Donnerstag, 21. September 2017

Am 01. Februar l√§uft der elektronische Zahlungsverkehr √ľber SEPA

„Enormer Aufwand“ f√ľr zwei Ziffern mehr

Foto: Deutsche Bundesbank

F√ľr Privatpersonen sind es zwei Ziffern mehr zu merken. F√ľr Gemeindekassen, Unternehmen und Vereine bedeutet die Umstellung auf SEPA einen hohen Aufwand. Foto: Deutsche Bundesbank

 

Rhein-Neckar,09. Januar 2014. (red/ld/al) W√§hrend sich Privatpersonen k√ľnftig nur zwei neue Ziffern f√ľr ihre IBAN merken m√ľssen, hatten Gemeindeverwaltungen, Unternehmen und Vereine in den vergangenen Monaten mehr Aufwand. Grund ist SEPA – die Vereinheitlichung des EU-weiten elektronischen Zahlungsverkehrs. Stichtag ist der 01. Februar. Sie sind vorbereitet. [Weiterlesen…]

Geprothmannt: Schulpolitik muss zukunftsorientiert debattiert werden

Die Ganztagesschule muss kommen – aber sie ist trotzdem ein Problem

Rhein-Neckar, 01. Oktober 2012. (red) Alles sch√∂n und gut. Die Forderung nach einer Ganztagesschule ist richtig, aber trotzdem problematisch. Aktuell wurde im Ladenburger Gemeinderat √ľber die Einf√ľhrung der Ganztagesschule an der dortigen Werkrealschule diskutiert – aber die Debatte wird auch in anderen Gemeinden unseres Einzugsgebiet laufen. Und vermutlich St√ľckwerk bleiben. Weil immer nur kurzfristig geplant wird und niemand den Mut aufbringt, mal zehn oder sogar 20 Jahre nach vorne zu schauen. Oder auch mal zur√ľck.

Kommentar: Hardy Prothmann

Dieser Beitrag kommt ohne Zahlen aus, weil es nicht um Erbsen zählen gehen soll, sondern um einen Aufruf zu einer weitsichtigen Debatte, die leider nicht stattfindet.

Baden-W√ľrttemberg ist unbestritten ein guter Schulstandort. Aber die Zeiten √§ndern sich. Mit ihnen die Menschen und die Bedingungen, unter denen sie miteinander leben. Deswegen beginne ich auch mit einem Sprung zur√ľck.

Ich bin 1966 geboren und bin nach der vierten Klasse in Frankenthal aufs Gymnasium gegangen. Mit ein paar Freunden. Andere Freunde wechselten auf die Reals- oder Hauptschule. F√ľr die Freundschaften war das weitgehend unbedeutend. Um 13:00 Uhr l√§utete es, ich war um 14:00 Uhr mit Essen und meist auch mit Hausaufgaben fertig, sp√§testens um drei ging es raus: Kicken, Rad fahren, Schwimmen gehen, Bl√∂dsinn machen, Vereinstraining. Mit meinen Freunden und anderen Kindern. Beim Abendessen war ich oft todm√ľde, weil ausgepowert.

Gemeinsamkeit

Mit einigen meiner Freunde bin ich unabh√§ngig vom Schulabschluss und der sp√§teren beruflichen „Laufbahn“ immer noch gut befreundet. Die einen arbeiten als Handwerker, andere in Heilberufen ohne √Ąrzte zu sein, es gibt H√§ndler und Dienstleister unter ihnen. Alles feine Leute, die teils mal richtig ordentlich mehr Geld verdienen als ich. Und die oft um einiges weniger arrogant sind als die, die sich f√ľr die Elite halten.

√úberhaupt diese ganze leidige Elitendiskussion: Wenn ich einem Kumpel einen franz√∂sischen Text √ľbersetzt habe oder die Inschriften auf alten Denkm√§lern lesen und verstehen konnte, wusste ich, dass ich mehr wei√ü als mein Hauptschulfreund. Na und? Daf√ľr konnte der flitzeflink sp√§ter Ma√üe und Winkel berechnen, wusste immer, wo gerade die besten Preise f√ľr was auch immer waren. Das erg√§nzt sich bis heute.

Zusammen, statt getrennt

Hardy Prothmann (45) fordert mehr Weitblick bei der Schulpolitik.

Damit bin ich beim Kern der Debatte: Vor meiner Zeit wurden Jungs und M√§dchen getrennt. Auch zu meiner Zeit wurden wir Kinder getrennt. Gemeinsames Lernen gab es nicht. Aber wir hatten neben der Schule viel Zeit f√ľr Gemeinschaft. Heute werden die Kinder auch getrennt, aber durch die Lebenssituation vieler Eltern brauchen sie eine l√§ngere Betreuung. Sicher sind auch die Anforderungen in der Schule gestiegen, also auch l√§nger Schule.

Ich habe zwei Kinder. Der Sohn hat gerade nach dem achtj√§hrigen Gymnasium Abitur gemacht, die Tochter besucht die 8. Klasse. Die kennen keine Haupt- und Realsch√ľler mehr. Nicht wegen Elitegedanken – ich achte drauf, dass sie bewusst bescheiden bleiben -, sondern weil sie keine Zeit haben. Morgens um sechs Uhr aufstehen, Schule bis um 16-17:00 Uhr. Dann noch Hausaufgaben machen, lernen, etwas Sport und etwas Musik. Damit ist der Tag rum. Ab und an treffen sich „beste Freundinnen“ und das ist nat√ľrlich jemand aus der Klasse. Andere Kinder bekommen sie ja nicht zu Gesicht.

Diese Trennung der Kinder f√ľhrt auch irgendwann zu einer Trennung der Gesellschaft. Gymnasiasten wissen nicht wie Realsch√ľler ticken und die nicht, wie Hauptsch√ľler so als Menschen sind. Falsche Elitendebatten f√ľhren zu falschen Selbstbildern bei den „Besten“ wie bei denen, die es „halt nicht geschafft haben“. Und vor allem CDU, SPD und FDP hei√üen diese heillosen Debatten auch noch an. Christliche Verbundenheit, soziales Miteinander oder freies F√ľreinander f√§llt diesen „politischen Eliten“ nicht mehr ein. Und umgekehrt kriegen die Gr√ľnen Pickel, wenn jemand Elite sagt, obwohl man die ganz sicher ebenso braucht wie den soliden Handwerker.

Der Schultyp der Zukunft, der auch den Gemeinsinn der Menschen st√§rkt und der gesellschaftlichen Situation Rechnung tr√§gt ist die gemeinsame Ganztagsschule. Damit die nachwachsenden Generationen auch f√§hig sind, gemeinschaftlich zu denken. Und √ľbereinander Bescheid wissen. Nat√ľrlich geh√∂rt auch Inklusion dazu.

Und man muss die Sportvereine in die Veränderungen ebenso mit einbeziehen wie Musikschulen. Wenn die Ganztags-Werkrealschule kommt, werden die Vereine erneut Kinder und Jugendliche verlieren. Ganz einfach aus dem Grund, dass nicht alle auf ein Mal im Zeitfenster 17:00-19:00 Uhr auf demselben Platz kicken oder diesselbe Halle belegen können.

Alle m√ľssen zusammenr√ľcken

Fr√ľher ging man nach der Schule in den Sportverein. „Nach der Schule“ ist heute sp√§ter Nachmittag oder fr√ľher Abend. Also m√ľssen die Vereine in die Schulen, ebenso die Musikschulen.

Das wird ein gewaltiger Umbau – denn daf√ľr muss vieles neu gedacht werden. Von Geb√§uden, √ľber Pl√§tze, √ľber Mittel bis hin zur Organisation. In vielen Gemeinden reichen die Hallenkapazit√§ten nicht mehr aus. Nicht weil die von morgens bis abens belegt sind, sondern weil immer mehr Anspruch auf diesselben Zeitfenster erheben. Wo soll das hinf√ľhren? Dass jeder 10.000-Einwohner Ort vier Hallen und zwei Kunstrasenpl√§tze hat?

Man muss nicht nur gesellschaftlich die Schulen neu denken, sondern auch wirtschaftlich. Denn bekanntlich fehlt es an Geld zur Unterhaltun und es wird weniger Kinder geben. Ob man sich diesen Luxus, drei Schulsysteme mit entsprechenden Verwaltungen noch wird leisten k√∂nnen, ist heute schon fraglich. Hinzu kommt der Sch√ľlerverkehr, denn die wenigstens laufen nach der Grundschule in eine weiterf√ľhrende Schule.

Was die Hauptsch√ľler schon mitmachen mussten, Zusammenlegungen, Werkrealschulreform, erneute Zusammenlegung, jetzt Ganztagsschule wird auch auf die anderen Schultypen zukommen. Gymnasien f√ľhren teils wieder die 9-j√§hrigen Z√ľge nach der G8-Reform ein oder bieten beide Z√ľge an. Die Realschulen haben „Sorge“, dass ihre „Homogenit√§t“ durch Hauptsch√ľler gest√∂rt wird, da der Wegfall der Schulempfehlung nun Kindern die Realschule erlaubt, die sonst auf der Hauptschule gelandet w√§ren. Und die Hauptschulen, neudeutsch Werkrealschulen, m√ľssen bangen, ob sie √ľberleben k√∂nnen.

Man k√∂nnte das Durcheinander auch als „lebendig“ bezeichnen. Tats√§chlich wei√ü ich aus vielen Gespr√§che mit Eltern und Kindern, dass es als chaotisch begriffen wird. Eine „neue Ordnung“ kann nicht mehr Schaden anrichten als das verkorkste Herumexperimentieren der vergangenen Jahre.

Anmeldeschluss ist der 29. Juni

Jetzt anmelden f√ľr die Ferienspiele!

Der Sommer Kids Club

Weinheim, 15. Juni 2012. (red/pm) Jetzt anmelden f√ľr die Ferienspiele: Vom 26. Juli bis 8. September k√∂nnen Kinder in Weinheim ein abwechslungsreiches Ferienprogramm erleben. Die Spiele werden organisiert von Weinheimer Vereinen, Kirchengemeinden und Privatpersonen.

Information der Stadt Weinheim:

„Der Stadtjugendring organisiert neben dem Sommer Kids Club und dem Sommer Teen Club auch die Ferienspiele f√ľr Weinheim.

Dabei sind wieder eine Vielzahl von engagierten Vereinen, Kirchengemeinden und Privatpersonen, die Spaß an der Arbeit mit Kindern haben. Die ganzen Sommerferien lang, vom 26. Juli bis 8. September, können Weinheimer Kinder an Kursen und Angeboten teilnehmen.

Diese reichen von Ausfl√ľgen √ľber Bastelangebote bis hin zu Tanzkursen und Schnupperangeboten von verschiedenen Vereinen. [Weiterlesen…]

Haushalt beschlossen - Keine Gewerbesteuererhöhung 2012 - Dokumentation der Haushaltsreden

Optimistischer Ansatz trotz hoher Schulden

Weinheim, 01. März 2012. Sieben lange Etatreden und 25 Anträge später ist der Haushalt 2012 der Stadt Weinheim gestern im Gemeinderat verabschiedet worden. Dagegen stimmte Weinheim Plus sowie Die Linke, drei CDU-Stadträte enthielten sich. 2012 soll es keine Neuverschuldung geben Рder Haushalt basiert auf optimistischen Annahmen des Kämmerers Jörg Soballa. Wir berichten zusammenfassend und dokumentieren die Haushaltsreden

Von Hardy Prothmann

Carsten Labudda (Die Linke) stellte neun Antr√§ge, die alle abgelehnt wurden. CDU und FDP stellten keinen einzigen. Unterm Strich also fast dasselbe Ergebnis f√ľr das konservative und linke Lager. Peter Lautenschl√§ger (Weinheim Plus) wollte die Verabschiedung des Haushalts auf die Sitzung vor der Sommerpause verschieben, was alle anderen Stadtr√§te ablehnten.

Die Musik spielte in der Mitte bei der GAL und der SPD. Aber auch die Freien Wähler konnte ihre Anträge durchbekommen.

Die Haushaltslage hat sich durch bessere Steuereinnahmen etwas entspannt Рallerdings kaum durch Einsparungen, wie die GAL-Stadträtin Elisabeth Kramer in ihrer Haushaltsrede kritisierte.

Positiv aus Sicht der Stadt: Es soll dieses Jahr keine Neuverschuldung geben. Der Haushalt hat ein Volumen von 105 Millionen Euro. Der Verwaltungshaushalt der laufenden Einnahmen und Ausgaben beträgt 93,5 Millionen Euro. Der Vermögenshaushalt, der investive Teil, beläuft sich auf nur 11,5 Millionen Euro.

Die Schulden (ohne Eigenbetrieb Stadtentw√§sserung) bleiben hoch: 44,1 Millionen Euro waren es Ende 2011, bis 2015 sollen es „nur“ noch 41,5 Millionen Euro sein. Diese Prognose basiert auf der Annahme stetig steigender Gewerbesteuereinnahmen.

Sehr optimistisch sind die Gewerbesteuereinnahmen geschätzt Р20 Millionen Euro sollen von den Betrieben ins Stadtsäckel fließen. Das wären zwei Millionen Euro mehr als 2011.

Und zwar ohne eine Erh√∂hung der Gewerbesteuer – f√ľr den Antrag von Die Linke auf eine √Ąnderung des Hebesatzes von 350 auf 380 v.H. stimmten nur Peter Lautenschl√§ger und Carsten Labudda. Die GAL schlug vor, das Thema vor der Sommerpause zu beraten, was Oberb√ľrgermeister Heiner Bernhard zusagte. Der zeigte sich insgesamt sehr auf Seiten der Gewerbetreibenden.

Verschiedene „Philosphien“ ge√§u√üerte Philosophien muteten reichlich erstaunlich an: So mutma√üte der Fraktionsvorsitzende der Freien W√§hler, Gemeinden mit niedriger Gewerbesteuer seien tendenziell reicher als solche mit hoher Gewerbesteuer. Der Vergleich mit Gro√üst√§dten hinkt dabei von vorne bis hinten, da Gro√üst√§dte ganz andere demographische Strukturen haben und Aufgaben bew√§ltigen m√ľssen, die kleineren Gemeinden erspart bleiben.

Beispielsweise im sozialen Bereich: Hier gibt es hohe Ausgaben, die auch in Weinheim steigen. Auf Anftrag von GAL und SPD werden drei neue Stellen f√ľr Schulsozialarbeiter geschaffen. Die Mehrheit im Gemeinderat stimmte zu – die meisten CDU-Stadtr√§te lehnten aber aus „Kostengr√ľnden“ ab, da die Stellen rund 156.000 Euro j√§hrlich kosten. Frau Dr. K√∂nig (CDU) legte besonderen Wert darauf, dass man durch die Ablehnung nicht als unsoziale Partei dastehen wolle. Zudem wolle man die Ergebnisse des Personalgutachtens abwarten.

Auf Nachfrage stellen sich die Kosten so dar: 156.000 Euro f√ľr die drei Stellen. Das Land gibt pro Stelle ein Drittel, also 16.700 Euro dazu. Zwei Stellen in den Werkrealschulen erhalten zudem eine Kreisf√∂rderung von je 8.000 Euro. Der Stadt bleiben damit Personalkosten von 90.000 Euro.

Weitere 100 000 Euro sind als Reserve f√ľr eine m√∂gliche B√ľrgerbeteiligung oder einen B√ľrgerentscheid zum Thema Gewerbe-Entwicklung zur√ľckgestellt.

F√ľr die Planung neuer Sporthallen in den Ortsteilen Oberflockenbach, Hohensachsen und L√ľtzelsachsen steht auf Antrag der Freien W√§hler ebenfalls Geld bereit. Mit 30 000 Euro sollen erste Planungen f√ľr eine Generalsanierung der Mehrzweckhalle in Hohensachsen beginnen, jeweils 10 000 Euro stehen f√ľr Oberflockenbach und und Hohensachsen im Haushalt. OB Bernhard und die GAL stimmte dagegen, die meisten CDU-Stadtr√§te enthielten sich.

Die Sanierung der Laufbahn des Sepp-Herberger-Stadions bleibt aus – es werden nur notwendige Reparaturen durchgef√ľhrt.

Die Jugendlichen im neuen Weinheimer Skaterclub ‚ÄěBoardsport e.V.‚Äú d√ľrfen sich freuen: Der Gemeinderat hat einen Posten von 30 000 Euro f√ľr eine Skateranlage in den Etat eingestellt. Jetzt wird ein nach M√∂glichkeit bereits asphaltierter Platz gesucht.

