Samstag, 24. Februar 2018

Weinheimer Energietag am 28. September

Energie, die (wieder mal) bewegt

Weinheim, 14. August 2014. (red/pm) „Energie, die bewegt“. So lautet erneut das Motto des diesjĂ€hrigen Weinheimer Energietages; er findet am Sonntag, 28. September von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr wieder auf dem großzĂŒgigen AußengelĂ€nde des Autohauses Sporer in LĂŒtzelsachsen an der B3 statt – und bezieht auch wieder Neuheiten aus dem angrenzenden Neubaugebiet „LĂŒtzelsachsen Ebene“ mit ein. [Weiterlesen…]

Ab 08. Juni wird sonntags wieder stĂŒndlich zu den Weinheimer Burgen gefahren

Zwei-Burgen-Bus startet wieder

Weinheim, 02. Juni 2014. (red/pm) Der Zwei-Burgen-Bus startet wieder: Ab dem 08. Juni wird sonntags wieder stĂŒndlich zu den Weinheimer Burgen gefahren. [Weiterlesen…]

Neue FahrplĂ€ne fĂŒr Ruftaxis

Was noch alles anders fĂ€hrt…

Weinheim, 04. April 2014. (red/pm) Auch fĂŒr das Ruftaxi gelten ab dem 06. April neue FahrplĂ€ne. [Weiterlesen…]

Eltern beschweren sich bei der Stadt - die verspricht Abhilfe

Eltern stinksauer auf VBus (RNV) – Kinder wurden einfach stehengelassen oder aus dem Bus gewiesen

Guten Tag!

Weinheim, 13. Dezember 2011. Gestern und heute sind nach dem Fahrplanwechsel mindestens ein Dutzend SchĂŒlerinnen und SchĂŒler nicht mit dem Schulbus wie gewohnt gefahren worden. Teils wurden sie nicht eingelassen, teils statt bis nach LĂŒtzelsachsen in Hohensachsen aus dem Bus gewiesen. Bei der Stadt gingen massive Beschwerden zorniger Eltern ein – die Stadt hat zugesagt, dass das Busunternehmen angewiesen wird, bis zu den Winterferien nach dem alten Fahrplan zu fahren.

Der Weinheimer Vater JĂŒrgen GĂŒnther schreibt auf seinem Privatblog:

Das Wort “Sauerei” reicht nicht als Umschreibung. Am 12.12. sowie am 13.12.2011 weigert sich eine Busfahrerin des VRN LĂŒtzelsachsen anzufahren und schmeisst die Schulkinder in Hohensachsen raus. Die Kinder mussten mit ihren Schultaschen 3km zu Fuß im strömenden Regen nach Hasue laufen.

Ich fordere die Stadt Weinheim auf, den Transportauftrag neu zu vergeben !

Nachtrag 1: Mittlerweile bilden sich in der Elternschaft Ideen aus, wie man Fahrgemeinschaften organisieren könnte.

Gestern und heute wurden die Kinder um 13:25 Uhr nach Aussagen von Eltern nicht von der Dietrich-Bonhoeffer-Schule (DBS) nach LĂŒtzelsachsen transportiert – mit dem Fahrplanwechsel war diese Route durch das Viernheimer Unternehmen VBus (Tochtergesellschaft der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV)) einfach gestrichen worden. Eine Information an die Eltern und Kinder soll es nicht gegeben haben.

„Die Kinder werden aufgefordert den Bus „Kaiserstrasse Hohensachsen“ zu verlassen und mĂŒssen ca. 3 km zu Fuß nach Hause laufen“, schreibt Herr GĂŒnther weiter auf seinem Blog.

Auf Nachfrage bestĂ€tigen weitere Eltern den Vorgang. Auch bei der Stadt ist der Fall bekannt und wird sofort bearbeitet. Kurz darauf informiert die Stadt, dass das Busunternehmen aufgefordert worden ist, LĂŒtzelsachsen zumindest bis zu den Weihnachtsferien angefahren wird. Außerdem solle es eine neue Planung geben, schreibt die Stadt:

Zum Fahrplanwechsel am vergangenen Wochenende ĂŒbernahm das Verkehrsunternehmen VBus, das den Stadtverkehr abwickelt, die Schulbusleistungen Richtung LĂŒtzelsachsen und Hohensachsen von ihrem Subunternehmer. Der Subunternehmer hatte bei einer Schulbusfahrt, die am Anetplatz endet, bisher SchĂŒler in Richtung LĂŒtzelsachsen mitgenommen. Diese Fahrt Richtung LĂŒtzelsachsen war im Umlaufplan der Busse wohl nicht ausgewiesen. Daher kam es dazu, dass die Kinder in Hohensachsen gestern und heute aus dem Bus gewiesen wurden.

