Freitag, 20. Juli 2018

Wegen großer Nachfrage: Zweite geführte Wanderung entlang der Weschnitz

An Allerheiligen zu den Mühlen

Weinheim, 16. Oktober 2014. (red/pm) Sechs Mühlen, Industrie- und Kulturdenkmäler vergangener Jahrhunderte, und ein wild-romantisches Tal erleben: Das können Weinheimer sowie Besucher aus der Region in diesem Jahr noch einmal an Allerheiligen, am Samstag, 01. November. [Weiterlesen…]

Herbstwanderung durch das wild-romantische Sechs-Mühlen-Tal

Von „Wino“ bis zur Stromerzeugung

Lust auf eine romantische Herbstwanderung im Sechs-Mühlen-Tal?


Weinheim, 03. Oktober 2012. (red/pm) Eine Führung durchs Sechs-Mühlen-Tal ist wie eine rasante Zeitreise. Kaum eine Strecke ist so geschichtsträchtig wie das Sechs-Mühlen-Tal in Weinheim: vom frühen Mittelalter bis zur modernen Wasserkraft-Technologie. Irgendwo am Zusammenfluss von Grundelbach und Weschnitz dürften sich im sechsten Jahrhundert die ersten Frankenstämme niedergelassen haben.

Information der Stadt Weinheim:

„Geopark-Führer Franz Piva nimmt die Teilnehmer mit auf seiner Reise durch die Geschichte der Franken mit der Gründung des Dorfes „Winnenheim“ (wohl nach einem Franken namens „Wino“ benannt) und der Peterskirche. Die Weschnitz mit ihren reizvollen Mühlkanälen aus der Gründerzeit der Mühlen, mit der geheimnisvollen „Unteren Hildebrand Mühle“ deren Gründung noch im Dunkeln liegt, sind ebenfalls Thema der Führung.

Neben dem Wachenberg, ein alter Vulkanschlot, vor etwa 250 bis 290 Millionen Jahren entstanden, findet auch die Geschichte von den ehrbaren Müllern, die den Weg vom Korn zum Brot bereiteten und Weinheim einst zur „Stadt der Mühlen“ machten und eine enge Verbindung zu Weinheim und seinen Gerbern herstellten, findet Erwähnung. Aber auch von Freischärlern und Räubern, die hier hausten, ist die Rede.

Die „Untere Fuchs`sche Mühle zeigt sich bei der Führung mit Armin Krichbaum als Schatzkammer und Fundgrube alter Mühlentechnik. Für weitere Höhepunkte sorgt in der „Oberen Hildebrandmühle“ Walter Fuchs, heute Herr der Weschnitz. Er lässt den Mühlkanal leer laufen und informiert, damit die Neuzeit nicht zu kurz kommt, über die Wasserkraft zur heutigen, aktuellen Stromerzeugung.

Der Rückweg führt abseits der Straße über den „Unteren Heckenpfad“, entlang am rauschenden Wasser. Hier liegen die Mühlen wie im Dornröschenschlaf und lassen die Geschichte der Müller wieder lebendig werden.

Die nächste öffentliche Führung findet am Samstag, den 6. Oktober um 14 Uhr statt. Treffpunkt ist der Vorplatz der Peterskirche. Die Führung dauert etwa drei Stunden und 6 Euro pro Person, Schulkinder bis 12 Jahre zahlen 3 Euro. Nur mit Voranmeldung beim . unter Telefon 06201 / 874450 oder info@weinheim-marketing.de.“

30. Juli bis 09. September 2012

Diese Woche: Tipps und Termine

Rhein-Neckar, Tipps und Termine für den 30. Juli bis 09. September 2012. Montags erscheinen normalerweise unsere Veranstaltungstipps für die laufende Woche. Für die komplette Ferienzeit haben wir jetzt ein kleine Auswahl von Veranstaltungen zusammengestellt.  Die Redaktion nimmt gerne weitere Termine und Anregungen auf. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende der Seite. [Weiterlesen…]

Vom Vulkan bis zur Stromerzeugung

Sechs Mühlen und ein wild romantisches Tal erleben

Franz Piva, Walter Fuchs und Armin Krichbaum (fehlt auf dem Bild) machen Geschichte lebendig.

Weinheim, 28. Juli 2012. (red/pm) Am 04. August kann man in Weinheim eine Zeitreise erleben: Geopark-Führer Franz Piva führt durch das geschichtsträchtige Sechs-Mühlen-Tal.

