Samstag, 23. September 2017

Weinheimer Energietag am 28. September

Energie, die (wieder mal) bewegt

Weinheim, 14. August 2014. (red/pm) „Energie, die bewegt“. So lautet erneut das Motto des diesjĂ€hrigen Weinheimer Energietages; er findet am Sonntag, 28. September von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr wieder auf dem großzĂŒgigen AußengelĂ€nde des Autohauses Sporer in LĂŒtzelsachsen an der B3 statt – und bezieht auch wieder Neuheiten aus dem angrenzenden Neubaugebiet „LĂŒtzelsachsen Ebene“ mit ein. [Weiterlesen…]

+++Eil+++ EU-Kommission befĂŒrchtet Nachteile fĂŒr kleine und mittlere Unternehmen - angeblich kein Problem in Baden-WĂŒrttemberg

Kein Scherz! SEPA-Umstellung soll um sechs Monate verlÀngert werden

BrĂŒssel/Rhein-Neckar, 09. Januar 2013. (red/ld) Gut drei Wochen vor Auslaufen der Frist zur Umstellung auf das SEPA-Format zum EU-weit einheitlichen elektronischen Zahlungsverkehr hat die EuropĂ€ische Kommission heute vollkommen ĂŒberraschend einen Änderungsvorschlag eingebracht, nach dem die Übergangsfrist fĂŒr Unternehmen, öffentliche Stellen und Vereine um sechs Monate verlĂ€ngert werden soll – auf den 01. August 2014. Zu wenige vor allem kleine und mittlere Unternehmen hĂ€tten bisher auf das neue Format umgestellt. [Weiterlesen…]

Skateranlage wird unterhalb der BarbarabrĂŒcke realisiert

Ollies und Nollies in Weinheim

Bau Skateranlage

Wo aktuell nur die „Miniramp“ steht, soll in naher Zukunft ein ganzer Park entstehen. Foto: Stadt Weinheim

 

 

Weinheim, 06. August 2013. (red/pm) Nach 15 Jahren Warten kann der Skatepark gebaut werden. Insgesamt werden 30.000 Euro in die Skateranlage investiert, deren Bau unterhalb der BarbarabrĂŒcke realisiert wird. [Weiterlesen…]

Im Herbst tauscht das GrĂŒnflĂ€chenamt einige BĂ€ume aus – Spenden willkommen

Wer will einen eigenen Stadtbaum?

Bernhard von Hirschheydt kĂŒmmert sich um das Wohlergehen der StadtbĂ€ume

Weinheim, 24. September 2012. (red/pm) Die meisten Standorte hat Bernhard von Hirschheydt schon im Kopf. Am Schlossberg wird ein neuer Amberbaum gepflanzt, An der Westtangente/Ecke Breslauer Straße werden es drei MandelbĂ€ume sein, die im FrĂŒhjahr toll blĂŒhen. Das Heisenberg-Gymasium bekommt unter anderem einen neuen Tulpenbaum und die Dietrich-Bonhoeffer-Schule eine Winterlinde. Der stĂ€dtische Gartenbaumeister und geprĂŒfte Baumkontrolleur wĂ€hlt die Baumarten nicht zufĂ€llig aus, sondern wĂ€gt ab, welcher Standort zu welchem Baum am besten passt – ihm Gesundheit und lange Lebensdauer ermöglicht.

Information der Stadt Weinheim:

„In den nĂ€chsten Wochen ab 1. Oktober herrscht in seinem Arbeitsgebiet wieder Hochbetrieb. Die Stadt tauscht einige BĂ€ume im Stadtgebiet aus, denn rund ein Dutzend teilweise markanter StĂ€mme mĂŒssen ersetzt werden. „Das lĂ€sst sich nicht vermeiden“, erklĂ€rt von Hirschheydt. GrundsĂ€tzlich haben StadtbĂ€ume keine so hohe Lebenszeit wie BĂ€ume im Wald oder in der freien Natur; dafĂŒr genĂŒgt oft die StandortqualitĂ€t nicht. Dennoch seien StadtbĂ€ume ein nicht verzichtbarer Teil der LebensqualitĂ€t fĂŒr die Menschen in der Stadt, findet er. Rund 9000 BĂ€ume gibt es in der Weinheimer Stadtgemarkung – die Ortsteile mitgezĂ€hlt. Diese Zahl bleibt seit Jahren ungefĂ€hr gleich, weil das GrĂŒnflĂ€chenamt darauf achtet, dass mindestens so viele BĂ€ume nachgepflanzt wie gefĂ€llt werden. Auch in diesem Jahr. 13 gestandene BĂ€ume stehen jetzt zur FĂ€llung an; sie sind krank, leiden an Pilzbefall oder weisen Mangelerscheinungen auf.

