Donnerstag, 21. November 2019

20-Jähriger muss sich wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und fahrlässiger Körperverletzung verantworten

Paletten-Unfall: „B√∂ser Streich“ kommt vor Gericht

Weinheim, 06. November 2014. (red/ms) Im Mai¬†vergangenen Jahres hat ein tragischer Unfall die Stadt ersch√ľttert:¬†Jemand hatte in der Nacht zum¬†12. Mai in der Schlossgasse eine Euro-Palette auf die Stra√üe gelegt. Ein damals 37-j√§hriger Radfahrer erkannte das Hindernis¬†zu sp√§t, st√ľrzte und zog sich lebensgef√§hrdende Verletzungen zu. Der gesch√§digte Familienvater ist noch immer arbeitsunf√§hig. Wie die Staatsanwaltschaft heute mitteilte, wird es zur Gerichtsverhandlung gegen einen Tatverd√§chtigen kommen – dieser schweigt bislang zu den Vorw√ľrfen. [Weiterlesen…]

√úber 1,5 Promille

Betrunken Auto gefahren

polizei_feature11Weinheim/Rhein-Neckar, 04. Februar 2014. (red/pol) 1,54 Promille hatte am späten Sonntagabend ein BMW-Fahrer intus, den eine Streife kurz vor 23 Uhr in der Westtangente/Mierendorffstraße stoppte und kontrollierte. Durch seine rasante Fahrweise fiel er der Polizeistreife auf, die bei dem Gespräch sogleich die Alkoholfahne feststellte. Alkoholtest, Verbringung zur Dienststelle, Blutprobe und Anzeige bei der Staatsanwaltschaft sind die Folgen seiner Trunkenheitsfahrt.

Ein dritter Verdächtiger wurde nach vorläufiger Festnahme wieder entlassen

Umfangreiche Durchsuchungen zum Mordfall Birkenau

polizeisuedhessenlogoWeinheim/Birkenau/M√∂rlenbach/F√ľrth, 05. Juli 2013. (red) Im Mordfall Birkenau haben Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mehrere private und gewerbliche Objekte und zahlreiche Fahrzeuge mit Hilfe des Zolls durchsucht, um Beweismittel zu finden. Ein 22-j√§hriger Deutscher aus F√ľrth wurde vorl√§ufig festgenommen, nach dem Verh√∂r aber wieder frei gelassen. [Weiterlesen…]

Anklage wegen versuchten Mordes erhoben

Mieter gezielt Rauchgasen ausgesetzt

Mannheim/Weinheim, 10. April 2013. (red/pol) Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat gegen einen 55-j√§hrigen Mann aus dem Hochtaunuskreis Anklage wegen Verdachts des versuchten Mordes erhoben. Der Beschuldigte soll Mitte Januar als Verwalter eines Weinheimer Mehrfamilienhauses den Kamin mittels eines eigens angefertigten Blechs heimlich verschlossen haben. [Weiterlesen…]

Verdacht auf versuchten Totschlag

55-Jähriger in Untersuchungshaft

Weinheim, 24. Januar 2013. (red/pol) Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde Haftbefehl gegen einen 55-jährigen Mann aus dem Hochtaunuskreis wegen des Verdachts des versuchten Totschlags erlassen. Der Mann soll am 14. Januar 2013 als Vermieter eines Anwesens in der Ahornstraße vorsätzlich ein Edelstahlblech im Kamin des Mehrparteienhauses angebracht haben, um den Kamin des bewohnten Hauses ohne Kenntnis der Mieter zu verschließen und still zu legen.

Information der Staatsanwaltschaft Mannheim und der Polizeidirektion Heidelberg:

„Dadurch war es offenbar zum Rauchgasaustritt in zwei Wohnung des Hauses gekommen, wobei zwei Bewohner mit Rauchgasvergiftungen in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Die Motive des Mannes d√ľrften in den langj√§hrigen Auseinandersetzungen mit den Mietern sowie in seinen finanziellen Engp√§ssen zu finden sein. Die Versuche, die Mieter frei zu setzen und das Haus zu verkaufen, waren fehl geschlagen. Der Verd√§chtige wurde am Freitag, den 18. Januar in seiner Wohnung in einer Gemeinde im Taunus durch Kriminalbeamte aus Weinheim, Heidelberg und Bad Homburg festgenommen.

Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurden Baupl√§ne und Musterskizzen zur Herstellung eines Kaminverschlussblechs als Beweismittel sichergestellt. In seiner ersten Vernehmung legte der Mann ein Gest√§ndnis ab; die Absicht, seine Mieter vergiften oder zu t√∂ten zu wollen, stritt er jedoch ab. Nachdem Haftbefehl erlassen worden war, wurde der 55-J√§hrige am Samstag, den 19. Januar in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Weinheim dauern an.“

F√ľhrerschein einbehalten

PKW-Fahrerin mit 2,3 Promille

Weinheim, 14. Januar 2013. (red/pol) Aufgrund ihrer unsicheren Fahrweise fiel am Sonntag gegen 01.00 Uhr in der Breslauer Straße eine 34jährige Pkw-Fahrerin einer Streife des Polizeireviers Weinheim auf.

Information der Polizeidirektion Heidelberg:

„Bei der anschlie√üend durchgef√ľhrten Verkehrskontrolle stellten die Beamten fest, dass die Frau unter Alkoholeinwirkung stand und mit einem Alkoholtestergebnis von 2, 3 Promille nicht mehr in der Lage war, mit ihrem Pkw am Stra√üenverkehr teilzunehmen. Der Fahrerin wurde eine Blutprobe entnommen. Ihr F√ľhrerschein wurde einbehalten und wird mit einer Anzeige der Staatsanwaltschaft zugeleitet.“

Mannheimer Staatsanwaltschaft erwirkt Haftbefehl

39-Jähriger nach Einbruch auf frischer Tat festgenommen

Weinheim, 27. Dezember 2012. (red/pol) 39-J√§hriger nach Einbruch in Weinheim-L√ľtzelsachsen auf frischer Tat festgenommen ‚Äď Mannheimer Staatsanwaltschaft erwirkt Haftbefehl.

Information der Polizeidirektion Heidelberg:

„Festgenommen wurde in der Nacht zum Donnerstag ein 39-J√§hriger Mann der dringend verd√§chtig ist, wenige Minuten zuvor in ein Haus in der Schlossgasse eingebrochen zu sein und
in der Heckengasse dies zumindest versucht zu haben. Gegen 2 Uhr hatte ein Zeuge verd√§chtige Ger√§usche wahrgenommen und umgehend die Polizei verst√§ndigt. Mehrere Fahndungsstreifen des Polizeireviers Weinheim fuhren zum Tatort und konnten in der Wallstra√üe zwei M√§nner, auf die die zuvor abgegebene Beschreibung zutraf, feststellen. Beim Erkennen der Fahnder trennte sich das Duo und fl√ľchtete in unterschiedliche Richtungen. Der 39-J√§hrige konnte dann in der Schlossgasse gestellt und festgenommen werden. Bei der
durchgef√ľhrten Durchsuchung konnten dann mehrere hundert Euro Bargeld und zwei Kreditkarten aufgefunden werden, die aus dem Einbruch in der Schlossgasse stammten.

Anschlie√üend wurde der Tatverd√§chtige auf die Polizeiwache gebracht. Die Mannheimer Staatsanwaltschaft erwirkte einen Haftbefehl, der im Laufe des Freitagmorgens durch das Amtsgericht Mannheim erlassen wurde. Anschlie√üend wurde der Festgenommene in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Zu den Vorw√ľrfen schwieg der 39-J√§hrige bislang, ebenso macht er keinerlei Angaben zu seinem Mitt√§ter.

In der Bachwiesenstra√üe und Im B√§rle hatten sich in der gleichen Nacht zwei weitere Einbr√ľche zugetragen, bei denen der/die T√§ter jeweils unverschlossene T√ľren ge√∂ffnet und ebenfalls Bargeld, Schmuck, Laptops u.a. erbeutet hatten. Zeugen, die hierzu sachdienliche Hinweise geben k√∂nnen, sollten sich mit dem Polizeirevier Weinheim in Verbindung setzen. Ob die beiden Einbr√ľche und neun weitere Taten, die sich in den letzten f√ľnf Wochen in Hemsbach, Laudenbach und Weinheim zugetragen hatten, dem gleichen T√§terkreis zugeordnet werden k√∂nnen, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen, die durch das Polizeirevier in Weinheim gef√ľhrt werden.“

Vermutlicher Bombenfund f√ľhrt zu Streckensperrung der Bahn


Größere Kartenansicht

Heppenheim/Rhein-Neckar, 28. Februar 2012. (red) Die Polizei hat heute Abend einen 58 Jahre alten Mann deutscher Staatsangehörigkeit verhaftet, der im Verdacht steht, eine Bombe gebaut zu haben. Ob und wo ein Anschlag geplant war, ist zur Zeit noch unklar.

