Freitag, 24. November 2017

Mindestens fĂŒnf Euro fĂŒr ein sauberes Auto

Kinderfeuerwehr kĂŒmmert sich um die AutowĂ€sche

Weinheim, 03. Mai 2014. (red/pm) „Wasser marsch!“, heißt es am Samstagmorgen am FeuerwehrgerĂ€tehaus in Oberflockenbach. Von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr veranstaltet die Kinderfeuerwehr Oberflockenbach eine „car wash“ Aktion. Ab einer Spende von fĂŒnf Euro kĂŒmmert sich die Kinderfeuerwehr um die AutowĂ€sche.

Inormation der Feuerwehr Weinheim:

„WĂ€hrend der WĂ€sche können die Autofahrer sich um 12:00 Uhr eine Showtanzeinlage der Gruppe „The Diamonds“ anschauen oder sich von der Feuerwehr bewirten lassen. Der Erlös geht der neugegrĂŒndeten Kinderfeuerwehr der Feuerwehr Weinheim Abteilung Oberflockenbach zu Gute.

Die Feuerwehr findet man im Ortsteil Oberflockenbach in der Großsachsener Str. 56.“

2.160 Euro fĂŒr neue Stele

Spende fĂŒr Bas Greth und Vetter Philipp

Weinheim, 20. MĂ€rz 2014. (red/ld) Auf dem Windeckplatz gab es ein Bronzeschild mit ErlĂ€uterungen zu den beiden Figuren Bas Greth und Vetter Philip – allerdings war es schlecht platziert und schwer zu lesen. [Weiterlesen…]

Tausende Menschen sind auf Lebensmittelspenden angewiesen

Schwierige Lage der Tafeln in der Region

Betriebe, die den Tafeln Lebensmittel spenden, mĂŒssen keien Umsatzsteuer auf die Sachspende mehr zahlen. Foto: Bundesverband der Tafeln e.V.

Betriebe, die den Tafeln Lebensmittel spenden, mĂŒssen keien Umsatzsteuer auf die Sachspende mehr zahlen. Foto: Bundesverband der Tafeln e.V.

 

Mannheim/Rhein-Neckar, 14. Oktober 2013 (red/ld) Eine Steuer auf Lebensmittelspenden schlug im vergangenen Jahr bei der Mannheimer Tafel ein wie eine Bombe. Ein Dresdner GroßbĂ€cker, der die Tafeln versorgte, sollte plötzlich Steuern zahlen. Ein kleiner Trick hĂ€tte genĂŒgt, um auf Lebensmittelspenden keine Umsatzsteuer bezahlen zu mĂŒssen. Inzwischen hat aber das Finanzministerium reagiert und die Regelung gekippt. Die Mannheimer Tafel versorgt zentral 24 LĂ€den in der Region mit Lebensmitteln, die die abgebenden EinzelhĂ€ndler sonst wegwerfen mĂŒssten. Stattdessen werden sie an bedĂŒrftige Menschen zu gĂŒnstigeren Preisen verkauft. Doch die Lage ist kritisch. [Weiterlesen…]

Benefizkonzert am 21. September – Vorverkauf ab sofort

„Waiting for Frank“ spielt fĂŒr Breslauer Straße

Waiting for Frank spielen am 21. September fĂŒr die Familien der Breslauer Straße. Foto: Stadt Weinheim

Waiting for Frank spielen am 21. September fĂŒr die Familien der Breslauer Straße. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 03. September 2013. (red/pm) Es war wenige Tage nach dem Brand in der Breslauer Straße: Das Ausmaß des Schadens wurde allmĂ€hlich bekannt, auch dass einige Familien, jetzt mittellos geworden sind. Eine „Spendenaktion“ war der erste Einfall. Reinhold Albrecht, der Weinheimer Feuerwehrkommandant, hatte eine Idee, griff zum Telefon, erreichte seinen Freund, den Fotografen und Musiker Marco Schilling, und wenige Tage spĂ€ter stand es fest: Die Band „Waiting for Frank“ wird ein Benefizkonzert fĂŒr die besonders betroffenen Familien der Breslauer Straße geben. [Weiterlesen…]

