Samstag, 16. Dezember 2017

Feuerwehrmann verletzt

Waldbrand zwischen Birkenau und Wachenburg

Weinheim/Birkenau, 15. April 2014. Am Montagabend wurde die Feuerwehr Weinheim Abteilung Stadt gegen 20:20 Uhr zu einem Waldbrand, im Bereich hinter der Wachenburg Richtung Birkenau nachalarmiert. Die Feuerwehr Birkenau Mitte und die Abteilung Reisen hatten bereits mit der BrandbekĂ€mpfung begonnen und forderten die Feuerwehr Weinheim nach. [Weiterlesen…]

Gleich zwei WaldbrÀnde zwischen Oberflockenbach und Ritschweier

Feuer breitet sich auf 150 Quadratmeter aus

Weinheim, 02. April 2014. (red/fw) Gleich zwei mal wurde die Feuerwehr am Dienstag zu einem Waldbrand zwischen Oberflockenbach und Ritschweier gerufen. [Weiterlesen…]

Feuerwehr warnt

Wald- und FlÀchenbrandgefahr schon jetzt sehr hoch

Weinheim, 12. MĂ€rz 2014. (red/rm) Sommerliche Temperaturen und sonniges Wetter locken am den kommenden Tagen wieder zum Ausflug in die Natur. Aber Vorsicht! Durch das trockene Wetter der vergangenen Tage und den fehlenden Regen, ist die Wald und FlĂ€chenbrandgefahr in der Region gestiegen. [Weiterlesen…]

Fachtagung der Organisation „@fire“

WaldbrÀnde haben keine Chance

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Um besser auf Wald- und FlÀchenbrÀnde reagieren zu können, wird das Tanklöschfahrzeug, das bei der Abteilung Oberflockenbach stationiert ist, angepasst. Foto: Feuerwehr Weinheim

 

 

Weinheim, 27. September 2013. (red/pm) WaldbrĂ€nde wie in Portugal sind in Deutschland zum GlĂŒck selten, doch auch hier können solche sogenannten „Wipfelfeuer“ vorkommen. Wipfelfeuer so heißt auch eine Fachtagung der Organisation „@fire“ die zwei Angehörige der Feuerwehr Weinheim in diesem Sommer besucht haben. [Weiterlesen…]

Jugendfeuerwehr erkundet Europa – und das Werk von Salvatore Dali

Feuerwehr trifft Kunst

Spaß und Erholung unter spanischer Sonne: Die Jugenfeuerwehr auf Europatour. Quelle: Ralf Mittelbach / Feuerwehr Weinheim.

Weinheim, 30. August 2012. (red/rm) Schweden, Holland, Österreich, Kroatien, Frankreich, Italien, Österreich, Deutschland und die Schweiz – das waren bisher die Ziele der Sommerfreizeit der Weinheimer Jugendfeuerwehr. Nach dem Motto, Europa wir kommen, standen auch in diesen Sommerferien eine Sommerfreizeit der Weinheimer Jugendfeuerwehr auf dem Ferienprogramm des Feuerwehrnachwuchses.

Von Ralf Mittelbach:

„Auch die befreundete Jugendfeuerwehr der Lutherstadt Eisleben hatte die Koffer gepackt und sich den Weinheimern angeschlossen. Diesmal ging es in das Land der Fußball Europameister nach Spanien. Dank der UnterstĂŒtzung der Fahrschule Kluge, konnten mit deren Lastwagen die FeldkĂŒche und Zelte nach Feigeres gefahren werden.

Die Reiseleitung hatte Stadtjugendfeuerwehrwart Markus SchĂ€fer. Auch Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht reiste mit seiner Frau Manuela nach Spanien. Er tauschte Schlauch und FunkgerĂ€t in Löffel und Kochtopf und versorgte mit seiner Frau die 60 Teilnehmer der diesjĂ€hrigen Freizeit. Auf einem Campingplatz in einem kleinen Nachbarort von Figueres, der Geburtsstadt von Salvatore Dali in Katalonien, schlugen die Jugendliche ihre Zelte auf. Der Spaß stand ganz oben auf dem Erlebnisprogramm.

