Freitag, 24. November 2017

BĂĽro und Treff in der Weinheim Galerie

Stadtseniorenrat jetzt ganz zentral

Weinheim, 03. Juli 2014. (red/pm) Der Stadtseniorenrat ist jetzt ganz zentral untergebracht: Das BĂĽro und der Treff befinden sich jetzt in der Weinheim Galerie. Dienstags und donnerstags finden die Sprechstunden statt. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschließt örtliche Bedarfsplanung zur Kinderbetreuung

Mehr Platzbedarf bei weniger Kindern

Weinheim, 05. Mai 2014. (red) Es gibt weniger Kinder, aber dafĂĽr mehr Bedarf an ganztägiger Kinderbetreuung. Diesen will die Stadtverwaltung im kommenden Kindergartenjahr mit der Einrichtung von insgesamt 146 zusätzlichen Ganztagsplätzen in Kindergärten und -krippen. Am vergangenen Mittwoch hat der Gemeinderat die Bedarfsplanung fĂĽr das kommende Kindergartenjahr 2014/15 einstimmig beschlossen. [Weiterlesen…]

Stadt erweitert Kita "Bürgerpark" um 20 Plätze

Eine Kindergartengruppe mehr

Weinheim, 21. November 2013. (red/ld) Um 20 Ganztagesplätze – eine Kindergartengruppe – wird die Kindertagesstätte „BĂĽrgerpark“ erweitert. Die Aufstockung und die damit verbundenen Umbauarbeiten beschloss der Gemeinderat gestern einstimmig. Bis zum Beginn der UmbaumaĂźnahme sollen dem Stadtseniorenrat Ersatzräume zur VerfĂĽgung gestellt werden. [Weiterlesen…]

Dritter Demenztag am 13. Oktober

Weinheim knüpft ein „Netzwerk Demenz“

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Was können wir tun, damit Menschen mit Demenz so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung leben können? Diese Frage stellt sich nicht nur Dieter Gerstner, sondern auch die Mitglieder des Fördervereins Alzheimer e.V. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 09. Juli 2013. (red/pm) Dieter Gerstner kennt sich beim Thema Demenz aus, wie nur wenig andere Menschen. „Die zentrale Frage unserer Gesellschaft wird lauten: Was können wir tun, damit Menschen mit Demenz so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung leben können?“, sagt der Pflegedienstleiter im Ruhestand. [Weiterlesen…]

Hans Mazur als Vorsitzender bestätigt

„Stadtseniorenrat mit vorbildlicher Arbeit“

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Anfang Oktober feiert der Stadtseniorenrat sein Jubiläum. Foto: Stadt Weinheim

 

 

Weinheim, 03. Juli 2013. (red/pm) Der im Dezember erkrankte Stadtrat Hans Mazur meldet sich zurĂĽck: Bei der Mitgliederversammlung des Stadtseniorenrates wurde er als Vorsitzender im Amt bestätigt. [Weiterlesen…]

„Wo alten Menschen der Schuh drückt“

Die Weststadt als Muster-Stadtteil

Weinheim/Rhein-Neckar, 08. Mai 2013. (red/pm) Mehr Ruhebänke, bessere öffentliche Toiletten, niedrigere Gehwege, bessere Buslinien oder wohnungsnahes Einkaufen – es sind meistens BedĂĽrfnisse des täglichen Lebens, die besonders ältere Menschen in ihrem Stadtteil vermissen. Und es sind meistens diese im Alltag so vermissten Erleichterungen, die Ă„ltere dazu zwingt, ihren Stadtteil frĂĽher zu verlassen als sie eigentlich wollen. Denn niemand lässt sich gerne aus der Gegend verpflanzen, in der seine Wurzeln liegen. Alte Bäume sowieso nicht – sagt ein Sprichwort. [Weiterlesen…]

Start mit Kinonachmittag am 4. April

Kulturprogramm geht in die zweite Runde

Weinheim, 30. März 2013. (red/pm) Als betagter Mensch in Weinheim genieĂźt man durchaus Privilegien. Zum Beispiel bekommt man mit, wenn der OberbĂĽrgermeister persönlich „aus dem Nähkästchen plaudert“. So verheiĂźt es jedenfalls das neue Kulturprogramm des „Runden Tisch Demografie“ fĂĽr Seniorinnen und Senioren, das am 4. April startet. Es ist das zweite seiner Art, seit sich im Juli 2012 unter FederfĂĽhrung des DRK und gefördert vom Land Baden-WĂĽrttemberg der „Runde Tisch Demografie“ gegrĂĽndet hat, seine Intention: „Gemeinsam älter werden im Quartier Weinheim West“. [Weiterlesen…]

Runder Tisch Demografie lädt zur Ideenwerkstatt

Miteinander – füreinander – mitreden!

Weinheim, 22. März 2013. (red/pm) Die Auftaktveranstaltung im Rolf-Engelbrecht-Haus ist gerade mal neun Monate her, doch der Runde Tisch Demografie, der sich damals gegrĂĽndet hat, kann schon einige Erfolge aufweisen. Das Kulturprogramm fĂĽr Senioren in der Weststadt wird nun schon zum zweiten Mal aufgelegt, erste Ausruhebänke wurden installiert. [Weiterlesen…]

Ehrenamtsinitiative „WEI“ setzt ihr Programm 2013 fort

Tauschring eröffnet „VermittelBar“-Saison

Weinheim, 07. Januar 2013. (red/pm)  Er ist jetzt zwölf Jahre alt – aber die Idee des Weinheimer Tauschrings ist moderner denn je. „Immer mehr Menschen leben alleine und brauchen im gegenseitigen Austausch die Hilfe anderer, sie können geben und nehmen, so wie es unserer Philosophie entspricht“, sagt Christine Münch, die in Weinheim zu den Begründern des „Tauschrings“ gehört, der wiederum eine der Säulen ist, auf dem das Engagement der Weinheimer Ehrenamtsinitiative „WEI“ ruht.

Information der Stadt Weinheim:

„Diese „WEI“ setzt ihr Engagement natĂĽrlich auch im Jahr 2013 fort. Zu den Hauptaktivitäten zählt das monatliche „CafĂ© VermittelBar“ in der Cafeteria der „GRN-Kreispflege“ in der Viernheimer StraĂźe. Jeden zweiten Donnerstag im Monat, jeweils von 14 Uhr bis 16 Uhr, bringt die „WEI“ dort Menschen, die helfen wollen mit jenen zusammen, die Hilfe benötigen. 2012 sind daraus schon wichtige neue Gruppen entstanden, bereits tätige haben neue Mitstreiter gefunden. Und jetzt zum Auftakt am Donnerstag, 10. Januar, stellt sich der Tauschring vor. GegrĂĽndet wurde er im Herbst 2000.

