Sonntag, 19. November 2017

OberbĂŒrgermeister soll Alternative fĂŒr Stadtmarketing prĂŒfen

Altstadtgalerie wird zum Politikum

Weinheim, 18. September 2014. (red/ld) Souvenirs statt handgearbeiteter Goldschmiedekunst? Das wollte sich der Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt (ATU) am Mittwoch nicht bieten lassen. Eigentlich sollte vorberaten werden, dass das Stadt- und Tourismusmarketing ihre kĂŒnftige Bleibe im Erdgeschoss am Marktplatz 1 um das Erdgeschoss am Marktplatz 3 erweitert. Gleichzeitig sollten 445.000 Euro Sanierungs- und Umbaukosten fĂŒr die RĂ€ume beschlossen werden – knapp das Doppelte der anfangs veranschlagten 245.000 Euro. [Weiterlesen…]

Kabarettauftritt im Weinheimer Schlosspark

Auch Chako heizt die PfÀnnle an

Weinheim, 19. August 2014. (red/pm) Der ist bekennender „PfĂ€lzer“ und Kabarettist Christian „Chako“ Habekost kommt am 07. September nach Weinheim zum Open-Air-Kochfestival „SWR-PfĂ€nnle“. „Chako“ serviert den „PfĂ€nnle“-Besuchern im Schlosspark einen halbstĂŒndigen Auftritt – und das bei freiem Eintritt. [Weiterlesen…]

Mickrige "PrÀmie" soll motivieren

Slogans fĂŒr Weinheim gesucht

Slogan Karte

Vielleicht wird Ihr Spruch bald zum Slogan der Stadt Weinheim? Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 10. Januar 2014. (red/pm) Die Stadt Weinheim will sich einen „Slogan“ zulegen. Das Stadt- und Tourismusmarketing nimmt VorschlĂ€ge entgegen. Die Bevölkerung ist zum Mitmachen aufgerufen – dafĂŒr gibt es eine Mini-PrĂ€mie von 150 Euro. [Weiterlesen…]

Konzertabend am 26. Juli 2013

„Tour de LĂ€ndle“ startet in Weinheim

Das Bild zeigt die örtlichen Tour-de-LĂ€ndle-Organisatoren der Stadt und der TSG Weinheim mit den Vertretern der örtlichen Hauptsponsoren v.l Uwe Seehaus (Naturin Viscofan), Hartmut MĂŒller (Volksbank Weinheim) und Peter KrĂ€mer (Stadtwerke Weinheim). Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 14. Januar 2013. (red/pm) Am letzten Wochenende in Juli dreht sich in Baden-WĂŒrttemberg und darĂŒber hinaus alles um Weinheim. Die diesjĂ€hrige „Tour de LĂ€ndle“, das grĂ¶ĂŸte Volksradfahren in SĂŒddeutschland, organisiert von SWR und EnBW, startet in Weinheim an der Bergstraße. Eine Woche lang, vom 26. Juli bis 2. August, wird die Zweiburgenstadt in aller Munde sein, denn die Tour geht stets „Vom Odenwald zum Bodensee“.

Information der Stadt Weinheim:

„Zielort der mehr als 2500 Hobbyradler ist Stockach, damit durchmisst die Tour tatsĂ€chlich das ganze „MusterlĂ€ndle“. Von Weinheim aus, wo am Samstag 27. Juli, morgens im Sepp-Herberger-Stadion der Startschuss fĂ€llt, geht es zunĂ€chst nach Eberbach im Neckartal, dann nach Bad Mergentheim.

„Wir haben uns sehr gefreut, vom SWR fĂŒr diese wichtige Position ausgesucht worden zu sein“, freute sich OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard nach der Bekanntgabe der Etappenorte im Rahmen der großen Touristikmesse CMT in Stuttgart am heutigen Montag, 14. Januar. Weinheims Stadt- und Tourismusmanagerin war bei der Bekanntgabe vor Ort. Gemeinsam mit KulturbĂŒroleiter Gunnar Fuchs und Pressesprecher Roland Kern bildet sie das Organisationsteam vor Ort in Partnerschaft mit der Turn- und Sportgemeinde TSG. Diese Kooperation habe sich angeboten, nicht nur weil die TSG der Hauptnutzer des Sepp-Herberger-Stadions ist, „sondern weil die TSG ein ĂŒberaus schlagkrĂ€ftiger und gut organisierter Großverein ist, der enorm viele Ressourcen einbringen kann“, so Roland Kern.

Kostenloser Konzertabend am 26. Juli

Weil die Veranstaltung mit Tausenden von Teilnehmern und Besuchern eines kostenlosen Konzertabends am Freitag, 26. Juli, aber auch mit finanziellem Aufwand fĂŒr die Stadt verbunden ist, war es entscheidend, dass Partner und Sponsoren der örtlichen Wirtschaft eingebunden werden konnten. Drei Hauptsponsoren sitzen nun mit im „Fahrrad“-Sattel, und haben die Tour nach Weinheim geholt: Die Firma Naturin Viscofan, die Stadtwerke Weinheim und die Volksbank Weinheim.

„Die Chance, dass der Fokus im Land an diesen Tagen auf Weinheim liegt, wollten wir nicht verpassen“, erklĂ€rte Stadtwerke-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Peter KrĂ€mer. „Es ist gut, dass Weinheim so starke Partner vor Ort mit einem echten GespĂŒr fĂŒr den Standort haben“, bedankte sich OB Bernhard bei den UnterstĂŒtzern. Weitere Werbepartner will das Organisationsteam in den nĂ€chsten Wochen akquirieren, so dass sich Weinheim insgesamt als buntes Schaufenster prĂ€sentieren kann.

Denn fest steht: Die Aufmerksamkeit an diesen beiden Tagen wird enorm groß sein. Die Tour selbst mit ihren rund 2000 Dauerradlern (die fĂŒr die ganze Woche angemeldet sind) und rund 800 Tagesfahrern (die sich fĂŒr eine Etappe anmelden) zieht mit einem gewaltigen Tross durchs Land. Seit Wochen bucht eine Agentur Hotelzimmer in Weinheim und Umgebung, 400 Personen werden in der Sporthalle der Dietrich-Bonhoeffer-Schule auf Matratzen schlafen, weitere 400 dĂŒrfen auf einer Wiese im Stadion ihr Zelt aufschlagen. Alle Teilnehmer werden vor Ort mit Speisen und GetrĂ€nken versorgt.

„Mit dem SWR als Partner können wir uns sicher sein, dass die mediale PrĂ€senz stimmt“, sagt Pressesprecher Roland Kern. In der Tat wird das SWR Fernsehen am Abend vor dem Massenstart im Stadion ab 20:15 Uhr einen 90-Minuten-Sendung aus dem Weinheimer Stadion ĂŒbertragen, dazu gehört Live-Musik von bekannten KĂŒnstlern, wohl weitgehend aus dem deutschsprachigen Raum. Bei den Auftaktveranstaltungen der letzten Jahre zĂ€hlte der SWR jeweils einige Tausend Besucher. Der Eintritt ist frei.

Anmeldung ab MĂ€rz 2013

Die 26. „Tour de LĂ€ndle“ verlĂ€uft unter dem Motto „NaturTour“, ein weiterer Partner von SWR ist die Umweltakademie Baden-WĂŒrttemberg und alles dreht sich diesmal um das „Naturerlebnisland Baden-WĂŒrttemberg“. Diese Ausrichtung war ein weiterer Grund fĂŒr die Stadt, das Angebot des SWR anzunehmen. „Das passt optimal in unsere touristische Ausrichtung“, freute sich City- und Tourismusmanagerin Maria Zimmermann. Das Wochenende werde eine „Riesenwerbung“ fĂŒr die Stadt sein.

Alle Dauerteilnehmer, die die komplette Strecke mitfahren wollen, können sich ab MĂ€rz anmelden. Wer nur eine Etappe mitradeln möchte, kann sich ab Juni fĂŒr seine Wunschstrecke registrieren. Weitere Informationen zur Tour de LĂ€ndle gibt es im Internet unter SWR4.de, enbw.com/tour und www.weinheim.de.“

Vortrag im "Eulenspiegel"

Mit Till Eulenspiegel die Weinheimer Geschichte erfahren

Weinheim, 03. November 2012. (red/pm) Dietmar Spicker berichtet am 07. Dezember aus der Weinheimer Geschichte.

Information der Stadt Weinheim:

„Er ist der berĂŒhmteste Hofnarr der europĂ€ischen Geschichte. Jedes Kind kennt Till Eulenspiegel und seine Geschichten, ebenso natĂŒrlich seine rote MĂŒtze. Till Eulenspiegel hielt im Mittelalter den Herrschenden einen Spiegel vor – meistens waren eher die anderen die Narren.