Information der Stadt Weinheim:

„Eine Führung durchs Sechs-Mühlen-Tal ist wie eine rasante Zeitreise. Kaum eine Strecke ist so geschichtsträchtig wie das Sechs-Mühlen-Tal in Weinheim – vom frühen Mittelalter bis zur modernen Wasserkraft-Technologie. Irgendwo am Zusammenfluss von Grundelbach und Weschnitz dürften sich im sechsten Jahrhundert die ersten Frankenstämme niedergelassen haben.

Geopark-Führer Franz Piva nimmt die Teilnehmer mit auf seiner Reise durch die Geschichte der Franken mit der Gründung des Dorfes „Winnenheim“, wohl nach einem Franken namens „Wino“ benannt, und der Peterskirche, sowie auf einem ca. 3 km langen Rundweg durch das wildromantische Weschnitztal mit seinen sechs Mühlen (heute z. T. Kulturdenkmäler).

Die Weschnitz mit ihren reizvollen Mühlkanälen aus der Gründerzeit der Mühlen, mit der geheimnisvollen „Unteren Hildebrand Mühle“, deren Gründung noch im Dunkeln liegt und der Wachenberg, ein alter Vulkanschlot, vor etwa 250 bis 290 Millionen Jahren entstanden, sind ebenfalls ein Thema.

Ebenso wird die Geschichte von den ehrbaren Müllern erzählt, die den Weg vom Korn zum Brot bereiteten, als „Weinheim einst Stadt der Mühlen“ war und eine enge Verbindung zu Weinheim und seinen Gerbern bestand. Aber auch von Freischärlern und Räubern, die hier hausten ist die Rede.

Die „Untere Fuchs`sche Mühle zeigt sich bei der Führung mit Armin Krichbaum als Schatzkammer und Fundgrube alter Mühlentechnik. Für weitere Höhepunkte sorgt in der „Oberen Hildebrandmühle“ Walter Fuchs, heute Herr der Weschnitz.

Er lässt den Mühlkanal leer laufen und informiert, damit die Neuzeit nicht zu kurz kommt, von der Wasserkraft zur heutigen, aktuellen Stromerzeugung. Der Rückweg führt abseits der Straße über den „ Unteren Heckenpfad“, entlang am rauschenden Wasser. Hier liegen die Mühlen wie im Dornröschenschlaf und lassen die Geschichte der Müller wieder lebendig werden.

Info: Termin für die nächste öffentliche Führung ist Samstag, der 4. August um 14 Uhr. Treffpunkt ist der Vorplatz der Peterskirche. Die Exkursion dauert ca. 3 Stunden und kostet 6 Euro pro Person, für Schulkinder bis 12 Jahre 3 Euro.

Nur mit Voranmeldung beim Stadt– und Tourismusmarketing Weinheim e. V. unter Tel. 06201 874450 oder info@weinheim-marketing.de“

Führungen durchs Mühlentag am Pfingstmontag

Klappern gehört zum Mühlentag

Mühlentag an Pfingstmontag. Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim/Birkenau, 17. Mai 2012. (red/pm) Von historischer und moderner Wasserkraft: Am Pfingstmontag lockt das Sechs-Mühlen-Tal nach Weinheim.

Information der Stadt Weinheim:

„Es ist ein Kleinod an der Bergstraße, im Odenwald und in der Metropolregion Rhein-Neckar: Das Sechs-Mühlen-Tal des Odenwaldflüsschens Weschnitz, das die große badische Kreisstadt Weinheim und die südhessische Gemeinde Birkenau miteinander verbindet.

Auf einer Strecke von rund anderthalb Kilometer liegen – wie Perlen an einer Kette – sechs historische Mühlen am rauschenden Bach. Ihre Räder klappern teilweise noch, aber sie werden ganz unterschiedlich genutzt: Als Hotel-Restaurant, als Möbelhaus, als Kreativbüro-Gebäude, als Museum und sogar zur Wasserstromerzeugung.

Die Hildebrand’sche Mühle mit der herrschaftlichen Villa und dem markanten Siloturm wird im Laufe des Jahres in eine moderne Wohnanlage umgebaut – es ist also spannend, was im Sechs-Mühlen-Tal gerade vor sich geht.

Alle Neuigkeiten und sämtliche historische wie technische Details aus Jahrhunderten Mühlengeschichte können die Besucher des bundesweiten „Mühlentages“ wie immer in den letzten Jahren am Pfingstmontag, 28. Mai, erfahren.

