir bieten aktuell eine Verlosung an, die sich an Neukunden richtet. Die Regeln sind ganz einfach. Sie schicken uns eine Email, gewinnen mit etwas GlĂŒck einen unserer Preise und profitieren von unserem Werbeumfeld. Sie gehen keinerlei Verpflichtungen ein. (Hier sehen Sie die Werbeleistungen, die Sie gewinnen können und wie Sie an der Verlosung teilnehmen.) Es gibt kein Abo, keine versteckten Kosten. Es gibt kein Risiko fĂŒr Sie. DafĂŒr haben Sie die Möglichkeit, unverbindlich unsere Werbemöglichkeiten zu testen.

Und wenn Sie das interessiert, dann lesen Sie bis zum Ende weiter.

GlaubwĂŒrdigkeit ist Trumpf

Wir bieten dieses „Spiel“ an, weil wir ĂŒberzeugt sind, dass Sie als Gewinner weiter mit „uns spielen wollen“. Wer ist „uns“? Wir sind eine unabhĂ€ngige, journalistische Redaktion, die sich der Information der Öffentlichkeit verschrieben hat. Wir berichten kritisch. Wir informieren aktuell. Wir sind ehrlich.

Das unterscheidet uns in erheblichem Maß von den „etablierten Medien“, die seit Jahren mehr und mehr an GlaubwĂŒrdigkeit verlieren. Am dramatischsten lĂ€sst sich dieser GlaubwĂŒrdigkeitsverlsut bei den Zeitungen erkennen. Die Auflagen sinken und sinken. Die WerbeumsĂ€tze noch drastischer, weil die Preise unverschĂ€mt sind und die „Werbeleistung“ auch nicht im Ansatz erbracht wird. Zudem wird hĂ€ufig tendenziös berichtet.

Im Vergleich zu den Zeitungen, zum Radio und zum Fernsehen sind unsere Blogs, so nennen wir unsere Vor-Ort-Onlinezeitungen, noch relativ klein. Aber im Unterschied zu den anderen Medien verlieren wir keine Reichweite, sondern gewinnen dazu.

Engagierter Journalismus

Wir sind ein kleines Team von rund zehn Journalisten, die mit viel Herzblut und großer Überzeugung fĂŒr die demokratische Aufgabe ihren Job machen. Wir werden von sehr vielen BĂŒgerinnen und BĂŒrgern unterstĂŒtzt, die uns mit Informationen beliefern. Diese Quellen und ihre BedĂŒrfnisse nehmen wir ernst. Ebenso unsere Anzeigenkunden und ihre WĂŒnsche. Dabei halten wir uns allerdings strikt an das Gebot der Trennung von Redaktion und Vermarktung.

Denn wir sind ĂŒberzeugt davon, dass unsere Anzeigenkunden in erheblichem Maß von dieser Trennung und der damit verbundenen GlaubwĂŒrdigkeit profitieren. SelbstverstĂ€ndlich sind unsere Werbekunden fĂŒr uns erste Ansprechpartner: Ob es um Finanzen geht, um Hochzeiten, um Bauangelegenheiten, ums Auto, um Bildung, um Freizeit oder Sport oder Demografie. Unsere Kunden sind Experten, auf die wir gerne in unserer Berichterstattung zurĂŒckgreifen – aber trotzdem Quellen wie jede andere auch. Und wenn bei einem Kunden etwas schief lĂ€uft, werden wir auch hier wie gewohnt kritisch berichten. DafĂŒr gab es schon einige Beispiele und bis auf das Logistikunternehmen Pfenning hat keiner der Kunden  uns das bislang ĂŒbel genommen, was fĂŒr die große SouverĂ€nitĂ€t unserer Werbepartner spricht.

Bei „etablierten Medien“ ist das erkennbar anders. Über „gute Kunden“ wird nur Gutes berichtet. Kritik findet nicht statt. Damit beschĂ€digen „traditionelle“ Medien seit Jahren ihre GlaubwĂŒrdigkeit und die ihrer Kunden gleich mit.

Informationsorientierte Leserinnen und Leser

Unser Leserinnen und Leser sind ĂŒberwiegend zwischen 25 und 50 Jahren alt, sehr interessiert am lokalen Geschehen, an Politik, Gesellschaft und Kultur. Wir erreichen im Gegensatz zu Tageszeitungen auch Leser unter 25 Jahren, die selbstverstĂ€ndlich elektronische Medien benutzen. Und wir freuen uns, dass immer mehr Ü50-Leser sich aktiv im Netz informieren.

Unsere Nachrichtenangebote machen immer wieder auch ĂŒberregional Schlagzeilen. Wir bieten Dokumentationen, investigative Stories, hintergrĂŒndige Berichte und Service-Informationen fĂŒr die Bevölkerung vor Ort. Unser lokaljournalistisches Konzept ist Vorbild fĂŒr eine Reihe von anderen Lokalmedien, die in den vergangenen zwei Jahren ĂŒberall in Deutschland entstanden sind.

Wir finanzieren uns ausschließlich ĂŒber Werbeeinnahmen. Unsere Kunden sehen wir deshalb als Partner – denn sie unterstĂŒtzen und stĂŒtzen unsere journalistische Arbeit. Von unserem sehr guten Image profitieren die Partner natĂŒrlich ebenfalls. Wenn Sie sich vorstellen können, Werbepartner bei uns zu werden, freuen wir uns sehr und beraten Sie unverbindlich. Wir bieten mehr als nur die Schaltung von Anzeigen – wir beraten Sie umfassend zu klassischer Image- oder Aktionswerbung und zu Social Media-Kampagnen. Unsere Preise sind fair und passen zu Kleinunternehmern, Dienstleistern bis hin zu großen Firmen aus dem Mittelstand. Unsere renommierten Werbepartner schĂ€tzen unser qualitativ hochwertiges Werbeumfeld bereits.

Probieren Sie es einfach aus. 🙂

Wenn Sie an der Aktion teilnehmen möchten, klicken Sie bitte auf den Link.

Wenn Sie uns direkt erreichen möchten, wÀhlen Sie 0621/ 437 458 30 oder schicken eine email an anzeigen (at) rheinneckarblog.de

Ihr

Erster BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner ĂŒber seine Facebook-AktivitĂ€t

„Ich mag es, wenn es schnell geht.“

Dr. Torsten Fetzner, Erster BĂŒrgermeister, hat Spaß am Umgang mit Facebook: „Die Geschwindigkeit fasziniert mich.“

 

Weinheim, 05. Dezember 2012. (red/aw) Der Erste BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner steht im stĂ€ndigen Austausch mit den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern von Weinheim. Seit sechs Wochen bewegt er sich auf einer weiteren kommunikativen Plattform: Facebook. Über seine BeweggrĂŒnde, die Vorteile einer solchen Online-PrĂ€senz und der Faszination des PhĂ€nomens Facebook sprach er im weinheimblog.de-Interview.

Interview: Alexandra Weichbrodt

Herr Dr. Fetzner, Sie nutzen seit kurzer Zeit intensiv die Social-Media Plattform Facebook. Warum?

Dr. Fetzner: Ich habe in der Vergangenheit einfach gemerkt, dass ich bestimmte Bevölkerungsgruppen in unserer Stadt nicht mehr erreiche. Besonders jĂŒngere Menschen unter 30 Jahren lesen nicht mehr viel Zeitung. Das habe ich auch bei meiner 19-jĂ€hrigen Tochter festgestellt, die sich fast ausschließlich ĂŒber das Internet informiert. Ich habe mir ein Facebook-Profil angelegt, um an diese Altersgruppe heranzutreten mit dem Ziel, ĂŒber Weinheimer Themen zu informieren.

Wie viele Facebook-“Freunde” haben Sie?

Fetzner: Momentan 323. Da sind Leute dabei, die ich nur vom Sehen kenne, einige private Freunde, und alte Schulkameraden. Aber auch ganz “Unbekannte” aus unserer Stadt und der Umgebung.

Nutzen Sie auch noch andere Social-Media-Dienste?

Fetzner: Nein, Facebook ist momentan die einzige Plattform. Darauf habe ich mich fĂŒr den Anfang beschrĂ€nkt. Irgendwie muss ich das Ganze ja auch tĂ€glich bewĂ€ltigen.

„Nichts Privates bei Facebook“

Sind Sie denn eher als Erster BĂŒrgermeister oder als Privatperson online?

Fetzner: In erster Linie bin ich als Erster BĂŒrgermeister bei Facebook. Das ist mir auch wichtig, da ich ohnehin wenig Privatleben habe. Wenn ich in der Stadt unterwegs bin, werde ich oft als Erster BĂŒrgermeister erkannt und angesprochen. Viele nutzen dann die Gelegenheit, um auch mal direkt mit mir zu sprechen. Das ist auch in Ordnung. Aber die wenige PrivatsphĂ€re, die ich habe, möchte ich mir bewahren. Daher nichts Privates von mir ĂŒber Facebook.