Manche sind auch einfach altersschwach. Wenn ein Stadtbaum krank ist, wird er zum Unfallrisiko, weil tote Äste herabfallen können. Sie mĂŒssen ersetzt werden. Entfernt werden auch etwa zehn JungbĂ€ume; sie sind nicht gut angewachsen. Dieser Zahl stehen im Moment etwa 20 Neupflanzungen entgegen; dafĂŒr stehen dem GrĂŒnflĂ€chenamt im Haushalt rund 20 000 Euro zur VerfĂŒgung. Trotz der kommunalen Finanzlage ist diese Summe seit Jahren etwa gleich hoch geblieben. „Das ist nicht schlecht, aber auch das Mindeste, was war benötigen“, schildert Bernhard von Hirschheydt. Die Stadt hofft nun auf Spenden ihrer BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, die das verbesserte Stadtklima durch noch mehr BĂ€ume zu schĂ€tzen wissen.

Das GrĂŒnflĂ€chenamt hat ermittelt, dass die Pflanzung eines neuen Baums im Schnitt rund 800 Euro kostet. Wer einen Baum fĂŒr diese Summe kostendeckend spenden will, kann sogar Standort und Baumart auswĂ€hlen – die Rahmenbedingungen mĂŒssen freilich stimmen. „Das ist dann ein eigener Baum, der vielleicht an etwas Besonderes erinnert“, beschreibt der stĂ€dtische Baumkontrolleur. Jeder kann aber auch einen anderen beliebigen Betrag spenden, der dann in ein Budget fĂŒr Baumpflanzungen in der Stadt fließt. Spenden können auf das Konto der Stadt bei der Sparkasse Rhein-Neckar-Nord ĂŒberwiesen werden, BLZ 670 505 05, Kontonummer 63 01 55 55, Stichwort „Herbst 2012“. Weitere Infos unter 06201-82 400.“

Runder Tisch Energie versammelte Expertenrunde in Sulzbach

Klima schĂŒtzen und Geld sparen – das geht!

Weinheim, 02. April 2012. (red/pm) Bei einer Veranstaltung des „Runden Tisch Energie“ der Stadt Weinheim im Sulzbacher BĂŒrgersaal referierten mehrere Experten zum Thema „Klima schĂŒtzen und Geld sparen“. Mit Investitionen in moderne Energietechnik und WĂ€rmeisolierung lassen sich nach Ansicht der Experten in 20 Jahren rund 150.000 Euro sparen.

Information der Stadt Weinheim:

„Das sind mal wirklich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Klima schĂŒtzen und Geld sparen.

Das geht, betonten jetzt Experten bei einer Veranstaltung im Sulzbacher BĂŒrgersaal. UnterstĂŒtzt von der Sparkasse Rhein-Neckar-Nord, hatte der „Runde Tisch Energie“ der Stadt Weinheim vor allem Besitzer von HĂ€usern und Wohnungen eingeladen, um Profitipps aus erster Hand zu liefern.

Die RatschlĂ€ge kamen direkt aus der Praxis. Zum Beispiel von Jens Thron, dem GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Weinheimer Firma Franzmann und Sprecher der Weinheimer Innung fĂŒr Heizung und SanitĂ€r.

Er machte eine klare Rechnung auf: Wer in den letzten 15 Jahren keine Modernisierung seiner Heizungsanlage oder Investitionen in DĂ€mmung und Isolierung vorgenommen hat, bezahlt heute mehr als als dreimal so viel Heizkosten wie im Jahr 1995.

„Es gibt Haushalte“, beschrieb Jens Thron, „die hĂ€tten in den letzten 20 Jahren 150 000 Euro sparen können“. In eine neue Heiztechnik und andere Maßnahmen der Energiereduzierung zu investieren sei also bereits eine Frage der „wirtschaftlichen Notwendigkeit“.

