Mittwoch, 18. September 2019

Kommunalwahlkampf: Zog Uli Sckerl die Strippen?

B38 soll verkehrsberuhigt und fĂŒr Lkw gesperrt werden

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Hans-Ulrich Sckerl. Quelle: B90/Die GrĂŒnen

Rhein-Neckar/Bergstraße, 01. April 2014. (red/sat) Die Nachricht schlĂ€gt ein wie eine Bombe. Die B38 soll schon ab 2016 von Dossenheim bis Laudenbach verkehrsberuhigt und fĂŒr Lkw gesperrt werden, wie wir aus gut informierten Quellen erfahren haben. Dies bestĂ€tigte heute Hans-Ulrich Sckerl auf Nachfrage. Die Zusage habe er am Wochenende erhalten. [Weiterlesen…]

BĂŒrgerinitiative zum GesprĂ€ch bei der Landesregierung

BahnlÀrm dringt bis nach Stuttgart

Weinheim/Stuttgart, 07. Dezember 2012. (red/pm) Schon seit einiger Zeit kĂ€mpft die BĂŒrgerinitiative „Schutz vor LĂ€rm“ gegen den BahnlĂ€rm in Weinheim, denn die Stadt fĂŒhlt sich dafĂŒr nicht verantwortlich. Die BĂŒrgerinitiative hat sich nun an den Landtagsabgeordneten der GrĂŒnen, Uli Sckerl gewandt.

Gastbeitrag von GAL Weinheim:

„Der BahnlĂ€rm, unter dem hunderte von Menschen in Weinheim tagtĂ€glich (und besonders nachts!) leiden, ist kein Problem, das die Stadt Weinheim zu verantworten hĂ€tte. Wer den BahnlĂ€rm entscheidend verringern will, muss sich mit der Deutschen Bahn AG, mit dem Eisenbahnbundesamt und mit den politisch Verantwortlichen, besonders dem Bundesverkehrsministerium auseinandersetzen. Um das Thema von Weinheim aus auf eine höhere Ebene zu heben, hat sich die „BĂŒrgerinitiative Schutz vor BahnlĂ€rm“ an den Landtagsabgeordneten der GrĂŒnen, Uli Sckerl gewandt. Dieser hat fĂŒr die Sprecher der Initiative einen Termin bei der Landesregierung in Stuttgart organisiert.

In dieser Woche kam das Treffen zustande. Die beiden Sprecher der BI, Joachim Körber und Peter Thunsdorff, fuhren in Begleitung der beiden GAL-StadtrĂ€te Elisabeth Kramer und Alexander Boguslawski zur Landesregierung. GesprĂ€chspartnerin dort war die StaatssekretĂ€rin im Verkehrsministerium, Gisela Splett, die gleichzeitig die LĂ€rmschutzbeauftragte der Landesregierung ist. Mit von der Partie waren auch zwei LĂ€rmschutz- und Bahnexperten aus dem Ministerium. Die BĂŒrgerinitiative hatte es sich zum Ziel gesetzt, der Landesregierung die Dringlichkeit des BahnlĂ€rmproblems in Weinheim deutlich zu machen und die Experten um Rat und UnterstĂŒtzung im Kampf gegen den BahnlĂ€rm zu bitten.

Joachim Körber konnte den Anwesenden sowohl die Historie, als auch die gegenwĂ€rtige Situation und die prognostizierte Entwicklung entlang der Bahnstrecke durch Weinheim hindurch eindrĂŒcklich darstellen. Auch fĂŒr die Experten in Stuttgart war der Hinweis wichtig, dass zwar viel ĂŒber den GĂŒterverkehr sĂŒdlich von Freiburg diskutiert wird und ebenso viel ĂŒber die LĂ€rmbelastung am Mittelrhein, dass es aber der Streckenabschnitt entlang der Bergstraße ist, der in ganz Deutschland die höchste Dichte an durchfahrenden GĂŒterzĂŒgen aufweist. 203 GĂŒterzĂŒge rumpeln und rattern tĂ€glich durch Weinheim, mehr als irgendwo sonst. Der dabei erzeugte LĂ€rm erreicht jedes Mal Werte, die weit ĂŒber das gesundheitlich ZutrĂ€gliche hinausgehen, besonders in den Nachtstunden.