Der Weinheimer StadtfĂŒhrer und Geschichtskenner Dietmar Spicker schlĂŒpft ab sofort fĂŒr humorige BeitrĂ€ge aus der Weinheimer Stadtgeschichte in die Verkleidung des Till Eulenspiegels. „Eine StadtfĂŒhrung mal anders“, verspricht er mit einem Augenzwinkern. Am Freitag, 07. Dezember, macht er den Anfang, freundlich unterstĂŒtzt vom Stadt- und Tourismusmarketing.

Praktischerweise gibt es in Weinheim ein Gasthaus namens „Eulenspiegel“, an der Ecke Grundelbachstraße/Lindenstraße. Dort wird Dietmar Spicker alias Till Eulenspiegel aus der Weinheimer Geschichte berichten. Am ersten Abend geht es um die Zeit ab der StadtgrĂŒndung im 13. Jahrhundert bis etwa 1350 – in diesem Jahr ist nach der Überlieferung Till Eulenspiegel gestorben. Der launige Vortrag beginnt um 20:00 Uhr, der Eintritt ist kostenfrei.“

Leckere Suppenrezepte der EinzelhÀndler

In Weinheim ist noch Suppe da

Bild: Stadt Weinheim.

Weinheim, 26. November 2012. (red/pm) EinzelhÀndler bringen zur Adventszeit wieder ein Rezeptheftchen heraus. Diesmal geht es um Festtagssuppen.

Information der Stadt Weinheim:

„Die Rezeptheftchen der Weinheimer EinzelhĂ€ndler sind schon Kult. Erst haben sie verraten, wie man die besten PlĂ€tzchen backt, dann waren Festtagsbraten an der Reihe. Und nun: Herbstlich-winterliche Suppen – passend zur Jahreszeit. „In allen Variationen – von Omas Lieblingsrezept ĂŒber vegetarisch bis hin zur Festtagssuppe“, freut sich City-Managerin Maria Zimmermann. Ihr BĂŒro fĂŒr Stadt- und Tourismusmarkting hat die Rezepte wieder gesammelt. Zum 1. Advent kommt das Heftchen mit rund 20 Rezepten zum Nachkochen heraus. Wieder wird es eine kulinarische Reise durch Europa – schließlich gehören zu den Weinheimer EinzelhĂ€ndlern auch BĂŒrger aus sĂŒdlichen LĂ€ndern und aus anderen Regionen Deutschlands.

Die bekanntermaßen kochkreativen Mitarbeiterinnen des Stadt- und Tourismusmarketing haben eine herbstliche aromatische Maronen-Cremesuppe empfohlen – selbstverstĂ€ndlich mit selbst gesammelten Esskastanien aus heimischen WĂ€ldern (Rezept siehe unten).

Der legendĂ€re rheinlĂ€ndische StimmungssĂ€nger Jupp Schmitz wĂ€re natĂŒrlich begeistert gewesen; von ihm stammt der alte Schlager „Es ist noch Suppe da.“ Das Weinheimer Suppenheftchen ist jedenfalls so lange da, bis es vergriffen ist. Die Nachfrage in den letzten Jahren war recht groß. ErhĂ€ltlich ist es ab 01. Dezember bei den aktiven Weinheimer EinzelhĂ€ndlern sowie im BĂŒro fĂŒr Stadt- und Tourismusmarketing in der Hauptstraße 47.“

Und der Tipp der City-Managerin kocht sich so:

Maronen-Cremesuppe mit karamellisierten Maronen

Zutaten:
500 g geröstete und geschÀlte Maronen
1 Zwiebel, fein gewĂŒrfelt
1 kleiner Zweig Rosmarin
100 ml Weißwein
ca. 1 l GemĂŒsefond
Salz und Pfeffer
100 ml Schlagsahne
Puderzucker

Zubereitung:
Den Backofen auf 200°C vorheizen. Eine feuerfeste Form auf den Boden des Backofens stellen und mit kochendem Wasser befĂŒllen.

Maronen auf der gewölbten Seite kreuzweise einschneiden und mit dem Einschnitt nach oben auf ein Backblech legen. Ca. 45 Minuten backen, bis die Schale der Maronen aufspringt und die Maronen gar sind. AbkĂŒhlen lassen und schĂ€len.

Die Zwiebel fein wĂŒrfeln und in neutralem Öl anschwitzen. 400 g Maronen, sowie den Rosmarinzweig dazugeben und kurz mit rösten. Mit Weißwein ablöschen und komplett einkochen lassen. GemĂŒsefond dazugeben und ca. 30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Den Rosmarinzweig entfernen und die Suppe mit dem Stabmixer so fein wie möglich pĂŒrieren, danach durch ein sehr feines Sieb streichen. Mit Salz und Pfeffer wĂŒrzen.

Stadt- und Tourismusmarketing bringt mit Fotograf Sebastian Singer einen „Weinheim-Kalender“ heraus

Weinheim fĂŒrs Wohnzimmer

Der Weinheimer Kalender 2013 ist demnÀchst erhÀltlich. Bild: Stadt Weinheim.

 

Weinheim, 25. Oktober 2012. (red/pm) Viele haben darauf gewartet, jetzt ist es soweit: Es gibt einen hochwertigen Jahreskalender fĂŒr das Jahr 2013 mit den schönsten Weinheimer Motiven, den Burgen, dem Hermannshof, dem Schlosspark, der Altstadt – und den ganzen Fotoklassikern der Stadt. Der bunte Wandkalender im DIN A-3-Querformat ist ein Gemeinschaftsprojekt des Weinheimer Fotografen Sebastian Singer, dessen Partner Hannes Hartmann von Hartmann Medien Consulting in der Bensheimer Straße, und dem BĂŒro fĂŒr Stadt- und Tourismusmarketing.

Information der Stadt Weinheim:

„Verkaufsstart an den zwei Verkaufsstellen in der Weinheimer Innenstadt ist am 2. November. ErhĂ€ltlich ist der Weinheimer Kalender 2013 dann in der Schalterhalle der DiesbachMedien, dem BĂŒro fĂŒr Stadt- und Tourismusmarketing und bei der Buchhandlung SchĂ€ffner in der FußgĂ€ngerzone. (Vorbestellungen sind aber jetzt schon möglich). Weitere Verkaufsstellen in den Ortsteilen sind geplant. Der Kalender wird aber auch online zu beziehen sein unter der Internetadresse www.weinheim-kalender.de. Der Kaufpreis betrĂ€gt 19.95 Euro, davon sind aber pro Kalender 2 Euro fĂŒr den Kinderförderfonds Bergstraße-Neckar vorgesehen.

„Wir freuen uns schon auf die Spende“, erklĂ€rte Anne Hansch, die als GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des Diakonischen Werks in Weinheim den Kinderförderfonds leitet. Die Diakonie und das Stadt- und Tourismusmarketing sind in der Mittleren Hauptstraße ja gute Nachbarn. Hochwertig hergestellt und gedruckt wurde der Weinheimer Kalender 2013 in der Druckerei Diesbach an der Bergstraße. Sebastian Singer ist im Hauptberuf als GerĂ€tewart bei der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim angestellt; sein großes Hobby ist seit Jahren aber das Fotografieren in seiner Heimatstadt. Singer und Hartmann gehören auch dem Medien-Team der Freiwilligen Feuerwehr an. Einige seiner Bilder haben fast schon Kultstatus wie die Nacht-Aufnahme wĂ€hrend der Kerwe von der Windeck auf die Altstadt hinunter – das Motiv ist seit August auch das Titelbild der Weinheimer Facebook-Seite. Es ziert auch den Kalender 2013 im August. Denn das farbenprĂ€chtige Werk soll nicht nur ein Augenschmaus sein, es soll seinem Besitzer ein Jahr lang auch Service bieten und damit auf die Attraktionen und Veranstaltungen der Stadt hinweisen; das war dem Stadt- und Tourismusmarketing besonders wichtig. So sind in jedem Monat auch die wichtigsten Veranstaltungen aufgefĂŒhrt.

„Wir hoffen natĂŒrlich“, sagt City-Managerin Maria Zimmermann, „dass der Kalender auch möglichst oft als Geschenk weit ĂŒber die Region hinaus verschickt wird“. Zum Beispiel könnten sich ehemalige Weinheimer ihre Heimatstadt „ein ganzes Jahr lang ins Wohnzimmer holen“. Bei der Auswahl der Bilder und den Beschreibungen waren Maria Zimmermann, Pressesprecher Roland Kern und Silvia Mayer von der Buchhandlung SchĂ€ffner eingebunden.

