Donnerstag, 21. September 2017

HeiĂźes Wochenende fĂĽr die DLRG

20.000 Besucher strömten an den Waidsee

Weinheim, 12. Juni 2014. (red/fw) Schon der Wetterbericht hatte ein heiĂźes Pfingstwochenende vorausgesagt. Weit mehr als 20.000 Besucher kamen an den Weinheimer Badesee, um sich im kalten Nass abzukĂĽhlen. [Weiterlesen…]

Weststadtverein bestätigt Vorstand im Amt

Für das Weststadtfest in den Startlöchern

Weinheim, 10. April 2014. (red/pm) Das Weststadtfest ist in den Startlöchern. DafĂĽr sorgt der Weststadtverein. DarĂĽber hinaus wurde nun der komplette Vereinsvorstand im Amt bestätigt. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschlieĂźt weitere Beteiligung an LinienbĂĽndel "Odenwald SĂĽd"

Bus 682 wird verlängert

Hirschberg/Weinheim, 13. Dezember 2013. (red/ld) Die Buslinie 682 könnte ab dem 01. Juni 2014 weiter durch GroĂźsachsen fahren. Am Mittwoch beschloss der Hirschberger Gemeinderat einstimmig die Beteiligung an der Finanzierung des LinienbĂĽndels „Odenwald SĂĽd“ durch die Stadt Weinheim bis nach GroĂźsachsen. Nun muss die Stadt Weinheim entscheiden, ob sie die Linie 682 wieder in das LinienbĂĽndel „Odenwald SĂĽd“ aufnimmt. [Weiterlesen…]

Stadtjugendring vermittelt noch Angebote

Noch Plätze frei bei Ferienspielen

Weinheim, 15. Juli 2013. (red/pm) Gute Nachrichten fĂĽr Kinder und Jugendliche, die in den bald beginnenden Ferien noch nichts vor oder zumindest noch freie Zeit haben: Bei einigen Ferienspiel-Angeboten, die ja immer vom Stadtjugendring gebĂĽndelt werden, sind noch Plätze frei. [Weiterlesen…]

Weststadtverein spendiert Waidseekarten fĂĽr Familien

Kostenloser SpaĂź fĂĽr Familien

Weinheim, 05. Juli 2013. (red/pm) Der Weststadtverein „Pro West Weinheim“ spendiert Freikarten fĂĽr das Strandbad Waidsee, um Familien mit Kindern zu unterstĂĽtzen. [Weiterlesen…]

Berufsfeuerwehrwochenende fĂĽr Jugendfeuerwehr

48 Stunden Feuerwehralltag

IMG_9475

Während des Berufsfeuerwehrwochenendes konnten die angehenden Feuerwehrmänner viel lernen. Foto: Manuel Pflästerer

 

Weinheim, 01. Juli 2013. (red/fw) Im Juli hatte die Jugendfeuerwehr Weinheim Abteilung Stadt zusammen mit der Partnerwehr der Lutherstadt Eisleben im Feuerwehrzentrum der Abteilung Stadt ihr jährliches Berufsfeuerwehrwochenende. [Weiterlesen…]

Badesaison kann beginnen

Die „Pelikane“ haben viel zu schlucken

WaidseeAbends2MZ

Die „Pelikane“ machen alles, um den See so schön zu halten, wie auf dem Foto zu sehen ist.  Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 18. Juni 2013. (red/pm) Erst das Hochwasser, dann die Hitzewelle. Die „Pelikane“ haben viel zu „schlucken“. Dennoch bleibt die Weinheimer Waidsee-Qualität gut. Sie hat sich sogar verbessert. [Weiterlesen…]

Stadt bekämpft die Eichenprozessionsspinner

Spinner adé

Weinheim. Bald kommen sie wieder, spätestens wenn es ein paar Tage (und Nächte) lang warm wird: Die Eichenprozessionsspinner, jene Raupen, die ganze Bäume kahl fressen und auch noch einen unangenehmen Juckreiz verursachen können. [Weiterlesen…]

Ergebnisse und Beratungen der Haushaltsstrukturkommission zur Kentniss genommen und bestätigt

Einsparungen nach arf-Gutachten

Weinheim, 15. Mai 2013. (red) Die Ergebnisse des arf-Gutachtens sind bereits seit Sommer letzten Jahres bekannt: 1,4 Millionen Euro Einsparungspotenzial innerhalb der Stadtverwaltung zeigten die Experten damals auf. Nachdem der Gemeinderat das Gutachten der arf-Gesellschaft fĂĽr Organisationsentwicklung zur Beratung an die Haushaltsstrukturkommission verwies, hat diese nun das Gutachten sowie Stellungnahmen dazu im einzelnen diskutiert. [Weiterlesen…]

