Samstag, 18. August 2018

Stadtjugendring sucht Ehrenamtliche

Ein Auftakt für die „Nachtwanderer“

Weinheim, 30. Juni 2014. (red/pm) Der Stadtjugendring sucht Ehrenamtliche, damit Jugendlichen im öffentlichen Raum geholfen werden kann. Am 03. Juli findet eine Info-Veranstaltung statt. [Weiterlesen…]

Kritzeleien verursachen mehrere hundert Euro Sachschaden

Erneut Vandalismus unterm Steg

Weinheim, 08. Mai 2013. (red/pm) Im Weinheimer Tiefbauamt und im Bauhof herrschen Verärgerung und Verzweiflung: So unterschiedlich können junge Leute sein. Am Tag nachdem mehr als 220 SchĂĽler der DBS wichtige Orte und Plätze in der Stadt gereinigt haben, beschmierten und bekritzelten unbekannte Personen – wieder einmal – die Naturstein-Sitzbänke unterhalb des Windeck-Platzes und des Steges zur Schlossbergterrasse. [Weiterlesen…]

LED-Leuchten auf dem Barbarasteg – Stadt spart Energie und Kosten

Ă–ko-Lampen sind gĂĽnstiger und sicherer

LED-Lampen sehen nicht nur schön aus, sondern sparen auch noch Energie


Weinheim, 25. Oktober 2012. (red/pm) Das nennt man mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Durch den Austausch der Beleuchtung des Barbarasteges zwischen der Innen- und der Weststadt – über zwei Bundesstraßen und eine Bahnlinie – spart die Stadt Geld und Energie. Außerdem ist die Brücke, die besonders als Schulweg und Strecke zu den Sportanlagen genutzt wird, deutlich sicherer geworden. Und besser sehen kann man nun auch noch.

Information der Stadt Weinheim:

„Denn was viele nicht wussten: Die alten Leuchtstofflampen aus dem Jahr 1978 wurden immer wieder – relativ leicht – eine Beute des Vandalismus, weil sie mit der Hand oder einem stumpfen Gegenstand zu leicht zu erreichen waren. Regelmäßig musste der Bauhof morgens in aller FrĂĽhe anrĂĽcken, um die Scherben zu entfernen. Das ist nun vorbei. Die neuen LED-Leuchten konnten unterhalb des Geländer-Handlaufs so angebracht werden, dass sie ziemlich vandalismussicher sind, betonte jetzt Karl-Heinz Bernhardt, der Leiter des städtischen Tiefbauamtes, das fĂĽr die Beleuchtung des Steges zuständig ist.

Der erste Bauabschnitt ist in diesem Jahr abgeschlossen worden, es handelt sich um die knapp 140 Meter von der Rosenbrunnenstraße über die B3. Für die weiteren 340 Meter von dort bis zur Mierendorffstraße sind die Mittel vom Gemeinderat bereits bewilligt. Die Maßnahme soll im nächsten Jahr folgen.

Klar ist: Jeder Monat früher ist gespartes Geld für die Stadt. Zwar kostete die Investition in die neuen Lampen im ersten Abschnitt rund 38 000 Euro, allerdings werden 40 Prozent – also rund 15 000 Euro – vom gefördert. Und das aus gutem Grund: Pro Jahr werden durch die Erneuerung der Lampen rund 8000 Kilowattstunden Energie pro Jahr gespart – das entspricht rund 77 Prozent. Dazu kommen pro Jahr weitere rund 1500 Euro Einsparungen durch die Vermeidung des Vandalismus hinzu – und außerdem sieht es schöner aus.

Wegen dieser Argumente hat der Gemeinderat vor Kurzem schon entschieden, auch den nächsten Bauabschnitt anzupacken, Im FrĂĽhjahr 2013 ist der nächste Schritt, der BrĂĽckenschlag ĂĽber das GĂĽterbahnhofsareal, schon geplant.“

Polizei nimmt Hinweise entgegen

Vandalismus an der Römerbrücke

Vandalismus an der Römerbrücke. Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 10. März 2012. (red/pm) Holzsitzgruppe und uralte Eiche beschädigt, Schaden von mindestens 2500 Euro entstanden. Die Polizei nimmt Hinweise entgegen.

Information der Stadt Weinheim:

„Es war ein gutes Projekt. SchĂĽler der Hans-Freudenberg-Schule hatten damals SpaĂź an der Arbeit, lernten zu schreinern und lieferten stolz ihr Werk ab. Eine Sitzgruppe aus Massivholz, schön und – so glaubte
man – stabil. Der Lions-Club Weinheim unterstützte und förderte das Projekt.

Es war für alle Beteiligten eine gute Sache. Aber nicht alle Zeitgenossen schätzen und achten gute Sachen. Ihre Zerstörungswut macht davor nicht Halt.

So sieht es heute dort aus, wo an der historischen Römerbrücke eine uralte Eiche als Naturdenkmal steht; dort wurde die Sitzgruppe damals installiert: Mutwillig wurden Tisch und Bänke zerstört. „Das muss jemand mit voller Wucht getan haben, entweder mit einem scharfen Beil oder einer Säge“, schüttelt Thomas Keil, Gartenbaumeister im Baubetriebshof, den Kopf über den Vandalismus. „Unfassbar“, schimpft er.