„Wir haben, was wir brauchen, wenn wir gebrauchen, was wir haben“, mit diesem Leitsatz der bundesweiten Tauschring-Gruppen beschreibt Tauschring-Sprecherin Christine Münch die Motivation der Gruppe. Dadurch, dass Christine Münch selbst auch im Stadtseniorenrat und an einigen runden Tischen aktiv ist, konnte sie eine funktionierende Vernetzung herstellen und neue Projekte anstoßen.

Denn das Thema „Bürgerschaftliches Engagement“ habe angesichts einer wachsenden Zahl rüstiger und motivierter Senioren durchaus Konjunktur, betont sie. Daraus ergeben sich für den Tauschring neue Herausforderungen. Immer mehr „Tauschaktionen“ sind bereits mit einem intergenerativen Ansatz versehen. Junge Menschen können der älteren Generation zum Beispiel die ersten Schritte am PC beibringen, Senioren zeigen den Jungen, wie man kocht oder sinnvolle Handarbeiten machen kann. Das System der „Talente“, so die geldlose Tauschring- Währung, ist von Anfang an gleich geblieben. Jedes Mitglied erhält sein Verrechnungskonto und die aktuellen Angebote werden bekanntgegeben. Da gibt es kaum etwas, was es nicht gibt: Von „Verleih meiner Teppichreinigungsmaschine von Vorwerk“ über „Verleih von Partygeschirr für 20 Personen“ oder „Kuchen backen für Feste oder einfach so“ bis hin zu „Hilfe bei häuslicher Alten- und Krankenpflege“.

Biete KĂĽche einbauen fĂĽr Kurzurlaub

Wer eine Küche einbauen kann, zum Beispiel, ist beim Tauschring für ein paar Tage König. Denn so eine Aktion ergibt „Talente“ fast wie Sand am Meer. Wer eine Küche einbauen kann, was neulich beim Tauschring in Weinheim tatsächlich geschehen ist, der hat freie Auswahl, ähnlich wie beim Hauptgewinn an der Losbude: Einkäufe erledigen lassen, Hilfe am Computer, im Garten, einen Autoanhänger für einen Tag, wahlweise Baby- oder Omi-Sitting, sogar ein Kurzurlaub im Odenwald wäre als Tauschring-Gegenleistung drin. „Der Tauschring“, erklärt Christine Münch, „will soziale Strukturen, etwa der Nachbarschaftshilfe, ersetzen, die heute leider immer mehr verlorengehen“. Das sei nicht nur sinnvoll, findet sie, es mache auch noch Spaß, weil dabei viele soziale Kontakte und Freundschaften entstehen.

Info: „CafĂ© VermittelBar“ der Weinheimer Ehrenamtsinitiative WEI am Donnerstag, 10. Januar in der Cafeteria der GRN-Pflege in der Viernheimer StraĂźe, 14 Uhr bis 16 Uhr, diesmal mit Infos des „Tauschrings“, mehr Infos und Kontakte auf www.tauschring-weinheim.de. Gerne stellt die „WIE“ auch auĂźerhalb des „CafĂ© Vermittelbar“ den Kontakt her. Ansprechpartner dort sind der KontaktPunkt der BĂĽrgerstiftung, Telefon 06201-12651, Mail: KontaktPunkt@buergerstiftung-weinheim.de oder die Mailadresse ehrenamt@weinheim.de. Ansprechpartnerin ist auch Christine MĂĽnch vom Tauschring unter Telefon 06201-181229.“

Externe Defibrillatoren als Erste Hilfe MaĂźnahme

Gemeinsam im Kampf gegen den plötzlichen Herztod

Dr. Frank Höltermann erläutert in seinem Vortrag  die Ursachen für plötzlichen Herztod, Foto: Ralf Mittelbach


Weinheim, 21. November 2012. (red/fw) Jedes Jahr sterben in Deutschland über 100.000 Menschen am plötzlichen Herztod. Die Weinheimer Feuerwehr hat, der mit Abstand häufigsten Todesursache, den Kampf erklärt. Seit dem letzten Jahr haben die Brandschützer die Aktion: „Weinheim rettet leben – Kampf dem plötzlichen Herztod“ gestartet. Inzwischen haben sich der Kampagne auch weitere Unterstützer angeschlossen. Gemeinsam mit der Weinheimer Feuerwehr setzen sich die GRN-Klinik Weinheim, das Deutsche Rote Kreuz Weinheim, die DLRG Weinheim, die Johanniter Unfallhilfe Bergstraße und der Stadtseniorenrat für die Sache ein.

Von Ralf Mittelbach

„Im letzten Jahr hat die Feuerwehr Weinheim mit dem Aufbau eines dichten Netzes von AED Geräten begonnen. Mit diesen automatisch externen Defibrillatoren kurz AED, kann die Erste Hilfe MaĂźnahme bei einem plötzlichen Herzstillstand mit einem StromstoĂź ergänzt werden um dem Patient zu helfen. Aktuell versucht die Feuerwehr das AED Netz im Weinheimer Stadtgebiet weiter auszubauen und die BĂĽrger mit dem Gerät vertraut zu machen. Daher fand dieser Tage ein Informationsabend zu den AED Geräten im Feuerwehrzentrum statt. Ralf Michael von den Feuerwehrsanitätern stellte den 70 Besuchern das AED Projekt und die Kooperationspartner vor.

Im Anschluss referierte Dr. Frank Höltermann von der GRN-Klinik Weinheim zum plötzlichen Herztod. Höltermann berichtete, das in den meisten Fällen eine akute Herzrhythmusstörung (95%), zumeist sogenanntes Kammerflimmern (75 – 80%) auslöst. Höchstens 5 Prozent der Patienten überleben dieses Ereignis. Mit dem AED Gerät und der sofort eingeleiteten Wiederbelebungsmaßnahme könnte dieses Ergebnis erheblich verbessert werden. Höltermann vermutet, dass die Überlebenschancen der Patienten auf bis zu 50 Prozent steigen könnten. Das solche Zahlen durchaus realistisch sind, zeigt auch die „Casinostudie in Las Vegas“ bei der solche Geräte in Spielkasinos verteilt wurden und bei Menschen mit einem Herzstillstand zum Einsatz kamen. Da das Gerät auch für Laien sicher und schnell bedienbar ist und dem Patient das Leben retten kann, unterstützt Höltermann und die GRN-Klinik die von der Feuerwehr angestoßene Aktion.

