Montag, 20. November 2017

Vorbeugen, behandeln, pflegen

Demenztag: „Vergessen geht uns alle an“

Weinheim, 15. Oktober 2014. (red/pm) Am kommenden Sonntag, 19. Oktober, findet der vierte „Weinheimer Demenztag“ statt. Auch seit vier Jahren gibt es den „Runden Tisch Demenz“, in dem sich die Akteure der Stadt, die mit pflegebedĂĽrftigen Personen und Demenzerkrankungen arbeiten, zu einem Netzwerk zusammengeschlossen haben. [Weiterlesen…]

Mehr als ein Dutzend Anbieter sind am kommenden Sonntag vertreten

Riesiges Veranstaltungsangebot beim Demenztag

Weinheim, 10. Oktober 2012 (red/pm) Beratung, Betreuung, Pflege zu Hause oder im Heim, Angebote, die das selbstständige Leben erleichtern. Das Informationsangebot, das der „Runde Tisch Demenz“ beim Zweiten Weinheimer Demenztag am Sonntag, 14. Oktober, 14:00 bis 17:00 Uhr im Rolf-Engelbrecht-Haus zusammengestellt hat, ist ein dickes Paket.

Information der Stadt Weinheim:

„Mehr als ein Dutzend von Einrichtungen, Fachfirmen und Institutionen stellen sich im Foyer des Rolf-Engelbrecht-Hauses im Rahmen der Demografiewoche der Metropolregion Rhein-Neckar vor. Es hat sich in den letzten beiden Jahren in der Stadt sehr viel getan bei diesem Thema, seitdem sich auf Anregung des Stadtseniorenrates und seines unermĂĽdlichen Zweiten Vorsitzenden Dieter Gerstner der Runde Tisch Demografie gegrĂĽndet hat. Die Zahl der Beratungsangebote ist gestiegen, neue Therapieformen sind hinzugekommen, das „CafĂ© Zeitlos“ des Deutschen Roten Kreuzes und die Musiktherapie bei der Katholischen Sozialstation beispielsweise.

Indessen stellen sich Gesellschaft, Handel und Industrie auf die steigende Zahl von Demenzerkrankungen ein; es gibt neue Wohnformen und technische Hilfen für das häusliche Umfeld, mehr Informationen, es gibt Bücher und Filme. All das wird am Sonntag beim „Weinheimer Demenztag“ zusammenfließen.

Auch der Pflegestützpunkt des Rhein-Neckar-Kreises mit Sitz in den Büroräumen der Weinheim Galerie hat sein Angebot immer weiter ausgebaut. Das Beratungsspektrum von Carola Marg umfasst die gesamte Breite des Themas. Auch sie steht im Rolf-Engelbrecht-Haus gemeinsam mit dem ehrenamtlichen Demenz-Experten Dieter Gerstner für Auskünfte zur Verfügung.

PĂĽnktlich zum 14. Oktober wird ĂĽbrigens der neue Info-Flyer der PflegestĂĽtzpunkte auch in tĂĽrkischer und spanischer Sprache vorliegen. Denn Demenz macht an keinen nationalen oder kulturellen Barrieren Halt.“

Dieter Gerstner ist Vorsitzender des Förderverein Alzheimer

Spenden gegen das Vergessen

Weinheim, 09. Oktober 2012. (red/pm) „Der Zweck des Vereins ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens, Hilfe für Demenzkranke und deren Angehörige. Der Satzungszweck wird verwirklicht zum Beispiel durch Schulungen und Vorträge, den Aufbau eines ‚Netzwerkes Demenz’, Aufklärungs- und Informationsarbeit in der Bevölkerung.“

Information der Stadt Weinheim:

„So steht es in dem Dokument, das jetzt der GrĂĽndungsversammlung des „Fördervereins Alzheimer Weinheim“ vorgelegen hat, juristisch geprĂĽft und dem Amtsgericht vorgelegt.
Jetzt hat die breite gesellschaftliche Bewegung, die sich in Weinheim seit anderthalb Jahren an einem „Runden Tisch Demenz“ trifft und am Sonntag, 14. Oktober ihren zweiten Weinheimer Demenztag veranstaltet, einen Förderverein, der „ausschlieĂźlich und unmittelbar gemeinnĂĽtzige Zwecke“ verfolgt und die Gabe von Spenden aus der Bevölkerung erleichtert. Motor der VereinsgrĂĽndung war, wie so oft beim Thema Demenz, Dieter Gerstner, der Vize-Vorsitzende und Pflegeexperte des Stadtseniorenrates.