Putzaktion im Weinheimer Schlosspark

Säckeweise Verbundenheit zur Stadt

Foto: Stadt Weinheim

Foto: Stadt Weinheim

Weinheim, 07. Mai 2013. (red/pm). Sie strömten aus wie die Heinzelmännchen, mit Handschuhen, Greifzangen und blauen MĂĽllbeuteln. Nach rund zwei Stunden waren am Montag der Weinheimer Schlosspark, der angrenzende Exotenwald und die Wege rund um den Waidsee blitzblank sauber – kein Papiertaschentuch, keine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe, kein Bonbonpapier war mehr zu sehen. [Weiterlesen…]

Badesaison am Waidsee beginnt am 20. April

Sommer, ich komme!

Weinheim, 09. April 2013. (red/pm) Der Weinheimer Waidsee macht sich frisch fĂĽr die kommende Badesaison. Das Weinheimer GrĂĽnflächenamt hat in den letzten Tagen – zwischen Frost und FrĂĽhling – das Strandbad fleiĂźig herausgeputzt. Denn der Saison-Eröffnungstag fĂĽr das Strandbad Waidsee steht schon fest: Samstag, 20. April. Die Ă–ffnungszeiten sind zunächst von 12:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Ab Mai ist dann täglich von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet. [Weiterlesen…]

Gemeinderat stimmt Erneuerung des Vertrags zu

Strandbad Waidsee bleibt bestehen

Die Stadt setzt den Badebetrieb am See fort. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 28. Januar. (red/jkr) In der Sitzung am 23. Januar stimmte der Gemeinderat zu, den Badebetrieb des Strandbads Waidsee auch in der kommenden Saison fortzufĂĽhren. Erstmals konnten die Betriebskosten zu rund 62 Prozent durch die Einnahmen gedeckt werden. Der Grund dafĂĽr sind geringere Personalkosten. Seit dem vergangenen Jahr beauftragt die Stadt einen Personaldienstleister mit dem Saisonbetrieb. Eine Praxis, die nicht ohne Kritik blieb.

Im Jahr 2011 versuchte die Stadt, das Strandbad zu privatisieren. Doch es fand sich kein Käufer. Was also tun? Das Strandbad hat noch nie schwarze Zahlen geschrieben und musste schon immer bezuschusst werden.

FĂĽr die Saison 2012 wurde erstmalig ein Personaldienstleister mit der FĂĽhrung des Betriebs beauftragt. Die Personalkosten konnten im um rund 100.000 Euro gesenkt werden. Gleichzeitig stiegen die Einnahmen trotz des wechselhaften Sommers von 159.000 Euro im Jahr 2011 auf rund 209.000 Euro. DafĂĽr sorgten mehr als 125.000 Besucher.

Zum ersten Mal konnten so die Betriebskosten zu 62 Prozent gedeckt werden. Die Führung des Strandbads wird daher auch in der kommenden Saison in die Hände des Personaldienstleisters und der DLRG gelegt werden. Eine Privatisierung des Strandbads schließt die Stadt dennoch nicht aus und will diese Möglichkeit auch künftig verfolgen.

Alle Parteien sprachen sich fĂĽr den Weiterbetrieb des Strandbads aus. Auch, wenn es sich nicht selbst finanzieren kann, sei seine Funktion als Naherholungsort sehr wichtig.

An heißen Tagen sind beide Bäder überfüllt. Sie werden also benötigt.

hieĂź es von Seiten der SPD.

Die Linke äußerte Misstrauen gegen die Lösung, das Bad durch einem Personaldienstleister zu führen:

Wenn Sie die Kosten senken mit Leiharbeit und schlecht bezahlten Billiglöhnern, dann ist das kein gutes Jahr.

Die Grüne alternative Liste (GAL) forderte die Qualifikationen der Mitarbeiter regelmäßig zu überprüfen und schlug vor, eine pauschale Parkgebühr von einem Euro vor. Damit soll die Parksituation an den Sommerwochenenden entschärft und die Anwohner entlastet werden.

Sportevents oder Konzerte soll es am Waidsee erst einmal nicht geben. DafĂĽr sprach sich unter anderem die FDP aus.

FĂĽr die Anwohner ist schon die Parksituation belastend genug.