Sie halten aber keine RĂŒcksprache mit dem Pressesprecher der Stadt Weinheim, bevor Sie BeitrĂ€ge bei Facebook posten?

Fetzner: Nein, ich mach das alles aus dem Bauch heraus. Bisher gab es da auch keine Probleme. Ich informiere eh regelmĂ€ĂŸig, beispielsweise den Gemeinderat ĂŒber aktuelle Geschehnisse. Ich handle autonom und muss mich nach niemandem richten, was sehr schön ist.

Auch ĂŒber Facebook ansprechbar sein

Welche Erfahrungen haben Sie bereits gemacht? Wie sind die Reaktionen ihrer “Freunde?

Fetzner: Die Reaktionen auf von mir gepostete Informationen sind interessant. Ich finde es höchst spannend, wie die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger reagieren und ihre Meinung Ă€ußern.

Persönliche Anfragen oder direkte Nachrichten an mich sind bisher eher selten. Gerne dĂŒrfen die Menschen aber auch ĂŒber Facebook mit ihrem Anliegen an mich herantreten.

Sehr auffĂ€llig ist, dass ich durch Facebook noch schneller an Informationen herankomme. Ob das jetzt Bilder von aktuellen Ereignissen sind, wie am vergangenen Wochenende beim Weihnachtsmarkt in der Weststadt oder Reaktionen zu BeschlĂŒssen, die im Gemeinderat erfolgen. Dank Facebook kann ich noch am selben Abend die ersten Meinungen dazu sehen bzw. lesen.

Wo sehen Sie Vor- und Nachteile von sozialen Netzwerken?

Fetzner: FĂŒr mich ist der grĂ¶ĂŸte Vorteil, dass ich schnell mit Leuten in Kontakt kommen kann, die ich normalerweise ĂŒber traditionelle Medien nicht mehr erreicht hĂ€tte. Mit der Betonung auf “schnell”, denn die Geschwindigkeit fasziniert mich. Ich mag es, wenn es schnell geht. Ich habe Spaß an der schnellen KlĂ€rung von Sachverhalten, beispielsweise durch e-Mails. Bei Facebook geht das ja noch eine Nummer schneller.

Diese Schnelligkeit kann allerdings auch ein Nachteil sein. Man ist versucht, immer auch schnell zu reagieren. Dabei ĂŒberdenkt man vielleicht nicht alles, was man antwortet oder postet. Ich versuche da ganz diszipliniert zu sein und nicht unbedingt aus der Emotion heraus, flapsig oder zweideutig zu antworten. Darin liegt auch eine Gefahr.

Dr. Torsten Fetzner ist geĂŒbt im Umgang mit Laptop und Co.: „Ich arbeite fast schon Papier-frei.“

 

Sie fĂŒhlen sich mit dem allgemeinen Fortschritt der Technik wohl, oder? Ihr Arbeitsplatz lĂ€sst es zumindest vermuten. Er ist sehr mobil eingerichtet, mit Laptop und iPad.

Fetzner: Ja, ich fĂŒhle mich im Umgang mit diesen GerĂ€ten sehr wohl. Ich schreibe nur noch wenig per Hand. Bei Besprechungen habe ich immer mein iPad dabei und mache mir darauf Notizen. Diese maile ich anschließend gleich ins BĂŒro und lege sie dort dann in meinem System ab. Ich arbeite also schon fast Papier-frei. Auch wenn dies in der Verwaltung eher unĂŒblich ist.

Das Internet ist fĂŒr mich ohnehin unentbehrlich. Da hole ich mir eine Vielzahl an Informationen und nutzte jetzt ja auch die Möglichkeiten der interaktiven Kommunikation. Da ist es schon wichtig, mit der Zeit zu gehen.

„Das Internet ist unentbehrlich“

Auch die Stadtverwaltung Weinheim ist sehr aktiv bei Facebook. FĂŒr wie wichtig halten Sie diese PrĂ€senz im Austausch mit den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern?

Fetzner: Ich finde das ist mit eine der wichtigsten Aufgaben, die unser Pressesprecher Roland Kern ausfĂŒllt. Er macht die ganze Pressearbeit der Stadtverwaltung immer sehr zeitnah und aktuell. Wann die Informationen aber ĂŒber die örtliche Presse veröffentlicht werden, können wir nicht beeinflussen. Daher ist Facebook eine gute Möglichkeit fĂŒr uns, einen Teil der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger selbststĂ€ndig und vorallem schnell zu informieren.

Auf der Weinheim-Seite findet zudem bereits ein guter, regelmĂ€ĂŸger Austausch statt. Einfach, weil gepostete Informationen von den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern direkt kommentiert wird. Da werden wichtige Diskussionen angestoßen.

Sie befĂŒrworten diese Art von Kommunikation im gesellschaftspolitischen Diskurs?

Fetzner: Ja, denn ich sehe das absolut positiv. Kommunikation ist immer wertvoll und wichtig. Egal, in welcher Form sie stattfindet. Da ist es besser wir kommunizieren ĂŒber Facebook, als gar nicht.

 

Zur Person:
Dr. Torsten Fetzner ist promovierter Bauingenieur und lebt seit 1985 in Weinheim. Der gebĂŒrtige Karlsruher ist seit Dezeber 2005 Erster BĂŒrgermeister von Weinheim. Er ist verheiratet und hat eine 19-jĂ€hrige Tochter.

Interview zu Social Media in Kommunen

Hölderle & Fuchs: „Die wirkliche Einbindung der BĂŒrger wird noch zu selten vorgenommen“

Weinheim, 27. Oktober 2012. (red/cm) Brauchen Kommunen eine Social Media PrĂ€senz und worauf muss dabei geachtet werden. Wir haben uns mit Martin Fuchs & Jona Hölderle von „BĂŒrger & Freunde“ ĂŒber den Einsatz von Social Media in Kommunen und dessen Möglichkeiten unterhalten.

Von Christian MĂŒhlbauer

Damit sich unsere Leser ein Bild machen können: Was genau versteht man eigentlich unter Social Media fĂŒr Kommunen? Ist damit nur eine Facebook-Fanseite gemeint?

Hölderle & Fuchs: „Facebook ist zwar mit knapp 1 Milliarde weltweit angemeldeter Nutzer mit Abstand das grĂ¶ĂŸte soziale Netzwerk – aber nicht alles. Es gibt zusĂ€tzlich noch regionale Netzwerke (z.B. wer-kennt-wen.de), Business-Netzwerke (Linked-In, XING), auf bestimmte Services spezialisierte Netzwerke (z.B. flickr fĂŒr Fotos) und vieles Mehr. Zudem kann auch die Verwaltung eigene soziale Medien bereitstellen wie z.B. ein Beschwerdemanagement (MĂ€rker Brandenburg), Blogs oder Wikis.

(Hinweis zur Übersicht auf Wikipedia: http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_social_networking_websites oder zum bekannten Social Media Prisma von ethority: http://www.ethority.de/weblog/social-media-prisma/)

Allgemein versteht man unter Social Media digitale Medien und Technologien, die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten.
Also die Abkehr von den Massenmedien, die man „nur“ konsumieren“ kann hin zu medialen Diensten in denen jeder Nutzer selber Produzent werden kann.

Beim Einsatz ist immer entscheidend fĂŒr was man die Netzwerke nutzen möchte. Erst wenn geklĂ€rt ist, welche Strategie man umsetzen möchte und welche Zielgruppe erreicht werden sollen kann man entscheiden ob und welche Netzwerke man nutzen möchte. Dies gilt fĂŒr jeden Nutzer und speziell fĂŒr Kommunen. Oft entsteht aktuell der Eindruck, dass die Verantwortlichen erst aktiv werden (weil es gerade Trend ist) und dann ĂŒberlegen fĂŒr was man die Netzwerke nutzen kann.“

Wenn eine Stadt oder Gemeinde im Bereich Social Media prÀsent sein will, ist das doch sicherlich aufwÀndig? Welche Kosten können da entstehen?

Hölderle & Fuchs: Die Frage nach den Kosten ist schwer zu beantworten. Die alleinige Nutzung der Dienste ist in den meisten FĂ€llen fĂŒr StĂ€dte und Kommunen kostenfrei. SelbstverstĂ€ndlich benötigt man personelle Ressourcen fĂŒr die Betreuung der Netzwerke und eventuell Beratung und (technischen) Support.

In den meisten deutschen Kommunen wir Social Media bisher von der Pressestelle oder dem Stadtmarketing mit betreut. FĂŒr eine erfolgreiche PrĂ€senz einer Kommune rechnen wir von 1-2 Stunden am Tag bei einem Basisangebot bis zur Schaffung einer eigenen Stelle bei der umfangreichen Nutzung von sozialen Netzwerken.