Bei seinen Projekten in den letzten Monaten hat der früher hauptamtliche Pflegedienstleiter immer öfter merken müssen, dass trotz ehrenamtlichem Einsatz immer wieder finanzielle Mittel erforderlich sind, um effektiv vorgehen zu können. Der Runde Tisch Demenz als Netzwerk aller mit dem Thema beschäftigten Akteure in der Stadt ist dazu aber nicht in geeigneter Weise aufgestellt. Deshalb suchte Gerstner Mitstreiter und bereitete eine Satzung vor; zu den Gründungsmitgliedern zählt auch die Stadt Weinheim, die am Runden Tisch Demenz mit Claus Hofmann vom Amt für Jugend und Soziales und Pressesprecher Roland Kern vertreten ist.

Elf anwesende Gründungsmitglieder wählten nun Dieter Gerstner als Vorsitzenden und Dora Jakob zu seiner Stellvertreterin. Peter Dierl wird – wie im Stadtseniorenrat – als Schatzmeister fungieren, Christian Rupp, Pflegedienstleiter im Bodelschwingh-Heim als Schriftführer. Beisitzerinnen sind Elisabeth Merkert und Rosemarie Sowada, Rechnungsprüfer Daniel Schwöbel und Hasso Sieverling.

Weitere Infos zum Förderverein Alzheimer beim Vorsitzenden Dieter Gerstner unter 06201 / 64578. Er steht auch beim Weinheimer Demenztag am Sonntag, 14. Oktober (14:00 bis 17:00 Uhr im Rolf-Engelbrecht-Haus) fĂĽr Fragen zur VerfĂĽgung.“

Zweiter Weinheimer Demenztag: Alle Infos an einem Platz

FĂĽr ein selbstbestimmtes Leben zu Hause

Mit Demenz ist nicht zu spaßen. Wie Sie trotzdem ein selbstbestimmtes Leben zu Hause führen können, erfahren Sie am 2. Weinheimer Demenztag, Foto: Andre Zelck, Essen


Weinheim, 02. Oktober 2012. (red/pm) Welche Betreuungsangebote gibt es? Welche Hilfsmittel, welche Literatur, wie sieht die mögliche klinische Versorgung aus? Wer mit Demenzerkrankungen zu tun hat, der hat Fragen über Fragen. Antworten – alle Infos an einem Platz – erhalten Interessierte am zweiten Weinheimer Demenztag, der in diesem Jahr am Sonntag, 14. Oktober, von 14:00 bis 18:00 Uhr im Rolf-Engelbrecht-Haus stattfindet.

Information der Stadt Weinheim:

„Veranstalter ist wieder der Runde Tisch Demenz, an dem alle kommunalen Akteure sitzen, die sich dem Thema widmen. Also Stadt und Stadtseniorenrat, die Sozialstationen und Pflegeheime, die Betreuungsdienste und Servicebetriebe, dazu gibt es aber auch einen BĂĽchertisch der BĂĽcherei Schäffner, die Vorstellung eines örtlichen Atlas in Sachen Demenz, Wohnangebote und alles Weitere zum Thema.

Der Demenztag ist auch Teil der Demografie-Woche der Metropolregion Rhein-Neckar. Das Motto des Tages lautet: „Für ein selbstbestimmtes Leben zu Hause.“ Um 14 Uhr werden Hans Mazur vom Stadtseniorenrat und Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner den Demenztag eröffnen. Ab 14:30 Uhr werden im Foyer des Rolf-Engelbrecht-Haus jede halbe Stunde Vorträge angeboten.