Etatrede_FWV_2012

Etatrede_SPD_2012

Etatrede_CDU_2012

Etatrede_FDP_2012

Etatrede_GAL_2012

Etatrede_Linke_2012

2012-02-29-Haushaltsrede-Weinheim-Plus2

Warum Spenden und Sponsoring Transparenz brauchen

Geprothmannt: Uneigenn√ľtzige Wohlt√§tigkeit? Von wegen! Spenden und Sponsoring sind Werbung

100 Euro sind viel Geld - manche zahlen das aber aus der "Porto-Kasse" und machen daraus ein Vielfaches an "Image"-Gewinn. Quelle: 100-Euro-Schein

Rhein-Neckar, 12. Dezember 2011. (red) Zur Zeit jagt eine Spenden√ľbergabe die n√§chste – so wie vergangenes Jahr auch und n√§chstes Jahr wieder. Besonders in der Vorweihnachtszeit laden viele Firmen und Gemeinden ein, √ľber mildt√§tige Spenden f√ľr den guten Zweck zu „berichten“. Klares Ziel dieser Aktionen: Die Spender und Sponsoren wollen sich damit ein gutes Image verschaffen – dabei ist das nichts anderes als Werbung.

Von Hardy Prothmann

Die Redaktion f√ľr die Lokalblogs in Nordbaden hat eine strikte Regel: Wir berichten nicht √ľber Spenden, egal wie gro√üz√ľgig diese sind. Denn hinter fast jeder Spende steckt immer ein „Kalk√ľl“, ein Hintergedanke und der ist nicht „mildt√§tig“, sondern egoistisch: Die spendende Firma oder Institution will sich damit ein gutes Image verschaffen.

Das ist auch absolut erlaubt – nur machen wir uns nicht zum Handlanger und zur erweiterten Pressestelle der Spender und Sponsoren. Wer aus √úberzeugung spendet oder unterst√ľtzt, braucht seine Haltung nicht an die „gro√üe Glocke“ zu h√§ngen.

Millionen von privaten Spendern halten das so – sie geben Geld f√ľr alle m√∂glichen Hilfsorganisationen und hoffen, dass damit anderen geholfen wird. Die allermeisten Spenderinnen und Spender bleiben „anonym“ – es geht ihnen um die Hilfe und nicht um eine √∂ffentliche Nennung.

Wer hingegen der „√Ėffentlichkeit“ seine „Gro√üz√ľgigkeit“ mitteilen m√∂chte, kann eine Anzeige schalten. Das ist, wie gesagt, absolut erlaubt.

Hirschberg: Bericht √ľber eine Spende? Ja, gerne. Schleichwerbung? Nein, danke.

Aktuell haben wir √ľber die Spende einer Interessengemeinschaft „Storchenkerwe“ in Hirschberg berichtet:¬†Die Einladung erschien frei von „Firmenwerbung“ – denn die Initiative des Ortsfestes spendete Geld f√ľr gemeinn√ľtzige Zwecke. Deshalb haben wir den Termin wahrgenommen.

Vor Ort präsentierte man aber Spendenschecks mit Logo und Schriftzug einer regionalen Bank. Diese Werbung haben wir aus dem Foto herausretuschiert (weiße Fläche).

Das ist die einzige „saubere“ L√∂sung – alles andere ist eine Form von Schleichwerbung, untergr√§bt die Glaubw√ľrdigkeit von Journalismus (sofern die bei gewissen Medien nicht sowieso schon „six feed under“ ist) und schadet letztlich auch dem „Werbekunden“ – muss der doch ganz besonders an einem glaubw√ľrdigen Umfeld interessiert sein.

Penetrant wird es – und das ist zunehmend der Fall – wenn die Sponsoren und Spender sogar die Berichterstattung vorschreiben wollen. Dagegen hilft nur konsequente Aufkl√§rung und konsequente „Nicht-Berichterstattung“ bei „H√§rtef√§llen“.

Penetrantes Sportsponsoring

Selbst in der Provinz treibt dieses Sponsorenunwesen nicht nur seltsame, sondern v√∂llig inaktzeptable „Bl√ľten“. Ein lokaler Tennisverein wollte uns beispielsweise nur Fotos gestatten, wenn das Sponsorlogo mit im Bild ist.

Das Ergebnis kann man hier nachlesen:¬†„Kein Gruppenfoto ohne Sponsor“

Sehr krass ist dieses Beispiel: Eine Apotheke wird von einem „Marketing-Verband“ ausgezeichnet, nicht etwa weil die Apotheke am meisten Geld gespendet hat, sondern deren Kunden. Wir wollten dar√ľber berichten – und wurden vermutlich (aus Sorge) wegen unserer bekannten, kritischen Haltung nicht eingeladen. Wir haben trotzdem berichtet: Kein Kinderlachen f√ľr das Heddesheimblog.

taz verpixelt Sportfotos und stellt die Aktion anscheinend klammheimlich wieder ein.

Die taz hatte im August angek√ľndigt, ab sofort alle Sportfotos zu verpixeln. Die Begr√ľndung:

Die Werbung im Fu√üball, Biathlon oder Handball ist mit den Jahren der Kommerzialisierung einfach zu aufdringlich, zu omnipr√§sent geworden. Da m√ľssen intelligentere L√∂sungen her. Zum Beispiel: Weg mit dieser Flimmerbande.

Und:

Wir sind nicht mehr bereit, Eure Werbebotschaft auf Trikots und Werbebanden zu verbreiten. Es kann ja auch nicht Aufgabe einer Zeitung sein, die mit kritischer Distanz √ľber Sport berichtet, t√§glich kostenlose Werbung von Vereinen und deren Sponsoren ins Blatt zu heben. Wir wollen durch die Verpixelung journalistisch noch unabh√§ngiger werden.

Guter Ansatz Рleider scheint die taz das nicht durchgehalten zu haben. Vielleicht wars auch nur ne Sommerloch-Saure-Gurken-Zeit-Meldung. Eine Erklärung, warum nicht mehr verpixelt wird, konnte ich nicht finden (Anfrage ist gestellt, der Artikel wird gerne nach einem Hinweis ergänzt).

Wir werden das in Zukunft weiter so halten: Wenn Spender und Sponsoren mit Ihren Logos genannt und abgebildet werden wollen, erhalten Sie ein Angebot zum Schalten einer gewerblichen Anzeige. Solche „Berichte“ werden wir entsprechend als Anzeige kennzeichnen.

Andernfalls werden wir konsequent Spender und Logos aus Texten und Bildern entfernen Рdenn es  geht doch um Mildtätigkeit? Oder geht es doch um etwas anderes? Sollten wir deshalb nicht mehr zu solchen Anlässen eingeladen werden, können wir gerne darauf verzichten.

Trennungsgebot

Gut und richtig w√§re, wenn vor allem Zeitungen diesem Beispiel folgen w√ľrden – das aber darf man tats√§chlich bezweifeln, denn dort gibt es schon l√§ngst kein Trennungsgebot zwischen Redaktion und Anzeigen mehr, sondern nur noch die Haltung, dass man Anzeigenkunden nicht „verprellen“ will.

Die Masse der Leserinnen und Leser zahlt zwar insgesamt viel und bedeutendes Geld f√ľrs „Abo“ – unterm Strich sind das aber knapp 30 Euro und was bedeutet so ein Betrag, wenn an anderen „Auftr√§gen“ ein paar mehr Nullen dranh√§ngen, also 3.000, 30.000 oder gar 3.000.000 Euro? Es wird anhand der „Nullen“ schnell klar, auf wen man „R√ľcksicht“ nimmt und f√ľr welche „Nullen-Informationen“ man sich entscheidet.

"Redaktionelles" Foto ab Spendenhöhe von 500 Euro - bitte Text mitschicken.

Allerdings gibt es auch hier „Regeln“ – die h√§ngen von der H√∂he der Spende ab. Der Mannheimer Morgen macht zum Beispiel „grunds√§tzlich“ erst ab 500 Euro Spendensumme ein Foto. Warum, wieso, weshalb? Dar√ľber gibt es keine uns bekannten Informationen.

Ethisches Handeln

Ganz grunds√§tzlich verantwortet jedes Medium die eigenen redaktionelle Ethik und die Art seiner „Informationen“ im Rahmen der gesetzlichen M√∂glichkeiten selbst – und auch die daraus resultierende Glaubw√ľrdigkeit.

Mal schauen, wie Spender und Sponsoren mit unserer transparenten Haltung umgehen – dazu wird es, sofern interessant, einen Nachbericht geben.

Soviel sei noch angemerkt: Unternehmen, die mindestens zehn Prozent ihres Gewinns spenden, werden wir sofort lobend erw√§hnen, weil das tats√§chlich Spenden sind, die „bemerkenswert“ sind. Keine Sorge – es gibt vermutlich kein einziges Unternehmen, das so verf√§hrt.

Vereine sollten sich nicht zu jedem Preis „kaufen“ lassen

Vereine, die sich f√ľr ein paar Euro „Spendengeld“ oder „Sponsoring“ als Vermarktungsfl√§che missbrauchen lassen, sollten tats√§chlich dar√ľber nachdenken, worum es geht.

Um F√∂rderung von Kultur, Jugend oder Sport oder darum, dass die ehrenamtlichen Helfer wirklich sehr viel Arbeit aufbringen und sich von Firmen durch im Vergleich minimale „F√∂rderung“ dann die hier „erwirtschaftete“ Aufmerksamkeit abkaufen lassen? Das kann nicht im Sinne von Kultur, Jugend und Sport sein – und auch nicht im Sinne der Unternehmen.

Und ein besonders Geschmäckle bekommen solche Spenden dann, wenn die Spenderfirmen nicht nur beim Image die Nutznießer sind, sondern durch Aufträge und Geschäfte mit den Vereinen wiederum einen ganz klaren geschäftlichen Vorteil suchen.

Dann haben Spenden sogar eher die Funktion einer Bestechung und sind vollends pervertiert. Und auch das ist leider oft schon fast „√ľblich“.

Spendenziele m√ľssen transparent sein

Gemeinden m√ľssen Spenden beispielsweise l√§ngst √∂ffentlich machen und transparent darstellen – das sieht das Geldw√§schegesetz so vor. Und daf√ľr gibt es ganz sicher Gr√ľnde.

Damit Sie mich richtig verstehen: Spenden sind gut und wichtig. Und jeder Euro hat seinen Wert.

Spenden sollten aber das sein, was sie sein sollen: Ein Beitrag zu einer besseren Welt. Ganz privat, ganz individuell nach den Möglichkeiten.

Wer Spenden und „Sponsoring“ auch nur im Ansatz f√ľr eigene „Zwecke“ einsetzt, muss sich moralisch selbst verpflichten, seinen Anteil an Eigennutz klar darzustellen – damit keine „Missverst√§ndnisse“ aufkommen.

Wenn ein Gro√ükonzern beispielsweise 1 Million Euro spendet, ist das vielen Medien eine Nachricht wert. Zeitungen wie der MM berichten mit Bild erst ab 500 Euro. F√ľr den Konzern bedeutet 1 Million vielleicht nur einen 0,000-irgendwas Anteil an seinen M√∂glichkeiten. F√ľr eine Initiative sind 500 oder 1.000 Euro hingegen alles, was man „aufbieten“ kann.

Wer ist nun „gro√üz√ľgiger“? Wer verdient mehr Aufmerksamkeit? Wor√ľber sollte man dankbarer sein? Wor√ľber berichten?

Denken Sie mal dr√ľber nach – eine Meinung zu dem Thema ist gar nicht so einfach zu finden.

Ist halt alles immer „relativ“ – daf√ľr muss man kein Einstein sein.

Ihr

Anmerkung: Wir haben anf√§nglich auch √ľber Spenden berichtet und vor kurzem noch im Weinheimblog √ľber eine Aktion zu Defibrilatoren in der Stadt. Dabei wurde auch eine spendende Bank genannt. K√ľnftig werden wir das kompromisslos handhaben.

Dokumentation: Haushaltsrede Stadtkämmerer Jörg Soballa


Guten Tag!

Weinheim, 27. Januar 2011. Die Schulden der Stadt Weinheim steigen auf Rekordh√∂he – auf fast 55 Millionen Euro. Pro Kopf sind das rund 1.270 Euro. Im Haushalt 2011 werden 8,3 Millionen Euro neue Schulden gemacht – eingerechnet ist eine erfolgreiche Ver√§u√üerung von Immobilien und Grundst√ľcken in H√∂he von 2,4 Millionen Euro. Die Schuld sieht der K√§mmerer vor allem bei der Verletzung des Konnexit√§tsprinzips: Bund und L√§nder erlassen Gesetze und stellen Forderungen, die Kommunen m√ľssen bezahlen.

Wir dokumentieren die ungek√ľrzte schriftliche Fassung. Es galt das gesprochene Wort.

„Werter Herr Oberb√ľrgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren,

nachdem Sie die Eckdaten des Haushalts 2011 soeben geh√∂rt haben, steige ich wie gewohnt mit einem R√ľckblick auf den Haushaltsverlauf 2010 ein.

Mit dem Doppelhaushalt 2009 / 2010 hatte der Gemeinderat am 18. Februar 2009 nach 2007 / 2008 bereits den zweiten Doppelhaushalt der Stadt Weinheim verabschiedet. Der Doppelhaushalt wurde durch einen Nachtragshaushaltsplan aktualisiert. Die Beratung und Beschlussfassung des Nachtragshaushaltsplans 2009 / 2010 erfolgte am 21. Oktober 2009. Die in den Verwaltungshaushalten 2009 und 2010 bereits ausgewiesenen Negativzuf√ľhrungen mussten in den Nachtragspl√§nen deutlich erh√∂ht werden.

Zahlenwerk: 440 Seiten ist der Haushaltentwurf 2001 dick. Und es stehen keine guten Zahlen drin. Bild: weinheimblog.de

Auch wenn ich Ihnen zum heutigen Zeitpunkt noch keine endg√ľltigen Daten zum Gesamtabschluss nennen kann, stehen die Zahlen f√ľr das Finanzbudget fest. Wir erzielten eine erhebliche finanzielle Verbesserung im Finanzbudget, und zwar in einer Gr√∂√üenordnung von rund 5,1 Mio. Euro. Die Jahressollstellung bei der Gewerbesteuer liegt um rund 1,8 Mio. Euro √ľber dem Plansatz. Weitere Mehreinnahmen von etwa 3,3 Mio. Euro ergaben sich bei den Einkommensteueranteilen, bei den Schl√ľsselzuweisungen, bei den Einnahmen aus der Investitionspauschale und dem Familienleistungsausgleich. Die Gewerbesteuerumlage liegt um rund 1,0 Mio. Euro √ľber dem Ansatz. Die damals zu hoch angesetzte Kreisumlage gleicht dies nahezu wieder aus.

Weitere positive Deckungsbeitr√§ge f√ľr den Verwaltungshaushalt werden durch die Sperrung der veranschlagten Mittel bei den Gruppierungen 50 und 51 und durch die reduzierte Freigabe der Sachausgaben erreicht.

So werden viele Teilbudgets Verbesserungen erwirtschaften. Neben Budget√ľberschreitungen in einzelnen Teilbudgets wird vor allem der Gesamtansatz f√ľr Personalausgaben mit knapp 1,0 Mio. Euro deutlich √ľberschritten. Nach Abzug nicht veranschlagter Erstattungen von rund 175.000 Euro betr√§gt die zus√§tzliche Belastung f√ľr den Etat noch 800.000 Euro.

Auch wenn wir noch keine festen Abschlussdaten haben, rechnen wir mit einer betr√§chtlichen Reduzierung der erforderlichen Zuf√ľhrung vom Verm√∂genshaushalt. Nach dem gestrigen Buchungsstand reduziert sich die geplante Zuf√ľhrung vom Verm√∂genshaushalt an den Verwaltungshaushalt um 6,0 Mio. Euro. Die finanzielle Situation der Stadt Weinheim hat sich damit im Jahr 2010 gegen√ľber der Planung deutlich verbessert, ist aber nach wie vor sehr kritisch. Die Negativzuf√ľhrung in 2010 betr√§gt nach aktuellem Buchungsstand immerhin noch rund 6,6 Mio. Euro. Wir mussten daher auch in 2010 von der Bildung von Haushaltsresten im Verwaltungshaushalt absehen.

