Donnerstag, 12. Dezember 2019

Rund 4.000 Personen durch Zuwanderung gewonnen

Junge Erwachsene zieht es in die Stadt

Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis, 26. August 2014. (red/pm) Der Rhein-Neckar-Kreis hat im vergangenen Jahr seine Einwohnerzahl um 3.966 Personen durch Zuwanderung steigern können. Dies geht aus einer aktuellen Erhebung des Statistischen Landesamtes Baden-WĂŒrttemberg hervor. So stehen 2013 im einwohnerstĂ€rksten Landkreis in Baden-WĂŒrttemberg den 22.440 von dort weggezogenen Menschen 26.406 ZuzĂŒge gegenĂŒber. [Weiterlesen…]

Junge Union ist fĂŒr „NEIN“ beim BĂŒrgerentscheid

Pröhl: Hammelsbrunnen muss erhalten bleiben

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Jeder, der nicht fĂŒr den Tausch stimmt, zerstört damit das Naherholungsgebiet Hammelsbrunnen, sagt der Vorsitzende der Jungen Union Sascha Pröhl. Foto: CDU Weinheim

 

Weinheim, 31. August 2013. (red/pm) Der Text hat es in sich: Die Junge Union Weinheim sieht Bauern als abhĂ€ngige SubventionsempfĂ€nger, die sonst nicht „ĂŒberlebensfĂ€hig“ seien. Hat der Text das Potenzial, nicht etwa fĂŒr die Entwicklung der Breitwiesen zu werden, sondern im Gegenteil einen großen Teil StammwĂ€hler der CDU auf die Palme zu bringen? Lesen Sie selbst, wir dokumentieren den Text in voller LĂ€nge.

Information der Jungen Union Weinheim:

„In der momentanen Debatte um den möglichen Tausch des Gebietes Hammelsbrunnen mit dem Gebiet Breitwiesen als Gewerbegebiet wirbt die Junge Union fĂŒr den FlĂ€chentausch. Jeder Weinheimer BĂŒrger, der nicht fĂŒr diesen Tausch stimmt, zerstört damit das Naherholungsgebiet Hammelsbrunnen, welches sich direkt am Weinheimer Krankenhaus und in unmittelbarer NĂ€he zum Wohngebiet in der Weststadt befindet, sagte der Vorsitzende der Jungen Union und Gemeinderatsmitglied Sascha Pröhl. [Weiterlesen…]

43.456 Einwohner am Jahreswechsel

Weinheim wÀchst weiter 2013

Weinheim, 18. Januar 2013. (red/pm) Der Trend hĂ€lt jetzt schon ein paar Jahre an: Weinheim wĂ€chst wieder stetig. Die Zahl der Bevölkerung in der grĂ¶ĂŸten Stadt des Rhein-Neckar-Kreises steigt, nachdem sie bis etwa zur Jahrtausendwende eine Weile rĂŒcklĂ€ufig war. Zum Jahreswechsel wies das Statistische Landesamt fĂŒr Weinheim exakt 43 456 Einwohner auf – 21 110 MĂ€nner und 22 346 Frauen. Das sind etwa 120 mehr als zum 31.12. 2011, also vor einem Jahr. Und das, obwohl beim Standesamt in 2012 immerhin 549 SterbefĂ€lle registriert worden sind (gegenĂŒber 484 im Vorjahr). Hingegen wurden beim BĂŒrger- und Ordnungsamt im selben Zeitraum 365 neugeborene Kinder angemeldet.

Von Roland Kern

„Erfreulich hoch (575) ist die Zahl der Geburten am Weinheimer Krankenhaus; allerdings wirkt sich das nicht direkt auf die Bevölkerungsstatistik aus, denn diese Kinder stammen ja auch aus Familien der Nachbarkommunen – so wie Weinheimer Kinder zum Beispiel auch in Mannheim, Heidelberg oder Heppenheim zur Welt kommen. Insgesamt entspricht der Bevölkerungszuwachs dem seit Jahren anhaltenden positiven Saldo der Einwohnerschaft.