Den Anfang macht Christian Rupp, der Pflegedienstleiter des Bodelschwingh-Heims, mit dem Thema: „Heute mit Gestern leben, Biografiearbeit bei Demenz“.

Dann folgen Andreas Töpfl von der Barmer Ersatzkasse („Ambulante Leistungen der Pflegeversicherung für Menschen mit Demenz“), Horst Seibert vom Deutschen Roten Kreuz („Unterstützende Technik im Wohnumfeld“), eine Vertreterin der Helen-Keller-Schule („Einsatzmöglichkeiten von Alltagsbetreuerinnen) und Andreas Kluge von der Ergopraxis Kluge („Ergotherapie und ihr Einsatz bei Menschen mit Demenz“).

Der zweite Weinheimer Demenztag findet am Sonntag, dem 14. Oktober, 14 Uhr bis 17 Uhr statt. FĂĽr Kaffee und Kuchen sowie einen kleinen Imbiss ist gesorgt.“

Zweiter Weinheimer Demenztag am 14. Oktober

Heute mit Gestern leben – „FĂĽr ein selbstbestimmtes Leben zu Hause“

Teilnehmer des „Runden Tisches Demenz“


Weinheim, 17. August 2012. (red/pm) „Demenz geht uns alle an.“ Unter diesem Motto hat sich im September 2010 in Weinheim ein „Runder Tisch Demenz“ gegründet – ein Netzwerk aus Einrichtungen und Gruppen, die sich im Raum Weinheim mit der Betreuung und Begleitung von demenzkranken Menschen und deren Angehörigen beschäftigen. Der erste „Weinheimer Demenztag“ im Juni 2011 war zunächst ein Versuch, und dann mit mehr als 500 Besuchern ein Erfolg.

Information der Stadt Weinheim:

„Und ein Ansporn weiterzumachen, sagt Dieter Gerstner, GrĂĽnder und Sprecher des Runden Tisch Demenz. Schon bald nach der Premiere war den etwa 15 ständigen Teilnehmern des Netzwerkes klar, dass der Bedarf an gebĂĽndelter Information groĂź ist. Die Vorbereitungen auf den zweiten „Weinheimer Demenztag“ laufen daher bereits auf Hochtouren; stattfinden wird er am Sonntag, 14. Oktober, von 14 Uhr bis 18 Uhr im Rolf-Engelbrecht-Haus, eingebettet in die Demografiewoche der Metropolregion Rhein-Neckar.

„Für ein selbstbestimmtes Leben zu Hause“

So lautet diesmal das Motto des Tages, an dem sich mehr als 20 Einrichtungen und Organisationen vorstellen. „Die Frage, wie Demenzkranke möglichst lange im eigenen Haus leben können, und wie die Angehörigen dabei helfen können, beschäftigt viele“, weiß Dieter Gerstner aus Erfahrung. Möglichst alle Fragen sollen in diesen vier Stunden an Info-Ständen, Vorträgen und im persönlichen Gespräch geklärt werden.

Um 14 Uhr wird der Demenztag von Hans Mazur, dem Vorsitzenden des Weinheimer Stadtseniorenrates, und Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner eröffnet. Im Halbstundentakt (ab 14.30 Uhr) werden zehnminütige Kurzvorträge zu hören sein. Themen sind: „Heute mit Gestern leben, Biografiearbeit bei Demenz“ (Christian Rupp, Pflegedienstleiter am Bodelschwinghheim), „Ambulante Leistungen der Pflegeversicherung“ (Andreas Töpfl von der „Barmer“), „Unterstützende Technik im Wohnumfeld“ (Horst Seibert, Altersgerechte Assistenzsysteme beim DRK), „Einsatzmöglichkeiten von Alltagsbetreuerinnen“ (Helen-Keller-Schule) und „Ergotherapie und ihr Einsatz bei Menschen mit Demenz“ (Andreas Kluge, Ergopraxis Kluge).