Ich habe mit dem Verkehrsunternehmen VBus vereinbart, dass die SchĂŒler bis zu Beginn der Weihnachtsferien, wie bisher, nach LĂŒtzelsachsen gefahren werden. Zwischenzeitlich mĂŒssen die FahrplĂ€ne ĂŒberarbeitet werden, damit sichergestellt wird, welche Busse in welche Richtung fahren, um den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern Gewissheit zu geben, rechtzeitig und sicher nach Hause zu kommen.

Die Eltern und Kinder sind trotzdem verstĂ€ndnislos: „Der Schulbusverkehr ist ja nicht erst gestern erfunden worden – so eine Fehlplanung darf einfach nicht passieren“, sagte uns eine Mutter. Eine andere sagte auf Nachfrage: „Wenn das nicht sofort einwandfrei lĂ€uft, organisieren wir das privat.“

S-Bahn: Gemeinderat stimmt Mehrkosten zu – Stadt muss mindestens 1,24 Millionen Euro fĂŒr Bahnhofumbau zahlen


S-Bahn der Linie S1 in Mannheim. Archivbild. Quelle: wikipedia/LosHawlos

Guten Tag!

Weinheim, 20. Juli 2011. (red) So deutlich hat sich bislang kaum ein GemeinderĂ€t ĂŒber die skandalöse Kostenexplosion der Bahnhofsumbauten im Zuge des S-Bahn-Projekts geĂ€ußert: „Erpressung“, „Rotz“, „Schlamperei“, „dreist“, „unerhört“, „Ă€rgerlich“. Im Gemeinderat gibt es heute „rund“. Man ist stinksauer auf die Deutsche Bahn und fĂŒhlt sich ĂŒbervorteilt. Trotzdem stimmt die Mehrheit fĂŒr die KostenĂŒbernahme zum Ausbau des Bahnhofs.

Von Hardy Prothmann

„Und plötzlich heißt es, ihr kommt hier nicht mehr raus. Das wirkt wie Erpressung auf mich“, sagt Carsten Labudda (Die Linke) und bekommt sogar „Tischklopfapplaus“ von der CDU und anderen StadtrĂ€ten. „Wenn wir uns anschauen, wie die Bahn plant, sage ich nur Stuttgart21. Das ist eine Kostenexplosion, die die öffentliche Hand tragen soll. Auf mich macht das den Eindruck, dass der Begriff Schlamperei „vorsichtig“ zu gebrauchen ist, angesichts dieser Entwicklung. Die ersten Kalkulationen sind gĂŒnstig und der dicke Hammer kommt zum Schluss. Das hat Methode.“

FDP-Stadtrat GĂŒnter Breiling bezeichnete die „Vorplanung“ gar als „Rotz“. CDU-StadtrĂ€tin Dr. Elke König sagt: „Wir finden die Umbaumaßnahmen alle gut. Es ist gut, in die ZĂŒge zu gehen. Aber jetzt werden wir erpresst, dass an uns vorbeigefahren wird und wir sind die bösen Buben und MĂ€dels. Das ist ein unfaires, untragbares Verhalten der Bahn. Warum fragen wir nicht unsere BĂŒrger? Wollen die wirklich die S-Bahn? In den nĂ€chsten zehn Jahren ist sowieso keine bessere Taktung gegeben.“

Die UnmutsĂ€ußerungen sind deutlich und wahrlich keine gute Werbung fĂŒr die Bahn und ihre Projektbautochter. So wird die S-Bahn zum „ungeliebten“ Projekt.

Gefechtslagen

OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard sagt: „Wir bezahlen ein Zehntel der Umbaukosten. Ohne das bleibt alles beim alten. Die Bahn sagt, wir bauen um, gebt das Geld, sonst machen wir das nicht. Das ist die Gefechtslage.“ Und: „Das sage ich mal fĂŒr alle Empörer. Damit kann man sich nichts kaufen. Ich will, dass die S-Bahn kommt und wir dabei sind.“

Freie WĂ€hler-Stadtrat Gerhard Mackert sagt: „Man kann nicht ĂŒber die Planung schimpfen, sondern nur ĂŒber die Vorplanung.“

GAL-Stadtrat Dr. Alexander Boguslawski sagt: „Sind 1,2 Millionen Euro ein angemessener Beitrag fĂŒr einen behindertengerechten Bahnhof? Ja, abgesehen von diesen sicherlich unverstĂ€ndlichen Kostenplanungen. In der Summe sollten wir uns das leisten.“

Dem entgegnet Herr Labudda: „Was bringt uns die S-Bahn? Der entscheidende Vorteil ist der barrierefreie Umbau unseres Bahnhofs. In Stuttgart bekommen die BĂŒrger nach Protesten Stuttgart21 plus, wir kriegen S-Bahn21 minus. Glauben Sie, Herr Boguslawski wirklich, dass es bei diesen Kosten bleibt? Ich nicht.“

Widerstand zwecklos?