Im Monatsdurchschnitt melden sich im BĂŒrgerbĂŒro deutlich mehr Personen als neue BĂŒrger an als ab. Marie und Felix waren die beliebtesten Kindernamen. Bei den MĂ€dchen folgen Sophie und Emilia, bei den Jungen Ben und Luca.
Es ist keine Frage: Weinheims Beliebtheit als Wohnort wĂ€chst weiter. Das Bevölkerungswachstum findet vor allem in der Kernstadt statt. Dort wohnen im Moment 268 Personen mehr als vor einem Jahr, insgesamt 30 169. Den grĂ¶ĂŸten Zuwachs verzeichnet die Weststadt (+95) vor der Nordstadt (+79), der Innenstadt (+66), dem „MĂŒll“ (+21) und der SĂŒdstadt (+7). Die Weststadt bleibt mit jetzt 16 252 Bewohnern mit Abstand der grĂ¶ĂŸte Stadtteil.

Unter den Ortsteilen hat LĂŒtzelsachsen im letzten Jahr recht deutlich an Einwohnern verloren, nĂ€mlich 70 in einem Jahr. Nach einem stĂ€ndigen Zuwachs in den letzten Jahren durch das Neubaugebiet „West“ pendelt sich die Zahl bei jetzt rund 4500 ein. Allerdings, Abhilfe naht: Schon ab diesem Jahr wird die Bebauung im Neubaugebiet „LĂŒtzelsachsen Ebene“ beginnen. Rund 1300 NeubĂŒrger sollen es in ein paar Jahren dort sein – das Gebiet zielt auf Familien mit Kindern ab.

80 Personen weniger wohnen aktuell auch in Rippenweier, aber das ist mehr eine statistische Besonderheit: Das frĂŒhere Ferienheim der Evangelischen Kirche am Waldrand ist mittlerweile im Besitz eines Unternehmens, das Wohnraum fĂŒr Personen anbietet, die kurzfristig in der Region einen Arbeitsplatz gefunden haben und eine vorĂŒbergehende Wohnung suchen. Die meisten davon melden sich mit einem festen Wohnsitz an, wenn ihr Aufenthalt lĂ€nger als ein halbes Jahr dauert. Deshalb war die Zahl der in Rippenweier gemeldeten Personen in 2011 kurzzeitig deutlich angestiegen. Jetzt ist sie mit rund 1030 wieder auf Normalmaß. Sulzbach hat leicht an Einwohnern verloren (-21), Hohensachsen, Ritschweier und Oberflockenbach haben leicht zugelegt.

Hochburg des Heiratens

Weinheim bleibt im Land die Hochburg des Heiratens. Wieder haben sich 430 Paare getraut, das liegt im Schnitt der letzten Jahre. Interessant ist dabei wieder der „touristische Aspekt“, denn mehr als die HĂ€lfte der Eheschließungen wurden wieder von außerhalb angemeldet, am meisten von Mannheimern (38). 18 Viernheimer Paare gaben sich in Weinheim das Ja-Wort, elf Birkenauer, zehn Hirschberger und zehn Heidelberger. Aus Frankfurt reisten sieben Paare zum Heiraten unter die Burgen, aber jeweils eins auch aus Berlin, Hamburg und Köln. Auch aus Lima in Peru und Shanghai in China kam ein Paar nach Weinheim.

Der Trend zum spÀtentschlossenen Ja-Wort hielt auch 2012 an. Das Durchschnittsalter der MÀnner lag bei 37,5 Jahren, der Frauen bei 34,1 Jahren. Der Àlteste BrÀutigam war 85 Jahre alt, die Àlteste Braut 75. Erstmals durften 2012 im Weinheimer Rathaus auch gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften vollzogen werden. Zwei mÀnnliche und zwei weibliche Paare machten von dieser Möglichkeit Gebrauch.

Die Statistik finden Sie hier.

Anm. d. Red.: Roland Kern ist Pressesprecher der Stadt Weinheim.

Zahl der Kinder und Jugendlichen im Wahlkreis Weinheim aber rĂŒcklĂ€ufig

Ilvesheim legt bei den Einwohnern am stĂ€rksten zu – auch bei den Kindern

Nicht nur den Kommunen, auch den Vereinen gehen die Kinder aus.

 

Rhein-Neckar/Heidelberg, 23. MĂ€rz 2012. (red/cr) Nach einer Information des Landratsamts leben immer weniger Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren im Rhein-Neckar-Kreis. Am wenigsten Kinder und Jugendliche gibt es im Stadtkreis Heidelberg mit lediglich nur noch 13 Prozent. Wir haben uns die Zahlen fĂŒr die Kommunen im Wahlkreis 39, Weinheim, besorgt. Danach fĂŒhrt Ilvesheim beim Kinderzuwachs sehr deutlich in absoluten Zahlen – Schlusslicht ist Weinheim.