Im Zuge der Erarbeitung des Haushaltskonsolidierungskonzepts wurden im Verm√∂genshaushalt 2010 Haushaltsmittel f√ľr Ma√ünahmen gesperrt, die nicht bzw. erst in den Folgejahren ausgef√ľhrt werden. Wir konnten dadurch den Finanzierungsbedarf in 2010 erheblich reduzieren. Allerdings wurden die veranschlagten Grundst√ľcksver√§u√üerungserl√∂se nicht erreicht.

Alles in Allem rechnen wir damit, die Kreditaufnahmen gegen√ľber der Planung im Haushaltsjahr 2010 um rund 9 Mio. Euro reduzieren zu k√∂nnen. Wir kommen damit einer wesentlichen Forderung des Regierungspr√§sidiums nach. Und dies, obwohl wir die m√∂gliche R√ľcklagenentnahme in 2010 reduzieren wollen, ja m√ľssen.

Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Mindestr√ľcklage von mindestens zwei Prozent der Ausgaben des Verwaltungshaushalts nach dem Durchschnitt der drei dem Haushaltsjahr vorangehenden Jahre. F√ľr Weinheim bedeutet dies, dass unsere R√ľcklage rund 1,7 Mio. Euro stark sein muss. Durch eine reduzierte R√ľcklagenentnahme in 2010 schaffen wir es, auch f√ľr 2011 die gesetzm√§√üige R√ľcklage ausweisen zu k√∂nnen.

Die Haushaltsreste 2010 sollen vom Gemeinderat in der Sitzung am 16.-¬†Februar-¬†2011 beschlossen werden. Bis dahin stehen verl√§sslichere Daten zum Jahresabschluss 2010 fest. In dieser Sitzung kann dann √ľber die H√∂he der R√ľcklagenentnahmen bzw. der zu bildenden Haushaltsreste f√ľr Kreditaufnahmen entschieden werden.

Nach dem kurzen Streifzug durch die Haushaltswirtschaft 2010 wende ich mich nun dem Haushaltsplanentwurf 2011 zu.

Nach den beiden Doppelhaushalten der letzten 4 Jahre wurde f√ľr 2011 ein Einjahreshaushalt erstellt. Die Planung sah ab 2012 den Umstieg auf das Neue Kommunale Haushaltsrecht vor.

Die Aufstellung des Haushaltsplanentwurfs 2011 war erwartungsgem√§√ü √§u√üerst schwierig. In der Mittelfristigen Finanzplanung 2010 war f√ľr 2011 bereits eine Negativzuf√ľhrung von rund 7,6 Mio. Euro ausgewiesen. Die Daten aus dem Haushaltserlass 2010 – erst am 9. Dezember 2009 bekannt gegeben – ergaben eine finanzielle Verschlechterung in 2011 von rund 2,9 Mio. Euro. Unsere Ausgangsbasis war damit eine Negativzuf√ľhrung von rund 10,6 Mio. Euro. Da die Verschlechterungen in den Jahren 2012 und 2013 weitere 10,6 Mio. Euro betrugen, waren unsere einstmals geplanten Zuf√ľhrungsraten zum Verm√∂genshaushalt f√ľr 2012 und 2013 Geschichte. Die finanziellen Auswirkungen des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes waren hierbei noch nicht einmal ber√ľcksichtigt. Die Erstellung gesetzm√§√üiger Haushalte war folglich mehr als fraglich.

Es durfte uns daher auch nicht wirklich √ľberraschen, als uns das Regierungspr√§sidium Karlsruhe aufforderte, ein vom Gemeinderat zu beschlie√üendes Haushaltkonsolidierungskonzept vorzulegen mit dem Ziel, die prognostizierte Verschuldung deutlich zu reduzieren, um die dauerhafte Leistungsf√§higkeit zu erhalten.

Herr Oberb√ľrgermeister Bernhard hat soeben die wichtigsten Punkte und Zahlen zum Haushaltkonsolidierungskonzept vorgestellt. N√§here Ausf√ľhrungen k√∂nnen Sie auf 20 Seiten dem Haushaltsplanentwurf entnehmen. Obwohl wir im Verwaltungshaushalt Verbesserungen f√ľr 2011 von 1,2 Mio. Euro erarbeitet haben, d√ľrfte jedem unter uns klar gewesen sein, dass dies nicht zu einem ausgeglichen Verwaltungshaushalt 2011 reichen w√ľrde.

Der Haushaltsplanentwurf 2011 schlie√üt im Verwaltungshaushalt mit Einnahmen und Ausgaben von je 88.302.120 Euro ab. Der Ausgleich des Verwaltungshaushalts kann jedoch nur √ľber eine Zuf√ľhrung vom Verm√∂genshaushalt von 6.583.930 Euro erreicht werden.

Im Vermögenshaushalt betragen die Einnahmen und Ausgaben je 17.903.730 Euro.

Das Gesamtvolumen beläuft sich somit auf 106.205.850 Euro.

Die finanzielle Lage ist trotz Aufschwung weiter schlecht. Nach 2009 und 2010 schließt der Verwaltungshaushalt nun bereits zum dritten Mal in Folge mit einem Defizit ab.

Die Negativzuf√ľhrung hat sich in diesen drei Jahren wie folgt entwickelt:
Rechnungsergebnis 2009 2,7 Mio. Euro
Ansatz 2010 12,6 Mio. Euro
Derzeitiger Stand f√ľr 2010 6,6 Mio. Euro
Ansatz 2011 6,6 Mio. Euro

Zus√§tzlich zu den zum Ausgleich des Verwaltungshaushalts fehlenden 6.583.930-¬†Euro muss noch die ordentliche Tilgung von Darlehen mit 900.000 Euro erwirtschaftet werden, so dass im Verwaltungshaushalt insgesamt 7.483.930 Euro fehlen. Als Ausgleich hierf√ľr ben√∂tigen wir rund 7,5-¬†Mio. Euro Ersatzdeckungsmittel. 2011 sind Verm√∂gensver√§u√üerungserl√∂se von 4.182.000 Euro und R√ľcklagenentnahmen von 3.750.000 Euro geplant, d. h. der Nachweis gelingt.

Diese Zahlen schrecken hoch und sind zugleich schon tragisch. Bereits die schlechten Haushaltsjahre 2004 und 2005 zeigten, dass das damals hohe Defizit von 2,8 bzw. 4,2 Mio. Euro selbst durch die strengsten Sparma√ünahmen und den Abbau der Freiwilligkeitsleistungen auf ein Minimum nicht auf Null zur√ľckgefahren werden konnten. Inzwischen haben wir mehrere Haushaltskonsolidierungsrunden gefahren. Und die unter Ihnen, die bereits 2005 am Ratstisch sa√üen, wissen, dass die derzeitige Haushaltskonsolidierungsrunde schon l√§nger als damals andauert und uns auch noch l√§nger erhalten bleiben wird.

Werte Damen und Herren,
herausragende Bedeutung hat der Unterabschnitt 9000 des Haushaltsplans. Er beinhaltet die Steuern, die allgemeinen Zuweisungen und die allgemeinen Umlagen. Bei der Ermittlung der Ans√§tze bei den Steueranteilen, den Finanzzuweisungen und der Finanzausgleichsumlage wurden die Angaben der vorliegenden Orientierungsdaten des Innenministeriums und des Finanzministeriums zur kommunalen Haushalts- und Finanzplanung im Jahr 2011 – Haushaltserlass 2011 vom 9. Juni 2010 – sowie die √Ąnderungen nach dem Ergebnis der Steuersch√§tzung vom November 2010 – Mitteilung des Finanzministeriums Baden-W√ľrttemberg vom 10. November 2010 – ber√ľcksichtigt.

Wesentlichen Einfluss auf die Einnahmen aus Schl√ľsselzuweisungen nach der mangelnden Steuerkraft sowie auf die Ausgaben f√ľr die Kreisumlage und Finanzausgleichsumlage hat die Finanzkraft der Stadt. Sie dr√ľckt sich in der Steuerkraftmesszahl und in der Steuerkraftsumme aus. Grundlage hierzu bilden die Einnahmen aus Steuern, Steueranteilen und Finanzzuweisungen in dem vorvergangenen Jahr. F√ľr 2011 werden somit die Einnahmen im Haushaltsjahr 2009 ber√ľcksichtigt.

Dieser f√ľr die Finanzen der Stadt wichtigste Unterabschnitt hat sich positiv entwickelt. Richten wir unser Augenmerk auf den √úberschuss, befinden wir uns wieder im Bereich des Jahres 2009. Betrug der √úberschuss im Ansatz f√ľr 2010 nur rund 19,7-¬†Mio. Euro, planen wir in 2011 mit 27,9 Mio. Euro. Im Rechnungsergebnis f√ľr 2009 waren 27,1 Mio. Euro ausgewiesen.

Nochmals zur Erinnerung: 2009 mussten zum Ausgleich des Verwaltungshaushalts rund 2,7 Mio. Euro vom Verm√∂genshaushalt zugef√ľhrt werden. 2011 wird zum Ausgleich eine Zuf√ľhrung vom Verm√∂genshaushalt von rund 6,6 Mio. Euro ben√∂tigt.

Was hei√üt das? Wir verzeichnen im Vergleich zu 2009 eine Erh√∂hung der Negativzuf√ľhrung von rund 3,9 Mio. Euro, die au√üerhalb des Unterabschnitts 9000 zu suchen ist.

Wie gewohnt haben wir im Vorbericht differenzierte Angaben zur Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben in den Jahren 2009, 2010 und 2011 gemacht. Diese Gegen√ľberstellung macht deutlich, wo Abweichungen entstanden sind.

Ausgehend vom bereinigten Gesamtvolumen, d.h. Gesamtvolumen Verwaltungshaushalt minus Innere Verrechnungen und minus Zuf√ľhrung vom Verm√∂genshaushalt, rechnen wir bei den Grund- und Gewerbesteuern und bei den Verwaltungs- und Benutzungsgeb√ľhren im Ansatz f√ľr das Jahr 2011 im Vergleich zum Rechnungsergebnis 2009 mit Mehreinnahmen von rund 900.000 Euro. Dieser Betrag wird durch Wenigereinnahmen von rund 980.000 Euro allein bei den drei Positionen Zinseinnahmen, Gewinnaussch√ľttung Stadtwerke und Verzinsung Gewerbesteuernachzahlungen wieder aufgezerrt.

Die wesentlichen Ausgabensteigerungen beim Ansatz 2011 im Vergleich zum Rechnungsergebnis 2009 können an wenigen Positionen festgemacht werden:
Die Personalausgaben steigen um rund 890.000 Euro.
Zur Unterhaltung unserer Grundst√ľcke, baulichen Anlagen und des sonstigen unbeweglichen Verm√∂gens – hierunter z√§hlen neben unseren Geb√§uden unsere Stra√üen, Wege und Pl√§tze, aber auch die Gr√ľnanlagen – stellen wir 170.000 Euro mehr bereit.
Die Grundst√ľcksbewirtschaftung kostet uns gut 220.000 Euro mehr als 2009.
F√ľr Betriebsaufwand kalkulieren wir mit Mehrausgaben von fast 400.000 Euro.
Unter der Rubrik Zusch√ľsse an Vereine und Verb√§nde steigen die Ausgaben um mehr als 1,1 Mio. Euro.
Auch bei den Zusch√ľssen f√ľr den √ĖPNV m√ľssen wir von Mehrausgaben von 830.000 Euro ausgehen.

Werte Damen und Herren,

allein diese 6 Positionen f√ľhren in der Summe zu Ausgabensteigerungen von fast 3,7-¬†Mio. Euro, wobei der Gro√üteil – n√§mlich 2,9 Mio. Euro – auf die Konten Personalausgaben, Zusch√ľsse an Vereine und Verb√§nde und die F√∂rderung des √ĖPNV gehen.
Die Personalkostensteigerungen von rund 890.000 Euro kommen im Wesentlichen aus dem Unterabschnitt 4640 – Tageseinrichtungen f√ľr Kinder. Beliefen sich in diesem Unterabschnitt die Personalkosten 2009 noch auf rund 2,85 Mio. Euro, mussten 2011 f√ľr Personalausgaben rund 3,69 Mio. Euro veranschlagt werden – allein in diesem Unterabschnitt eine Ausgabenerh√∂hung von rund 840.000 Euro.
Die Ans√§tze f√ľr Zusch√ľsse an Vereine und Verb√§nde steigen 2011 gegen√ľber dem Rechnungsergebnis 2009 um gut 1,1 Mio. Euro. Auch diese Steigerung h√§ngt urs√§chlich mit der Kinderbetreuung zusammen. Die Ausgaben f√ľr Zusch√ľsse an Kindergartentr√§ger – dies spiegelt sich im Unterabschnitt 4642 wider – beliefen sich 2009 auf 3,85 Mio. Euro. Im Haushalt 2011 mussten hierf√ľr 5,08 Mio. Euro veranschlagt werden. Eine Kostensteigerung gegen√ľber 2009 von rund 1,23 Mio. Euro.
Die Steigerungen der Ausgaben f√ľr Zusch√ľsse im √ĖPNV sind auf den enormen Anstieg der Kilometerentsch√§digungen an die RNV im Schienenverkehr zur√ľckzuf√ľhren. Der Anstieg von 2009 nach 2011 betr√§gt fast das Doppelte wie noch die Ausgaben 2009.

Der Gro√üteil der Mehrausgaben h√§ngt mit dem Ausbau der Kinderbetreuung und den Kostensteigerungen im √ĖPNV zusammen.

Die bisherigen Ma√ünahmen im Rahmen des Haushaltskonsolidierungskonzepts f√ľr die Jahre 2010 und 2011 erbrachten Wenigerausgaben von etwa 1,2 Mio. Euro. Zusammen mit den Mehreinnahmen kommen wir f√ľr 2010 und 2011 auf knapp 2 Mio. Euro Verbesserungen. Die Erh√∂hung des Hebesatzes f√ľr die Grundsteuer B in 2011 macht allein 540.000 Euro aus. Angesichts der Steigerung der Ausgaben allein bei der Kinderbetreuung von 2009 zu 2011 um rund 2 Mio. Euro ist unsere Situation schon tragisch. Wir sparen mit der einen Hand und geben mit der anderen das gesparte Geld gleich wieder aus.

Bereits in den Jahren 2004 und 2005 hatten wir gewaltige Finanzprobleme. Dank des ordentlichen Jahres 2007 und der finanziell segensreichen Jahre 2008 und 2009 haben wir uns vielleicht etwas t√§uschen lassen. Nach dem kurzen Hoch befinden wir uns erneut im freien Fall und suchen nach der Kehrtwende. Ich sage bewusst suchen und nicht warten. Auch wenn die sich weiter dramatisch zuspitzenden Finanzprobleme nicht auf Misswirtschaft oder Missmanagement der Stadt Weinheim zur√ľckgef√ľhrt werden k√∂nnen, m√ľssen wir noch mehr bei unseren Leistungen und Prozessen ansetzen. Wir m√ľssen uns immer wieder aufs Neue fragen, ob wir die richtigen Dinge tun, ob wir die richtigen Priorit√§ten setzen. Einen anderen Weg sehe ich nicht.

Dies allein wird uns aber nicht retten. Herr Oberb√ľrgermeister Bernhard hat es bereits angesprochen. Aufgaben und mit Ihnen die Ausgaben auf die Gemeinden und Kreise zu verlagern ohne f√ľr die ad√§quate Finanzausstattung bei den Kommunen zu sorgen ist unser eigentliches Problem. Die jahrelange Verletzung des Konnexit√§tsprinzips ist Hauptursache f√ľr die finanzielle Not vieler St√§dte und Gemeinden. Wir befinden uns in einer √§u√üerst prek√§ren Lage.

Selbst wenn das Konnexit√§tsprinzip beachtet wird und wir weiter unsere Ausgaben reduzieren k√∂nnen, werden wir ohne eine bessere Finanzausstattung unsere volle Handlungsf√§higkeit nicht zur√ľckgewinnen k√∂nnen. Ob dies √ľberall so gesehen wird, bezweifele ich. Die ‚ÄěKommission zur Neuordnung der Gemeindefinanzen‚Äú ist auf der Suche nach einem aufkommensneutralen Ersatz f√ľr die Gewerbesteuer. Das Problem liegt bereits in der Zielsetzung. Ein Kuchen wird nicht gr√∂√üer, wenn ich ihn anders aufteile.

Ich denke, wir sind uns alle einig, wenn ich sage, dass wir nicht nachlassen d√ľrfen, unser Schicksal in die eigene Hand zu nehmen. Ein Warten auf bessere Zeiten w√§re der falsche Weg.

