Montag, 20. November 2017

Winfried Hermann spricht über „Nachhaltige Mobilität“ im ländlichen Raum

Der „Mobilitätsminister“ kommt

Weinheim, 14. Oktober 2014. (red/pm) Am kommenden Donnerstag, 16. Oktober, spricht Winfried Hermann bei der Volkshochschule Badische Bergstraße um 19:30 Uhr im Rolf-Engelbrecht-Haus. Er wird sich mit dem Thema der Nachhaltigen Mobilität mit besonderem Blick auf den ländlichen Raum befassen und im Anschluss für eine Diskussion zur Verfügung stehen. [Weiterlesen…]

Infoveranstaltungen zum Thema Fair-Trade und Globalisierung

Auf dem Weg zur „Fair-Trade-Town“

Weinheim, 05. Oktober 2012. (red/pm) Seit etwa einer Woche steht es fest: Weinheim wird zur Fair-Trade-Town. Das heißt, in Geschäften, Lokalen und im öffentlichen Leben sollen Fair-Trade Produkte ihren festen Platz haben. Passend zu dieser Entwicklung finden demnächst auch einige Veranstaltungen zum Thema statt, bei denen sich jetzt interessierte Bürger informieren können.

Information der Stadt Weinheim:

„Eine „Entdeckungsreise durch die globalisierte Marken- und Produktwelt“ bietet die Volkshochschule Badische Bergstraße gemeisam mit der Lenkungsgruppe der „Fair Trade Town“ am 6. Oktober anbieten. Interessierte Teilnehmer unternehmen einen Rundgang durch die Stadt und erfahren, wo die Globalisierung etwas ganz Alltägliches geworden ist, und welche Möglichkeiten der Verbraucher hat, durch sein Verhalten Einfluss auf fairen Welthandel zu nehmen. Ausklingen wird die Führung anschließend mit fair gehandeltem Tee, Kaffe und kleinen leckeren Köstlichkeiten von „Eine Welt“.

In der Woche danach, am 11. Oktober laden die Weinheimer und Hirschberger Weltläden außerdem alle Interessierten zu einem Vortrag von Frank Herrmann zum Thema „Fair einkaufen als Baustein einer nachhaltigen Lebensweise“ im evangelischen Gemeindehaus Weinheim – Lützelsachsen ein. Auch hier ist für Speis und Trank aus fairem Handel gesorgt, kleine Spenden sind stets willkommen.

Info: Weinheim Global, Konsum- und Globalisierungskritischer Rundgang der Volkshochschule, Samstag, 6. Oktober, 12 bis 14 Uhr. Treffpunkt ist der Haupteingang der Volkshochschule Weinheim, , die Führung kostet acht Euro. Vortrag von Frank Herrmann zum Thema „Fair einkaufen als Baustein einer nachhaltigen Lebensweise“ am Donnerstag, den 11. Oktober um 19 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Weinheim-Lützelsachsen, Kurpfalzstraße 4. Eintritt ist frei.“

16. bis 22. Juli 2012

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine für den 16. bis 22. Juli 2012. Montags erscheinen unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite.

Mehr Veranstaltungen vor Ort finden Sie ins unseren Kalendern auf allen Blogseiten im Menü Nachbarschaft im Menü “Termine”.

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Dienstag, 17. Juli 2012, 19:30 Uhr, Zwinger 1.

Darsteller des Stücks Einigkeit und..., Foto: Klaus Fröhlich

Heidelberg. Einigkeit und … Helen Stiepel ist Lokaljournalistin, die nach Ungarn fährt, um über die Partnerstadt Kolöstzemiskata zu berichten.

Übersetzen darf ein gewisser Schorsch, der ihr so ziemlich alles an rassistischen Umtrieben gegen die Minderheit der Sinti und Roma im gegenwärtigen Ungarn zu zeigen scheint – nur eins macht er nicht: sie nach Kolösztemiskata bringen. Ihre Spur verliert sich irgendwo bei Budapest. Sohn Max nimmt Urlaub von der Demenzkrankenpflege, und begibt sie auf die Suche nach seiner Mutter …

Einigkeit und … basiert auf einer Recherchereise nach Ungarn, die der Autor Dirk Laucke selbst im Februar 2012 unternommen hat. Dabei hat er sehr viele Interviews geführt, die im Text auftauchen.

