Donnerstag, 21. September 2017

Weinheimer Energietag am 28. September

Energie, die (wieder mal) bewegt

Weinheim, 14. August 2014. (red/pm) ÔÇ×Energie, die bewegtÔÇť. So lautet erneut das Motto des diesj├Ąhrigen Weinheimer Energietages; er findet am Sonntag, 28. September von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr wieder auf dem gro├čz├╝gigen Au├čengel├Ąnde des Autohauses Sporer in L├╝tzelsachsen an der B3 statt ÔÇô und bezieht auch wieder Neuheiten aus dem angrenzenden Neubaugebiet ÔÇ×L├╝tzelsachsen EbeneÔÇť mit ein. [Weiterlesen…]

Ab 08. Juni wird sonntags wieder st├╝ndlich zu den Weinheimer Burgen gefahren

Zwei-Burgen-Bus startet wieder

Weinheim, 02. Juni 2014. (red/pm) Der Zwei-Burgen-Bus startet wieder: Ab dem 08. Juni wird sonntags wieder st├╝ndlich zu den Weinheimer Burgen gefahren. [Weiterlesen…]

Neue Fahrpl├Ąne f├╝r Ruftaxis

Was noch alles anders f├Ąhrt…

Weinheim, 04. April 2014. (red/pm) Auch f├╝r das Ruftaxi gelten ab dem 06. April neue Fahrpl├Ąne. [Weiterlesen…]

Eltern beschweren sich bei der Stadt - die verspricht Abhilfe

Eltern stinksauer auf VBus (RNV) – Kinder wurden einfach stehengelassen oder aus dem Bus gewiesen

Guten Tag!

Weinheim, 13. Dezember 2011. Gestern und heute sind nach dem Fahrplanwechsel mindestens ein Dutzend Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler nicht mit dem Schulbus wie gewohnt gefahren worden. Teils wurden sie nicht eingelassen, teils statt bis nach L├╝tzelsachsen in Hohensachsen aus dem Bus gewiesen. Bei der Stadt gingen massive Beschwerden zorniger Eltern ein – die Stadt hat zugesagt, dass das Busunternehmen angewiesen wird, bis zu den Winterferien nach dem alten Fahrplan zu fahren.

Der Weinheimer Vater J├╝rgen G├╝nther schreibt auf seinem Privatblog:

Das Wort ÔÇťSauereiÔÇŁ reicht nicht als Umschreibung. Am 12.12. sowie am 13.12.2011 weigert sich eine Busfahrerin des VRN L├╝tzelsachsen anzufahren und schmeisst die Schulkinder in Hohensachsen raus. Die Kinder mussten mit ihren Schultaschen 3km zu Fu├č im str├Âmenden Regen nach Hasue laufen.

Ich fordere die Stadt Weinheim auf, den Transportauftrag neu zu vergeben !

Nachtrag 1: Mittlerweile bilden sich in der Elternschaft Ideen aus, wie man Fahrgemeinschaften organisieren k├Ânnte.

Gestern und heute wurden die Kinder um 13:25 Uhr nach Aussagen von Eltern nicht von der Dietrich-Bonhoeffer-Schule (DBS) nach L├╝tzelsachsen transportiert – mit dem Fahrplanwechsel war diese Route durch das Viernheimer Unternehmen VBus (Tochtergesellschaft der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV)) einfach gestrichen worden. Eine Information an die Eltern und Kinder soll es nicht gegeben haben.

„Die Kinder werden aufgefordert den Bus ÔÇ×Kaiserstrasse HohensachsenÔÇť zu verlassen und m├╝ssen ca. 3 km zu Fu├č nach Hause laufen“, schreibt Herr G├╝nther weiter auf seinem Blog.

Auf Nachfrage best├Ątigen weitere Eltern den Vorgang. Auch bei der Stadt ist der Fall bekannt und wird sofort bearbeitet. Kurz darauf informiert die Stadt, dass das Busunternehmen aufgefordert worden ist, L├╝tzelsachsen zumindest bis zu den Weihnachtsferien angefahren wird. Au├čerdem solle es eine neue Planung geben, schreibt die Stadt:

Zum Fahrplanwechsel am vergangenen Wochenende ├╝bernahm das Verkehrsunternehmen VBus, das den Stadtverkehr abwickelt, die Schulbusleistungen Richtung L├╝tzelsachsen und Hohensachsen von ihrem Subunternehmer. Der Subunternehmer hatte bei einer Schulbusfahrt, die am Anetplatz endet, bisher Sch├╝ler in Richtung L├╝tzelsachsen mitgenommen. Diese Fahrt Richtung L├╝tzelsachsen war im Umlaufplan der Busse wohl nicht ausgewiesen. Daher kam es dazu, dass die Kinder in Hohensachsen gestern und heute aus dem Bus gewiesen wurden.