Die Betroffenen des Feuers in der Breslauer Straße brauchen dringend Hilfe - Spendenkonte eingerichtet

Traumatisiert und vor einer ungewissen Zukunft

Die Opfer des Hausebrandes in der Breslauer Straße haben sich gestern mit Vertretern der Wohungsbaugesellschaft, der Stadt Weinheim und der Feuerwehr getroffen

Die Opfer des Hausbrandes in der Breslauer Straße haben sich gestern mit Vertretern der Wohungsbaugesellschaft, der Stadt Weinheim und der Feuerwehr getroffen.

 

Weinheim, 20. August 2013. (red/ch) Am vergangenen Sonntag brach in einem Mehrfamilenhaus in der Breslauer Straße in Weinheim ein Feuer aus. Eine brennende Zigarette setzte letzlich das gesamte Obergeschoss in Brand. Durch das Feuer und die Löscharbeiten ist das gesamte Haus nun fĂŒr lĂ€ngere Zeit nicht bewohnbar. Die 20 betroffenen Mieter sind solange in einem Hotel oder bei Verwandten untergebracht. Neben den schrecklichen Erlebnissen sind sie nun vor allem mit der Frage beschĂ€ftigt, wer fĂŒr den Schaden in Höhe von rund 500.000 Euro aufkommt. Das Problem: Der Brandverursacher ist nicht versichert. [Weiterlesen…]

SpendenĂŒbergabe in Oberflockenbach

„Feierdeifelinnen“ fĂŒllen Kameradschaftkasse

Weinheim-Oberflockenbach, 29. April 2013. (red/fw) Der Erlös des Verkaufs von Feuerzangenbowle beim Oberflockenbacher Weihnachtsmarkt 2012 kommt jetzt der Kameradschaftskasse der örtlichen Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr zu Gute. Die fleißigen Helferinnen wurden von den Kameraden zu „Feierdeifelinnen“ (hochdeutsch „Feuerteufelinnen“) gekĂŒrt. [Weiterlesen…]

FeuerwehrsanitÀter stellen das GerÀt den Vereinen vor

Carl-Orff-Grundschule in Sulzbach bekommt einen „Laien-Defi“

Weinheim, 29. MĂ€rz 2013. (red/pm) Der Stadtteil Sulzbach bekommt ein eigenes AED-GerĂ€t. Mit dem „Laien-Defibrillator“ sollen kĂŒnftig Leben gerettet werden. Das GerĂ€t wird in der Carl-Orff-Grundschule aufgehĂ€ngt. Wie man es benutzt, fĂŒhrt die Feuerwehr Weinheim am Samstag, 06. April, vor. [Weiterlesen…]

EinzelhÀndler finanzieren weitgehend die Weihnachtsbeleuchtung

Lebendiges Weinheim beleuchtet erfolgreiches Jahr

Damit die Weihnachtsbeleuchtung auch dieses Jahr wieder schön ist, muss fleißig gespendet werden

Weinheim, 14. November 2012. (red/pm) Bald wird die Stadt wieder in ein stimmungsvolles Weihnachtslicht getaucht sein. Die filigranen Lichterketten der Bahnhofstraße, das Firmament der Herrnhuther Sterne in der FußgĂ€ngerzone – die Zweiburgenstadt ist bekannt fĂŒr eine besonders geschmackvolle Weihnachtsbeleuchtung. „Wir hören jedes Jahr großes Lob“, sagt City-Managerin Maria Zimmermann, die diese Anerkennung gerne weitergibt: Denn die alljĂ€hrliche Weihnachtsbeleuchtung wird – alle Jahre wieder – ĂŒberwiegend vom Verein „Lebendiges Weinheim“ finanziert und organisiert. FĂŒr den Verein, in dem rund 60 EinzelhĂ€ndler und Sympathisanten als Mitglieder organisiert sind, ist dies ein Kraftakt und mit Abstand der grĂ¶ĂŸte Kostenpunkt im ganzen Jahr.