Die Facebook-PrĂ€senz der Stadt Mannheim dient nahezu ausschließlich Werbezwecken. BĂŒrgerdialog muss man suchen.

UnabhĂ€ngig der Kostenfrage geht es natĂŒrlich auch um den Nutzen einer Social Media PrĂ€senz fĂŒr StĂ€dte und Gemeinden. Wie nĂŒtzlich kann so ein Auftritt ganz allgemein sein? Wie nĂŒtzt er der Stadt/Gemeinde und den BĂŒrgern im speziellen?

Einfach mal in den BĂŒrger „hineinhören“

Hölderle & Fuchs: Auch hier gilt: Was will ich mit der PrÀsenz in den Netzwerken als Stadt erreichen?

Neben zusĂ€tzlichen Effekten fĂŒr die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, bieten die Netzwerke die Chance mit Zielgruppen in Kontakt zu kommen, die die traditionellen kommunalen Kommunikationsangebote (Stadtanzeiger, BĂŒrgersprechstunde) nicht erreichen. So z.B. mobile Einwohner, Jugendliche, Touristen (weltweit), Investoren oder auch Personengruppen die nie persönlich in ein Rathaus gekommen wĂ€ren.

Der Verwaltung bieten die Netzwerke zudem die kostengĂŒnstige Möglichkeit in die „BĂŒrgerschaft“ hineinzuhöhren. Also was bewegt die Einwohner meiner Stadt, was wĂŒnschen diese sich von der Verwaltung. Welche Ideen kommen aus der BĂŒrgerschaft, die die Stadt lebenswerter machen?

Die Effekte können abhÀngig von der Strategie vielfÀltig sein:

  • Lokale IdentitĂ€tsstiftung und verstĂ€rkter Zusammenhalt.
  • Erhöhung des Servicefreundlichkeit, durch eine einfache Kontaktaufnahme zu Verwaltung und ErklĂ€rung des Verwaltungshandeln.
  • Interne Vernetzung der Akteure einer Stadt.
  • Einbindung von BĂŒrger in Entscheidungen.
  • Vorbereitung von Beteiligung

Umdenken in der gesamten Verwaltung – nicht nur beim BĂŒrgermeister

Betrachtet man diverse Social Media Auftritte von Kommunen sind es hĂ€ufig kostenlose WerbeflĂ€chen. Ist dass das SelbstverstĂ€ndnis des Social Media Einsatzes fĂŒr Kommunen? Was sollten StĂ€dte & Gemeinden hier anbieten?

Die Stadt Weinheim zeigt, dass es auch anders geht. Werben fĂŒr eigene Projekte, aber auch den Dialog suchen.

Hölderle & Fuchs: Der erste Schritt vieler Kommunen ist in der Tat oft von der Pressearbeit getrieben. Die Netzwerke werden dabei als weiterer Kanal fĂŒr die Botschaften einer Stadt genutzt. Das spannende an Social Media ist aber der RĂŒckkanal. Also was kann ich aus dem Feedback meiner „Fans“ und „Follower“ lernen.

Die reine BeschrÀnkung auf das teilen von Inhalten, die an anderer Stelle (z.B. auf der Webseite) schon existieren greift zu kurz und blendet viele Möglichkeiten des Dialoges aus.

FĂŒr den richtigen Dialog erfordert es allerdings Mut und gelebter kultureller Wandel auf Seiten der Stadt. Die Kommune muss sich daran gewöhnen, dass via Social Media eine Kommunikation auf Augenhöhe erfolgt. Und dies erfordert ein Umdenken nicht nur beim BĂŒrgermeister.

Wenn wir ĂŒber Kommunen reden, geht es um Gemeinden mit wenigen Tausend aber auch um StĂ€dte mit 40.000 Einwohnern. Gibt es hier einen Unterschied beim Angebot und der Betreuung des Social Media Angebots? Worin unterscheiden sich kleine von großen StĂ€dten im Bereich Social Media?

Hölderle & Fuchs:Die GrĂ¶ĂŸe einer Kommune ist im Grunde egal fĂŒr die Gestaltung des Angebotes. Einziger Unterschied kann allerdings die QuantitĂ€t des auflaufenden Feedbacks sein, das von den Betreuern eines sozialen Netzwerkes bearbeitet werden muss.

Man wird aber auch ĂŒber das grĂ¶ĂŸte und meist genutzte Netzwerk immer nur einen Teil seiner BĂŒrger erreichen. Und man erreicht im Zweifelsfall auch nur die wirklich aktiven BĂŒrger einer Gesellschaft. Dies können in einer kleinen Stadt nur wenige 100 Menschen sein, aber diese sind die Impulsgeber mit denen die Verwaltung im Dialog stehen sollte. Aus unserer Sicht ist eine kleine Community mit sehr aktiven BĂŒrgern immer besser als eine Facebookseite mit 1 Million „GefĂ€llt mir“, die aber nicht mit der Stadt interagiert.

Im Einzugsgebiet der Rheinneckarblogs befindet sich auch die Stadt Mannheim oder Ludwigshafen. Deren Facebook-PrĂ€senzen (Mannheim, Ludwigshafen) werden von einem Stadtmarketing-Verein gesteuert. Ist das die ĂŒbliche Vorgehensweise oder wĂ€re es sinnvoller, wenn die Stadtverwaltung solche Angebote selbst betreibt?

BĂŒrgereinbindung noch viel zu selten

Hölderle & Fuchs:Wenn der Fokus der Facebook-PrĂ€senzen auf dem reinen Stadtmarketing liegt ist dies der richtige Ansatz die PrĂ€senzen dort anzusiedeln. Sobald aber auch Themen wie BĂŒrgerbeteiligung, Ansprache der eigenen BĂŒrger und Aktivierung bestimmter Zielgruppen via Facebook angegangen werden sollen empfehlen wir den Aufbau eines Redaktionsteams, dass möglichst breit im Rathaus verwurzelt ist. Gerade das RĂŒckspielen der Themen von Facebook in die eigene Verwaltung und die Umsetzung bestimmter Diskussionsergebnisse wird erleichtert wenn die betreffenden Mitarbeiter der Stadt bereits in die Facebook-Kommunikation eingebunden sind.

Wie steht es um die Entwicklung von Social Media in Kommunen?

Hölderle & Fuchs:Immer mehr Kommunen starten eigene Angebote in sozialen Netzwerken. Dabei steht oft das Stadtmarketing im Vordergrund. Die wirkliche Einbindung der BĂŒrger wird auch unserer Sicht noch zu selten vorgenommen.

Durch die Diskussionen rund um die Frage nach einem Datenschutzkonformen Einsatz sozialer Medien insbesondere innerhalb der Verwaltung sind einige Angebote dabei erst verzögert gestartet.

Auf Pluragraph.de (https://pluragraph.de/categories/kommunen) haben wir ein tagesaktuelles quantitatives Ranking mit ĂŒber 700 Kommunen in sozialen Netzwerken aufgelistet. Viele Kommunen haben aber gerade erst gestartet und sind noch dabei ihren Weg zu finden.
Es gibt aber in jedem Bundesland positive Beispiele.

Information: Martin Fuchs & Jona Hölderle arbeiten als Berater bei „BĂŒrger & Freunde„. Dabei handelt es sich um einen der ersten Beratungsdienste, die sich auf Social Media im öffentlichen Sektor spezialisiert hat.

Geprothmannt

Eskalierende Berichterstattung

Ein Jugendlicher zerstört eine Scheibe und die RNZ suggeriert aufgrund einer „Zeugenaussage“, die Polizei sei schuld, weil zu „rabiat“. Gehts noch?

 

Rhein-Neckar/Schriesheim, 15. Oktober 2012. (red/pro) In Schriesheim gab es vor kurzem so etwas wie Chaostage. Rund 250 zum Teil heftig besoffene Jugendliche treffen sich einer „Abrissparty“. Rund 50 eilig herbeieilende Polizisten bekamen die Lage aber in den Griff. Die „QualitĂ€tspresse“ sieht das anders. Und pumpt einen 20-jĂ€hrigen Chaos-Beteiligten zum „Kronzeugen“ auf.

Von Hardy Prothmann

Nein, ich mache jetzt keine Namensanspielungen zum Beitrag von Carsten Blaue in der Rhein-Neckar-Zeitung vom 09. Oktober 2012 mit der Überschrift:

Sorgte die Polizei fĂŒr eine Eskalation?

Aber ich frage mich sehr wohl, was den RNZ-Journalisten dazu treibt, eine solche Überschrift zu formulieren und einen Beitrag zu verfassen, der jeden aufmerksamen Leser vollstĂ€ndig erschĂŒttert zurĂŒcklĂ€sst: Ist dieser Artikel ein Beispiel fĂŒr den angeblichen QualitĂ€tsjournalismus der Tageszeitungen?

