Samstag, 16. Dezember 2017

Paten gesucht

Das nächste WUB-Projekt steht bevor

Nikolauspflege

Der WUB sucht für das Projekt „Nikolauspflege“ im Oktober noch weitere Paten, die die Schüler begleiten. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 07. August 2013. (red/pm) Durch die traditionellen Projekte des Weinheimer Unterstützerkreises Berufsstart sollen Klassen der Hans-Freudenberg-Schule soziale Fähigkeiten, Eigenverantwortung und Selbstwertgefühl erfahren. Das nächste Projekt findet im Oktober in der „Nikolauspflege“ statt. Dazu werden noch Paten gesucht. [Weiterlesen…]

Wie ticken Jugendliche?

Der „Macher“ der Sinus-Studie

Diplom-Pädagoge Peter Martin Thomas erklärt, wie Jugendliche ticken. Foto: Stadt Weinheim


Weinheim, 05. Februar 2013. (red/pm) „Die Förderangebote der Weinheimer Bildungskette sollen sich eng an dem individuellen Entwicklungsprozess von Jugendlichen ausrichten“, findet Dr. Susanne Felger, die Leiterin des kommunalen Büros für das Übergangsmanagement Schule/Beruf in Weinheim. Das setze allerdings voraus, „dass wir die Jugendlichen, mit denen wir arbeiten, gut kennen und sie in ihrer Vielfalt wahrnehmen“.

Information der Stadt Weinheim:

„Also: Wen erreichen die Förderangebote überhaupt, wie findet man eine gemeinsame Sprache? Fragen, vor denen Pädagogen täglich stehen. Es gibt noch weitere: Was interessiert Jugendliche? Wie denken sie über sich und die Zukunft? Und über Erwachsene? Wie kommt man an schwierige Jugendliche „dran“, wenn man ihnen helfen will? Also: „Wie ticken Jugendliche?“ Diese Fragen will am Donnerstag, 21. Februar in einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung im Kino „Modernes Theater“ in Weinheim der Diplom-Pädagoge Peter Martin Thomas beantworten.

Thomas gilt als einer der profundesten Experten zum Verhalten von Jugendlichen in ihren sozio-kulturellen Milieus. Unter anderem war er an der aktuellen Sinus-Milieustudie beteiligt. Er ist Leiter der Sinus-Akademie. Die Fachveranstaltung, die vom „Übergangsmanagement“ in Kooperation mit dem Stadtjugendring und dem Weinheimer Unterstützerkreis Berufsstart WUB organisiert wird, richtet sich an interessiertes Fachpublikum und Akteure aus der Weinheimer Bildungskette, aber auch an alle interessierte Personen.

Junge Menschen haben ganz unterschiedliche soziale und ökonomische Voraussetzungen und orientieren sich an ganz verschiedenen Milieus und Wertkulturen. Die Sinus-Milieustudie geht genau auf diese unterschiedlichen Startpositionen ein, berichtet über Lebensstil, Bildungsziele, Sehnsüchte und Zukunftswünsche. Sie erklärt vieles, wie der heute 43-jährige Stuttgarter erläutern will. Thomas ist als Diplom-Pädagoge auch Organisationsberater und Supervisor. Vor zwei Jahren war er in Weinheim an gleicher Stelle schon einmal zu Gast – und hat seine Zuhörer begeistert. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, der Vortrag beginnt um 18 Uhr, in der Pause gibt es Getränke und Brezel. Gefördert wird der Abend durch den Generali Zukunftsfond. Anmeldungen bitte bei s.klemm@weinheim.de

Auf den Weihnachtsmärkten in Hohensachsen und Lützelsachsen

WUB-Schüler verkaufen Weihnachtsschmuck

Schüler der Hans-Freudenberg-Schule stellen Weihnachtsschmuck her

Weinheim, 29. November 2012. (red/pm) Der Weinheimer Unterstützerkreis Berufsstart (WUB) wird am Wochenende erstmals mit einer Schülergruppe der Hans-Freudenberg-Schule – und selbst hergestellten Geschenken – auf einem Weihnachtsmarkt vertreten sein.

Information der Stadt Weinheim:

„Ein Verkaufsstand wird am Samstagnachmittag in Hohensachsen auf dem Anet-Platz den Weihnachtsmarkt bereichern, am 16. Dezember bieten die Schüler ihre Geschenkartikel dann nochmal in Lützelsachsen an. Unter anderem verkaufen sie metallene Serviettenringe mit Sternapplikationen, festlich lackierte Schlüsselbretter, sternförmige Kerzenhalter, ein Spielzeighaus mit elektrischer Beleuchtung, attraktive Tannenbäume als Teelichthalter – und vieles mehr. Der Erlös wird sozialen Zwecken zukommen.