Singers Bilder beeindrucken durch eine besondere Sicht der scheinbar alltĂ€glichen Motive. Das Titelbild zeigt zum Beispiel den Turm der St. Laurentius-Kirche in direkter Nachbarschaft zur Burgruine Windeck. Diese außergewöhnliche Perspektive ergibt sich nur vom Turm des Schlosses aus. Zu jedem Bild gibt es auf der RĂŒckseite des Kalenders eine kurze ErlĂ€uterung
Info: Neuer Wandkalender fĂŒr Weinheim „Weinheim Kalender 2013“, 14 Seiten (Deckblatt und RĂŒckseite mit Infos), DIN A3 Querformat, hochwertiger vierfarbiger Offsetdruck, Deckfolie. Fotos von Sebastian Singer, Herausgeber Hartmann Medien Consulting mit Stadt- und Tourismusmarketing Weinheim, Verkaufsstart 2. November (Vorbestellungen ab sofort möglich), Verkaufsstellen in der Innenstadt sind das BĂŒro fĂŒr Stadt- und Tourismusmarketing und die Buchhandlung SchĂ€ffner, Hauptstraße. 19.95 Euro (davon gehen zwei Euro pro Kalender an den Kinderförderfonds Bergstraße/Neckar). Mehr Infos auf: www.weinheim-kalender.de

Herbstwanderung

Zu Fuß durch Zeit- und Stadtgeschichte

Das Weinheimer Schloss. Foto: Stadt- und Tourismusmarketing Weinheim.

Weinheim, 19. Oktober 2012. (red/pm) Exkursion durch Zeit- und Stadtgeschichte am Samstag, den 27. Oktober 2012. Voranmeldung erforderlich.

Information des Stadt- und Tourismusmarketings Weinheim:

„Warum hĂ€ngt das Familienwappen derer „von Medici“ im Schlosshof? Wo im Weinheimer Schlosspark schrieb der französische Graf und Schriftsteller HonorĂ© de Balzac seinen Roman „Louis Lambert“ zu Ende? Was hat es mit dem „RĂ€uberschlappen“ und dem „Judenbuckel“ oberhalb des Exotenwaldes auf sich? Fragen wie diese beantwortet der Weinheimer Stadt- und Geopark-FĂŒhrer Franz Piva wenn er mit interessierten Teilnehmern eine Wanderung unternimmt.

Die Exkursion startet im Schlosspark, der im Laufe der Jahrhunderte vom Lust- ĂŒber Barock- zum Englischen Garten wurde und heute bekanntlich ein Geopunkt im Geo-Naturpark ist. Piva kennt die alten BĂ€ume dort wie seine Westentasche und kann Spannendes und Mythisches ĂŒber sie erzĂ€hlen. Auch der keltische Baumkalender (Baum-Horoskop) ist ein Teil der amĂŒsanten FĂŒhrung.

Vorbei am Mausoleum der Grafen von Berckheim, einem StĂŒck Stadtgeschichte, fĂŒhrt ein dendrologisch interessanter Weg durch den Exotenwald zur ehemaligen geheimnisvollen jĂŒdischen BegrĂ€bnisstĂ€tte, dem Judenbuckel. Der Judenbuckel war einst auch Lagenname fĂŒr bekannten Weinheimer Wein. Von dort reicht der Blick weit in die Ebene hinab. Der StadtfĂŒhrer wird die Zeit nutzen, um die Entstehung des Rheingrabens, der Bergstraße und den Verlauf des ehemaligen Bergstraßen-Neckars zu erklĂ€ren.

Selbst Weinheim-Kenner dĂŒrften bei diesem Streifzug durch die Botanik, Geologie und Geschichte Weinheims viel Neues erfahren.

Info: Termin fĂŒr die nĂ€chste öffentliche FĂŒhrung ist Samstag, der 27. Oktober, um 14:00 Uhr. Treffpunkt ist am Minigolfplatz im kleinen Schlosshof. Die FĂŒhrung dauert ca. 3 Stunden und kostet 6,- Euro pro Person (fĂŒr Schulkinder bis 12 Jahre 3,- Euro).
Eine Voranmeldung ist erforderlich beim Stadt – und Tourismusmarketing Weinheim e. V. unter Tel. 06201 874450 oder info@weinheim-marketing.de.

Weinheimer Weinmeile wird mit 15 Bergstraßen-WeingĂŒtern kulinarisch

Meile mit weinseligen Leckereien

Ein sicheres Zeichen fĂŒr den Herbst? Die Weinsaison ist da

Weinheim, 02. Oktober 2012. (red/pm) Herbstliches Nudelgericht, Wildschweinschinken, Antipasti-Teller und frisch gerĂ€ucherte Forellen aus dem Odenwald – die Weinheimer Weinmeile, die seit neun Jahren in der FußgĂ€ngerzone die hessischen und badischen Winzer vereint, entwickelt sich in diesem Jahr kulinarisch.

Information der Stadt Weinheim:

„Nachdem sich die Weinfreunde der Region in den letzten Jahren immer wieder passende Leckereien zum Wein gewĂŒnscht haben, greifen die Winzer jetzt auch zum Kochlöffel. „Das wird eine deutliche Steigerung der AttraktivitĂ€t dieser Veranstaltung sein, eine doppelte Gastfreundschaft“, schĂ€tzt City-Managerin Maria Zimmermann, deren BĂŒro fĂŒr Stadt- und Tourismusmarketing fĂŒr die Organisation der „Weinheimer Weinmeile“ verantwortlich ist.

Das einzige Treffen der Winzer beiderseits der Landesgrenze findet in diesem Jahr am Samstag, 13. Oktober, von 10:00 bis 17:00 Uhr statt – die jetzt kulinarisch aufgewerteten Weinbuden stehen auf der kompletten FußgĂ€ngerzone zwischen „Reiterin“ und Grabengasse.

Es sind wieder 15 WeingĂŒter von Bensheim bis Heidelberg. Die beiden großen Winzergenossenschaften – Heppenheim und Schriesheim – sind dabei, die DomĂ€ne Bergstraße, die WG Hemsbach, dazu die privaten WeingĂŒter BrĂŒcke-Ohl aus Groß-Umstadt, Clauer aus Heidelberg, Freiberger in Heppenheim, Montana in Bensheim, Rothweiler in Bensheim-Auerbach, Schröder in Heddesheim (mit Weinbergen in Weinheim), Simon-BĂŒrkle in Zwingenberg, Teutsch in Hirschberg, dazu kommt die Vinothek Spundloch in Bensheim – also die ganze Bandbreite der Hessischen und Badischen Bergstraße. Morgens um 10:00 Uhr kommen die Weinhoheiten der Bergstraße zusammen, um die Weinmeile gemeinsam zu eröffnen.

Bei der Einteilung gibt es ein paar Änderungen, zum Beispiel baut die Winzergenossenschaft Schriesheim ihren Stand auf dem Windeckplatz auf, wo es dann auch Sitzmöglichkeiten gibt. Dort werden zum Wein frisch gerĂ€ucherte Forellen aus dem Odenwald auf Baquettes der BĂ€ckerei BĂŒrck gereicht, daneben wird das Weingut Clauer von den Hobbyköchen der „Gschmacksach’“ unterstĂŒtzt. Das Restaurant „Tafelspitz“ wird das Weingut Schröder unterstĂŒtzen, die Weingalerie „Spundloch“ wird Wildschweinschinken mitbringen.

Ideen und Angebote bringen auch die EinzelhĂ€ndler und CafĂ©-Betreiber der FußgĂ€ngerzone und der anliegenden Straßen; die BĂ€ckerei BĂŒrck bietet Weinknorze, Rieslingbaquette, eine Weintorte und Metzgermeister Heinrich PflĂ€sterer brĂ€t pikante ZwirnswĂŒrste. Weitere EinzelhĂ€ndler bieten Waren und Produkte zum Thema Wein.

Ein echtes „Zuckerle“ bietet in diesem Jahr das Weingut Rothweiler mit einer „Aroma-Bar“, die fĂŒr spannende Erlebnisse sorgt. An dieser Station können die Weinfreunde ihre Nasen testen und Aromen bestimmen – quasi als Training fĂŒr das echte Verkosten der Weine.

Info: Weinheimer Weinmeile mit kulinarischen Angeboten von WeingĂŒtern der Hessischen und Badischen Bergstraße am Samstag, 13. Oktober, 10:00 bis 17:00 Uhr, in der Weinheimer FußgĂ€ngerzone.

FĂŒhrungen mit freiwilligem Arbeitseinsatz im HeilkrĂ€utergarten

Geschichten und Mythen der SchlossparkbÀume

Weinheim, 18. September 2012. (red/pm) Was die meisten Menschen nicht wissen dĂŒrften: Mit knapp 200 HeilkrĂ€utern und gut 50 RiechkrĂ€uterarten gibt es im Weinheimer KrĂ€utergarten mehr Heilpflanzen, als sie Hildegard von Bingen je hatte und der Lorscher Klostergarten hat.

Information der Stadt Weinheim:

„Um diese Vielfalt weiterhin zu erhalten, ist „KrĂ€uterfee“ Astrid Eichelroth diesen Herbst verstĂ€rkt auf helfende HĂ€nde angewiesen. Zu diesem Anlass finden am 29. September und am 6. Oktober mit dem Weinheimer StadtfĂŒhrer und Geopark-Vor-Ort-Begleiter Franz Piva kostenlose FĂŒhrungen unter dem Motto „Geschichtliches und Mythisches ĂŒber die BĂ€ume im Schlosspark“ statt.