Getreidemühle. Foto: Stadt Weinheim

An diesem Tag hat eine engagierte Gruppe von ehrenamtlich tätigen Mühlenexperten um die heutigen Mühlenbesitzer und Müller-Nachfahren Walter Fuchs und Armin Krichbaum wieder ein attraktives Ausflugsprogramm zusammengestellt.

Zum Hintergrund: Es gibt sechs Mühlen aus unterschiedlichen Zeiten. Von Weinheim aus in Richtung Osten angefangen gibt es die Hildebrand’sche Untere Mühle (1500), die Hildebrand’sche Obere Mühle (1574), die Untere Fuchs’sche Mühle (1836), die Obere Fuchs’sche Mühle (1563), die Kinscherf’sche Mühle (1844) und die Carlebachmühle (1461), die schon auf Birkenauer Gemarkung liegt.

Am Mühlentag wird alle zwei Stunden eine Führung durchs Tal von etwa zwei Stunden Länge angeboten. Der Kostenbeitrag liegt bei 4 Euro, telefonische Anmeldung bitte bei Walter Fuchs, Telefon 6201/1002-91, Fax: 06201/1002-22, E-Mail: walter.fuchs@sechs-muehlen-tal.de.

Schwerpunkte der Führungen sind: vormittags um 9:10 Uhr Marlies Drösel (Geschichte der Müllerfamilien), 9:20 Uhr Werner Helmke (Geschichte des Mühlentals), 9:30 Uhr Franz Piva/Stadtführer (Weinheim einst die Stadt der Mühlen). Von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr erklärt Walter Fuchs das Wasserkraftwerk der Hildebrand’sche Obere Mühle.

Nachmittags-Themen sind: 13:10 Uhr Marlies Drösel (Geschichte der Müllerfamilien), 13:20 Uhr Werner Helmke (Geschichte des Mühlentals), 13:30 Uhr Franz Piva/Stadtführer (Weinheim einst die Stadt der Mühlen), von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr erklärt Walter Fuchs Wasserkraftwerk Hildebrand’sche Obere Mühle.

Info-Point ist der Pavillon-Mahlgang an der Oberen Fuchs’schen Mühle (Geo-Punkt) in der Birkenauertalstraße 10.

Armin Krichbaum informiert in der Nachbarmühle über die historische Entwicklung der Ölmühlen von 1836 bis 1950. Seine alte Mühlentechnik in der Unteren Fuchs’schen Mühle gilt als bedeutendes Industriedenkmal. Besonders die letzte Ölmühle aus dem Jahr 1927 von der Firma Werner&Pfleiderer ist einmalig in Deutschland. Auch die Gewinnung von Raps-, Mohn-, Bucheckern- und Walnussöl wird im Herstellungsablauf erklärt.

Die Besichtigung und Führung findet vormittags jeweils um 10:00 Uhr, um 11:00 Uhr und um 12:00 Uhr statt, nachmittags um 14:00 Uhr, um 15:00 Uhr und um 16:00 Uhr. Für diese Führungen zahlen Erwachsene 2 Euro, Kinder sind frei. Stefan Krichbaum erklärt die Aufgabe und Funktion eines Deutz-Dieselmotors aus dem Jahr 1936 sowie dessen Antriebstechnik. Martin Krichbaum informiert über die Francis-Schachtturbine der Firma Voith aus dem Jahr 1937, die im historischen Gewölbe-Wasserbau (1835/36) auch heute noch Gleichstrom erzeugt.

Besondere Attraktion: Nur zum Mühlentag wird die alte Transmission in Betrieb genommen. Kontakt: Armin Krichbaum, Telefon 06201/13622, E-Mail: armin.krichbaum@gmx.de.

Im romantischen Mühlenhof und dem Garten an der rauschenden Weschnitz findet bei schönem Wetter die Bewirtung statt. Es gibt frisch geräucherte Forellen, Grillspezialitäten, Bier vom Fass, diverse Getränke sowie Kaffee und Kuchen.“

Info: Das Weinheimer Stadt- und Tourismusmarketing bietet auch außerhalb des Sechs-Mühlentags ganzjährig Führungen durch das Sechs-Mühlental (circa drei Stunden Dauer) mit Stadt- und Geoparkführer Franz Piva an. Gruppen ab 15 Personen, sechs Euro pro Person, Anmeldung: Stadt-und Tourismsmarketing Weinheim Telefon 06201-874450 oder per E-Mail: info@weinheim-markting.de.