Ich denke, wir sind uns zudem einig, dass eine generelle Mittelsperre im Verwaltungshaushalt, ganz egal, welche H√∂he, nicht realistisch w√§re. Unsere Ans√§tze sind inzwischen derart knapp, dass eine neuerliche Mittelsperre meinen Kolleginnen und Kollegen nicht mehr zugemutet werden kann. Die negativen Folgen sind nicht nur an unseren Geb√§uden zu sehen. Auch wenn die Rasenm√§hermethode kurzfristig Entlastung bringt, er√∂ffnet sie keine nachhaltigen Perspektiven. Im Gegenteil, der Rasenm√§her zementiert den derzeitigen Status Quo und verhindert, sich mit den wahren Ursachen und m√∂glichen Fehlsteuerungen zu befassen. Selbstverst√§ndlich muss alles daran gesetzt werden, dass die veranschlagten Mittel ausreichen. Denn: Geld haben wir keines und weitere Schulden engen unseren Handlungsspielraum zus√§tzlich ein und belasten uns und k√ľnftige Generationen obendrein.

Soweit zum Verwaltungshaushalt. Lassen Sie mich nun Ausf√ľhrungen zum Verm√∂genshaushalt machen.

Der Vermögenshaushalt 2010 schließt mit einem Volumen von 17.903.730 Euro ab.

Wo investieren wir 2011?

Aufgepasst! Bislang waren stets die Baumaßnahmen der mit Abstand größte Brocken. Dies hat sich geändert. Auch hier zeigt sich unsere finanzielle Schieflage.

Allein 7,5 Mio. Euro zahlen wir f√ľr Tilgung und Zuf√ľhrung an den Verwaltungshaushalt. Dies sind 42 Prozent der Ausgaben des Verm√∂genshaushalts.
30 Prozent oder 5,3 Mio. Euro unseres 2011er Investitionsvolumens flie√üt in Bauma√ünahmen. Dies ist deutlich weniger als in den letzten Jahren. Dennoch leisten wir damit nicht nur einen st√§dtischen, sondern auch angesichts unserer Finanzlage einen stattlichen Beitrag f√ľr das Handwerk. Die H√∂he unserer Verschuldung l√§sst leider nicht mehr zu.
Die Stadt gew√§hrt auch Investitionszusch√ľsse. Dahinter verbergen sich Bauma√ünahmen, so genannte Investitionen Dritter. Hierf√ľr haben wir Mittel von fast 3,0-¬†Mio. Euro veranschlagt. Hinter diesen gro√üen Ausgabenpositionen verbergen sich zu 96 Prozent Zusch√ľsse an den Rhein-Neckar-Kreis und die Deutsche Bahn f√ľr Investitionen im Bereich des √ĖPNV und Zusch√ľsse an Kindergartentr√§ger, wobei die √ĖPNV-Ma√ünahmen mit knapp 2,5 Mio. Euro wiederum den L√∂wenanteil ausmachen.
F√ľr Grunderwerb und Ausgaben aufgrund von kredit√§hnlichen Rechtsgesch√§ften sind in 2011 immerhin 1,3 Mio. Euro veranschlagt.
Danach folgt der Erwerb von beweglichen Sachen des Anlagevermögens mit 845.000 Euro.

Ohne die Baumaßnahmen unseres Eigenbetriebes Stadtentwässerung planen wir folgende nennenswerte veranschlagte Baumaßnahmen im Vermögenshaushalt 2011 Рder Ordnung des Haushaltsplans entsprechend:

Schieferdach Schloss Gebäude E 115.000 Euro
Sanierungsmaßnahmen am Sportplatzgebäude Hohensachsen 175.000 Euro
Laufbahnsanierung Herberger Stadion 255.000 Euro
Sanierung Innenstadt 425.300 Euro
Sanierung am Hauptbahnhof 785.000 Euro
Instandsetzung von Gemeindestraßen 220.000 Euro
Fußgängerzone 300.000 Euro
D√ľrreplatz 100.000 Euro
Erneuerung / Neuanlage Straßenbeleuchtung 150.000 Euro
ZOB / Bahnhofsvorplatz 1.204.000 Euro
Sanierung Bergstraße 204 300.000. Euro
Dachsanierungen Kolpingstr. 4 und 6 175.000 Euro
Modernisierungen Wohngebäude 200.000 Euro

Die Investitionszusch√ľsse, insbesondere die an den Rhein-Neckar-Kreis und die Deutsche Bahn f√ľr Investitionen im Bereich des √ĖPNV habe ich vor wenigen Minuten bereits angesprochen.

Wie finanzieren wir den Vermögenshaushalt 2011?

Dies geschieht in erster Linie √ľber Kreditaufnahmen. Stellen sich die Mittelabfl√ľsse und Mittelzufl√ľsse wie geplant ein, ben√∂tigen wir rund 8,3 Mio. Euro. Die Nettokreditaufnahme liegt bei 7,4 Mio. Euro.
Neben den Kreditaufnahmen sind wir auf Erl√∂se f√ľr die Ver√§u√üerung von Grundst√ľcken angewiesen. Hier planen wir mit Einnahmen von 4,2 Mio. Euro. Ein realistisches und zugleich ehrgeiziges Ziel, das uns ein hohes Ma√ü an Konzentration, Verhandlungsgeschick und Arbeit abverlangen wird. Ob sich die Grundst√ľcke im geplanten zeitlichen Rahmen mit den angesetzten Betr√§gen ver√§u√üern lassen, kann selbstverst√§ndlich nicht zugesichert werden.
Die 3. gro√üe Position auf der Mittelherkunftsseite ist mit 3,75 Mio. Euro die Entnahme aus der R√ľcklage. Um einen gesetzm√§√üigen Haushaltsplanentwurf heute vorlegen zu k√∂nnen, mussten wir mit unserem R√ľcklagenbestand unter die Mindestr√ľcklage gehen.
Eingangs hatte ich dies bereits kurz gestreift, an dieser Stelle kann ich Ihnen schon heute mitteilen – jedoch ohne genaue Zahlen zu nennen -, dass wir im Rahmen der Beschlussfassung √ľber die Haushaltsreste 2010 in der kommenden Sitzung des Gemeinderats am 16. Februar eine Verringerung der R√ľcklagenentnahme 2010 vorschlagen. Damit w√§re immerhin die Mindestr√ľcklage in 2011 erreicht.
Zuweisungen und Beiträge von rund 1,6 Mio. Euro runden die Finanzierungssicht ab.

Nach dem vorliegenden Entwurf des Haushaltsplans 2011 entwickelt sich die Verschuldung der Stadt wie folgt:

Der Schuldenstand zum 31.12.2009 beträgt 36,68 Mio. Euro.
Die Krediterm√§chtigung f√ľr 2010 einschlie√ülich Rest aus 2009 betr√§gt 20,35 Mio. Euro. Nach heutigem Stand k√∂nnen hiervon rund 9,0 Mio. Euro zur√ľckgegeben werden. Nach Ber√ľcksichtigung der Tilgung 2010 von rund 740.000 Euro ergibt sich zum 31. Dezember 2010 ein Schuldenstand von 47,29 Mio. Euro. Hierin ist ein Haushaltseinnahmerest von rund 7 Mio. Euro enthalten.
Die Nettokreditaufnahme 2011 beläuft sich auf 7,43 Mio. Euro.
Dies ergibt einen voraussichtlichen Schuldenstand Ende 2011 von rund 54,72 Mio. Euro.

Dies w√ľrde eine Pro-Kopf-Verschuldung zum Jahresende 2010 von 1.083 Euro bedeuten, zum Jahresende 2011 von 1.253 Euro.

An Verpflichtungsermächtigungen wurden 990.000 Euro eingeplant, die voraussichtlich 2012 fällig werden.

Der H√∂chstbetrag der Kassenkredite f√ľr die Stadtkasse wurde wie in den letzten Jahren auf 11,0 Mio. Euro festgesetzt.

Sehr geehrte Damen und Herren,

2011 konnte noch einmal ein gesetzm√§√üiger Haushaltsentwurf erstellt werden. Allerdings sind R√ľcklagenentnahmen und Verm√∂gensver√§u√üerungserl√∂se begrenzt. Die gesetzliche Mindesth√∂he der R√ľcklage haben wir – folgen Sie werte Damen und Herren des Gemeinderats unserem Vorschlag zur Beschlussfassung √ľber die Bildung der Haushaltsreste in der kommenden Gemeinderatssitzung – durch die geplante Entnahme fast erreicht oder sollte ich besser sagen, gerade wieder so erreicht. Im Mittelfristigen Investitionsplan 2011 bis 2014 sind ebenfalls erhebliche Einnahmen aus Grundst√ľcksver√§u√üerungserl√∂sen vorgesehen. Ob diese in der geplanten Weise zu realisieren sind, h√§ngt wie in den Vorjahren von mehreren Faktoren ab, die zum heutigen Zeitpunkt nicht beurteilt werden k√∂nnen.

Unser Mittelfristiges Investitionsprogramm wurde bereits im Rahmen des Haushaltskonsolidierungskonzepts drastisch reduziert. Dass dies nur der erste Schritt sein konnte, musste jedem Mitglied des Gemeinderats klar gewesen sein. Sowohl Herr Oberb√ľrgermeister Bernhard noch ich machten daraus zu keinem Zeitpunkt einen Hehl. Unsere finanzielle Situation l√§sst uns gar keine andere Wahl. Die Botschaft aus Karlsruhe war eindeutig, unmissverst√§ndlich – unsere Verschuldung ist zu hoch und w√§chst zu stark. Wir haben daher unser Mittelfristiges Investitionsprogramm nochmals √ľberarbeitet.

Im Zuge der Erstellung des Haushaltskonsolidierungskonzepts vor√ľber gehend gestrichene Ma√ünahmen fanden in der Regel keinen Eingang in das neue Investitionsprogramm. Die Mittel f√ľr den Kindergartenneubau L√ľtzelsachsen Ebene wurden um ein Jahr nach 2013 ff. verschoben und damit der aktuellen Baulandentwicklung angepasst. Gleiches gilt f√ľr die Ans√§tze des Pakets Umfeldma√ünahmen zum S-Bahn Haltepunkt L√ľtzelsachsen und der Verkn√ľpfung Park & Ride. Die Mittel f√ľr die Baulandentwicklung des Gebiets Bergstra√üe/Langmaasweg wurden vollst√§ndig heraus genommen. Die √§u√üerst geringe Nachfrage l√§sst hier keine st√§dtischen Vorleistungen in Millionenh√∂he zu. Ebenfalls fehlen wird der zuvor nach nach 2014 geschobene Neubau der Albert-Schweitzer-Schule. Nicht zuletzt wegen der Entwicklung der Sch√ľlerzahlen werden wir im Schulbereich andere Wege gehen, andere L√∂sungen suchen und dies ohne Verschlechterung der Qualit√§t.

In unserem Investitionsprogramm fehlt auch eine ganze Reihe von Ma√ünahmen, die wir – h√§tten wir mehr Geld – gerne in Angriff nehmen w√ľrden. Viele unserer Immobilien sind in einem sanierungsw√ľrdigen Zustand. Dass wir hier nichts bzw. zu wenig tun, liegt auch nicht an einer Verkennung der Notwendigkeit von Ma√ünahmen zum Klimaschutz. So haben wir uns auch ohne wenn und aber der Komplement√§rfinanzierung der Konjunkturpakete gestellt. Dies hat unserem Handwerk und unserem Geb√§udebestand gut getan, uns aber finanziell besonders geschmerzt.

Um Bauma√ünahmen zur energetischen Geb√§udesanierung an gr√∂√üeren Einzelobjekten realisieren zu k√∂nnen, m√ľssen zwangsl√§ufig erhebliche Investitionen get√§tigt werden. Ich spreche hier ausdr√ľcklich nicht von punktuellen Einzelma√ünahmen wie etwa die Erneuerung eines Heizkessels. Die neu entstehenden Nutzungsmehrkosten √ľbersteigen die eingesparten Energiekosten um ein Vielfaches. Auch wenn der Ruf nach energetischen Sanierungen immer wieder zu h√∂ren ist, k√∂nnen wir die negativen Kosteneffekte derzeit leider nicht verkraften. Allerdings m√ľssen wir uns weiter, und dies noch verst√§rkter, der Segmentierung unseres Bestandes nach Notwendigkeit, Wirtschaftlichkeit und Bedeutung widmen. Der Fl√§chenbedarf ist der gr√∂√üte Kostentreiber in unserer Immobilienwirtschaft und bestimmt nicht nur fast s√§mtliche Betriebsausgaben, sondern auch die Herstellungs- und Kapitalkosten.

Der Sanierung unseres Bestandes, und zwar unseres an unsere finanzielle Leistungsf√§higkeit angepassten Bestandes m√ľssen wir uns stellen – keine Frage. Auch sinnvolle Ersatzinvestitionen m√ľssen diskutiert werden. F√ľr zus√§tzliche Immobilien haben wir jedoch kein Geld. Zus√§tzliche Immobilien verursachen zus√§tzliche Kosten f√ľr Unterhalt und Pflege, Kosten f√ľr die Bewirtschaftung, Kapitalkosten und k√ľnftig auch Abschreibungen.

Wie wollen wir unseren Verwaltungshaushalt in Ordnung bringen, wenn wir ihn fortwährend zusätzlich belasten?

Wollen wir – Sie – bei der n√§chsten Konjunkturflaute, Teile unserer Immobilien ungenutzt lassen und weiter den Kapitaldienst und die Abschreibungen finanzieren, nur weil wir uns die Betriebskosten nicht mehr leisten k√∂nnen, nicht mehr leisten d√ľrfen?

Meine Damen und Herren,

Sie k√∂nnen es drehen und wenden, wie Sie es wollen. Leistungen zu streichen, ist teurer und bedeutend unangenehmer, als bereits heute Zur√ľckhaltung zu √ľben.

Trotz √§u√üerster Zur√ľckhaltung bei den fortgeschriebenen Ausgaben weist auch die Finanzplanung f√ľr 2012ff. keine Zuf√ľhrungsraten an den Verm√∂genshaushalt aus. Die Auflage, unsere prognostizierte Verschuldung nachhaltig zu reduzieren, steht dennoch in unserem Buch und muss bis auf weiteres ohne erwirtschaftete Zuf√ľhrungen aus dem Verwaltungshaushalt auskommen. Ich muss Sie daher bereits heute darauf einstimmen, dass selbst die nun veranschlagten Investitionen nicht nur unter dem Finanzierungsvorbehalt des Gesetzes stehen. Dies w√§re ja nichts Neues. Brechen wesentliche Einnahmepositionen weg, m√ľssen selbst beschlossene Ma√ünahmen ruhen. Sie stehen auch unter dem Genehmigungsvorbehalt unserer Rechtsaufsichtsbeh√∂rde. Nicht zuletzt aus Vorgespr√§chen wei√ü ich, dass wir nicht √ľberrascht sein d√ľrfen, wenn uns bei der Genehmigung unseres Haushalts 2011 Einschr√§nkungen bei den zu genehmigenden Bestandteilen auferlegt werden. Die Verwaltung, aber auch Sie werte Damen und Herren des Gemeinderats k√∂nnen nicht davon ausgehen, dass unser Investitionsprogramm wie heute vorgelegt und wenn dann so beschlossen abgearbeitet werden kann.

Zum Ende meiner Rede noch Worte des Dankes:

F√ľr den Einsatz bei den internen Vorberatungen danke ich meinen Kolleginnen und Kollegen sowie meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Alle haben hier hervorragende Arbeit geleistet. Auch gilt Herrn Oberb√ľrgermeister Bernhard und Herrn Ersten B√ľrgermeister Dr. Fetzner mein besonderer Dank. Auch sp√ľre ich Verst√§ndnis bei den Damen und Herren Ortsvorsteher, dass wir die eine oder andere an sich sinnvolle Ma√ünahme aus finanzieller Sicht √§u√üerst kritisch hinterfragen.

Meine sehr geehrten Damen und Herren des Gemeinderates bitte ich, den Entwurf des Haushaltsplans 2011 sachlich und konstruktiv zu beraten und einen finanziell tragfähigen Haushalt zu beschließen.

Ich danke Ihnen f√ľr Ihre Aufmerksamkeit und bitte, dem in der Sitzungsvorlage vorgeschlagenen Verfahrensablauf zuzustimmen.“

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das weinheimblog

Dokumentation der Haushaltsrede 2011: OB Heiner Bernhard


Guten Tag!