Im zweiten Teil seines Vortrags erläuterte Höltermann auch die Ursachen für den plötzlichen Herztod. In 80 Prozent der Fälle sind durch akute Durchblutungsstörung oder eine Narbe, nach einem überstandenen Herzinfarkt dafür verantwortlich. Herzmuskelerkrankungen liegen bei 15 Prozent. Eher selten, mit fünf Prozent, ist die angeborene Neigung zu gefährlichen Herzrhythmusstörungen. Die Auslöser für den Herztod sind meistens große körperliche Anstrengung, Aufregung oder Stress. Wenn es zu so einem medizinischen Notfall kommt, ist die Zeit ist der wichtigste Faktor, denn das Gehirn kann höchstens fünf Minuten einen plötzlichen Herztod ohne Schäden überleben. Daher ist die Herzdruckmassage mit 30 Mal auf die Mitte des Brustkorbs drücken und danach zwei Atemspenden über Mund zu Nase bei überstreckten Kopf, eine wichtige Wiederbelebungsmaßnahme bis der Rettungsdienst eintrifft. Wenn ein AED Gerät zur Verfügung steht, unterstützt es die Maßnahme sinnvoll.

Höltermann erklärte auch, wie es nach so einem Ereignis weitergeht. Nachdem der Patient dann in der Klinik angekommen ist, erfolgt die weitere Behandlung auf der Intensivstation. Zunächst erfolgt über 24 Stunden eine sogenannte Hypothermie. Durch die Kühlung wird der Schaden im Gehirn verhindert oder zumindest begrenzt. Anschließend erfolgt dann die Behandlung der Ursachen, zum Beispiel die Wiedereröffnung eines verschlossenen Herzkranzgefäßes mittels Herzkatheter. Sollte danach weiter die Gefahr für erneute Rhythmusstörungen bestehen bleiben, wird ein Defibrillator implantiert, der neben der Funktion eines Herzschrittmachers auch lebensrettende Schocks abgeben kann. In der Weinheimer GRN-Klinik werden jedes Jahr etwa 20 bis 25 Geräte bei sonst zusätzlich 80 – 100 Herzschrittmachern implantiert. Zum Schluss der Infoveranstaltung erklärten die Erste Hilfe Ausbilder des Deutschen Roten Kreuz Weinheim und der Johanniter Unfallhilfe Bergstraße die Benutzung eines AED Gerätes an einer Übungspuppe. Jeder Teilnehmer hatte die Möglichkeit die Anwendung des Gerätes zu üben.

Informationen zur AED Kampagne der Weinheimer Feuerwehr erhalten Sie per Mail unter aed@feuerwehr-weinheim.de oder telefonisch bei Ralf Mittelbach 06201 / 25 806 73 Mit der Kampagne wurde die Feuerwehr Weinheim auch fĂĽr die Feuerwehr des Jahres nominiert. Wenn Sie der Feuerwehr Weinheim ihre Stimme geben möchten, können Sie dies auf http://www.feuerwehrwelt.de/award/abstimmen tun.“

Dieter Gerstner ist Vorsitzender des Förderverein Alzheimer

Spenden gegen das Vergessen

Weinheim, 09. Oktober 2012. (red/pm) „Der Zweck des Vereins ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens, Hilfe für Demenzkranke und deren Angehörige. Der Satzungszweck wird verwirklicht zum Beispiel durch Schulungen und Vorträge, den Aufbau eines ‚Netzwerkes Demenz’, Aufklärungs- und Informationsarbeit in der Bevölkerung.“

Information der Stadt Weinheim:

„So steht es in dem Dokument, das jetzt der GrĂĽndungsversammlung des „Fördervereins Alzheimer Weinheim“ vorgelegen hat, juristisch geprĂĽft und dem Amtsgericht vorgelegt.
Jetzt hat die breite gesellschaftliche Bewegung, die sich in Weinheim seit anderthalb Jahren an einem „Runden Tisch Demenz“ trifft und am Sonntag, 14. Oktober ihren zweiten Weinheimer Demenztag veranstaltet, einen Förderverein, der „ausschlieĂźlich und unmittelbar gemeinnĂĽtzige Zwecke“ verfolgt und die Gabe von Spenden aus der Bevölkerung erleichtert. Motor der VereinsgrĂĽndung war, wie so oft beim Thema Demenz, Dieter Gerstner, der Vize-Vorsitzende und Pflegeexperte des Stadtseniorenrates.

Bei seinen Projekten in den letzten Monaten hat der früher hauptamtliche Pflegedienstleiter immer öfter merken müssen, dass trotz ehrenamtlichem Einsatz immer wieder finanzielle Mittel erforderlich sind, um effektiv vorgehen zu können. Der Runde Tisch Demenz als Netzwerk aller mit dem Thema beschäftigten Akteure in der Stadt ist dazu aber nicht in geeigneter Weise aufgestellt. Deshalb suchte Gerstner Mitstreiter und bereitete eine Satzung vor; zu den Gründungsmitgliedern zählt auch die Stadt Weinheim, die am Runden Tisch Demenz mit Claus Hofmann vom Amt für Jugend und Soziales und Pressesprecher Roland Kern vertreten ist.

Elf anwesende Gründungsmitglieder wählten nun Dieter Gerstner als Vorsitzenden und Dora Jakob zu seiner Stellvertreterin. Peter Dierl wird – wie im Stadtseniorenrat – als Schatzmeister fungieren, Christian Rupp, Pflegedienstleiter im Bodelschwingh-Heim als Schriftführer. Beisitzerinnen sind Elisabeth Merkert und Rosemarie Sowada, Rechnungsprüfer Daniel Schwöbel und Hasso Sieverling.

Weitere Infos zum Förderverein Alzheimer beim Vorsitzenden Dieter Gerstner unter 06201 / 64578. Er steht auch beim Weinheimer Demenztag am Sonntag, 14. Oktober (14:00 bis 17:00 Uhr im Rolf-Engelbrecht-Haus) fĂĽr Fragen zur VerfĂĽgung.“

2. Weinheimer Demenztag

Mit moderner Technik besser leben

Mit modderner Technik besser leben. 2. Weinheimer Demenztag. Bild: DRK e.V., Fotograf: Andre Zelck, Essen.

 

Weinheim, 08. Oktober 2012. (red/pm) „Für ein selbstbestimmtes Leben zu Hause“ – so lautet das Motto des 2. Weinheimer Demenztages, der am Sonntag, 14. Oktober, 14:00 bis 17:00 Uhr im Rolf-Engelbrecht-Haus stattfindet. Organisatoren sind der Stadtseniorenrat und der „Runde Tisch Demenz“. Am 2. Weinheimer Demenztag sind halbstündlich interessante Vorträge zu hören.