Dann schaltet sich der erste BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner ein: „Was so Ă€rgerlich ist, ist dass nach der Vorstudie 2006 auch 2008 ebenso nachkalkuliert wurde und wir auf mehrere Nachfragen immer bestĂ€tigt bekommen haben, dass die vier Bahnsteige drin sind und die Kosten bleiben. Die Presse schreibt das immer wieder falsch auf. Dagegen wehre ich mich. Die Kosten sind nicht durch die Bahnsteige gestiegen, sondern durch die mangelhafte Vorplanung.“

Und dann sagt BĂŒrgermeister Fetzner das, was fast alle umtreibt: „Ich bin ĂŒberzeugt, dass bei einer Ablehnung das Projekt scheitert. Da bringt uns der Mut zum Widerstand nichts, wenn man die Folgen bedenkt.“

WĂŒrde die Bahn tatsĂ€chlich auf den Ausbau an der Bergstraße verzichten? Auf diese Gefahr hatte der Verkehrsverbund Rhein-Neckar im Vorfeld der Sitzung hingewiesen und nochmal direkt in der Sitzung durch den GeschĂ€ftsfĂŒhrer Werner Schreiner: Bei einem Weinheimer RĂŒckzug aus der teurer gewordenen Investitionen stehe auch die gesamte Bergstraßen-Strecke auf dem Spiel.

Man dĂŒrfe die EinfĂŒhrung der wohl wichtigsten Infrastruktur-Maßnahme der nĂ€chsten zehn Jahre nicht gefĂ€hrden. Es gehe schließlich um die Zukunft des Standorts Weinheim und die Infrastruktur der Metropolregion Rhein-Neckar, betonten einige StadtrĂ€te.

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Die 2006 auf 3,5 Millionen Euro geschĂ€tzten Kosten waren bei einer jetzt vorgelegten Vorplanung fĂŒr die Bergstraßenstrecke auf rund sieben Millionen Euro gestiegen. FĂŒr Weinheim bedeutet dies eine Erhöhung des Anteils von zunĂ€chst 740 000 Euro auf aktuell rund 1,24 Millionen Euro. Trotz Einsparungen, die vom Weinheimer Stadtplanungsamt selbst fĂŒr die Bahn erarbeitet worden sind.

Ob diese „Einspar-Rechnungen“ allerdings durchkommen, ist noch nicht sicher. Das bedarf von einer „ÜberprĂŒfung“.

Der Gemeinderatsbeschluss enthĂ€lt auf Vorschlag der Verwaltung daher die Klausel, dass jede weitere Zustimmung zur Planung davon abhĂ€ngig gemacht wird, dass die Projektbeteiligten alles dafĂŒr tun, sĂ€mtliche möglichen Kosteneinsparungen im maximalen Umfang zu realisieren.

TatsĂ€chlich kann man davon ausgehen, dass der Gemeinderat auch weiteren Kostensteigerungen zustimmen wird. Was soll das Gremium denn tun, außer sich der Erpressung zu ergeben?


Anmerkung der Redaktion:
Wir berichten „live“ aus dem Gemeinderat – sprich, wir protokollieren auf unserer Facebook-Seite die Beratungen mit.

Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) zieht positive Jahresbilanz 2010


Viele FahrgĂ€ste fĂŒhrten zu einer positiven Bilanz des VRN fĂŒr das Jahr 2010 - Bildrechte: VRN/Löckel

Viele FahrgĂ€ste fĂŒhrten zu einer positiven Bilanz des VRN fĂŒr das Jahr 2010 - Bildrechte: VRN/Löckel

Guten Tag!

Rhein-Neckar, 11. MĂ€rz 2010. (pm) Wie der Verkehrsverbund Rhein-Neckar-Kreis mitteilt, kann sich die Jahresbilanz fĂŒr 2010 sehen lassen. Neben stabilen Einnahmen könne man auch stabile Fahrgastzahlen vorweisen. Ein leichter RĂŒcklauf war jedoch bei den Ausbildungs- und Semester-Tickets zu verzeichnen. [Weiterlesen…]