Von Hardy Prothmann

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Südhessen in Darmstadt ist in einer Werkstatt des städtischen Bauhofs der Stadt Heppenheim ein verdächtiger Gegenstand durch Bombenspezialisen untersucht und sichergestellt worden.

Weil sich das Gebäude, in dem der Gegenstand entdeckt worden ist, in rund 20 Meter Entfernung zur Bahnlinie befindet, wurde die Bahnstrecke für rund zwei Stunden gesperrt. Zugausfälle und Verspätungen für tausende Pendler waren die Folge. Nähere Angaben, ab wann der Bahnverkehr wieder geregelt verlaufen ist, wurden nicht gemacht.

Die von der Polizei als „vorsorgliche Maßnahme zur Gefahrenabwehr“ bezeichnete Maßnahme hatte unmittelbar vor Ort weitere Konsequenzen. Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt.

Laut Polizei wurde ein rund 30 Zentimeter langes Metallrohr entdeckt, aus dem Drähte herausragten – eine vermutliche „Rohrbombe“. Nach Polizeiangaben war an diesem Rohr auch ein Zünder angebracht. In der Sache ermittelt nun das hessische Landeskriminalamt.

Ein verantwortlicher Mitarbeiter des Städtischen Bauhofs hatte den „verdächtigen Gegenstand“ auf einem Gelände des städtischen Bauhofs gegen 17:00 Uhr entdeckt und dies der Polizei gemeldet.

Die Polizei vermutet, dass sich in dem Metallrohr möglicherweise Sprengstoff befindet – sicher ist dies allerdings nicht.

Gegen 20:00 Uhr wurde ein 58 Jahre alter Tatverdächtiger verhaftet, der zur Zeit verhört wird. Nähere Angaben machte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht.

Der Heppenheimer steht im Verdacht, die „verdächtige Konstruktion“ gebaut zu haben. Ob das Motiv persönliche Umstände sein könnten oder ein terroristischer Hintergrund besteht, wollte die Polizei auf Anfrage nicht beantworten. Sie verwies an die Staatsanwaltschaft als zuständige Ermittlungsbehörde.

Wir berichten bei neuen Erkenntnissen nach.

Illegale Filmseite kino.to geschlossen Рmutmaßliche Betreiber verhaftet РStrafverfolgung der Nutzer?


M√ľssen Privatleute nun mit Strafverfolgung rechnen?

Rhein-Neckar, 08. Juni 2011 (red) Die Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt gegen die mutma√ülichen Betreiber von kino.to. In vier L√§ndern habe es zeitgleich 20 Razzien gegeben, berichtet Spiegel online. Angeblich m√ľssen auch Nutzer der Filme-Plattform mit Strafverfolgung rechnen.

Rund 250 Ermittler seien nach monatelangen Ermittlungen im Einsatz gewesen, um gegen die mutma√ülichen Betreiber der Seite kino.to vorzugehen. Der Vorwurf lautet „Bildung einer kriminellen Vereinigung zur gewerbsm√§√üigen Begehung von Urheberrechtsverletzungen“.

Bei dem Angebot konnte man Filme online anschauen – die Seite hatte Millionen Nutzer und lag im Werberanking bei Google unter den Top 70 Seiten in Deutschland.

Zun√§chst war tags√ľber eine angebliche Information der Polizei zu sehen – jetzt ist der Server gar nicht mehr zu erreichen.

Angeblich m√ľssten sich auch Nutzer der vermutlich illegalen Plattform auf eine Strafverfolgung einstellen – so die Aussage des Banners.

Tats√§chlich sei das eher wenig wahrscheinlich, sagen die Anw√§lte Udo Vetter und Thomas Stadler. Die beiden Juristen betreiben Blogs und informieren die √Ėffentlichkeit kontinuierlich √ľber ihre Rechtsauffassung zu aktuellen F√§llen.

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das rheinneckarblog