Sonntag, 19. November 2017

Vierter Freiwilligentag am 20. September

Auch Weinheim ÔÇ×schafft wieder wasÔÇť

Weinheim/Rhein-Neckar, 24. Juni 2014. (red/pm) Die Stadtverwaltung ruft am 20. September zum vierten Mal zur Beteiligung am Freiwilligentag der Metropolregion auf. [Weiterlesen…]

Sommer Kids Club und Sommer Teen Club des Stadtjugendring Weinheim e.V.

Abwechslungsreiche Ferien f├╝r Kinder

Weinheim, 13. M├Ąrz 2014. (red/pm) Der Sommer Kids Club und Sommer Teen Club des Stadtjugendring Weinheim e.V. bietet zwei abwechslungsreiche Ferienwochen mit Ausfl├╝gen, Spiel- und Kreativangeboten f├╝r Grundschulkinder und f├╝r Teens. [Weiterlesen…]

Gro├čprojekte der n├Ąchsten Jahre

Stadt legt Fahrplan f├╝r Gro├čprojekte vor

Weinheim, 23. Januar 2014. (red/pm) Es sind weitreichende Jahre f├╝r Weinheims Zukunft, die Jahre der mittelfristigen Finanzplanung bis 2018. Nach den Beschl├╝ssen des Gemeinderates zu den Gro├čprojekten der n├Ąchsten Jahre und der Einbringung des Haushalts vor Weihnachten hat die Stadtverwaltung jetzt zu den Ende Januar beginnenden Etatberatungen einen m├Âglichen Fahrplan f├╝r die Gro├čprojekte vorgelegt. [Weiterlesen…]

Stadt ehrte erfolgreichen Sportler zum 60. Mal

Auch Walters Jungs waren dabei

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Die starken Sportlerinnen und Sportler wurden vergangenen Sonntag geehrt. Foto: Stadt Weinheim

 


Weinheim, 16. Dezember 2013. (red/pm) Die Stadt Weinheim ehrte ihre erfolgreichen Sportler vergangenen Sonntag zum 60. Mal. [Weiterlesen…]

Sportf├Ârdermittel f├╝r 2013 verteilt

Rhein-Neckar, 15. November 2013. (red/pm) Vergangenen Dienstag wurden im Auschuss f├╝r Schulen, Kultur und Sport die Sportf├Ârdermittel des Kreises f├╝r das Jahr 2013 verteilt. [Weiterlesen…]

Wahlrecht ab 16

Die Qual der Wahl

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Weinheim, 08. August 2013. (red/ae) Bei den Kommunalwahlen 2014 d├╝rfen Unter-18-J├Ąhrige zum ersten Mal w├Ąhlen. Am 06. November 2012 beschloss das Kabinett der gr├╝n-roten Landesregierung eine ├änderung des Kommunalwahlrechts: Das Mindestwahlalter bei kommunalen Wahlen wurde von 18 auf 16 Jahre gesenkt. Der eingereichte Gesetzesentwurf wurde am 11. April im Landtag mit gr├╝n-roter Mehrheit verabschiedet. W├Ąhrend die SPD und die Gr├╝nen sich dem Ziel n├Ąher sehen, Jugendliche an die Politik heranzuf├╝hren, sind die Oppositionsfraktionen CDU und FDP skeptisch. [Weiterlesen…]

10. bis 16. Juni 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine f├╝r den 10. bis 16. Juni 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps f├╝r die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm├Âglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im Men├╝ Nachbarschaft im Men├╝ ÔÇťTermineÔÇŁ. [Weiterlesen…]

13. bis 19. Mai 2013

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine f├╝r den 13. bis 19. Mai 2013. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps f├╝r die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm├Âglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im Men├╝ Nachbarschaft im Men├╝ ÔÇťTermineÔÇŁ. [Weiterlesen…]

Ausfl├╝gen in die Region, Sport-, Spiel- und kreative Bastelangebote

Jetzt anmelden f├╝r die ÔÇ×Sommer-ClubsÔÇť

Weinheim, 08. M├Ąrz 2013. (red/pm) Viele Eltern sind auch in den Sommerferien besch├Ąftigt. Aus diesem Grund bietet der Stadtjugendring Weinheim w├Ąhrend der ersten beiden Wochen der Sommerferien wieder ganzt├Ągige Betreuung f├╝r Kinder und Jugendliche an.

Information der Stadt Weinheim:

„W├Ąhrend der ersten beiden Wochen der Sommerferien, also vom 29. Juli bis zum 9. August 2013 veranstaltet der Stadtjugendring Weinheim e.V. auch in diesem Jahr eine ganzt├Ągige Kinderbetreuung, den Sommer Kids Club f├╝r Grundsch├╝ler und den Sommer Teen Club f├╝r Sch├╝ler der Klassen 5 bis 7.

Montags bis freitags von jeweils 8.30 Uhr bis 16 Uhr gibt es f├╝r die kleinen Urlauber viel zu erleben: Von Ausfl├╝gen in die Region ├╝ber Sport-, Spiel- und kreative Bastelangebote h├Ąlt das abwechslungsreiche Programm f├╝r jeden etwas bereit.

Veranstaltungsort des Sommer Kids Clubs ist, wie schon in den Jahren zuvor, das Gel├Ąnde des Pilgerhauses Weinheim mit vielen tollen Spiel- und Kletterm├Âglichkeiten und nat├╝rlich dem Swimmingpool zum Planschen und Baden!

Die Betreuung ist f├╝r 60 Kinder im Grundschulalter, also Klasse 1- 4 konzipiert und richtet sich an Kinder Berufst├Ątiger, Alleinerziehender, die keine alternative Betreuungsm├Âglichkeit w├Ąhrend der Ferienzeit haben, aber auch an Diejenigen, die nicht die M├Âglichkeit haben, mit kommerziellen Ferienanbietern wegzufahren. Wir bitten diese Kriterien bei der Anmeldung zu bedenken, so dass die Pl├Ątze wirklich von diesen Kindern genutzt werden k├Ânnen!

Infos zur Teilnahme

Die Teilnahmegeb├╝hren sind abh├Ąngig vom Einkommen der Eltern und liegen zwischen 80 und 140 Euro f├╝r beide Wochen, inklusive Verpflegung, Ausfl├╝gen und Bastelmaterial. Ein Team bestehend aus zehn BetreuerInnen wird im Vorfeld vom Stadtjugendring auf die Aufgaben vorbereitet und entwickelt ein Rahmenprogramm. Zudem gibt es wie in den letzten Jahren nat├╝rlich gen├╝gend Raum f├╝r eigene Vorschl├Ąge und Ideen der Kinder!

Die Anmeldetermine finden am Dienstag, den 19. und Mittwoch, den 20. M├Ąrz jeweils von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr im Foyer der Peter-Koch-Schule am Pilgerhaus statt. Eine Anzahlung von 25 Euro muss f├╝r die verbindliche Anmeldung entrichtet werden, die M├Âglichkeit einer einw├Âchigen Betreuung besteht nicht.

Weitere Infos: Sigrid Gro├č, SJR, Tel.:. 06201/65851 oder sigi-gross@stadtjugendring-weinheim.de. Der Anmeldetermin zum parallel stattfindenden ÔÇ×Sommer Teen ClubÔÇť f├╝r Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler der Klassen 5 bis 7 ist am Donnerstag, 21. M├Ąrz, 18 Uhr im Sch├╝lercaf├ę der Karrillon-Schule. Ansprechpartner dort ist Stadtjugendring-Mitarbeiter Abu Bajala.
Weitere Infos unter www.stadtjugendring-weinheim.de

Sachschaden ca. 700 Euro

Dreister Diebstahl in Sportzentrum

Weinheim, 29. Januar 2013. (red/pol) Das Polizeirevier Weinheim untersucht einen besonders dreist ausgef├╝hrten Diebstahl, der sich am Freitag zwischen 19.15 Uhr und 20.20 Uhr in einem Sportzentrum in der Waidallee ereignete.

Information der Polizeidirektion Heidelberg:

„W├Ąhrend die Opfer Sport trieben, hatte ein bislang unbekannter T├Ąter ihre im Umkleidebereich zur├╝ckgelassenen Jacken nach Wertgegenst├Ąnden durchsucht und war f├╝ndig geworden. In einem Fall entwendete er einen Geldbeutel mit ├╝blichem Inhalt im Wert von ca. 110 Euro. In einem anderen Fall nahm er den Fahrzeugschl├╝ssel eines vor dem Geb├Ąude geparkten Fahrzeugs an sich, ├Âffnete dieses damit und entnahm aus dem Inneren ein Smartphone im Wert von ca. 600 Euro sowie einen weiteren Geldbeutel. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass noch weiteren Personen Opfer des Diebstahls wurden. Das Polizeirevier Weinheim bittet nun Zeugen oder m├Âgliche Opfer sich unter der Tel.: 06201/10030 zu melden.“

Sinkende Zusch├╝sse stellen den Vorstand vor eine gro├če Herausvorderung

„Verwaltungstechnisches“ KO f├╝r den TV Oberflockenbach?