Weinheim, 27. Januar 2011. Als OB Heiner Bernhard in der ersten Gemeinderatssitzung 2011 den Haushaltsentwurf vorstellt, hat er eine gute Botschaft. Es ist sehr still im Gemeinderat. Bis 2019 m√ľssen j√§hrlich 1,1 Millionen Euro eingespart werden. Eigent√ľmer werden zur Kasse gebeten, der Hebesatz f√ľr die Grundsteuer steigt auf 400 v.H. Gewerbesteuerzahler werden verschont: „Verl√§sslichkeit soll Vorrang vor kurzfristigen Verbesserungen haben“, sagte OB Bernhard.

Wir dokumentieren die Haushaltsrede ungek√ľrzt in der zugesandten Schriftform. Es galt das gesprochene Wort.

„Meine Damen und Herren,

Oberb√ľrgermeister Heiner Bernhard. Bild: Stadt Weinheim

ich lege Ihnen heute den Entwurf des Haushalts 2011 vor und muss Ihnen schon eingangs sagen: Die Eckwerte des Haushalts geben wenig Anlass zu Zufriedenheit.

Dies liegt daran, dass wir Рtrotz harter Einsparmaßnahmen Рdie Negativ-Entwicklungen nicht stoppen und schon gar nicht umdrehen können.

Hatten wir in der Mittelfristigen Planung im Doppelhaushaltsplan 2009 / 2010 bereits ab dem Jahr 2011 mit nennenswerten Zuf√ľhrungsraten aus dem Verwaltungshaushalt gerechnet, mussten wir schon mit unserem Nachtrag die Prognose f√ľr s√§mtliche Jahre gewaltig nach unten anpassen.

Mit Vorlage des Haushaltserlasses 2010 vom 30. November 2009 war eine weitere Verschlechterung der Finanzzuweisungen verbunden. Die weltweite Wirtschaftskrise forderte auch von Weinheim ihren Tribut.

Richtig ist, dass sich die Lage durch die anziehende Konjunktur merklich gebessert hat. Richtig ist aber auch, dass wir – nach wie vor – nicht mit einer Zuf√ľhrung aus dem Verwaltungshaushalt planen k√∂nnen. Trotz allerorts vermeldeter Steuermehreinnahmen in Milliardenh√∂he kommt in Weinheim nicht genug an, um den negativen Saldo bei uns wenden zu k√∂nnen.

Seit Wochen lese ich mit Freude in den Zeitungen √úberschriften, wie

‚ÄěVertrauen w√§chst wieder‚Äú – ‚ÄěEnde des freien Falls‚Äú – ‚ÄěAufschwung steht auf breiten F√ľ√üen‚Äú – ‚ÄěDeutsche Wirtschaft w√§chst kr√§ftig‚Äú – , ‚ÄěDie Krise war gestern‚Äú – ‚ÄěAuf zu neuen H√∂hen‚Äú – ‚ÄěSachverst√§ndige erwarten Boom‚Äú.

Dies sind gute Botschaften – ich m√∂chte sie nicht missen. Aber sie t√§uschen √ľber die Realit√§t in den Kommunen hinweg.

Die Kommunen in Baden-W√ľrttemberg werden auch 2011 – das ist dann das 4. Jahr in Folge – einen negativen Finanzsaldo haben. Nach dem Rekordminus von 2,6 Milliarden in 2009 wird 2011 nicht besser werden als das letzte Jahr. Da waren es √ľber 1,5 Milliarden Euro.

Um diese dramatischen Finanzlage zu √ľberwinden, haben die Kommunen die angesammelten R√ľcklagen – soweit sie welche angesammelt hatten – aufgebraucht. Das gilt auch f√ľr Weinheim. Hatten wir 2008 noch √ľber 15 Mio. Euro R√ľcklagen, werden wir Ende 2011 nur dank eines verbesserten Jahresabschlusses 2010 gerade noch die Mindestr√ľcklage halten. Und dies, obwohl wir unsere Investitionen deutlich herunter gefahren haben.

Diese reduzierten Investitionen mussten wir √ľber Kredite finanzieren, um m√∂glichst hohe R√ľcklagen zum Ausgleich des Defizits im Verwaltungshaushalt zur Verf√ľgung zu haben. Nur so war es uns bislang m√∂glich, haushaltsrechtlich handlungsf√§hig zu bleiben.

Die konjunkturelle Erholung in Deutschland hat zwar rascher als erwartet eingesetzt. Das lässt auch uns hoffen. Und wenn unser Staat schon jetzt erheblich höhere Einnahmen erzielt als geplant, sollten wir auch von einer Besserung unserer Situation ausgehen.

Die gegenw√§rtige Realit√§t bei den Kommunen √§ndern diese Meldungen allerdings nicht. F√ľr uns sind sie zwar der Silberstreif am Horizont, doch die See bleibt rau.

Unsere Gegenwart sieht so aus: Selbst wenn wir in Weinheim s√§mtliche freiwilligen Leistungen einstellen und damit unser auf Solidarit√§t und Ehrenamt fu√üendes Gemeinwesen auf einen Schlag zerst√∂ren w√ľrde, w√§ren unser Haushalt 2011 nicht ausgeglichen.

Ich denke, Sie verstehen deshalb, warum ich keine Euphorie versp√ľre und weshalb der wohl f√ľr alle Beteiligten oft qu√§lende Prozess der Haushaltskonsolidierung noch nicht abgeschlossen ist.

Bereits 2005 hatten wir in einem f√ľr Weinheim noch nie da gewesenen Ma√ü s√§mtliche Bereiche auf den Pr√ľfstand gestellt, nicht nur die freiwilligen Aufgaben. Bereits damals wurde deutlich, dass gr√∂√üere Einsparpotentiale fast immer mit Personalabbau und mit dem Verzicht auf lieb gewonnene Leistungen zusammenh√§ngen.

In den Vorberatungen zum Nachtragshaushalt 2009/2010 hatte der Hauptausschuss beschlossen, die Haushaltsstrukturkommission wieder zu aktivieren.

Zu schlecht waren die Zahlen, zu d√ľster die Prognose.

Das Regierungspr√§sidium Karlsruhe hat dann zwar die Gesetzm√§√üigkeit unserer Nachtragssatzung best√§tigt. Die mit der Genehmigung verbundenen Auflagen, wurden jedoch gegen√ľber denen zum urspr√ľnglichen Doppelhaushalt 2009/2010 nochmals versch√§rft. Insbesondere forderte die Rechtsaufsichtsbeh√∂rde ein Haushaltskonsolidierungskonzept.

Seit Beginn des letzten Jahres suchten Gemeinderat und Verwaltung in einer Haushaltsstrukturkommission deshalb erneut nach Wegen, unseren Etat zu sichern und zu stabilisieren. In insgesamt f√ľnf Sitzungen wurde daran gearbeitet, die st√§dtischen Ausgaben zu verringern und die Einnahmen zu verbessern.

Gleich in der ersten Sitzung am 4. Februar 2010 hatte die Haushaltsstrukturkommission festgelegt, dass durch nachhaltige strukturelle Veränderungen spätestens ab dem Jahr 2013 Ergebnisverbesserungen im Verwaltungshaushalt von jährlich 3,5 Mio. Euro erzielt werden sollen, Steuererhöhungen nicht eingeschlossen.

Dieses bewusst ehrgeizige Ziel haben wir bislang nicht erreicht.

Der Gemeinderat hat schließlich ein Haushaltskonsolidierungskonzept beschlossen, das vom Regierungspräsidium Karlsruhe akzeptiert wurde. Darin ist festgehalten:

die Reduzierung der bisher beabsichtigten Investitionen von 2010 bis 2013 um 16,8 Mio. -‚¬,
die Reduzierung der Zusch√ľsse an Vereine und Verb√§nde von 2010 bis 2013 um 750.000 -‚Äö¬¨,
die Reduzierung der Personalausgaben von 2010 bis 2013 um
1,5 Mio. -‚¬ , ab 2014 um jährlich 750.000 -‚¬,
die Erh√∂hung von Steuern und Geb√ľhren mit Mehreinnahmen von 2010 bis 2013 von 2,2 Mio. -‚Äö¬¨. Die Erh√∂hung der Grundsteuer B allein bringt uns 540.000 Euro j√§hrlich.

Ich habe hier bewusst die Summen f√ľr die n√§chsten 4 Jahre genannt, um deutlich zu machen, um welche Verbesserungsbetr√§ge es sich im Verlauf weniger Jahre handelt. Ohne die Steuererh√∂hungen zu ber√ľcksichtigen, betragen die j√§hrlichen Entlastungen dabei rund 1,1-¬†Mio. -‚Äö¬¨.

Die Entscheidung, nur realisierbare ‚ÄěEinzelma√ünahmen‚Äú in das Haushaltskonsolidierungskonzept aufzunehmen, hat sich bew√§hrt. Es hilft uns nicht, sch√∂ne Zahlen zu pr√§sentieren, wenn ihnen sp√§ter keine Taten folgen. Mit der Aufstellung des Haushalts 2011 m√ľssen wir jetzt den Beweis antreten.

Meine Damen und Herren, Sie k√∂nnen davon ausgehen, dass sich die von Ihnen beschlossenen Ma√ünahmen im Entwurf 2011 wieder finden. Einzig bei der Unterhaltung der Au√üenanlagen und bei den Personalausgaben konnten die geplanten Einsparungen nicht in vollem Umfang ber√ľcksichtigt werden.

Unsere Konsolidierungsbeschl√ľsse werden dadurch jedoch nicht wesentlich beeintr√§chtigt.

Da sich Personalveränderungen nicht immer sicher vorhersehen lassen, werden bei den Personalkosten immer wieder Anpassungen notwendig sein.

Zu Recht haben wir betriebsbedingte K√ľndigungen ausgeschlossen.

Aber, meine Damen und Herren, denken wir √ľber weiteren Personalabbau nach, m√ľssen wir uns auch dar√ľber im Klaren sein, dass damit auch eine Reduzierung unseres Leistungsangebots verbunden ist. Und hier geht es nicht nur um lieb Gewonnenes oder Sinnvolles.

Viele der so genannten freiwilligen Aufgaben stehen f√ľr eine Leistungspalette, die nicht nur unsere liebenswerte Stadt pr√§gen, sondern auch mittlerweile als Standard f√ľr selbstverst√§ndlich angesehen werden.

Unser Museum, die verschiedenen Bäder, die Angebote der Musik- und Volkshochschule, aber auch die Leistungen unserer Stadtbibliothek zählen dazu.

So selbstverständliche Dinge wie ein Kindergartenplatz, eine angemessene Auswahl an Schulen und die Grundschulbetreuung traue ich mich fast nicht als Leistung der Stadt zu nennen.

Die hohe Zahl der Planungen – sei es im √ĖPNV-Bereich oder durch die vielen Bebauungspl√§ne, um nur 2 Stichworte zu geben – binden Personal in verschiedenen Bereichen der Verwaltung, von den Ausgaben f√ľr externe Leistungen ganz zu schweigen.

Dies alles kostet die Stadt Weinheim bereits heute mehrere Millionen Euro und wird k√ľnftig noch weitere zus√§tzliche finanzielle Anstrengungen abverlangen.

Wissen Sie, was an dieser, unserer Situation so schlimm ist?

Wir alle wollen die guten Strukturen in Weinheim m√∂glichst lange erhalten. Uns ist zwar l√§ngst klar, dass wir Abstriche machen, auf das Eine oder Andere k√ľnftig wirklich verzichten m√ľssen und es nicht ausreicht, nur √ľber die Notwendigkeit des Verzichts reden. Aber auf keinen Fall wollen wir ein funktionierendes Gemeinwesen zerschlagen.

Ich sehe uns da nach wie vor auf einem guten Weg, auch wenn dies von Jahr zu Jahr schwerer wird. Um erfolgreich zu sein, m√ľssen wir Entscheidungen treffen, Entscheidungen, die keinem von uns leicht fallen, Entscheidungen, die schmerzen.

Ob dies dann reichen wird, kann Ihnen heute niemand garantieren. Wir haben jedoch keine andere Wahl. Denn ein ‚ÄěWeiter so‚Äú, k√∂nnen wir uns einfach nicht mehr leisten.

Unser Finanzminister in Baden-W√ľrttemberg hat die Aussage getroffen, dass die Leistungsf√§higkeit der Kommunen die Grundlage f√ľr die Nachhaltigkeit und Stabilit√§t unseres demokratischen Staates ist. Damit hat er Recht.

Auch seine Feststellung, die Gemeinden tr√ľgen einen Gro√üteil der √∂ffentlichen Investitionen und seien direkter Ansprechpartner f√ľr die B√ľrgerinnen und B√ľrger vor Ort, trifft zu.

Und wenn er betont, dass die Kommunen aus all-¬ī diesen Gr√ľnden gerade in Zeiten der Krise auf eine angemessene und verl√§ssliche Finanzausstattung angewiesen sind und deshalb L√∂sungen gefunden werden m√ľssen, wie die Einnahmen der Kommunen verstetigt und somit mehr Planungssicherheit geschaffen werden kann, dann h√∂ren wir das alle gerne.

Und sein Kollege im Bund, Wolfgang Sch√§uble spricht sich in seinem 5-Punkte-Plan f√ľr eine St√§rkung der kommunalen Haushalte aus. W√∂rtlich hei√üt es dort unter Punkt 4 ‚ÄěKommunalfinanzen st√§rken‚Äú:
Die Steuereinnahmen der Kommunen schwanken im Zeitablauf stark, und viele haben damit Schwierigkeiten. Zudem klagt die kommunale Gemeinschaft zu Recht dar√ľber, durch st√§rkere Vorgaben der L√§nder und des Bundes vor allem im Sozialbereich immer weniger Handlungsspielraum vor Ort zu haben. In den kommunalen Haushalten verdr√§ngen Sozialausgaben zunehmend investive Ausgaben.
Wir wollen die Eigenst√§ndigkeit der Kommunen wieder st√§rken, um die Gestaltungsm√∂glichkeiten der B√ľrger in ihrem unmittelbaren Umfeld zu erhalten und auszubauen, aber auch die Investitionsf√§higkeit der Kommunen zu f√∂rdern. Das wird den Unternehmen vor Ort und damit auch den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu gute kommen.
Wir werden die Einnahmen der Kommunen verstetigen und ihnen mehr Entscheidungsmöglichkeiten bei den Ausgaben und Einnahmen eröffnen. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit den Ländern und Kommunen einvernehmliche Lösungen finden.

Meine Damen und Herren, ich teile diese Zuversicht nicht!

Blicken wir zur√ľck: Die urspr√ľnglich zum 1. Januar 2004 vorgesehene Gemeindefinanzreform erwies sich als politisch nicht durchsetzbar, obwohl sich zuvor alle Parteien zu ihrer Notwendigkeit bekannt hatten. Im Vermittlungsausschuss einigte man sich nach langen kontroversen Verhandlungen auf Kompromisse, die die Erwartungen der St√§dte und Gemeinden schwer entt√§uschten.

Auch damals sollten die vom Bundesgesetzgeber verursachten Substanzverluste bei den städtischen Steuereinnahmen revidiert und die Finanzausstattung der Städte nachhaltig gestärkt werden. Von einer grundlegenden Verbesserung der städtischen Finanzen konnte und kann jedoch keine Rede sein. Das Gegenteil ist der Fall.

Die Belastungs- und Bedienermentalit√§t von Bund und Land gegen√ľber den Kommunen nimmt von Jahr zu Jahr eher noch zu. Was wir wieder brauchen, ist eine langfristige Perspektive f√ľr das Handeln in unseren Kreisen, St√§dten und Gemeinden.

Wir benötigen stabile Einnahmen, um unsere Aufgaben erledigen zu können. Was wir aber noch dringender benötigen, sind weniger Aufgabenzuwächse ohne finanziellen Ausgleich.

Bundes- und Landespolitiker lassen sich f√ľr Kindergartenausbau und Kleinkindbetreuung feiern ohne anzugeben, wie dies finanziert werden soll. Daf√ľr schreiben sie uns Kommunen vor, wie gro√ü ein Kindergartenraum sein muss und wie viele Kinder in eine Gruppe gehen d√ľrfen.

Oder der neue Personalausweis: Niemand kann mir erkl√§ren, wieso wir f√ľr den immensen Aufwand, der uns hier entsteht, keine kostendeckende Geb√ľhr erheben d√ľrfen.