Jugend wandelt auf den Spuren Dalis

Fast jeden Tag verbrachte die Jugend am Strand und lieferte sich einen Wettstreit, wer denn die schönsten Sandburgen bauen kann. Dass die Feuerwehrjugend nicht nur im Brandschutz fit ist, zeigten sie beim Basteln, fĂ€delten Halsketten  und knĂŒpften ArmbĂ€nder. Als Projektarbeit stand in diesem Jahr der heilige Sankt Florian Modell auf dem Plan. Die Jugendlichen bildeten ihn mit Muscheln und Tapetenresten nach. Nun werden die zwei Kunstwerke jeweils einen Platz in den FeuerwehrhĂ€usern Eisleben und Weinheim erhalten. NatĂŒrlich gab es auch einige AusflĂŒge und so wurde unter anderem die katalanische Großstadt Barcelona besucht und besichtigt. Anregungen fĂŒr neue Bastelprojekte erhielten die Urlauber bei einer fachkundigen MuseumfĂŒhrung von Salvatore Dali.

Dramatische Ankunft – Waldbrand gelöscht

Ein besonderes Erlebnis war auch die Fahrt mit einem Glasbodenboot, bei der man die Meerestiere in ihrer natĂŒrlichen Umgebung beobachten konnte. Ein Pflichtbesuch fĂŒr die Jugendfeuerwehr war die ortsansĂ€ssige Jugendfeuerwehr. Allerdings war zunĂ€chst nicht klar, ob dieser klappt, da bei der Abreise noch ein großer Waldbrand wĂŒtete. GlĂŒcklicherweise hatten die BrandschĂŒtzer bis zum Besuch der Jugend den Brand unter Kontrolle und so konnten sich der Feuerwehrnachwuchs ĂŒber den Brandschutz und die Technik der spanischen Feuerwehr informieren.

Anmerkung der Redaktion: Ralf Mittelbach ist Pressereferent der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim

Brandschutz stand auch im Urlaub an erster Stelle. Trotzdem blieb genĂŒgend Zeit fĂŒr „fachfremde“ Projekte wie beispielsweise das KnĂŒpfen von ArmbĂ€ndern oder den Modellnachbau spanischer Kathedralen. Quelle: Ralf Mittelbach / Feuerwehr Weinheim.

Waldbrand in LĂŒtzelsachsen und Gartenhausbrand in NĂ€chstenbach

Waldbrand in LĂŒtzelsachsen. Foto: Feuerwehr.

Weinheim, 20. November 2011. (red/fw) Am Samstag wurde das Ehrenamt wieder auf eine harte Probe gestellt. Gleich 3 EinsĂ€tze mussten die freiwilligen FeuerwehrmĂ€nner und Frauen am Samstag abarbeiten, getreu ihrem Motto:“ Unsere Freizeit fĂŒr ihre Sicherheit“.

Von Ralf Mittelbach

Aus bisher ungeklĂ€rter Ursache war es kurz vor 14 Uhr zu einem kleinen Waldbrand in LĂŒtzelsachsen gekommen. Oberhalb des Dornbachweg brannten circa 30mÂČ WaldflĂ€che und 12mÂł aufgesetztes Brennholz. Die Feuerwehr Weinheim Abteilung LĂŒtzelsachsen – Hohensachsen musste mit mehreren Trupps unter Atemschutz das Feuer bekĂ€mpfen. Außerdem wurden die Abteilungen Stadt und Sulzbach mit wasserfĂŒhrenden Fahrzeugen nachalarmiert um den Brand in den Griff zu bekommen. Durch den massiven Wassereinsatz konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden und das Feuer nach einer Stunde gelöscht werden. Die Einsatzstelle wurde der Polizei ĂŒbergeben.

Kurz nach 16:00 Uhr wurde im Marc Aurel Weg ein GartenhĂŒttenbrand gemeldet. Die Abteilung Stadt rĂŒckte mit drei Löschfahrzeugen aus und konnte den Brand löschen. Nach ersten Erkenntnissen dĂŒrfte der Brand durch zĂŒndelnde Kinder ausgelöst wurden sein. Die Polizei Weinheim hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Ein lautes Zischen aus einer Gasstation Theodor Heuss Straße, Ecke Konrad Adenauer Straße erschreckte aufmerksame BĂŒrger am Samstagabend. Da ein Gasaustritt nicht ausgeschlossen werden konnte, rĂŒckte der Gefahrgutzug der Abteilung Stadt aus. Nachdem die Einsatzstelle gesichert, gesperrt und ausgeleuchtet wurde, begannen erste Trupps mit Messungen an der Gasstation. Parallel dazu wurden die Stadtwerke Weinheim zur Einsatzstelle gerufen. Schnell konnte allerdings Entwarnung gegeben werden, denn es war zu keinem Gasaustritt gekommen. Laut Aussage der Mitarbeiter der Stadtwerke Weinheim, kann das laute ZischgerĂ€usch kurzzeitig entstehen, wenn es zu einem zweitweise höheren Verbrauch an Erdgas kommt. Die Feuerwehr Weinheim konnte den Einsatz abbrechen und die Einsatzstelle an die Stadtwerke Weinheim ĂŒbergeben.