In den letzten Tagen haben die Schüler der BerufsFachSchul-Klasse (2. Jahr) der Hans-Freudenberg-Schule mit ihren WUB-Paten und der Regionalen Jugendagentur den originellen Weihnachtsschmuck hergestellt. Mehr als 22 Jugendliche hatten sich dazu in fünf Arbeitsgruppen aufgeteilt. Alles entstand in Teamarbeit. Planungen und Ausführungen wurden durch die Fachlehrer der Schule und WUB-Paten begleitet. Alle hatten Spaß und ein Ziel vor Augen: „Wenn man weiß wofür man arbeitet und es einem guten Zweck dient, macht es richtig Spaß zu arbeiten“, meinte zum Beispiel der Schüler Engin.

Die Paten des Weinheimer Unterstützerkreises Berufsstart (WUB) begleiten regelmäßig zu Beginn eines Schuljahrs ein gemeinsames Projekt, bei dem der Kontakt der Schüler zu den Paten aufgebaut werden kann. Im Idealfall, wie beim Weihnachtsschmuck, können die Schüler Erfahrungen aus der Arbeitswelt sammeln und produktiv sein. Außerdem werde bei solchen Projekten der Gemeinschaftsgeist einer Klasse gefördert, betonte WUB-Sprecher Prof. Dr. Hansjörg Weitbrecht. Das sei auch „eine ermutigende Erfahrung für das spätere Berufsleben“.“

Bildungsbüro qualifiziert Akteure für verbesserte Elternbeteiligung an Schulen

Kooperationsviereck – eine runde Sache

Weinheim, 23. Oktober 2012. (red/pm) Die Dame war ein bisschen aufgeregt, was sie auch schmunzelnd zugab. Aber Rita Fabian Gutierrez war auch überzeugend. „Es war für uns sehr beeindruckend“, erklärte sie jetzt den Menschen, von denen viele auch Profis in Bildungsfragen sind, „mit Ihnen allen auf einer Augenhöhe zu sein“. Die Mutter eines Schülers der Weinheimer Dietrich-Bonhoeffer-Werkrealschule wünschte sich, „dass noch möglichst viele Eltern bei dieser Sache mitmachen“. Sie bekam Szenenapplaus.

Information der Stadt Weinheim:

„Diese Sache“ – das ist das Gemeinschaftsprojekt mit dem etwas sperrigen aber schlüssigen Namen „Elternbeteiligung im Kooperationsviereck Lehrkräfte – Jugendberufshilfe – Lern- und Berufspaten – Elternberatung“. Dahinter verbirgt sich das gemeinsame Ziel aller haupt- und ehrenamtlichen Akteure der Weinheimer Bildungskette, die Eltern besser und qualifiziert in die Arbeit mit den Jugendlichen einzubinden. Den Impuls hatte der Weinheimer Unterstützerkreis Berufsstart (WUB) eingebracht, der an der DBS schon eine Weile Patenschaften mit Schülern pflegt, die Federführung hatte das Weinheimer Bildungsbüro mit Khadija Huber und Ceylan Firat als Projektleiterin Elternbeteiligung.

„Damit haben wir in der Bildungskette mal wieder einen Maßstab gesetzt, indem wir Erfahrungen von der Grundschule auf die Werkrealschule übertragen haben“, beschrieb es WUB-Sprecher Prof. Dr. Hansjörg Weitbrecht. Denn das „Kooperationsviereck“ war eine runde Sache. Im Musiktheater der DBS wurden jetzt Zertifikate an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer verliehen – darunter auch so engagierte Eltern wie Rita Fabian Gutierrez und rund ein Dutzend andere. Gefördert wurde das Projekt auch vom Verein Netzwerke für Bildungspartner e. V. „Die Eltern sind ganz wichtig“, so Prof. Weitbrecht, „damit unsere Hilfe auch wirklich bei den Jugendlichen ankommt“.

