Donnerstag, 21. September 2017

Seit vier Jahren PflegestĂŒtzpunkt in Weinheim

Beratung und UnterstĂŒtzung rund um die Pflege

Weinheim, 14. August 2014. (red/pm) Mittlerweile gibt es den PflegestĂŒtzpunkt des Rhein- Neckar- Kreises in Weinheim seit fast vier Jahren. Ratsuchende erhalten dort unabhĂ€ngige, umfassende und kostenfreie Beratung rund um das Thema Pflege- und UnterstĂŒtzungsbedarf. [Weiterlesen…]

Neuauflage: Informationen fĂŒr MĂŒtter und VĂ€ter

Rhein-Neckar/Stuttgart, 24. Februar 2012. (red/pm) Sozialministerin Katrin Altpeter stellte heute die komplett ĂŒberarbeitete Neuauflage der BroschĂŒre „Informationen fĂŒr MĂŒtter und VĂ€ter“ vor. Der praktische Ratgeber kann ĂŒber das Ministerium bestellt werden, wird ĂŒber die RathĂ€user und das Landratsamt angeboten.

Information des Sozialministeriums:

„Altpeter sagte: „Das GlĂŒck, das Kinder geben, kann von nichts und niemandem ersetzt werden. Doch glĂŒckliche Kinder brauchen Eltern, die sie auf ihrem Weg zu eigenverantwortlichen Mitgliedern unserer Gesellschaft begleiten, ermuntern und ihnen Vorbild sind.“ Eltern sollten Kindern Halt geben, ohne sie unnötig einzuengen oder ihnen dabei ihre Freiheit zu nehmen. „Wir möchten Familien auf diesem Weg unterstĂŒtzen und stellen ihnen diese hilfreiche BroschĂŒre als praktischen Wegweiser zur VerfĂŒgung“, so die Ministerin.

Die BroschĂŒre „Informationen fĂŒr MĂŒtter und VĂ€ter“ gibt in ihrer 14. Auflage einen umfassenden Überblick ĂŒber die Leistungen und unterstĂŒtzenden Angebote fĂŒr Familien in Baden-WĂŒrttemberg. So finden sich Informationen beispielsweise zu Mutterschutz, Elternzeit, Kinderbetreuung, steuerlichen Erleichterungen und Bewertung der Erziehungszeiten in der Rentenversicherung. Ebenso sind Informationen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Wohnraumförderung oder Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung enthalten. Neu aufgenommen wurden in die 144 Seiten umfassende BroschĂŒre unter anderem AusfĂŒhrungen zur Hebammenhilfe und zur Vorbeugung von Suchterkrankungen.

Ein umfassender Adressteil der Familienbildungseinrichtungen, der Familien- und FrauenverbĂ€nde, WohlfahrtsverbĂ€nde, Schwangerschaftskonflikt- und Er-ziehungsberatungsstellen, Frauen- und KinderschutzhĂ€user sowie der Kontaktstellen „Frau und Beruf“ erleichtert es den Familien, die nĂ€chstgelegenen Beratungsstellen zu finden. Außerdem sind die FamilienferienstĂ€tten in Baden-WĂŒrttemberg mit Foto enthalten sowie eine „Checkliste Geburt“ und die wichtigsten Notrufnummern.

Die BroschĂŒre wurde unter anderem an die BĂŒrgermeisterĂ€mter und die LandratsĂ€mter in Baden-WĂŒrttemberg verteilt und wird dort kostenfrei an die Familien abgegeben.

Hinweis fĂŒr die Redaktionen:

Die BroschĂŒre kann auch in grĂ¶ĂŸerer StĂŒckzahl – zur weiteren Verbreitung – direkt bestellt werden beim:

Ministerium fĂŒr Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-WĂŒrttemberg, BroschĂŒrenstelle, Schellingstr. 15, 70174 Stuttgart, Fax: 07 11/ 1 23-3 99, E-Mail: poststelle@sm.bwl.de.

Im Internet kann die BroschĂŒre unter www.sozialministerium-bw.de (Rubrik „Publikationen“ > „Familie und Kinder“) als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Usutu-Virus bei vier toten Amseln nachgewiesen


Vor allem drosselartige Vögel wie die Amsel sind vom Usutu-Virus bedroht und zahlreich verendet. Bild: Andreas Trepte, www.photo-natur.de, CC BY-SA 2.5

Rhein-Neckar/Dossenheim/Mannheim, 15. September 2011. (red/pm) Im Stadtgebiet Mannheim und in Dossenheim wurde bei vier toten Amseln erstmals das Usutu-Virus in Baden-WĂŒrttemberg nachgewiesen“, teilten das fĂŒr Tiergesundheit zustĂ€ndige Ministerium fĂŒr LĂ€ndlichen Raum und Verbraucherschutz und das Ministerium fĂŒr Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren mit. Der Krankheitserreger ist bei vier aus Baden-WĂŒrttemberg stammenden Proben nachgewiesen worden.

Sozialministerium und Verbraucherschutzministerium betonten, dass es keinen „Grund zur Beunruhigung“ gebe. Man solle allerdings den „ungeschĂŒtzten Kontakt zu Wildvögeln vermeiden“.

Wir hatten bereits Anfang August einen Appell des Heddesheimer Vogelexperten Kurt Klemm veröffentlicht, der die Bevölkerung gebeten hat, dringend FutterplÀtze und TrÀnken zu entfernen, weil sich die Tiere dort infizieren könnten. Insbesondere seien Amsel betroffen.

„Bereits im vergangenen Jahr war der Erreger in StechmĂŒcken im Rhein-Neckar-Raum gefunden worden. „Damit ist das Virus in der Umwelt prĂ€sent. Deshalb ist weiterhin Vorsicht geboten. Tote Vögel sollten – wie sonst auch – nicht mit bloßen HĂ€nden berĂŒhrt werden. Zur Beunruhigung besteht jedoch kein Anlass, da in Europa bisher nur vereinzelt Erkrankungen beim Menschen nachgewiesen wurden. Außerdem verlĂ€uft die Erkrankung in der Regel milde und Ă€ußert sich durch Fieber und Hauterscheinungen“, erklĂ€rte das Sozialministerium.

Das Usutu -Virus (USUV) ist ein Tropenvirus, das durch StechmĂŒcken ĂŒbertragen wird und in erster Linie Erkrankungen und TodesfĂ€lle bei Amseln und anderen Wildvögeln verursacht. Nach seinem erstmaligen Auftreten in Österreich im Jahr 2001 gab es dort ein großes Vogelsterben. Bis dahin war das Virus nur in Afrika nachgewiesen worden. Aus Österreich ist bekannt, dass die Wildvögel nach einer gewissen Zeit eine Schutz gegen das Virus ausbilden. Der Erreger war am Mittwoch (14. September) bei einer toten Amsel auch im hessischen Birkenau nachgewiesen worden“, so die Ministerien.

Auf der Internetseite des Sozialministerium sind Adresse genannt, bei denen man tote Vögel abgeben kann.