F√ľr mich ein weiterer Beweis daf√ľr, dass wir Kommunen in Berlin immer weniger ernst genommen werden.

Diese Entwicklungen zwingen uns, zwingen auch den Gemeinderat und die Verwaltung der Stadt Weinheim zu unpopulären Maßnahmen.

Steuererhöhungen sind stets das letzte Mittel, um die laufenden Ausgaben im Griff zu behalten.

Aufgabenkritik und der effiziente Einsatz des Personals m√ľssen auch weiterhin stattfinden. Das wird aber Konsequenzen f√ľr unsere B√ľrgerinnen und B√ľrger haben. Mit einer d√ľnnen Personaldecke noch mehr Aufgaben zu bew√§ltigen, ist nicht machbar.

Immer weitere Personaleinsparungen pauschal zu fordern, klingt gut, ist aber nicht zielf√ľhrend und letztlich auch nicht redlich. Mit solchen Forderungen wird die engagierte und effiziente Arbeit in unserem Rathaus ignoriert. Und: sie helfen uns bei der Finanzplanung nicht weiter.

Nun zu unserem Haushalt 2011:

Warum bringen wir diesen Haushalt erst heute im Gemeinderat ein?

Wir brauchten die Zeit, meine Damen und Herren, um ausreichend Sicherheit √ľber die positiven Ver√§nderungen durch die Steuersch√§tzung f√ľr die Haushaltsjahre 2011 bis 2014 zu erhalten.

Ohne die Ber√ľcksichtigung dieser neueren Zahlen h√§tten wir die Gesetzm√§√üigkeit des Haushalts 2011 klar verfehlt.

Nun die wichtigsten Eckdaten:

Unser Verwaltungshaushalt 2011 kann nur durch eine Zuf√ľhrung vom Verm√∂genshaushalt von rund 6,6 Mio. Euro ausgeglichen werden. Um die Mindestzuf√ľhrung von 900.000 Euro – dies entspricht der veranschlagten Tilgung von Schulden – zu erreichen, betr√§gt die Deckungsl√ľcke im Verwaltungshaushalt fast 7,5-¬†Mio. Euro.

In dem Ihnen nun vorliegenden Haushaltsentwurf stehen Einnahmen und Ausgaben von 106,2 Mio. Euro. Das Volumen der Verwaltungshaushaltes beträgt 88,3 Mio. Euro, das des Vermögenshaushaltes 17,9 Mio. Euro. Die Netto-Neuverschuldung ist mit 7,4 Mio. Euro ausgewiesen.

Aus diesen Daten sollte jeder folgern k√∂nnen: die finanzielle Lage der Stadt Weinheim gibt keinen Spielraum f√ľr gro√üe W√ľnsche, seien sie auch noch so berechtigt. Wir m√ľssen sehr genau √ľberlegen, f√ľr was wir wie viel ausgeben wollen, ausgeben k√∂nnen.

Wir erh√∂hen den Hebesatz bei der Grundsteuer B um 30 Prozentpunkte auf 400 Prozent. Die hierdurch bewirkte zus√§tzliche monatliche Belastung f√ľr unsere Einwohner liegt in der Regel weit unter 10 Euro und bringt uns zus√§tzliche Einnahmen pro Jahr von rund 540.000 Euro.

Ich halte die Anhebung des Hebesatzes auf 400 Prozent in Anbetracht der finanziellen Situation f√ľr vertretbar und angemessen.

Das Aufkommen der Grundsteuer ist sehr zuverl√§ssig und gut prognostizierbar. Die H√∂he der Grundsteuer korreliert stark mit dem Einkommen und verursacht dadurch eine sozial ausgewogene Belastung. Zudem trifft die Grundsteuer die meisten B√ľrger. Eine Erh√∂hung der Grundsteuer r√ľckt daher den Zusammenhang zwischen st√§dtischen Leistungen und ihren Kosten ins Bewusstsein.

Von einer Erh√∂hung des Hebesatzes bei der Gewerbesteuer sehen wir ab. Ich w√ľrde nicht die Wahrheit sagen, wenn ich behauptete, der Stadtk√§mmerer und ich h√§tten dar√ľber nicht auch schon nachgedacht.

Auch wenn wir eine Erh√∂hung dieser wichtigen st√§dtischen Einnahme gut vertragen k√∂nnten, wissen wir um die Konkurrenzsituation bei den Unternehmen. Generieren wir durch eine Erh√∂hung kurzfristig zus√§tzliche Einnahmen, k√∂nnten wir damit jedoch mittelfristig f√ľr den Wohnungs- und Wirtschaftsstandort Weinheim negative Auswirkungen entfachen.

Beim Thema Familienplanung steht nach einer Untersuchung des Statistischen Landesamts aus 2009 ein sicherer Arbeitsplatz an erster Stelle und kommt damit noch vor Kinderbetreuungsm√∂glichkeiten. Eine wesentliche Grundlage f√ľr gesunde Kommunalfinanzen sind gesunde Unternehmen. Verl√§sslichkeit sollte daher Vorrang vor kurzfristigen Einnahmenerh√∂hungen haben.

Allerdings h√§tte ich nichts dagegen, wenn – als Teil der Verbesserung der Kommunalfinanzen – auf die Gewerbesteuerumlage verzichtet w√ľrde. Damit Sie eine Vorstellung von der Dimension bekommen: Die Gewerbesteuerumlage ist f√ľr das Jahr 2011 mit 3,2 Millionen Euro angesetzt.

Umso mehr freut mich die Geste unseres neuen Landrats.

War im Haushaltsplanentwurf 2011 des Rhein-Neckar-Kreises der Hebesatz f√ľr die Kreisumlage noch mit 32,35 Prozent ausgewiesen, betr√§gt er jetzt noch 31,5 Prozent. Wir m√ľssen dadurch rund 379.000 Euro weniger an den Kreis √ľberweisen. Allerdings liegen wir immer noch rund 223.000 Euro √ľber dem Betrag, den wir bei dem 2010er Umlagesatz von 31,0 Prozent zahlen m√ľssten.

Ich mache keinen Hehl daraus, dass mir die Kreisumlage in unserem Haushalt jedes Jahr neu zu schaffen macht. Dies liegt zum einen an dem hohen Betrag, den wir an den Kreis abgeben m√ľssen. So lagen unsere Zahlungen in den letzten drei Jahren deutlich √ľber 15 Millionen Euro. Und immer wieder w√ľnsche ich mir selbst ein vergleichbar einfach zu handhabendes Finanzierungsinstrument.

Aber nat√ľrlich ben√∂tigt der Kreis dieses Geld, weil vor allem die Sozialleistungen von Jahr zu Jahr immens ansteigen.

Schon mit dem Doppelhaushalt 2007/2008 wurde der eingeschlagene Weg der Stadtentwicklung fortgesetzt. Der Doppelhaushalt 2009/2010 kn√ľpfte konsequent daran an.

Dies gilt auch heute. Die Vorhaben im Vermögenshaushalt machen dies deutlich. Ein Sanierungsgebiet jagt das nächste.

Die Bebauung des ehemaligen Krankenhausgel√§ndes durch unseren Partner Familienheim steht unmittelbar vor ihrer Vollendung. Dies wird ein Gewinn f√ľr unsere Stadt sein. Davon bin ich mehr denn je √ľberzeugt.

Die Baul√ľcke, die durch den Abriss des ehemaligen Kaufhauses Birkenmeier entstand, ist wieder gut geschlossen worden. Wir haben damit einen ersten, und zugleich einen wesentlichen Beitrag f√ľr die Belebung unserer Innenstadt geleistet.

An dieser Stelle gilt mein Dank nochmals dem Gemeinderat, der die Verwaltungsspitze in diesen wichtigen Projekten gest√ľtzt hat. Mein Dank gilt aber auch den beiden Investoren aus Mannheim und Hamburg. Ohne sie w√§re dies nicht m√∂glich gewesen.

Das mit Abstand meiste Geld im Verm√∂genshaushalt 2011 geben wir f√ľr den √ĖPNV aus und dass, obwohl wir schon seit einiger Zeit im √ĖPNV-Bereich hohe Betr√§ge zur Verf√ľgung stellen und dies auch in den n√§chsten Jahren weiter tun m√ľssen. Hierzu z√§hlen die OEG-Beschleunigung und die S-Bahn mit allem, was dazu geh√∂rt: die Haltestellen, das jeweilige Haltestellenumfeld, der Bahnhof und der Bahnhofsvorplatz.

Kommunale Handlungsfelder gibt es mehr als genug. Die Komplexit√§t der Herausforderungen macht es aber notwendig, Priorit√§ten zu setzen. Eine Kommune kann sich nicht um alle Themen gleichzeitig k√ľmmern.

Lese ich dann √úberschriften wie ‚ÄěKlamme Kassen sind kein Grund‚Äú, fehlen mir erst einmal die Worte. Vielleicht mag es ja stimmen, dass auch in fr√ľheren Zeiten klammer √∂ffentlicher Kassen Investitionsma√ünahmen erfolgten, wenn sie politisch nur gewollt waren. Wer jedoch heute so argumentiert, hat die finanzielle Lage unserer Stadt noch nicht begriffen.

Ich glaube, Sie alle wissen, wovon ich spreche. Wir k√∂nnen uns in absehbarer Zeit keine zus√§tzliche Mehrzweckhalle in Weinheim leisten. Wir m√ľssen die bestehenden W√ľnsche allerdings im Gemeinderat behandeln und uns auf ein gemeinsames Vorgehen in dieser Frage verst√§ndigen.

F√ľr eine entsprechende, ich nenne es einmal Hallenkonzeption f√ľr Weinheim S√ľd haben wir eine erste Planungsrate von 10.000 Euro eingestellt. Lassen Sie uns – auch hier – gemeinsam die beste L√∂sung f√ľr unsere Stadt suchen.

Wenn ich betone, dass das Ehrenamt nach wie vor unverzichtbarer Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens ist, geben mir wahrscheinlich alle Recht. B√ľrgerschaftliches Engagement ist mehr denn je gefragt. Und trotzdem muss ich klar stellen: Projekte auch aus diesem Themenbereich k√∂nnen wir nicht mehr bezuschussen, wenn sie uns neue Folgekosten ins Haus bringen!

Meine Damen und Herren, ein Haushalt ist f√ľr jede Verwaltung die Grundlage ihrer Arbeit. Ausgef√ľhrt wird diese Arbeit von den Besch√§ftigten. Was wir in den letzten Jahren von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verlangt haben, war viel, sehr viel. Und die Anforderungen werden eher zu- als abnehmen.

Das bedeutet f√ľr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhebliche Belastungen. Wir z√§hlen deshalb auf engagierte Menschen, die sich mit der Stadt und mit ihrer Arbeit identifizieren. Ich danke an dieser Stelle den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, auch dem Personalrat daf√ľr, dass diese gemeinsame Arbeit und damit auch die gemeinsamen Erfolge bisher m√∂glich waren.

An den Gemeinderat appelliere ich, die fortw√§hrend geleistete, gute Arbeit im Rathaus entsprechend zu w√ľrdigen.

Was f√ľr die Wirtschaft gilt, gilt auch f√ľr uns. In den kommenden Jahren werden wir Fachkr√§fte suchen m√ľssen. Dann werden wir froh sein, auf einen guten Stamm an Personal zur√ľckgreifen zu k√∂nnen.

Ich danke Ihnen, meine Damen und Herren des Gemeinderates, unseren beiden Ortsvorsteherinnen und ihren m√§nnlichen Kollegen wie auch den Ortschaftsr√§ten f√ľr die konstruktive Zusammenarbeit im vergangenen Jahr.

Bei meinem Kollegen, Herrn Ersten B√ľrgermeister Dr. Torsten Fetzner, bedanke ich mich f√ľr das vertrauensvolle Miteinander.

Ein Dank gilt auch unserem Kämmerer Herrn Soballa, wie auch Herrn Bauder von der Stadtkämmerei, die es auch diesmal geschafft haben, uns einen gesetzmäßigen Haushaltsplanentwurf vorzulegen. Das war angesichts der Turbulenzen außerhalb, aber auch innerhalb Weinheims nicht einfach.

Dies ist der letzte Haushalt, an dem Herr Bauder ma√ügeblich beteiligt sein wird. Nach √ľber 40 Jahren unerm√ľdlicher, qualit√§tvoller Arbeit wird er im November 2011 in den Ruhestand gehen.

Mein besonderer Dank und unsere gemeinsame Anerkennung gilt allen, die den Haushalt mit uns leben und umsetzen: den vielen ehrenamtlich Tätigen, unseren Kirchen, den Schulen und Vereinen, Institutionen und Organisationen, aber auch den vielen Menschen, die im ganz persönlichen, meist nicht öffentlich werdenden Handeln tätig sind. Denn sie alle gewährleisten die soziale Qualität in unserer Stadt.

Und ich bin froh dar√ľber, dass es trotz immer wieder ge√§u√üerter Klagen und trotz mancher gegenteiligen Erfahrung weiterhin viel B√ľrgersinn in Weinheim gibt.

Ehrenamtliches Engagement zu wecken, zu unterst√ľtzen und zu f√∂rdern, ist f√ľr mich nach wie vor eine unserer wichtigsten Aufgaben, denn die Attraktivit√§t und Lebendigkeit einer Stadt h√§ngt ganz wesentlich von diesem freiwilligen Engagement der B√ľrgerinnen und B√ľrger ab.

Setzen Sie sich bitte weiterhin so engagiert f√ľr Weinheim ein, es wird sich auch k√ľnftig lohnen.

Ich w√ľnsche uns allen gute Beratungen und gebe das Wort an Herrn Soballa, der Ihnen nun die Zahlen des Entwurfs n√§her erl√§utert.“

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das weinheimblog

Diese Woche: Tipps und Termine

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Guten Tag!

Tipps und Termine f√ľr den 24. – 30. Januar 2011. Jeden Montag erscheinen unsere Veranstaltungstipps f√ľr die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktm√∂glichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Termine finden Sie ins unseren Kalendern f√ľr Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg, Weinheim.

Mittwoch, 26. Januar, 10 Uhr, Zwinger

„Ben liebt Anna“ – Szenenfoto. Quelle: Theater Heidelberg

Heidelberg. Der Zwinger zeigt „Ben liebt Anna“ ein Theaterst√ľck nach dem Roman von Peter H√§rtling.
Eine Morgens kommt eine neue Mitsch√ľlerin in Bens Klasse: Anna. Sie sieht ein bisschen anders aus als die anderen, wird verspottet und kommt nicht aus Deutschland. Aber Ben hat`s voll erwischt und es stimmt, was bald jeder wei√ü: Ben liebt Anna. F√ľr Ben ist es das erste Mal und er wei√ü wirklich nicht, was werden soll.

Wie werden die Eltern, Freunde und Geschwister reagieren? Was, wenn Anna seine Gef√ľhle nicht erwidert? Wie und ob die beiden zusammen kommen, was sie erleben oder nicht erleben, h√§ngt diesmal nicht nur von den beiden und vom Autor, sondern auch vom Publikum ab.

Denn bei unserer Dramatisierung des bekannten Jugendbuches hat das Publikum ein Wort mitzureden, sind die Zuschauer eingeladen, die Handlung aktiv mitzugestalten. So ist jede Auff√ľhrung anders, stellen sich die Fragen ‚ÄěWas h√§tte ich tun k√∂nnen?‚Äú,‚ÄěWas w√§re, wenn?‚Äú jedes Mal neu. Wie im richtigen Leben. Mit ‚ÄěBen liebt Anna‚Äú kommt nach l√§ngerer Zeit wieder ein St√ľck des bekannten und beliebten Schriftstellers Peter H√§rtling auf die B√ľhne des zwinger3.

Ort: Zwingerstr. 3-5, Heidelberg.
Karten: Tickets ab 17,30 Euro, MO-FR: 8-22 Uhr, SA: 9-18 Uhr, SO: 10-18 Uhr.

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Donnerstag, 27. Januar, 19 Uhr, Wachenburg

Krimidinner auf der Wachenburg.

Weinheim. Erlebnisgastronomie auf der Wachenbur: Ein Leichen-¬≠schmaus – Der erste Teil der Ashton-¬≠burry-Trilogie. Krimidinner. Ein au√üergew√∂hnlicher Abend a l√ɬ° Edgar Wallace mit mindestens einer Leiche. Der Geist Englands der fr√ľhen 60er Jahre weht durch den Saal. Eine illustre Gesellschaft kommt zu einer besonderen Feier zusammen.

