Montag, 25. September 2017

Öffnungszeiten der stĂ€dtischen Dienststellen

Auch „zwischen den Jahren“ offen

Weinheim, 18. Dezember 2014. (red/pm) Die Stadtverwaltung Weinheim hat fĂŒr ihre BĂŒrger/innen auch „zwischen den Jahren“ geöffnet. Die Dienststellen im Rathaus sind am Montag, 29. Dezember und am Dienstag, 30. Dezember, zu den ĂŒblichen BĂŒrozeiten geöffnet. Ab Mittwoch, 07. Januar gelten wieder die ĂŒblichen Öffnungszeiten. [Weiterlesen…]

RathausÀmter geschlossen

Weinheim zÀhlt aus

Weinheim, 21. Mai 2014. (red/pm) Die Kommunalwahl mit ihrer personalisierten Stimmabgabe ist nicht nur fĂŒr die WĂ€hler eine Herausforderung – sondern auch fĂŒr die Mitarbeiter in den RathĂ€usern. In der Weinheimer Stadtverwaltung sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Sonntag bis Dienstag im Wahldienst eingebunden. Die FachĂ€mter und das BĂŒrgerbĂŒro sind an diesen Tagen geschlossen. Nur das Standesamt ist in NotfĂ€llen vormittags von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr geöffnet und unter der Telefonnummer 06201-82 437 erreichbar. Das Rathaus selbst steht den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern an allen Tagen offen, die AuszĂ€hlung kann jederzeit besucht werden.

Deutlicher Anstieg der Kirchenaustritte in den meisten Gemeinden

„Tebartz-Effekt“ auch in der Metropolregion

kirche

 

Rhein-Neckar, 08. November 2013. (red/ms) Nach aktuellen Recherchen der Deutschen Presse Agentur ist die Anzahl der Kirchenaustritte vergangenen Oktober sprunghaft angestiegen. Hauptursache sei laut der ARD die AffĂ€re um den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. Ist dieser bundesweite Trend auch in unserem Berichterstattungsgebiet festzustellen? Eine deutliche Tendenz nach oben ist zu beobachten. Allerdings nicht ĂŒberall: WĂ€hrend sich etwa die Anzahl der Austritte in Laudenbach im Monatsvergleich mehr als versechsfacht hat, ist beispielsweise in Heddesheim kein Anstieg festzustellen. [Weiterlesen…]

43.456 Einwohner am Jahreswechsel

Weinheim wÀchst weiter 2013

Weinheim, 18. Januar 2013. (red/pm) Der Trend hĂ€lt jetzt schon ein paar Jahre an: Weinheim wĂ€chst wieder stetig. Die Zahl der Bevölkerung in der grĂ¶ĂŸten Stadt des Rhein-Neckar-Kreises steigt, nachdem sie bis etwa zur Jahrtausendwende eine Weile rĂŒcklĂ€ufig war. Zum Jahreswechsel wies das Statistische Landesamt fĂŒr Weinheim exakt 43 456 Einwohner auf – 21 110 MĂ€nner und 22 346 Frauen. Das sind etwa 120 mehr als zum 31.12. 2011, also vor einem Jahr. Und das, obwohl beim Standesamt in 2012 immerhin 549 SterbefĂ€lle registriert worden sind (gegenĂŒber 484 im Vorjahr). Hingegen wurden beim BĂŒrger- und Ordnungsamt im selben Zeitraum 365 neugeborene Kinder angemeldet.

Von Roland Kern

„Erfreulich hoch (575) ist die Zahl der Geburten am Weinheimer Krankenhaus; allerdings wirkt sich das nicht direkt auf die Bevölkerungsstatistik aus, denn diese Kinder stammen ja auch aus Familien der Nachbarkommunen – so wie Weinheimer Kinder zum Beispiel auch in Mannheim, Heidelberg oder Heppenheim zur Welt kommen. Insgesamt entspricht der Bevölkerungszuwachs dem seit Jahren anhaltenden positiven Saldo der Einwohnerschaft.

Im Monatsdurchschnitt melden sich im BĂŒrgerbĂŒro deutlich mehr Personen als neue BĂŒrger an als ab. Marie und Felix waren die beliebtesten Kindernamen. Bei den MĂ€dchen folgen Sophie und Emilia, bei den Jungen Ben und Luca.
Es ist keine Frage: Weinheims Beliebtheit als Wohnort wĂ€chst weiter. Das Bevölkerungswachstum findet vor allem in der Kernstadt statt. Dort wohnen im Moment 268 Personen mehr als vor einem Jahr, insgesamt 30 169. Den grĂ¶ĂŸten Zuwachs verzeichnet die Weststadt (+95) vor der Nordstadt (+79), der Innenstadt (+66), dem „MĂŒll“ (+21) und der SĂŒdstadt (+7). Die Weststadt bleibt mit jetzt 16 252 Bewohnern mit Abstand der grĂ¶ĂŸte Stadtteil.