Diese beginnen um je um 9 Uhr beim KrĂ€utergarten, auf der Terrasse am Blauen Hut, und enden um etwa 10 Uhr. Im Anschluss wird gemeinsam „gegĂ€rtnert“. Kleine ArbeitsgerĂ€te können mitgebracht und vor der FĂŒhrung abgegeben werden.

Info: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Erforderliche Anmeldung beim Stadt- und Tourismusmarketing, Telefon 06201 / 87 44 50, sowie per Mail an info@weinheim-marketing.de

Am 29. September beginnt das Fest rund um den Rodensteiner

250 FlohmarktstÀnde und offene Höfe

Weinheim, 18. September 2012. (red/pm) Es ist ein Fest wie das Stadtviertel selbst. Locker, multikulti, kreativ, charmant und außergewöhnlich. Am Samstag, 29. September, öffnen die Anwohner der Unteren Hauptstraße, jenem wieder entdeckten romantischen Weinheimer Stadtviertel rund um den Rodensteiner Brunnen, die malerischen Hinterhöfe ihrer HĂ€user.

Von Roland Kern

Beim diesjĂ€hrigen Flomarkt ist fĂŒr jeden was dabei

Zum „Fest der offenen Höfe“. Es gibt ein buntes Programm und schon frĂŒh morgens beginnt der Flohmarkt: Rund 250 StĂ€nde sind aufgebaut, diesmal im ganzen Festgebiet zwischen Lindenstraße und Friedrichseck, zwischen Grundelbachstraße und „Erbsenbuckel“. Veranstalter ist das BĂŒro fĂŒr Stadt- und Tourismusmarketing.

Die Anwohner erlauben bis zum Einbruch der Dunkelheit Einblicke in verwunschene GÀrten und Hinterhöfe. 16 Höfe sind es in diesem Jahr, die Gastfreundlichlichkeit beweisen und ihre GÀste mit selbst zubereiteten kleinen Köstlichkeiten verwöhnen.

Der Rodensteiner Brunnen, als Wahrzeichen der Unteren Hauptstraße, bildet dabei eine Art Zentrum. Der Brunnen – seinem Original getreu nachgebaut – hat die Bewohner der Straße in den letzten Jahren noch mehr zum Team zusammengeschweißt.

Überhaupt ist in der Unteren Hauptstraße in den letzten Jahren eine beachtliche Dynamik erwachsen. HĂ€user haben den Besitzer gewechselt, wurden umgebaut und saniert, wie die alten GasthĂ€user „Rodensteiner“ und „Rose“. Neues entsteht, im Moment zum Beispiel anstelle des alten Apollo-Kino – ĂŒbrigens: Das diesjĂ€hrige Rodensteiner-Fest wird wegen der Baustelle keinerlei BeeintrĂ€chtigungen erfahren, wie jetzt Silke Schumacher vom Stadt- und Tourismusmarketing beruhigt; Bauherren und Architekt seien vorbildlich kooperativ.

Morgens ab 8 Uhr beginnt alles mit einer großen SchnĂ€ppchenjagd. Die Weinheimer haben wieder ihre Speicher und Keller leergerĂ€umt, und die Trödelstöberer aus nah’ und fern werden sich wieder nach RaritĂ€ten und Kostbarkeiten umsehen.

Zwischen 10.30 Uhr und 13. 30 Uhr wird ein kleines Kulturprogramm geboten, wobei es zwei Auftrittsorte gibt: Am Rodensteiner Brunnen und in der Hauptstraße 1, also vor denm Martin-Luther-Haus. Um 11 Uhr trommelt die Percussionsgruppe „Bassa“ am Rodensteiner Brunnen. Um 12 Uhr folgt fĂŒr eineinhalb Stunden die Band „You win again“, die neulich beim „Pflastersteinfest“ auf dem Windeckplatz mit entspannten Songs besonders gut gefallen hat.

Am Martin-Luther-Haus stellt sich um 10.30 Uhr die Singschule der Peterskirche vor, um 11.30 Uhr der Posaunenchor. Auch im Hof der Hauptstraße 30 spielen wechselnde Musikgruppen. Schon traditionell ist die FackelfĂŒhrung mit StadtfĂŒhrer Franz Piva, die das Straßenfest um 20 Uhr beschließt – schließlich ist die Gegend zwischen Peterskirche und Domhof besonders geschichtstrĂ€chtig.

Aber auch die Hofbesitzer und Anwohner unterbreiten kulturell und kulinarisch verlockende Angebote. Das kulinarische Angebot ist so bunt wie das Fest selbst: Es reicht von spanischen Tapas und tĂŒrkischen BlĂ€tterteigspezialitĂ€ten ĂŒber eine Indische Linsensuppe, japanisches Sushi, die jahreszeitgemĂ€ĂŸe KĂŒrbissuppe, gerĂ€ucherte Forellen, Schnitzel, Maultaschen bis hin zu Lavendelkuchen und Muffings. Eintritt wird nirgendwo erhoben.

Info: Flohmarkt mit Tag der offenen Höfe rund um den Rodensteiner Brunnen am Samstag, 29. September, mit 16 offenen Höfen und rund 250 FlohmarktstĂ€nden (Flohmarkt ab 8 Uhr). Abends, 20 Uhr, FackelfĂŒhrung „Rund um den Rodensteiner“ mit StadtfĂŒhrer Franz Piva. TeilnahmegebĂŒhr 4 Euro (keine Voranmeldung erforderlich).

Anmerkung der Redaktion: Roland Kern ist der Pressesprecher der Stadt Weinheim

Kerwe-Kunsthandwerkermarkt

Auch der Hund kommt auf seine Kosten

Interesannte StÀnde auf dem Kerwe-Kunsthandwerkermarkt. Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 31. Juli 2012. (red/pm) Der Kunsthandwerkermarkt ist an Kerwe eine besondere Attraktion. Neue interessante StÀnde sind diesmal dabei.

Information der Stadt Weinheim:

„Wenn an der Weinheimer Kerwe (10. bis 13. August) MĂ€nner und Frauen nicht selten in historischen GewĂ€ndern an ihren StĂ€nden zwischen den alten FachwerkhĂ€uschen werkeln, arbeiten und feilbieten, dann fĂŒhlt man sich zurĂŒckversetzt in ein Markttreiben des Mittelalters. Fast so ist es auch, denn es handelt sich um einen Kunsthandwerkermarkt mit wahrlich originellen MarkthĂ€ndlern, einen passenderen Ort, eine bessere AtmosphĂ€re könnte man sich gar nicht vorstellen. Organisiert wird der Markt im BĂŒro fĂŒr Stadt- und Tourismusmarketing.

Der Kerwe-Kunsthandwerkermarkt hat dieses Jahr 27 Teilnehmer und geht vom Samstag, 11. August, bis Montag 13. August, am Wochenende ist er von 11:00 Uhr bis 21:00 Uhr geöffnet, am Montag von 13:00 Uhr bis 20:00 Uhr.

Es sind wieder neue StĂ€nde mit einigen Überraschungen dabei, wie jetzt Silke Schumacher vom Stadt- und Tourismusmarkting berichtet. Zum Beispiel Tania Lozano Klust mit farbenfrohem Schmuck fĂŒr Kinder und Junggebliebene. Ihre StĂŒcke sind handgearbeitet und aus hochwertigen Materialien in Verbindung mit handgefertigten Miniaturen aus PolimerClay.

Sogar zwei Diplom-Edelstein‑ und Schmuckdesigner, Kathleen Taplick und Peter Krause, reisen aus Idar‑Oberstein mit selbst hergestellten Schmuckunikaten im GepĂ€ck an. Ihre „SpezialitĂ€tĂ€â€œ sind exklusive Hundehalsbandkollektionen aus Leder.

Neu dabei ist auch das Atelier Alberti mit selbstgeschneiderter Naturtextilmode, nach eigenen Schnitten und EntwĂŒrfen. Rosi Alberti fĂ€rbt ihre Stoffe selbst, um eigene Farbvorstellungen zu realisieren. Tanja Kahl aus dem Gorxheimertal ist zum ersten Mal mit selbst hergestellten Filzunikaten, genauso wie ein französischer KĂŒnstler mit Metallunikaten und Metallampen dabei.

Susanne Babion bereichert den Kunsthandwerkermarkt mit dĂŒnnwandig gedrehter GefĂ€ĂŸkeramik aus Steinzeugton und Porzellan. Daraus entstehen Schalen, Vasen und Leuchten sowie Schmuck aus Porzellan, kombiniert mit Edelsteinen, Korallen und hochwertigen vergoldeten Elementen. Wie immer gibt es auch selbstgemachte Ledersachen, Emaille, Glas, Seifen und BĂŒrsten.“

KinderfĂŒhrung "Weinheims Altstadt" am 28. Juli

Vom schrecklichen Ritter Rindfleisch und fleißigen LohkĂ€strippler

Franz Piva fĂŒhrt die Kinder durch die Altstadt. Foto: Stadt- und Tourismusmarketing.