Top-Wasserqualität im Waidsee durch Öko-Reiniger gesichert

„See-Staubsauger“ vermindern den Phosphatgehalt

Weinheim, 27. September 2012. (red/pm) Es war wieder so richtig dreckig, die „Pelikane“ im Weinheimer Waidsee hatten in den letzten Jahren mal wieder gierig verschlungen, was ihnen an Phosphat in den Filter kam. Jetzt war wieder – wie alle drei Jahre – ein Granulatwechsel fällig.

Information der Stadtverwaltung Weinheim:

„Aus jedem der fĂĽnf „Pelikane“ konnte der Biologe Dr. AndrĂ© Stelling mit Hilfe der Bademeister und einem Team des Badisch-Unterländer Angelvereins rund 900 Kilo mit Phosphat vollgesaugtes Granulat auswechseln. Stelling begleitet das Weinheimer „Pelikan“-Projekt seit Anfang an.

Das sind jetzt zehn Jahre. Seit 2002 erhält die Stadt mit Hilfe der Phosphat-Eliminations-Kompakt-Anlagen (die Anfangsbuchstaben ergeben das Wort „Peilikan“) die Top-Wasserqualität im Waidsee – und damit das Badegewässer im Baggersee. Die Weinheimer „Pelikane“ sind nimmersatte Wesen. Rund 330 Kilo Phosphate haben sie in den letzten zehn Jahren aus dem Weinheimer Waidsee gefiltert. Das ist sogar mehr als damals geplant.

Damals ging man noch von 25 Kilo im Jahr aus – aber man sollte die „Pelikane“ nicht unterschätzen. Die „See-Staubsauger“ arbeiten rund um die Uhr, um das Gewässer von jenen Nährstoffen zu befreien, die zum Beispiel Algen wachsen lassen. „Das ist für einen Baggersee lebenswichtig“, beschreibt Weinheims Umweltbeauftragter Roland Robra. Eine Winterpause bekommen die fünf Anlagen keine.

Außerdem hat die beauftragte Fachfirma Stellings mit den Bademeistern eine Art Frühwarnsystem eingeführt, so dass ein technischer Defekt immer sehr schnell behoben werden kann. Während in den ersten drei Jahren zumindest eine Eröhung des Phosphatgehaltes verhindert werden konnte, hat sich die Wasserqualität im Jahr 2005 erstmals verbessert.

„Ein Riesenerfolg“

freut sich der Umweltberater. Das wirkt sich natürlich in diesen heißen und viel frequentierten Tagen auch in der Badewasserqualität aus. Bei den monatlichen Messungen des Gesundheitsamtes ergab sich neulich ein Messwert der so genannten coliformen Keime, der nicht mehr als ein Hundertstel des zugelassenen Wertes beträgt. Robra: „Das ist mittlerweile wirklich ein blauer See.“

Mehr als 80 Kinder haben im Sommer viel gelernt

Naturdiplomanden erobern „Wilde-Leut’-Stein“

Weinheim, 26. September 2012. (red/pm) Sie waren im Hermannshof, im Schlosspark, bei den Burgen, im Wasserwerk, an der Kläranlage und am Waidsee, sie haben gelernt, wo das Trinkwasser herkommt, wie man Fahrräder für umweltfreundliche Mobilität repariert und wie sich Pflanzen vermehren.

Information der Stadt Weinheim:

„Wieder deutlich mehr als 80 Kinder haben sich ĂĽber Sommer am „Weinheimer Naturdiplom“ beteiligt. Rund 30 von ihnen waren so fleiĂźig und haben an sechs oder mehr Veranstaltungen teilgenommen: Sie haben sich damit der „Weinheimer Naturdiplom“ verdient. Wie es seit Jahren ĂĽblich ist, soll auch die Verleihung der Diplome ein Naturerlebnis ansich werden.

Dazu hat sich Weinheims Umweltberater Roland Robra ein besonderes Programm überlegt. Im Wald bei Oberflockenbach gibt es den Geopark-Pfad „Steine, Sagen, Schluchten“, der spannende Einblicke in die Erdgeschichte des Odenwalds und in die Mythen früherer Zeiten bietet. Zum Beispiel den „Wilde-Leut’-Stein“, der in Vorzeiten einmal den Außgestoßenen des Dorfes Unterschlupf geboten haben soll.

Die Naturdiplomanden werden gemeinsam mit Roland Robra, aber auch mit Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner und Kinder-Musikus Hartmut Höfele von der Ursenbacher Höhe (Treffpunkt 10 Uhr) auf dem Kinder-Erlebniswanderweg zum „Wilde-Leut-Stein“ wandern; dort wird Bürgermeister Dr. Fetzner die Naturdiplome verleihen.