Weinheim, 16. Februar 2012. (red/pm) Der TV Oberflockenbach f├╝rchtet um seine Existenz. Der Verein sieht in der K├╝rzung von Zusch├╝ssen durch die Stadt Weinheim ein enormes Problem und eine Benachteiligung gegen├╝ber den Vereinen, die st├Ądtische Sportanlagen nutzen. Von der Stadt Weinheim erwarte man mehr Solidarit├Ąt und Unterst├╝tzung, so beispielsweise den Bau einer Mehrzweckhalle in Oberflockenbach.

Information des TV Oberflockenbach:

„Horrorszenario f├╝r den Vorstand des TVO ÔÇô man stelle sich vor, dass der Vorstand auf das Amt nach Weinheim muss, um den Verein aus dem Vereinsregister streichen lassen zu m├╝ssen und somit den Verein aufl├Âsen muss! So weit wird es hoffentlich nicht kommen, aber die Anzeichen sind da und man darf diese nicht untersch├Ątzen.

Dies h├Ąngt aber nicht mit der F├╝hrung des Vereins zusammen, denn da wird auf jeden Euro und Cent geschaut und hervorragend gearbeitet, als viel mehr an den st├Ąndigen K├╝rzungen der Zusch├╝sse, die Erh├Âhung der Hallengeb├╝hren sowie das immer wieder Verschieben des Baus der Mehrzweckhalle in Oberflockenbach durch die Stadt Weinheim.

Die Erh├Âhung der st├Ądtischen Hallengeb├╝hren bei gleichzeitiger K├╝rzung von Zusch├╝ssen, wie H├Ąrtefallregelung, Jugendarbeit und Unterhaltung der vereinseigenen Sportanlage durch die Stadt Weinheim lassen solch einen kleinen Verein in Existenzn├Âten kommen.

Gerade, aber nicht nur, die K├╝rzung bei der Unterhaltung der vereinseigenen Sportanlage stellt eine grobe Benachteiligung dar. Bei anderen Vereinen, die seit Jahrzehnten st├Ądtische Sportanlagen nutzen, bleiben die Benutzungsentgelte seit 2008 unver├Ąndert und k├Ânnen somit Geld sparen ÔÇô und bei uns wird das Geld gek├╝rzt; wie passt das zusammen?

Ebenso wird der Bau der Mehrzweckhalle in Oberflockenbach von der Stadt Weinheim seit Jahrzehnten hinausgeschoben und somit bleibt dem TVO nichts anderes ├╝brig, als die Trainings- und Heimspiele in den Sporthallen der Kernstadt auszutragen. Dadurch entstehen dem Verein und seinen Mitgliedern j├Ąhrlich Fahrkosten in H├Âhe von 20.000.- EUR, die erst mal durch den Verein aufgefangen werden m├╝ssen.

Mal ganz davon abgesehen, das uns seit Jahren gr├Â├čere Einnahmen durch Zuschauer fehlen, die leider nicht mehr bereit sind zu den Heimspielen nach Weinheim zu fahren.
Wo bleibt hier die Bereitschaft der Stadt zu helfen und zu unterst├╝tzen? Durch die st├Ąndigen K├╝rzungen macht man so kleine Verein wie es der TVO ist systematisch kaputt. Kann dies im Sinne und das Ziel der Stadt sein?

Wir fordern die Stadt auf, hier positiv zu reagieren und vor allem den Bau der Mehrzweckhalle voranzutreiben ÔÇô so kann es nicht weitergehen, denn sonst kann das Szenario schnell Wirklichkeit werden!“

 

Warum Spenden und Sponsoring Transparenz brauchen

Geprothmannt: Uneigenn├╝tzige Wohlt├Ątigkeit? Von wegen! Spenden und Sponsoring sind Werbung

100 Euro sind viel Geld - manche zahlen das aber aus der "Porto-Kasse" und machen daraus ein Vielfaches an "Image"-Gewinn. Quelle: 100-Euro-Schein

Rhein-Neckar, 12. Dezember 2011. (red) Zur Zeit jagt eine Spenden├╝bergabe die n├Ąchste – so wie vergangenes Jahr auch und n├Ąchstes Jahr wieder. Besonders in der Vorweihnachtszeit laden viele Firmen und Gemeinden ein, ├╝ber mildt├Ątige Spenden f├╝r den guten Zweck zu „berichten“. Klares Ziel dieser Aktionen: Die Spender und Sponsoren wollen sich damit ein gutes Image verschaffen – dabei ist das nichts anderes als Werbung.

Von Hardy Prothmann

Die Redaktion f├╝r die Lokalblogs in Nordbaden hat eine strikte Regel: Wir berichten nicht ├╝ber Spenden, egal wie gro├čz├╝gig diese sind. Denn hinter fast jeder Spende steckt immer ein „Kalk├╝l“, ein Hintergedanke und der ist nicht „mildt├Ątig“, sondern egoistisch: Die spendende Firma oder Institution will sich damit ein gutes Image verschaffen.

Das ist auch absolut erlaubt – nur machen wir uns nicht zum Handlanger und zur erweiterten Pressestelle der Spender und Sponsoren. Wer aus ├ťberzeugung spendet oder unterst├╝tzt, braucht seine Haltung nicht an die „gro├če Glocke“ zu h├Ąngen.

Millionen von privaten Spendern halten das so – sie geben Geld f├╝r alle m├Âglichen Hilfsorganisationen und hoffen, dass damit anderen geholfen wird. Die allermeisten Spenderinnen und Spender bleiben „anonym“ – es geht ihnen um die Hilfe und nicht um eine ├Âffentliche Nennung.

Wer hingegen der „├ľffentlichkeit“ seine „Gro├čz├╝gigkeit“ mitteilen m├Âchte, kann eine Anzeige schalten. Das ist, wie gesagt, absolut erlaubt.

Hirschberg: Bericht ├╝ber eine Spende? Ja, gerne. Schleichwerbung? Nein, danke.

Aktuell haben wir ├╝ber die Spende einer Interessengemeinschaft „Storchenkerwe“ in Hirschberg berichtet:┬áDie Einladung erschien frei von „Firmenwerbung“ – denn die Initiative des Ortsfestes spendete Geld f├╝r gemeinn├╝tzige Zwecke. Deshalb haben wir den Termin wahrgenommen.

Vor Ort pr├Ąsentierte man aber Spendenschecks mit Logo und Schriftzug einer regionalen Bank. Diese Werbung haben wir aus dem Foto herausretuschiert (wei├če Fl├Ąche).

Das ist die einzige „saubere“ L├Âsung – alles andere ist eine Form von Schleichwerbung, untergr├Ąbt die Glaubw├╝rdigkeit von Journalismus (sofern die bei gewissen Medien nicht sowieso schon „six feed under“ ist) und schadet letztlich auch dem „Werbekunden“ – muss der doch ganz besonders an einem glaubw├╝rdigen Umfeld interessiert sein.

Penetrant wird es – und das ist zunehmend der Fall – wenn die Sponsoren und Spender sogar die Berichterstattung vorschreiben wollen. Dagegen hilft nur konsequente Aufkl├Ąrung und konsequente „Nicht-Berichterstattung“ bei „H├Ąrtef├Ąllen“.

Penetrantes Sportsponsoring

Selbst in der Provinz treibt dieses Sponsorenunwesen nicht nur seltsame, sondern v├Âllig inaktzeptable „Bl├╝ten“. Ein lokaler Tennisverein wollte uns beispielsweise nur Fotos gestatten, wenn das Sponsorlogo mit im Bild ist.

Das Ergebnis kann man hier nachlesen:┬á„Kein Gruppenfoto ohne Sponsor“

Sehr krass ist dieses Beispiel: Eine Apotheke wird von einem „Marketing-Verband“ ausgezeichnet, nicht etwa weil die Apotheke am meisten Geld gespendet hat, sondern deren Kunden. Wir wollten dar├╝ber berichten – und wurden vermutlich (aus Sorge) wegen unserer bekannten, kritischen Haltung nicht eingeladen. Wir haben trotzdem berichtet: Kein Kinderlachen f├╝r das Heddesheimblog.

taz verpixelt Sportfotos und stellt die Aktion anscheinend klammheimlich wieder ein.

Die taz hatte im August angek├╝ndigt, ab sofort alle Sportfotos zu verpixeln. Die Begr├╝ndung:

Die Werbung im Fu├čball, Biathlon oder Handball ist mit den Jahren der Kommerzialisierung einfach zu aufdringlich, zu omnipr├Ąsent geworden. Da m├╝ssen intelligentere L├Âsungen her. Zum Beispiel: Weg mit dieser Flimmerbande.

Und:

Wir sind nicht mehr bereit, Eure Werbebotschaft auf Trikots und Werbebanden zu verbreiten. Es kann ja auch nicht Aufgabe einer Zeitung sein, die mit kritischer Distanz ├╝ber Sport berichtet, t├Ąglich kostenlose Werbung von Vereinen und deren Sponsoren ins Blatt zu heben. Wir wollen durch die Verpixelung journalistisch noch unabh├Ąngiger werden.