Weinheim, 22. Juli 2012. (red/pm) StadtfĂŒhrer Franz Piva fĂŒhrt die Kinder vorbei an der Stadtmauer und an geheimnisvolle TĂŒrme. Dabei erzĂ€hlt er von Rittern, Pfalzgrafen und Gerbern. Anmeldung erforderlich.

Information des Stadt- und Tourismusmarketings Weinheim:

„Die Weinheimer Altstadt ist Geschichte. Und Geschichte ist immer ein Geheimnis. Wenn man im Gerberbachviertel zwischen den alten FachwerkhĂ€usern am plĂ€tschernden Gerberbach verweilt, kann man hinabtauchen ins Mittelalter, als die Gerber die HĂ€ute im Bachwasser wuschen.

Der Weinheimer StadtfĂŒhrer Franz Piva kann die frĂŒheren Zeiten und GebrĂ€uche immer wieder in seinen ErzĂ€hlungen aufleben lassen: Von Stadtmauern, TĂŒrmen, Pfalzgrafen, Gerbern, Rittern und Sagen. Vor allem kann er sie kindgerecht erzĂ€hlen, so dass bei KinderfĂŒhrungen die Buben und MĂ€dchen oft gebannt an seinen Lippen hĂ€ngen.

Franz Piva bietet im Auftrag des Stadt- und Tourismusmarketing eine FĂŒhrung fĂŒr Schulkinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren durch die Weinheimer Altstadt an. Die Ulner Kapelle und das Alte Rathaus sind ein Thema, ebenso der Brunnen mit der Justitia und dem Galgen. Weiter geht die FĂŒhrung zum Museum in der Amtsgasse und zum Ă€ltesten Fachwerkhaus der Bergstraße. Die Kinder werden Geheimnisvolles vom Roten Turm mit seinen zwei Meter dicken Mauern erfahren. Auf dem Weg durch die Judengasse wird die traurige Geschichte von den Taten des schrecklichen Ritters Rindfleisch erzĂ€hlt. Im BĂŒdinger Hof geht es um die fleißigen Gerber und LohkĂ€strippler.

Die Teilnehmer wandern zurĂŒck ins finstere Mittelalter, als es noch keine Straßenlaternen gab und nur der TĂŒrmer und NachtwĂ€chter die Stadt nachts bewachte. Vorbei an der gewaltigen StĂŒtz- und Stadtmauer geht es zum Hexenturm, wo einst Diebe ins tiefe Wasserloch getaucht wurden. Danach wird das schaurige Geheimnis vom „Blauen Hut“ gelöst und im Schlosshof endet dann der Rundgang.“

Info: Termin fĂŒr die nĂ€chste öffentliche FĂŒhrung ist Samstag, der 28. Juli um 14 Uhr. Treffpunkt ist der Marktplatzbrunnen. Die FĂŒhrung dauert ca. 1,5 Stunden und kostet fĂŒr Schulkinder bis ca. 12 Jahre und Begleitperson jeweils 2 Euro.
Nur mit Voranmeldung beim Stadt- und Tourismusmarketing Weinheim e.V. unter Tel. 06201 874450 oder info@weinheim-marketing.de.
FĂŒr Gruppen und Schulklassen ist diese FĂŒhrung zu jedem gewĂŒnschten Termin buchbar.

FĂŒhrung am 07. Juli

Was haben der Amberbaum und der Pottwal gemeinsam?

Das Weinheimer Schloss. Foto: Stadt- und Tourismusmarketing.

Weinheim, 30. Juni 2012. (red/pm) FĂŒhrung: „Rund ums Weinheimer Schloss“ Samstag, 07. Juli 2012.

Information des Stadt- und Tourismusmarketing Weinheim:

„Einen Streifzug durch Historie und Botanik sowie AmĂŒsantes und Mythisches verspricht diese FĂŒhrung.

Die Mauern des Schlosses erzĂ€hlen noch heute von der Zeit, als hier KurfĂŒrsten residierten, von amourösen Geschichten bekannter Frauen und von Besitzern, die nach den KurfĂŒrsten kamen.

Warum wurde der KurfĂŒrst Karl Theodor im Alter von sieben Jahren mit drei MĂ€dchen verlobt? Wo und vor allem warum hĂ€ngt das Familienwappen derer von Medici an der Wand des kleinen Schlossparks? Wo steht der Sandstein-Tisch, der an den französischen Grafen und Schriftsteller HonorĂ© de Balzac und an seinen Weinheimer Besuch erinnert?

Fragen wie diese beantwortet der Weinheimer Stadt- und Geopark-FĂŒhrer Franz Piva bei einem rund eineinhalbstĂŒndigen Rundgang.

Der Schlosspark, bekanntlich ein Geopunkt, wurde vom Lust- ĂŒber Barock- zum Englischen Garten und ist fĂŒr die einen Ort der Ruhe und Entspannung, fĂŒr die anderen jedoch eine Insel exotischer Schönheit mit seltenen und teils sehr alten Gehölzen.

Über die alten BĂ€ume im Park gibt es allerlei Geschichtliches, AmĂŒsantes und Mythisches zu berichten: vom Baum, der abends schlafen geht und vom Eisenholzbaum, dessen Holz nicht schwimmt. Weiter geht es zum Baum, aus dessen Rinde schon vor 2000 Jahren Papier hergestellt wurde.

Das geheimnisvolle „Keltische Baumhoroskop“ ist auch ein Thema bei dieser FĂŒhrung. Auch Mausoleum der Grafen von Berckheim am Rande des Schlossparks ist ein wichtiger Teil der Weinheimer Stadtgeschichte.

Diese FĂŒhrung ist auch ideal fĂŒr Personen, die schlecht zu Fuß sind, da es sich um eine rund ein Kilometer kurze, fast ebene Strecke ohne Treppen handelt.“

Info: Termin fĂŒr die nĂ€chste öffentliche FĂŒhrung ist Samstag, der 07. Juli um 14:00 Uhr. Treffpunkt ist der Minigolfplatz im kleinen Schlosshof. Die FĂŒhrung dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 3 Euro pro Person (Schulkinder bis 12 Jahre 2 Euro). Eine Voranmeldung ist erforderlich beim Stadt- und Tourismusmarketing Weinheim e.V. unter Tel. 06201 874450 oder per Mail info@weinheim-marketing.de. Diese FĂŒhrung kann auch fĂŒr Gruppen ab 10 Personen zu jedem gewĂŒnschten Termin gebucht werden.

Kinder-AbenteuerfĂŒhrung im Schlosspark am 09. Juni 2012

Geheimnisvolle BÀume, RÀuber und ein GefÀngnisturm ohne Treppen

Abenteuerliche FĂŒhrung fĂŒr Kinder. Foto: Stadt- und Tourismusmarketing Weinheim.

Weinheim, 29. Mai 2012. (red/pm) Abenteuerliche KinderfĂŒhrung mit Franz Piva am 09. Juni 2012 in Weinheim. Eine Voranmeldung ist erforderlich.

Information von Stadt- und Tourismusmarketing Weinheim:

„BĂ€ume, die nach einem Menschenfresserstamm benannt sind, Teufelskrallen, die in der Schlossmauer Spuren hinterlassen haben und grĂ€fliche Puppenstuben – das Weinheimer Schloss und der Schlosspark bieten eine FĂŒlle von Geschichten und Anekdoten, die besonders fĂŒr Kinder interessant sind. Franz Piva, Weinheimer StadtfĂŒhrer, weiß davon viel und spannend zu erzĂ€hlen.

Wie kommt die Ente auf das Wappen der Berckheims? Wo hat die Teufelskralle in den Schlossmauern ihre Spuren hinterlassen? Warum lacht das SonnenmĂ€nnchen ĂŒber dem Schlosseingang? RĂ€tsel ĂŒber RĂ€tsel gilt es bei diesem Rundgang gemeinsam zu lösen. Kinder werden zu KurfĂŒrsten und wĂ€hlen den König.

Die Kinder sehen, wo unser OberbĂŒrgermeister residiert und finden das Mausoleum der Familie Berckheim, das von Eule und Fledermaus bewacht wird.

Die Puppenstube der letzten Grafentöchter lÀsst MÀdchenherzen höher schlagen.

Weiter geht es zum Baum, aus dessen Rinde schon vor 2.000 Jahren Papier hergestellt wurde und zum Eisenholzbaum, dessen Holz nicht schwimmt.

Was haben der Amberbaum und der Walfisch gemeinsam?

Wir erfahren, wie aus zehn Kilogramm Rosskastanien ein Kilogramm GummibÀrchen werden.