Auf dem Hin- und Rückweg singen er und Musikprofi Höfele gemeinsam mit den Kindern passende Lieder. Die Gesamtwanderzeit beträgt etwa drei Stunden, so dass die Kinder wieder gegen 13 Uhr an der Ursenbacher Höhe abgeholt werden können, bitte für Rucksackverpflegung sorgen.

Falls nötig, versucht das Naturdiplom-Team auch einen Mitfahrservice von Weinheim auf die Ursenbacher Höhe zu organisieren, bei Interesse bitte melden unter 06201 / 82 333. Wer sich nicht mehr ganz sicher ist, ob er die sechs vorgeschriebenen Veranstaltungen besucht hat, kann sich unter der gleichen Nummer melden.“

7. Lebensart-Verkaufsmesse

Luxus fĂĽr die Sinne

Lebensart bietet Luxus fĂĽr die Sinne.

 

Weinheim, 25. September 2012. (red/sp) Drei Tage lang boten Aussteller am Wochenende auf der 7. Lebensart-Verkaufsmesse am Waidsee „Erlesenes & Schönes“ fĂĽr Haus und Garten an. Wir zeigen in unserer Fotostrecke feine Angebote – ob kulinarische Köstlichkeiten oder ausgefallene Accessoires und Dekorationen. Im kommenden Jahr findet die Messe vom 20. bis 22. Septmeber 2013 statt.

Viel Freude mit den Fotos!

Alle Fotos: Sebastian Singer

 

Lesung mit Marion Walz am Waidsee

Im Leben läuft’s nicht immer glatt

Weinheim, 16. Juli 2012. (red/pm) Marion Walz liest am 20. Juli aus ihrem Buch „Lust auf Mee(h)r?“ am Weinheimer Waidsee.

Information der Stadt Weinheim:

„Lust auf Mee(hr)?“ So heißt die witzige, chaotische und zugleich informative Geschichte, die Autorin Marion Walz jetzt in einem Buch aufgeschrieben hat.

Der Titel gewinnt nochmal eine neue Bedeutung im Blickfeld des Weinheimer Waidsees bei der nächsten Lesung der Hobby-Schriftstellerin am Freitag, 20. Juli, ab 17:30 Uhr.

Eine gewisse Leichtigkeit im Leben will Marion Walz mit ihrem Buch „Lust auf Mee(h)r“ auch anderen Menschen mit auf den Weg geben. Die Geschichte erzählt von einer Reise durch Rügen, die mit vielen kleinen Hindernissen, aber auch Herausforderungen verbunden ist.

Neulich hat Marion Walz schon in der Stadtbibliothek und im Rahmen der Verkaufslangen Nacht bei der
Buchhandlung Schäffner gelesen. Die Luftballonaktion für Kinder, die damals begonnen hat, wird
am Waidsee fortgesetzt. Die Lesung ist erneut kostenfrei.“

Unterhaltsame Lesung bei „Sommer in der Stadt“

Mit Marion Walz auf „der Walz“

Weinheim, 05. Juli 2012. (red/pm) Die Hobby-Schriftstellerin Marion Walz stellte ihr Buch „Lust auf Mee(h)r“ in der Stadtbibliothek Weinheim vor. Weitere Lesungen sind für Freitag, 6. Juli, 17:00 Uhr Buchhandlung Schäffner und am 20. Juli am Waidsee , ab 17:00 Uhr angesetzt.

Information der Stadt Weinheim:

„Ich bin nicht die Söhne Mannheims, aber eine Tochter Mannheims.“ So stellte sich die Hobby-Schriftstellerin Marion Walz jetzt bei ihrer Lesung in der Weinheimer Stadtbibliothek vor. Dadurch entstand schon eine gewisse Leichtigkeit bei den Besucherinnen und Besucher, aber auch bei der Autorin selbst. Schließlich war es auch für sie die erste Lesung ihres Lebens. Ihr Buch „Lust auf Mee(h)r“ ist gerade erst erschienen; es erzählt – passend zur Urlaubszeit – vom Reisen und den alltäglichen Sorgen aber auch von der Lust des Unterwegsseins.

Marion Walz erzählte, dass sie bereits als Kind fasziniert war, Geschichten zu hören. Sie ist der Meinung, dass jeder Mensch schreiben kann, und es nur etwas Mut bedarf, das Geschriebene der Öffentlichkeit preis zu geben. So lud die Autorin die Gäste ein, sich mit ihr auf die Reise nach Rügen zu machen.