Abriss“birnen“

Zur Sachlage: Am Abend des 05. Oktobers 2012 finden sich in Summe rund 250 Jugendliche in Schriesheim zusammen, um an einer „Abrissparty“ teilzunehmen. Sie rotten sich in Gruppen zusammen, saufen mitgebrachte Alkoholika, werden auffĂ€llig und die Polizei reagiert. Insgesamt rund 50 Streifenbeamte der Polizeidirektion Heidelberg, unterstĂŒtzt durch das PolizeiprĂ€sidium Mannheim treffen in Schriesheim ein, errichten Kontrollpunkte und versuchen die Lage zu klĂ€ren.

Die Mannheimer Beamten kennen sich vor Ort nicht aus – das geht auch vielen Heidelberger Polizisten so. FĂŒr einen Einsatzplan bleibt keine Zeit. Der Einsatz kommt ĂŒberraschend. Und man „jagt keine Verbrecher“, sondern betrunkene Jugendliche, die unter der Woche sicher Mamas und Papas Liebling sind. Brave Kinder im Alkoholausstand.

Chaos-Nacht in Schriesheim

Die Jugendlichen zerdeppern Flaschen auf der Straße (welche, spielt keine Rolle, es hĂ€tte ĂŒberall sein können), vermĂŒllen den Platz vor einem frĂŒheren Handelsmarkt, demolieren zwei Autos, schlagen die TĂŒrscheibe einer Bahn ein, gröhlen, beleidigen und provozieren Beamte.

Die Jugendlichen werden abgeschirmt, begleitet, in kleinen Gruppen in die Bahnen gesetzt. Nach vier bis fĂŒnf Stunden ist der Spuk am Freitagabend kurz vor Mitternacht vorbei. Die Lage ist beruhigt.

In der Folge schreibt ein 20-jĂ€hriger eine email an die Rhein-Neckar-Zeitung. Die Zeitung nennt den Namen des email-Schreibers, sein Alter und seinen Wohnort. Dass sie dabei gegen jede Grundregel des Quellenschutzes verstĂ¶ĂŸt, ist Redakteur Carsten Blaue scheinst, vollstĂ€ndig egal.

Quellenverbrennung

Guter Journalismus bewahrt „Quellen“ auch vor Selbstschaden. Den hat der junge Mann jetzt. Denn er wird fĂŒr einen vermeintlichen „Scoop“ (journalistische Aufdeckung) glasklar missbraucht. Es gibt journalistisch ĂŒberhaupt keinen Grund, Namen, Alter und Wohnort und „Status“ des Informanten als „Beteiligten“ zu nennen – außer die Folgen fĂŒr den Informanten sind einem RNZ-Journalisten einfach nur egal. Jeder „Informant“ sollte es sich genau ĂŒberlegen, ob man dieser Zeitung trauen kann.

Die Rhein-Neckar-Zeitung stellt tatsĂ€chlich wegen der Behauptung eines einzelnen, jungen „Erwachsenen“ den Einsatz der Polizei in Frage. Fragen zu stellen, ist journalistisch absolut legitim. Geradezu notwendig. Aber welche Fragen wurden gestellt?

Jugendliche in Abrisslaune randalieren, die Polizei bekommt die Lage in den Griff und die Zeitungsberichterstattung „eskaliert“.

 

„Blaues Sicht“ – null Recherche

Der junge Mann behauptet, die Polizei sei „rabiat“ gewesen. Hier muss man nachhaken. Was meint das? Hat die Polizei etwa klare Ansagen gemacht? Oder auch ein bisschen „gedrĂ€ngelt“?

Der junge Mann behauptet laut der Zeitung aber auch, die Polizei sei „gewalttĂ€tig“ gewesen. Und spĂ€testens hier ist Schluss mit lustig. Gewalt hat Konsequenzen: HĂ€matome, blaue Augen, Platzwunden, Verletzungen eben.

Sind Verletzungen dokumentiert? Nein. Wurde die Polizei befragt, ob es Festsetzungen gab, Schlagstock- oder TrÀnengaseinsatze? Nein.

Denn das hĂ€tte ja „den Aufreger“ zunichte gemacht.

Wurde im Ansatz von Herrn Blaue und der Redaktion ĂŒber die Lage vor Ort nachgedacht? Über die Einsatzwirklichkeit der Polizei?

LÀcherliche Polizei vs. blödsinnige Meinung

50 Beamte stehen 250 mehr oder weniger alkoholisierten Jugendlichen gegenĂŒber, die in „Abrissparty-Laune“ sind. Ohne jegliche Vorbereitung. Glaubt der Journalist tatsĂ€chlich, dass die Polizei so dumm ist und durch falsches Verhalten diesen schon sichtbar aggressiven Mob noch mehr zu reizen?

Die Einsatzwirklichkeit von Polizeibeamten beschreibt der Pressesprecher Harald Kurzer so:

Wir sind teilweise das Gespött der Stammtische. FĂŒnf Beamte waren nötig, um einen ausrastenden Betrunkenen unter Kontrolle zu bringen – ja, haben die gar nix drauf?

Gute Frage, nĂ€chste Frage. Sollen die Beamten knĂŒppeln oder gar schießen? Um eine ausrastende Person zu „stabilisieren“, braucht es mindestens zwei, eher drei oder sogar fĂŒnf Beamte. Vor allem, um die Person vor Verletzungen zu bewahren, die sonst umungĂ€nglich wĂ€ren. Die Methode „Schlagstock ĂŒber den SchĂ€del ziehen“ wird ĂŒberwiegend nur noch in Diktaturen angewandt, nur Herr Blaue hat das noch nicht mitbekommen.

Gehts noch?

Konkret vor Ort hieße das, die Polizei hĂ€tte nicht mit 50 Beamten, sondern mit 500 oder besser 750 Beamten vor Ort sein mĂŒssen. Wegen einer blöd-besoffenen Abrissparty-Laune, die ĂŒber Facebook „organisiert“ wurde? Gehts noch? Denkt ein Herr Blaue abgesehen von der AbsurditĂ€t der Vorstellung auch mal ĂŒber die Kosten fĂŒr den Steuerzahler nach?

Geht Herr Blaue davon aus, dass am Wochenende hunderte von Polizisten in Einsatzbereitschaft sind, um dem feierwĂŒtigen Nachwuchs klar zu machen, dass man sich mal eben nicht irgendwo trifft, um zu saufen und was kaputt zu machen? Und wenn dies so wĂ€re, berichtete die RNZ dann ĂŒber „PolizeistaatsverhĂ€ltnisse mitten in Deutschland“?

Blödsinniger kann man tatsĂ€chlich nicht „berichten“, als die Rhein-Neckar-Zeitung das im Fall der „Schriesheim-Flashmobs“ getan hat. Ohne Recherche, ohne Sinn, ohne Verstand.

Falsches Ticket

Ich fĂŒr meinen Teil hoffe, dass die Beamten vor Ort den besoffenen Jugendlichen so deutlich wie möglich klar gemacht haben, dass es niemanden interessiert, ob man in die falsche Bahn gesetzt wird und einmal umsteigen muss, nachdem man sich verabredet hat, sich die Birne aufzuweichen und was kaputt zu machen.

Jeder, der an diesem Freitagabend mit dieser Stimmung nach Schriesheim gefahren ist, war „mit dem falschen Ticket“ unterwegs.

Und die Schriesheimer Bevölkerung kann sehr dankbar sein, dass die Polizei dafĂŒr gesorgt hat, dass die Situation vor Ort nicht eskaliert ist und niemand wirklich zu Schaden kam. Den TĂŒreinschlager hat man festgestellt, er wird zur Verantwortung gezogen. Wer noch finanziell (Party-Veranstalter oder Facebook-Einlader) fĂŒr den Einsatz aufkommen muss, wird noch geprĂŒft. Die Besitzer der demolierten Autos haben hoffentlich eine Vollkasko, sonst bleiben sie vermutlich auf dem Schaden sitzen. Alle anderen Autobesitzer sind der Polizei dankbar.

Die friedliche und kĂŒnstlerische Idee des „Flashmobs“ wurde ebenfalls beschĂ€digt, die vielen tollen Möglichkeiten der sozialen Medien ebenso, denn fĂŒr Zeitungen ist alles mit Internet sowieso „igitt“.

Eskalation vs. gute Polizeiarbeit

Die „Eskalation“ hat im Kopf eines Zeitungsschreibers stattgefunden, der journalistische Standards nicht beherrscht, sondern selbst auf Krawall aus ist. Flankiert von einer Zeitung, die an Standards offensichtlich nicht interessiert ist. GewĂŒrzt mit einer (zeitungsredakteursimmanenten) Panikstimmung gegenĂŒber dem Internet. Und der verlorenen Hoffnung, vielleicht irgendeinen blöd-besoffenen Jugendlichen, der eh keine Zeitung liest, fĂŒr die Zeitung zu interessieren.