Der Wahlkreis Weinheim umfasst die Gemeinden Dossenheim, Heddesheim, Hemsbach, Ilvesheim, Ladenburg, Laudenbach, Schriesheim, Weinheim, Edingen-Neckarhausen und Hirschberg.

Die Einwohnerzahl des Wahlkreises Weinheim ist, nach Unterlagen des Statistischen Landesamts Baden-WĂŒrttemberg in den Jahren 2007 bis 2010 um 1.737 Einwohner gestiegen. Die Zahl der Kinder unter 18 Jahren hingegen ist um 105 Personen zurĂŒckgegangen.

Von den zehn Gemeinden im Wahlkreis können lediglich vier einen Zuwachs verbuchen – sowohl bei der Gesamteinwohnerzahl, als auch bei Kindern und Jugendlichen. Vier Gemeinden haben eine wachsende Einwohnerzahl, aber immer weniger Kinder. In sechs Gemeinden leben weniger Kinder als noch vor ein paar Jahren. In Laudenbach und Weinheim ist sowohl die Einwohnerzahl, als auch die Zahl der Kinder rĂŒcklĂ€ufig.

Entwicklung der Gemeinden von 2007 bis 2010 im Überblick:

Gemeinde Kinder Gesamt
01. Ilvesheim 236 703
02. Dossenheim 107 499
03. Hirschberg 52 134
04. Edingen-Neckarhausen 19 252
05. Heddesheim -64 65
06. Hemsbach -54 60
07. Schriesheim -34 53
08. Ladenburg -24 40
09. Laudenbach -72 -59
10. Weinheim -271 -10

Alle Gemeinden befinden sich im Wettbewerb um junge Familien – so sind in den vergangenen Jahren einige Neubaugebiete entstanden, die neue Einwohner anlocken sollen. Allerdings sind Kinder fĂŒr die Gemeinden durch ZuschĂŒsse zu Betreuungskosten auch ein Kostenfaktor. Insgesamt geht man aber bei den Gemeinden davon aus, dass man ZuzĂŒge braucht, um durch Steuereinahmen die Gemeindekasse aufzubessern.

Auch die Vereine brauchen Nachwuchs und haben durch die Entwicklung teils große Probleme, ausreichend Nachwuchs zu finden.

Statistisches Landesamt befragt 48.000 Haushalte in Baden-WĂŒrttemberg

Mikrozensus 2012

Weinheim, 27. Januar 2012 (red/pm)

Information der Stadt Weinheim:

„Der Mikrozensus startet wieder im Januar 2012

Ergebnisse aus Vorjahren können unter www.statistik-bw.de abgerufen werden

Am 9. Januar 2012 startet in Baden-WĂŒrttemberg, wie auch in ganz Deutschland, die Befragung zum Mikrozensus 2012. Der Mikrozensus ist eine gesetzlich angeordnete Befragung ĂŒber die Bevölkerung und den Arbeitsmarkt, die seit 1957 jedes Jahr bei 1 Prozent aller Haushalte in Deutschland durchgefĂŒhrt wird. In Baden-WĂŒrttemberg werden jĂ€hrlich rund 48.000 Haushalte durch das Statistische Landesamt befragt.

Bei der Stichprobenziehung werden durch ein mathematisches Zufallsverfahren GebÀude ausgewÀhlt. Die Haushalte, die in diesen GebÀuden wohnen, sind auskunftspflichtig.

Der Mikrozensus wird unterjĂ€hrig durchgefĂŒhrt. Das heißt, der Stichprobenumfang von etwa 48.000 Haushalten wird gleichmĂ€ĂŸig auf alle Monate und Wochen des Jahres verteilt. Somit werden in Baden-WĂŒrttemberg pro Woche rund 920 Haushalte von den Interviewern des Statistischen Landesamtes befragt.

Die Angaben beziehen sich dann jeweils auf die Woche vor dem Interview. Die Vorteile dieses unterjÀhrigen Erhebungskonzeptes liegen in der höheren AktualitÀt und QualitÀt der Ergebnisse, die als Quartals- und als Jahresdurchschnittsergebnis vorliegen.

Datenschutz und Geheimhaltung sind umfassend gewĂ€hrleistet. Die Interviewerinnen und Interviewer, die die Mikrozensusbefragung durchfĂŒhren, sind zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet.