Mit Spontanität und Leichtigkeit beschreibt sie in ihrem Buch, wie sie sich kurzentschlossen mit einem kleinen Koffer und ihrem Peugeot auf die Reise machte. Walz ermunterte die Zuhörer, sich auf die Freuden des Alltags zu besinnen und achtsam zu sein. Jede Zuhörerin konnte sich zum Abschluss der Lesung ein Lesezeichen mitnehmen, das die Autorin extra für diese Lesung angefertigt hatte.

Noch zweimal in den nächsten Tagen und Wochen stellt Marion Walz ihr Buch bei Lesungen vor. Zunächst jetzt am Freitag, 6. Juli, 17 Uhr, bei „Sommer in der Stadt bei der Buchhandlung Schäffner in der HauptstraĂźe mit Kinder-Luftballon-Aktion ab Uhr. Am 20. Juli findet eine Lesung am Waidsee statt, ebenfalls ab 17 Uhr.“

Schließfächer wieder kostenlos

Waidsee öffnet am Samstag

Weinheim, 24. April 2012. (red/pm) Waidsee-Saison startet am kommenden Samstag, 28. April 2012, um 10:00 Uhr.

Information der Stadt Weinheim:

„Die Wetterprognose stimmt und die Stadtverwaltung scheint mit dem diesjährigen frĂĽhen Ă–ffnungstermin des Strandbades am Waidsee ein gutes Händchen zu haben. Also: Am kommenden Samstag, 28. April 2012, beginnt am Strandbad Waidsee um 10 Uhr die neue Saison. SchlieĂźfächer können auch dieses Jahr wieder kostenlos belegt werden.“

Öffnungszeiten der Weinheimer Bäder

Waidsee öffnet diesmal früher

Der Waidsee wird vorbereitet - der Rasen gemäht. Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 12. April 2012. (red/pm) Badesaison am Weinheimer Strandbad beginnt schon am 28. April 2012 – TSG will für Waldschwimmbad kurzfristig entscheiden.

Information der Stadt Weinheim:

„In den letzten Jahren war das FrĂĽhjahr in der Region immer schon warm – eigentlich Badewetter. Deshalb wird das Strandbad am Waidsee schon am letzten Wochenende im April geöffnet. Der erste Ă–ffnungstag ist der Samstag, 28. April. Die Ă–ffnungszeiten im April und Mai, sowie im September sind dann von 10 Uhr bis 19 Uhr. Im Juni, Juli und August ist bis 20 Uhr geöffnet.

Als letzter Öffnungstag ist der Sonntag, 9. September geplant, das ist das Ende der Sommerferien in Baden-Württemberg. Die Eintrittspreise haben sich zum Vorjahr nicht erhöht. Erwachsene bezahlen für eine Tageskarte 3.30 Euro (ermäßigt 1.70 Euro), die Saisonkarte kostet 43 Euro (ermäßigt 21 Euro). Ab sofort können Saisonkarten und Familienkarten im Bürgerbüro im Atrium und neu dieses Jahr auch im Bürgerbüro der Weststadt erworben werden.

Die TSG will mit der Öffnung des Waldschwimmbades möglichst flexibel und kurzfristig reagieren – je nachdem wie das Wetter wirklich wird.

Die regulär geplante Freibadsaison beginnt am Samstag, 12. Mai und endet ebenfalls am 9. September. Sollten allerdings über einen längeren Zeitraum hochsommerliche Temperaturen vor der Saison oder in der Nachsaison herrschen, werden die Öffnungszeiten gegebenenfalls verlängert oder der Saisonbeginn oder das Saisonende werden nach vorne oder hinten verschoben.

Falls das Wetter während der Saison längere Zeit schlecht ist, können die Öffnungszeiten auch verkürzt werden, zum Beispiel von 8 Uhr bis 11 Uhr für die Frühschwimmer und am Nachmittag von 16 Uhr bis 20 Uhr für die Feierabendschwimmer. Das könne dann kurzfristig über die Tagespresse und das Internet bekannt gegeben werden, kündigte TSG-Geschäftsführer Alexander Erg an.

In der Vorsaison bis 25. Mai (Beginn der Pfingstferien) und in der Nachsaison im September sind die täglichen Öffnungszeiten von 10 Uhr bis 18 Uhr geplant. In der Hauptsaison sind die täglichen Öffnungszeiten von 8 Uhr bis 20 Uhr vorgesehen.