Es könnte sein, dass die Rhein-Neckar-Zeitung den ein oder anderen Polizisten als Abonnenten verloren hat, der sich solche Berichte „einfach nicht mehr geben muss“.

Dokumentation: Die Berichte in der Rhein-Neckar-Zeitung können Sie hier nachlesen (sofern sie nicht gesperrt werden)

Sorgte die Polizei fĂŒr eine Eskalation?

Mit jeder Bahn kamen mehr Jugendliche?

Wie die Rhein-Neckar-Zeitung „politisch berichtet, können Sie hier nachlesen:

Politische „Berichterstattung“ bei der RNZ

 

 

 

 

Bookmarking-Dienst soll sich in Richtung "Social News" entwickeln

ekaabo ĂŒbernimmt Mister Wong

Die Weinheimer Social Media-Firma ekaabo GmbH wÀchst.

 

Weinheim/Berlin, 09. August 2012. (red/pro) Die ekaabo GmbH, Weinheim, kauft den Bookmark-Anbieter „Mister Wong“ von der construktiv GmbH, Bremen. Nach der Übernahme von Yigg ist das die zweite Acquisition innerhalb kurzer Zeit. „Mister Wong“ gehört zu den meistverlinkten deutschen Webseiten.

Von Hardy Prothmann

Die deutsche Version von „Mister Wong“ hat eine halbe Million Mitglieder. Das Angebot soll nun in das Social Ad-Network „Spreadly“ integriert werden. Ekaabo-Chef Marco Ripanti erklĂ€rt die Vorteile:

Mister Wong und Yigg sind Ă€lter als Facebook und haben zunĂ€chst an Bedeutung verloren. Die kommt aber zurĂŒck, den immer mehr Facebook-Nutzer teilen ihre Links mit anderen, finden diese aber spĂ€ter nicht mehr. Das ist die StĂ€rke unseres Angebots: Wer einen unserer Buttons benutzt, hat seine geposteten Links immer im Überblick.

ekaabo-GrĂŒnder Ripanti erweitert das Social Network mit ZukĂ€ufen. Foto: ekaabo

Einen Haken gibt es bei dieser Strategie: Einer der Buttons, also „Spreadly“, „Mister Wong“ oder „Yigg“ muss vorhanden sein, um diesen „Kreislauf“ zu nutzen. Allerdings bieten selbst große Portale diese Möglichkeit, beispielsweise stellt bild.de sowohl „Mister Wong“ als auch „Yigg“ zum Teilen von Artikeln zur VerfĂŒgung. (Anm. d. Red.: Wir bieten den Spreadly-Button an.)

Gutscheine fĂŒrs Teilen

Marco Ripanti bezeichnet deshalb die Übernahme von Mister Wong „als einen Quantensprung fĂŒr die Effizienz der Social Media-Nutzung“. ZusĂ€tzlich zu Lesezeichen kann man auch Dokumente teilen und einfacher finden als bei Facebook.

Allein 3.000 neue Bookmarks sowie 200 neue Mitglieder kommen nach Angaben des Unternehmens tĂ€glich dazu. Der Online Marketing-Spezialist Phuc Tran wird GeschĂ€ftsfĂŒhrer der neuen „Mister Wong“-Niederlassung in Berlin:

In der Vergangenheit erreichte der Bookmark-Dienst Mister Wong an manchen Tagen bis zu 250.000 Besucher tĂ€glich. Mein Team und ich möchten an diese Zeiten anknĂŒpfen und durch die Hilfe unserer aktiven User das Portal grundlegend modernisieren. Langfristig möchten wir Mister Wong einen Schritt weiter in Richtung „Social News“ entwickeln.

Der gebĂŒrtige Vietnamese Phuc Tran ist GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Mister Wong. Bild: ekaabo

Sowohl Yigg als auch Mister Wong werden zudem ein neues Layout erhalten oder wie Ripanti sagt: „Wir werden das auffrischen.“ Das GeschĂ€ftsmodell des Social Ad-Networks Spreadly funktioniert nach Aussage von Ripanti als „Win-Win“-Modell fĂŒr Seitenbetreiber, die den Button von Mister Wong, YiGG oder Spreadly eingebaut haben, sowie die Internetnutzer, die diese Buttons bedienen und auch die Werbetreibenden, die im Share- oder Bookmark-Fenster einen Deal anbieten. Die Werbetreibenden mieten Kampagnen, diese bieten eine „Deal“. Zum einen ist das eine Werbebotschaft, die in die KanĂ€le Twitter, Facebook, Xing oder LinkedIn geteilt und mit einem Gutschein belohnt wird, wenn Nutzer den Deal weiterempfehlen. Dazu ist man aber nicht verpflichtet.

Die ekaabo GmbH mit Sitz in Weinheim wurde im November 2006 gegrĂŒndet. Investoren sind Marco Ripanti (GeschĂ€ftsfĂŒhrer und GrĂŒnder) und die Artus Capital GmbH & Co. KGaA in Kulmbach. Die YiGG GmbH und die Mister Wong GmbH wurden von der ekaabo GmbH im Juli 2012 ĂŒbernommen. Damit mausert sich Weinheim zu einem wichtigen Standort in Sachen Social-Media.

Der Weinheimer Marco Ripanti ist ein gefragter Social-Media-Experte

Der VisionĂ€r, die Daten, das Öl

Weinheim/Rhein-Neckar, 24. Februar 2012. (red) Marco Ripanti ist Italiener – seine Heimat ist Weinheim. Hier hat er eine kleine Firma aufgebaut, die großes vor hat. Mit „Spreadly“ hat er eine Software entwickelt, die das Zeug hat, ein Marktrenner zu werden. Spreadly funktioniert Ă€hnlich wie der Facebook-Like-Button. Aber Spreadly kann mehr und bietet mehr. Sowohl fĂŒr Unternehmen als auch Nutzer.

Interview: Hardy Prothmann

Marco Ripanti ist Internetunternehmer und Social-Media-Experte. Bild: Ekaabo

Marco Ripanti: UrsprĂŒnglich war spreadly ein von Google aufgekaufter Dienst und entsprach dem heutigen Excel in Google Docs. Damals wurden Write.ly und Spreadly gekauft und in Google Docs umbenannt. Wir suchten was umfassenderes als das Wort Share und sind auf Spread gestoßen und haben Google dann die Domain abgekauft.

Ist sowas teuer zu kaufen?

Ripanti: Ich habe 800 Dollar bezahlt, Dan Siroker, ein Medienberater von PrÀsident Obama, war sehr kooperativ.

Und was ist Spreadly?

Ripanti:
Spreadly erlebt seine dritte und hoffentlich finale Ausbaustufe. Zu Beginn war es ausschließlich ein Analysetool, um Seitenbetreibern beim Thema social sharing zu helfen. Also Zahlen zu Reichweiten zu erhalten. Allerdings war der Start schwer, denn wir waren bei vielen Seitenbetreibern zu frĂŒh – die Leute konnten mit den Daten noch nicht viel anfangen.

Daten sind das neue Öl.

Warum ist das jetzt anders?

Ripanti: Das ist heute noch nicht viel anders. Man spricht bei Daten vom neuen Öl. Je grĂ¶ĂŸer die Unternehmen sind, umso weniger sind sie in der Lage die richtigen SchlĂŒsse aus den Daten zu ziehen, die unsere Software liefert. Viele wollten von uns ein Reporting kaufen – das ist aber nicht unser GeschĂ€ft.

Was ist denn das GeschÀft?

Ripanti: Wir haben den share-Button um eine Funktion erweitert. Eine Empfehlung sollte nicht einfach eine kostenfreie Dienstleistung sein. Derjenige, der etwas teilt, erhĂ€lt dafĂŒr auch ein kleines “Danke-Schön”.

Bezahlte Inhalte

Butter bei die Fische: Wie groß ist klein und was ist ein Danke-schön?

Ripanti: Das Danke-schön kann ein Gutschein von Werbetreibenden sein, die wir acquirieren. Und von den Erlösen, die wir bekommen, geben wir einen Teil an den Seitenbetreiber ab, der den Spreadly-Button nutzt. Das ist eine mögliche zukĂŒnftige Lösung fĂŒr Paid-Content.

Klingt gut, was heißt das konkret? Wie hoch könnten solche Einnahmen sein?