Guter Ansatz – leider scheint die taz das nicht durchgehalten zu haben. Vielleicht wars auch nur ne Sommerloch-Saure-Gurken-Zeit-Meldung. Eine Erkl├Ąrung, warum nicht mehr verpixelt wird, konnte ich nicht finden (Anfrage ist gestellt, der Artikel wird gerne nach einem Hinweis erg├Ąnzt).

Wir werden das in Zukunft weiter so halten: Wenn Spender und Sponsoren mit Ihren Logos genannt und abgebildet werden wollen, erhalten Sie ein Angebot zum Schalten einer gewerblichen Anzeige. Solche „Berichte“ werden wir entsprechend als Anzeige kennzeichnen.

Andernfalls werden wir konsequent Spender und Logos aus Texten und Bildern entfernen – denn es ┬ágeht doch um Mildt├Ątigkeit? Oder geht es doch um etwas anderes? Sollten wir deshalb nicht mehr zu solchen Anl├Ąssen eingeladen werden, k├Ânnen wir gerne darauf verzichten.

Trennungsgebot

Gut und richtig w├Ąre, wenn vor allem Zeitungen diesem Beispiel folgen w├╝rden – das aber darf man tats├Ąchlich bezweifeln, denn dort gibt es schon l├Ąngst kein Trennungsgebot zwischen Redaktion und Anzeigen mehr, sondern nur noch die Haltung, dass man Anzeigenkunden nicht „verprellen“ will.

Die Masse der Leserinnen und Leser zahlt zwar insgesamt viel und bedeutendes Geld f├╝rs „Abo“ – unterm Strich sind das aber knapp 30 Euro und was bedeutet so ein Betrag, wenn an anderen „Auftr├Ągen“ ein paar mehr Nullen dranh├Ąngen, also 3.000, 30.000 oder gar 3.000.000 Euro? Es wird anhand der „Nullen“ schnell klar, auf wen man „R├╝cksicht“ nimmt und f├╝r welche „Nullen-Informationen“ man sich entscheidet.

"Redaktionelles" Foto ab Spendenh├Âhe von 500 Euro - bitte Text mitschicken.

Allerdings gibt es auch hier „Regeln“ – die h├Ąngen von der H├Âhe der Spende ab. Der Mannheimer Morgen macht zum Beispiel „grunds├Ątzlich“ erst ab 500 Euro Spendensumme ein Foto. Warum, wieso, weshalb? Dar├╝ber gibt es keine uns bekannten Informationen.

Ethisches Handeln

Ganz grunds├Ątzlich verantwortet jedes Medium die eigenen redaktionelle Ethik und die Art seiner „Informationen“ im Rahmen der gesetzlichen M├Âglichkeiten selbst – und auch die daraus resultierende Glaubw├╝rdigkeit.

Mal schauen, wie Spender und Sponsoren mit unserer transparenten Haltung umgehen – dazu wird es, sofern interessant, einen Nachbericht geben.

Soviel sei noch angemerkt: Unternehmen, die mindestens zehn Prozent ihres Gewinns spenden, werden wir sofort lobend erw├Ąhnen, weil das tats├Ąchlich Spenden sind, die „bemerkenswert“ sind. Keine Sorge – es gibt vermutlich kein einziges Unternehmen, das so verf├Ąhrt.

Vereine sollten sich nicht zu jedem Preis „kaufen“ lassen

Vereine, die sich f├╝r ein paar Euro „Spendengeld“ oder „Sponsoring“ als Vermarktungsfl├Ąche missbrauchen lassen, sollten tats├Ąchlich dar├╝ber nachdenken, worum es geht.

Um F├Ârderung von Kultur, Jugend oder Sport oder darum, dass die ehrenamtlichen Helfer wirklich sehr viel Arbeit aufbringen und sich von Firmen durch im Vergleich minimale „F├Ârderung“ dann die hier „erwirtschaftete“ Aufmerksamkeit abkaufen lassen? Das kann nicht im Sinne von Kultur, Jugend und Sport sein – und auch nicht im Sinne der Unternehmen.

Und ein besonders Geschm├Ąckle bekommen solche Spenden dann, wenn die Spenderfirmen nicht nur beim Image die Nutznie├čer sind, sondern durch Auftr├Ąge und Gesch├Ąfte mit den Vereinen wiederum einen ganz klaren gesch├Ąftlichen Vorteil suchen.

Dann haben Spenden sogar eher die Funktion einer Bestechung und sind vollends pervertiert. Und auch das ist leider oft schon fast „├╝blich“.

Spendenziele m├╝ssen transparent sein

Gemeinden m├╝ssen Spenden beispielsweise l├Ąngst ├Âffentlich machen und transparent darstellen – das sieht das Geldw├Ąschegesetz so vor. Und daf├╝r gibt es ganz sicher Gr├╝nde.

Damit Sie mich richtig verstehen: Spenden sind gut und wichtig. Und jeder Euro hat seinen Wert.

Spenden sollten aber das sein, was sie sein sollen: Ein Beitrag zu einer besseren Welt. Ganz privat, ganz individuell nach den M├Âglichkeiten.

Wer Spenden und „Sponsoring“ auch nur im Ansatz f├╝r eigene „Zwecke“ einsetzt, muss sich moralisch selbst verpflichten, seinen Anteil an Eigennutz klar darzustellen – damit keine „Missverst├Ąndnisse“ aufkommen.

Wenn ein Gro├čkonzern beispielsweise 1 Million Euro spendet, ist das vielen Medien eine Nachricht wert. Zeitungen wie der MM berichten mit Bild erst ab 500 Euro. F├╝r den Konzern bedeutet 1 Million vielleicht nur einen 0,000-irgendwas Anteil an seinen M├Âglichkeiten. F├╝r eine Initiative sind 500 oder 1.000 Euro hingegen alles, was man „aufbieten“ kann.

Wer ist nun „gro├čz├╝giger“? Wer verdient mehr Aufmerksamkeit? Wor├╝ber sollte man dankbarer sein? Wor├╝ber berichten?

Denken Sie mal dr├╝ber nach – eine Meinung zu dem Thema ist gar nicht so einfach zu finden.

Ist halt alles immer „relativ“ – daf├╝r muss man kein Einstein sein.

Ihr

Anmerkung: Wir haben anf├Ąnglich auch ├╝ber Spenden berichtet und vor kurzem noch im Weinheimblog ├╝ber eine Aktion zu Defibrilatoren in der Stadt. Dabei wurde auch eine spendende Bank genannt. K├╝nftig werden wir das kompromisslos handhaben.

Herzlich willkommen bei einem der besten Terminkalender der Region


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 18. M├Ąrz 2011. (red) Jedes unserer Blogs f├╝r die Orte Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim und Weinheim hat einen eigenen Terminkalender – und die erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit. Der Grund: Unsere Terminkalender sind einfach zu bedienen und von jedem Internet-Computer zu jeder Zeit kostenfrei abrufbar.

Obwohl zum Beispiel der Terminkalender vom Rheinneckarblog aktuell gut 200 Termine im M├Ąrz ausweist, ist er trotzdem einfach zu bedienen und verschafft schnell einen tollen ├ťberblick. Und auch die Terminkalender in unseren „Ortsblogs“ f├╝r Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Viernheim und Weinheim sind gut sortiert und sind ein klasse Angebot.

Ob Fest, Vereinstermin, Sport, Kultur, Politik, Kultur, Freizeit – unsere Kalenderinformationen wachsen stetig.

Sie k├Ânnen sich die Termine wochen- oder monatsweise oder in einer t├Ąglichen ├ťbersicht anschauen. Und wenn Sie nicht an allen Terminen interessiert sind, k├Ânnen Sie nur die Kalender anzeigen lassen, die Sie sehen wollen.

Ein Klick und Sie sehen wo die Veranstaltung ist.

Ein Klick ├Âffnet den Termin, sofern eine Stra├če angegeben ist, k├Ânnen Sie sich den Terminort per Google Maps anzeigen lassen. Und wer dann noch mehr will, kann sich sogar die Route anzeigen und berechnen lassen.

Gegen├╝ber der Zeitung haben elektronische Kalender noch viel mehr Vorteile: Sofern Sie selbst einen kostenfreien Google-Kalender haben, k├Ânnen Sie interessante Termine einfach per Klick in ihren Kalender ├╝bernehmen – auch in Outlook beispielsweise. Daf├╝r m├╝ssen Sie nur ihren Outlook-Kalender mit ihrem Google-Kalender synchronisieren.

Sie sparen sich Zeit, m├╝ssen keinen Termin per Hand eintragen.

Und es geht noch besser: Wenn Sie den Kalender als „Feed“ kostenfrei abonnieren, erhalten Sie jedes Mal eine Nachricht per email, wenn ein neuer Termin hinzukommt. Interessiert Sie der Termin, ├╝bernehmen Sie ihn, interessiert er nicht, l├Âschen Sie die email.

Die Termineintr├Ąge sind oft sehr informativ – nicht wie in der Zeitung nur ein paar Zeilen. Wir bieten meist umfangreiche Beschreibungen mit Telefonnummern und Ansprechpartnern.