Sie kĂŒndigen sich einige Tage vor ihrem Besuch schriftlich bei den Haushalten an und ĂŒbergeben mit der AnkĂŒndigung auch Informationsmaterial ĂŒber die Erhebung. Sie weisen sich mit einem Interviewerausweis des Statistischen Landesamtes aus. Die Befragung wird mit einem Laptop durchgefĂŒhrt.

Die AuskĂŒnfte von Ă€lteren Personen oder Rentnern sind genauso wichtig wie die Angaben von Angestellten, SelbststĂ€ndigen, Studenten oder Erwerbslosen. Der Gesetzgeber hat die meisten Fragen mit einer Auskunftspflicht belegt. Das Statistische Landesamt bittet jedoch, auch die freiwilligen Fragen zu beantworten.

Die Daten des Mikrozensus bilden fĂŒr Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft, Presse und nicht zuletzt fĂŒr interessierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger eine aktuelle Informationsquelle ĂŒber die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung, der Familien und der Haushalte, den Arbeitsmarkt, die Berufsstruktur und die Ausbildung.

Meldungen wie z.B. „Ein FĂŒnftel der unter 35-JĂ€hrigen ist befristet beschĂ€ftigt“, „In Baden-WĂŒrttemberg leben 2,8 Millionen Migranten“, „Vier von fĂŒnf Kindern wachsen in Baden-WĂŒrttemberg bei Ehepaaren auf“, „Auch bei gleicher Qualifikation: Frauen verdienen weniger“ oder „MINT-Berufe nach wie vor klassische MĂ€nner-DomĂ€ne“ basieren auf Ergebnissen des Mikrozensus.

Die Mikrozensusergebnisse fĂŒr Baden-WĂŒrttemberg werden vom Statistischen Landesamt fortlaufend veröffentlicht. AusgewĂ€hlte Ergebnisse stehen kostenlos unter www.statistik-bw.de zur VerfĂŒgung.

FĂŒr RĂŒckfragen stehen wir Ihnen gern zur VerfĂŒgung:

Statistisches Landesamt
Baden-WĂŒrttemberg
70158 Stuttgart
Tel. (0711) 641 – 2971 oder – 2513
Mail: mikrozensus@stala.bwl.de

Aktuelle Einwohnerzahl steigt auf 43.340

Weinheim wÀchst weiter

2011 war ein Baby-Boom-Jahr. 618 Kinder wurden geboren - das ist die höchste Geburtenrate seit zehn Jahren. Bild: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 17. Januar 2012 (red/pm)  Weinheim hat 2011 einen Baby-Boom erfahren – im vergangenen Jahr gab es die höchste Geburtenrate seit 10 Jahren. Insgesamt ist die Einwohnerzahl im Verlauf des Jahres um rund 300 Personen gestiegen. Und: Weinheim ist eine Stadt der Liebe – jedes zweite Paar kommt von außerhalb, um sich in der Zweiburgenstadt trauen zu lassen. Das Statistische Landesamt liefern viele interessante Zahlen. [Weiterlesen…]

Zensus 2011: Halbzeitbilanz – Erhebungen im Rhein-Neckar-Kreis laufen auf Hochtouren


Rhein-Neckar, 29. Juni 2011. (red/pm)Es ist Halbzeit fĂŒr die Erhebungsbeauftragten der Erhebungsstelle Zensus 2011 im Rhein-Neckar-Kreis. Seit Anfang Mai sind die 775 ehrenamtlichen Helfer im Einsatz, bis Ende Juli können sie noch Klinken putzen.

Information des Rhein-Neckar-Kreises:

„Wir sind gut vorangekommen“, fasst die Leiterin der Erhebungsstelle, Ann-Kristin Weis, zusammen. Viele Erhebungsbeauftragte hatten schon Termine in der Erhebungsstelle.

Erfreulich ist insbesondere die geringe Zahl an Verweigerern. „Wir hatten mit weitaus mehr gerechnet“, sagt Weis. „Bei der letzten Volksbefragung 1987 gab es Proteste. Davon kann heute nicht die Rede sein.“ Verweigerer und von den Erhebungsbeauftragten nicht angetroffene Personen werden von der Erhebungsstelle angeschrieben. Sie erhalten zunĂ€chst ein Anschreiben, in dem sie auf die Auskunftspflicht hingewiesen werden. „Nur wenn diese nicht beantwortet werden, verschickt die Erhebungsstelle eine Mahnung mit Fristsetzung, sich doch bitte bis zu einem bestimmten Zeitpunkt noch fĂŒr die Befragung zur VerfĂŒgung zu stellen; erst dann einen Heranziehungsbescheid mit Zwangsgeldandrohung; nicht direkt eine Zahlungsaufforderung“, betont Weis.