Ich habe mit dem Verkehrsunternehmen VBus vereinbart, dass die Sch├╝ler bis zu Beginn der Weihnachtsferien, wie bisher, nach L├╝tzelsachsen gefahren werden. Zwischenzeitlich m├╝ssen die Fahrpl├Ąne ├╝berarbeitet werden, damit sichergestellt wird, welche Busse in welche Richtung fahren, um den Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern Gewissheit zu geben, rechtzeitig und sicher nach Hause zu kommen.

Die Eltern und Kinder sind trotzdem verst├Ąndnislos: „Der Schulbusverkehr ist ja nicht erst gestern erfunden worden – so eine Fehlplanung darf einfach nicht passieren“, sagte uns eine Mutter. Eine andere sagte auf Nachfrage: „Wenn das nicht sofort einwandfrei l├Ąuft, organisieren wir das privat.“

S-Bahn: Gemeinderat stimmt Mehrkosten zu – Stadt muss mindestens 1,24 Millionen Euro f├╝r Bahnhofumbau zahlen


S-Bahn der Linie S1 in Mannheim. Archivbild. Quelle: wikipedia/LosHawlos

Guten Tag!

Weinheim, 20. Juli 2011. (red) So deutlich hat sich bislang kaum ein Gemeinder├Ąt ├╝ber die skandal├Âse Kostenexplosion der Bahnhofsumbauten im Zuge des S-Bahn-Projekts ge├Ąu├čert: „Erpressung“, „Rotz“, „Schlamperei“, „dreist“, „unerh├Ârt“, „├Ąrgerlich“. Im Gemeinderat gibt es heute „rund“. Man ist stinksauer auf die Deutsche Bahn und f├╝hlt sich ├╝bervorteilt. Trotzdem stimmt die Mehrheit f├╝r die Kosten├╝bernahme zum Ausbau des Bahnhofs.

Von Hardy Prothmann

„Und pl├Âtzlich hei├čt es, ihr kommt hier nicht mehr raus. Das wirkt wie Erpressung auf mich“, sagt Carsten Labudda (Die Linke) und bekommt sogar „Tischklopfapplaus“ von der CDU und anderen Stadtr├Ąten. „Wenn wir uns anschauen, wie die Bahn plant, sage ich nur Stuttgart21. Das ist eine Kostenexplosion, die die ├Âffentliche Hand tragen soll. Auf mich macht das den Eindruck, dass der Begriff Schlamperei „vorsichtig“ zu gebrauchen ist, angesichts dieser Entwicklung. Die ersten Kalkulationen sind g├╝nstig und der dicke Hammer kommt zum Schluss. Das hat Methode.“

FDP-Stadtrat G├╝nter Breiling bezeichnete die „Vorplanung“ gar als „Rotz“. CDU-Stadtr├Ątin Dr. Elke K├Ânig sagt: „Wir finden die Umbauma├čnahmen alle gut. Es ist gut, in die Z├╝ge zu gehen. Aber jetzt werden wir erpresst, dass an uns vorbeigefahren wird und wir sind die b├Âsen Buben und M├Ądels. Das ist ein unfaires, untragbares Verhalten der Bahn. Warum fragen wir nicht unsere B├╝rger? Wollen die wirklich die S-Bahn? In den n├Ąchsten zehn Jahren ist sowieso keine bessere Taktung gegeben.“

Die Unmuts├Ąu├čerungen sind deutlich und wahrlich keine gute Werbung f├╝r die Bahn und ihre Projektbautochter. So wird die S-Bahn zum „ungeliebten“ Projekt.

Gefechtslagen

Oberb├╝rgermeister Heiner Bernhard sagt: „Wir bezahlen ein Zehntel der Umbaukosten. Ohne das bleibt alles beim alten. Die Bahn sagt, wir bauen um, gebt das Geld, sonst machen wir das nicht. Das ist die Gefechtslage.“ Und: „Das sage ich mal f├╝r alle Emp├Ârer. Damit kann man sich nichts kaufen. Ich will, dass die S-Bahn kommt und wir dabei sind.“

Freie W├Ąhler-Stadtrat Gerhard Mackert sagt: „Man kann nicht ├╝ber die Planung schimpfen, sondern nur ├╝ber die Vorplanung.“

GAL-Stadtrat Dr. Alexander Boguslawski sagt: „Sind 1,2 Millionen Euro ein angemessener Beitrag f├╝r einen behindertengerechten Bahnhof? Ja, abgesehen von diesen sicherlich unverst├Ąndlichen Kostenplanungen. In der Summe sollten wir uns das leisten.“

Dem entgegnet Herr Labudda: „Was bringt uns die S-Bahn? Der entscheidende Vorteil ist der barrierefreie Umbau unseres Bahnhofs. In Stuttgart bekommen die B├╝rger nach Protesten Stuttgart21 plus, wir kriegen S-Bahn21 minus. Glauben Sie, Herr Boguslawski wirklich, dass es bei diesen Kosten bleibt? Ich nicht.“

Widerstand zwecklos?