Dementsprechend ist ein Stück entstanden, das halb fiktional und halb dokumentarisch ist und sich mit der Diskriminierung der Sinti und Roma in der EU auseinandersetzt.

Ort: Zwinger1, Zwingerstraße 3-5, 69117 Heidelberg.

Eintritt: Ab 8,50 Euro je nach Kategorie.

Infos und Tickets: http://www.theaterheidelberg.de/.

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Donnerstag, 19. Juli 2012, 16:00 Uhr, Teichbühne.

Theater am Teich

Weinheim. Im Rahmen des Weinheimer Kultursommers findet vom 19. bis 22. Juli das Theater am Teich-Festival „TaT“ mit Akrobatik, Musik, Comedy, Jazz, Musikpoesie, Theater und Malkunst für Kinder statt.

Am 19. Juli macht das Artistenduo „Fullstop Acrobatics“ den Auftakt: Im Schlosspark auf der großen Wiese zeigen sie skurril-romantische Begegnungen im Spannungsfeld zwischen Realität und Traum – auch über den Köpfen der Zuschauer.

Um 19 Uhr hat die Singschule an der Peterskirche einen bunten Reigen von Weinhemer Liedern zusammengestellt, die es jetzt ja auch in einem eigenen Liederbuch gibt. Und ab 20 Uhr locken dann „Wilhelm Wolf und die möblierten Herren“ zu richtig guter Tanzmusik auf den Platz am „Blauen Hut“, dem alten Wehrturm.

Ort: Teichbühne, Schlosspark, Obertorstr. 9, 69469 Weinheim.

Infos und Programm: www.weinheim.de.

Der Eintritt am 19. Juli ist frei!

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Donnerstag, 19. Juli 2012, 20:00 Uhr, Karlstorkino.

Eröffnungsfilm

Heidelberg. Beim 4. Heidelberger Queer-Festival vom 19. bis 22 Juli werden erneut viele Facetten der „queeren“ Kultur präsentiert . Noch immer werden Menschen aufgrund ihrer Sexualität diskriminiert.

Das Queer-Festival bietet der queeren Kultur einen öffentlichen Raum und trägt dazu bei, Homosexualität in der alltäglichen Lebenswelt zu verankern. Das ist nicht nur politisch, sondern macht außerdem auch viel Spaß .

Eröffnungsprogramm am Donnerstag:
20.00 Uhr Empfang & Begrüßung
Come together bei Sekt und Selters
Grußworte durch Herrn Oberbürgermeister Dr. Würzner
Fotoausstellung von Ina Grützbach

21.15 Uhr Queer-Cinema: „Beginners“ Eröffnungsfilm im Karlstorkino
Im Film „Beginners“ von Mike Mills („Thumbsucker“) erinnert sich Oliver (Ewan McGregor) an seinen Vater, der nach einer 44-jährigen Ehe mit 75 sein Coming-Out hat.

Ort: Kulturhaus Karlstorbahnhof, Am Karlstor 1, 69117 Heidelberg.

Infos und Programm: http://www.karlstorbahnhof.de/content/.

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Freitag, 20. Juli 2012, 21:30 Uhr, Domnapf, Domplatz.

Gauner - Richter - Blutgericht, Foto: Stadt Speyer

Speyer. Erlebnisführung Gauner – Richter – Blutgericht: Eine nächtliche Führung durch die Kriminalgeschichte der Stadt Speyer. Die Führung ist nur für erwachsene Teilnehmer gedacht.

Bei Dunkelheit auf den Stufen des Domes den Geschichten von Gaunern, Mördern und Dirnen zu lauschen, hat in Speyer einen ganz eigenen Reiz. Wer den Gang durch die mittelalterliche Kriminalgeschichte der Domstadt nicht scheut, der kann sich jeden 3. Freitag im Monat bei der Erlebnisführung „Gauner, Richter, Blutgericht“ ein wenig gruseln lassen.