Information der Stadt Weinheim:

„Wir machen das trotzdem gerne“, beschreibt Vorsitzender Christian Mayer, „weil es der gesamten Stadt gut tut“. Der Sprecher der EinzelhĂ€ndler verhehlt nicht, dass er sich deutlich mehr Mitglieder und mehr SolidaritĂ€t wĂŒnscht. „Wir können niemanden zwingen, uns als Mitglied zu unterstĂŒtzen, aber ohne das Lebendige Weinheim gingen in der Innenstadt die Lichter aus“, spitzt er zu. Daher sollte es seiner Ansicht nach eine moralische Verpflichtung fĂŒr jeden Weinheimer EinzelhĂ€ndler sein, zum Gesamtwohl der Stadt als Einzelhandelsstandort beizutragen. Die wichtigsten seien zwar dabei und engagiert, die „Flaggschiffe des Weinheimer Einzelhandels“, so Mayer. Aber jedes GeschĂ€ft und jede UnterstĂŒtzung ermögliche weitere Projekte und Aktionen. Da bedĂŒrfe es noch mehr Gemeinschaftsgeist, wĂŒnscht sich der Vorsitzende. Insgesamt sei Weinheims Einzelhandel auf gutem Wege, jetzt benötige man noch mehr Wegbegleiter.
Denn das Pensum des Vereins ist – finanziell und personell – ĂŒbers Jahr gesehen enorm. Die Weihnachtsbeleuchtung kostet jeweils rund 18 000 Euro. „Ohne zusĂ€tzliche Spenden wĂ€re das gar nicht zu stemmen“, erklĂ€rt GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Ruth Kinzel.

Trotz der durchaus noch ausbaufĂ€higen UnterstĂŒtzung konnte das „Lebendige Weinheim“ die zwei Hauptaktionen des Jahres zum Erfolg fĂŒhren. Sowohl der PflĂ€nzeltag im MĂ€rz als auch der Weinheimer Herbst im September seien sehr erfolgreich gewesen – „fĂŒr die gesamte Innenstadt“ betont Ruth Kinzel. Neue Veranstaltungen sind hinzugekommen, wie das Pflastersteinfest am Windeckplatz im Mai; ein neuer EinkaufsfĂŒhrer wurde herausgegeben. „Dabei bilden wir immer ein gutes Team mit Maria Zimmermann und dem Stadt- und Tourismusmarketing“, freut sich die GeschĂ€ftsfĂŒhrerin. Ganz konkret benötigt der Verein “Lebendiges Weinheim“ fĂŒr die diesjĂ€hrige Weihnachtsbeleuchtung noch Spenden von EinzelhĂ€ndlern, Dienstleistern, Gastronomen und Privatpersonen, die sich am Glitzerlicht erfreuen. Spenden können an folgende Konten des Vereins ĂŒberwiesen werden: Volksbank Weinheim BLZ 670 923 00, Konto 14 95 003|Sparkasse Rhein-Neckar Nord BLZ 670 505 05 Konto 630 19 771|Weitere Infos unter 06201-38 95 212 oder e:Mail: info@lebendiges-weinheim.de

Erste deutsche "Ama"-Skulptur im Schlossparkweiher enthĂŒllt

Hundert mal 5.000 Euro fĂŒr einen guten Zweck

OB Bernhard, Amaryllis Bataille und die frisch enthüllte „Ama du Parc“.

 

Weinheim, 13. August 2012. (red/la) Oberbürgermeister Bernhard und die französische Bildhauerin Amaryllis Bataille enthüllten am Samstag die „Ama du Parc“ im Schlossparkweiher. Die Bronzeskulptur ist eine von 100 Unikaten, die in einigen Monaten an 100 Plätzen rund um die Welt stehen sollen. Durch den Verkauf der „Amas“ soll eine halbe Million Euro für gute Zwecke zusammen kommen.