Ripanti: Wir bieten fĂŒr den Werbetreibenden zwei sehr faire Modelle an, weil wir uns auch als logische Alternative zur aussterbenden WĂ€hrung Page-Impressions verstehen. Stattdessen bezahlt der Werbetreibende bei uns nach Reichweite des Empfehlers, also dessen Freunden in den Netzwerken. Beispiel: Jemand, der tausend Freunde hat, shart ĂŒber den Spreadly-Button einen Artikel. DafĂŒr bekommt er 1.000 Mal 0,003 Cent, also 3 Euro. Je mehr Reichweite ein Besucher hat, umso besser fĂŒr den Seitenbetreiber – die Besucher mit ordentlicher Reichweite bekommen Gutscheine oder andere Danke-Schöns.

Wie unterscheidet sich das vom Facebook-Like-Button und der damit verbundenen Datenschutz-Kritik?

Ripanti: Das wichtigste dĂŒrfte sein, dass keine Information an uns ĂŒbermittelt wird, wenn jemand eine Seite besucht. Wir erfahren erst dann was, wenn er teilt.

Und was sind das fĂŒr Daten?

Ripanti: Demokraphische Daten wie Alter, Familie, Geschlecht, Anzahl der Freunde und die Berechtigung in den Stream zu schreiben, sonst können wir keinen Share abschicken. Das sind Daten, die in Facebook stehen und auf die so gut wie alle dortigen Anwendungen Zugriff haben. Also auch Spieleanbieter.

Ehrzeizige Ziele

Wie viele Spreadly-Seiten gibt es seit dem Start im MĂ€rz 2011?

Ripanti: Gut 1.000. Knapp 40.000 Nutzer, die mindestens einmal ĂŒber den Button geliket haben. Das persönliche, sportliche Ziel ist, die Dienste addthis und sharethis zu vertreiben, die nehmen uns den Platz weg. Wir wĂŒnschen uns aus der Verlagsbranche gerne einen Partner. Ansonsten rechnen wir mindestens mit einer Verdopplung der Seiten 2012 und eine Vervielfachung der Nutzer – wie viele das sind, hĂ€ngt von der Frequenz der Seiten ab.

Wie wie viele Leute arbeiten an Spreadly.

Ripanti: Die GeschĂ€ftsfĂŒhrung, vier feste KrĂ€fte und freie Mitarbeiter.

Wie wichtig ist der Standort Weinheim fĂŒr Ihr Unternehmen?

Ripanti: Im Internet-Business ist jeder Standort gut, der eine ordentliche Internet-Infrastruktur bietet. Weinheim ist fĂŒr mich deshalb so wichtig, weil es meine Heimatstadt ist und ich liebe sie. Ich bin zwar gebĂŒrtiger Italiener, aber ebenso Woinemer – das ist ĂŒbrigens auch mein Skype-Name.

Zur Person:
Marco Ripanti (40) lebt mit seiner Frau in Weinheim und hat drei kleine Kinder. Er hat Wirtschaftskorrespondent gelernt, war dann in der Erwachsenenbildung tÀtig und hat 2001 die Seite dozententeam.de gelauncht, die der VorlÀufer zum dozentenscout.de war, die heute 15.000 Mitglieder hat.
“Ich bin von der beratendenen TĂ€tigkeit in die ausfĂŒhrende gewechselt.” 2006 hat er die Firma Ekaabo mit einem Investment der Börsenmedien AG gegrĂŒndet.

Anm. d. Red.: Auch unsere Redaktion nutzt den Spreadly-Button in den Artikeln. Einfach ausprobieren 🙂

Hohes Ranking

Weinheim ist eine fĂŒhrende Stadt im „Social Web“

Die Stadt Weinheim liegt im Social Web ganz vorne.

 

Weinheim/Rhein-Neckar, 15. Februar 2012. (red/pm) Weinheim liegt unter Deutschlands Kommunen auf Rang 40 in einem aktuellen Ranking, in der Metropolregion auf Rang drei. Fast 4.000 Facebook-Fans hat die Stadt, sie twittert aktiv und nutzt das Netz als Kommunikationsplattform – was fehlt, ist ein moderner Internetauftritt. Der soll aber bis Herbst neu entwickelt sein.

Von Hardy Prothmann

Das ist ein schöner Erfolg fĂŒr das Team um den Pressesprecher Roland Kern:

Die Stadt Weinheim liegt unter den Großen KreisstĂ€dten im Land weit vorne, was seine AktivitĂ€ten im „Social Web“, dem modernen Kommunikationsweg der „Sozialen Netzwerke“, angeht.

Ein aktuelles Ranking von „Pluragraph“, einer Plattform fĂŒr Social-Media-Benchmarking von gemeinnĂŒtzigen Organisationen, Politik, Kultur und Verwaltung, listet die Zweiburgenstadt in einem bundesweiten Vergleich unter 469 Kommunen auf Rang 40.

Auf den ersten PlĂ€tzen schneiden die Groß- und UnistĂ€dte Berlin, Hamburg, Köln, MĂŒnchen und Frankfurt ab. Heidelberg folgt auf Rang sechs, Mannheim auf Rang 17. Weinheim kommt in der Metropolregion Rhein-Neckar auf Platz 3 und auf Rang sieben in ganz Baden-WĂŒrttemberg (hinter Heidelberg, Karlsruhe, Stuttgart, Reutlingen, Konstanz am Bodensee und Mannheim).

Unter allen Institutionen Behörden und Parteien im Lande, rangiert Weinheim auf Rang 26. Zum Vergleich, MinisterprĂ€sisent Wilfried Kretschmann liegt auf Platz 16, die Piratenpartei Baden-WĂŒrttemberg aber hinter der Zweiburgenstadt auf Platz 27.

Der Erfolg kommt nicht von ungefĂ€hr: Die Kommunikation wird durch einen ausgebildeten Journalisten geleistet, der die neuen Medien in die „klassische“ Pressearbeit ĂŒbernommen hat und sich dabei durch einen weiteren Experten unterstĂŒtzen lĂ€sst: Marco Ripanti ist ein Social Web-Experte und arbeitet seit zwei Jahren ehrenamtlich am Social Media-Angebot der Stadt mit. Ripantis Firma „Ekaabo“ und das Projekt „Spreadly“ sitzen in Weinheim (wir nutzen ĂŒbrigens Spreadly ebenfalls als Partner – siehe oben den Button).

Weinheim betreibt einen Twitter-Kanal (http://twitter.com/weinheim) und mit hohem Tempo eine Facebook-Seite (www.facebook.com/weinheim). 3965 so genannter „Fans“ beobachten darauf Ereignisse und Entwicklungen in Weinheim, lassen sich regelmĂ€ĂŸig mit Infos und Nachrichten versorgen und bringen sich – ganz im Sinne des „Social Web“ – selbst in die Diskussionen ein.

Auch unsere Redaktion nutzt die Facebook-Seite von Weinheim, um zu schauen, wofĂŒr sich die Fans interessieren, was sie zu verschiedenen Themen kommentieren. Diese Art von vernetztem Dialog ist lĂ€ngst kein Experiment mehr, sondern Ausweis einer modernen Kommunikationkultur. Roland Kern beschreibt ein Beispiel:

In den letzten Tagen tauschte sich die „Community“ zum Beispiel darĂŒber aus, ob es gefĂ€hrlich ist, den zugefrorenen Waidsee zu betreten. Ein Weinheim-Fan stellte historische Bilder ein, darauf kann man jetzt bekannte Weinheimer in den 50er Jahren markieren. Es gibt Tipps zu Veranstaltungen und aktuelle Hinweise, immer wieder auch Fotos und Filme, oftmals bereits wĂ€hrend der Veranstaltung selbst. Die Weinheimer Facebook-Seite erneuert sich fast permanent.

Die Facebook-Seite steht allen Nutzern offen – sie können frei kommentieren. Und das lĂ€uft weitestgehend „stressfrei“ – die Administratoren greifen nur ein, wenn jemand aus der Reihe tanzt, was aber nur selten vorkommt.

In der Stadtverwaltung werden mittlerweile Administratoren-Funktionen auch vom KulturbĂŒro, der EDV-Abteilung, dem Stadt- und Tourismusmarketing und dem Stadtjugendring ausgeĂŒbt. Eifrige Partner sind zum Beispiel die Freiwillige Feuerwehr, die Stadtbibliothek, Job Central und die Volkshochschule.

„Facebook ist in einer sich rasant verĂ€ndernden Medienlandschaft fĂŒr Kommunen heute ein faszinierendes Kommunikationsmittel“,

sagt Roland Kern. Die Kooperation mit einem ortsansĂ€ssigen Experten der ersten Stunde sei ein „Erfolgsmodell und ein Vorzeigeprojekt bĂŒrgerschaftlichen Engagements“.

Die fast 4.000 Fans der Weinheimer Facebook-Seite haben wiederum zusammen fast 680.000 Freunde, denen sie Informationen aus Weinheim „teilen“ können – weltweit ĂŒbrigens. Wöchentlich erreicht die Weinheim-Fanpage laut Facebook-Statistik fast 13.0000 Menschen.