Denn auch weiterhin sei wohl mit einer zehnprozentigen Steigerung der Energiekosten pro Jahr zu rechnen – wenn der WohneigentĂŒmer nichts verĂ€ndert. Und dies sei jederzeit möglich, so der Experte, der verschiedene neue Energieformen auffĂŒhrte, bis hin zu einem eigenen kleinen Blockheizkraftwerk. Er kenne Beispiele, so Thron, bei denen mit einem guten Konzept die Energiekosten um die HĂ€lfte reduziert worden sind.

WĂ€hrend er sich dem Thema eher von der effektiven Energieerzeugung nĂ€herte, zeigte Walter Orlik von der Beratungsagentur KliBA auf, wie Energie durch DĂ€mm- und Isoliermaßnahmen eingespart werden kann. Am Beispiel eines „typischen 60er-Jahre-Einfamilienhaus“ und der Aufnahme mit einer WĂ€rmebildkamera verdeutlichte der Energieberater, wie 30 Prozent der HeizwĂ€rme einfach durch Dach und Außenwand verlorengeht.

Es gibt also viele Beispiele, in denen Klimaschutz und Einsparung Hand in Hand gehen. Aus diesen VortrÀgen wurde schon deutlich, dass eine Investition in moderne Energietechnik eine Investition in Ersparnis bedeutet.

Dass es auch zahlreiche „Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten“ fĂŒr energetische Maßnahmen gibt, beleuchtete dann noch Thomas Börsig, der Leiter der Abteilung FörderkreditgeschĂ€ft bei der Landesbank Baden-WĂŒrttemberg im Auftrag der Sparkasse Rhein-Neckar-Nord, die selbst mit Beratern die Veranstaltung besuchte.

So war es vom „Runden Tisch Energie“ gut geplant, dass nach dem Vortragsteil noch Zeit zum direkten GesprĂ€ch eingeplant war.

Info:

Wer Fragen und Anregungen hat zum „Runden Tisch Energie“ der Stadt Weinheim kann sich gerne mit dem Energieteam der Stadt Weinheim in Verbindung setzen, Jutta Ehmsen (06201-82324, j.ehmsen@weinheim.de) oder Manfred Schmitt (06201-82327, m.schmitt@weinheim.de) oder Patrick Walter (06201-82395, p.walter@weinheim.de).“

Sieben Sparkassen-Filialen mit portablen Defibrillatoren ausgestattet

Weinheim wird wiederbelebt

OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard im Einsatz: Herzmassage am Dummy.

Weinheim, 24. November 2011. (red/mh) Ein Defibrillator hĂ€tte den tragischen Tod des „Pony-Manns“ vor einem Jahr verhindert können. Seit kurzem gibt es in den Bankautomatenbereichen der Weinheimer Sparkassen sprachgesteuerte Schockgeber. Ein Jahr zu spĂ€t fĂŒr den „Pony-Mann“, der kurz vor Weihnachten 2010 einen Kreislaufstillstand erlitt und noch vor Ort verstarb. KĂŒnftig soll Menschen mit einem Herzkreislaufstillstand schnell geholfen werden können.

Von Martin Heilmann

Dem Mann in der FußgĂ€ngerzone in Weinheim ist schwindelig. Ein stechender Schmerz fĂ€hrt ihm durch die Brust. Ihm wird schwarz vor Augen. Er geht zu Boden und wird ohnmĂ€chtig. Sein Kreislauf bricht zusammen. Menschen eilen herbei. Helfen. Alarmieren RettungskrĂ€fte. Sie fĂŒhren wiederbelebende Herzmassagen und Beatmung durch. Die Zeit ist knapp. Der Mann ringt mit dem Leben. Der Notarzt trifft ein und hat einen Defibrillator dabei. Das GerĂ€t kommt zum Einsatz. Der elektrische Impuls wird ausgelöst. Einmal. Zweimal. Ein drittes Mal. Zu spĂ€t. Der Mann ist tot.