Elternbeteiligung von großer Bedeutung

Ulrike Süss, die Leiterin des Bildungsbüros Weinheim, stellte die große Bedeutung der Elternbeteiligung als ein zentrales Element für den Bildungserfolg der Kinder heraus. Besonders wichtig sei es, Zugänge für die Eltern zu schaffen, die aus sprachlichen, kulturellen und sozialen Gründen bisher eine große Distanz zu Bildungseinrichtungen und zum deutschen Bildungssystem hatten. Süss: „Mit dem Projekt Kooperationsviereck ist es gelungen, die Elternsicht in das schon gut funktionierende Netzwerk der Akteure im Bereich Übergang Schule-Beruf zu integrieren und gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie man möglichst viele Eltern erreichen kann.“ Ceylan Firat ergänzte: „Unser Ziel war es, alle Beteiligten zu unterstützen und zu befähigen, die Sichtweisen, Stärken und Anliegen ihrer Kooperationspartner wertschätzend wahrzunehmen, neue Zugänge zueinander zu finden und auf gleicher Augenhöhe zu kooperieren.“

Dem Ziel einer systematischen Verzahnung von Schule-Jugendberufshilfe-WUB und Eltern sei man jetzt einen großen Schritt nähergekommen. Mit dem gemeinsam entwickelten Handlungsleitfaden für eine gelingende Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zwischen Schule Elternhaus und außerschulische Partnern habe man in Weinheim eine gelungene und erfolgreiche Kooperations- und Netzwerkstruktur erarbeitet. Sie bilde die Grundlage für eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit.

Auch Dr. Hermann Daum, im WUB Leiter des Schulteams an der DBS, erklärte: „Wir sind viel erfolgreicher, wenn wir mit den Eltern Hand in Hand arbeiten“. So konnten die WUB-Paten durch die Teilnahme der Eltern einen guten Einblick in die Lebenswelt der Kinder und ihre Familien erhalten, Schwellenängste seien abgebaut worden. Ergebnisse werden bereits umgesetzt.

Wie es sich auch Thomas Lammer, als Konrektor der DBS-Werkrealschule gewünscht hatte, sei die Qualifizierung der Elternbeteiligung „nachhaltig angelegt“, so betonte Dr. Daum. Der WUB plane bereits einen Workshop zum Thema Elternbeteiligung mit allen Paten und man werde die Erfahrungen und die Ergebnisse aus dem Kooperationsviereck mit einbringen.
Ceylan Firat überreichte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ihr Teilnahmezertifikat und den Handlungsleitfaden. Sie bedankte sich ausdrücklich für die gelungene Zusammenarbeit, insbesondere bei der DBS-Werkrealschule, die sich mit hohem Engagement eingebracht habe.

Enes Yüksel und Igor Scherbel setzten mit ihren Rap zur Weinheimer Bildungskette einen gelungenen Schlusspunkt unter die Veranstaltung. Das Zertifikat erhielten:
Eltern: Semra Özoğul, Hediye Sağlam, Fatima Bouramdane, Rita Fabian-Gutierrez; Elternbegleiterin: Halise Yüksel; WUB- Paten: Dagmar Klimpke, Dr. Hermann Daum, Dr. Bernhard Scholtyssek; Lehrkräfte: Tatjana Hening, Taner Özuysal; Jugendberufshelferinnen: Marie Antoinette Mayer, Sabrina Krempler“

Unterstützerkreis bietet ehrenamtliche Hilfe für Jugendliche

Der „WUB“ sucht neue Paten

Berufspaten – „eine persönliche Bereicherung“. Foto: Weinheimer Unterstützerkreises WUB.

Weinheim, 15. Oktober 2012. (red/pm) Unterstützerkreis bietet ehrenamtliche Hilfe für Jugendliche beim Übergang in den Beruf – „Eine persönliche Bereicherung“. Der WUB sucht dringend mehr Paten, da viele Schüler auf eine Betreuung durch die ehrenamtlichen Begleiter warten.

Information des Weinheimer Unterstützerkreises WUB:

„Manch einem Jugendlichen fällt der erste Schritt in das Berufsleben nach der Schule nicht leicht. Mal fehlt die Orientierung, mal sind die Noten nicht gut genug, um Pläne verwirklichen zu können. Die Schule leistet „Berufsorientierung“, ein Lehrer kann jedoch nicht langfristig intensiv mit einem einzelnen Schüler oder einer Schülerin sprechen. Diesen wichtigen Kontakt pflegen in Kooperation mit dem Lehrer die ehrenamtlichen Paten des „Weinheimer Unterstützerkreises Berufsstart – WUB“.

Es gibt die Lern-Paten, die den Schüler (oder die Schülerin) in den einzelnen Schulfächern unterstützen, um ihm mehr Chancen für den Übergang in den Beruf mit besseren Noten zu geben, wobei das Gespräch oft auch Fragen der beruflichen Zukunft streift. Dann gibt es die Berufs-Paten. Sie versuchen Interessen, Stärken und Neigungen auszuloten. Sie vermitteln ein Praktikum, in dem Fähigkeiten entdeckt werden können, werten diese Erfahrungen aus und versuchen den richtigen Ausbildungsplatz zu finden.