Das aktuelle Ranking ist zu finden auf: www.pluragraph.de

Anm. d. Red.: Mit Pressematerial der Stadt Weinheim.

Facebook, Twitter und Co. fĂŒr Unternehmen

Social Media erfolgreich nutzen

Weinheim, 09. Januar 2012. (red/pm) Die Nutzung von sogenannten sozialen Netzwerken (Social Media) wird hochgelobt und ist gleichzeitig umstritten. Diese Netzwerke werden am 17. Januar im NH-Hotel Weinheim Thema eines Vortrages von Kati-Schmitt-StuhltrÀger sein. Die Referentin wird den Teilnehmern an diesem Abend Twitter, Facebook, Google+ und XING genauer vorstellen.

Information des Vereins Netzwerkfrauen Weinheim e.V.:

„Am 17.1.2012 wird Kati Schmitt-StuhltrĂ€ger bei ihrem Vortrag im NH-Hotel Weinheim die Sozialen Netzwerke Twitter, Facebook, Google+ und XING unter die Lupe nehmen. Denn Unternehmen stellen sich immer hĂ€ufiger die Fragen: Wie können die sogenannten Social Media fĂŒr die Firma genutzt werden? Wo liegen Chancen und Risiken? Welche der Plattformen passt zu unserer Zielgruppe?

Andere zweifeln: Was sind das ĂŒberhaupt fĂŒr Leute, die sich in diesen Netzwerken tummeln? Ist es nicht ein zu großer Aufwand, eine PrĂ€senz etwa auf Facebook so zu betreiben, dass sie auch „etwas bringt“? Ganz klar ist: Die VerĂ€nderungen im Kommunikationsverhalten aller Marktteilnehmer, seien es nun Kunden, GeschĂ€ftspartner oder Wettbewerber, erfordern ein Umdenken bei Marketing, Werbung und Vertrieb.

All dies erinnert an die Begeisterung, aber auch an die Bedenken, als das Internet auch außerhalb von Wissenschaft und Großunternehmen an Bedeutung gewann. Heute gehört der Internetauftritt mit eigener Website ganz selbstverstĂ€ndlich zur Standardausstattung eines Unternehmens, ganz so wie die Visitenkarte und das Firmenschild. Bei Social Media erwarten Trendforscher eine Ă€hnliche Entwicklung.

Die Netzwerkfrauen Weinheim freuen sich auf einen informativen Vortrag zu einem hochaktuellen Thema und laden Mitglieder und Interessierte herzlich ein.“

Vortrag: Social Media – Wie Sie soziale Netzwerke erfolgreich fĂŒr Ihr Unternehmen nutzen

Referentin: Kati Schmitt-StuhltrÀger, Wortmarketing & Training

Wann/Wo: 17.1.2012, 19.30 Uhr, NH-Hotel Weinheim, Breslauer Straße 52, 69469 Weinheim

Kostenbeitrag: fĂŒr Nichtmitglieder des Vereins Netzwerkfrauen Weinheim 10,- Euro

Informationen zum Verein:
www.netzwerkfrauen-weinheim.de

Ansprechpartner: Susanne Rienecker, info@netzwerkfrauen-weinheim.de, Telefon: 06201 – 398 830

Das Medienblog pushthebutton.de rangiert unter den 50 Top-Blogs

Heddesheim, 18. September 2011. (red) Der Dienst Virato.de hat die Top-50-Blogs in Deutschland nach dem SMQ-Index veröffentlicht. SMQ- (Social-Media-Quotient) ist die durchschnittliche Social-Media-Verbreitung (Facebook, Twitter) pro Artikel/Blogbeitrag einer Quelle.

„Diese Top 50 zeigen somit deutsche Blogs (oder blogĂ€hnliche Websites) an, die sehr beliebt sind und deren Content sehr oft von Usern ĂŒber soziale Netzwerke geshared wird. Andere bekannte Blogs, die man evtl. auch unter diesen Top 50 erwarten könnte, haben wahrscheinlich einen niedrigeren SMQ, da sie auch Artikel publizieren, die nicht so oft geshared werden und somit den Durchschnitt fĂŒr die jeweilige Quelle herunterziehen“, schreibt Virato.de.

Das Blog pushthebutton.de des Journalisten Hardy Prothmann liegt deutschlandweit auf Platz 32, eingebettet zwischen dem lawblog.de von Udo Vetter, der dieses Jahr den Grimmepreis gewonnen hat und Ulrike Langer mit medialdigital.de, einer der renommiertesten Medienjournalistinnen in Deutschland. Auf Platz eins liegt der-postillon.com, Platz zwei belegt der Blog von Extra3 (NDR) und Platz drei das Nachrichtenportal gulli.com.

Hardy Prothmann betreibt sein Medienblog seit 2010, frĂŒher bei posterous.com, seit FrĂŒhjahr 2011 als eigenstĂ€ndiges Blog. Die eingesetzte Software ist WordPress, das angepasste Theme „Magazine Premium“ des kanadischen Entwicklers C. Bavota.

Vor allem die medienkritischen BeitrĂ€ge in Bezug auf Zeitungen werden in der Branche intensiv diskutiert und sich mehrfach von bildblog.de empfohlen worden. Zuletzt sorgte ein Artikel ĂŒber Leichenbilder des Regionalsenders Rhein-Neckar-Fernsehen fĂŒr großes Aufsehen.

Hardy Prothmann betreibt in Nordbaden und SĂŒdhessen insgesamt sechs Lokalblogs fĂŒr StĂ€dte und Gemeinden sowie das Regionalblog rheinneckarblog.de. Bundesweit findet sein Projekt große Beachtung und ist schon dutzendfach nachgeahmt worden. Im Dezember 2009 wurde er von der grĂ¶ĂŸten unabhĂ€ngigen Fachzeitschrift fĂŒr Journalisten unter die Top 100 auf Platz 3 in der Kategorie „Regionales“ gewĂ€hlt.

Zusammen mit dem Gmunder Kollegen Peter Posztos (tegernseerstimme.de) grĂŒndet er zur Zeit das Unternehmen istlokal.de, das Lokaljournalisten bei ihrer Arbeit unterstĂŒtzen wird. Die Beratungsgebiete sind Journalismus, Vermarktung, Technik und Recht. Im Netzwerk von istlokal.de befinden sich zur Zeit rund 70 lokale und regionale Internetzeitungen und Blogs, darunter die prenzlauerberg-nachrichten.de, regensburg-digital.de, ruhrbarone.de und pottblog.de.

Auszug aus der Top-50-Liste des Social Media Quotient (SMQ) bei virato.de

 

Dokumentation: Streit um Twitter & co – oder die Angst vor der Transparenz und Meinungsfreiheit

Guten Tag!

Heddesheim/Rhein-Neckar, 25. Februar 2011. Der Heddesheimer BĂŒrgermeister Michael Kessler, die CDU, die SPD und die FDP haben ein Problem mit dem „Verhalten“ des partei- und fraktionsfreien Gemeinderats Hardy Prothmann. Der Vorwurf: Durch „Twittern“ missachte GR Prothmann den Rat. Der Streit um Twitter & co ist nicht auf Heddesheim begrenzt.

In Heddesheim wurde der partei- und fraktionsfreie Gemeinderat Hardy Prothmann in der Gemeinderatssitzung vom 24. Februar 2011 per Mehrheitsbeschluss von BĂŒrgermeister Michael Kessler sowie den CDU-, SPD- und FDP-Fraktionen aus der Sitzung ausgeschlossen und vom BĂŒrgermeister des Saales verwiesen.

Der erste genannte Grund: Der Gemeinderat Prothmann habe getwittert und damit den Rat angeblich missachtet. Der zweite genannte Grund: Der Gemeinderat Prothmann habe angeblich den BĂŒrgermeister beleidigt.

Gemeinderat Prothmann verwahrte sich gegen beide Unterstellungen und hat noch am selben Abend Beschwerde beim Kommunalrechtsamt eingereicht. Die Beschwerde, weitere Dokumentationen und Berichte zum Thema lesen Sie auf dem heddesheimblog.de.

In Augsburg gab es Ende 2009 Zoff ums Twittern. Erst im Sommer 2010 wurde es wieder erlaubt. Quelle: Augsburger Allgemeine

Der „Streit“ um den „Anstand“ zwischen konservativen BĂŒrgermeistern, ihren jeweiligen „Rats-Mehrheiten“ und progressiven GemeinderĂ€ten wird landauf, landab gefĂŒhrt. Im Kern geht es um die Kontrolle der „Deutungshoheit“. Einzelne GemeinderĂ€te oder kleine Fraktionen sollen sich der „Mehrheit“ unterordnen. Meinungsfreiheit ist dabei eher ein gering geachtetes Gut.