Mittelalterlich gewandete Ratsherren und ein Kirchen–Bruder werden die Erlebnishungrigen durch die engen Altstadtgassen führen und von der dunklen Seite der ehemals freien Reichsstadt berichten, von blutrünstigen Taten, Dieben und Kindsmörderinnen.

Ort: Treffpunkt: Domnapf am Domhauptportal, Domplatz. 67346 Speyer.

Eintritt: 5 Euro.

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Freitag, 20. Juli 2012, 19:30 Uhr, Volkshochschule.

Ibrahima Ndiaye, Foto: vhs-bb.de

Weinheim. Afrikanische Nacht in Weinheim: Im Eingangsbereich der Volkshochschule erwartet den Besucher ein afrikanischer Markt. Es wird Kunsthandwerk angeboten. Auch Leckereien dürfen nicht fehlen. Schön, rhythmisch und mit hohem Spaßfaktor ist das Abendprogramm. Ein Märchenerzähler singt, tanzt und fordert die Kinder zum Mitmachen auf.

Ort: Volkshochschule Badische Bergstraße, Luisenstraße 1, 69469 Weinheim.

Eintritt: 15 Euro.

Infos und Programm: http://www.vhs-bb.de/#afrika.

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Samstag, 21. Juli 2012, 18:00 Uhr, Olympia-Kino.

Der Künstler Nicolai Pfisterer.

Hirschberg. Der Förderkreis Olympia-Kino e.V. feiert auch in diesem Jahr wieder sein Kinofest unter der Markthalle direkt neben dem Kino. Das beliebte Fest bietet etwas für die ganze Familie.

Die Bewirtung beginnt um 18:00 Uhr mit leckeren Kleinigkeiten aus dem Gasthaus „Löwen“, musikalisch untermalt vom Duo Nicolai Pfisterer & Marcus Armani.

Nicolai Pfisterer (Saxophon) hat sich vor einigen Jahren in Hirschberg niedergelassen und trifft beim Kinofest auf einen alten Bekannten, Marcus Armani (Gitarre) aus Ladenburg. Die beiden hochgelobten Profi-Musiker freuen sich nun, diese wunderbare Gelegenheit nutzen zu können, um wieder zusammen zu spielen.

Im Bereich des Bossa, Latin und Swing ergänzen sich Saxophon und Gitarre unglaublich gut.

Für die Kinder läuft parallel dazu im Kino der Kinderfilm „Spieglein, Spieglein – Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen“ zum Sonderpreis von 3 Euro. Der Film hat die FSK-Einschätzung von 0 Jahren, wird aber für Kinder ab 8 empfohlen.

Wenn es dann dunkel wird, das heißt ab 21:00 Uhr, beginnt das Open Air-Kino auf einer Großleinwand mit Beamer-Technik. Gezeigt wird der berühmte Film-Klassiker „Frühstück bei Tiffany“ mit Audrey Hepburn in der Hauptrolle. Es ist eine satirische, romantische und sehr unterhaltsame Komödie über die innere Verarmung der New Yorker Schickeria, der es an nichts außer echten Gefühlen fehlt.

Das Ende der Veranstaltung ist gegen 23 Uhr. Der Eintritt ist frei, aber der Verein freut sich über großzügige Spenden.

Ort: Markthalle neben dem Olympia-Kino, Hölderlinstr. 2, 69493 Hirschberg-Leutershausen.

Eintritt frei!

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Sonntag, 22. Juli 2012, 18:00 Uhr, Teichbühne.

Der „Sprachakrobat“ Markus Jeroch

Weinheim. Da hat das Weinheimer Kulturbüro wirklich ein Händchen bewiesen: Als Kulturbürochef Gunnar Fuchs im Frühjahr den Berliner „Sprachakrobat“ Markus Jeroch für das diesjährige „Theater am Teich-Festival“ (TaT) auf der Seebühne im Weinheimer Schlosspark verpflichtete, da war der Mann mit seinen eigenwilligen Sprachjonglagen ein Geheimtipp.