„Freundlich bleiben sei der SchlĂŒssel, wenn Probleme auftauchen“, erklĂ€rt der Erhebungsbeauftragte HĂŒseyin Topaloglu, der normalerweise im Organisationsamt des Rhein-Neckar-Kreises arbeitet. Er hatte genau einmal den Fall, dass eine Frau partout nicht Auskunft geben wollte. „Die Dame war sehr gereizt und wurde auch ein bisschen lauter“, erzĂ€hlt Topaloglu. „Aber ich habe gesehen, dass sie mit den Nerven ziemlich am Ende war. Also bin ich weiter nett und höflich geblieben und habe ihr erklĂ€rt, dass sie auskunftspflichtig ist und was fĂŒr Folgen eine Verweigerung haben kann. Dann ging es. Das ist doch irgendwie mein Job.“

Und die Leiterin der Erhebungsstelle betont: „Wir sind sehr zufrieden mit unseren Leuten.“
Die Erhebungsbeauftragten sind vor allem Studenten, Rentner und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst. Sie alle liefern ihre Fragebögen bei der Erhebungsstelle ab. „FĂŒr uns fĂ€ngt die Arbeit jetzt erst richtig an“, sagt Weis. „Die Auswertung ĂŒbernimmt das Statistische Landesamt“, erklĂ€rt Weis. Die Unterlagen mĂŒssen aber im Vorfeld aufwĂ€ndig erfasst werden. „Alle Informationen bleiben aber innerhalb der amtlichen Statistik“, versichert sie. „Wir geben nichts weiter, nicht an die Polizei, nicht an die MeldeĂ€mter. Es gilt das Statistikgeheimnis und ein absolutes RĂŒckspielverbot.“

Und weil die Sache mit dem Datenschutz sehr ernst genommen wird, ist die Erhebungsstelle in gesonderten RĂ€umen – fern ab vom GebĂ€ude des Landratsamtes – untergebracht und nur fĂŒr die Mitarbeiter und die Erhebungsbeauftragten in deren Begleitung zugĂ€nglich.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das rheinneckarblog

Mikrozensus startet heute


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 10. Januar 2011. (pm) Am 10. Januar 2011 startet in Baden-WĂŒrttemberg, wie auch in ganz Deutschland, die Befragung zum Mikrozensus 2011.

Presseinformation des Statischen Landesamts:

„Der Mikrozensus ist eine gesetzlich angeordnete Befragung ĂŒber die Bevölkerung und den Arbeitsmarkt, die seit 1957 jedes Jahr bei 1- Prozent aller Haushalte in Deutschland durchgefĂŒhrt wird. In Baden-WĂŒrttemberg werden jĂ€hrlich rund 48 000 Haushalte durch das Statistische Landesamt befragt. Zusammen mit dem Mikrozensus wird in allen auskunftspflichtigen Haushalten auch die EU-ArbeitskrĂ€ftestichprobe durchgefĂŒhrt.

Die Stichprobenauswahl des Mikrozensus ist im Mikrozensusgesetz vorgeschrieben. Danach werden bei der Stichprobenziehung GebÀude ausgewÀhlt. Die Haushalte, die in diesen durch ein mathematisches Zufallsverfahren ausgewÀhlten GebÀuden wohnen, sind auskunftspflichtig. Die vom Gesetzgeber angeordnete Auskunftspflicht dient dazu, dass mit dem Mikrozensus zuverlÀssige und aktuelle statistische Informationen bereitgestellt werden können.

Der Mikrozensus wird als so genannte unterjĂ€hrige Erhebung durchgefĂŒhrt. Das heißt, der Stichprobenumfang von etwa 48- 000 Haushalten wird gleichmĂ€ĂŸig auf alle Monate und Wochen des Jahres verteilt. Somit werden in Baden-WĂŒrttemberg pro Woche rund 920 Haushalte von den Interviewern des Statistischen Landesamtes befragt. Die Angaben beziehen sich dann jeweils auf die Woche vor dem Interview. Die Vorteile dieses unterjĂ€hrigen Erhebungskonzeptes liegen in der höheren AktualitĂ€t und QualitĂ€t der Ergebnisse, die als Quartals- und als Jahresdurchschnittsergebnis vorliegen werden und sowohl saisonale Spitzen als auch flexible ArbeitsverhĂ€ltnisse abbilden können.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
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