Der Verkauf der Familienkarten fĂĽr die Freibadsaison beginnt am 18. April am Empfang im Hector-Sport-Centrum. Zum Erwerb der vergĂĽnstigten Familienkarten mĂĽssen Familienstammbuch und Passbilder mitgebracht werden.

Geprothmannt: Die Fischfutter-Affäre oder Butter bei die Fische

Weinheim/Heddesheim/Berlin, 28. November 2011. Der Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele (BĂĽndnis90/Die GrĂĽnen) wirft uns vor, ungerechtfertigt seine „Privatsphäre“ verletzt und falsche Angaben gemacht zu haben. Bundesweit heiĂźt der Vorgang mittlerweile in den Medien „Fischfutter-Affäre“ und meint doch nur ein reichlich absurdes Theater mit tatsächlich ernsten Folgen.

Von Hardy Prothmann

Ist jemand, der sich mit seiner Geschäftsvisitenkarte ausweist, privat? Hans-Christian Ströbele sieht sich dann als "privat", wenn ihm das in den Kram passt.

Der Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele hat mich als verantwortlichen Redakteur dieser Internet-Lokalzeitung am Freitag, den 25. November 2011, durch den („berĂĽhmt-berĂĽchtigen“) Rechtsanwalt Johannes Eisenberg abmahnen lassen.

Herr Ströbele hat mit seinem Anwalt einen „Streitwert“ von 10.000 Euro festgelegt, der gleichzeitig die Höhe der „Vertragsstrafe“ bei Wiederholung festlegt. Ich soll mich verpflichten, kĂĽnftig diese Behauptung zu unterlassen:

Bundestagsmitglied Christian Ströbele (Grüne) zeigte 13-jährigen Heddesheimer an.

Diese Aussage ist nicht korrekt und ich wiederhole sie auch nicht.

AuĂźerdem soll ich Anwaltskosten in Höhe von 775,64 Euro fĂĽr ein zweiseitiges Schreiben zahlen. Herr Ströbele war „gnädig“. Er hätte auch 20.000 oder 50.000 oder 100.000 Euro oder eine Million als „Streitwert festlegen“ können – dementsprechend berechnet sich die AnwaltsgebĂĽhr. Herr Ströbele meint, dass 10.000 Euro fĂĽr diesen Satz ein „angemessener Wert“ sind.

Der Anwalt Johannes Eisenberg hat mir gleichzeitig „ausdrĂĽcklich eine jedwede auch nur indirekte publizistische Nutzung verboten“ – sprich: Die Abmahnung sollte diskret behandelt werden. Vermutlich aus GrĂĽnden der „Privatsphärenwahrung“.

Richtigstellung

Der inkriminierte Artikel selbst wurde nicht inhaltlich abgemahnt. Ausschließlich die Überschrift. Und diese war tatsächlich unverschuldet fehlerhaft. Herr Ströbele hat keinen Hinweis auf den Fehler gegeben, sondern nur abgemahnt. Ich habe erneut geprüft, den Fehler identifiziert und korrigiert. Die korrekte Überschrift lautet:

Ehefrau von Bundestagsmitglied Christian Ströbele (Grüne) zeigte 13-jährigen Heddesheimer an

Über meinen Berliner Anwalt Dominic Blim habe ich deshalb am Sonntag eine Unterlassungserklärung an den Anwalt von Herrn Ströbele übermitteln lassen.

Denn ich habe ĂĽberhaupt kein Interesse, eine fehlerhafte Sache zu behaupten. Und ich habe noch weniger Interesse, mich mit dem Privatleben von Herrn Ströbele zu befassen. Ich darf sogar behaupten, dass ich einen gewissen – sicher keinen wohligen – Schauer bei dem Gedanken an das Privatleben des Herrn Ströbele  empfinden wĂĽrde. Auch ohne „Unterlassungserklärungsabmahnung“ kann ich Herrn Ströbele versichern, dass ich ĂĽberhaupt kein Interesse an seinem Privatleben habe.

Vorsatz: Information der Ă–ffentlichkeit

Hardy Prothmann: "Journalismus hat nicht die Aufgabe zu gefallen, sondern zu informieren. Punkt."

Als Journalist habe ich einzig und allein ein Interesse, die Ă–ffentlichkeit zutreffend zu informieren und meine mir grundgesetzlich garantierte Meinungsfreiheit auszuĂĽben. Diesem Vorsatz bin ich unter strenger Einhaltung der journalistischen Sorgfaltspflicht nachgekommen. Ich habe umfangreich recherchiert und nach Einholung aller mir zur VerfĂĽgung stehenden Informationen die „abgemahnte“ Schlagzeile formuliert.