Information der Stadt Weinheim:

„Für ein selbstbestimmtes Leben zu Hause“, diesem Thema widmet sich auch ein Vortrag, den um 15:30 Uhr Horst Seibert vom Deutschen Roten Kreuz halten wird. Er ist dort Projektbeauftragter „AAL“. Diese drei Buchstaben erklären eigentlich die englische Bezeichnung „Ambient Assisted Living“, was sinngemäß soviel bedeutet wie „Altersgerechte Assistenzsysteme“ im Haushalt, also unterstützende Technik im Wohnumfeld. Das kann der klassische Hausnotruf sein, das können aber weitere technische Geräte sein, die dem alten und pflegebedürftigen Menschen helfen, zu Hause zurechtzukommen. Die Möglichkeiten reichen sogar bis zu einem Mobilruf mit GPS-Ortung und dem so genannten „Geofencin“, mit der die Kontrolle verwirrter Menschen möglich ist.

Nach der Eröffnung um 14:00 Uhr durch Hans Mazur vom Stadtseniorenrat und Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner, wird es im Saal des Rolf-Engelbrecht-Hauses jede halbe Stunde einen interessanten Kurzvortrag geben. „AAL-Beauftragter“ Horst Seibert spricht um 15:30 Uhr. Weitergehende Infos und praktische Beispiele werden am Stand des DRK im Foyer geboten.

Um 14:30 Uhr widmet sich Christian Rupp, Pflegedienstleiter am Bodelschwingh-Heim, dem Thema Biographiearbeit bei dementen Menschen. Er erklärt: „Da in der Regel das Kurzzeitgedächtnis nicht mehr funktioniert, sind wir auf den Erfahrungsschatz des Langzeitgedächtnisses angewiesen. Viele demente Menschen können auf das darin vorhandene Potential relativ lange zurĂĽckgreifen. Sie konfrontieren sozusagen uns als Angehörige oder Betreuungspersonal mit dem Gestern der eigenen Lebensgeschichte.“ Der Vortrag will Möglichkeiten aufzeigen, wie man dementen Menschen unter BerĂĽcksichtigung der Biographie begegnen kann, um eine wertschätzende Haltung einzunehmen und letztendlich das GefĂĽhl des Verstandenseins zu geben. Hierbei wird Rupp immer wieder auf Praxisbeispiele zurĂĽckgreifen, die auf langjähriger Erfahrung im Demenzbereich des Heimes basieren. Auch das Bodelschwingh-Heim ist im Foyer mit einem Stand vertreten.“

Info: 2. Weinheimer Demenztag am Sonntag, 14. Oktober, 14:00 bis 17:00 Uhr, die Akteure des „Runden Tisch Demenz“ stehen im Rolf-Engelbrecht-Haus für Fragen und Informationen zur Verfügung. Kurzvorträge (etwa 15 Minuten lang) werden halbstündlich gehalten.

Die Vorträge im Einzelnen sind:

14:30 Uhr Heute mit Gestern leben, Biografiearbeit bei Demenz, Christian Rupp, PDL Bodelschwingh-Heim
15:00 Uhr Ambulante Leistungen der Pflegeversicherung für Menschen mit Demenz, Andreas Töpfl, BEK/GEK
15:30 Uhr UnterstĂĽtzende Technik im Wohnumfeld, Horst Seibert, Projektbeauftragter AAL beim DRK
16:00 Uhr Einsatzmöglichkeiten von AlltagsbetreuerInnen, Helen-Keller-Schule Weinheim
16:30 Uhr Ergotherapie und ihr Einsatz bei Menschen mit Demenz, Andreas Kluge, Ergopraxis Kluge

Kulturprogramm für Menschen „50plus“ am 11. Oktober

Der Musikalische BĂĽrgermeister legt zuerst los

Der BĂĽrgermeister von Weinheim steckt voller Ăśberraschungen – deswegen packte er beim Dorfjubiläum in Oberflockenbach spontan seine Gitarre aus


Weinheim, 03. Oktober 2012. (red/pm) Es war im Sommer, da stellte sich der „Runde Tisch Demografie“ in der Weststadt erstmals vor. Unter der Federführung von Christiane Springer vom Deutschen Roten Kreuz wollten die Akteure des Runden Tisches von Menschen im Alter „50 plus“ wissen, was sie sich denn wünschen, um „Miteinander und Füreinander gemeinsam älter zu werden im Quartier (Weststadt)?“

Information der Stadt Weinheim:

„Es fĂĽllten sich einige Flipcharts, die jetzt von den Teilnehmern des Runden Tischs (das sind auĂźer dem Roten Kreuz der Stadtseniorenrat, der Verein Pro Weststadt Weinheim, der Stadtjugendring als Träger des Mehrgenerationenhauses, der Tauschring und das Amt fĂĽr Jugend und Soziales) ausgewertet worden sind.

Eine der meistgenannten Anregungen war eine regelmäßige Begegnung von Menschen dieser Altersgruppe, am liebsten kulturell geprägt und stets am selben Ort zur selben Zeit. Speziell in der Weststadt gebe es hierbei Nachholbedarf. Diesem Wunsch hat der „Runde Tisch Demografie“ Priorität eingeräumt – und jetzt ein Kulturprogramm „Miteinander – Füreinander 50plus“ aufgelegt, das bereits in diesem Monat beginnt und bis März 2013 dauert.

Es sind zehn Veranstaltungen, in jedem Monat eine, immer im Pamina-Haus am Marienplatz und stets von 14.30 Uhr bis 17 Uhr. Besucher zahlen jeweils einen Obolus von 3 Euro, der wieder in neue Aktionen investiert wird.

Den Auftakt macht kein Geringerer als Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner am Donnerstag, 11. Oktober. Wie man weiß, singt der Technische Dezernent der Stadtverwaltung gerne, spielt vorzüglich Gitarre und Klavier – und lässt am liebsten andere Menschen einstimmen. „Gemeinsames Liedersingen mit dem singenden Bürgermeister“, heißt deshalb der erste Termin der Reihe. Fetzner hat in den letzten Monaten immer mal wieder mit Gesangsnachmittagen auch in Senioreneinrichtungen für gute Laune gesorgt, aber auch beim Dorfjubiläum in Oberflockenbach (Foto) packte er seine Gitarre aus.

Ein BĂĽrgermeister, der voller Ăśberraschungen steckt

Selbstverständlich kann der promovierte Ingenieur und Bürgermeister noch mehr. Er ist der einzige Akteur, der gleich zwei Nachmittage gestaltet. am 17. Januar geht es ein bisschen ernsthafter zu, wenn er zur Städtebaulichen Entwicklung in der Weststadt referiert – einem seiner Spezialthemen. Nach dem geselligen Auftakt am 11. Oktober bleibt auch die zweite Veranstaltung am 15. November musisch-kulturell. Alice Steinberg von der  stellt unter dem Motto „Was Senioren gerne lesen“ die Neuerscheinungen und Klassiker des Bücherherbstes 2012 vor.