Nicht genug: Sogar vor der gewaltigen Eiche an der BrĂĽcke, die wie ein Denkmal auf der Altau unweit des Segelflugplatzes steht, hatten die Randalierer keinen Respekt und haben die Rinde mit schwarzer Farbe besprĂĽht und mit einem scharfen Gegenstand verkratzt.

Jetzt hoffen alle, dass der altehrwürdige Baum keinen Schaden davonträgt.

Die Stadt Weinheim hat am Donnerstag bei der Polizei den Schaden gemeldet und Anzeige erstattet. Die Polizei Weinheim nimmt unter 06201-10030 Hinweise von Zeugen entgegen. Die VerwĂĽstung ist wahrscheinlich ĂĽbers Wochenende geschehen, der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 2500 Euro.“

Unbekannte wollten Säulenpappel fällen – Schaden geht in die Tausende


Weinheim, 1. Juni 2011. (red/pm) Die Brutalität und die Skrupellosigkeit erschrecken mich am meisten“, klagt Bernhardt von Hirschheydt, Baumexperte im Weinheimer Grünflächenamt. Seine Kollegen des Weinheimer Bauhofs machten am frühen Dienstagmorgen eine unliebsame Entdeckung. Unbekannte Täter hatten wahrscheinlich in der zurückliegenden Nacht der dort stehenden elf Jahre alten Säulenpappel einen vernichtenden Schaden zugefügt.

Bereits im Januar wurden Bäume am Multring und der Zeppelinbrücke verletzt. Ob ein Zusammenhang besteht, ist laut Polizei nicht klar, aber möglich.

Information der Stadt Weinheim:

Beschädigte Pappel an der Römerbrücke.

„Offenbar mit einer Axt hatten die Unbekannten den etwa 90 Zentimeter dicken Stamm des Baumes schwer beschädigt. Möglicherweise sollte die Pappel gefällt werden. „Der Baum kann das nicht überleben“, attestierte von Hirschheydt. Die Pappel wird in den nächsten Tagen entfernt. Sie war 2002 von der Stadt gepflanzt worden, damals als Ersatz einer älteren mächtigen Säulenpappel, die gemeinsam mit der denkmalgeschützten Eiche den historischen Platz an der Römerbrücke prägt.

„Das muss richtig mit Vorsatz passiert sein“, ärgert sich Michael Langhammer, der Leiter des Weinheimer Grünflächenamtes. Denn die Übeltäter müssen Werkzeug mit an die Römerbrücke gebracht haben. „Das sieht nicht nach einem Taschenmesser aus.“

Der Baum hatte einen Wert von einigen Tausend Euro. Deshalb will die Stadt die Täter auch unbedingt ĂĽberfĂĽhren und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer am Montagabend oder in der Nacht auf Dienstag im Bereich der RömerbrĂĽcke verdächtige Vorgänge bemerkt hat, soll sich bitte mit dem Weinheimer GrĂĽnflächenamt unter 06201-82 527 in Verbindung setzen oder per Mail gruenflaechenamt@weinheim.de.“

Einen schönen Tag wünscht
Das weinheimblog

Sachschaden wegen Dachschaden – Idioten reagieren sich an Bäumen ab


Guten Tag!

Weinheim, 17. Januar 2011. Vermutlich in der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden einige junge Bäume am Multring und im Kreuzungsbereich zur Zeppelinbrücke Opfer von Vandalismus, wie das Grünflächen- und Umweltamt der Stadt jetzt mitteilte.

Von Hardy Prothmann

Dem jungen Baum wurde die Krone abgerissen. Bild: Stadt Weinheim

Immer wieder kommen solche Meldungen auf den Redaktionstisch. Die Stadt Weinheim informiert:

„Vermutlich in der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden einige junge Bäume am Multring und im Kreuzungsbereich zur ZeppelinbrĂĽcke Opfer von Vandalismus, wie das GrĂĽnflächen- und Umweltamt der Stadt jetzt mitteilte.

So wurde an einer jungen Eiche gegenüber von „Auto Reiff“ komplett die Krone abgebrochen. In der Nähe der Abfahrt zum Stadion wurden so genannte „Dreiböcke“ zerstört, die den jungen Bäumen beim Wachsen helfen sollen.

Ingesamt entstand durch den Vandalismus ein Schaden von rund 500 Euro. Wer Zeugenangaben machen kann und etwas Verdächtiges beobachtet hat, möchte bitte auf dem Weinheimer GrĂĽnflächen- und Umweltamt anrufen (Bernhard von Hirschheydt, Telefon 06201-82400).“

Warum passiert so etwas? Wer macht das? Wieso und warum und ĂĽberhaupt? Man ist fassungslos ĂĽber solche als „Vandalismus“ beschriebenen Taten.

Muss man das verstehen? Schwere Jugend? Zu viel Alkohol? Schlechten Tag gehabt?

Und doch muss man wohl zur Kenntnis nehmen, dass es leider viele Menschen gibt – und nicht nur junge – die ihren Frust auf was auch immer vollständig sinnlos an Gegenständen und manchmal auch andere Menschen ablassen.

Und es ist gut und richtig, aufmerksam durchs Leben zu gehen und solche Vorfälle zu melden. Damit die Täter im Rahmen der Gesetze dafür bestraft werden. Und ihnen gezeigt wird, wie asozial und dumm solche Gewaltakte sind.

Verständnis muss man für solch dumpfe Zerstörungswut nicht haben. Sie richtet sich gegen die Gemeinschaft und das Gemeinwohl. Dazu ist sie feige und erbärmlich.