Kreisbrandleitung sieht Waldbrandgefahr im Rhein-Neckar-Kreis entspannt


Guten Tag!

Rhein-Neckar-Kreis, 29. April 2011. (red) Die anhaltende Trockenheit im Rhein-Neckar-Kreis macht nicht nur den Landwirten zu schaffen. In einigen Gebieten steigt nach drei Wochen Trockenheit auch die Gefahr von BrĂ€nden und das nicht nur in Waldgebieten. In Belgien hat ein Großbrand aktuell rund 1.000 Hektar Naturschutzgebiet vernichtet. Im GesprĂ€ch mit dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Axel Schuh wird klar, dass nicht nur das trockene Wetter die Gefahrenlage verschĂ€rft.

Von Christiane Eisele

Unser GesprĂ€ch mit Axel Schuh beginnt ĂŒberraschend. Auf unsere Bitte, mit uns ĂŒber die vermehrten GrasnarbenbrĂ€nde im Kreis und die vielerorts vermeldete erhöhte Brandgefahr zu sprechen, reagiert Herr Schuh in bezug auf Nordbaden nĂ€mlich eher entspannt: „Es gibt derzeit keine erhöhte Brandgefahr. Durch die Regenschauer der letzten beiden Tage hat sich Lage zudem deutlich entspannt“.

Im Internet könne man das leicht selbst recherchieren, erklĂ€rt er und verweist uns auf das Angebot des Deutschen Wetterdienstes (DWD), das er auch gleich selbst aufruft. Dort stellt der DWD wĂ€hrend der Waldbrandsaison (MĂ€rz — Oktober) tĂ€glich aktualisierte Waldbrandgefahrenprognosen fĂŒr Deutschland bereit. DafĂŒr muss man allerdings genau wissen, wo man suchen soll: DWD, Spezielle Nutzer, Landwirtschaft, Agrarwetter, Waldbrandgefahrenindex.

Regionale Parameter.

Die Prognose erfolgt mittels des sogenannten M-68-Modells, das international gĂŒltig ist und die WaldbrandgefĂ€hrdung in Stufen von 1 (sehr geringe Gefahr) bis 5 (sehr hohe Gefahr) darstellt. FĂŒr die Prognose nach dem M-68-Modell spielt außer meteorologischen Parametern auch der Vegetationsstand eine wesentliche Rolle.

Visualisierte GefÀhrdung. Quelle: DWD

Dass der aktuelle Gefahrenstand beim DWD im Rhein-Neckar-Raum mit 3-4 (mittlere bis hohe Gefahr) angeben wird, beunruhigt Herrn Schuh nicht ĂŒber GebĂŒhr: „Es gibt dabei regionale Unterschiede, die man berĂŒcksichtigen muss. Im Westen des Rhein-Neckar-Raumes ist die Brandgefahr etwas höher, durch die leichten Sandböden trocknen die Pflanzen schneller aus und sind dadurch leichter entflammbar.“

Auch sei es von Bedeutung ob es „einen grĂ¶ĂŸeren Nadelwaldbestand gibt, der naturgemĂ€ĂŸ am Boden einen höheren Anteil organisches Material hat, das sich leichter entzĂŒnden kann.“

Im Rhein-Neckar-Raum gibt es auch einige kleinere AnbauflĂ€chen Miscanthus (Schilfgras) das „da es in pelletierter Form zu Heizmaterial verarbeitet und in Biogasanlagen verwendet wird, leichter austrocknet und dann auch potentiell leichter entzĂŒndlich ist, bei der Beurteilung der Brandgefahr eine Rolle spielt“.

5-10 GrasnarbenbrÀnde pro Woche.