Die Achtung von Privatsphären ist für mich nicht nur  eine Selbstverständlichkeit, ganz im Gegenteil bin ich unter Journalistenkollegen als kritischer Mahner bekannt. Denn viel zu oft beschädigen Journalisten durch schlechte Arbeit die gesamte Branche. Einerseits verteidige ich die Informationsfreiheit, andererseits kritisiere ich verfehlte Überschreitungen.

Ganz sicher passieren auch mir Fehler. War das ein Fehler? Ich wurde durch eine Informantin Anfang August auf den Vorfall aufmerksam gemacht, danach habe ich umfangreich recherchiert – im Bewusstsein, es mit einem „Prominenten“ zu tun zu haben.

Dann habe ich das „Thema“ liegen gelassen. Vor allem, um Informanten und Zeugen zu schĂĽtzen und um die „Einordnung“ reifen zu lassen. Es gab einen Vorfall, Streit, Stress, eine prominent-politische Persönlichkeit.

Aggressive „Promis“

Als verantwortungsbewusster Journalist weiĂź ich, dass je „prominenter“ eine Person ist, umso mehr Vorsicht angebracht ist. Nicht, weil diese Personen mehr Rechte als „normale Leute“ hätten – meist haben sie mehr Geld, bessere „Kontakte“ und sind oft sehr aggressiv.

Weil ich verantwortlich arbeite, habe ich den Akteuren Zeit gelassen, sich zu beruhigen. Als ich die Recherche wieder aufgenommen hatte, entsprachen die neuen „Erkenntnisse“ denen, die ich schon recherchiert hatte. Ich holte letztlich eine amtliche Auskunft ein, um die Bestätigung des Vorfalls zu prĂĽfen.

Danach habe ich den Bericht geschrieben und veröffentlicht, der inhaltlich von Herrn Ströbele und seinem Anwalt auch nicht abgemahnt worden ist.

Kalkulierte Abmahnung

Ich habe im Sinne der journalistischen Sorgfaltspflicht Herrn Ströbele telefonisch und per email zu erreichen versucht. Herr Ströbele hat diesen Versuch einer Kontaktaufnahme mittlerweile indirekt ĂĽber einen Zeitungsbericht bestätigt, und hatte demnach keine „Zeit“ fĂĽr eine Antwort auf meine Nachfrage.

Herr Ströbele hatte aber die Zeit, weil er keine Zeit hatte, seinen Anwalt Eisenberg zu beauftragen, mich abmahnen zu lassen. Keine Zeit also. Weder fĂĽr eine Information, fĂĽr eine „Klar“-Stellung, fĂĽr eine Einigung. Genug Zeit aber, zu kalkulieren, dass ein Auftrag an den Anwalt die „Gegenseite“ schlappe fast 800 Euro kostet. Und zu kalkulieren, dass, wenn das nicht erfolgreich ist, selbst die knapp 800 Euro zu bezahlen.

Herr Ströbele hat auch nicht umgehend gehandelt, obwohl er früh Kenntnis hatte. Der Artikel erschien am Dienstag. Die Abmahnung kam am Freitagvormittag mit einer 8-Stunden-Frist, um reagieren zu können. Auch eigene Rechtsanwälte sind freitags manchmal früh im Wochenende. Man könnte vermuten, dass das kalkuliert worden ist. Damit sage ich nicht, dass es das ist, ich sage nur, es könnte so sein.

„Klasse“-Fragen

Ganz ehrlich? „Soviel Zeit“, eben mal 800 Euro zu „riskieren“, möchten wohl viele Menschen gerne mal haben. Es gibt aber sehr viel mehr Menschen, die mit weniger als der Hälfte ihren Lebensunterhalt „bestreiten“ mĂĽssen. Hans-Christian Ströbele gehört garantiert nicht zu dieser „Klasse“.

Freie Journalisten, denen Herr Ströbele ab und an und gerade vergangenen Samstag wieder mit irgendeinem Spruch von „Pressefreiheit“ und so den „RĂĽcken“ stärkte, neigen manchmal noch dazu, sich wirklich reinzuhängen, zu recherchieren, nachzufragen, genau zu berichten.