Von Reinhard Lask

Seit Samstag steht die erste deutsche „Ama“ im Schlossparkweiher. Am Nachmittag enthüllten Oberbürgermeister Heiner Bernhard zusammen mit der französische Bildhauerin Amaryllis Bataille die 1,98 Meter hohe und 165 Kilogramm schwere Bronzestatue im Weiher. 100 Exemplare der „Ama“ sollen in den kommenden Monaten weltweit „an Orten stehen, die in der Nähe des Wassers liegen“, sagt Thomas Noor. Der Weinheimer Unternehmer hat die Aktion gemeinsam mit der Künstlerin ins Leben gerufen. Je 15.000 Euro – plus Steuern – kostet eine der lebensgroßen „Ama“-Skulpturen. 5.000 Euro sollen aus dem jeweiligen Verkaufserlös an einen guten Zweck vor Ort gespendet werden – weltweit sollen so eine halbe Million Euro zusammenkommen.

Mit „Ama Du Parc“ hat die lebensgroße aus recycelten Kupferkabeln hergestellte Bronzestatue zwar einen Namen, aber noch keinen Käufer gefunden.  „Die Statuen werden erst aufgestellt und dann Käufer dafür gesucht“, erklärt Noor. So lange geht der Unternehmer bei den Herstellung der Skulpturen in Vorleistung. „Die Käufer können ebenso Unternehmen wie Privatleute sein. Auch die Stadt könnte sie erwerben“, sagt er mit einem Augenzwinkern in Richtung Oberbürgermeister Heiner Bernhard.

Freudenküsschen für den OB

Der war zur Enthüllung mit Dreispitz und Kerwetracht (siehe unseren Bericht zur Kerwe) gekommen. „Ich kann mir keinen idealeren Zeitpunkt vorstellen die Ama zu enthüllen, als an der Weinheimer Kerwe“, sagte er und dankte Noor für die „Leihgabe“. Denn wenn alles „gut läuft“ wird die „Ama du Parc“ schon bald wieder weg sein. Nach dem Kauf soll sie durch ein anderes Kunstwerk ersetzt werden. Sollte die Statue nicht bis zum Ablauf der Frist – je nach Exemplar kann das zwischen zwei und fünf Jahren sein – gekauft werden, wird sie im Internet versteigert.

Allerdings stand nun erstmal die Enthüllung an. Dazu zwängten sich OB Bernhard und Amaryllis Bataille in die bereitliegenden Anglerhosen und schritten dann im 80 Zentimeter tiefen Weiher zur Enthüllung. Für die Französin war es ein sichtlich aufregender Moment. Nachdem die Verpackung abgenommen war, hüpfte sie vor Freude und gab dem sichtlich angenehm überraschten OB ein Freudenküsschen nach dem anderen.

100 Unikate für einen guten Zweck

Die Idee hatte dem Weinheimer Unternehmer zufolge zwei Ursprünge. „Ich hatte mit dem Mann von Amaryllis Golf gespielt. Der hat mich vor knapp zwei Jahren in das Studio seiner Frau eingeladen. Dort sah ich die erste Ama-Statue, die noch 40 Zentimeter hoch war“, erzählt Noor. Die Meerjungfrau faszinierte ihn so sehr, dass er sie in Lebensgröße sehen wollte.

Dass er nun 100 Stück davon herstellen ließ, ist auf einen Skiurlaub im österreichischen Lech zurückzuführen. „Als ich mit dem Skilift fuhr, sah ich im Schnee das ‚Horizon Field‘ – ein Projekt des britischen Künstlers Antony Gormley“, sagt Noor. Das Projekt bestand aus 100 lebensgroßen Abgüssen, die Gormley von seinem Körper gemacht hatte und an die Berghänge in den Schnee gestellt hatte. „Der hat sich hundert Mal selbst aufgestellt“, sagt Noor. Das Ama-Projekt hingegen bestehe aus 100 Unikaten und diene darüber hinaus noch einem guten Zweck.