UnterstĂŒtzung von oben

Fatal bei der Bewertung dieses LĂ€rms ist, dass die Bahn einen sogenannten „Schienenbonus“ eingerĂ€umt bekommt, dass sie also von Amts wegen mehr Krach machen darf als andere. Hier konnte die grĂŒne Landesregierung der BI UnterstĂŒtzung anbieten, weil sie sich dafĂŒr einsetzt, dass der Schienenbonus so schnell wie möglich fĂ€llt. Schwierig ist es auch, den LĂ€rm an der Quelle zu minimieren, weil dafĂŒr das Zug- und Schienenmaterial technisch verbessert werden mĂŒsste – was Zeit und Geld kostet. Eine Möglichkeit, schneller zum Erfolg zu kommen, zu der auch die Regierungsexperten den Weinheimer rieten, ist, dass unser Streckenabschnitt in das „freiwillige Sanierungsprogramm“ des Bundes aufgenommen wird bzw. dass die Trasse in Weinheim offiziell als eine besonders sensible Strecke behandelt wird.

Neben technischen Details, die fĂŒr die BI sehr wertvoll waren, haben die Vertreter der Regierung sowie auch der Abgeordnete Sckerl den Weinheimer RatschlĂ€ge zur erfolgreichen WeiterfĂŒhrung des Kampfes gegen den BahnlĂ€rm gegeben. Auf jeden Fall war der Gedankenaustausch eine Ermunterung zur FortfĂŒhrung dieses BĂŒrgerengagements, das auch bei der Stadtverwaltung hohe Anerkennung genießt.“

Uli Sckerl lĂ€dt zur Übergabe in Stuttgart ein

BĂŒrgerinitiative fĂŒr die L597 und die Unterschriften

Weinheim, 02. Oktober 2012. (red/pm) Der Landtagsabgeordnete und Parlamentarische GeschĂ€ftsfĂŒhrer der GrĂŒnen Uli Sckerl will der BĂŒrgerinitiative fĂŒr die L597/NeckarbrĂŒcke einen Termin zur Übergabe der Unterschriften an den Landesverkehrsminister im Stuttgarter Landtag ermöglichen.

Information des AbgeordnetenbĂŒros Uli Sckerl:

„Dies teilte er in einem Schreiben an den Ilvesheimer BĂŒrgermeister Andreas Metz mit, den Sckerl bat, der Initiative seinen Vorschlag zu unterbreiten. Bekanntlich hatte es anlĂ€sslich des Besuchs der StaatssekretĂ€rin im Verkehrsministerium Gisela Splett in der Inselgemeinde eine Diskussion gegeben, wer die Unterschriften entgegen nehmen soll. Ein Termin mit Verkehrsminister Winfried Hermann kam bisher nicht zustande.

Da nun aber die Anhörungsfrist fĂŒr den Entwurf des Maßnahmenplans bei den Landesstraßen bis zum 12. Oktober verlĂ€ngert worden sei, mache es Sinn, nach Abschluss der Sammelaktion die Unterschriften in Stuttgart an den Minister zu ĂŒbergeben. Uli Sckerl: „Die BĂŒrgerinitiative ist mit ihren Unterschriften in Stuttgart herzlich willkommen. Wir sorgen fĂŒr einen wĂŒrdigen Rahmen bei der Übergabe an den Verkehrsminister im Landtag.“

Offener Brief an die CDU Weinheim: Unredlich ist, wer falsch Zeugnis ablegt

Der Originalauszug des Schreibens des Verkehrsministeriums. Stuttgart 21 wird in der gesamten Drucksache nicht ein einziges Mal auch nur erwĂ€hnt. Der CDU-Landtagsabgeordnete interpretiert daraus eine "Widerlegung der Propanda des GrĂŒnen-Abgeordneten Hans-Ulrich Sckerl", die RNZ fĂŒhrt diese Behauptung als Beleg an und die CDU Weinheim beruft sich auf die Zeitung, um unserer Redaktion "Unredlichkeit" vorzuwerfen. Das hat schon fast die QualitĂ€t "kommunistischer Kampfpropaganda". Quelle: Drucksache 15/754

 

Weinheim, 16. November 2010. Der Pressesprecher der Weinheimer CDU, Dr. Thomas Ott, hat uns eine „unredliche Berichterstattung“ im Zusammenhang mit einem Interview zu Vor- und Nachteilen von Stuttgart 21 fĂŒr die Region vorgeworfen. Dieser Vorwurf ist unhaltbar und das Gegenteil ist richtig: Nicht wir arbeiten unredlich, sondern die CDU Ă€ußert sich unredlich und stĂŒtzt sich dabei auf eine falsche und unredliche Berichterstattung in der Rhein-Neckar-Zeitung.

Von Hardy Prothmann

Herr Dr. Ott – wir schĂ€tzen Sie wie alle anderen Leserinnen und Leser fĂŒr kritische Kommentare. Wenn Sie allerdings anfangen, dummes Zeugs zu schreiben, bleibt uns nur, Sie zur Besinnung zu rufen. [Weiterlesen…]