Das besonders tragische an dem Tod des „Pony-Manns“ vor rund einem Jahr: Es gab einen fĂŒr jedermann zugĂ€nglichen Defibrillator wenige Meter entfernt im BĂŒrgerbĂŒro Weinheim. Aber niemand wusste das. [Weiterlesen…]

Lassen Sie sich nicht „kirre“ machen – der Klau der Kreditkartendaten bei Sony und die Medienhysterie


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 27. April 2011 (red/pm). Am 17. April 2011 haben Hacker das Unternehmen Sony Network Entertainment angegriffen und sind ersten Meldungen zufolge in den Besitz von eventuell 77 Millionen KundendatensĂ€tzen gelangt. Sehr viele Medien berichten nun, dass Playstation-Kunden einen Missbrauch ihrer Kreditkartendaten befĂŒrchten mĂŒssen. Dabei scheint die Lage mehr oder weniger undramatisch – mal abgesehen vom Image-Gau fĂŒr Sony. TatsĂ€chlich sind die Adressdaten der Kunden viel wertvoller und gut zu verkaufen.

Von Hardy Prothmann

Fest steht: Sony Network Entertainment wurde angegriffen. Von Computer-Verbrechern, die sich illegal Zugang zu den Kundendaten des japanischen Unternehmens verschafft haben. Betroffen sind Kunden, die die internetfĂ€hige Spielkonsole Playstation 3 benutzen und KĂ€ufe ĂŒber Kreditkarten vorgenommen haben. Die Konsolen Playstation 1 und 2 sind, weil nicht internetfĂ€hig, nicht betroffen.

Fest steht: Das ist ein enormer Image-Verlust fĂŒr das Unternehmen, weil Kundendaten absolut sensible Daten sind und offenbar kein ausreichender Schutz vorhanden war. Vor allem die Zahl ĂŒberrascht. Denn die Hacker scheinen Zugriff auf eine zentrale Datenbank gehabt zu haben.

Fest steht auch: Es ist eine Schande, dass sich Sony ganze zehn Tage lang nicht geĂ€ußert hat. Gutes Krisen-Management geht anders. Aber spĂ€testens seit Fukushima weiß man, dass von japanischen Unternehmen Transparenz nicht erwartet werden kann.

Hysterische Medienberichte

Die Medien ĂŒberschlagen sich mit Berichten ĂŒber den Skandal und die „möglichen“ Folgen fĂŒr die Kreditkartenkunden, die nun „möglicherweise“ finanzielle SchĂ€den zu befĂŒrchten „haben“.

Hysterische Berichterstattung: Die Chancen, dass Kreditkartenkunden betrĂŒgerische Abbuchungen fĂŒrchten mĂŒssen, sind eher gering.

Tatsache ist: Es gibt bis heute noch keine festgestellten SchĂ€den, zumindest sagt das der Zentrale Kreditausschuss, ein Zusammenschluss aus fĂŒnf Banken- und SparkassenverbĂ€nden.

Mit großer Wahrscheinlichkeit können die Hacker nichts mit den Kreditkartennummern anfangen, weil sie vermutlich nicht im Besitz der PrĂŒfziffern sind: „Die Kreditinstitute sind hier sehr wachsam. Uns liegen keine Informationen vor, dass es zu MissbrĂ€uchen in diesem Zusammenhang gekommen ist“, sagt Dr. Kerstin Altendorf auf unsere Nachfrage.

Der Zentrale Kreditausschuss hat gestern folgende Meldung an die Presse gegeben:

Sony Network Entertainment hat gestern bekannt gegeben, dass bestimmte Services des PlayStation Network sowie Qriocity mittels illegalen und unberechtigten Eingreifens angegriffen wurden. Dabei konnten sich die TÀter offenbar Zugriff auf persönlichen Daten von mehr als 70 Millionen Nutzern
verschaffen. Es ist unklar ob auch Kreditkartendaten ausgespÀht wurden.

Sony Network Entertainment erklĂ€rte, dass es dafĂŒr derzeit zwar keine Anzeichen gĂ€be, dass man diese Möglichkeit aber auch nicht gĂ€nzlich außer
Betracht lassen könne.

Position des Zentralen Kreditausschusses:
Derzeit steht noch nicht fest, ob Kreditkartendaten abhanden gekommen sind.
Kunden der betroffenen Services sollten ihre Kreditkartenrechnungen sorgfĂ€ltig prĂŒfen und bei Unstimmigkeiten unmittelbar das kartenausgebende Institut informieren. FĂŒr etwaige SchĂ€den aus einer möglichen Manipulation im Zusammenhang mit dem Datendiebstahl mĂŒssen die Karteninhaber nicht haften.