Sie wollen Freunde auf einen Termin aufmerksam machen? Kein Problem – per Kopieren und Einf├╝ngen ├╝bernehmen Sie den Termin in eine email und ab damit.

Und wenn Sie Hinweise auf Termine haben, die noch nicht im Kalender stehen, dann schreiben Sie uns eine email an termine (at) rheinneckarblog.de – nat├╝rlich auch, wenn Sie einen Fehler feststellen. Niemand ist perfekt und wir freuen uns ├╝ber solche Hinweise, weil wir umgehend korrigieren, was wieder allen zugute kommt.

Die Zeitung bietet Ihnen einen solchen Service nicht – die m├╝ssen Sie f├╝r teures Geld kaufen oder abonnieren.

Der Terminkalender Rhein-Neckar - klicken Sie auf das Bild, um ihn aufzurufen. Sie finden auf allen unseren Blogs links oben in der zweiten Men├╝zeile den Link "Termine" - dort werden dann die lokalen Terminkalender angezeigt.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das rheinneckarblog

Petry bewegt Dich: Keine Angst vor Mucki-Buden!

Guten Tag!

Weinheim, 21. Februar 2011. Schwei├č, Stahl und St├Âhnerei – stimmt dieses Image von „Mucki-Buden“ noch? Unser Kolumnist Matthias Petry meint: Nein. Das Fitnessstudio ist l├Ąngst offen f├╝r Leute wie Dich und mich.

Von Matthias Petry

Fitnessstudios? Das sind doch diese Folterkeller, in denen irgendwelche Muskelprotze Eisenhanteln stemmen und dabei f├╝rchterlich schwitzen und st├Âhnen. Was hat das denn mit Gesundheit zu tun? Das ist wohl eher nichts f├╝r mich!

Stimmt! Bodybuilding von fr├╝her hatte nichts mit Gesundheit zu tun. Und Arnold Schwarzenegger hat auch als Sch├Ânheitsideal l├Ąngst ausgedient. Das ist alles schon eine Weile her – und trotzdem assoziieren viele Menschen, wenn sie Fitnessstudio h├Âren, diesen Begriff sofort mit Schwei├č, Stahl und St├Âhnerei. – und sind negativ eingestellt.

Dabei haben sich Fitnessstudios schon lange gewandelt – und mit ihnen ihre Klientel. Die meisten Anlagen bieten heute ein komplettes gesundheitssportliches Angebot. Von Kinderturnen bis R├╝ckentraining f├╝r Senioren. Von Zirkeltraining an Ger├Ąten bis Speck-weg-Wochen. Entspannung und Wellness sowieso. Und nat├╝rlich Geselligkeit – Leute kennenlernen, quatschen, gemeinsam Spa├č haben.

Um sich zu erzeugen, sollten Sie einfach in einem Fitnessstudio Ihrer Wahl einen Besichtigungstermin vereinbaren. Sie werden m├Âglicherweise ├╝berrascht sein. Keine dunklen, schlecht gel├╝fteten Kellerr├Ąume warten da auf Sie, sondern ein helles, lichtdurchflutetes und freundliches Ambiente. Kunden sollen sich wohl f├╝hlen und gerne kommen.

Was sofort auff├Ąllt: Hier trainieren ÔÇ×Leute wie Du und IchÔÇť. Der nette Nachbar von gegen├╝ber st├Ąrkt seinen R├╝cken – die Friseurin radelt ihre Pfunde weg. Kontakte sind schnell gekn├╝pft, wenn das gew├╝nscht ist. Wer lieber seine Ruhe haben will, bleibt f├╝r sich – Kommunikation kann, muss aber nicht sein.

Vorbei an Bistro und Getr├Ąnkebar stehen auf der Trainingsfl├Ąche vorne meist die Ausdauerger├Ąte, mit denen Herz-Kreislaufsystem gest├Ąrkt und Kalorien verbrannt werden: Fahrradergometer, Laufb├Ąnder, Ruderergometer, Stepper und sogenannte Crosswalker oder Elypsentrainer, die besonders viele Muskelgruppen ansprechen.

Vielseitigkeit erh├Âht die Motivation

Die Parole hei├čt Abwechslung. Das Ausdauertraining l├Ąsst sich vielseitig gestalten – das erh├Âht die Motivation. Damit das Treten nicht allzu z├Ąh und langweilig wird, kann der Blick auf TV-Monitore oder durch ein Panoramafenster nach drau├čen gehen.

Nach den Ausdauerger├Ąten kommt das Herzst├╝ck der Anlage: der Ger├Ątepark: Krafttrainingsger├Ąte f├╝r jeden Muskel, meist thematisch geordnet und nummeriert. Moderne Ger├Ąte f├╝hren die Bewegung kontrolliert – Fehler fast ausgeschlossen. Gewichte lassen sich ganz leicht einstellen und ver├Ąndern.

Zum Ger├Ątepark geh├Ârt auch ein Kurzhantelkomplex mit Spiegelfront, der nat├╝rlich etwas an die alten Zeiten erinnert. Doch ├ťbungen mit Kurzhanteln geh├Âren einfach f├╝r den fortgeschrittenen Fitnesssportler dazu. Eine Ecke mit Gymnastikmatten f├╝r Bauch- und Dehn├╝bungen ist ebenfalls obligatorisch. Damit schlie├čt man meist den Trainingsdurchgang ab.

Gute Studios haben gute Trainer

Und wie funktioniert das alles jetzt? Daf├╝r gibt-┬┤s die Trainer. Sie f├╝hren ein erstes Gespr├Ąch mit Ihnen, bevor Sie das Training aufnehmen. Das ist wichtig, denn hier informieren Sie Ihren Trainer ├╝ber etwaige gesundheitliche Beschwerden und Einschr├Ąnkungen.

Diese Informationen flie├čen dann zusammen mit Ihren Fitnesszielen – mehr Kraft, mehr Ausdauer, mehr Beweglichkeit, weniger Gewicht – und einem kleinen sportmotorischen Test in den Trainingsplan ein, den Ihnen die Trainer an die Hand geben.

Die ersten Monate sollten Sie nur nach Ihrem Trainingsplan trainieren, dann kommen auch schnell die ersten Erfolge. Die Trainer erkl├Ąren Ihnen, wie Sie die Ger├Ąte bedienen, kontrollieren Ihre Bewegungsabl├Ąufe und stehen f├╝r Fragen zur Verf├╝gung.

Training ist besser als Medikamente

Ein individuell abgestimmtes Krafttraining wirkt besser als jedes Medikament. Sie k├Ânnen sich dadurch fit f├╝r die Belastungen von Job und Alltag machen und bestimmte gesundheitliche Beschwerden dauerhaft ausschalten.

Ohne ihn geht es auch nicht mehr: den Gymnastikraum f├╝r das w├Âchentliche Kursangebot. Wem das Ger├Ątetraining an Ergometern und Kraftmaschinen zu einsam oder zu langweilig ist, der kann unter vielen Sportkursen ausw├Ąhlen:

Aerobic und Stepp zu flotter Musik, Wirbels├Ąulengymnastik, Pilates und Bauch-Beine-Po f├╝r Schwachstellen und Problemzonen, Indoor-Cycling auf speziellen Standfahrr├Ądern f├╝r die Ausdauer – oft zielgruppenspezifisch, aber immer in der Gruppe mit anderen.

Unschlagbar sind die Wassergymnastik- und Aquajogging-Kurse in gro├čen Anlagen, wenn diese ├╝ber entsprechende infrastrukturelle Bedingungen – sprich ein Hallenbad – verf├╝gen.

Die Sportm├Âglichkeiten sind vielseitig und wetterunabh├Ąngig. Outdoorsportangebote bilden das T├╝pfelchen auf dem ÔÇ×iÔÇť: Walking, Lauftraining, Mountainbiking, Tai Chi im Garten. Raus ins Freie und in die Natur.

Zum Training geh├Ârt heute oft Wellness

Was noch fehlt: Entspannung und Wellness. Kaum ein Studio mehr ohne Sauna und Ruheraum. Viele haben eine eigene Wellnessanlage in Betrieb, die keine W├╝nsche offen l├Ąsst. Perfekt f├╝r die Belohnung nach dem anstrengenden Sport.

Fitnessstudios sind meist in privater Hand. Allerdings gibt es auch immer mehr gr├Â├čere Vereine, die eigene Studios erfolgreich betreiben. Wie auch immer: Ein monatlicher Beitrag f├Ąllt nat├╝rlich an, doch der ist meist gut investiert.

Alles unter einem Dach. F├╝r jeden Geschmack. F├╝r jedes Alter. F├╝r Einsteiger und f├╝r Fortgeschrittene. F├╝r D├╝nne und f├╝r ├ťbergewichtige. W├Ąre das vielleicht doch was f├╝r Sie?