Dann geht es Monat für Monat weiter. Es gibt einen Skat-Nachmittag (29. November), einen Nikolaus-Brunch (6. Dezember, Ausnahme: 10:30 Uhr bis 13 Uhr), ein Gedächtnistraining mit Christine Münch (31. Januar), Erste Hilfe für Senioren (7. Februar), einen Dia-Vortrag der Siedlergemeinschaft zur Geschichte der Weststadt (21. Februar), Garten-Tipps für den Frühling (7. März) und zum Abschluss der ersten Saison eine Weststadt-Führung mit Stadtführer Franz Piva (21. März ab dem Kurhaus im Stahlbad).

Rückenwind bekommt der „Runde Tisch Demografie“ jetzt vom Landesministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren“, nachdem das Projekt offiziell in das Landesprogramm „Miteinander-Füreinander 50plus“ aufgenommen worden ist. Diese Programmaufnahme ist auch mit Fördermitteln verbunden.

Infos auch auf www.weinheim.de

Zweiter Weinheimer Demenztag: Alle Infos an einem Platz

FĂĽr ein selbstbestimmtes Leben zu Hause

Mit Demenz ist nicht zu spaßen. Wie Sie trotzdem ein selbstbestimmtes Leben zu Hause führen können, erfahren Sie am 2. Weinheimer Demenztag, Foto: Andre Zelck, Essen


Weinheim, 02. Oktober 2012. (red/pm) Welche Betreuungsangebote gibt es? Welche Hilfsmittel, welche Literatur, wie sieht die mögliche klinische Versorgung aus? Wer mit Demenzerkrankungen zu tun hat, der hat Fragen über Fragen. Antworten – alle Infos an einem Platz – erhalten Interessierte am zweiten Weinheimer Demenztag, der in diesem Jahr am Sonntag, 14. Oktober, von 14:00 bis 18:00 Uhr im Rolf-Engelbrecht-Haus stattfindet.

Information der Stadt Weinheim:

„Veranstalter ist wieder der Runde Tisch Demenz, an dem alle kommunalen Akteure sitzen, die sich dem Thema widmen. Also Stadt und Stadtseniorenrat, die Sozialstationen und Pflegeheime, die Betreuungsdienste und Servicebetriebe, dazu gibt es aber auch einen BĂĽchertisch der BĂĽcherei Schäffner, die Vorstellung eines örtlichen Atlas in Sachen Demenz, Wohnangebote und alles Weitere zum Thema.

Der Demenztag ist auch Teil der Demografie-Woche der Metropolregion Rhein-Neckar. Das Motto des Tages lautet: „Für ein selbstbestimmtes Leben zu Hause.“ Um 14 Uhr werden Hans Mazur vom Stadtseniorenrat und Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner den Demenztag eröffnen. Ab 14:30 Uhr werden im Foyer des Rolf-Engelbrecht-Haus jede halbe Stunde Vorträge angeboten.

Den Anfang macht Christian Rupp, der Pflegedienstleiter des Bodelschwingh-Heims, mit dem Thema: „Heute mit Gestern leben, Biografiearbeit bei Demenz“.

Dann folgen Andreas Töpfl von der Barmer Ersatzkasse („Ambulante Leistungen der Pflegeversicherung für Menschen mit Demenz“), Horst Seibert vom Deutschen Roten Kreuz („Unterstützende Technik im Wohnumfeld“), eine Vertreterin der Helen-Keller-Schule („Einsatzmöglichkeiten von Alltagsbetreuerinnen) und Andreas Kluge von der Ergopraxis Kluge („Ergotherapie und ihr Einsatz bei Menschen mit Demenz“).

Der zweite Weinheimer Demenztag findet am Sonntag, dem 14. Oktober, 14 Uhr bis 17 Uhr statt. FĂĽr Kaffee und Kuchen sowie einen kleinen Imbiss ist gesorgt.“

Claus Hofmann ist neuer Leiter des Amts fĂĽr Jugend und Soziales

Ein Mann fĂĽr alle Generationen

Claus Hofmann – Der neue Leiter des Weinheimer Rathausamtes fĂĽr Jugend und Soziales

Weinheim, 29. September 2012. (red) Das Soziale liegt ihm am Herzen, egal ob nach außen oder nach innen. Wenn Claus Hofmann, der neue Leiter des Weinheimer Rathausamtes für Jugend und Soziales, von den Schwerpunkten seiner Arbeit spricht, dann kommt er schnell auf die Kolleginnen und Kollegen. „Wir sind ein super Team, jeder schätzt den anderen und wir helfen uns gegenseitig“, sagt er. Seine Wertschätzung ist hoch: „Meine Leute haben eben meistens mit Menschen zu tun, denen es – zumindest vorübergehend – nicht gut geht, und diese Aufgabe meistern sie ausgezeichnet, jeden Tag.“

Von Roland Kern

„Meine Leute“ – so kann er es nun ausdrücken, denn der 53-jährige Diplom-Verwaltungswirt im Range eines „Stadtoberamtsrats“ ist in dieser Woche im Weinheimer Gemeinderat zum neuen Leiter des Amtes für Jugend und Soziales gewählt worden – verbunden mit viel Lob und Anerkennung für das bisher Geleistete.

Denn Claus Hofmann ist in Verwaltung und Kommunalpolitik beleibe kein unbeschriebenes Blatt. Schon seit 1985 war er Leiter der Abteilung Jugendamt und seit einigen Jahren Stellvertreter von Amtsleiter Heiner Amann, der im FrĂĽhjahr in den Ruhestand getreten ist.

Mit seiner ruhigen und überlegten Art hat er sich im Amt und bei seinen Partnern in der Stadtgesellschaft in den letzten Jahren hohes Ansehen erworben. Zu seinen Aufgabengebieten gehörten bislang schon so zentrale Jugendamtsbereiche wie die Führung von Amtsvormundschaften, die wirtschaftliche Jugendhilfe und die Prozessführung in Amtshilfeverfahren.

Hofmann, der in Weinheim das Wirtschaftsabitur ablegte und in Birkenau wohnt, steht seit zwei Jahren als Person aber auch für die Wahrnehmung wachsender Aufgaben im Fachamt, das sich durch die Abgabe der Jugendhilfeverwaltung an den Landkreis strukturell verändert hat. Im Zuge des voranschreitenden Demografischen Wandels sind weitere Tätigkeiten hinzugekommen. So ist Hofmann aktuell auch kraft Amtes beratendes Mitglied im Stadtseniorenrat. „Es geht darum, in einer Stadt, das soziale Miteinander der Generationen zu stärken“, beschreibt er.