Mittlerweile steht fest, dass Marcus Jeroch mit seinem Partner Dieter Schröder als amtierender Träger des Kleinkunstpreises Baden-Württemberg am Sonntag, 22. Juli, in Weinheim auftreten wird. Die Verleihung fand erst vor wenigen Tagen im Europark Rust statt.

Die Jury unterm Riesenrad urteilte: „Mit Marcus Jeroch und Dieter Schroeder haben sich ein Meister der Deklamation und ein kreativer Perkussionist gefunden, die mit anspruchsvoller Hirn- und Gehörakrobatik überzeugten. Diese schwindelerregende Kombination aus artistischer Sprachperformance und mitreißender Rhythmusarbeit wird dem abgegriffenen Wort vom Gesamtkunstwerk zu neuem Glanz verhelfen.“

Ort: Teichbühne, Schlosspark, Obertorstr. 9, 69469 Weinheim.

Eintritt: 18 Euro.

Infos und Programm: www.weinheim.de.

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Montags gibt es Tipps und Termine aus unseren Orten für die wir Blogs betreiben und der Region.

Sie möchten mit Ihrer Veranstaltung auch gerne dabei sein? Dann schreiben Sie uns an die jeweilige Redaktion.

Wir übernehmen Termine aus unserem Berichtsgebiet in den jeweiligen Terminkalender sowie ausgewählte Termine in unsere Übersicht “Tipps und Termine: Diese Woche”:

Beispielsweise an: Termine Rheinneckarblog.de – oder termine@derortsnameblog.de. Oben im Menü sehen Sie unter Nachbarschaft die elf Kommunen, für die wir eigene Blogs anbieten.

Unsere Termine erfreuen sich großer Beliebtheit – Sie können bei uns auch gerne für sich oder Ihre Veranstaltungen werben: Kontakt zu unserer Anzeigenabteilung.

Wir bieten ein modernes Medium, eine höchst interessierte Leserschaft eine hohe Reichweite bei fairen Preisen und viel mehr, als Printanzeigen zu leisten in der Lage sind. Wir beraten Sie gerne unverbindlich: 😎

Schüler der Hans-Freudenberg-Schule gestalteten das neue Plakat für das internationale Kulturfest und bekommen einen Preis

Ein Bild für die Freude

Das neue Plakat des Kulturfestes

Weinheim, 12. Mai 2012. (red/pm) Das internationale Kulturfest hat ein neues Plakat: Für ihr selbstgestaltetes Werk bekamden die Schüler der Hans-Freudenberg-Schule einen Preis verliehen.

Information der Stadt Weinheim:

„Das Bild strahlt Lebensfreude aus. Eine spanische Frau in traditioneller Tracht Andalusiens wirft stolz und grazil ihre Hand nach oben, im Hintergrund sitzt begeistertes Publikum, staunenend, bewundernd, gefesselt von der Anmut der Tänzerin.

Hinter dem Schlosstor geht langsam die Sonne unter. „Es ist ein modern gemachtes Plakat für ein modernes Fest der Kulturen“, so beschreibt es Dr. Adalbert Knapp, der Vorsitzende der Weinheimer Bürgerstiftung. [Weiterlesen…]

Dialogprozess vor Ort am 21. März 2012

Über die VHS direkt zur Kanzlerin

Weinheim, 14. März 2012. (red/rm) Angela Merkel mal die Meinung sagen – Zum Dialogprozess vor Ort am 21. März 2012 in Weinheim sind noch Anmeldungen möglich.

Information der Stadt Weinheim:

„Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben? Wovon wollen wir in Zukunft leben? Wie wollen wir in Zukunft lernen? Wer fragt sich das nicht. Und vor allem: Wer möchte das nicht gerne die Bundeskanzlerin persönlich fragen.

Zwei Weinheimer Bürger – neben der VHS-Leiterin Dr. Cristina Ricca – erhalten jetzt definitiv die Möglichkeit dazu, sie sind sogar dazu aufgefordert. Denn Weinheim und die Volkshochschule Badische Bergstraße mischen mit, wenn in einem Bürgerdialog über die Zukunft Deutschlands diskutiert wird.

