Sonntag, 21. Januar 2018

11. Kneipenfestival „Nightgroove“ in der Innenstadt

In Weinheim „groovt“ es wieder

Weinheim, 17. Okotber 2014. (red/pm) Kneipenkonzerte oder Spontan-Partys, der Weinheimer „Nightgroove“ bietet in fast 30 Lokalen der Stadt Livemusik und Party, die ganze Nacht. Am 8. November geht es los, mit einem Programm von lateinamerikanischen Rhythmen, internationalem Pop, Reggae, Soul und Rock ’n’ Roll bis hin zu den Hits der letzten 30 Jahre. [Weiterlesen…]

Seit 15 Jahren mehr Chancen im Leben

„Job Central“ hilft Jugendlichen in den Beruf

Weinheim, 23. September 2014. (red/pm) Seit ĂĽber 15 Jahren gibt es „Job Central“. Die Agentur hilft Jugendlichen dabei, einen Ausbildungsplatz zu finden und will den Berufseinstieg erleichtern. Träger der Einrichtung sind die Stadt Weinheim, der Stadtjugendring und die Freudenberg-Stiftung, sowie die Nachbarkommunen Schriesheim, Heddesheim, Hirschberg, Gorxheimertal, Laudenbach und Hemsbach. [Weiterlesen…]

Weinheim darf seine Bergstraßen-Silhouette schützen – Planer haben sorgfältig gearbeitet

„Ein guter Tag für Weinheim“

Jetzt ist es „amtlich“ – der VGH Mannheim bestätigte heute per Urteil die Bauleitplanung der Stadt Weinheim: Im Ergebnis heiĂźt es weiterhin „Finger weg von der Kuppe“ des Wachenbergs. Quelle: Stadt Weinheim

 

Weinheim/Hirschberg/Schriesheim, 29. Januar 2013. (red/pm/pro) Das Urteil ist rechtsgültig und eine Revision wird nicht zugelassen: Sowohl der Flächennutzungs- als auch der Bebauungsplan der Stadt Weinheim über das Gebiet des Pophyr-Steinbruchs sind zulässig. Damit hat der Verwaltungsgerichtshof Mannheim (VGH) einen Präzedenzfall entschieden, über den Bauleitpläne auch zum Schutz vor Veränderungen aufgestellt werden können.

Der Wachenberg in Weinheim darf so bleiben wie er ist, denn die Stadt Weinheim darf mit einem Bebauungsplan die Landschaft ihrer Bergstraßen-Silhouette schützen.

Der erste Satz der Mitteilung der Stadt zeigt die Erleichterung und die Freude über das Urteil des 3. Senat des Verwaltungsgerichtshofes Baden-Württemberg, das heute am Nachmittag bekannt gegeben worden ist.

Mit dieser Entscheidung wies der VGH die Klagen der Porphyrwerke Weinheim-Schriesheim und der Nachbargemeinde Hirschberg zurĂĽck. Beide wollten den Bebauungsplan rĂĽckgängig machen, um weiter Gestein im Hangbereich abbauen zu können. Die Pophywerke als wirtschaftlicher Nutzer und die Gemeinde Hirschberg ebenfalls aus wirtschaftlichen GrĂĽnden – verpachtet sie doch ihren Grundbesitz auf Weinheimer Gemarkung an das Unternehmen. Nach unseren Informationen kommen hier jährlich gut 30.000 Euro in die Gemeindekasse. Bei einer vermuteten Abbauzeit von gut 20 Jahren kommt also eine gute halbe Million Euro zusammen.

Die Pläne des Unternehmens sahen eine Abflachung des Steinbruchhanges vor – das hätte die Kammlinie zwischen der Wachenburg und der Wachenbergkuppe verändert. Die Planungskonzeption der Stadt, die das Landschaftsbild nun in der jetzigen Form schĂĽtzt, sei „zulässig, wirksam und verwirklichbar“, urteilte der VGH:

Die beiden Bauleitpläne schaffen die planungsrechtlichen Voraussetzungen fĂĽr den Schutz des Landschaftsbildes und – als dessen Bestandteil – den Erhalt der Kuppe des Wachenbergs sowie der Sicherheit vor weiteren groĂźflächigen Hangabrutschungen.

Das Weinheimer Amt für Stadtentwicklung habe über Fachgutachten nachweisen können, dass die Erhaltung des Landschaftsbildes einer Sicherung des Steinbruchhanges nicht entgegenstehe, so die Stadt. Der vorsitzende Richter führte aus:

Die Planung ist den Anforderungen an eine fehlerfreie Abwägung der öffentlichen und privaten Belange gerecht geworden.

Die wirtschaftlichen Interessen der Porphyrwerke seien „nicht unangemessen verkürzt“. Der Senat hat keine Revision zugelassen. Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner kommentierte:

Heute ist ein guter Tag für Weinheim, denn unsere bekannte Berglinie mit den beiden Wahrzeichen, unseren Burgen, kann erhalten bleiben.

Dr. Fetzner verwies auf den großen Konsens in der Weinheimer Politik und in der Bevölkerung. „Diese bekannte Ansicht liegt den Weinheimern am Herzen“, schilderte er und betonte, dass die Stadt bei diesen Interessen auch sehr eng und kooperativ mit einer Bürgerinitiative zusammenarbeite. Die klare Haltung des Senats, sei zudem auch eine „hohe Wertschätzung“ für das Fachamt für Stadtentwicklung, das diesem Verfahren sehr akribisch und professionell zur Rechtsbeständigkeit verholfen habe, so die Stadt in einer Pressemitteilung.