Nach unseren Informationen gibt es eine Reihe von Banken, die auf Wunsch der Kunden Kreditkarten kostenfrei neu ausstellen. Wir haben die Sparkasse Rhein-Neckar-Nord und die VR Bank Rhein-Neckar ebenfalls angesprochen, um von dort Informationen zu erhalten. Beide Unternehmen war aber nicht in der Lage, innerhalb von drei bis vier Stunden zurĂŒckzurufen, was schwach ist. (Siehe Protokoll des GesprĂ€chs mit der Sparkasse Rhein-Neckar-Nord)

Immerhin. Am nĂ€chsten Tag hat der Sprecher der Sparkasse, Erich Rathgeber zurĂŒckgerufen: „Wir beobachten das. FĂŒr die Kunden gibt es keinen Grund zur Sorge.“ MissbrauchsfĂ€lle sind keine bekannt.

Kontrolle ja – Umtausch jein

Normalerweise werden dafĂŒr im Mittel 15-20 Euro fĂ€llig. Wer sich sorgt, sollte mit seiner Bank reden und eine Neuausstellung beantragen.

Vermutlich ist dies aber nicht notwendig. Und die „genaue Kontrolle der Abrechnungen“, die nun von Medien empfohlen wird, ist eine absolute SelbstverstĂ€ndlichkeit. NatĂŒrlich sollte man seine Bankbelege immer sorgfĂ€ltig kontrollieren, weil es Fehlbuchen oder Zahlendreher undundund geben kann.

Der Zentrale Kreditausschuss verweist auf umfangreiche PrĂŒfmechanismen: „Die Kunden mĂŒssen sich nicht sorgen, dass sie auf einer betrĂŒgerischen Abbuchung sitzenbleiben, die Kontrollsysteme funktionieren sehr gut und Kunden werden betrĂŒgerische Buchungen ersetzt, falls diese vorkommen sollten.“ Aber selbst nach der AffĂ€re von gestohlenen Kreditkarteninformationen in Spanien Ende 2009 kam es nicht zu den angekĂŒndigten „SchĂ€den“ bei den Kunden – vielmehr waren die Banken geschĂ€digt, die neue Kreditkarten ausgestellt haben, um ihr Image zu waren. Und man kann davon ausgehen, dass die Banken alles tun, um solche SchĂ€den fĂŒr sich zu vermeiden. Dabei dĂŒrften sie sich nĂ€her sein als dem Kunden.

Vertrauen weg

Sorgen muss sich ĂŒberwiegend Sony machen – das Vertrauen ist erstmal weg. Erstens wegen der fehlenden Sicherung und zweitens wegen der fehlenden sofortigen Information. Und je nachdem wie die Geschichte weitergeht und wie viele Kunden ihre Karten tauschen lassen wollen, ist eine Schadensersatzforderung der Banken an Sony abzuwarten.

Die illegal beschafften Daten können aber noch ganz andere Folgen haben – vor allem „nervige“. Je nach QualitĂ€t der Daten sind diese DatensĂ€tze viel eher bares Geld fĂŒr den Adresshandel wert. Man weiß, welche Spiele die Kunden spielen, welche Musik sie hören und Ă€hnliche Informationen. Dazu hat man die Adressen und vielleicht auch UmsĂ€tze? Dazu hat sich Sony nicht geĂ€ußert.

Mega-Raubzug

Jedenfalls reicht der Wert von solchen DatensĂ€tzen von wenigen Cent bis zu 100 Euro, die manche Firma bereit ist, fĂŒr hochqualifizierte Kundendaten zu bezahlen. Denn dann kann man die Werbung und die Ansprache auf den Kunden verfeinern, um mit ihm „ins GeschĂ€ft“ zu kommen. Vielleicht war das das Hauptziel der Hacker.

Rechnet man zehn Euro pro Datensatz, haben die Hacker also einen Wert in Höhe von 770 Millionen Euro gestohlen. Wenn sie nur einen Bruchteil davon verkaufen können, ist das ein Mega-Raubzug. Der von Medien hysterisch angekĂŒndigte „mögliche“ Raubzug auf den Konten der Kunden wird aber „vermutlich“ ausfallen.