Sind Sie neugierig geworden? Dann machen Sie doch gleich in einem nahegelegenen Studio einen Termin aus – und dann woanders noch einen. Und vergleichen Sie. Nutzen Sie ein Probetraining. Und dann ran an-┬┤s Eisen, ├Ąh -ÔéČ┬Ž nat├╝rlich an die Ger├Ąte.

Mit sportlichen Gr├╝├čen
Matthias Petry

Zur Person:
Matthias Petry ist Sportwissenschaftler und als Dozent im Gesundheitsbereich t├Ątig. Matthias Petry gibt Antworten auf Fragen rund um Sport, Fitness und Gesundheit und m├Âchte dazu motivieren, dass Menschen wieder mehr Bewegung in ihren Alltag einbauen und dadurch schrittweise ges├╝nder werden.

In eigener Sache: rheinneckarblog istlokal.de


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 25. Januar 2011. Ende 2010 haben die Journalisten Stefan Aigner und Hardy Prothmann sowie der Diplom-Medienp├Ądagoge Thomas Pfeiffer das Netzwerk istlokal.de gestartet. Das Netzwerk unterst├╝tzt journalistische Angebote im Internet, die lokal oder regional informieren.

Von Hardy Prothmann

Die lokale Berichterstattung bietet die exklusivsten Nachrichten der Welt. Was vor Ort passiert, betrifft die Menschen, die dort leben. Egal ob in M├╝nchen, Berlin, K├Âln, Stuttgart, auf dem platten Land oder in einem Ballungsraum. Oder in New York, Los Angeles, Paris, London, Mailand, Barcelona.

In den vergangenen zwei Jahren sind in vielen Orten Deutschlands lokale „Blogs“ oder digitale Internet-Zeitungen entstanden und auch 2011 werden viele neue Angebote dazukommen. Mal sind es politisch engangierte B├╝rger, mal Journalisten, die das „nebenbei“ machen. Aber immer mehr Angebote werden mit dem Anspruch der Herausgeber betrieben, von dieser Arbeit auch leben zu k├Ânnen.

Kritischer Zustand des Journalismus.

Jeder, der ein kommerzielles Angbot betreibt, steht dabei vor denselben Problemen: Der lokale und regionale Werbemarkt im Internet ist noch nicht befriedigend entwickelt, noch nicht einmal ausreichend.

Das Portal von istlokal.de bietet vernetzten Journalismus.

Aus gutem Grund. Die Presselandschaft in Deutschland ist ├╝berwiegend monopolisiert. Bis auf wenige Ausnahmen gibt es fast nur noch „Einzeitungskreise“ – sprich, es gibt keinen journalistischen Wettbewerb mehr vor Ort. Die Monopolzeitungen bestimmen, ├╝ber wen was wann wie berichtet wird.

Wozu das f├╝hrt, zeigt das Beispiel Stuttgart21 deutlich. Die Stuttgarter Zeitung hat kaum kritisch berichtet – aus gutem Grund. Wie der stern mit dem Hintergrundbericht „Fahrt auf schw├Ąbischem Filz“ offenlegte, geh├Ârt die Zeitung zur S├╝dwestdeutschen Medienholding (SWMH), die vor einiger Zeit die S├╝ddeutsche Zeitung gekauft hat.

„Fahrt auf schw├Ąbischem Filz.“

Ein schwerer finanzieller Brocken, der das Unternehmen in Schwierigkeiten brachte. ├ťber die Landesbank Baden-W├╝rttemberg nahm man ein Schuldscheindarlehen ├╝ber 300 Millionen Euro auf, so der Bericht.

Darin hei├čt es: „Die LBBW war hierf├╝r ein idealer Partner. Vorsitzender ihrer Tr├Ągerversammlung ist Ministerpr├Ąsident Mappus. In ihrem Verwaltungsrat hat die Politik das Sagen. Vorsitzender ist der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Schneider, Pr├Ąsident des baden-w├╝rttembergischen Sparkassenverbands. Mitglieder des Verwaltungsrats sind unter anderem der Stuttgarter OB Wolfgang Schuster, die CDU-Landesminister Wolfgang Reinhart (Berlin/Europa) und Willi St├Ąchele (Finanzen), die Unternehmer Heinz D├╝rr und Dieter Hundt und Claus Schmiedel, Chef der SPD-Fraktion im Landtag. Der hielt Stuttgart 21 bis vor kurzem f├╝r „menschenfreundlich, umweltfreundlich und relativ schnell realisierbar.“

Solche Verbindungen lassen vermuten, dass eine objektive Berichterstattung nicht mehr gegeben ist.

Der stern berichtet ├╝ber die Verfilzung von Medien, Politik und Wirtschaft.

Zur├╝ck zum Werbemarkt – der wird von Zeitungen dominiert. Und jede Anzeige, die von Print nach Online abwandert, ist ein Verlust, der die Zeitungen trifft. Die haben folglich ├╝berhaupt kein Interesse, den Online-Werbemarkt zu entwickeln. Denn Online-Anzeigen sind g├╝nstiger, sprich, bringen den Zeitungen weniger Einnahmen.

Dramatische Entwicklung.

Und wer sich online informiert, auch durch Werbung, braucht keine Zeitung mehr – die teils dramatisch zur├╝ckgehenden Auflagen- und Abozahlen zeigen deutlich, unter welchem wirtschaftlichem Druck Zeitungen stehen.

Mit dramatischen Folgen f├╝r die B├╝rgerinnen und B├╝rger: Die Berichterstattung wird zunehmend flacher, da die Zeitungsverlage in den vergangenen Jahren hunderte Journalisten entlassen haben. Es gibt Regionen in Deutschland, ├╝ber die ├╝berhaupt keine Berichterstattung mehr stattfindet. Die ungepr├╝fte ├ťbernahmen von „PR-Artikel“ ist an der Tagesordnung.

Wer aufmerksam die Zeitung liest, stellt fest, dass der ├╝berwiegende Teil der Artikel nicht mehr redaktionell vor Ort erarbeitet wird, sondern au├čerhalb der Zeitung. Ob als Agenturmeldung oder PR-Text.

Und es gibt jede Menge Lokalredakteure, die eine Pressemitteilung ein wenig umschreiben und dann unter ihrem Namen als eigenen Artikel ver├Âffentlichen. Das ist Betrug am Leser. Und der findet t├Ąglich ├╝berall statt.

Journalismus ist wichtig f├╝r die Demokratie.

Und es schadet der Glaubw├╝rdigkeit des Journalismus, der eigentlich die „4. Macht“ im Staate sein soll. Durch kritisches Pr├╝fen von Informationen, durch Recherche von Hintergr├╝nden und Verbindungen, durch eine objektive Berichterstattung. Diese Aufgabe ist enorm wichtig, um eine Demokratie stabil zu halten.

Engagierte B├╝rger und freie Journalisten gr├╝nden deshalb ihre eigenen Medien – aus Frust ├╝ber die unzul├Ąngliche „Lobby“-Berichterstattung der Zeitungen, die oft mehr verschweigen, denn berichten. Aus der ├ťberzeugung heraus, dass dort immer weniger echter Journalismus stattfindet.

Die Alternative hei├čen Blog oder Internet-Zeitung – die Namensgebung spielt keine Rolle, sondern der Inhalt. Hier finden Dokumentation und kritische Berichte statt.

Vielf├Ąltige Herausforderungen.

„B├╝rgerjournalisten“ stehen dabei vor der Herausforderung, wie sie diese journalistische T├Ątigkeit wahrnehmen. Journalismus ist ein Handwerk, das man lernen kann und muss. Ohne Kenntnisse in Sachen Recherche, Schreiben und auch Medienrecht werden wichtige Informationen nicht gefunden oder es drohen Abmahnungen von denen, die sich durch die Berichte „gest├Ârt“ f├╝hlen – sei es die Kirche, seien es Unternehmen oder Politiker oder ├ämter.

Hardy Prothmann ist verantwortlicher Redakteur f├╝r die Angebote des rheinneckarblogs. Bild: sap

Professionelle Journalisten brauchen Einnahmen, von denen sie leben k├Ânnen und mit denen sie ihre Arbeit finanzieren. Also Werbeeinnahmen. Manche gr├╝nden auch F├Ârdervereine, die die Arbeit ├╝ber Mitgliedsbeitr├Ąge und Spenden finanzieren.

Das Netzwerk istlokal.de will eine Genossenschaft gr├╝nden, in der unabh├Ąngige Internet-Medien, die lokal und/oder regional berichten, sich organisieren. Um journalistische Aus- und Fortbildung anzubieten. Um sich bei technischen L├Âsungen zu unterst├╝tzen, um sich rechtlich wehren zu k├Ânnen und nat├╝rlich, um den lokal-regionalen Onlinewerbemarkt voranzubringen.

Wir stehen dabei in Konkurrenz zu den Tageszeitungen. Journalistisch und auch gesch├Ąftlich.

Vernetzter Journalismus.