Der neue Amtschef gehört außerdem zu den Akteuren des Runden Tisch Demenz, des Runden Tisch Demografie in der Weststadt und Gründungsmitglied eines gerade erst ins Leben gerufenen Fördervereins Alzheimer. Auch bei der Organisation des nächsten Weinheimer Demenztages am Sonntag, 14. Oktober, ist er mittendrin. Ohne, wie er betont, die anderen Protagonisten der Stadtgesellschaft – die Jugend – aus den Augen zu lassen.

Angedockt an seinem Amt sind auch der Stadtjugendring und das Mehrgenerationenhaus. Ist der Spagat nicht zu groß? „Nein“, sagt Claus Hofmann, „das ist die Chance, die Generationen zu verbinden und füreinander Verständnis zu wecken.“

Anmerkung der Redaktion: Roland Kern ist Pressesprecher der Stadt Weinheim.

Am Tag der offenen TĂĽr war die GRN-Klinik komplett zu besichtigen

Vom Gummibärchen-Angeln bis zum Fachvortrag

Auch die Kinder hatten ihren SpaĂź und konnten spielerisch erfahren, wie es ist im Krankenhaus zu arbeiten.


Weinheim, 25. September 2012. (red/pm) Ist Dickdarmkrebs heilbar? Was tun bei Blasenschwäche? Wird zu viel operiert? So lauteten die Titel von drei der sieben medizinischen Fachvorträge, gehalten für die zahlreichen Besucher des Tages der offenen Tür in der GRNKlinik Weinheim (am vergangenen Sonntag, 23. September 2012). Ärztinnen und Ärzte, aber auch das Pflege- und Verwaltungspersonal der Klinik suchten den Dialog mit der Öffentlichkeit nicht nur in Vorträgen, sondern darüber hinaus an insgesamt 25 über das ganze Gebäude verteilten „Info-Stationen“.

Information der GRN-Klinik Weinheim:

„Hier konnten sich die Gäste in nahezu alle Themen einen Einblick verschaffen, die im Krankenhaus eine Rolle spielen: von der Ambulanz mit Röntgenabteilung, EKG und Endoskopie im Untergeschoss ĂĽber die Operationssäle, die neue Intensivstation, den KreiĂźsaal und die gynäkologische Abteilung im Obergeschoss bis hin zum angeschlossenen Ă„rztehaus, in dem sich das Nierenzentrum präsentierte. UnterstĂĽtzt wurden die GRN-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter von weiteren Partnern, unter anderem kooperierenden Ă„rzten wie dem Neurochirurgen Dr. med. Frank Rommel vom Wirbelsäulenzentrum und dem Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen Priv.-Doz. Dr. med. Horst Umstadt. Auch das Standesamt, der Stadtseniorenrat, die Pflegefachschule Bildungszentrum Gesundheit Rhein-Neckar, die Rhein-Neckar Verkehr GmbH und nicht zuletzt die Freiwillige Feuerwehr Weinheim mit ihrer Demonstration des Automatischen Externen Defibrillators waren vertreten.

Im Außenbereich hinter dem Haus konnten Neugierige verschiedene Rettungsfahrzeuge des Deutschen Roten Kreuzes besichtigen, während der Platz vor der Klinik dem leiblichen Wohlergehen in Form einer Hüpfburg für Kinder sowie einem Festzelt mit Verköstigung und musikalischer Untermalung durch junge Musizierende der Musikschule Badische Bergstraße gewidmet war. Die jungen Gästen nahmen allerdings nicht nur die klassischen Angebote für Kinder wahr – neben der Hüpfburg gab es auch Kinderschminken – , sondern sie nutzten unter anderem auch die Gelegenheit, sich spielerisch in chirurgischen Fertigkeiten zu üben, beispielsweise beim Gummibärchen-Angeln mit einem Trainingsgerät für endoskopische Operationen oder beim gemeinsamen Schrauben, Hämmern und Feilen mit den „Knochendoktoren“ der Orthopädie und Unfallchirurgie.

„Eine runde Sache“, lautete das zufriedene Fazit nicht nur des Betriebsleiters Markus Kieser, dessen Klinik nach elf Jahren erstmals wieder fĂĽr alle Bereiche gleichzeitig seine TĂĽren zur Besichtigung geöffnet hatte. Er wie auch die Besucher war beeindruckt vom auĂźerplanmäßigen Engagement vieler Mitarbeiter, die sich bereit erklärt hatten, medizinische Laien in die Geheimnisse beispielsweise der Geriatrischen FrĂĽhrehabilitativen Komplexbehandlung, der Intraoperativen Radiotherapie bei Brustkrebs oder der Ultraschall-Untersuchung der SchilddrĂĽse einzuweihen. Andere Kolleginnen und Kollegen leisteten derweil ihren regulären Dienst, denn es versteht sich von selbst, dass die Arbeit in einem Krankenhaus auch an einem Sonntag nicht stillstehen darf. Umso schöner fĂĽr den Klinikchef, im Vorbeigehen den Satz einer OP-Schwester zu erhaschen: „Mein Beruf ist der beste der Welt“!“

Veranstaltung der Metropolregion Rhein-Neckar

Weinheim ist Teil der Demografie-Woche

Weinheim, 05. Juni 2012. (red/pm) Der nächste „Weinheimer Demenztag“ findet am 14. Oktober 2012 statt und ist Teil der Demografie-Woche. Weitere Anmeldungen möglich.

Information der Stadt Weinheim:

„Klar, dass Weinheim dabei nicht fehlen darf. Der Runde Tisch Demenz, zu dem auch die Stadt Weinheim gehört, wird sich an der Demografie-Woche der Metropolregion Rhein-Neckar im Oktober beteiligen. Das bestätigten jetzt Dieter Gerstner als Sprecher des Runden Tisch Demenz und Claus Hofmann vom Weinheimer Amt fĂĽr Jugend und Soziales.

Die Fakten stehen bereits fest und wurden bei der letzten Sitzung des Runden Tisch Demenz im Bodelschwinghheim festgezurrt. Am Sonntag, 14. Oktober, wird es im Rolf-Engelbrecht-Haus den 2. Weinheimer Demenztag geben, wieder nachmittags von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr mit Anbietern und Dienstleistern aus der Stadt.

Das Motto lautet diesmal: „Mit Demenz länger zuhause leben.“

Im Foyer stellen sich Einrichtungen, Pflegedienste und Firmen vor, die das Leben mit Demenz erleichtern können.

Es geht dabei zum Beispiel im Begegnungsangebote, Hilfsmittel fĂĽr den Alltag, Beratungsangebote, UnterstĂĽtzung von Therapie und Literatur zum Thema.

Kaffee und Kuchen werden angeboten.

Veranstalter ist der „Runde Tisch Demenz“, der sich in Weinheim vor zwei Jahren auf Anregung von Dieter Gerstner vom Stadtseniorenrat gegründet hat.