Sparkassen-Spende ermöglicht Restaurierung des „StĂŒrmenden Soldaten“

Guten Tag!

Weinheim, 14. Dezember 2010. (pm) Der Stadt Weinheim bleibt ein markantes Denkmal und dem Marktplatz ein Wahrzeichen erhalten: Die Sparkasse Rhein Neckar Nord wird das Denkmal des „StĂŒrmenden Soldaten“ retten und mit einer stattlichen Spende die Restaurierung der 120 Jahre alten Zinkfigur sowie der „Kaiser-Wilhelm-BĂŒste“ finanzieren. Der Vorstand der Sparkasse hat der Stadt die Restaurierung angeboten. Der Gemeinderat soll in seiner nĂ€chsten Sitzung am 15. Dezember ĂŒber die Annahme entscheiden. Die Restaurierung könnte im bis April/Mai 2011 abgeschlossen sein.

Information der Stadt Weinheim:

„Im letzten Monat hatte das Gremium bereits den Grundsatzbeschluss getroffen, das Denkmal zu restaurieren. Nur, damals wusste noch niemand, wer dies bezahlen sollte. Die geschĂ€tzten Kosten werden etwa knapp 40 000 Euro betragen, vor der Zusage der Sparkasse waren gerade einmal 3000 Euro gesammelt.

Wie die Sparkasse jetzt wissen ließ, sei dem Kreditinstitut bewusst, wie wichtig der Stadt Weinheim und ihren BĂŒrgern die Erhaltung des historischen Denkmals ist. Das Denkmal im Ensemble mit dem Marktplatz und der stolzen St. Laurentiuskirche sei ein markanter und gewohnter Anblick fĂŒr die Bewohner aber auch die zahlreichen Besucher der Stadt aus der ganzen Region. Da man zudem auf ein gutes Jahr zurĂŒckblicken könne, sei man gerne bereit, die Restaurierungsgskosten zu ĂŒbernehmen. Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. RĂŒdiger Hauser: „Ohne das Denkmal wĂŒrde am Marktplatz etwas fehlen“

40.000 Euro kostet die Restaurierung des StĂŒrmenden Soldaten voraussichtlich. Die Sparkasse Rhein-Neckar-Nord will das Geld als Spende zur VerfĂŒgung stellen. Bild: Stadt Weinheim

Die denkmalgerechte Restaurierung der Statue wird von der Regensburger Werkstatt der Fachfirma Haber&Brandner ĂŒbernommen. Bis auf weitere 3000 Euro, die der Heimat- und Kerweverein bereits zusammentragen konnte, ĂŒbernimmt die Sparkasse Rhein Neckar Nord die kompletten Kosten. Da die Stadtverwaltung auch ZuschĂŒsse aus Mitteln des Denkmalschutzes in Aussicht hat, ist die RĂŒckkehr des „StĂŒrmenden Kriegers“ fĂŒr die Stadt weitgehend kostenneutral.

OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard bedankte sich gestern beim Vorstand der Sparkasse fĂŒr die GroßzĂŒgigkeit und das Traditionsbewusstsein, das nun dem Weinheimer Stadtbild zugute komme. Er verwies auf weitere gelungene Partnerschaften zwischen der Stadt und dem Bankhaus, unter anderem bei der Wiederherstellung der Historischen Kerwerutsche und – ganz aktuell – bei der Einrichtung des neuen Weststadt-BĂŒrgerbĂŒros. Die Sparkasse nehme ihren öffentlich-rechtlichen Auftrag engagiert und bĂŒrgernah wahr.

Die 700-Kilo-schwere Metallskulptur, fĂŒr die ĂŒbrigens 1890 der Weinheimer MĂŒller Friedrich Wilhelm Goos Modell stand, wird nun in Regensburg fachgerecht restauriert, um mindestens weitere 120 Jahre fit zu sein. Mit einer Installation des neuen alten Denkmals rechnet die Stadt im April oder Mai.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das weinheimblog

Weststadt hat ein BĂŒrgerbĂŒro – dienstags und donnerstags

Guten Tag!