Unter den Ortsteilen hat LĂŒtzelsachsen im letzten Jahr recht deutlich an Einwohnern verloren, nĂ€mlich 70 in einem Jahr. Nach einem stĂ€ndigen Zuwachs in den letzten Jahren durch das Neubaugebiet „West“ pendelt sich die Zahl bei jetzt rund 4500 ein. Allerdings, Abhilfe naht: Schon ab diesem Jahr wird die Bebauung im Neubaugebiet „LĂŒtzelsachsen Ebene“ beginnen. Rund 1300 NeubĂŒrger sollen es in ein paar Jahren dort sein – das Gebiet zielt auf Familien mit Kindern ab.

80 Personen weniger wohnen aktuell auch in Rippenweier, aber das ist mehr eine statistische Besonderheit: Das frĂŒhere Ferienheim der Evangelischen Kirche am Waldrand ist mittlerweile im Besitz eines Unternehmens, das Wohnraum fĂŒr Personen anbietet, die kurzfristig in der Region einen Arbeitsplatz gefunden haben und eine vorĂŒbergehende Wohnung suchen. Die meisten davon melden sich mit einem festen Wohnsitz an, wenn ihr Aufenthalt lĂ€nger als ein halbes Jahr dauert. Deshalb war die Zahl der in Rippenweier gemeldeten Personen in 2011 kurzzeitig deutlich angestiegen. Jetzt ist sie mit rund 1030 wieder auf Normalmaß. Sulzbach hat leicht an Einwohnern verloren (-21), Hohensachsen, Ritschweier und Oberflockenbach haben leicht zugelegt.

Hochburg des Heiratens

Weinheim bleibt im Land die Hochburg des Heiratens. Wieder haben sich 430 Paare getraut, das liegt im Schnitt der letzten Jahre. Interessant ist dabei wieder der „touristische Aspekt“, denn mehr als die HĂ€lfte der Eheschließungen wurden wieder von außerhalb angemeldet, am meisten von Mannheimern (38). 18 Viernheimer Paare gaben sich in Weinheim das Ja-Wort, elf Birkenauer, zehn Hirschberger und zehn Heidelberger. Aus Frankfurt reisten sieben Paare zum Heiraten unter die Burgen, aber jeweils eins auch aus Berlin, Hamburg und Köln. Auch aus Lima in Peru und Shanghai in China kam ein Paar nach Weinheim.

Der Trend zum spÀtentschlossenen Ja-Wort hielt auch 2012 an. Das Durchschnittsalter der MÀnner lag bei 37,5 Jahren, der Frauen bei 34,1 Jahren. Der Àlteste BrÀutigam war 85 Jahre alt, die Àlteste Braut 75. Erstmals durften 2012 im Weinheimer Rathaus auch gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften vollzogen werden. Zwei mÀnnliche und zwei weibliche Paare machten von dieser Möglichkeit Gebrauch.

Die Statistik finden Sie hier.

Anm. d. Red.: Roland Kern ist Pressesprecher der Stadt Weinheim.

Am Tag der offenen TĂŒr war die GRN-Klinik komplett zu besichtigen

Vom GummibÀrchen-Angeln bis zum Fachvortrag

Auch die Kinder hatten ihren Spaß und konnten spielerisch erfahren, wie es ist im Krankenhaus zu arbeiten.


Weinheim, 25. September 2012. (red/pm) Ist Dickdarmkrebs heilbar? Was tun bei BlasenschwĂ€che? Wird zu viel operiert? So lauteten die Titel von drei der sieben medizinischen FachvortrĂ€ge, gehalten fĂŒr die zahlreichen Besucher des Tages der offenen TĂŒr in der GRNKlinik Weinheim (am vergangenen Sonntag, 23. September 2012). Ärztinnen und Ärzte, aber auch das Pflege- und Verwaltungspersonal der Klinik suchten den Dialog mit der Öffentlichkeit nicht nur in VortrĂ€gen, sondern darĂŒber hinaus an insgesamt 25 ĂŒber das ganze GebĂ€ude verteilten „Info-Stationen“.