Der Anlass ist die Testamentser√∂ffnung des wohlhabenden und pl√∂tzlich verstorbenen Lord Ashtonburry. Seine Witwe empf√§ngt die geladenen G√§ste im Kaminzimmer des Schlosses an √ľppig dekorierten Tischen. Soweit scheint alles noch recht normal.

Doch was sich dann im Verlauf des delikaten 4-G√§nge-Men√ľs abspielt, l√§sst mysteri√∂se Verwicklungen erahnen. Sollten sie einem der Angeh√∂rigen zum Verh√§ngnis werden? Starb der Lord wirklich eines nat√ľrlichen Todes oder stolperte er √ľber seinen raffs√ľchtigen Neffen?

Am Ende eines aufregenden Krimiabends haben sich die eifrig mitr√§tselnden G√§ste vielleicht selber verd√§chtig gemacht, sind in die Irre geleitet worden oder haben sich als Detektive bew√§hrt. Auf jeden Fall k√∂nnen sie ihre gruselige Freude haben, wenn √ľber dieser Veranstaltung die Stimme des heimlichen Regisseurs ert√∂nt: „Hallo! Hier spricht Edgar Wallace.“

Lassen Sie sich kulinarisch entf√ľhren in das Reich der geheimnisvollen Kriminalgeschichten.

Ort: Wachenburg, Weinheim
Karten: Informati-¬≠onen und Buchungen unter: 0201 /201 201. Restkarten f√ľr 79 Euro.

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Freitag, 28. Januar, 20.30 Uhr, „Wei√ües Lamm“

Die Band „Greengrass“

Gro√üsachsen. Die Iren hat es ja, freiwillig oder unfreiwillig, schon fast √ľberall auf der Erde hinverschlagen, so auch zum Walfang nach „Down Under“, Amerika oder nach Kanada. Auswandererlieder, Shantys, Kriegs- und Kampflieder, Saufsongs, einf√ľhlsame Liebeslieder oder wundersch√∂ne Balladen, die Palette der Musik, die aus dem keltisch/irischen Bereich kommt ist abwechslungsreich und schier unersch√∂pflich. Die Band „Greengrass“ spielt sowohl die Lebensfreude ausstrahlenden, fetzigen traditionellen Instrumentalst√ľcke – Tunes genannt, als auch wundersch√∂ne Songs und Balladen rund um die gr√ľne Insel. Eigene Arrangements sorgen f√ľr Abwechslung und geben der Band ihre pers√∂nliche Note. Greengrass ist im offiziellen Kader des Nightgroove Musikfestivals und hat neben zahlreichen Konzerten in Pubs und auf Kleinkunstb√ľhnen auch schon bei renomierten Festivals (z.B. F√ɬ™te de la Musique in Strasbourg) die Menschen begeistert. Die drei kreativen Musiker Michael B√∂hler, Gesang, Gitarre, Whistle, Bodhran; Heidrun Holderbach, Gesang, Fl√∂te, Bodhran, Gitarre sowie Erich Fading, Gesang, Gitarre, Mandoline, werden f√ľr Spa√ü und gute Stimmung sorgen.

Feel welcome and enjoy!

Ort: Breitgasse 7, Hirschberg
Karten: Vorverkauf unter: 06201/57257

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Donnerstag, 27. Januar, 20 Uhr, Stadthalle

Die Schauspielerin Michaela May.

Weinheim. Die Kulturgemeinde zeigt die Kom√∂die „Toutou“ von D. Besse und A. Tutenuit mit Michaela May, G√ľnther Maria Halmer und Ingo Naujoks. Die Regie f√ľhrt Bernd Schadewald.

Alex kommt vom abendlichen Gassi gehen mit leerer Leine zur√ľck. Toutou ist weg. Und mit ihm alles, was in der Ehe von Alex und Zo√ɬ© sicher und gefestigt schien. W√§hrend die beiden nach Gr√ľnden forschen, warum der fr√∂hliche Hund verschwunden sein k√∂nnte – schien er doch bisher immer restlos zufrieden mit seinen Hundekroketten, seinen Knabberknochen aus Plastik und seiner Gummiquietschgiraffe -, bahnt sich zwischen ihnen ganz allm√§hlich eine Krise von beziehungsgef√§hrdendem Ausma√ü an.

Sollte Alex den Mischling etwa mit Absicht „verloren‚Äú haben? Geht er nicht √ľberhaupt nur wegen der ebenfalls einen Hund besitzenden Nachbarin Abend f√ľr Abend mit Toutou runter? Oder hat Zo√ɬ© den Vierbeiner vergr√§mt, als sie ihm ein ‚ÄěTrittchen‚Äú gab und ihn ein Mistvieh nannte, nur weil er an der Orchidee aus Bangladesh das Bein gehoben hat?

In die konfliktgeladene Atmosph√§re dieser √úberlegungen hinein platzt Pavel, langj√§hriger Freund des Paares, Nichthundebesitzer und offenkundiger Hundehasser – und schon ist Krach im Dreieck angesagt. In immer neuen B√ľndnissen, stets zwei gegen einen, kommen nun all die Dinge zur Sprache, die schon immer mal gesagt werden mussten. Eine Beziehungskom√∂die mit Biss und eine Besetzung die h√∂chsten Anspr√ľchen gen√ľgt.

Ort: Birkenauertalstraße 1, Weinheim

Karten: Geschäftsstelle der Kulturgemeinde Weinheim, Telefon: 06201/12282, eMail: theater@kulturgemeinde.de

√Ėffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9-12 und 15-18 Uhr, an Vorstellungstagen 9-12 und 18-19 Uhr. Die Abendkasse ist jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn ge√∂ffnet. Dort erfolgt nur der Verkauf zur jeweiligen Vorstellung. Abo A und freier Verkauf.

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Freitag, 28. Januar, 18:30 Uhr, Automuseum Dr. Carl Benz

Ladenburg. Einladung zur Filmpremiere Landesschau unterwegs: ‚ÄěUnser Benz! Der Autoerfinder bewegt die Kurpfalz‚Äú ein Film von Eberhard Reu√ü.

Das Automuseum in Ladenburg.

Das SWR Fernsehen und das Automuseum Dr. Carl Benz laden herzlich zu einer Film-‚ÄěPremiere‚Äú ein: Wir wollen vor der Ausstrahlung anl√§sslich des Jubil√§ums ‚Äě125 Jahre Automobil‚Äú den Fernsehfilm √ľber die Kurpf√§lzer und ihren Autoerfinder anschauen. Autor und Redaktion sind anwesend. Anschlie√üend Gespr√§ch √ľber den Film. Die Frage, wer das Auto erfunden hat, wird in Stuttgart und Mannheim unterschiedlich beantwortet. In Stuttgart ist es Gottlieb Daimler, in Mannheim Carl Benz. Historisch gesehen haben die Mannheimer recht. Weil sie aber nicht immer recht bekommen, schmerzt dies die Kurpf√§lzer sehr. Vor allem im Jubil√§umsjahr des Autos. Carl Benz hat vor 125 Jahren das weltweit erste Patent f√ľr ein Automobil erhalten. Und nicht Daimler. Die Mannheimer sind es ‚Äěihrem‚Äú Erfinder und sich selbst einfach schuldig, dies immer wieder zu betonen. Die Stadt, die Region und ihre Menschen sch√∂pfen bis heute St√§rke, Stolz und Selbstbewu√ütsein aus der Erinnerung an Carl Benz. In der alten Industriestadt, die seit Ende der siebziger Jahre Zehntausende von Arbeitspl√§tzen im verarbeitenden Gewerbe verloren hat, ist es wichtig daran zu erinnern, dass in Mannheim einmal die gr√∂√üte Autofabrik der Welt stand. Hunderttausende Mannheimer und Kurpf√§lzer forderten nach dem Ende der Fusion von Daimler Chrysler die R√ľckkehr zum Konzernnamen Daimler-Benz. Die Aktion ‚ÄěKein Daimler ohne Benz‚Äú scheiterte. Doch noch immer schafft man in Mannheim bis heute nicht ‚Äěbeim Daimler‚Äú sondern ‚Äěbeim Benz‚Äú. Auch Mannheims zweitber√ľhmtester Sohn, der Pop-Star Xavier Naidoo, ist fasziniert von der Benz-‚ā¨ňúschen Automobiltradition, ebenso wie der Youngtimer-Sammler Hardy Langer. Und die Urenkelin Jutta Benz sowieso. Auch weil Winfried Seidel in der ehemaligen Ladenburger Fabrik der Firma Carl Benz S√∂hne mit seinem Automuseum Dr. Carl Benz die Erinnerung an den Erfinder des Automobils wach h√§lt.
Sendung: Montag, 31. Januar 2011, von 18.15-18.45 Uhr im SWR Fernsehen (Wiederholung Samstag, 6.2.2011, 3:30 Uhr)

Ort: Automuseum Dr. Carl Benz, Ilvesheimer Str. 26, Ladenburg,

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Heddesheim, Freitag, 28. Januar, 20 Uhr, B√ľrgerhaus

Die „Spitzklicker“ im B√ľrgerhaus.

Heddesheim. ‚ÄúDie Spitzklicker-‚ā¨¬Ě zeigen am Freitag im Heddesheimer B√ľrgerhaus ihr aktuelles Programm ‚ÄúAugenKlick mal!-‚ā¨¬Ě. Die Spitzklicker das sind: Franz Kain, Markus K√∂nig, Susanne Mauder, Markus Weber, Daniel M√∂llemann.

Die Texte sind von: Die Spitzklicker, Volker Heymann, Manfred Maser. Regie: Volker Heymann. Am Klavier und Komposition: Daniel M√∂llemann. Die Musikregie und Choreografie: Bettina Habekost. Licht-/Tontechnik:Philipp Friedrich, Olaf M√ľller, Mathias Stroh. B√ľhnentechnik: Francesco Bertolini. Souffleuse: Silvia Charro.

Ort: Unterdorfstr. 2, Heddesheim
Tickets: Bitte rechzeitig Karten bei der VHS Heddesheim reservieren, Tel. 101-267.

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kaffeeehaus

Freitag, 28. Januar, 20 Uhr, Alte Druckerei

Das Klappsm√ľhl-Ensemble in der Alten Druckerei.

Weinheim. Das Klapsm√ľhl-‚ā¨‚ĄĘ-Ensemble kommt mit „My (un)fair Lady“ am Freitag, 28. Januar, in die Alte Druckerei nach Weinheim. Frau Zehntbauer ist es zu verdanken, dass der „Monnemer“ Dialekt bundesweit hoff√§hig ist – und das Klapsm√ľhl-‚ā¨‚ĄĘ-Ensemble hat darauf reagiert.

Hierf√ľr wurde das legend√§re „My-fair-Lady“-Musical auf personelle Kleinstbesetzung reduziert, dazu reziprok gegen den Strich geb√ľrstet, und kommt nun als Politsatire in „My (un)fair Lady“ mit allen dialektal-dialektischen Weihen daher, das Publikum mit satirischem Wortwitz, situativer Komik und unsterblichen Songs (live am Klavier begleitet) angemessen zu „bespa√üen“.

Ort: Kulturb√ľhne Alte Druckerei, Weinheim, Friedrichstra√üe 24
Tickets: Kartenshop DiesbachMedien (Tel.: 06201/81345).

 

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Samstag, 29. Januar, 20 Uhr, Atelier 47

Alexandra Lehmler spielt im Atelier 47.

Ladenburg. Das Jahr 2011 wird mit einem kleinem (vor 25 Zuschauer) aber feinem Konzert im Atelier 47 beginnen. Am 29. Januar spielen Alexandra Lehmler (Alt- und Sopransaxophon, Bassklarinette) und Matthias Debus (Bass). Alexandra Lehmler, Absolventin der Musikhochschule Mannheim, vertiefte ihre Studien bei Bernd Konrad in Stuttgart und am ‚ÄúConservatoire National Sup√ɬ©rieur de Musique-‚ā¨¬Ě in Paris.

Mehrfach wird sie Preistr√§gerin bei ‚ÄěJugend… Jazzt‚Äú, arbeitet in den Landesjugendjazzorchestern Rheinland-Pfalz und Baden-W√ľrttemberg, sp√§ter im Bundesjazzorchester unter Leitung von Peter Herbolzheimer und bald u.a. mit Maria Schneider, David Liebman, J√ľrgen Friedrich, Peter Weniger und Bobby Shew. Konzertreisen f√ľhrten sie durch ganz Europa, nach Korea und Russland.
Matthias Debus kein unbekannter gefragter Bassist in der Gegend spielte u.a. mit Dirik Schilgen, Thomas Siffling, Erwin Ditzner, Lömsch Lehmann etc.

Zusammen spielen sie im Alexandra Lehmler Quintett (ALQ) dessen Deb√ľt CD im Jahre 2007 mit dem Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik‚Äú nominiert wurde und im November 2009 waren sie unter den acht ausgew√§hlten (aus 80) Finalbands beim ‚ÄěFuture Sounds‚Äú Wettbewerb der Leverkusener Jazztage.
2009 erschien die Cd „Die Welt von unten gesehen“ 2010 mit Erwin Ditzner und Bernhard Vanecek „NETNAR TSINIM“. Seit den acht Jahren seines Bestehens verfolgt das ALQ konsequent die Vision eines europ√§ischen Jazz, der von Weltmusik inspiriert ist.

Ort: Hauptstraße 43, Ladenburg
Eintritt: 14 Euro darin enthalten 5 Euro Verzehrgutschein Zwiwwel. Reservierung unter philleicht@the-life-of-a-philosopher.de

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Jeden Montag gibt es Tipps und Termine aus unserem Berichtsgebiet und der Region. Sie m√∂chten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion. Wir √ľbernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgew√§hlte Termine in unsere √úbersicht „Diese Woche“:

Termine Heddesheimblog.de

Termine Hirschbergblog.de

Termine Ladenburgblog.de

Termine Weinheimblog.de

Und f√ľr Termine aus anderen Gemeinden an:

Termine Rheinneckarblog.de

Sie k√∂nnen auch gerne f√ľr Termine werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Über unsere Blogs erreichen Sie täglich bis zu 5.000 LeserInnen und Leser. Vor Ort und in der Region.

Eine sch√∂ne Woche w√ľnscht
Die Redaktion

Sie haben Termine? Wir auch – im Terminkalender!


Guten Tag!

Weinheim, 13. Januar 2011. Was, wann, wo? Unser Terminkalender hilft Ihnen bei der Planung. Und er hilft Ihnen, Ihre Termine bekannt zu machen.

Von Hardy Prothmann

Wo war nochmal die Terminseite im Wochenblatt oder den WN? Schon in der gr√ľnen Tonne oder irgendwie verlegt? Wann war nochmal…?

Das kann Ihnen bei uns nicht passieren. Unser Terminkalender ist 24 Stunden am Tag im Internet erreichbar – zum Nachschlagen oder um neue Termine einzutragen oder noch schnell eine √Ąnderung oder Erg√§nzung vorzunehmen.

Termine ohne Redaktionsschluss.

Ohne Redaktionsschluss. Sie m√ľssen niemanden anrufen, anmailen oder sonstwas. Sie verwalten Ihre Termine selbst.

Unser Terminkalender: Kostenfrei und √ľbersichtlich.

Unsere LeserInnen nutzen unseren Terminkalender schon pr√§chtig. Jeden Tag haben wir viele Zugriffe. Der Grund ist einfach: Man klickt auf Termine und hat einen wunderbaren √úberblick: Als Monats- oder Wochendarstellung oder in der Termin√ľbersicht f√ľr das gesamte Jahr.

Veranstaltungen, Feste, Informationstermine, Vereinstermine, Kultur, Sport, Politik – unser Terminkalender vereint diese Termine in einer aktuellen und √ľbersichtlichen Darstellung.

Die LeserInnen planen danach ihren privaten Terminkalender – als Veranstalter sehen Sie, mit wem Sie in Terminkonkurrenz stehen oder wo noch ein Termin frei ist.

Abonnieren Sie kostenlos die Termine per email.

Man muss kein Mitteilungsblatt suchen, keinen MM archivieren – man geht einfach online, klickt und hat den √úberblick. Noch einfacher geht es mit dem Termin-Abo: Kostenlos werden Sie per email √ľber die kommenden Termine informiert.

Als Verein oder privater Veranstalter haben Sie M√∂glichkeit, Ihre Termine kostenlos bei uns anzeigen zu lassen. Wenn Sie nur wenige Termine im Jahr anbieten wollen, schreiben Sie uns eine email mit den notwendigen Informationen: Name der Veranstaltung, Datum und Zeit, Stra√üe und Ort und eine inhaltliche Beschreibung. Wir tragen diese Termine dann f√ľr Sie ein: termine(at)weinheimblog.de

Viele Vorteile.