In dieser Arbeitsgruppe sind alle Einrichtungen vertreten, die in Weinheim mit dem Thema Demenz zu tun haben, unter anderem das Deutsche Rote Kreuz, der PflegestĂĽtzpunkt des Rhein-Neckar-Kreises, sowie die Heime und Betreuungseinrichtungen und das GRN-Krankenhaus. In diesem Jahr sind neue Akteure hinzugekommen, zum Beispiel die Pflege- und Hauswirtschaftsabteilung der Helen-Keller-Schule.

„Das ist sehr wichtig“, freute sich Dieter Gerstner über den Zuwachs, „denn es wird künftig entscheidend sein, wie viele Menschen angemessen qualifiziert in die Pflegeberufe eintreten“.

Insgesamt soll es beim zweiten Demenztag diesmal mehr Zeit fĂĽr individuelle Gespräche und Beratungen geben als bei der Premiere vor einem Jahr.“

Info: Große Info-Veranstaltung „Mit Demenz länger zuhause leben“, am Sonntag, 14. Oktober, Rolf-Engelbrecht-Haus, 14 Uhr bis 18 Uhr, mit Vorträgen und Info-Ständen. Der komplette Überblick und die Möglichkeit zur Anmeldung ist bei der Metropolregion Rhein-Neckar möglich unter www.demografie-mrn.de/demografie-woche. Rückfragen werden gerne unter 0621-10708-47 oder nadine.petry@vrrn.de beantwortet. Was die Weinheimer Veranstaltung angeht, ist Dieter Gerstner Ansprechpartner (06201-64578).

Jahreshauptversammlung

Stadtseniorenrat ist ganz schön rüstig

Weinheim, 03. Mai 2012. (red/pm) Hans Mazur und sein Team blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurĂĽck – Jubiläum 2013. Der „Runde Tisch Demenz“ wurde 2011 gegrĂĽndet.

Information der Stadt Weinheim

„Der Stadtseniorenrat wird nur auf dem Papier älter. Im nächsten Jahr feiert die Interessensvertretung der Weinheimer Senioren ihr 30-jähriges Bestehen – und gehört damit zu den ältesten ihrer Art im ganzen Land. Zu den aktivsten sowieso.

Es war fast schon ein Parforceritt durch die aktuellen seniorenpolitischen Themen, den Vorsitzender Hans Mazur jetzt bei der Jahreshauptversammlung hinlegte. Das Tempo und die Fülle der Aktivitäten im Jahr 2011 waren enorm.

Da war das Modell-Programm „Aktiv im Alter“, in das der Stadtseniorenrat aufgenommen worden war. Aus dieser Bewegung ist mittlerweile unter anderem die Weinheimer Ehrenamtsinitiative WEI entstanden, die ehrenamtlich und bürgerschaftlich tätige Einrichtungen bündelt. Die WEI arbeitet als eine Art Ehrenamtsbörse. Seitens des Stadtseniorenrates gehören Peter Dierl und Christine Münch der Initiative an.

Das Jahr 2011 war aber auch der Einstieg und die Gründung des „Runden Tisch Demenz“, der unter Vorsitz von Dieter Gerstner tagt, dem „Vize“ des Stadtjugendrings. Höhepunkt war dabei ein „Weinheimer Demenztag“ im Juni mit mehr als 500 Besuchern.

Am „Tag der älteren Generation“ hatte der Stadtseniorenrat die baden-württembergische Sozialministerin Karin Altpeter zu Gast – im Goldenen Buch der Stadt hat sie sich wohlwollend über das gelungene Zusammenleben der Generationen in Weinheim verewigt. Dazu kamen die Routine-Angebote wie Beratungen und Sprechstunden – ein volles Programm also.

Teilnehmer und Gäste der Versammlung lobten die Arbeit der Weinheimer Seniorenvertretung, deren Vorsitzender Hans Mazur für seine Verdienste neulich sogar das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen hat. „Wir sind stolz darauf, solch engagierte Männer in unserer Stadt zu wissen“, bescheinigte Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner, der versprach, dass sich die Stadt noch mehr als bisher gemeinsam mit den Ehrenamtlichen um eine „kommunale Strategie im demografischen Wandel“ bemühen werde.

Da der Stadtseniorenrat als Verein organisiert ist, waren bei der Jahreshauptversammlung auch Formalien erforderlich, aber nach dem Kassenbericht von Peter Dierl gab es keine Einwendungen gegen die Arbeit des Vorstandes, dem die Mitglieder einstimmige Entlastung erteilten. Hans-Georg Junginger hatte zuvor eine einwandfreie Vereinsführung bescheinigt. Er wird die Kasse auch im nächsten Jahr zu prüfen haben, dann gemeinsam mit Klaus Rippel von der Volkshochschule.

Im Anschluss an die Tagesordnung informierte Katja Hahn von der Betreuungsbehörde des Rhein-Neckar-Kreises ĂĽber Neuigkeiten in Pflege- und Betreuung.“

Stadtseniorenrat besuchte die AWO und den Neubau der „Sozialen Dienste“

Ein Haus fĂĽr alles Soziale

Stadtseniorenrat besuchte die AWO und den Neubau der "Sozialen Dienste". Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 13. März 2012. (red/pm) 3000 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche bietet das Haus der „Sozialen Dienste“ im Weinheimer Stadtteil Müll. Das Haus bietet eine Tagesstätte für Menschen mit Behinderung, Ambulanten Dienste,  eine Behindertenhilfe mit Werkstatt, ein Betreutes Wohnen, „Projekt 60 Plus“, Kinderbetreuung, Jugendarbeit, Raum für das Kreisjugendwerk, dazu Beratungsstellen.

Von Roland Kern:

„Die Frauen und Männer des Weinheimer Stadtseniorenrates waren sich einig: „Eine tolle Sache“, lobte Seniorensprecher Hans Mazur im Namen aller, „thematisch, inhaltlich und technisch“. Weinheims Seniorengremium war schwer begeistert vom Neubau der AWO Rhein-Neckar auf dem Areal des frĂĽheren Freudenberg-Fellspeichers im Weinheimer Stadtteil MĂĽll, dem Haus der „Sozialen Dienste“.

Wenige Tage nach der Eröffnung der Kinderkrippe „Zwergeninsel“ und mitten in der Eingewöhnungsphase der diversen Dienste, Angebote und Projekte bekam der Stadtseniorenrat jetzt eine exklusive Führung durchs Haus.

AWO-Kreisgeschäftsführer Manfred Weißkopf stellte die Einrichtungen und die Idee vor, die hinter der Zentralisierung sämtlicher AWO-Dienste steckt. Der Weinheimer Architekt Constantin Görtz, der eine mannigfache Zahl an Angeboten unter Dach und Fach gebracht hat, ergänzte Weißkopfs Ausführungen mit Angaben zu Architektur und Technik.