Wo es schon teils herausragende lokale Angebote gibt, k├Ânnen Sie auf unserer Seite istlokal.de nachschauen. Wenn Sie selbst ein Angebot planen, k├Ânnen Sie sich gerne an uns wenden. Wenn Sie schon ein Angebot in Betrieb haben, schlie├čen Sie sich uns an. Die notwendigen Informationen finden Sie auf unserer Website.

istlokal.de wird seine Mitglieder, egal ob hauptberufliche Journalisten oder B├╝rgerjournalisten, unterst├╝tzen. Zum einen zur F├Ârderung der Presse- und Meinungsfreiheit, zum anderen als „Unternehmer“-Verband f├╝r professionelle Journalisten. Und wir sind ├╝berzeugt davon, dass wir auch die Wirtschaft, die Vereine, die Forschung und andere Bereiche der Gesellschaft mit einem verantwortungsvollen Journalismus unterst├╝tzen.

F├╝r das erste Halbjahr 2011 ist eine Informationsveranstaltung geplant. Wir werden Sie ├╝ber unsere Fortschritte zeitnah informieren.

Hintergrund:

Hardy Prothmann ist verantwortlich f├╝r das rheinneckarblog und betreibt zudem die lokalen Angebote heddesheimblog.de, hirschbergblog.de, ladenburgblog.de und weinheimblog.de. F├╝r seine Arbeit wurde er 2009 und die „100 Journalisten des Jahres“ durch eine unabh├Ąngige Jury der Fachzeitschrift „MediumMagazin“ auf Platz 3 in der Kategorie „Regionales“ gew├Ąhlt.

Er arbeitet seit 1991 als freier Journalist. W├Ąhrend des Studiums von 1991-1994 f├╝r den Mannheimer Morgen, ab 1995 ├╝berregional f├╝r fast alle gro├čen Medien sowie die ARD. Er ist Gr├╝ndungsmitglied von netzwerk recherche und Mitglied des Frankfurter Presseclubs. Im Mai 2009 startete er das heddesheimblog.de.

Stefan Aigner ist freier Journalist in Regensburg. Er betreibt die Seite regensburg-digital.de und ist bundesweit durch seine kritische Berichterstattung bekannt geworden, die ihm schon drei Prozesse eingebracht hat. Aktuell hat ihn die Di├Âzese Regensburg verklagt, weil er die Zahlung von Geldern an die Eltern eines Missbrauchsopfers in Anlehnung an einen Spiegelbericht als „Schweigegeld“ benannt hat. Die katholische Kirche hat auf Unterlassung geklagt. Weil Stefan Aigner 10.000 Euro Spendengelder einwerben konnte, hat er sich auf den Prozess einlassen k├Ânnen. Das Hamburger Landgericht will das Urteil Ende Februar 2011 verk├╝nden.

Thomas Pfeiffer ist Diplom-Medienp├Ądagoge und Social Media-Experte. Er betreibt die Seite webevangelisten.de und ist Mitbegr├╝nder des Twittwoch, eines Vereins zur F├Ârderung von Social Media-Anwendungen. Der passionierte Bergsteiger unterst├╝tzt das Netzwerk istlokal.de mit seinen Expertenkenntnissen. Als politisch interessierter B├╝rger ist er zudem „Genosse“ der links-liberalen Tageszeitung die „taz“ aus Berlin.

istlokal.de wurde am 28. Dezember 2010 in Heddesheim gegr├╝ndet. Zur Zeit findet die Mitgliederwerbung statt. In K├╝rze wird der „Vorstand“ durch weitere Journalisten erweitert, die sich aktiv in das Netzwerk einbringen wollen. Geplant ist die Gr├╝ndung einer Genossenschaft sowie einer operativen GmbH, die die organisatorischen Arbeiten ├╝bernimmt.

Wir sind offen f├╝r Sponsoren, die zu uns passen und Kooperationspartner, die gerne mit istlokal.de zusammenarbeiten m├Âchten. Erste Gespr├Ąche werden mit der Fotografenagentur Freelens sowie dem Autoren-Netzwerk Freischreiber gef├╝hrt.

Fotostrecke: Zwerge und Giganten – Ringen um die nordbadische Meisterschaft


Guten Tag!

Ladenburg, 25. Januar 2011. Mit der Ausrichtung der Nordbadischen Meisterschaft hatte der ASV Ladenburg die Lobdengauhalle fast voll. Die Resonanz war grandios. Ist Ringen ein „Come-Back-Sport“? Die vielen Kinder und Jugendlichen, die hier angetreten sind, um Medaillen und Urkunden zu erk├Ąmpfen w├╝nschen sich viele Vereine vergeblich. Bei den Ringern ist alles geboten: Von den „kurzen“ bis hin zu den Schwergewichtskolossen. Der sportliche Ehrgeiz ist beeindruckend.

Von Hardy Prothmann

Ringen ist ein Sport. Aber keiner, bei dem man mal guckt, was der, der gerade Lust und Luft hat, gerade macht.

Ringen ist hart. Geschmeidig. Kraftvoll. Strategisch. Psychologisch. ├ťberraschend. Spannend.

Beim Ringen kann niemand sagen, dass er „nicht bedient worden sei“. Die „Mannschaft“ nicht funktioniert oder ├Ąhnliches.

Ringen ist ein 1:1-Entscheidungssport. Ein k├Ąmpferischer. Ringen ist Raufen nach Regeln.

nordbaden-ringen-meisterschaft Patrick Sauer.

Patrick Sauer ist beim ASV "gro├č" geworden und ringt nun f├╝r Viernheim. Ein Schwergewichtsgigant, schnell, technisch versiert, sehr ehrgeizig und ein absolut sympathischer junger Mann gewinnt in seiner Klasse die Nordbadischen Meisterschaften ohne M├╝he, aber mit vollem Einsatz. Ist er das Gesicht f├╝r das "Come-Back" des Ringersports?

Am Sonntag gab es sicherlich einen Haufen grandioser sportlicher Leistungen.

Wir vom ladenburgblog waren gut zwei Stunden dabei. Das hei├čt, wir haben viel verpasst, weil es viel mehr K├Ąmpfe gab, als wir gesehen haben. Aber wir haben Spannung, Ehrgeiz und bei allem Kampfgeist vor allem Fairness beobachten k├Ânnen.

Das zeichnet das Turnier und den ASV und das Ringen aus.

Klar, es ist ein Kampfsport. Hier und da flie├čt Blut. Oft verziehen sich Gesichter verschmerzt, weil die Anstrengung einfach enorm ist. Bis an die Grenze. Kurz darauf springen die Sportler auf und stellen sich der n├Ąchsten Runde.

Ringen ist ein Event. Ohne durchgetretene Knie. Ohne feige Angriffe von hinten wie im Fussball. Ohne b├Âse Fouls ohne jeden Grund.

nordbaden-ringen-meisterschaft083

Kampf, Geist, Technik, Geschmeidigkeit udn Kraft - unser Foto zeigt eine Szene im Kampf um Platz 3 und 4 in der 74-kg-Klasse. Florian Baumann (blau, ├ľstringen) gewinnt am Ende. Aber Sebastian Stadler (Kirrchlich) gibt alles, um das zu verhindern. Der Kampf zwischen diesen beiden Hocheleistungsportlern war faszinierend, hochemotional und technisch beeindruckend. Die Details der "Momentaufnahme" zeigen den Einsatz, die Energie, den Willen, mit dem die beiden Ringer um den Sieg gek├Ąmpft haben. Mehr Bilder in der Fotostrecke.

Ringen ist hart, aber ehrlich. Der bessere gewinnt. So einfach ist das hier meistens.

Jeder, der „auf die Matte geht“, wei├č, dass er alles geben muss, denn der „Gegner“ (mit dem man vorher und hinterher scherzt), will auch gewinnen.

Und jeder wei├č – ohne hartes Training, Fitness, Geschmeidigkeit und Kraft und K├Ânnen kommt man nicht weiter.

Ringen hat das Zeug, in Zeiten der Bewegungslosigkeit, in Zeiten, in denen scheinbar alles so schnell geht, ein „Come-Back“-Sport zu werden.

Und Ringen ist ein Integrationssport, auch wenn viele das nicht so wahrhaben m├Âchten.

Sehr viele „dominante“ Ringer, ob jung, ob alt, kommen aus „Osteuropa“ oder der T├╝rkei. Und es gibt sehr viele gute und sehr gute deutsche Ringer.

Auf der „Matte“ begegnen sich die „Kulturen“ mit Fairness und sportlichem Ehrgeiz. Und es gewinnt der, der sich im Training mehr anstrengt.

Talent spielt nat├╝rlich auch ein Rolle. Wie in jedem Sport.

Viel Freude mit unseren Fotos.

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Petry bewegt Dich: In diesem Jahr wird alles besser


Guten Tag!

Weinheim, 17. Januar 2011. 2011 – neue Vors├Ątze, Neubeginn, Neuanfang. Der Jahreswechsel muss oft als ÔÇ×Tag XÔÇť herhalten. Zum Start des neuen Jahres h├Ârt man auf zu rauchen, man beginnt eine Di├Ąt oder man treibt regelm├Ą├čig Sport. So weit die Theorie.