Spannend ist auch die Geschichte vom RĂ€uberhauptmann Hölzerlips und warum der verlĂ€ngerte Katzenlauf RĂ€uberschlappen heißt und die Kinder finden Unterschlupf in der RĂ€uberhöhle.

Nicht zu vergessen der Blaue Hut, der Ă€lteste der Weinheimer StadttĂŒrme, der keine Treppen hat. Auch er erzĂ€hlt uns seine schreckliche Geschichte.

Dieses und vieles mehr erfahrt ihr beim abenteuerlichen Rundgang.

Info: Die nĂ€chste öffentliche KinderfĂŒhrung findet am Samstag, den 09. Juni um 15:00 Uhr statt. Treffpunkt ist der Brunnen im kleinen Schlosshof am Standesamt. Die FĂŒhrung dauert ca. 1,5 Stunden und ist fĂŒr Schulkinder bis ca. 13 Jahre geeignet. Der Kostenbeitrag liegt bei 2 Euro pro Kind (bzw. Begleitperson).

Eine Voranmeldung ist erforderlich beim Stadt- und Tourismusmarketing Weinheim e. V: unter Telefon 06201 874450 oder info@weinheim-marketing.de.

Diese FĂŒhrung ist auch fĂŒr Gruppen (z. B. Schulklasse, Kindergeburtstage etc.) buchbar.

Minigolfplatz im Schlosshof soll am Wochenende eröffnet

Maxi-Einsatz fĂŒr den Minigolfplatz

Maxieinsatz der Rathaus-Mitarbeiter fĂŒr den Minigolfplatz. Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 22. Mai 2012. (red/pm) Neuer PĂ€chter will am Wochenende den Minigolfplatz am Weinheimer Schloss eröffnen. Rathaus-Mitarbeiter zeigten sich als HeinzelmĂ€nnchen im freiwilligen Arbeitsdienst. BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner: „BĂŒrgerschaftliches Engagement wird auch im Rathaus gelebt.“

Information der Stadt Weinheim:

„Peter Schmitutz ist seit 30 Jahren Minigolfer, aber so etwas wie am Montagmittag hat der Mann noch nicht erlebt. Eine wahre Heerschar von freiwilligen Helfern wirbelte jetzt auf dem idyllischen Minigolfplatz im Weinheimer Schlosshof, jĂ€tete, putzte, hĂ€mmerte, sĂ€gte, schnitt und mĂ€hte.

Es war wie ein Großeinsatz der HeinzelmĂ€nnchen, Schmitutz war schwer beeindruckt.

Jedenfalls kann der 56-jÀhrige Viernheimer jetzt am Wochenende den Minigolf-Platz im Weinheimer Schlosshof eröffnen, einen der schönsten gelegenen PlÀtze in der ganzen Region.

Schmitutz, frĂŒherer Bundesliga-Minigolfer, ist der neue PĂ€chter des Minigolf-Platzes inmitten des historischen Ambientes. Er ist absoluter Fachmann, betreibt seit Jahren auch die Anlage auf der Ladenburger Neckarwiese und ĂŒber Winter eine Indoor-Anlage in Mannheim fĂŒr Leistungs- und Turnierminigolfer aus ganz SĂŒddeutschland.

Als die Stadt in den letzten Jahren wenig GlĂŒck mit den PĂ€chtern hatte und die Anlage zusehends in einen immer schlechteren Zustand geriet, war es Weinheims BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner, der Schmitutz ansprach und Interesse weckte.

„Dieser Minigolfplatz hat so viel Flair, er ist einzigartig in der Region“, sagte er nach kurzer Bedenkzeit zu. Er selbst hat hier in den 60er Jahren schon Turniere gespielt.

Schmitutz Vorteil: Mit seiner Erfahrung kann er die Bahnen, die in den letzten Jahren wackelten und sich wölbten, selbst in Eigenleistung reparieren und herrichten, so dass sie leicht zu bespielen sind. Die Stadt wiederum spart dadurch Geld.

„Unser Schwerpunkt werden Familien mit Kindern sein“, verspricht er, „aber theoretisch wĂ€re die Anlage gut genug fĂŒr Bundesligaspiele“. Jede einzelne Platte wird er in den nĂ€chsten Tagen aus dem schmiedeeisernen Gestell heben, den Untergrund sĂ€ubern und ebnen, sowie neu bedrucken und wieder einpassen. Bis zum Wochenende will er fertig sein, den Spielbetrieb und das Kiosk dann eröffnen.

Dann sieht die Minigolfanlage unterm Schlossturm so sauber, aufgerĂ€umt und gepflegt aus wie seit vielen Jahren nicht mehr. Denn die „HeinzelmĂ€nnchen“, die am Montag ehrenamtlich in ihrer Freizeit den Platz herausputzten waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Technischen Dezernates der Weinheimer Stadtverwaltung, BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner allen voran.

An Hacke und Schaufel sind nÀmlich alle Rathaus-Mitarbeiter gleich: Ob Dezernent, Amtsleiter, Abteilungsleiter, Feuerwehrkommandant oder Sachbearbeiter. Sie waren gemeinsam mit Feuereifer bei der Sache und packten krÀftig zu.

Auch City-Managerin Maria Zimmermann legte Hand ans Unkraut, der Verein fĂŒr Stadt- und Tourismusmarketing war außerdem durch Vorstandsmitglied und Diebsloch-Wirtin Carmen Hau vertreten, ihr Vorstandskollege Roland MĂŒller sorgte dafĂŒr, dass die GetrĂ€nke nicht ausgingen.

Es war schon der zweite Aktionstag des Technischen Dezernats; im letzten Jahr wurde der Fußweg zur Windeck gereinigt. „Wir wollen zeigen, dass bĂŒrgerschaftliches Engagement auch im Rathaus gelebt wird“, freute sich Dr. Fetzner und bedankte sich bei seinen Mitarbeitern. Am Wochenende dĂŒrfen sie zur Belohnung fĂŒr den Maxi-Einsatz erst einmal eine Runde Minigolf spielen.“

Stadt bĂŒndelt wieder Veranstaltungen fĂŒr naturbewusste Kinder – Anmelden ab Montag

Naturdiplom ĂŒber und unter Tage

Das Naturdiplom in Weinheim ist eine Erfolgsgeschichte. Foto: Stadt Weinheim.

 

Weinheim, 19. April 2012. (red/pm) Rund 30 Veranstalter bieten ein abwechslungsreiches Programm an. Die Anmeldung startet am kommenden Montag, 23. April 2012.

Information der Stadt Weinheim:

„Das Naturdiplom in Weinheim ist eine Erfolgsgeschichte. Das zeigt sich auch am neuen Programm wieder, das ab der nĂ€chsten Woche im BĂŒrgerbĂŒro und in den Verwaltungsstellen sowie im Internet abzuholen ist. Viele Hundert Kinder und Familien, so ist der Eindruck nach vielen Anrufen in den letzten Tagen, warten auf die neue und nunmehr neunte Auflage des Projektes, das vor einigen Jahren von einer Agenda-Gruppe entwickelt worden ist, mittlerweile aber von der Stadt weitergetragen wird.

Auch im achten Jahr ist das Engagement von Veranstaltern, also Vereinen, Gruppen, Kirchen, Unternehmen, aber auch Privatleuten groß. Wieder beteiligen sich rund 30 Veranstalter und bieten teilweise mehrere Termine an. Los geht es am Mittwoch, 2. Mai: Der Schau- und Sichtungsgarten „Hermannshof“, von Anfang an dabei, bietet wieder seinen Workshop „Wir vermehren Pflanzen“ an – ein echter Naturdiplom-Klassiker.

Mit dabei sind wieder die Förster, die Angler, der Tierschutzverein, die Stadtwerke, der Abwasserverband, die Lukasgemeinde, die Geopark-Ranger, Weinheims Umweltberater Roland Robra und viele
andere – immer wieder auch mit neuen Ideen.

StadtfĂŒhrer Franz Piva erklĂ€rt fĂŒr das Stadt- und Tourismusmarketing die Landschaft rund um den „Judenbuckel“, auch eine Erkundung des Hohensachsener Bergwerks „Marie in der Kohlbach“ steht wieder auf dem Programm. Die GrĂŒne Jugend bringt den Kindern bei, wie sie ihre FahrrĂ€der pflegen und reparieren, auch erfahren die Diplomanden von Armin Krichbaum, wie man Wasserkraft aus der Weschnitz gewinnen kann – um nur einige Termine zu nennen. Und auch dieses Mal sind Neueinsteiger dabei, zum Beispiel die Aquaristen Anne PĂ€hler und Thorsten Kolb, die zuhause exotische Fische in ĂŒber 70 Aquarien pflegen.

Das Verfahren ist gleich geblieben: Ab der nĂ€chsten Woche (23. April) liegt das Programm im BĂŒrgerbĂŒro und in den Verwaltungsstellen in den Ortsteilen aus, es steht auch auf www.weinheim.de zum download bereit. Auf eine Verteilung in den Schulen wurde diesmal verzichtet, die Erfahrung zeigt, dass immer mehr Jugendliche und deren Eltern das Angebot im Internet nutzen.