Axel Schuh ist stellvertretender Kreisbrandmeister im Rhein-Neckar-Kreis. Bild: Feuerwehr

Herr Schuh betont aber, dass seitens der Feuerwehr keine erhöhte Alarmbereitschaft besteht, „es bewegt sich alles noch in einem fĂŒr dieses Jahreszeit normalem Rahmen“

Dass es bei der derzeitigen Trockenheit zu deutlich mehr GrasnarbenbrĂ€nden kommt, ist fĂŒr Herrn Schulz aus Sicht der Feuerwehren auch nicht besorgniserregend. „Wir haben hier derzeit etwa 5-10 GrasnarbenbrĂ€nde pro Woche. Normal sind im Zeitraum April-Mai etwa 1-2 BrĂ€nde. Aber diese vermehrten BrĂ€nde verteilen sich auf 106 Abteilungen und sind deshalb fĂŒr uns kein Problem“.

Verursacher werden meist nicht identifiziert.

Die Ursachen der BrĂ€nde, die auf den GrĂŒnstreifen und Feldern neben Landstraßen und Autobahnen aufflammen, sind bekannt: „Meistens sind das achtlos aus den Autofenster geworfene Zigarettenkippen. Oder Weißglasflaschen, deren Scherben wie BrennglĂ€ser gerade gemĂ€hte FlĂ€chen mit trockenem Pflanzenmaterial entzĂŒnden.“-  Die Verursacher solch fahrlĂ€ssig verursachter BrĂ€nde werden aber so gut wie nie identifiziert.

Einige BrĂ€nde entstehen auch als Unfallfolgen, “ wenn kleine Scherben aus geborstenen Scheiben im Feld neben den Autostraßen zurĂŒckbleiben.“ Nicht immer entstehen solche BrĂ€nde also aus Unachtsamkeit, „auch SelbstentzĂŒndung kommt hin und wieder vor“.

Die Gefahr von WaldbrĂ€nden in der Waldbrandsaison (MĂ€rz bis Oktober) steigt ebenfalls mit der Dauer der Trockenheit. Um prĂ€ventiv gegenzusteuern gibt es die Landeswaldgesetze der einzelnen BundeslĂ€nder. „Dort ist geregelt, dass offenes Feuer nur im Abstand von mehr als 100 Metern zur Waldgrenze entzĂŒndet werden darf und rauchen im Wald nicht gestattet ist.“

Appell an die Vernunft.

Axel Schuh rĂ€t, Raucher und ZĂŒndler, die sich im Wald nicht an diese Bestimmungen halten, anzusprechen und an Ihre Vernunft zu appellieren. „Sollten die sich trotzdem nicht an die Vorschriften halten, sollte man das Forstamt informieren. Oft ist es allerdings schwierig da jemanden zu erreichen, dann bleibt nur ein Anruf bei der Polizei.“ Die Feuerwehr ist in solchen FĂ€llen nicht zustĂ€ndig: „Wir sind erst zustĂ€ndig, wenn es brennt.“

Wer sind denn diese Leute, die so unvernĂŒnftig mit offenem Feuer im oder in der NĂ€he des Waldes hantieren? „Das sind zum Großteil normalerweise pflichtbewusste BĂŒrger, denen gar nicht bewusst ist, welche Gefahren ihr Handeln mit sich bringt. In einigen wenigen FĂ€llen spielt auch Alkohol eine Rolle, wenn so sorglos unachtsam gezĂŒndelt wird.“

Kein Problem sieht Axel Schuh an Orten, an den zum Beispiel das Grillen mit offenem Feuer erlaubt ist. „Besondere Vorkehrungen mĂŒssen an diesen Orten nicht getroffen werden. Gartenfeuer, zum Beispiel das Verbrennen von Schnittgut, mĂŒssen angemeldet werden.“ Grillfreunde sind also an öffentlichen GrillplĂ€tzen auf der sicheren Seite.

Trotz der anhaltenden Trockenheit ist im Rhein-Neckar Raum also nicht von einer besorgniserregenden Gefahrenlage auszugehen. Und wenn sich jeder an die Vorschriften hĂ€lt, seine Zigarettenkippen und Flaschen nicht in Feld Wald und Flur entsorgt und sich zum Grillen an die dafĂŒr vorgesehen PlĂ€tze begibt, dann muss auch die Feuerwehr selbst bei dieser Trockenheit nur selten ausrĂŒcken.