Wenn Sie viele und/oder regelm√§√üige Termine anbieten, macht es Sinn, dass Sie diese selbst einpflegen und verwalten. Daf√ľr ben√∂tigen Sie ein kostenloses Google-Kalender-Konto. Die Einrichtung ist nicht schwer, die Verwaltung auch nicht. Ihr Terminkalender ist schnell eingerichtet.

Ihr Vorteil: Sie sind „Herr“ √ľber die Termine. Sie k√∂nnen Korrekturen, √Ąnderungen und Erg√§nzungen unabh√§ngig von Gesch√§ftszeiten eintragen. Jede Ver√§nderung wird sofort angezeigt.

Ein weiterer Vorteil: Sie k√∂nnen Ihren „offiziellen“ Terminkalender auch mit anderen teilen und so im Netzwerk Termine abstimmen, √ľber Termine informieren und diesen mit ihren eigenen Terminen kombinieren – Sie sparen Zeit und Organisationsaufwand.

Schnelle Einrichtung.

Wie Sie einen Google-Kalender einrichten, haben wir Ihnen in einer Anleitung aufgeschrieben. Sie brauchen daf√ľr h√∂chstens eine halbe Stunde – die Ihnen viele, viele k√ľnftige Stunden Terminarbeit abnimmt.

Wenn Sie Fragen haben sollten oder Verbesserungsvorschläge haben, schreiben Sie uns: termine(at)weinheimblog.de

F√ľr Vereine ist der Terminkalender kostenlos. Kommerzielle Veranstalter k√∂nnen ihre Termine aber auch gegen eine geringe Geb√ľhr einstellen. Die Konditionen k√∂nnen Sie gerne erfragen: anzeigen@weinheimblog.de

Als Verein, Initiative, Interessengruppe, Arbeitsgruppe… empfehlen wir Ihnen unsere kostenlose Dienstleistung.

Selbstverständlich haben wir auch einen Vorteil davon: Umso mehr Teilnehmer ihre Termine bei uns einstellen, umso interessanter wird der Terminkalender. Das ist er schon heute: Nutzen Sie das Interesse!

Ihr Vorteil: Sie profitieren von diesem Interesse – ebenso wie wir.

Wir garantieren durch ein redaktionell-gepflegtes Umfeld eine hohe Seriosität.

Sie haben Termine? Teilen Sie diese den Menschen mit. Laden Sie diese ein, Ihre Veranstaltung zu besuchen.

Link: So richten Sie schnell und problemlos einen kostenlosen Kalender ein.

Haben Sie Fragen? Dann kontaktieren Sie uns:
Telefon 06203/ 49 23 16
email: termine(at)weinheimblog.de

Fundstelle

Guten Tag!

Weinheim, 10. Januar 2011. Kennen Sie schon unsere Rubrik „Fundstelle“ in der linken Spalte? Hier stellen wir interessante Berichte in anderen Medien vor, die wir beim Surfen im Web gefunden haben. √Ąltere Fundstellen werden ab sofort in diesem Artikel dokumentiert und k√∂nnen √ľber den Archivlink aufgerufen werden.

Interessante Berichte gibt es in der Rubrik Fundstelle.

Zuerst ver√∂ffentlichen wir eine „Fundstelle“ in der Seitenleiste. Nach und nach werden alte Fundstellen durch neue ersetzt. Damit die Fundstellen erhalten bleiben, l√∂schen wir sie nicht, sondern entfernen Sie aus der Seitenleiste und f√ľgen Sie in diesen Artikel ein. Ab sofort gibt es also hier die Antwort auf die Frage: „Moment, da war doch mal was in der Fundstelle?“

Die Liste wird wachsen. Um sie einfacher durchsuchen zu k√∂nnen, dr√ľcken Sie STRG+F, wenn Sie einen PC verwenden, Wahltaste+F, wenn Sie einen Mac verwenden. Dann den Suchbegriff eingeben und Enter dr√ľcken.

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das weinheimblog

Unser Fundstellenarchiv:

*Jorgo Chatzimarkakis . Der nächste Fälscher?
*Portr√§t √ľber Hardy Prothmann bei Magda
*Lesenswert in Die Welt: Merkels schamloser Zynismus in der Atompolitik
*Lesenswert: FAZ-Herausgeber Schirrmacher √ľber die 9 Gemeinpl√§tze des Atom-Freunds
*Wahlfälschung in Bruchsal РCDU-Stadtrat zu 63.000 Euro Geldstrafe verurteilt
*√úber 2.000 Atom-Gegner demonstrieren in Biblis, Bericht, Fotostrecke, Dokumentation
*Spiegel TV: SPD-Atomlobby – Sozialdemokraten in der Atomschmelze (2008)
*Greenpeace – atomarer Notstand in Japan
*Report Mainz Рwie gefährlich deutsche Atommeiler wirklich sind
*stern.de √ľber das Internet als f√ľnfte Gewalt
*Die taz √ľber Lokalblogs und Hardy Prothmann als „Hansdampf“
*Lesenswert in Die Welt: Merkels schamloser Zynismus in der Atompolitik
*Lesenswert: FAZ-Herausgeber Schirrmacher √ľber die 9 Gemeinpl√§tze des Atom-Freunds
*Wahlfälschung in Bruchsal РCDU-Stadtrat zu 63.000 Euro Geldstrafe verurteilt
*√úber 2.000 Atom-Gegner demonstrieren in Biblis, Bericht, Fotostrecke, Dokumentation
*Spiegel TV: SPD-Atomlobby – Sozialdemokraten in der Atomschmelze (2008)
*Greenpeace – atomarer Notstand in Japan
*Report Mainz Рwie gefährlich deutsche Atommeiler wirklich sind
*stern.de √ľber das Internet als f√ľnfte Gewalt
*Die taz √ľber Lokalblogs und Hardy Prothmann als „Hansdampf“

*Hardy Prothmann bei einer Veranstaltung der Piraten √ľber wikileaks
*Report Mainz: Wie die Politik Einfluss auf die Medien nimmt
*Schifferfamilie Mnich: 9 Kinder und ein Schiff
*Im W√ľrgegriff der Exklusivit√§t
*Lese-Tipp: Netzwerk Recherche – Online-Journalismus mit einem Beitrag von Hardy Prothmann
*DRadio-Audio √ľber hyperlokalen Journalismus und Bratw√ľrste
*DRadio-Text √ľber hyperlokalen Journalismus und Bratw√ľrste

*evangelisch.de √ľber bedrohte Pressefreiheit in Deutschland
*SZ zu Wikileaks: Geballte Wut im Netz.
*drehschreibe.org √ľber Prenzlauer Berg Nachrichten und die Orientierung am heddesheimblog: Lokal ist spannend.
Spiegel Online schreibt √ľber unsere Blogs: Meine Stra√üe, mein Zuhause, mein Blog
*Spiegel online √ľber Stefan Mappus: Ein Deal, zwei Freunde, viele Fragen
*Prothmann: Die Moral, die Apostel und die Wirklichkeit
*Gr√ľne kriegen „Shitstorm“ ab

In eigener Sache: Wir machen Betriebsferien und w√ľnschen Ihnen sch√∂ne Festtage

Guten Tag!

Weinheim, 23. Dezember 2010. 2010 war ein aufregendes Jahr und 2011 wird sicherlich mindestens so gut werden. Denn das Leben ist aufregend – manchmal sch√∂n, manchmal weniger. Wir hoffen, dass wir Sie gut unterrichtet und auch unterhalten haben. Und freuen uns, Sie im kommenden Jahr wieder mit Nachrichten und Meinungen zu versorgen. Wir sind ab dem 10. Januar wieder f√ľr Sie da.

Das wichtigste im Leben ist Gesundheit. Das w√ľnschen wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, am meisten.

Dazu aber auch schöne besinnliche Tage und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2011!

Wir hoffen, dass wir Sie gut unterrichtet haben. Und freuen uns, Sie im kommenden Jahr wieder mit Nachrichten und Meinungen zu versorgen.

Unser lokaljournalistisches Angebot hat sich etabliert, bleibt aber trotzdem in Entwicklung. In Weinheim sind wir erste Ende November 2010 gestartet, aber das mit sehr guten Zugriffszahlen.

Sie wirken daran mit, durch Ihre Aufmerksamkeit, Ihr Interesse, Ihre (mittlerweile 3.700) Kommentare, Ihre Informationen, die Sie uns geben. Und das ist gut so.

Herzlichen Dank daf√ľr. Genauso an die Vereine und √∂ffentliche Einrichtungen, Unternehmen und alle, die uns mit Informationen in unserer Arbeit ganz selbstverst√§ndlich unterst√ľtzen.

Und nat√ľrlich allen Mitarbeitern in unserem kleinen Team f√ľr die leidenschaftlich getane Arbeit.

√úberall in Deutschland sind gerade im Jahr 2010 zahlreiche „Blogs“ oder „Internet-Zeitungen“ entstanden, die auf die Vorz√ľge der Berichterstattung im Internet setzen: kostenfrei, 24 Stunden am Tag erreichbar, schnell, hintergr√ľndig, vernetzt und multimedial.

Wir w√ľnschen den Kollegen viel Erfolg und viele Leserinnen und Leser.

Am Erfolg haben auch die Werbekunden teil, denen wir sehr herzlich f√ľr die Auftr√§ge danken. Durch die Werbeeinnahmen wird ein Teil unserer Arbeit finanziert. Wir bitten deshalb um freundliche Beachtung der Anzeigen.

W√§hrend wir Betriebsferien machen, sind Sie herzlich eingeladen, unsere Artikel „nachzulesen“ – st√∂bern Sie einfach.

Oben k√∂nnen Sie √ľber das Men√ľ zu verschiedenen Kategorien springen, rechts unten finden Sie in der Seitenleiste Schlagw√∂rter und eine hierarchische Darstellung der Kategorien.

Wenn Sie uns ein Weihnachtsgeschenk oder eines zum neuen Jahr machen wollen, dann schreiben Sie uns, was Ihnen gefällt, was Sie vermissen, was wir besser machen können.

Das schlie√üen wir dann in unsere guten Vors√§tze f√ľr 2011 ein! ūüôā

In diesem Sinne
w√ľnschen wir Ihnen sch√∂ne Tage

Ihre
Redaktion weinheimblog

Guten Tag liebe Leserinnen und Leser in, aus und um Weinheim!

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Guten Tag!

Weinheim, 29. November 2010. Mit dem weinheimblog startet das vierte lokaljournalistische Blog des Journalisten Hardy Prothmann und seines Teams.

Hardy Prothmann. Bild: sap

Heute ist ein sch√∂ner Tag – unser viertes „Blog“ startet f√ľr Weinheim.

Wir nennen unsere Seiten „Blog“, weil wir eine so genannte Blog-Software benutzen. Eine weltweit verbreitetes Redaktionssystem. Sie m√ľssen wissen: In einem Blog ist die neueste Nachricht immer der erste Artikel. Wenn Sie also „√§ltere“ Artikel lesen m√∂chten, lesen Sie wie in einem Tagebuch. Nur von hinten nach vorne.

Aktiver Journalismus.

Was Sie bei uns lesen k√∂nnen, ist aktiver Journalismus. Lokal f√ľr Weinheim und √ľberregional oder international, wenn es Weinheim betrifft.

Wir schreiben lebendig, sind sehr meinungsfreudig, recherchieren intensiv und sind vor allem eins: unabhängig.

Wir berichten √ľberwiegend mit Texten und Bildern, aber auch mit Videonachrichten.

Wer ist wir?

Hardy Prothmann ist als freier Journalist verantwortlich im Sinne des Presserechts.
Sabine Prothmann betreut die Termine und schreibt viel √ľber Kunst und Kultur.
Christian M√ľhlbauer ist unser derzeitiger Praktikant, den wir auch hier nochmals recht herzlich begr√ľ√üen.
Anna Ewald aus Schriesheim hat schon vor einiger Zeit ihr Praktikum begonnen.
Jule Kuhn-Weidler ist kurz davor, ihres zu beenden und wird dann Freie Mitarbeiterin.

Als Fotografen sind h√§ufig die Agentur local4u f√ľr uns t√§tig sowie der Freie Mitarbeiter Robin Birr.

Weiter schreibt unsere Kolumnistin Gabi f√ľr Sie – jeden Montag. √úber Familien- und Frauenthemen.
Matthias Petry ist unser Gesundheitskolumnist. Der Sportwissenschaftler „bewegt uns“.

Dar√ľber hinaus schreiben befreundete Journalisten bei uns.

Machen Sie mit.

Oder auch Sie: Vor allem mit Kommentaren zu unseren Artikeln.

Sie können aber auch Gastbeiträge schreiben. Auch die Vereine sind herzlich willkommen, bei uns Ihre Artikel zu veröffentlichen.

Wir bieten Ihnen professionellen Journalismus an. Das bedeutet, alle Beitr√§ge unterliegen unserer redaktionellen Kontrolle und m√ľssen dementsprechende Standards erf√ľllen.

Ihre Meinung interessiert uns sehr. Wir bieten einen b√ľrgernahen Journalismus, der kritisch hinschaut.

Wir bieten aber keinen „B√ľrgerjournalismus“ – den finden wir gut und richtig. Er unterscheidet sich aber meist von professionellen Angeboten.

Professioneller, moderner Journalismus.

Wir verstehen uns als Chronisten. Wir notieren Termine, gehen dorthin und schreiben sp√§ter dar√ľber.

Wir suchen uns aber immer wieder „eigene Geschichten“, Portr√§ts und Reportagen und auch investigative Stories. Lassen Sie sich √ľberraschen.

Wir bieten außerdem viel Service und Nutzwert.

Ganz schön viel? Bestimmt. Vor allem, weil wir eine kleine Redaktion sind.

Wir starten heute und ab morgen „lernen“ wir uns in die Stadt ein. Wir bieten um Verst√§ndnis, dass alles in Weinheim f√ľr uns „neu“ ist.

Das ist tatsächlich so, weil Weinheim ein neues Berichtsgebiet ist und wir lernen immer dazu, weil wir neugierig sind.

Wir lernen schnell.

Sehen Sie uns nach, wenn wir nicht gleich alles und jeden kennen – wir lernen jedoch schnell. Nach einem Jahr werden wir (fast) alles einmal miterlebt haben – was die Veranstaltungen angeht.

Nach einigen Monaten kennen wir hoffentlich die meisten Vereine und vor allem viele Menschen. Unser Motto ist: onlinejournalismus.de: Interview Heddesheimblog: Seinen Job lieben und die Leser ernst nehmen

Sehen Sie uns deshalb auch nach, dass wir nicht jeden Termin besetzen können. Das kann kein Medium.

Intensiver Austausch mit unseren Leserinnen und Lesern.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie m√∂chten, dass wir √ľber Sie berichten. Oder √ľber etwas anderes berichten sollen. Unsere Form von „B√ľrgerjournalismus“ ist ein intensiver Austausch mit den Leserinnen und Lesern.

F√ľr diese engagierte Arbeit wurde Hardy Prothmann 2009 unter die „100 Journalisten des Jahres“ gew√§hlt. Er wird h√§ufig als Referent oder f√ľr Podiumsdiskussionen gebucht. Zuletzt beim 15. Mainzer Mediendisput 2010.

Bei dctp (Spiegel TV) k√∂nnen Sie ein Interview mit ihm √ľber seine Arbeit sehen (37min.).

dctp

dctp-Journalist Philip Banse interviewt Hardy Prothmann.

Weitere Medienberichte √ľber unsere Arbeit finden Sie hier.

Wir sind gerne auch Partner f√ľr Sie, wenn Sie in unserem offenen und kritischen Angebot werben m√∂chten. In unserem √ľberraschenden und meinungsstarken journalistischen Umfeld finden Sie hier viel Aufmerksamkeit.

Wir freuen uns sehr auf Weinheim. B√ľrgermeister Heiner Bernhard haben wir bereits einen „Antrittsbesuch“ abgestattet, mit der Stadt stehen wir in regem Austausch.

Damit sind die Formalit√§ten erledigt. ūüôā

Ab sofort berichten wir und freuen uns auf Ihre R√ľckmeldung.

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Einen sch√∂nen Tag w√ľnschen Ihnen das weinheimblog,
Ihr Hardy Prothmann und sein Team