Nummer drei und vier stehen in Deutschland

Neben Weinheim steht seit Sonntag ein weiteres Exemplar in Deutschland auf der Engelsburg in der Nähe der Loreley am Rhein bei Koblenz. „Der Besitzer der Burg ist ein alter Freund von mir. Die ‚Ama du Loreley‘ steht an einer Stelle, wo täglich mehrere Busse mit Touristen halten“, erklärt Noor. Zwei weitere Exemplare stehen in Frankreich und Österreich: die „Ama du Golf“ an der französischen Cote d’Azur und die „Ama Alpina“ am Hospizhotel im österreichischen St. Anton.

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BI glaubt nicht an gĂŒtlichen Verlauf, sondern "rĂŒstet" sich fĂŒr eine juristische Auseinandersetzung

Initiative „SchĂŒtzt die Weinheimer Breitwiesen“ ruft zu Spenden auf

Weinheim, 20. Dezember 2011. Das Thema Breitwiesen spitzt sich mehr und mehr zu. Weil sich die BĂŒrgerinitiative von der Verwaltung „befremdlich“ behandelt sieht, ruft die BI zu einer Spende fĂŒr einen Rechtshilfefonds auf, um sich juristisch gegen die Stadtverwaltung in Position bringen zu können.

Information der BI „SchĂŒtzt die Weinheimer Breitwiesen“:

Nach dem großen Erfolg beim Unterschriftensammeln fĂŒr einen BĂŒrgerentscheid zum Thema Breitwiesen, ist die Aktionsgemeinschaft weiter aktiv. Denn „es sind noch einige HĂŒrden zu ĂŒberwinden, um das geplante Gewerbegebiet nördlich der B38 zu verhindern“, wie Fritz Pfrang Ă€ußerte.

So ist geplant, von einer auf Verwaltungsrecht spezialisierten Anwaltskanzlei ein Rechtsgutachten anfertigen zu lassen. Mit zwei Kanzleien wurden VorgesprĂ€che gefĂŒhrt, und beide vertrĂ€ten die Ansicht, das BĂŒrgerbegehren sei durchaus rechtskonform.

Aufgrund der konfrontativen Haltung der Verwaltungsspitze werde es sehr wahrscheinlich auf einen Rechtstreit hinauslaufen, der Geld koste.

Deshalb wurde ein Rechtshilfefond gegrĂŒndet, der helfen soll, den Willen der breiten Bevölkerung in einem BĂŒrgerentscheidsverfahren festzustellen und dann durchzusetzen.

Befremdlich ist fĂŒr die Aktionsgemeinschaft das Vorgehen der Verwaltung, die mit Geldern aus dem öffentlichen Haushalt eine Anwaltskanzlei beauftragte, um ein Gutachten gegen den erklĂ€rten Willen eines Großteils der Bevölkerung zu erstellen. Dieses Geld hĂ€tte gespart werden können. Das RegierungsprĂ€sidium erteilt AuskĂŒnfte kostenlos.

Die Initiative setzt auf mehr BĂŒrgernĂ€he bei den StadtrĂ€tinnen und StadtrĂ€ten. Diese haben es auf jeden Fall in der Hand, den Weinheimer BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern Gehör in der wichtigen Frage großflĂ€chiger Gewerbeansiedlungen in Weinheim zu verschaffen, so Ingrid Hagenbruch.

Auch im Falle eines BĂŒrgerentscheids werden Mittel fĂŒr die weitere Arbeit der Initiative benötigt.

Ein Spendenkonto ist eingerichtet bei der *BUND **Ortsgruppe Weinheim,
Volksbank Weinheim
BLZ 67092300
Konto 2267209
Verwendungszweck: Spende Breitwiesen

Sparkassen-Spende ermöglicht Restaurierung des „StĂŒrmenden Soldaten“

Guten Tag!