Wutentbrannte Reaktion

Am 18. Dezember 2009 berichtet beispielsweise die Augsburger Allgemeine Zeitung unter der Überschrift: „Debatte um Kommunikationsdienst – Ärger um Twitter-Nachrichten aus dem Augsburger Stadtrat“ ĂŒber den damals 26-jĂ€hrigen Stadtrat Christian Moravcik (GrĂŒne). Moravcik hatte getwittert und andere StadtrĂ€te fĂŒhlten sich dadurch angeblich „gestört“.

Lange Zeit allerdings nicht – es war laut Bericht „seit Monaten bekannt“, dass der junge Mann den Internet-Dienst nutzt. Doch bei einer Sitzung verfolgte eine CSU-StadtrĂ€tin am Notebook, was der „Kollege“ denn da so an Nachrichten verbreitet.

Eine Bemerkung ĂŒber den CSU-Fraktionschef fĂŒhrte zum Eklat. Die Augsburger Allgemeine, ebenfalls eher eine konservative Zeitung, berichtete: „KrĂ€nzle reagierte wutentbrannt.“

Es folgten monatelange Diskussionen um ein Verbot und schließlich eine „Selbstverpflichtung“, wie Twitter zu benutzen sei. Die Augsburger Allgemeine berichtet am 24. August 2010: „Augsburger Stadtrat: Twittern wieder erlaubt.

Die ThĂŒringische „Goethe- und UniversitĂ€tsstadt“ Ilemnau (rund 26.000 Einwohner) ist da weiter. Sie achtet die Meinungfreiheit.

Hier ist Twittern sogar ins Ortsrecht aufgenommen worden.

In Ilmenau ist Twittern per Ortsrecht erlaubt

In der „GeschĂ€ftsordnung fĂŒr den Stadtrat und die AusschĂŒsse sowie die OrtsteilrĂ€te der Stadt Ilmenau vom 5. November 2009“ heißt es unter Paragraf 3 „Öffentlichkeit der Sitzungen“:

„(5) Tonbandaufzeichnungen sowie Filmaufnahmen durch Dritte sind nur mit einstimmiger
Zustimmung des Stadtrates zulĂ€ssig. Die Zustimmung gilt als erteilt fĂŒr Fotoaufnahmen,
wenn sie durch Journalisten vom Presseplatz aus erfolgen.
(6) Elektronische Informationen aus der öffentlichen Sitzung (z. B. Twittern) heraus sind
erlaubt. Dies gilt nicht fĂŒr die nichtöffentliche Sitzung. Nur derjenige, der die elektronische
Information in das Internet eingibt, ist fĂŒr die Rechtsfolgen der Verbreitung der
elektronischen Kurzinformation verantwortlich.“

Dort darf also die Presse sogar vom Platz aus fotografieren und bei Zustimmung des Stadtrates sogar filmen oder Tonbandaufnahmen machen.

In Weinheim ist die CDU Vorreiter

Im Weinheimer Gemeinderat gibt es ebenfalls StadtrÀte, die sich sozialer Netzwerke bedienen, darunter mindestens ein Stadtrat der CDU.

Die StĂ€dte Ladenburg und Weinheim sowie die Gemeinde Hirschberg, ĂŒber die unsere Redaktion auch berichtet, sind darĂŒber informiert, dass wir vom Pressetisch aus wĂ€hrend der Sitzung twittern, EintrĂ€ge bei Facebook vornehmen und sogar aus der Sitzung heraus nach Beschlussfassung Artikel sofort veröffentlichen.

Die GemeinderĂ€te und BĂŒrgermeister dieser Kommunen haben nichts dagegen einzuwenden und verhalten sich in dieser Hinsicht vorbildlich in bezug auf Meinungsfreiheit und Transparenz.

Verboten sind dort wie in vielen GemeinderĂ€te Ton-, Film- und Fotoaufnahmen, außer, sie werden ausdrĂŒcklich gebilligt.

In Heddesheim lĂ€sst der BĂŒrgermeister „observieren“

In Heddesheim hingegen rĂŒgte der BĂŒrgermeister Michael Kessler den partei- und fraktionsfreien Gemeinderat Hardy Prothmann zum wiederholten Male, „Twittern“ sei eine Missachtung des Gemeinderats.

Hier hat Hardy Prothmann einen von "kooptech" Tweet "retweetet", was man am vorgestellten RT erkennt. "kooptech" ist die renommierte IT-Journalistin Christiane Schulzi-Haddouti. Quelle: twitter.com

Der BĂŒrgermeister Kessler lĂ€sst dazu die Twitter-AktivitĂ€t des Gemeindrats Prothmann wĂ€hrend der Sitzung durch Gemeindebeamte beobachten. Die Arbeitsanweisung scheint klar zu sein. Sobald eine Nachricht auftaucht, in die man aus Sicht der Verwaltung eine „Missachtung“ hineininterpretieren kann, unterbricht der BĂŒrgermeister die Sitzung, um eine „Stellungnahme“ vorzunehmen.

Die Frage, inwieweit es sich um eine Missachtung des Gemeinderats durch die Verwaltungsmitarbeiter und den BĂŒrgermeisters handelt, wenn diese wĂ€hrend der Sitzung im Internet Twittermeldungen lesen, ist in der Sitzung vom 24. Febraur 2011 nicht geklĂ€rt worden.

Angst vor „Kontrollverlust“

Der Hintergrund fĂŒr Auseinandersetzungen in Augsburg, Heddesheim oder anderswo ist sicherlich mit der Angst vor „Kontrollverlust“ zu begrĂŒnden.

Obwohl es sich um öffentliche Gemeinderatssitzungen handelt, war man es lange gewohnt, dass sich die Fraktionen und Verwaltungen im Vorfeld der Sitzungen absprechen. Man kann das auch „Hinterzimmerdemokratie“ nennen oder „Gemauschel“ oder wie auch immer.

Die wenigen BĂŒrger, die bei solchen Sitzungen anwesend sind, erhalten keine Hintergrundinformationen, erleben keine tatsĂ€chliche Debatte. Die „Öffentlichkeit“ wird im Nachgang hĂ€ufig ĂŒber Monopolzeitungen informiert. Politikverdrossenheit ist da vorprogrammiert.

Eigene Meinungen und Sichtweisen und eine zeitnahe Verbreitung (ver-)stören da viele „Traditionalisten“, die sich weder einer kritischen Öffentlichkeit und schon gar nicht kritischen Gemeinderatsmitgliedern, die alle demokratisch gewĂ€hlt wurden, stellen wollen.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das heddesheimblog

Anmerkung der Reaktion:
Hardy Prothmann ist verantwortlich fĂŒr das heddesheimblog und ehrenamtlicher, partei- und fraktionsfreier Gemeinderat in Heddesheim.

In eigener Sache: Nutzen Sie Gravatare fĂŒr die Kommentare


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 21. Januar 2011. Haben Sie schon die „Bildchen“ in den Kommentaren bemerkt? Wenn Sie hier oder auf anderen Websites einen Kommentar schreiben, erscheinen automatisch generierte Zufallsbilder, so genannte Gravatare. Sie können aber auch Ihr eigenes Bild oder eine eigene Grafik anzeigen lassen. Das ist ganz einfach einzustellen und natĂŒrlich kostenlos.

Das Wort Gravatar ist ein Kunstwort fĂŒr „Globally Recognized Avatar“, also einem weltweit wiedererkenbaren „Avatar“. Und ein „Avatar“ ist ein „virtuelle Darstellung“ einer echten Person (siehe auch wikipedia).

Unter der Webadresse http://de.gravatar.com/ können Sie einen solchen „Gravatar“ fĂŒr sich erstellen. Dazu melden Sie sich mit einer email-Adresse an. Sie erhalten daraufhin eine „Verifizierungsemail“, die Sie bestĂ€tigen mĂŒssen.

Wir nutzen als Gravatar unser Logo, dass Sie rechts sehen können.

Danach können Sie sich einloggen und zu der email-Adresse ein Foto, Ihr Firmenlog oder Vereinsbild oder eine Grafik hochladen. Außerdem können Sie weitere email eingeben und diese mit demselben Symbol verbinden oder auch mit anderen. Sie haben freie Hand und können die Bilddateien auch jederzeit wieder Ă€ndern.

Schreiben Sie nun einen Kommentar, schaut unsere Blogsoftware bei gravatar.com nach, ob zu der angegebenen email eine Grafik hinterlegt ist. Ist das der Fall, wird diese automatisch ĂŒbertragen.

Das ist ein schöner Service, um eigene Kommentare zu „individualisieren“. Außerdem können Leser Ihre Kommentare anhand des Bildes schneller identifizieren.

Also, los gehts – erstellen Sie sich Ihren persönlichen Gravatar, der fortan ĂŒberall erscheint, wo Sie einen Kommentar hinterlassen. NatĂŒrlich nur, wenn die Website das zulĂ€sst.

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das rheinneckarblog