Das Gericht sieht ferner die wirtschaftlichen Belange der Porphywerke Weinhei-Schriesheim ausreichend berücksichtigt. Das Urteil bedeutet nicht, dass der Abbau eingestellt wird, sondern lediglich, dass keine Veränderungen an der Kuppe vorgenommen werden dürfen. Weiter wird das Unternehmen über Jahre hinweg Renaturierungsmaßnahmen betreiben müssen. Porphyrstein wird als Werkmaterial vor allem im Straßenbau für Schotter und Splitt verwendet, aber auch als Dekostein, beispielsweise Küchen-Arbeitsplatten.

Weinheimer Feuerwehr wird "Siegerin der Herzen"

Auszeichnung im Kampf gegen plötzlichen Herztod

Weinheim, 27. November 2012. (red/fw) Die Weinheimer Feuerwehr erreichte mit dem „AED-Projekt“ im Bereich „Zivile Einsätze“ von Feuerwehren eine guten zweiten Platz.

Information der Feuerwehr Weinheim:

„Bundesweit zweiter Platz fĂĽr das Weinheimer „AED-Projekt“ in der Kategorie „Zivile Einsätze“

Weinheim. Zum Sieg und damit zum Titel „Feuerwehr des Jahres“ hat es nicht ganz gereicht, aber zum zweiten Platz in der Kategorie „Zivile Einsätze“ und zum inoffiziellen Titel „Siegerin der Herzen“ – was im Zusammenhang mit dem „AED-Projekt“ sogar eine doppelte Bedeutung hat. Mit der Aktion, bei der die Weinheimer Feuerwehr dem plötzlichen Herztod den Kampf angesagt hat und sich im Stadtgebiet um die Verbreitung von automatisch externen Defibrillatoren (AED-Geräten) einsetzt, war die Wehr, inbesondere die Feuerwehrsanitäter, jetzt beim bundesweit ausgeschriebenen Wettkampf in Ulm in der Kategorie „Zivile Einsätze nominiert“. Es handelte sich um die erstmalige Vergabe des „Conrad Dietrich Magirus-Preis“.“

Fulya Mor ist neue, mehrsprachige Elternbegleiterin im Weinheimer BildungsbĂĽro

„Ganz im Sinne der Weinheimer Bildungskette“

Weinheim, 27. Juli 2012. (red/pm) Die Fachstelle „Eltern und Schule“ im Bildungsbüro Weinheim hat Zuwachs bekommen. „Mit Fulya Mor haben wir eine neue Elternbegleiterin gewonnen, die es uns ermöglicht, unsere Aktivitäten im schulischen Bereich auszuweiten.

Information der Stadtverwaltung Weinheim:

„Als Mutter von drei Schulkindern verfĂĽgt sie ĂĽber persönliche Erfahrungen, die sie in ihre Arbeit einbringen kann. Sie ist in mehreren Sprachen und Kulturen Zuhause, und damit die ideale Ergänzung unseres Teams“, freute sich jetzt Fachstellenleiterin Ceylan Firat bei der Vorstellung ihrer neuen Mitarbeiterin, die ihre Arbeit an zwei Grundschulen aufgenommen hat.

Unter ihrer Leitung wurde Ende letzten Jahres begonnen, die Projekte des Weinheimer Bildungsbüros an Weinheimer Grund-, Werkreal- und Förderschulen in der Fachstelle zu bündeln.

„Besonders die Übergänge, wie jener von der Grundschule zu weiterführenden Schulen und der Übergang von der Schule in den Beruf liegen uns am Herzen“

beschreibt Ceylan Firat. Vier erfahrene mehrsprachige Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter seien durch ihre Arbeit eine wichtige BrĂĽcke zwischen Elternhaus, Schule und auĂźerschulischen Partnern. Firat:

„Ganz im Sinne der Weinheimer Bildungskette.“

Die Elternbegleiter beraten Eltern telefonisch und persönlich in der wöchentlichen Sprechstunde. Zudem organisieren und moderieren sie Elterninfocafés, in denen sie über schulische Entwicklungen informieren und Eltern für ihre wichtige Rolle im Bildungsprozess sensibilisieren.

Einsatzorte und Sprechzeiten

Albert- Schweitzer- Grundschule, Fulya Mor, Montags, 8.15 bis 9.45 Uhr
Friedrich- Grundschule, Fulya Mor, Dienstags, 11 bis 12.30 Uhr
Dietrich- Bonhoeffer- Grundschule, Bahar Çalkan, Donnerstags, 9.30 bis 10.45 Uhr
Johann- Sebastian-Bach Förderschule, Güller Yıldız, Montags, 8.30 bis 10.30 Uhr
Johann- Sebastian-Bach Förderschule, Yasar Kırgız, Dienstags, 9 bis 11 Uhr Dietrich- Bonhoeffer- Werkrealschule, Halise Yüksel, Montags, 9.30 bis 11 Uhr Friedrich- Schiller- Werkrealschule, Halise Yüksel, Mittwochs, 9 bis 11 Uhr Karrillon- Werkrealschule, Halise Yüksel, Dienstags, 9.15 bis 11.15 Uhr.

Kontakt: info@bildungsbuero-weinheim.de; www.bildungsbuero-weinheim.de“