Dann schaltet sich der erste B├╝rgermeister Dr. Torsten Fetzner ein: „Was so ├Ąrgerlich ist, ist dass nach der Vorstudie 2006 auch 2008 ebenso nachkalkuliert wurde und wir auf mehrere Nachfragen immer best├Ątigt bekommen haben, dass die vier Bahnsteige drin sind und die Kosten bleiben. Die Presse schreibt das immer wieder falsch auf. Dagegen wehre ich mich. Die Kosten sind nicht durch die Bahnsteige gestiegen, sondern durch die mangelhafte Vorplanung.“

Und dann sagt B├╝rgermeister Fetzner das, was fast alle umtreibt: „Ich bin ├╝berzeugt, dass bei einer Ablehnung das Projekt scheitert. Da bringt uns der Mut zum Widerstand nichts, wenn man die Folgen bedenkt.“

W├╝rde die Bahn tats├Ąchlich auf den Ausbau an der Bergstra├če verzichten? Auf diese Gefahr hatte der Verkehrsverbund Rhein-Neckar im Vorfeld der Sitzung hingewiesen und nochmal direkt in der Sitzung durch den Gesch├Ąftsf├╝hrer Werner Schreiner: Bei einem Weinheimer R├╝ckzug aus der teurer gewordenen Investitionen stehe auch die gesamte Bergstra├čen-Strecke auf dem Spiel.

Man d├╝rfe die Einf├╝hrung der wohl wichtigsten Infrastruktur-Ma├čnahme der n├Ąchsten zehn Jahre nicht gef├Ąhrden. Es gehe schlie├člich um die Zukunft des Standorts Weinheim und die Infrastruktur der Metropolregion Rhein-Neckar, betonten einige Stadtr├Ąte.

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Die 2006 auf 3,5 Millionen Euro gesch├Ątzten Kosten waren bei einer jetzt vorgelegten Vorplanung f├╝r die Bergstra├čenstrecke auf rund sieben Millionen Euro gestiegen. F├╝r Weinheim bedeutet dies eine Erh├Âhung des Anteils von zun├Ąchst 740 000 Euro auf aktuell rund 1,24 Millionen Euro. Trotz Einsparungen, die vom Weinheimer Stadtplanungsamt selbst f├╝r die Bahn erarbeitet worden sind.

Ob diese „Einspar-Rechnungen“ allerdings durchkommen, ist noch nicht sicher. Das bedarf von einer „├ťberpr├╝fung“.

Der Gemeinderatsbeschluss enth├Ąlt auf Vorschlag der Verwaltung daher die Klausel, dass jede weitere Zustimmung zur Planung davon abh├Ąngig gemacht wird, dass die Projektbeteiligten alles daf├╝r tun, s├Ąmtliche m├Âglichen Kosteneinsparungen im maximalen Umfang zu realisieren.

Tats├Ąchlich kann man davon ausgehen, dass der Gemeinderat auch weiteren Kostensteigerungen zustimmen wird. Was soll das Gremium denn tun, au├čer sich der Erpressung zu ergeben?


Anmerkung der Redaktion:
Wir berichten „live“ aus dem Gemeinderat – sprich, wir protokollieren auf unserer Facebook-Seite die Beratungen mit.

Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) zieht positive Jahresbilanz 2010


Viele Fahrg├Ąste f├╝hrten zu einer positiven Bilanz des VRN f├╝r das Jahr 2010 - Bildrechte: VRN/L├Âckel

Viele Fahrg├Ąste f├╝hrten zu einer positiven Bilanz des VRN f├╝r das Jahr 2010 - Bildrechte: VRN/L├Âckel

Guten Tag!

Rhein-Neckar, 11. M├Ąrz 2010. (pm) Wie der Verkehrsverbund Rhein-Neckar-Kreis mitteilt, kann sich die Jahresbilanz f├╝r 2010 sehen lassen. Neben stabilen Einnahmen k├Ânne man auch stabile Fahrgastzahlen vorweisen. Ein leichter R├╝cklauf war jedoch bei den Ausbildungs- und Semester-Tickets zu verzeichnen. [Weiterlesen…]