Ăśber die Bezahlung muss man nicht wirklich reden – es sind Hungerlöhne, die die meisten in diesem „Job“ erhalten. Von Herrn Ströbele ist mir kein Zitat bekannt, mit dem er dies, als Förderer der „Pressefreiheit“ mal angemahnt hätte. Ich kenne ihn seit ein paar Tagen nur als Abmahner mit saftigen GebĂĽhren fĂĽr „Star“-Anwälte.

Und daraus folgere ich, dass Herr Ströbele sich fĂĽr so etwas in der Art hält, also einen Star. Ich meine jetzt nicht den Vogel, sondern eine prominente „Persönlichkeit“ mit einem „Recht auf Privatsphäre“.

Wann ist wer privat?

Nur seltsam, wenn ein Privatmann sich vor Ort als MdB per Visitenkarte ausweist. Und den beteiligten Personen erst dadurch bewusst wird, mit wem sie es „zu tun haben“.

Es gibt GerĂĽchte, dass das auch Beamte vor Ort „beeindruckt“ hat.

All das sind „kleine Geschichten“ im Umfeld des Themas zur „Fischfutter-Affäre“, die im Umlauf sind. Manchmal werden „kleine Geschichten“ ja auch „groĂźe Geschichten“, wie man unzweifelhaft gerade im Zusammenhang mit der Fischfutter-Affäre feststellen konnte.

Ich mache jetzt das, was ich als Reporter immer tue: Ich suche Geschichten, die man aufschreiben muss, weil sie wichtig für die öffentliche Meinung sind.

Aktuell recherchiere ich die Angaben einer prominenten Persönlichkeit, deren Wahrheitsgehalt zweifelhaft ist. Das ist harte Arbeit, vor allem, weil jede Fehlinformation durch andere den „eigenen Arsch kosten kann“.

Also gehe ich wie immer sorgfältig und systematisch vor.

„Gefällt“ ist kein journalistisches Kriterium

Ich schütze dabei meine Informanten, halte mich aus Privatsphären raus (hat mir schon sehr oft Geschichten nicht möglich gemacht), gehe aber jedem Hinweis nach.

Und wenn die Story fertig ist, wird sie veröffentlicht.

Ganz egal, ob das jemandem „Prominenten“ gefällt oder nicht.

Der Unterschied zwischen Herrn Ströbele und anderen „einflussreichen Persönlichkeiten“ ist: Ich nutze Informationen, das Wort und die Meinungsfreiheit.

Andere nutzen Geld, Kontakte und Seilschaften und wenn das nicht taugt, einen „Promi“-Anwalt wie diesen Eisenhut oder wie immer der auch heiĂźt.

Butter bei die Fische

Manchmal nutzt allerdings auch jemand seinen Verstand.

Doch das ist selten der Fall.

Trotzdem gilt: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

FĂĽr Journalisten gilt: Butter bei die Fische.

Also zur Sache kommen, Klartext reden, Fakten veröffentlichen.

Herr Ströbele kann sicher sein, dass es Butter an die Fische geben wird.

Link:
Auf Facebook hatsich Hans-Christian Ströbele am Sonntagabend zur Sache geäußert.

Der inkriminierte Artikel.

Dokumentation von Reaktionen

Spendenaufruf:

Sofern Sie uns unterstützen möchten, bitten wir um eine Spende, denn wir rechnen wegen des Rufs von Anwalt Eisenberg mit einem Verfahren und Kosten von bis zu 5.000 Euro in erster Instanz, sofern die Sache vor Gericht geht. Und mit einer Verdoppelung, sollte eine zweite Instanz nötig sein. Wir werden die eingegangenen Spenden ausschließlich für die Rechtskosten verwenden.

Wir werden fortlaufend ĂĽber die Höhe der eingegangenen Spenden berichten. Die Namen der Spender behandeln wir anonym, auf Wunsch nennen wir sie auch. Geld, das nicht fĂĽr dieses Verfahren benötigt wird, werden wir dem Verein „Journalisten helfen Journalisten“ spenden, die vor allem Journalisten in Krisenregionen unterstĂĽtzen. Dort wird selten abgemahnt, dafĂĽr vorzugsweise gefoltert und geschossen, um Berichterstatter (mund)tot zu machen.

Bankverbindung: Hardy Prothmann, comdirect Konto: 218213700, BLZ: 20041133

Den aktualisierten Spendenstand finden Sie im Artikel zur „Fischfutter-Affäre“ Ströbele
Der Blogger Sascha Pallenberg hat mir großzügig die Bezahlung der Abmahngebühren in Höhe von 775 Euro angeboten, sofern dies nötig sein sollte.
Vielen Dank dafĂĽr!