Dienstag, 10. Dezember 2019

Gutes GeschÀftsjahr der Stadtwerke Weinheim GmbH

Große Herausforderung trotz positiver Bilanz

Stadtwerke-Chef Peter KrĂ€mer kann sich ĂŒber eine positive GeschĂ€ftsentwicklung freuen – die Energiepolitik hingegen macht ihm große Sorgen.

 

Weinheim, 26. Juli 2013. (red) Die Stadtwerke Weinheim GmbH konnten Umsatz und Ergebnis im GeschĂ€ftsjahr 2012 steigern. Insgesamt zieht das Unternehmen eine positive Bilanz, steht aber durch VerĂ€nderungen im Energiemarkt wie alle Versorger vor großen Herausforderungen. GeschĂ€ftsfĂŒhrer Peter KrĂ€mer sieht die Politik in der Pflicht – ihm fehlt ein Masterplan zur Energiewende. Insbesondere die Versorungssicherheit bereitet im Sorgen. [Weiterlesen…]

Wasser wird nicht privatisiert – der Schriesheimer Gemeinderat trĂ€gt nichts dazu bei

„Vielen war nicht bewusst, dass es Altenbach und Ursenbach direkt betrifft“

Auch kĂŒnftig kommt bezahlbares und hochwertiges Wasser von kommunalen Versorgern beim Verbraucher an.

 

Schriesheim/Rhein-Neckar, 21. Juni 2013. (red/zef) Heute erteilte der EU-Kommissar Michel Barnier der Privatisierung von der Trinkwasserversorgng auf massiven öffentlichen Druck der EuropĂ€ischen BĂŒrgerinitiative right2water, von Kommunen und dem Deutschen StĂ€dtetag  eine endgĂŒltige Absage. Der Gemeinderat Schriesheim hat es jedoch am Mittwoch versĂ€umt, im Gegensatz zu den GemeinderĂ€ten in Weinheim und Heddesheim, seinen Beitrag zu leisten. Eine entsprechende Resolution von GrĂŒnen und SPD lehnte der Gemeinderat mit einem Patt von 13 Ja- und 13 Nein-Stimmen ab. Besonders irritierend Ă€ußerte sich die Fraktion der CDU: Ihr war nicht bewusst, dass die Ortsteile Ursenbach und Altenbach im Gegensatz zu Schriesheim von einer europaweiten Ausschreibung betroffen gewesen wĂ€ren. [Weiterlesen…]

EuropĂ€ische BĂŒrgerinitiative erfolgreich

Rhein-Neckar/Brüssel, 21. Januar 2013. (red) Nach verschiedenen Medienberichten ist die umstrittene Richtlinie zur Privatisierung der Wasserversorgung vom Tisch. Mehr als 1,5 Millionen EU-Bürger/innen hatten gegen eine Privatisierung protestiert. Mehr als eine Millione Stimmen aus sieben Ländern waren nötig, um sich gegen die Privatisierung zu wehren. Das Ziel wurde erreicht. [Weiterlesen…]

Holiwater Projekt

Musik zur Rettung des Planeten

Maharaj Trio live in concert

Das Maharaj Trio setzt sichfĂŒr das „Holiwater Projekt“ ein. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 13. Juni 2013. (red/pm) Indische Musiker stellen morgen in der Volkshochschule Weinheim das Projekt „Heiliges Wasser“ vor. [Weiterlesen…]

Unterschriftenlisten fĂŒr europaweite BĂŒrgeinitiative Right2Water im Rathaus und auf Homepage

Gemeinderat stellt sich gegen Wasserliberalisierung

Weinheim, 23. April 2013. (red/ld) Der Gemeinderat hat sich geschlossen gegen die Liberalisierung der kommunalen Trinkwasserversorgung ausgesprochen. Wie auch in den umliegenden Gemeinden, befĂŒrchten die StadtrĂ€te, dass sich die TrinkwasserqualitĂ€t verschlechtert, wenn die Versorgung an private Unternehmen ausgeschrieben werden mĂŒsse. Seit Monaten wird auf Internetseiten um Unterschriften geworben, um die Entscheidung der EU zu kippen. Zwar seien die nötigen Unterschriften in Deutschland bereits zu Stande gekommen, sagte Uli Sckerl, jedoch fehlen noch Unterschriften in zwei weiteren EU-LĂ€ndern und in BrĂŒssel warte man auf eine Stellungnahme aus Berlin. Doch die Bundesregierung schweige sich aus. [Weiterlesen…]