Die VHS Badische Bergstraße gehört zu den ausgewählten Standorten, die im Juni eine offizielle Delegation ins Berliner Kanzleramt schicken können, um dort der Bundeskanzlerin persönlich die Vorstellungen der Bürger vorzutragen.

Fest steht schon, dass Dr. Cristina Ricca, die VHS-Leiterin, die Botschaften aus Weinheim überbringen wird. Unter den Teilnehmern des Bürgerdialogs am 21. März 2012 in Weinheim werden
aber ebenso zwei Personen ausgelost, die mit ihr gemeinsam nach Berlin fahren, um Angela Merkel persönlich zu treffen. Der große Bürgerdialog in der Hauptstadt wird im Juni stattfinden.

Die VHS Badische Bergstraße will die Themen zunächst in einem „Bürgerdialog vor Ort“ entwickeln lassen. Im Saal der Volkshochschule in der Luisenstraße soll es ein Bürgerforum geben, Motto: Demokratie braucht Mitmacher.

Der Termin ist Mittwoch, 21. März, 17 Uhr bis 20.30 Uhr. Dr. Cristina Ricca wird die Veranstaltung selbst leiten und moderieren. Anmeldungen nimmt die Volkshochschule entgegen (s. „Info“). Teilnehmen kann grundsätzlich jeder, es ist egal wie alt die „Mitmacher“ sind, wie ihre Herkunft aussieht, ihr Beruf oder ihr Bildungsgrad. Auch die Teilnahme von Kindern und Jugendlichen ist möglich, aus organisatorischen Gründen allerdings nur in Begleitung ihrer Eltern.“

Info: Bürgerdialog in Weinheim über Deutschlands Zukunft am Mittwoch 21. März 2012 von 17:00 bis 20:30 Uhr in der Volkshochschule in Weinheim, Luisenstraße 1. Interessenten können sich direkt bei der Volkshochschule in Weinheim anmelden. Entweder persönlich, unter Telefon 06201-99630 oder per Mail bei ricca@vhs-bb.de“

Zukunft Deutschlands wird in Weinheim diskutiert

Demokratie braucht Mitmacher

Leiterin der VHS Badische Bergstraße Dr. Ricca

Weinheim, 27. Februar 2012. (red/pm) In Weinheim soll der von Kanzlerin Merkel angeregte „dialog-ueber-deutschland.de“ nicht im Internet, sondern in einem „Bürgerdialog vor Ort“ in der Volkshochschule stattfinden. Dr. Cristina Ricca läd Interessierte, egal welchen Alters, Geschlechts, Bildungsgrads und Migrationshintergunds ein, sich zu beteiligen. Als zentrale Fragen sollen das Zusammenleben, das Bildungssystem und die ökonomische Ausrichtung Deutschlands diskutiert werden.

Information der Stadt Weinheim:

„Angela Merkel sucht Rat und sie fragt ihre Bürger, wie sie sich Deutschlands Zukunft vorstellen. Vor wenigen Wochen hat die Bundeskanzlerin einen Dialog über Deutschlands Zukunft gestartet. Die zentrale Frage ist: Wie sieht Deutschland in fünf bis zehn Jahren aus? Auf der Internetplattform „dialog-ueber-deutschland.de“ können Bürgerinnen und Bürger dazu konkrete Handlungsvorschläge machen.

Es geht aber auch persönlicher – und ganz einfach, wenn man im Einzugsbereich der Volkshochschule Badischen Bergstraße wohnt, also in Weinheim oder einer benachbarten Kommune. Denn die VHS Badische Bergstraße gehört zu den ausgewählten Standorten, die im Juni eine offizielle Delegation ins Berliner Kanzleramt schicken können, um dort der Bundeskanzlerin persönlich die Vorstellungen der Bürger vorzutragen.

Fest steht, dass Dr. Cristina Ricca, die VHS-Leiterin, die Botschaften aus Weinheim überbringen wird. Wie diese Wünsche, Visionen, Vorschläge und Anregungen aussehen, können die Menschen der Bergstraße aber selbst bestimmen. Die VHS Badische Bergstraße will die Themen nämlich in einer Art „Bürgerdialog vor Ort“ in großer Gesprächsrunde entwickeln lassen.