Von Matthias Petry

Die Pl├Ąne daf├╝r sind schnell gemacht – meist nach dem Sommer. Da geht das leicht von der Hand. Weihnachten und Neujahr sind noch weit entfernt – man hat noch so viel Zeit. Die Absicht ist bekundet, das Gewissen ist beruhigt.

Erstmal gilt aber: so weitermachen. Wenn dann doch Silvester irgendwann kommt, l├Ąsst man es nochmal so richtig krachen. Die letzten Kippen, Sekt und mampfen bis zum Abwinken, ausschlafen, der erste Morgen im neuen Jahr, und nun -ÔéČ┬Ž?

Das neue Leben soll losgehen.

Jetzt soll es also losgehen, das neue Leben. Das passt aber gerade ganz schlecht – da sind noch ein Paar Zigaretten in der Schachtel, die Reste vom B├╝ffet m├╝ssen auch noch gegessen werden und an Bewegung ist nicht zu denken – man hat Kopfweh.

Einen Tag kann das neue Leben ja schlie├člich noch warten. Obwohl, morgen muss man ja wieder zur Arbeit – Stress, Hektik, Alltag sind ganz schlecht f├╝r einen Start. Dann halt kommendes Wochenende, n├Ąchsten Monat oder am besten erst zum n├Ąchsten Jahreswechsel 2012!

Sie finden dieses Szenario ├╝bertrieben? Ist es nicht. Es ist leider eine Tatsache, dass Menschen die guten Vors├Ątze und Pl├Ąne, die sie sich f├╝r den Jahreswechsel vornehmen, selten in die Tat umsetzen. Die Projekte scheitern reihenweise.

Und scheitert reihenweise.

Warum? Weil die Strategie des Verdr├Ąngens und Rausschiebens verhindert, dass man richtig aktiv wird. Es ist eine Art Selbstbetrug, eine Einschl├Ąferungstaktik. Man gaukelt sich vor, den ersten Schritt – mit der Planung – schon gemacht zu haben.

Dabei ist es ein R├╝ckschritt. Man entfernt sich damit weiter vom Ziel. Denn der Druck wird gr├Â├čer, je n├Ąher der ÔÇ×Tag XÔÇť kommt. Das Scheitern ist dann vorprogrammiert. Man schafft es nicht, hat aber gleich eine L├Âsung parat: Erneut verschieben.

Daf├╝r gibt es dann sofort zehn gute Gr├╝nde: Stress, Kopfschmerzen, Wetter und so weiter, und so weiter. Das Unterbewusstsein zerpfl├╝ckt jeden noch so guten Plan. Es hat ja auch alle Zeit der Welt daf├╝r.

Wie der Schweinhund zum H├╝ndchen wird.

Was tun? Es gibt nur eine L├Âsung: Sofort loslegen. Keine langfristigen Pl├Ąne schmieden, keinen ÔÇ×Tag XÔÇť festlegen, kein ÔÇ×morgenÔÇť oder ÔÇ×n├Ąchste WocheÔÇť. Hier und jetzt. Egal, um was es letztendlich geht: Um mit dem Rauchen aufzuh├Âren, um abzunehmen, um mehr Sport zu treiben …

Nur durch den ├ťberraschungseffekt l├Ąsst sich das Unterbewusstsein ├╝berlisten. Gelingt diese List ├Âfter – sagen wir mal regelm├Ą├čig sechs Wochen lang – dann wird der innere Schweinehund schw├Ącher. Er wird dann zum H├╝ndchen – zahm, folgsam.

Er l├Ąuft dann mit, l├Ąuft nebenher. Pl├Âtzlich l├Ąuft auch er gern und meldet sich sogar, wenn wir mal auf dem Sofa liegen bleiben. Dann tauscht er die Rolle: Der Bremser wird zum Antreiber. Er macht uns ein schlechtes Gewissen, wenn wir mal faul sind.

Dann hat man es geschafft. Wenn der innere Schweinehund mit im Boot ist, kann nichts mehr schief gehen. Er ist ein starker Partner. Mit ihm lassen sich die pers├Ânlichen Ziele erreichen. Er braucht nur etwas Pflege und F├╝rsorge – sozusagen eine spezielle Behandlung.

Bewegen Sie sich. Realistisch. Nicht zu hart. Aber tun Sies.

Wenn es um Sport und Bewegung geht, dann sieht die weitere Behandlung des inneren Schweinehunds folgenderma├čen aus:

Treiben Sie regelm├Ą├čig Sport, probieren Sie vieles aus, setzen Sie sich realistische Ziele, trainieren Sie nicht zu hart, h├Âren Sie immer mit einem guten Gef├╝hl auf, belohnen Sie sich hin und wieder, erz├Ąhlen Sie anderen von Ihren Erfolgen.

In diesem Sinne w├╝nsche ich Ihnen einen guten Start ins neue Jahr!

Mit sportlichen Gr├╝├čen
Matthias Petry

Zur Person:
Matthias Petry ist Sportwissenschaftler und als Dozent im Gesundheitsbereich t├Ątig. Matthias Petry gibt Antworten auf Fragen rund um Sport, Fitness und Gesundheit und m├Âchte dazu motivieren, dass Menschen wieder mehr Bewegung in ihren Alltag einbauen und dadurch schrittweise ges├╝nder werden.

Sie haben Termine? Wir auch – im Terminkalender!


Guten Tag!

Weinheim, 13. Januar 2011. Was, wann, wo? Unser Terminkalender hilft Ihnen bei der Planung. Und er hilft Ihnen, Ihre Termine bekannt zu machen.

Von Hardy Prothmann

Wo war nochmal die Terminseite im Wochenblatt oder den WN? Schon in der gr├╝nen Tonne oder irgendwie verlegt? Wann war nochmal…?

Das kann Ihnen bei uns nicht passieren. Unser Terminkalender ist 24 Stunden am Tag im Internet erreichbar – zum Nachschlagen oder um neue Termine einzutragen oder noch schnell eine ├änderung oder Erg├Ąnzung vorzunehmen.

Termine ohne Redaktionsschluss.

Ohne Redaktionsschluss. Sie m├╝ssen niemanden anrufen, anmailen oder sonstwas. Sie verwalten Ihre Termine selbst.

Unser Terminkalender: Kostenfrei und ├╝bersichtlich.

Unsere LeserInnen nutzen unseren Terminkalender schon pr├Ąchtig. Jeden Tag haben wir viele Zugriffe. Der Grund ist einfach: Man klickt auf Termine und hat einen wunderbaren ├ťberblick: Als Monats- oder Wochendarstellung oder in der Termin├╝bersicht f├╝r das gesamte Jahr.

Veranstaltungen, Feste, Informationstermine, Vereinstermine, Kultur, Sport, Politik – unser Terminkalender vereint diese Termine in einer aktuellen und ├╝bersichtlichen Darstellung.

Die LeserInnen planen danach ihren privaten Terminkalender – als Veranstalter sehen Sie, mit wem Sie in Terminkonkurrenz stehen oder wo noch ein Termin frei ist.

Abonnieren Sie kostenlos die Termine per email.

Man muss kein Mitteilungsblatt suchen, keinen MM archivieren – man geht einfach online, klickt und hat den ├ťberblick. Noch einfacher geht es mit dem Termin-Abo: Kostenlos werden Sie per email ├╝ber die kommenden Termine informiert.

Als Verein oder privater Veranstalter haben Sie M├Âglichkeit, Ihre Termine kostenlos bei uns anzeigen zu lassen. Wenn Sie nur wenige Termine im Jahr anbieten wollen, schreiben Sie uns eine email mit den notwendigen Informationen: Name der Veranstaltung, Datum und Zeit, Stra├če und Ort und eine inhaltliche Beschreibung. Wir tragen diese Termine dann f├╝r Sie ein: termine(at)weinheimblog.de

Viele Vorteile.

Wenn Sie viele und/oder regelm├Ą├čige Termine anbieten, macht es Sinn, dass Sie diese selbst einpflegen und verwalten. Daf├╝r ben├Âtigen Sie ein kostenloses Google-Kalender-Konto. Die Einrichtung ist nicht schwer, die Verwaltung auch nicht. Ihr Terminkalender ist schnell eingerichtet.

Ihr Vorteil: Sie sind „Herr“ ├╝ber die Termine. Sie k├Ânnen Korrekturen, ├änderungen und Erg├Ąnzungen unabh├Ąngig von Gesch├Ąftszeiten eintragen. Jede Ver├Ąnderung wird sofort angezeigt.

Ein weiterer Vorteil: Sie k├Ânnen Ihren „offiziellen“ Terminkalender auch mit anderen teilen und so im Netzwerk Termine abstimmen, ├╝ber Termine informieren und diesen mit ihren eigenen Terminen kombinieren – Sie sparen Zeit und Organisationsaufwand.

Schnelle Einrichtung.

Wie Sie einen Google-Kalender einrichten, haben wir Ihnen in einer Anleitung aufgeschrieben. Sie brauchen daf├╝r h├Âchstens eine halbe Stunde – die Ihnen viele, viele k├╝nftige Stunden Terminarbeit abnimmt.