Ausstellung von Sigrid Kiessling-Rossmann

„Meeres-Land“ in der GRN-Klinik

Weinheim, 19. April 2013. (red/pm) „Meeres-Land“: Das ist der Titel einer Ausstellung der Mannheimer KĂŒnstlerin Sigrid Kiessling-Rossmann – SIRO –, die am Freitag, 26. April 2013, um 18:00 Uhr vom Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Stefan Dallinger, in der GRN-Klinik eröffnet wird. Kunstliebhaber sind herzlich eingeladen, an der Vernissage teilzunehmen. [Weiterlesen…]

SchĂŒleraustausch zwischen BennĂ€s und der DBS Weinheim

Mit den Finnen aufs Wasser

Weinheim, 10. April 2013. (red/pm) Inzwischen ist der Austausch zwischen SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums und dem Pedersöre-Gymnasium in BennĂ€s/Finnland schon Tradition – man könnte auch sagen, eine gute Freundschaft. Im Moment hĂ€lt sich eine SchĂŒlergruppe aus dem finnisch-schwedischen Grenzgebiet gerade wieder in Weinheim auf. [Weiterlesen…]

Laut Landtagsabgeordnetem Uli Sckerl bedroht die EU die kommunale Wasserverorgung

Trinkwasser bald nur noch fĂŒr Reiche?

Schriesheim/Rhein-Neckar, 05. MĂ€rz 2013. (red/zef) Schwerpunktthema der GrĂŒnen Kreisversammlung am 28. Februar war etwas, das jeden betrifft: Die Wasserversorgung. Am 28. Juli 2010 erklĂ€rten die Vereinen Nationen den Zugang zu sauberem Wasser zu einem Menschenrecht. Das Problem ist jedoch: Dies ist gesetzlich nicht bindend. Laut Uli Sckerl, dem Vorsitzenden der GrĂŒnen Rhein-Neckar, möchte nun die EuropĂ€ische Kommission, die Regierung der EU, dieses Recht unterlaufen. Bereits 1,2 Millionen BĂŒrgerInnen der EU haben sich in einer EuropĂ€ischen BĂŒrgerinitiative (EBI) dagegen ausgesprochen. [Weiterlesen…]

Wasser darf kein Spekulationsobjekt werden

Trinkwasser muss Menschenrecht bleiben

Weinheim, 20. Februar 2013. (red/pm) Wird Wasser demnĂ€chst zum Spekulationsobjekt? Laut der EuropĂ€ischen Union (EU) sollen die Kommunen ihren Trinkwasserverbrauch demnĂ€chst europaweit ausschreiben. [Weiterlesen…]

AbwassergebĂŒhren sollen „gerechter“ berechnet werden

Weinheim, 13. April 2011. (red/pm) Die Berechnung der AbwassergebĂŒhr in den Kommunen Baden-WĂŒrttembergs Ă€ndert sich. Die Stadt Weinheim bereitet zur Zeit die Erhebung der „gesplitteten AbwassergebĂŒhr“ vor, die mehr Kostengerechtigkeit ermöglichen sol. Der Verwaltungsgerichtshofs hatte im MĂ€rz 2010 entschieden, dass die frĂŒhere Berechnungsmethode unzulĂ€ssig ist..

Information der Stadt Weinheim:

„Die kĂŒnftige GebĂŒhr berĂŒcksichtigt neben dem zu entsorgenden Schmutzwasser aus Haushalten und Betrieben auch das Niederschlagswasser, das von DĂ€chern und befestigten (versiegelten) FlĂ€chen eines GrundstĂŒcks in den Kanal eingeleitet wird. Das entspricht kĂŒnftig mehr dem Verursacherprinzip, wie es der VGH angemahnt hat.