Im Saal der Volkshochschule in der Luisenstraße soll es ein Bürgerforum in Form eines „World Café“ geben, wie man es auch aus Moderationsprozessen kennt. Motto: Demokratie braucht Mitmacher. Der Termin ist Mittwoch, 21. März, 17 Uhr bis 20.30 Uhr. Dr. Cristina Ricca wird die Veranstaltung selbst leiten und moderieren.

Anmeldungen nimmt die Volkshochschule ab sofort entgegen (s. „Info“). Teilnehmen kann grundsätzlich jeder, es ist egal wie alt die „Mitmacher“ sind, wie ihre Herkunft aussieht, ihr Beruf oder ihr Bildungsgrad. Auch die Teilnahme von Kindern und Jugendlichen ist möglich, aus organisatorischen Gründen allerdings nur in Begleitung ihrer Eltern. Die Teilnehmerzahl ist auf 100 begrenzt.

Drei Fragen stehen dann im Mittelpunkt: Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben? Wovon wollen wir in Zukunft leben? Wie wollen wir in Zukunft lernen?

Info: Bürgerdialog in Weinheim über Deutschlands Zukunft am Mittwoch 21. März von 17 bis 20.30 Uhr in der Volkshochschule in Weinheim, Luisenstraße1. Interessenten können sich direkt bei der Volkshochschule in Weinheim anmelden. Entweder persönlich, unter Telefon 06201-99630 oder per Mail bei ricca@vhs-bb.de.“

„Kommunale Verantwortung gefragt“

VHS Kabarett aus Senegal

Weinheim, 6. Dezember 2011. (red/pm) Ab sofort bietet die Volkshochschule Badische Bergstraße in Weinheim interkulturelle Dialoge an. Die Veranstaltungsreihe soll den Absolventen der VHS-Integrationskurse die Möglichkeit bieten, in Kontakt zu bleiben. Die Veranstaltungen werden von der Stadt sowie der Bürgerstiftung unterstützt.

Information der Stadt Weinheim:

„Er kann sprachlich alles, sogar Hochdeutsch. Aber auch Saarländisch und Schwyzerdütsch. Vor allem kann sich der aus Senegal stammende Germanist Ibrahima Ndiaye – ganz undeutsch – auch mal selbst auf den Arm nehmen.

Zum Beispiel bei der Szene, in der er Schweizer Eisenbahn fährt und die Schaffnerin kalauernd fragt, ob er Schwarzfahrer sei. Daraufhin kontert der gebürtige Afrikaner, der seit über 20 Jahren in Deutschland lebt, hintergründig: „Was, Sie wollen mir weismachen, ich sei Schwarzfahrer?“

Mit solchen Erlebnissen aus dem Leben eines Menschen, der auf den ersten Blick deutlich sichtbar einen Migrationshintergrund hat, gestaltet Ndiaye seine Bühnenprogramme: als Geschichtenerzähler, Kabarettist aber auch Moderator bei Integrationskonferenzen.

Der „schwarze Goethe“, wie der Sprachkünstler oft genannt wird, ist ein gefragter Mann – auch eine Gallionsfigur der Integration. Köstlich, wenn er Szenen nachspielt, bei denen er auf echte Saarländer trifft, die definitiv mit dem Hochdeutsch des Afrikaners überfordert sind.

Ndiaye gestaltete jetzt den ersten Interreligiösen Dialog, den die Volkshochschule Badische Bergstraße nun regelmäßig anbietet, vor allem, um den Absolventen der VHS-Integrationskurse auch nach ihrem Abschluss öfter die Möglichkeit zu eröffnen, in Kontakt zu bleiben und die deutsche Sprache zu üben. Die Veranstaltungsreihe wird von der Stadt und von der Bürgerstiftung unterstützt.