Wenn Sie Fragen haben sollten oder Verbesserungsvorschl├Ąge haben, schreiben Sie uns: termine(at)weinheimblog.de

F├╝r Vereine ist der Terminkalender kostenlos. Kommerzielle Veranstalter k├Ânnen ihre Termine aber auch gegen eine geringe Geb├╝hr einstellen. Die Konditionen k├Ânnen Sie gerne erfragen: anzeigen@weinheimblog.de

Als Verein, Initiative, Interessengruppe, Arbeitsgruppe… empfehlen wir Ihnen unsere kostenlose Dienstleistung.

Selbstverst├Ąndlich haben wir auch einen Vorteil davon: Umso mehr Teilnehmer ihre Termine bei uns einstellen, umso interessanter wird der Terminkalender. Das ist er schon heute: Nutzen Sie das Interesse!

Ihr Vorteil: Sie profitieren von diesem Interesse – ebenso wie wir.

Wir garantieren durch ein redaktionell-gepflegtes Umfeld eine hohe Seriosit├Ąt.

Sie haben Termine? Teilen Sie diese den Menschen mit. Laden Sie diese ein, Ihre Veranstaltung zu besuchen.

Link: So richten Sie schnell und problemlos einen kostenlosen Kalender ein.

Haben Sie Fragen? Dann kontaktieren Sie uns:
Telefon 06203/ 49 23 16
email: termine(at)weinheimblog.de

Fundstelle

Guten Tag!

Weinheim, 10. Januar 2011. Kennen Sie schon unsere Rubrik „Fundstelle“ in der linken Spalte? Hier stellen wir interessante Berichte in anderen Medien vor, die wir beim Surfen im Web gefunden haben. ├ältere Fundstellen werden ab sofort in diesem Artikel dokumentiert und k├Ânnen ├╝ber den Archivlink aufgerufen werden.

Interessante Berichte gibt es in der Rubrik Fundstelle.

Zuerst ver├Âffentlichen wir eine „Fundstelle“ in der Seitenleiste. Nach und nach werden alte Fundstellen durch neue ersetzt. Damit die Fundstellen erhalten bleiben, l├Âschen wir sie nicht, sondern entfernen Sie aus der Seitenleiste und f├╝gen Sie in diesen Artikel ein. Ab sofort gibt es also hier die Antwort auf die Frage: „Moment, da war doch mal was in der Fundstelle?“

Die Liste wird wachsen. Um sie einfacher durchsuchen zu k├Ânnen, dr├╝cken Sie STRG+F, wenn Sie einen PC verwenden, Wahltaste+F, wenn Sie einen Mac verwenden. Dann den Suchbegriff eingeben und Enter dr├╝cken.

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das weinheimblog

Unser Fundstellenarchiv:

*Jorgo Chatzimarkakis . Der n├Ąchste F├Ąlscher?
*Portr├Ąt ├╝ber Hardy Prothmann bei Magda
*Lesenswert in Die Welt: Merkels schamloser Zynismus in der Atompolitik
*Lesenswert: FAZ-Herausgeber Schirrmacher ├╝ber die 9 Gemeinpl├Ątze des Atom-Freunds
*Wahlf├Ąlschung in Bruchsal – CDU-Stadtrat zu 63.000 Euro Geldstrafe verurteilt
*├ťber 2.000 Atom-Gegner demonstrieren in Biblis, Bericht, Fotostrecke, Dokumentation
*Spiegel TV: SPD-Atomlobby – Sozialdemokraten in der Atomschmelze (2008)
*Greenpeace – atomarer Notstand in Japan
*Report Mainz – wie gef├Ąhrlich deutsche Atommeiler wirklich sind
*stern.de ├╝ber das Internet als f├╝nfte Gewalt
*Die taz ├╝ber Lokalblogs und Hardy Prothmann als „Hansdampf“
*Lesenswert in Die Welt: Merkels schamloser Zynismus in der Atompolitik
*Lesenswert: FAZ-Herausgeber Schirrmacher ├╝ber die 9 Gemeinpl├Ątze des Atom-Freunds
*Wahlf├Ąlschung in Bruchsal – CDU-Stadtrat zu 63.000 Euro Geldstrafe verurteilt
*├ťber 2.000 Atom-Gegner demonstrieren in Biblis, Bericht, Fotostrecke, Dokumentation
*Spiegel TV: SPD-Atomlobby – Sozialdemokraten in der Atomschmelze (2008)
*Greenpeace – atomarer Notstand in Japan
*Report Mainz – wie gef├Ąhrlich deutsche Atommeiler wirklich sind
*stern.de ├╝ber das Internet als f├╝nfte Gewalt
*Die taz ├╝ber Lokalblogs und Hardy Prothmann als „Hansdampf“

*Hardy Prothmann bei einer Veranstaltung der Piraten ├╝ber wikileaks
*Report Mainz: Wie die Politik Einfluss auf die Medien nimmt
*Schifferfamilie Mnich: 9 Kinder und ein Schiff
*Im W├╝rgegriff der Exklusivit├Ąt
*Lese-Tipp: Netzwerk Recherche – Online-Journalismus mit einem Beitrag von Hardy Prothmann
*DRadio-Audio ├╝ber hyperlokalen Journalismus und Bratw├╝rste
*DRadio-Text ├╝ber hyperlokalen Journalismus und Bratw├╝rste

*evangelisch.de ├╝ber bedrohte Pressefreiheit in Deutschland
*SZ zu Wikileaks: Geballte Wut im Netz.
*drehschreibe.org ├╝ber Prenzlauer Berg Nachrichten und die Orientierung am heddesheimblog: Lokal ist spannend.
Spiegel Online schreibt ├╝ber unsere Blogs: Meine Stra├če, mein Zuhause, mein Blog
*Spiegel online ├╝ber Stefan Mappus: Ein Deal, zwei Freunde, viele Fragen
*Prothmann: Die Moral, die Apostel und die Wirklichkeit
*Gr├╝ne kriegen „Shitstorm“ ab

Stadt Weinheim ehrt 380 Sportler – Rekord

Guten Tag!

Weinheim, 05. Dezember 2010. (cm) In der Stadthalle Weinheim wurden heute mehrere Hundert Leistungssportler durch Oberb├╝rgermeister Heiner Bernhard f├╝r ihre Leistungen geehrt. Sportler aus der Stadt hatten ├╝ber die Grenzen der Bundesrepublik hinaus Erfolge feiern k├Ânnen. Oberb├╝rgermeister Bernhard betonte, wie wichtig der Sport f├╝r die Stadt sei – auch wenn man die F├Ârdergelder k├╝rzen musste.

Oberb├╝rgermeister Bernhard begr├╝├čte die Sportler


Zur Sportlerehrung in der Stadthalle Weinheim waren heute um 11:00 Uhr mehrere Hundert Leistungssportler erschienen. Bei den verschiedensten Sportarten hatten sie gro├čartige Erfolge erzielt. Von „Badischer Meister“ bis hin zu „Weltmeister“ waren zahlreiche Ehrentitel vorhanden. Der Auftakt der Veranstaltung wurde von der Sch├╝lerband „Enjoy“ musikalisch untermalt.

Direkt im Anschluss wurden zwei Mannschaften geehrt, die nicht auf der Veranstaltung bleiben konnten. Ein Wettkampf war f├╝r den heutigen Tag angesetzt.

Es folgten die Begr├╝├čungsworte durch Oberb├╝rgermeister Heiner Bernhard. Dieser betonte, wie wichtig der Vereinssport sei. Er w├╝rde es aber auch verstehen, wenn ihm einige der Sportler diese Aussage „krumm“ nehmen, schlie├člich habe die Stadt die finanziellen Mittel zur Vereinsf├Ârderung gek├╝rzt.

Man m├╝sse aber auch Bedenken, so Bernhard, dass der Haushalt ohne K├╝rzungen wohl nicht genehmigt worden w├Ąre. W├╝rde man keine Sparma├čnahmen ergreifen, w├╝rde es bald vielleicht noch viel schlimmer aussehen.

Nach diesen ernsten Worten folgten die Einzelehrungen in den verschiedensten Sportarten. Von „Musketenschie├čen“ ├╝ber „Tischtennis“ bis hin zum „Cheerleading“ waren zahlreiche Sportarten vertreten. Im Anschluss spielte erneut die Band „Enjoy“, ehe die Turngruppe Weinheim e.V. ihr K├Ânnen darbot (siehe Fotostrecke). Deren Darbietung beeindruckte die Zuschauer sichtbar.

Nach einer turnerischen Darbietung der TSG Weinheim nahm Oberb├╝rgermeister Heiner Bernhard die Ehrungen der Mannschaftsmeister vor, bevor er zum Stehb├╝ffet im Foyer einlud.

Alle Fotos: Christian M├╝hlbauer
Viel Spass mit den Bildern!

Anmerkung der Redaktion:

Christian M├╝hlbauer absolviert ein redaktionelles Praktikum bei uns in der Zeit vom 22. November – 10. Dezember 2010. Herr M├╝hlbauer studiert an der Fachhochschule Ansbach ÔÇťRessortjournalismus.-ÔéČ┬Ł

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