Zu jeder Veranstaltung sind Ansprechpartner angegeben, eine Anmeldung erfolgt dezentral bei den Anbietern. Nach wie vor gilt auch: Wer sechs Termine erfolgreich besucht hat, der bekommt bei einer Abschlussveranstaltung im Herbst von BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner sein persönliches Naturdiplom verliehen.“

Info: Programm zum Download auf www.weinheim.de, bei Fragen bitte wenden an Roland Kern, Pressesprecher, 06201-82390 oder Roland Robra, Umweltberater, 06201-82333.

02. bis 15. April 2012

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine fĂŒr den 02. bis 15. Apri 2012. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps fĂŒr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im MenĂŒ Nachbarschaft unter „Termine“.

*****

Anita Kupsch als

Montag, 02. April 2012, 20:00 Uhr, Stadthalle Weinheim

Weinheim. Die Kulturgemeinde zeigt die Komödie „Die Perle Anna“ von Marc Camoletti mit Anita Kupsch u.a., unter der Regie von Marcus Ganser.

FĂŒr HaushĂ€lterin Anna könnte das Leben sehr angenehm und bequem sein, wĂ€ren da nicht Hausherr Bernhard und dessen Frau Claudia.

Bernhard muss nun angeblich auf Dienstreise gehen, Claudia will angeblich zu ihrer Mutter fahren. Deshalb schicken sie Anna auf Urlaubsreise. Anna gibt zwar vor zu verreisen, bleibt aber unbemerkt von ihren Herrschaften in der Wohnung, um endlich einmal in Ruhe die FĂŒĂŸe hochlegen zu können. Mit der ersehnten Ruhe ist es vorbei, als sie im Flur mit der eigentlich außer Haus sich befindenden Hausherrin in Begleitung eines jungen, durchtrainierten Mannes zusammenstĂ¶ĂŸt…

Mit staubtrockenem Humor, Berliner Schnauze und Trinkfestigkeit tanzt Anita Rock ‘n‘ Roll mit dem Staubsauger – La Kupsch ist eine Granate.

Ort: Birkenauertalstr. 2, Weinheim.
Karten: Karten gibt es bei der Kulturgemeinde unter 06201-12282, Montag bis Freitag 9:00 bis 12:00 und 15:00 bis 18:00 Uhr.

*****

 

Freitag 06. April 2012, 21:00 Uhr, Jazzhaus Heidelberg

Zelia Fonseca im Heidelberger Jazzhaus.

Heidelberg. Der Jazzgitarrist Christian Eckert hat vor vier Jahren die Konzertreihe „two guitars“ im Heidelberger Jazzhaus ins Leben gerufen. Einmal im Monat lĂ€dt er einen Kollegen ein um mit ihm gemeinsam ein Konzert im Heidelberger Jazzhaus zu spielen.

Am Freitag, dem 6. April ist die aus dem SĂŒdwesten Brasiliens stammende ZĂ©lia Fonseca zu Gast. Seit 1989 lebt die Gitarristin, SĂ€ngerin und Songwriterin in Europa, wo sie von Portugal aus ĂŒber Finnland nach Deutschland kam. Mit dem Duo „Rosanna & Zelia“ wurde ZĂ©lia Fonseca international bekannt. Knapp drei Jahre nach dem Tod von Rosanna Tavares , erschien vor kurzem das erste Soloalbum von ZĂ©lia Fonseca, auf dem sie die Tradition von Rosanna & Zelia fortsetzt und ihre eigene, melodisch-rhythmisch ganz originelle und poetische Musik jenseits aller herkömmlichen Brasil-Klischees prĂ€sentiert.

Mit Christian Eckert wird Zelia Fonseca StĂŒcke ihres neuen Albums prĂ€sentieren, sowie einige Standards und Kompositionen von Rosanna & Zelia. Es treffen hier zwei ĂŒberaus geschmackvolle Musiker aufeinander, die bei aller Liebe zur Tradition stilistisch nicht eingeschrĂ€nkt sind.

Ort: Leyergasse 6, Heidelberg.
Eintritt: Abendkasse.

*****

OsterfĂŒhrung fĂŒr Kinder.

Samstag, 07. April 2012, 15:00 Uhr, Marktbrunnen

Weinheim. Geschichten ĂŒber den Osterhasen gibt’s bei einer StadtfĂŒhrung fĂŒr Kinder am Ostersamstag in Weinheim. Man kennt zwar den Spruch, dass sich Fuchs und Hase gute Nacht wĂŒnschen. Aber wer weiß schon, dass es eigentlich der „Osterfuchs“ war, der den Kindern in frĂŒheren Jahrhunderten die Ostereier brachte, bis schließlich Meister Lampe das Rennen um den Osterboten machte?
Der Weinheimer StadtfĂŒhrer Franz Piva kennt solche Geschichten und er erzĂ€hlt gerne davon. Am liebsten Kindern. Deshalb bietet das Stadt- und Tourismusmarketing in diesem Jahr am Ostersamstag, 7. April, auch wieder eine OsterfĂŒhrung fĂŒr Kinder im Alter ab sechs Jahren an. Bei einem Spaziergang durch die Stadt hat StadtfĂŒhrer Piva viel zu erzĂ€hlen. Warum feiern wir Ostern und wo kommt das Wort Ostern her? Auch die teuersten und grĂ¶ĂŸten Ostereier, die es je gegeben hat, kommen zur Sprache. Passend zum FrĂŒhling fĂŒhrt der Osterspaziergang auch zum Teil durch den Schlosspark fĂŒhrt.

Treffpunkt: Marktbrunnen, Weinheim.
Kosten: Schulkinder und Begleitpersonen 2 Euro pro Person. Nur mit Voranmeldung! Buchbar ĂŒber: Stadt- und Tourismusmarketing Weinheim e.V. Tel.06201- 874450 E-Mail: info@weinheim-marketing.de. Die FĂŒhrung kann auch fĂŒr Kinder-Gruppen ab 15 Personen gebucht werden.

*****

Roberto Capitoni im Schatzkistl.

Samstag, 14. April 2012, 20:00 Uhr, Schatzkistl

Mannheim.  „Italiener weinen nicht“
 außer bei Geburtstagen, Hochzeiten und beim Fußball!

In seinem neuen Soloprogramm begibt sich Roberto Capitoni auf die Suche nach seinen Wurzeln und letztlich sich selbst. Dabei muss er feststellen, dass sich selbst ein gestandener Halbitaliener mit zunehmendem Alter immer hÀufiger fragt: Wer bin ich? Ein Italiener gefangen in einem deutschen Körper? Oder umgekehrt?

Auf charmante und höchst amĂŒsante Weise entfĂŒhrt Roberto sein Publikum fĂŒr einen Abend in seinen alltĂ€glichen Wahnsinn, schlĂŒpft in zahlreiche unterschiedliche Charaktere und Rollen und lĂ€sst diese auf der BĂŒhne lebendig werden. NatĂŒrlich spielt er alle Rollen selbst. Utensilien braucht er dazu keine – sein pantomimisches Talent, die akrobatische Mimik, der quirlige Körper und großartige Geschichten genĂŒgen um den Zuschauern einen Haufen Spaß zu bereiten!

Eine aberwitzige Reise durch zwei Kulturen, die doch viel mehr gemeinsam haben als man denkt.

Karten: 19,50 Euro. Telefon 0621 – 392 17 10.
Ort: Augustaanlage 4-8, Mannheim.

*****

-Anzeige-

*****

Oxana Schmiedel spielt in der Evangelischen Stadtkirche.

Sonntag, 15. April 2012, 17:00 Uhr, Evangelische Stadtkirche

Weinheim. „Phantastisches und Philosophisches“, ein Klavierkonzert mit Oxana Schmiedel. ZunĂ€chst steht die „Kreisleriana“ von Robert Schumann im Vordergrund. Spannend und aufregend spĂŒrt der Komponist dem Fantastischen im Werk von E.T.A. Hoffmann nach sowie den Fantasien seiner eigenen Seele.

Anschließen folgt die As-Dur Sonate op. 110 von Ludwig van Beethoven, mit der sich der Abend nach dem Phantastischen dem Philosophischen zuwenden wird. ErgĂ€nzt werden die Werke von Schumann und Beethoven durch die 4. Ballade in f-moll op.52 von FrĂ©dĂ©ric Chopin. Hier vereinen sich die verschiedenen Emotionen durch Temperament und Charme zu einer glĂŒcklichen Synthese.

Helmut Schmiedel hĂ€lt die EinfĂŒhrung zu dem Klavierabend „Phantastisches und Philosophisches“ und verspricht dabei, den jeweiligen Aspekt der Kompositionen spannend und kongenial zu verlebendigen.