Weinheim, 07. Dezember 2010. (pm) Ein wenig ungewöhnlich ist die Konstruktion schon – aber aus Sicht der BĂŒrgerInnen sicher ein Service. In den RĂ€umen der Sparkasse Rhein-Neckar-Nord in der Königsberger Straße gibt es seit gestern immer dienstags und donnerstags ein Teilzeit-BĂŒrgerbĂŒro.

Information der Stadt Weinheim:

„Monika und Wolfgang Schmitt, WeststĂ€dter vom Scheitel bis zur Sohle, waren die ersten BĂŒrger, die jetzt das nagelneue und erste BĂŒrgerbĂŒro in der Weinheimer Weststadt besuchten. PĂŒnktlich um 14 Uhr – wie angekĂŒndigt und kĂŒnftig jeden Donnerstag – öffnete mit der Filiale der Sparkasse Rhein-Neckar-Nord in der Königsberger Straße auch das neue BĂŒrgerbĂŒro der Stadtverwaltung, das unter demselben Dach untergebracht ist.

Wolfgang Schmitt hat vor zwei Wochen einen neuen Personalausweis beantragt und wollte sich jetzt erkundigen, wann er denn nun das neue Dokument entgegennehmen kann. Es war fĂŒr Nina Kessler und Petra Ziemann, beides erfahrene Mitarbeiterinnen des Weinheimer City-BĂŒrgerbĂŒros, die erste Diensthandlung im neuen BĂŒrgerbĂŒro.

Dienstagvormittag und Donnerstagnachmittag gastiert das BĂŒrgerbĂŒro in den RĂ€umen der Sparkasse. Bild: Stadt Weinheim

Die Auskunft erfolgte unter prominenter Aufsicht: OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard begrĂŒĂŸte die ersten Kunden des Weststadt-BĂŒrgerbĂŒros genauso wie Uli Sonntag, Vorstandsmitglied der Sparkasse Rhein-Neckar-Nord, GeschĂ€ftsgebietsleiter Willi Tremmel, BĂŒrger- und Ordnungsamtschef Markus Böhm sowie Fritz Weber aus dem Vorstand des Weststadtvereins und Stadtrat Carsten Labudda, der im Sommer eine Unterschriftenaktion fĂŒr ein BĂŒrgerbĂŒro organisiert hatte.

Egon Schweinsberg-Kellermann, EDV-Chef im Weinheimer Rathaus, schaltete den beiden Mitarbeiterinnen selbst den Computer an und ĂŒberprĂŒfte, ob alles funktionierte. Es war Maßarbeit.

OB Bernhard bedankte sich bei den Vertretern der Sparkasse, die der Stadt gegen eine Beteiligung an den Nebenkosten zweimal in der Woche einen BĂŒroraum zur VerfĂŒgung stellt. Damit nehme das regionale Bankhaus in vorbildlicher Weise seinen öffentlichen Auftrag wahr, bescheinigte Bernhard.

Er ging auch auf die Diskussionen der letzten Monate ein und bekrĂ€ftigte, dass ein BĂŒrgerbĂŒro an zentraler Stelle fĂŒr die Weststadt mittlerweile eine sehr sinnvolle Einrichtung sei. Denn auch die Menschen im grĂ¶ĂŸten Weinheimer Stadtteil werden Ă€lter und teilweise in ihrer MobilitĂ€t eingeschrĂ€nkt, so dass auch in der Weststadt die Erfordernis von ZentralitĂ€t wachse.

Vor zwei Jahren habe die Stadt dieser Entwicklung mit der Förderung des „Bonus-Marktes“ als Nahversorger inmitten der Weststadt schon einmal Rechnung getragen, nun folge die Eröffnung des BĂŒrgerbĂŒros als zweiter Schritt im Konzept. Der technische Fortschritt und die innovative EDV-Abteilung des Rathauses habe nunmehr auch eine kostengĂŒnstige Realisierung ermöglicht.

Personell soll das neue WeststadtbĂŒro, wie Amtsleiter Böhm erlĂ€uterte, kostenneutral betrieben werden. FĂŒr die neuen Weststadt-Öffnungszeiten (Dienstag 9 Uhr bis 12 Uhr und Donnerstag 14 Uhr bis 17 Uhr) werden die Öffnungzeiten des BĂŒrgerbĂŒros in der neuen Weinheim Galerie am Freitagmittag reduziert.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
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