Weinheim, 14. Dezember 2010. (pm) Der Stadt Weinheim bleibt ein markantes Denkmal und dem Marktplatz ein Wahrzeichen erhalten: Die Sparkasse Rhein Neckar Nord wird das Denkmal des „StĂŒrmenden Soldaten“ retten und mit einer stattlichen Spende die Restaurierung der 120 Jahre alten Zinkfigur sowie der „Kaiser-Wilhelm-BĂŒste“ finanzieren. Der Vorstand der Sparkasse hat der Stadt die Restaurierung angeboten. Der Gemeinderat soll in seiner nĂ€chsten Sitzung am 15. Dezember ĂŒber die Annahme entscheiden. Die Restaurierung könnte im bis April/Mai 2011 abgeschlossen sein.

Information der Stadt Weinheim:

„Im letzten Monat hatte das Gremium bereits den Grundsatzbeschluss getroffen, das Denkmal zu restaurieren. Nur, damals wusste noch niemand, wer dies bezahlen sollte. Die geschĂ€tzten Kosten werden etwa knapp 40 000 Euro betragen, vor der Zusage der Sparkasse waren gerade einmal 3000 Euro gesammelt.

Wie die Sparkasse jetzt wissen ließ, sei dem Kreditinstitut bewusst, wie wichtig der Stadt Weinheim und ihren BĂŒrgern die Erhaltung des historischen Denkmals ist. Das Denkmal im Ensemble mit dem Marktplatz und der stolzen St. Laurentiuskirche sei ein markanter und gewohnter Anblick fĂŒr die Bewohner aber auch die zahlreichen Besucher der Stadt aus der ganzen Region. Da man zudem auf ein gutes Jahr zurĂŒckblicken könne, sei man gerne bereit, die Restaurierungsgskosten zu ĂŒbernehmen. Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. RĂŒdiger Hauser: „Ohne das Denkmal wĂŒrde am Marktplatz etwas fehlen“

40.000 Euro kostet die Restaurierung des StĂŒrmenden Soldaten voraussichtlich. Die Sparkasse Rhein-Neckar-Nord will das Geld als Spende zur VerfĂŒgung stellen. Bild: Stadt Weinheim

Die denkmalgerechte Restaurierung der Statue wird von der Regensburger Werkstatt der Fachfirma Haber&Brandner ĂŒbernommen. Bis auf weitere 3000 Euro, die der Heimat- und Kerweverein bereits zusammentragen konnte, ĂŒbernimmt die Sparkasse Rhein Neckar Nord die kompletten Kosten. Da die Stadtverwaltung auch ZuschĂŒsse aus Mitteln des Denkmalschutzes in Aussicht hat, ist die RĂŒckkehr des „StĂŒrmenden Kriegers“ fĂŒr die Stadt weitgehend kostenneutral.

OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard bedankte sich gestern beim Vorstand der Sparkasse fĂŒr die GroßzĂŒgigkeit und das Traditionsbewusstsein, das nun dem Weinheimer Stadtbild zugute komme. Er verwies auf weitere gelungene Partnerschaften zwischen der Stadt und dem Bankhaus, unter anderem bei der Wiederherstellung der Historischen Kerwerutsche und – ganz aktuell – bei der Einrichtung des neuen Weststadt-BĂŒrgerbĂŒros. Die Sparkasse nehme ihren öffentlich-rechtlichen Auftrag engagiert und bĂŒrgernah wahr.

Die 700-Kilo-schwere Metallskulptur, fĂŒr die ĂŒbrigens 1890 der Weinheimer MĂŒller Friedrich Wilhelm Goos Modell stand, wird nun in Regensburg fachgerecht restauriert, um mindestens weitere 120 Jahre fit zu sein. Mit einer Installation des neuen alten Denkmals rechnet die Stadt im April oder Mai.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das weinheimblog