Ort: Evangelische  Stadtkirche, Hauptstraße 125, Weinheim.

Karten: 15 Euro, SchĂŒler und Studenten 5 Euro.

*****

Sonntag, 15. April 2012, 19:30 Uhr, KulturbĂŒhne Max

Frederic Hormuth in der KulturbĂŒhne Max.

Hemsbach. Frederic Hormuth kommt mit seinem Programm „Charaktersau sucht TrĂŒffelschwein“ am Sonntag, 15. April 2012, in die KulturbĂŒhne Max.

Ob Boulevard oder Bundestag, ob Koalition oder Kopulation, es geht doch immer wieder um die große Frage „Wer mit wem?“.

Der böse Wolf sucht Angsthasen. Kröten suchen MĂ€use. Sadisten suchen Masochisten und Politiker suchen WĂ€hler. Die CharaktersĂ€ue jagen TrĂŒffelschweine durch den Wald, entreißen ihnen die Delikatessen und speisen sie mit einem Maiskolben ab. Aber wer ist die Sau, wer das Schwein, wer das GemĂŒse und wer wird am Ende in die Pfanne gehauen?

Ort: Hildastraße 8, Hemsbach.
Eintritt: VVK: 16,00 Euro, AK: 18,00 Euro.

*****

Bis 29. April 2012,  Heidelberg

Heidelberg. Bis zum 29. April 2012 lĂ€dt das internationale Musikfestival „Heidelberger FrĂŒhling“ zu seiner 16. Saison mit insgesamt 97 Veranstaltungen ein.

Das Programm bietet unter anderem Konzerte mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Pianisten Arcadi Volodos und der Cellistin Sol Gabetta. Als „Artist in Residence“ ist das französische Streichquartett Quatuor EbĂšne eingeladen. Unter dem Motto „Metamorphosen“ wirft das Festival einen Blick auf den Aspekt der Verwandlung im kompositorischen Prozess und wid-met sich dem PhĂ€nomen der Nachahmung von Natur, also deren Metamorphose in kĂŒnstlerische Schöpfungen.

Neu ist eine Kooperation des „Heidelberger FrĂŒhling“ mit dem vom Choreographen John Neumeier jĂŒngst initiierten Bundesjugendballett. An zwei Abenden zeigt das Festival die UrauffĂŒhrung einer Eigenproduktion, bei der Gesangsstipendiaten der diesjĂ€hrigen Festival Akademie gemeinsam mit jungen Choreographen und den jungen ProfitĂ€nzern des Bundesjugendballetts eine Inszenierung von Franz Schuberts Liederzyklus „Die schöne MĂŒllerin“ erarbeiten.

Infos: www.heidelberger-fruehling.de.

Ort: Verschiedene AuffĂŒhrungsorte in Heidelberg.

*****

   Montags gibt es Tipps und Termine aus unseren Orten fĂŒr die wir Blogs betreiben und der Region.

Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion.

Wir ĂŒbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewĂ€hlte Termine in unsere Übersicht „Tipps und Termine: Diese Woche“:

Beispielsweise an: Termine Rheinneckarblog.de – oder termine@derortsnameblog.de. Oben im MenĂŒ sehen Sie unter Nachbarschaft die elf Kommunen, fĂŒr die wir eigene Blogs anbieten.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können bei uns auch gerne fĂŒr sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Wir bieten ein modernes Medium, eine höchst interessierte Leserschaft eine hohe Reichweite bei fairen Preisen und viel mehr, als Printanzeigen zu leisten in der Lage sind. Wir beraten Sie gerne unverbindlich: 🙂

Der Klassiker: Historische GaststĂ€ttenfĂŒhrung in der Altstadt mit Franz Piva

Das „Weinheimer Wirtschaftswunder“

Historische GaststÀtten auf dem Marktplatz. Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 19. MĂ€rz 2012. (red/pm) Mit dem StadtfĂŒherer Franz Piva am Freitag, den 23. MĂ€rz 2012, durch die historischen GaststĂ€tten der Weinheimer Altstadt.

Information der Stadt Weinheim

Lange vor Ludwig Erhard hatte Weinheim sein „Wirtschaftswunder“. 1786 zahlten 28 Wirte Ungelt, die alte Verbrauchssteuer, und damit kam auf 60 Erwachsene Einwohner eine GaststĂ€tte. Als der Lokalpoet Rudolf Sommer 1875 ein Gedicht ĂŒber „Die Weinheimer Wirthschaften“ verfasste, zĂ€hlte er ĂŒber 40 GaststĂ€tten im Stadtgebiet auf und kommentierte auf seine Weise: „Wirthschaften gibtÂŽs hier gar zu viel, sind fast nicht all` zu bÂŽschreiben, wenn man erreichen will sein Ziel, dass man zu Jedem gehen will, muss man es ĂŒbertreiben.“

Auf Spurensuche, in und um historische Gastwirtschaften, entfĂŒhrt StadtfĂŒhrer Franz Piva in die spannende gastronomische Vergangenheit Weinheims, in der lĂ€ngst Vergessenes wieder lebendig wird. In die Zeit als die Wirtschaften die einzigen UnterhaltungsstĂ€tten waren, Familienfeiern, Versammlungen der ZĂŒnfte, sowie Versteigerungen fanden hier statt und VerkaufsgeschĂ€fte wurden abgeschlossen.

Auch der trinkfeste KurfĂŒrst Friedrich IV mit Gefolge kehrte in Weinheim öfter ein, was eine Zeche von acht Gulden und vier Batzen aus dem Jahr 1599, belegt. Ob er „Heute wieder voll gewest“, was die Heidelberger Studenten sangen und heute noch singen, ist nicht vermerkt.

Passend zum Thema, ist diese FĂŒhrung mit einem Umtrunk auf halber Strecke im historischen „Goldener Adler“ – heute Weinhaus Puppel – verbunden. Neben einem Weinheimer SpĂ€tburgunder und Riesling, verkosten die Teilnehmer einen Elbling, der bis Mitte des 19. Jahrhunderts die meist angebaute Rebe in Weinheim und Umgebung war, und auch als Ă€lteste durch die Römer angebaute Rebe in Deutschland genannt wird.
Die Teilnehmer erwartet eine interessante, spannende und sehr heitere FĂŒhrung.

Info: Die FĂŒhrung findet am Freitag, den 23. MĂ€rz um 18 Uhr ab Marktplatzbrunnen statt und dauert etwa 1,5 Stunden. Preis acht Euro pro Person inklusive Umtrunk. Nur mit Voranmeldung beim Stadt- und Tourismusmarketing Weinheim, Hauptstrasse 47, Telefon: 06201-874450, E-Mail: info@weinheim-marketing.de

FĂŒhrung zwischen Schloss und Altstadt

NachtwÀchter leuchtet durch Weinheimer Altstadt

Nacht ĂŒber Weinheim - die NachtwĂ€chterstunde beginnt. Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 23. Januar 2012 (red/pm) NachtwĂ€chterfĂŒhrung inklusive NachtwĂ€chterschmaus am 2. Februar 2012. Rundgang durch die Weinheimer Altstadt.

Information der Stadt Weinheim:

„Hört Ihr Leute, lasst Euch sagen . . .“, tönte der NachtwĂ€chter und schwenkte seine Laterne. So ist es ĂŒberliefert. Auch in Weinheims mittelalterlicher Altstadt gab es bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts hinein einen NachtwĂ€chter, der nachts durch die Straßen zog und ĂŒber Recht und Ordnung wachte. Er hatte immer viel zu erzĂ€hlen.

In Weinheim schlĂŒpft ein StadtfĂŒhrer nun in die Rolle des alten NachtwĂ€chters und fĂŒhrt Besucher der Stadt in den Abendstunden auf einem etwa einstĂŒndigen Rundgang durch das Gerberbachviertel und die Gassen zwischen Schloss und Marktplatz. Auch er kann viel erzĂ€hlen ĂŒber frĂŒher, ĂŒber das dunkle Mittelalter, seine Gestalten und Geschichten – vom Nachtleben vergangener Zeiten.

Das Stadt- und Tourismusmarketing Weinheim bietet im FrĂŒhjahr, jeweils am ersten Mittwoch im Monat, eine solche NachtwĂ€chterfĂŒhrung an. Der Rundgang endet traditionell mit einem zĂŒnftigen NachtwĂ€chter-Schmaus mit „NachtwĂ€chter-Platte“ im Historischen Gasthaus „Diebsloch“ am Marktplatz.

Info: Termine sind: 1. Februar, 3. MĂ€rz, 4. April und 9. Mai, jeweils 20 Uhr Beginn der FĂŒhrungen am Marktplatz-Brunnen. Teilnahme fĂŒr 21 Euro pro Person, inklusive „NachtwĂ€chter-Schmaus“. Anmeldungen bitte an das BĂŒro fĂŒr Stadt- und Tourismusmarketing, Telefon 06201-874450 oder per Mail unter info@weinheim-marketing.de