Die Stadtsenioren waren begeistert von der Görtzschen Umsetzung der AWO-Philosophie, dass jeder Mensch dem nächsten ein bisschen behilflich sein sollte. Die AWO Rhein-Neckar betreue in der Region „einen Querschnitt durch alle Gruppen der Gesellschaft“, so Geschäftsführer Weißkopf.

So sei die Idee geboren, den gesamten Personenkreis an einem zentralen Standort zu vernetzen. Die Große Kreisstadt Weinheim habe dafür den idealen Standort geboten, weil viele Dienste – in der Stadt verteilt – dort schon vorhanden waren.

Ob Tagesstätte fĂĽr Menschen mit Behinderung, die Ambulanten Dienste, die Behindertenhilfe mit Werkstatt, ein Betreutes Wohnen, „Projekt 60 Plus“, Kinderbetreuung, Jugendarbeit, das Kreisjugendwerk, dazu Beratungsstellen und die zentrale Verwaltung – selbst die in sozialen Dingen bewanderten Mitglieder des Stadtseniorenrates staunten ĂĽber die Bandbreite der AWO.

3000 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche stehen jetzt zur Verfügung. Die Räume sind funktional, barrierefrei, aber auch elegant und geschmackvoll. „Das hat echt Niveau“, lobte Hans Mazur. Und technisch-energetisch ist das neue Gebäude sowieso auf der Höhe der Zeit; es ist mit einem Blockheizkraftwerk ausgestattet.

Weißkopf und Görtz freuten sich über den Besuch der Senioren, denn es sei ein erklärtes Ziel der AWO, sich mit den zentralen „Sozialen Dienste“ für Gäste öffnen. Wenn sich der Betrieb erst einmal eingespielt habe, will die AWO auch Vorträge oder andere Veranstaltungen anbieten, um möglichst viele Besucher anzulocken. Sehr bald soll auch ein täglicher Mittagstisch angeboten werden, der auch von Anwohnern und Gästen zum erschwinglichen Preis auf hohem Niveau serviert wird.

„Die KĂĽche ist hochprofessionell eingerichtet“, beschrieb Architekt Görtz und deutete an, dass man ihn kĂĽnftig in der Mittagspause selbst öfter mal dort antreffen könne. „Der Koch stammt aus der Spitzengastronomie, da schmeckt es sogar noch besser als bei meiner Frau“, schmunzelte er.“

Anmerkung der Redaktion:
Roland Kern ist Journalist und Pressesprecher der Stadt Weinheim

Projekt „Alter und Migration“

Weinheim, 23. Januar 2012 (red/pm) Runder Tisch Demenz plant Neuauflage am 20. Oktober 2012. Diesmal ist das Projekt „Alter und Migration“ vorgesehen.

Information der Stadt Weinheim:

„So etwas gibt es in dieser Form weit und breit nicht.“ Sagt Dieter Gerstner, Pflege- und Demenzexperte im Weinheimer Stadtseniorenrat und Gründer des Runden Tisch Demenz in Weinheim – und er muss es wissen. Gerstner meint mit dieser Einschätzung den Runden Tisch Demenz, der sich vor einem Jahr gegründet hat und jetzt mit einem gewissen Stolz eine erste erfolgreiche Bilanz gezogen hat. Der Arbeitskreis setzt sich aus allen Einrichtungen und Stellen zusammen, die sich in der Stadt mit dem Thema Demenz beschäftigen, es sind mehr als ein Dutzend.

Beim ersten Treffen im neuen Jahr ist nun die Helen-Keller-Schule zum Runden Tisch gestoßen. Wie Annette Mütze-Gopp erklärte, expandiert der Pflegeausbildungsbereich der Schule und das Thema Demenz nehme dabei einen immer höheren Stellenwert ein. Die übrigen Teilnahmer war sich einig, dass die Hauswirtschafts- und Pflegeschule eine wertvolle Bereicherung am Runden Tisch ist.

Wichtigste Frage: Soll es nach der großen Resonanz auf die Premiere im letzten Jahr auch in 2012 einen „Weinheimer Info-Tag Demenz“ geben? Auch hierbei herrschte Einigkeit: Ja, soll es! Rund 500 Besucher hatten im letzten Jahr den Weg ins Rolf-Engelbrecht-Haus gefunden, wo es eine Fülle von Angeboten, Beratungen und Informationen gab, dazu hochkarätige Referenten und Experten.

So soll es wieder sein, wenn am Samstag, 20. Oktober, wieder im Rolf-Engelbrecht-Haus der „2. Weinheimer Info-Tag Demenz“ stattfindet, Oberbürgermeister Heiner Bernhard wird Schirmherr sein.

Wer Interesse an einer Teilnahme hat, kann sich schon melden. Die Teilnehmer am Runden Tisch vereinbarten auch, noch weiter zusammenzurücken, um die Veranstaltungen der Partner zur gemeinsamen Präsentation zu nutzen. Das soll im Juni so sein, wenn das Bodelschwingh-Heim zwei Tage der offenen Tür veranstaltet, im September bei der Eröffnung der Erweiterungsbauten auf dem Gelände der GRN-Klinik, aber auch bei der internationalen Woche der Demenz Ende September, wenn Aktionen auf der Fußgängerzone geplant sind.

Eine davon: Die Betreuung von pflegebedĂĽrftigen Senioren mit Migrationshintergrund. „Stichwort multikulturelle Pflege“, wie Dieter Gerstner betonte. In Zusammenarbeit mit Alexandra Raquet, der kommunalen Beauftragten fĂĽr Chancengleichheit, und Vertretern der Migrantengruppen seien erste Konzepte entwickelt worden.

Zum Beispiel sollen fĂĽr die Pflege- und Gesundheitseinrichtungen feste Kontaktpersonen eingesetzt werden, die sprachliche Barrieren ĂĽberwinden helfen und kulturell oder religiös bedingte Befindlichkeiten beachten helfen. Grundsätzlich geht man davon, dass Migranten von den Begleiterscheinungen des Alterns noch häufiger betroffen sind als im Umfeld verwurzelte Menschen, weil Sprachprobleme und Heimatlosigkeit noch eher zur Isolation fĂĽhren.“

Info: Runder Tisch Demenz, Ansprechpartner ist Dieter Gerstner beim Stadtseniorenrat Weinheim, Telefon 06203-64578, für das Projekt „Alter und Migration“ ist auch Alexandra Raquet, Beauftragte für Chancengleichheit, Ansprechpartnerin, Telefon 06201-82 363 oder chancengleichheit@weinheim.de