Montag, 15. Oktober 2018

11. Kneipenfestival „Nightgroove“ in der Innenstadt

In Weinheim „groovt“ es wieder

Weinheim, 17. Okotber 2014. (red/pm) Kneipenkonzerte oder Spontan-Partys, der Weinheimer „Nightgroove“ bietet in fast 30 Lokalen der Stadt Livemusik und Party, die ganze Nacht. Am 8. November geht es los, mit einem Programm von lateinamerikanischen Rhythmen, internationalem Pop, Reggae, Soul und Rock ’n’ Roll bis hin zu den Hits der letzten 30 Jahre. [Weiterlesen…]

Seit 15 Jahren mehr Chancen im Leben

„Job Central“ hilft Jugendlichen in den Beruf

Weinheim, 23. September 2014. (red/pm) Seit ĂŒber 15 Jahren gibt es „Job Central“. Die Agentur hilft Jugendlichen dabei, einen Ausbildungsplatz zu finden und will den Berufseinstieg erleichtern. TrĂ€ger der Einrichtung sind die Stadt Weinheim, der Stadtjugendring und die Freudenberg-Stiftung, sowie die Nachbarkommunen Schriesheim, Heddesheim, Hirschberg, Gorxheimertal, Laudenbach und Hemsbach. [Weiterlesen…]

Weinheim darf seine Bergstraßen-Silhouette schĂŒtzen – Planer haben sorgfĂ€ltig gearbeitet

„Ein guter Tag fĂŒr Weinheim“

Jetzt ist es „amtlich“ – der VGH Mannheim bestĂ€tigte heute per Urteil die Bauleitplanung der Stadt Weinheim: Im Ergebnis heißt es weiterhin „Finger weg von der Kuppe“ des Wachenbergs. Quelle: Stadt Weinheim

 

Weinheim/Hirschberg/Schriesheim, 29. Januar 2013. (red/pm/pro) Das Urteil ist rechtsgĂŒltig und eine Revision wird nicht zugelassen: Sowohl der FlĂ€chennutzungs- als auch der Bebauungsplan der Stadt Weinheim ĂŒber das Gebiet des Pophyr-Steinbruchs sind zulĂ€ssig. Damit hat der Verwaltungsgerichtshof Mannheim (VGH) einen PrĂ€zedenzfall entschieden, ĂŒber den BauleitplĂ€ne auch zum Schutz vor VerĂ€nderungen aufgestellt werden können.

Der Wachenberg in Weinheim darf so bleiben wie er ist, denn die Stadt Weinheim darf mit einem Bebauungsplan die Landschaft ihrer Bergstraßen-Silhouette schĂŒtzen.

Der erste Satz der Mitteilung der Stadt zeigt die Erleichterung und die Freude ĂŒber das Urteil des 3. Senat des Verwaltungsgerichtshofes Baden-WĂŒrttemberg, das heute am Nachmittag bekannt gegeben worden ist.

Mit dieser Entscheidung wies der VGH die Klagen der Porphyrwerke Weinheim-Schriesheim und der Nachbargemeinde Hirschberg zurĂŒck. Beide wollten den Bebauungsplan rĂŒckgĂ€ngig machen, um weiter Gestein im Hangbereich abbauen zu können. Die Pophywerke als wirtschaftlicher Nutzer und die Gemeinde Hirschberg ebenfalls aus wirtschaftlichen GrĂŒnden – verpachtet sie doch ihren Grundbesitz auf Weinheimer Gemarkung an das Unternehmen. Nach unseren Informationen kommen hier jĂ€hrlich gut 30.000 Euro in die Gemeindekasse. Bei einer vermuteten Abbauzeit von gut 20 Jahren kommt also eine gute halbe Million Euro zusammen.

Die PlĂ€ne des Unternehmens sahen eine Abflachung des Steinbruchhanges vor – das hĂ€tte die Kammlinie zwischen der Wachenburg und der Wachenbergkuppe verĂ€ndert. Die Planungskonzeption der Stadt, die das Landschaftsbild nun in der jetzigen Form schĂŒtzt, sei „zulĂ€ssig, wirksam und verwirklichbar“, urteilte der VGH:

Die beiden BauleitplĂ€ne schaffen die planungsrechtlichen Voraussetzungen fĂŒr den Schutz des Landschaftsbildes und – als dessen Bestandteil – den Erhalt der Kuppe des Wachenbergs sowie der Sicherheit vor weiteren großflĂ€chigen Hangabrutschungen.

Das Weinheimer Amt fĂŒr Stadtentwicklung habe ĂŒber Fachgutachten nachweisen können, dass die Erhaltung des Landschaftsbildes einer Sicherung des Steinbruchhanges nicht entgegenstehe, so die Stadt. Der vorsitzende Richter fĂŒhrte aus:

Die Planung ist den Anforderungen an eine fehlerfreie AbwÀgung der öffentlichen und privaten Belange gerecht geworden.

Die wirtschaftlichen Interessen der Porphyrwerke seien „nicht unangemessen verkĂŒrzt“. Der Senat hat keine Revision zugelassen. BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner kommentierte:

Heute ist ein guter Tag fĂŒr Weinheim, denn unsere bekannte Berglinie mit den beiden Wahrzeichen, unseren Burgen, kann erhalten bleiben.

Dr. Fetzner verwies auf den großen Konsens in der Weinheimer Politik und in der Bevölkerung. „Diese bekannte Ansicht liegt den Weinheimern am Herzen“, schilderte er und betonte, dass die Stadt bei diesen Interessen auch sehr eng und kooperativ mit einer BĂŒrgerinitiative zusammenarbeite. Die klare Haltung des Senats, sei zudem auch eine „hohe WertschĂ€tzung“ fĂŒr das Fachamt fĂŒr Stadtentwicklung, das diesem Verfahren sehr akribisch und professionell zur RechtsbestĂ€ndigkeit verholfen habe, so die Stadt in einer Pressemitteilung.

