Donnerstag, 21. September 2017

Vollsperrung der Birkenauer Ortseinfahrt

Ein sicherer Weg für Radfahrer

Weinheim, 08. Juli 2014. (red/pm) Die Gelegenheit für Straßenarbeiten ist jetzt günstig, deshalb wird der Fahrstreifen von Birkenau bis zur B3 weitergezogen. [Weiterlesen…]

Anzeige gegen 15-jähriger Jugendlichen wegen gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr

Gefährlicher Unfug

Hemsbach/Weinheim/Laudenbach, 01. März 2014. (red/pol) Wohl aus Übermut warf ein alkoholisierter 15-jähriger Jugendlicher in der Nacht von Freitag auf Samstag in Hemsbach einen Blumenkübel auf die Bachstraße. Ein Pkw-Fahrer konnte dem Hindernis nicht mehr ausweichen. Beim Zusammenstoß wurde die Beifahrerin leicht verletzt. [Weiterlesen…]

Unterfahrs​chutz für mehr Sicherheit

Mehr Schutz für Zweiradfahrer

Weinheim, 14. Januar 2014. (red/pm) Zweiradfahrer, ob motorisiert oder von eigener Muskelkraft angetrieben, ziehen im Straßenverkehr meistens den Kürzeren. Sie tragen im Straßenverkehr das höhere Verletzungsrisiko. Die Stadt Weinheim hat jetzt an einigen Straßen im Stadtgebiet, die von Zweiradfahrern häufig genutzt werden, einen neuen so genannten Unterfahrschutz installiert, etwa in der Talstraße zwischen Hohensachsen und Ritschweier, sowie an der Straße zur Wachenburg. Der Leitplanken-Zusatz gilt in Fachkreisen aktuell als einfachste, effektivste und kostengünstigste Lösung für mehr Sicherheit.

Bis 10:00 Uhr dürfen nun Fußgängerwege befahren werden

Mit dem Fahrrad zur Schule soll sicherer und praktischer werden

Weinheim, 13. Dezember 2013. (red/pm) Die Stadt macht den Schulweg praktischer. Vor allem an Schüler in den frühen Morgenstunden richtet sich das Angebot, die Fußgängerzone jetzt auch radelnd benutzen zu können – allerdings nur morgens bis 10 Uhr. Damit will die Verkehrsabteilung den Schulweg aus der Innenstadt und dem „Müll“ insbesondere für Schüler des Werner-Heisenberg-Gymnasiums auch sicherer gestalten. Bislang mussten die Schüler auf viel befahrene Straßen ausweichen. [Weiterlesen…]

Generation 60+ im Straßenverkehr: Medikamente und körperliche Defizite häufig Unfallursache

Senioren sind nicht automatisch ein Verkehrsrisiko

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Archivbild

 

Rhein-Neckar, 30. April 2013. (red/ae/aw) Wer Führerschein und Auto besitzt, ist mobil, unabhängig – und diese Unabhängigkeit wird ungern wieder aufgegeben. Denn Mobilität bedeutet Lebensqualität. Dies gilt auch für Seniorinnen und Senioren. Doch ab wann ist man zu alt zum Autofahren und sollte die Autoschlüssel lieber liegen lassen? Erst gestern verursachte ein 82-jähriger Falschfahrer auf der A81 einen Unfall. Er und ein 40 Jahre alter Mann kamen dabei ums Leben. Statistiken zeigen: Es gibt mehr ältere Teilnehmer im Straßenverkehr, doch ein erhöhtes Risiko für Unfälle gibt es deshalb nicht unbedingt. [Weiterlesen…]

Führerschein einbehalten

PKW-Fahrerin mit 2,3 Promille

Weinheim, 14. Januar 2013. (red/pol) Aufgrund ihrer unsicheren Fahrweise fiel am Sonntag gegen 01.00 Uhr in der Breslauer Straße eine 34jährige Pkw-Fahrerin einer Streife des Polizeireviers Weinheim auf.