Im hinteren Teil des Saales und im Foyer des Rolf-Engelbrecht-Hauses stellen sich die verschiedenen Beratungs- und Betreuungseinrichtungen vor, es gibt Kaffee und Kuchen, sowie einen BĂĽchertisch der Buchhandlung Schäffner mit Literatur zum Thema.“

Info: Zweiter Weinheimer Demenztag am Sonntag, 14. Oktober, 14 Uhr bis 18 Uhr, Rolf-Engelbrecht-Haus mit Infoständen und Vorträgen, Veranstalter ist der Runde Tisch Demenz. Weitere Infos bei Dieter Gerstner, Telefon 06201-64578, das genaue Programm steht auf www.weinheim.de zum Download bereit.“

Jahreshauptversammlung

Stadtseniorenrat ist ganz schön rüstig

Weinheim, 03. Mai 2012. (red/pm) Hans Mazur und sein Team blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurĂĽck – Jubiläum 2013. Der „Runde Tisch Demenz“ wurde 2011 gegrĂĽndet.

Information der Stadt Weinheim

„Der Stadtseniorenrat wird nur auf dem Papier älter. Im nächsten Jahr feiert die Interessensvertretung der Weinheimer Senioren ihr 30-jähriges Bestehen – und gehört damit zu den ältesten ihrer Art im ganzen Land. Zu den aktivsten sowieso.

Es war fast schon ein Parforceritt durch die aktuellen seniorenpolitischen Themen, den Vorsitzender Hans Mazur jetzt bei der Jahreshauptversammlung hinlegte. Das Tempo und die Fülle der Aktivitäten im Jahr 2011 waren enorm.

Da war das Modell-Programm „Aktiv im Alter“, in das der Stadtseniorenrat aufgenommen worden war. Aus dieser Bewegung ist mittlerweile unter anderem die Weinheimer Ehrenamtsinitiative WEI entstanden, die ehrenamtlich und bürgerschaftlich tätige Einrichtungen bündelt. Die WEI arbeitet als eine Art Ehrenamtsbörse. Seitens des Stadtseniorenrates gehören Peter Dierl und Christine Münch der Initiative an.

Das Jahr 2011 war aber auch der Einstieg und die Gründung des „Runden Tisch Demenz“, der unter Vorsitz von Dieter Gerstner tagt, dem „Vize“ des Stadtjugendrings. Höhepunkt war dabei ein „Weinheimer Demenztag“ im Juni mit mehr als 500 Besuchern.

Am „Tag der älteren Generation“ hatte der Stadtseniorenrat die baden-württembergische Sozialministerin Karin Altpeter zu Gast – im Goldenen Buch der Stadt hat sie sich wohlwollend über das gelungene Zusammenleben der Generationen in Weinheim verewigt. Dazu kamen die Routine-Angebote wie Beratungen und Sprechstunden – ein volles Programm also.

Teilnehmer und Gäste der Versammlung lobten die Arbeit der Weinheimer Seniorenvertretung, deren Vorsitzender Hans Mazur für seine Verdienste neulich sogar das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen hat. „Wir sind stolz darauf, solch engagierte Männer in unserer Stadt zu wissen“, bescheinigte Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner, der versprach, dass sich die Stadt noch mehr als bisher gemeinsam mit den Ehrenamtlichen um eine „kommunale Strategie im demografischen Wandel“ bemühen werde.

Da der Stadtseniorenrat als Verein organisiert ist, waren bei der Jahreshauptversammlung auch Formalien erforderlich, aber nach dem Kassenbericht von Peter Dierl gab es keine Einwendungen gegen die Arbeit des Vorstandes, dem die Mitglieder einstimmige Entlastung erteilten. Hans-Georg Junginger hatte zuvor eine einwandfreie Vereinsführung bescheinigt. Er wird die Kasse auch im nächsten Jahr zu prüfen haben, dann gemeinsam mit Klaus Rippel von der Volkshochschule.

Im Anschluss an die Tagesordnung informierte Katja Hahn von der Betreuungsbehörde des Rhein-Neckar-Kreises ĂĽber Neuigkeiten in Pflege- und Betreuung.“