VHS-Leiterin Dr. Cristina Ricca betonte eingangs der Auftaktveranstaltung, welche Chance es für jede Gesellschaft sei, die Verschiedenheit unterschiedlicher Kulturen aufzunehmen, um daraus Tolerenz und Offenheit zu schöpfen.

Auch Oberbürgermeister Heiner Bernhard, der schon einige Male Abschlusszeugnisse an die Teilnehmer von Integrationskursen verliehen hat, bekannte: „Ich bin immer wieder begeistert von der Freude dieser Menschen, die einen ersten wichtigen Schritt in Richtung einer gelungenen Integration unternommen haben. Begeistert von dem Elan und dem Ehrgeiz, den sie an den Tag legen. Begeistert von ihren Zielen und Visionen, von ihrem Mut und ihrem Vertrauen in die deutsche Gesellschaft.“

Der OB ging aber auch – zum passenden Anlass – auf die aktuellen politischen Ereignisse in Deutschland ein, und bekannte: „Ich bin dann immer sehr beeindruckt und auch gerührt – aber gerade im Moment auch beschämt.“

Morde durch Neonazis an türkischen Mitbürgern in Thüringen und Sachsen sowie die Vorgänge in den Verfassungsschutzbehörden seien „ein Skandal, der uns alle aufrütteln muss“. Bernhard: „Dass es offenbar wieder deutsche Behörden gibt, die auf dem rechten Auge blind sind, macht mich frösteln. Und es macht mich wütend.“

Alle seien nun aufgerufen, den Menschen, die als Fremde nach Deutschland gekommen sind, „das Vertrauen und die Sicherheit zu geben, die sie bei uns suchen und verdient haben“, forderte Bernhard. Und weiter: „Das Bild, das die letzten Wochen entstanden ist, darf so nicht in den Köpfen bleiben. Wir sollten in der Lage sein, solche Angriffe auf die Grundfeste unserer Gesellschaft und humanistischen Kultur abzuwehren.“

Er sei davon überzeugt, dass eine Schlüsselrolle bei dieser Zurückgewinnung des Vertrauens wie der Integration insgesamt auf der kommunalen Ebene liege. Der OB: „Hier ist die kommunale Verantwortungsgemeinschaft gefragt und verantwortlich.“ Hier vor Ort gebe es die bewährten und engagierten Träger von Integration wie eben die Volkshochschule und andere.

Veranstaltungen wie jene der VHS seien heute umso wichtiger, um den Blick auf Menschen, ihre Besonderheiten und ihre Talente zu legen. Heiner Bernhard: „Neugier, Respekt und Toleranz sind die Basis für Integration.“

Info: Weitere Veranstaltungen im Rahmen der Reihe „Interreligiöser Dialog“ unter www.vhs-bb.de. Eine Teilnahme ist jeweils kostenlos.“

Antworten auf den Sinn des Lebens


Weinheim, 05. Oktober 2011. (red/pm) Wer oder was ist Gott und wie sieht das Leben nach dem Tod aus? Antworten kann Prof. Dr. Markolf Niemz geben. Nahtodforscher Markolf Niemz liest in Weinheim im Rolf-Engelbrecht-Haus.

Information der Stadt Weinheim:

Prof. Dr. Markolf Niemz.

Markolf Niemz studierte, neben Physik in Heidelberg auch Bioengineering in Californien und setzt sich in seinen Büchern mit einem neuen Zweig der Sterbeforschung, der sogenannten Nahtodforschung, auseinander.

Wer Antworten auf den Sinn des Lebens sucht oder mehr über die Verbindung zwischen Wissenschaft und Spiritualität erfahren möchte, der sollte die Veranstaltung mit Niemz im Rolf-Engelbrecht-Haus in Weinheim, am Freitag 7. Oktober, 19.30 Uhr bis 22 Uhr nicht verpassen.

Seine Bücher sind Bestseller und beleben den Dialog zwischen Wissenschaft und Religion neu, indem er Erkenntnisse der Naturwissenschaft mit Spiritualität und Religion verknüpft. Die Besucher der Veranstaltung sind dazu eingeladen, das Werk am Ende der Lesung mit dem Autor zu diskutieren. Veranstalter ist die Volkshochschule Badische Bergstraße.