Information der GRN-Klinik Weinheim:

„Hier konnten sich die GĂ€ste in nahezu alle Themen einen Einblick verschaffen, die im Krankenhaus eine Rolle spielen: von der Ambulanz mit Röntgenabteilung, EKG und Endoskopie im Untergeschoss ĂŒber die OperationssĂ€le, die neue Intensivstation, den Kreißsaal und die gynĂ€kologische Abteilung im Obergeschoss bis hin zum angeschlossenen Ärztehaus, in dem sich das Nierenzentrum prĂ€sentierte. UnterstĂŒtzt wurden die GRN-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter von weiteren Partnern, unter anderem kooperierenden Ärzten wie dem Neurochirurgen Dr. med. Frank Rommel vom WirbelsĂ€ulenzentrum und dem Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen Priv.-Doz. Dr. med. Horst Umstadt. Auch das Standesamt, der Stadtseniorenrat, die Pflegefachschule Bildungszentrum Gesundheit Rhein-Neckar, die Rhein-Neckar Verkehr GmbH und nicht zuletzt die Freiwillige Feuerwehr Weinheim mit ihrer Demonstration des Automatischen Externen Defibrillators waren vertreten.

Im Außenbereich hinter dem Haus konnten Neugierige verschiedene Rettungsfahrzeuge des Deutschen Roten Kreuzes besichtigen, wĂ€hrend der Platz vor der Klinik dem leiblichen Wohlergehen in Form einer HĂŒpfburg fĂŒr Kinder sowie einem Festzelt mit Verköstigung und musikalischer Untermalung durch junge Musizierende der Musikschule Badische Bergstraße gewidmet war. Die jungen GĂ€sten nahmen allerdings nicht nur die klassischen Angebote fĂŒr Kinder wahr – neben der HĂŒpfburg gab es auch Kinderschminken – , sondern sie nutzten unter anderem auch die Gelegenheit, sich spielerisch in chirurgischen Fertigkeiten zu ĂŒben, beispielsweise beim GummibĂ€rchen-Angeln mit einem TrainingsgerĂ€t fĂŒr endoskopische Operationen oder beim gemeinsamen Schrauben, HĂ€mmern und Feilen mit den „Knochendoktoren“ der OrthopĂ€die und Unfallchirurgie.

„Eine runde Sache“, lautete das zufriedene Fazit nicht nur des Betriebsleiters Markus Kieser, dessen Klinik nach elf Jahren erstmals wieder fĂŒr alle Bereiche gleichzeitig seine TĂŒren zur Besichtigung geöffnet hatte. Er wie auch die Besucher war beeindruckt vom außerplanmĂ€ĂŸigen Engagement vieler Mitarbeiter, die sich bereit erklĂ€rt hatten, medizinische Laien in die Geheimnisse beispielsweise der Geriatrischen FrĂŒhrehabilitativen Komplexbehandlung, der Intraoperativen Radiotherapie bei Brustkrebs oder der Ultraschall-Untersuchung der SchilddrĂŒse einzuweihen. Andere Kolleginnen und Kollegen leisteten derweil ihren regulĂ€ren Dienst, denn es versteht sich von selbst, dass die Arbeit in einem Krankenhaus auch an einem Sonntag nicht stillstehen darf. Umso schöner fĂŒr den Klinikchef, im Vorbeigehen den Satz einer OP-Schwester zu erhaschen: „Mein Beruf ist der beste der Welt“!“

Elf Trauungen am 11.11.11

Heiraten im Weinheimer Standesamt ist Ă€ußerst beliebt - nicht nur am 11.11.11.

Guten Tag!

Weinheim, 14. November 2011. (red/pm) Großer Andrang herrschte am 11.11.11 auf dem Standesamt. Weinheim ist landesweit die Stadt mit den meisten Trauungen im VerhĂ€ltnis zur Einwohnerzahl.

Information der Stadt Weinheim:

„Der 11. November 2011, also der 11.11.11, ist wieder eine liebend gern genommene „Schnapszahl“ bei Brautpaaren. In Weinheim an der Bergstraße kommt es am Freitag, 11. November, aber zu weiteren KuriositĂ€ten: An einem Tag finden im Rathausturm des Weinheimer Schlosses nĂ€mlich genau elf Trauungen statt. Standesamtsleiterin Ulrike Palm und zwei weitere Standesbeamte teilen sich in zwei RĂ€umen die Zeremonien.

Ein Elferrat des örtlichen Karnelvalsvereins heiratet seine Liebste um Punkt 10.30 Uhr, so dass die Narren der „Pantoffelhelden“ um 11.11 Uhr frisch vermĂ€hlt die Korken knallen lassen können. Die 43 000 Einwohner große Kreisstadt Weinheim an der Bergstraße ist landesweit die Stadt mit den meisten Trauungen im VerhĂ€ltnis zur Einwohnerzahl. Rund 450 Paare heiraten dort im Jahr und nutzen die schöne Zweiburgenstadt, um den schönsten Tag ihres Lebens zu feiern.

Auch bei elf Trauungen an einem Tag kommen die Weinheimer Standesbeamtinnen nicht in Stress. Am 7.7.07 war der Andrang sogar schon mal grĂ¶ĂŸer.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das weinheimblog