Freitag, 13. Dezember 2019

DBS-Schulprojekt mĂŒndet in spannender Ausstellung

SchĂŒler entdecken ihre Lebenswelten

Weinheim. 23. Juli 2014. (red/pm) Das Dietrich-Bonhoeffer-Werkrealschule-Schulprojekt mĂŒndet in einer spannenden Ausstellung in der Ulnerschen Kapelle. Seit Samstag kann man die großformatigen Bilder der SchĂŒler bewundern. [Weiterlesen…]

AuffĂŒhrung in der Ulner’schen Kapelle

„Plan B“ fĂŒr das Holzwurmtheater

Wappen weinheimWeinheim, 01. Juli 2014. (red/pm) Die zweite und dritte Vorstellung des Historischen Theaters am Samstag mit der Gruppe „Holzwurm“ im Gerberbachviertel kann in jedem Fall stattfinden – auch wenn es, wie vom Wetterdienst angekĂŒndigt, regnen sollte. Die Vorstellungen am Samstagmittag um 15:00 Uhr und am Samstagabend um 20:00 Uhr, werden bei Regen in der benachbarten Ulner’schen Kapelle stattfinden. Darauf hat sich das Weinheimer KulturbĂŒro jetzt mit dem Eventmanagement der Kapelle verstĂ€ndigt. Die Tickets behalten komplett ihre GĂŒltigkeit.

Förderung aus Denkmalmitteln des Landes

44.000 Euro fĂŒr Schloss und Ulnersche Kapelle

Weinheim, 03. September 2012. (red/pm) Mit einer zweiten Tranche im Umfang von 3,4 Mio. Euro hat das Land Baden-WĂŒrttemberg das Volumen der Denkmalförderung im laufenden Jahr nun auf 9,5 Mio. Euro erhöht. Gefördert werden insgesamt 325 Kulturdenkmale. Die Mittel stammen aus den ErtrĂ€gen der Toto Lotto GmbH des Landes. Die Bandbreite der Förderung des Denkmalförderprogramms 2012 umfasst nicht nur GebĂ€ude, sondern auch kulturgeschichtliche Zeugnisse.

Information der Stadt Weinheim:

„In Weinheim werden mit dem GebĂ€ude E des Schlosses und der Ulnerschen Kapelle in der StadtmĂŒhlgasse 2 zwei KulturdenkmĂ€ler mit insgesamt 44.000 Euro gefördert Bei der Ulnerschen Kapelle werden die Instandsetzung des Daches, beim Schloss die Sanierung des Schieferdaches und der Fenster gefördert. Dies teilte der Landtagsabgeordnete Uli Sckerl mit.

AntrĂ€ge auf Förderung aus Landesdenkmalmitteln können ĂŒbrigens jederzeit beim RegierungsprĂ€sidium Karlsruhe gestellt werden. Das Ministerium fĂŒr Finanzen und Wirtschaft Baden-WĂŒrttemberg stellt das Denkmalförderprogramm auf und entscheidet ĂŒber die zu fördernden Maßnahmen.“

Am 9. September ist die frisch sanierte Ulnerkapelle am Marktplatz zu besichtigen

Ein Kleinod der Stadtgeschichte

Ulnersches Stift vom Marktplatz

Weinheim, 22. August 2012. (red/pm) Es ist die derzeit grĂ¶ĂŸte Sanierungsmaßnahme in der ganzen Stadt, so wie die Ulnersche Kapelle zwischen Marktplatz und StadtmĂŒhlgasse eines der wichtigsten DenkmĂ€ler ĂŒberhaupt ist. Am Tag des offenen Denkmals, am Sonntag, 9. September, gehört das GebĂ€ude zu den historischen Kleinoden, die sich von 13.30 Uhr Uhr bis 18 Uhr den interessierten Betrachtern öffnen.

Information der Stadt Weinheim:

„Die erste ErwĂ€hnung der Kapelle stammt aus der Urkunde des Domkapitels Mainz aus dem Jahre 1368. Die gottgeweihte Hildegund zu Weinheim, die in Worms wohnte, machte eine fromme Stiftung und ĂŒbertrug die Mittel ihrem Bruder Johannes Schultheiß von Weinheim (gestorben 1367) mit der Auflage, in der Neustadt eine Kirche aus Stein zu erreichten. Von dem Geld wurde in der Weinheimer Neustadt eine aus Holz erbaute Kapelle durch einen Steinbau ersetzt, das war etwa zwischen 1350 und 1367.Neben der Kapelle ließ Johannes Schultheiß ein Armenhospital errichten. Nachdem die Linie ausgestorben war, kam die Verwaltung der Spitalstiftung mit der Kapelle an seine Witwe, einer gebĂŒrtigen Ulner von Dieburg.

Nach dem Aussterben der Ulner von Dieburg im Mannesstamm (1771) ĂŒbernahm Wolfgang Heribert von Dalberg, Ehemann der Ă€ltesten Erbtochter, Elisabeth Augusta, die Verwaltung der Stiftung. Seit 2011 ist die Kirche samt Hospital in Privatbesitz der Weinheimer Unternehmerfamilie Noor und wird umfassend instandgesetzt. Der Haupteingang, stammt aus der barocken Renovierung der Kapelle und liegt gegenĂŒber der StadtmĂŒhlgasse an der fast acht Meter höheren Hauptstraße. Von dort fĂŒhren 20 Stufen durch das Spitzbogenportal unter die Empore, weitere acht Stufen fĂŒhren zum Kirchenschiff.

Der Chor der Kapelle ist dreiseitig geschlossen. Die Spitzbogenfenster stammen wohl noch aus der Erbauungszeit der Kapelle (1350-1367). Zwischen dem Hospital und der Kapelle ist die Sakristei eingeschoben. Im Rahmen der rund zwei Jahre dauernden denkmalgerechten Sanierung soll der Kirchenraum fĂŒr Veranstaltungen, etwa fĂŒr Kunst, Kultur, Liturgie, Hochzeiten und EmpfĂ€nge hergerichtet werden.

Am Tag des offenen Denkmals ist die Kapelle von 13.30 Uhr bis 18.30 Uhr geöffnet, FĂŒhrungen mit dem Weinheimer Architekten Constantin Görtz finden am Tag des offenen Denkmals jeweils um 14.30 Uhr, 15.30 Uhr und 16.30 Uhr statt. Am 9. September sind wieder zahlreiche DenkmĂ€ler der Stadt geöffnet, u.a. das Schloss, das „HinnergĂ€ssler Viertel“, der Rote Turm, historische FachwerkhĂ€user in der Hintergasse, die Friedrichschule und das frisch renovierte GeschĂ€ftshaus in der Hauptstraße 129. Infos auf www.weinheim.de