Information der Polizeidirektion Heidelberg:

„Bei der anschließend durchgeführten Verkehrskontrolle stellten die Beamten fest, dass die Frau unter Alkoholeinwirkung stand und mit einem Alkoholtestergebnis von 2, 3 Promille nicht mehr in der Lage war, mit ihrem Pkw am Straßenverkehr teilzunehmen. Der Fahrerin wurde eine Blutprobe entnommen. Ihr Führerschein wurde einbehalten und wird mit einer Anzeige der Staatsanwaltschaft zugeleitet.“

Vorbildliches Projekt in der Grundschule Lützelsachsen

Immer mehr Kinder gehen zu Fuß

Kleine Kinder ganz groß: Die Kinder gehen zu Fuß nach Hause. Zur Belohnung gibts Obst

Weinheim, 25. Oktober 2012. (red/pm) Es gab Stunden in den letzten Tagen, da waren die Schüler der Grundschule Lützelsachsen mehr in den Straßen ihrer Ortschaft unterwegs als in den Klassenzimmern. Da wurden Schulwege abgelaufen, Kreidefüße an gefährliche Übergänge gemalt, Luftballons an Haustüren gepinnt und Fotos vor der Haustür aufgenommen.

Information der Stadt Weinheim:

„Auf groß kopierten Ortsplänen hatten die Schüler der einzelnen Klassen ihre Schulwege eingezeichnet und diese Pläne in den Fluren der Schule aufgehängt. Das hatte seinen Grund.
Seit zwei Jahren laufen immer mehr Weinheimer Grundschüler zu Fuß zur Schule. Das ist in den ersten vier Klassen wegen der Einteilung in Schulbezirke meistens gut möglich – es ist auch gesund, sozial, sicherer und umweltfreundlich, wie jetzt Stephan Fischer, Stadt- und Verkehrsplaner im Amt für Stadtentwicklung betonte. Fischer koordiniert die Projekte „Kinderraupe“ und „Zu Fuß zur Schule“. In Lützelsachsen geht man geradezu vorbildlich mit dem Thema um, das Kollegium dort hat den laufenden Schulbesuch zum richtigen Projekt gemacht. „Absolut lobenswert“, findet Fischer.

Konkret sieht es so aus: Alle acht Klassen, insgesamt 160 Schüler, nutzen einen groß kopierten Stadtplan. Auf diesem wurden die Wohnorte der einzelnen Schüler gesucht, eingetragen und mit Klebepunkten markiert, so dass die Schulwege auf den ersten Blick erkennbar sind. Es gibt auch einen Plan, auf dem jede Klasse jeden Tag eingetragen hat, wieviele Kinder zu Fuß und wieviele Kinder mit dem Auto gekommen sind. Die Umsetzung erfolgt altersgemäß. Die Klassen Eins und Zwei sind beispielsweise die Schulwege der Kinder abgelaufen, haben vor den Haustüren der Kinder Fotos gemacht und diese in den Stadtplan eingeklebt. Außeredem wurden beim Ablaufen der Wege an Straßenüberquerungspunkten oder an gefährlichen Stellen Kinderfüße mit Straßenkreide aufgemalt. Andere Klassen bezogen den Lehrplan des Fächerverbands „Mensch-Natur-Kultur“ mit dessen Inhalten „Sicherer Schulweg, Verhalten im Straßenverkehr“ ein.

Zum Projekabschluss waren jetzt die Pläne aller Klassen im Flur der Schule aufgehängt, so dass alle Schüler die Fußwege oder Wohnorte ihrer Mitschüler sehen konnten. Schließlich wurde sogar ein Wettbewerb daraus, weil jede Klasse durch das Erlaufen ihrer Schulwege Punkte sammeln konnte. Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung lobte Schulleiterin Sabine Keuthen-Brandt die teilnehmenden Kinder, aber auch deren Eltern und die engagierten Lehrerinnen. Als Belohnung erhielt jede Klasse eine gesunde, gut gefüllte Obstkiste – gesponsert von der Firma Marktkauf.

Das Projekt macht in Weinheim immer mehr Schule. „Erfreulich, dass sich dieses Jahr erstmals auch an der Eltern bereit gefunden haben, eine Kinderraupe zu organisieren“, so Stephan Fischer. Vom neuen Wohngebiet Elserstraße über die Cavaillonstaße und die Fußgängerbrücke sind es insgesamt zehn Kinder, die in wechselnder Besetzung und jeweils von einer anderen Mutter begleitet, eine Laufgruppe bilden. Kinderraupen gibt es außerdem an der Albert-Schweitzer-Schule, an der Pestalozzischule, aber auch an den anderen Schulen sind es inzwischen mehr als 70 Prozent der Kinder, die zu Fuß zur Schule kommen. Fischer: „Sie tun sich damit etwas Gutes, weil es gesund ist und sie im Schulunterricht konzentrationsfähiger sind. Darüber hinaus entlasten sie damit ihre Eltern und die Umwelt, weil sie nicht mit dem Auto fahren.“