Wer Wasser versickern lÀsst, spart Geld

Grundregel: Je mehr ein GrundstĂŒck versiegelt ist, desto höher fĂ€llt die GebĂŒhr aus. Umgekehrt: Wer möglichst viel Regenwasser auf seinem Areal in den Boden und damit ins Grundwasser versickern lassen kann, spart kĂŒnftig Geld. Der Eigenbetrieb StadtentwĂ€sserung der Weinheimer Stadtverwaltung verschickt in den
nĂ€chsten Tagen an rund 16 000 GrundstĂŒckseigentĂŒmerin der Stadt Info-Briefe und Erhebungbögen, um das Maß der Bodenversiegelung möglichst exakt zu erheben.

KĂŒnftig wird es eine AbwassergebĂŒhr geben, die sich aus zwei Berechnungen zusammensetzt:

  • Das ist zum einen die „SchmutzwassergebĂŒhr“, die wie bislang nach dem jeweiligen Frischwasserverbrauch berechnet wird. Diese fĂ€llt pro Kubikmeter Abwasser allerdings niedriger aus als bisher.
  • Zum anderen eine „NiederschlagswassergebĂŒhr“, die sich aus den GrĂ¶ĂŸen aller bebauten und befestigten FlĂ€chen eines GrundstĂŒcks ergibt. Die neuen GebĂŒhren gelten landesweit nicht nur als ökologisch sinnvoll sondern auch als verursachergerechter.

Die genaue Erhebung der versiegelten FlĂ€chen ist freilich aufwĂ€ndig, deshalb bittet die Stadt ihre BĂŒrger jetzt um UnterstĂŒtzung – durchaus in deren eigenem Interesse. Zwar wurden die versiegelten FlĂ€chen bereits mit Hilfe vorhandener Katasterdaten und Luftbildaufnahmen soweit wie möglich erfasst und in das beigefĂŒgte Erfassungsblatt eingetragen, die verwendeten Luftbilder sind aber nicht aktuell. DarĂŒber hinaus waren nicht alle FlĂ€chen zweifelsfrei erkennbar

Die neue AbwassergebĂŒhr unterscheidet zwischen Schmutzwasser und Niederschlagswasser. Quelle: Stadt Weinheim

Deshalb kann es vorkommen, dass die Angaben im Erfassungsblatt von den tatsĂ€chlichen VerhĂ€ltnissen auf dem GrundstĂŒck abweichen. Die sollen die GrundstĂŒcksbesitzer selbst kontrollieren und gegebenenfalls ergĂ€nzen oder korrigieren.

Kontrolle wichtig

Auch gibt es graduelle Unterschiede bei der GebĂŒhrenerhebung, die davon abhĂ€ngen, welcher Bodenbelag wie stark Wasser durchlĂ€sst. Die Stadt hat Beispiele möglicher Befestigungsarten und deren Auswirkungen auf die NiederschlagswassergebĂŒhr sind in einem Informationsblatt benannt, das den Haushalten ebenso zugeht.

Die Stadt hat ein Unternehmen, die WTE Betriebsgesellschaft mbH, mit dem Auskunftsverfahren beauftragt. Dorthin soll das korrigierte und unterschriebene Erfassungsblatt innerhalb von vier Wochen mit Hilfe des beigefĂŒgten Antwortumschlags zurĂŒckgeschickt werden. WĂ€hrend dieser Zeit ist eine kostenfreie Servicenummer fĂŒr Fragen geschaltet.

Weitere Informationen stellt die Stadt im Internet unter www.weinheim.de zur VerfĂŒgung. DarĂŒber hinaus bietet die Stadtverwaltung auch eine persönliche Beratung im Rathaus an.

Durch die getrennte Berechnung erhalte die Stadt im Übrigen keine zusĂ€tzlichen Einnahmen. Es finde lediglich eine Umverteilung des GebĂŒhrenaufkommens entsprechend der tatsĂ€chlichen Inanspruchnahme der Abwasseranlagen statt.