Das Gericht sieht ferner die wirtschaftlichen Belange der Porphywerke Weinhei-Schriesheim ausreichend berĂŒcksichtigt. Das Urteil bedeutet nicht, dass der Abbau eingestellt wird, sondern lediglich, dass keine VerĂ€nderungen an der Kuppe vorgenommen werden dĂŒrfen. Weiter wird das Unternehmen ĂŒber Jahre hinweg Renaturierungsmaßnahmen betreiben mĂŒssen. Porphyrstein wird als Werkmaterial vor allem im Straßenbau fĂŒr Schotter und Splitt verwendet, aber auch als Dekostein, beispielsweise KĂŒchen-Arbeitsplatten.

Weinheimer Feuerwehr wird "Siegerin der Herzen"

Auszeichnung im Kampf gegen plötzlichen Herztod

Weinheim, 27. November 2012. (red/fw) Die Weinheimer Feuerwehr erreichte mit dem „AED-Projekt“ im Bereich „Zivile EinsĂ€tze“ von Feuerwehren eine guten zweiten Platz.

Information der Feuerwehr Weinheim:

„Bundesweit zweiter Platz fĂŒr das Weinheimer „AED-Projekt“ in der Kategorie „Zivile EinsĂ€tze“

Weinheim. Zum Sieg und damit zum Titel „Feuerwehr des Jahres“ hat es nicht ganz gereicht, aber zum zweiten Platz in der Kategorie „Zivile EinsĂ€tze“ und zum inoffiziellen Titel „Siegerin der Herzen“ – was im Zusammenhang mit dem „AED-Projekt“ sogar eine doppelte Bedeutung hat. Mit der Aktion, bei der die Weinheimer Feuerwehr dem plötzlichen Herztod den Kampf angesagt hat und sich im Stadtgebiet um die Verbreitung von automatisch externen Defibrillatoren (AED-GerĂ€ten) einsetzt, war die Wehr, inbesondere die FeuerwehrsanitĂ€ter, jetzt beim bundesweit ausgeschriebenen Wettkampf in Ulm in der Kategorie „Zivile EinsĂ€tze nominiert“. Es handelte sich um die erstmalige Vergabe des „Conrad Dietrich Magirus-Preis“.“

Fulya Mor ist neue, mehrsprachige Elternbegleiterin im Weinheimer BildungsbĂŒro

„Ganz im Sinne der Weinheimer Bildungskette“

Weinheim, 27. Juli 2012. (red/pm) Die Fachstelle „Eltern und Schule“ im BildungsbĂŒro Weinheim hat Zuwachs bekommen. „Mit Fulya Mor haben wir eine neue Elternbegleiterin gewonnen, die es uns ermöglicht, unsere AktivitĂ€ten im schulischen Bereich auszuweiten.

Information der Stadtverwaltung Weinheim:

„Als Mutter von drei Schulkindern verfĂŒgt sie ĂŒber persönliche Erfahrungen, die sie in ihre Arbeit einbringen kann. Sie ist in mehreren Sprachen und Kulturen Zuhause, und damit die ideale ErgĂ€nzung unseres Teams“, freute sich jetzt Fachstellenleiterin Ceylan Firat bei der Vorstellung ihrer neuen Mitarbeiterin, die ihre Arbeit an zwei Grundschulen aufgenommen hat.

Unter ihrer Leitung wurde Ende letzten Jahres begonnen, die Projekte des Weinheimer BildungsbĂŒros an Weinheimer Grund-, Werkreal- und Förderschulen in der Fachstelle zu bĂŒndeln.

„Besonders die ÜbergĂ€nge, wie jener von der Grundschule zu weiterfĂŒhrenden Schulen und der Übergang von der Schule in den Beruf liegen uns am Herzen“

beschreibt Ceylan Firat. Vier erfahrene mehrsprachige Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter seien durch ihre Arbeit eine wichtige BrĂŒcke zwischen Elternhaus, Schule und außerschulischen Partnern. Firat:

„Ganz im Sinne der Weinheimer Bildungskette.“

Die Elternbegleiter beraten Eltern telefonisch und persönlich in der wöchentlichen Sprechstunde. Zudem organisieren und moderieren sie ElterninfocafĂ©s, in denen sie ĂŒber schulische Entwicklungen informieren und Eltern fĂŒr ihre wichtige Rolle im Bildungsprozess sensibilisieren.

Einsatzorte und Sprechzeiten

Albert- Schweitzer- Grundschule, Fulya Mor, Montags, 8.15 bis 9.45 Uhr
Friedrich- Grundschule, Fulya Mor, Dienstags, 11 bis 12.30 Uhr
Dietrich- Bonhoeffer- Grundschule, Bahar Çalkan, Donnerstags, 9.30 bis 10.45 Uhr
Johann- Sebastian-Bach Förderschule, GĂŒller Yıldız, Montags, 8.30 bis 10.30 Uhr
Johann- Sebastian-Bach Förderschule, Yasar Kırgız, Dienstags, 9 bis 11 Uhr Dietrich- Bonhoeffer- Werkrealschule, Halise YĂŒksel, Montags, 9.30 bis 11 Uhr Friedrich- Schiller- Werkrealschule, Halise YĂŒksel, Mittwochs, 9 bis 11 Uhr Karrillon- Werkrealschule, Halise YĂŒksel, Dienstags, 9.15 bis 11.15 Uhr.

Kontakt: info@bildungsbuero-weinheim.de; www.bildungsbuero-weinheim.de“