Der Eintritt kostet 8 Euro.

„Wie die Reise in eine neue Welt“


Weinheim, 9. Juni 2011. (red/pm) Die Stadt Weinheim und die Volkshochschule Badische Bergstraße vergaben Zertifikate für bestandene Integrationskurse. Mehr als 30 Menschen haben an der Volkshochschule Badische Bergstraße einen Integrationskurs absolviert.

Information der Stadt Weinheim:

Die Zertifikate für die Integrationskurse wurden überreicht.

„Die junge Frau mit dem kleinen Kind auf dem Arm spricht noch mit leichtem Akzent, und manchmal muss sie nach einem Wort suchen, bevor sie es ausspricht. Aber ansonsten klappt es mit der deutschen Sprache ganz ausgezeichnet. Sie hat ein Ziel vor Augen, sagt sie. Wenn ihre kleine Tochter in Deutschland in die Schule kommt, dann will sie ihr beim Lernen helfen können.

Die Motive sind unterschiedlich, aus denen auch in diesem Jahr wieder mehr als 30 Menschen aus aller Herren Länder, bei der Volkshochschule Badische Bergstraße einen Integrationskurs absolviert haben. Aber sie sind auch ähnlich, denn sie zielen alle auf Integration, gesellschaftliche Teilhabe und letztendlich Chancengleichheit ab. Darauf, in Deutschland dazuzugehören und ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. „Sie haben die Reise durch eine neue Sprache in eine neue Welt angetreten und ihr Ziel erreicht“, bescheinigte Sabine Ebert, die Leiterin der VHS-Sprachenschule. Sie überreichte gemeinsam mit VHS-Sprachdozentinnen, dem Stellvertretenden VHS-Leuter Klaus Rippel und Oberbürgermeister Heiner Bernhard jetzt im Saal der VHS in Weinheim die Zertifikate für bestandene Integrationskurse, deren Träger die VHS Badische Bergstraße seit 2005 ist.

Höre und staune 970 Personen aus mehr als 50 Ländern der Erde haben sich in diesen sechs Jahren beteiligt, die deutsche Sprache und Besonderheiten des Landes gelernt und in der VHS „Begleitung in allen Lebenslagen empfangen“, wie es Sabine Ebert formulierte. Über die Hälfte der Teilnehmer stammt aus Weinheim, der Rest aus den weiteren Mitgliedsgemeinden der VHS, aber auch aus den hessischen Nachbarkommunen Viernheim, Birkenau und Gorxheimertal.

„Ihnen gilt mein großer Respekt“, bescheinigte auch Oberbürgermeister Heiner Bernhard, der die Absolventen der Kurse „herzlich in unserer Mitte“ willkommen hieß. Der OB lobte die Migranten: „Sie haben sich die Arbeit gemacht, eine neue Sprache zu lernen, zusätzlich zu all-€™ den anderen Aufgaben, die einem der Aufenthalt in einem anfangs noch fremden Land stellt“. Aber die Sprache des Landes sei nun einmal „der Schlüssel zur Integration“, befand der Rathauschef.

Bernhard bezeichnete in diesem Zusammenhang die Integration als eine der großen Herausforderungen einer Stadtgesellschaft wie Weinheim, die sich als kommunale Verantwortungsgemeinschaft versteht. Gerade vor dem Hinblick des demographischen Wandels und des beginnenden Facharbeitermangels auf dem Arbeitsmarkt sei die Integration nicht nur eine sozial-ethische Pflichtaufgabe sondern auch eine volkswirtschaftliche. Denn der Staat könne es sich auf Dauer nicht erlauben, auf qualifizierte Personen zu verzichten – ganz gleich woher sie stammen.

Deshalb sei der Einsatz der VHS für die Integration durch Bildung in der Kommune nicht zu unterschätzen. Was die weitere Einbindung der nun deutschsprachigen Volkshochschüler angehe, biete Weinheim mit seiner „Weinheimer Bildungskette“ weitere Chancen, betonte Bernhard.“

Einen schönen Tag wünscht
Das weinheimblog