Der WUB sucht dringend mehr Paten, da viele Schüler auf eine Betreuung durch die ehrenamtlichen Begleiter warten. Die Johann-Philipp-Reis-Schule, die kaufmännische berufliche Schule in Weinheim, ist in diesem Schuljahr mit in die Betreuung des WUB aufgenommen worden. Auch die Schillerschule – Werkrealschule in Hemsbach möchte eine eigene Initiative gründen, die der WUB unterstützt.

Mit neuen Paten führen die Verantwortlichen von WUB und der regionalen Jugendagentur Job Central zuerst ein ausführliches Gespräch, in dem herausgefunden werden soll, welche Interessen des Paten zu welchen Aufgaben des WUB am besten passen. Sabine Beckenbach von Job Central unterstützt den WUB mit professionellen Ratschlägen.

Ein Training hilft neuen Paten, wie man am geschicktesten einen ersten Kontakt mit Schülern aufnimmt, die bisher wenig Berührung mit der Erwachsenenwelt oder der Arbeitswelt hatten.

Paten sind sehr unterschiedlich in ihren beruflichen oder familiären Erfahrungen. Gefragt sind Menschen, die sich auf die oft andere Vorstellungswelt der Jugendlichen und jungen Erwachsenen einlassen können. „Wie ticken Jugendliche?“ ist also ein ständiges Weiterbildungsthema für Paten.

Die Motive, Pate beim WUB zu werden, sind sehr unterschiedlich,

erklärt WUB-Sprecher Prof. Dr. Hansjörg Weitbrecht. Es mag die eigene schwierige Schullaufbahn sein, die zu dem Wunsch führte, Jugendlichen heute Hilfestellung zu geben. Manche haben die eigenen Kinder gut auf den Weg gebracht und möchten nun andere unterstützen. Oder Paten wollen ihre eigenen Kenntnisse in Mathematik oder Englisch lebendig halten und sind als Lernpaten tätig. Immer wieder betonen Paten, so Weitbrecht, dass sie selbst durch ihre Patentätigkeit gewinnen und dazulernen.

Nicht zuletzt ist es Anerkennung durch anderen Paten oder von Bekannten. Positive Rückmeldung gibt es von Eltern und gelegentlich auch explizit von Schülern. Für Paten ist es eine Belohnung, wenn eine Schulnote sich verbessert, der Übergang in eine weiterführende Schule oder – das eigentliche Ziel des WUB – in ein Praktikum und eine Ausbildung positiv verlaufen.

Anerkennung kommt aber auch von der Stadt für den WUB als Teil der Bildungskette, in der Kinder und Jugendliche begleitet werden, mit Sprachunterricht, Nachhilfe und Berufsorientierung, von der Kindertagesstätte bis zum Übergang in den Beruf. Dr. Susanne Felger koordiniert die Bemühungen im Übergang Schule-Beruf (www.uebma-weinheim.de) im Auftrag des Oberbürgermeisters. Weitbrecht: „Es ist ein gutes Gefühl, mitzuwirken an einer Initiative, die als vorbildlich gilt in der Bundesrepublik.“

Der WUB sei besonders stolz, dass inzwischen fünf Stadträte als Paten mitwirken. Sie bringen ein Netzwerk an Kontakten in die Arbeit des WUB ein. Stadträtin Uschi Heil hat zusammen mit Stadtrat Jürgen Hohmann jahrelang an der Karrillon-Werkrealschule Schüler und Schülerinnen erfolgreich in Praktika und Ausbildungsstellen vermittelt. Jetzt bauen beide die Arbeit des WUB an der Johann-Philipp-Reis-Schule auf, wo ihnen wieder ihre Verbindungen in die Stadt und in die Weinheimer Wirtschaft helfen.

Stadtrat Otfried Ramdohr arbeitet im Team der Dietrich-Bonhoeffer-Werkrealschule mit und Stadträtin Stella Kirgiane-Efremidis in der Helen-Keller-Schule, der beruflichen Schule für pflegerische und sozialpädagogische Berufe. Stadtrat Dr. Ditmar Flothmann ist Mitglied im Leitungsgremium Sprecherkreis des WUB und hat engen Kontakt zur Hans-Freudenberg-Schule, der beruflichen Schule mit technischer Ausrichtung.

Weitbrecht setzt eine hohe Marke: „Mehr Bürger in Weinheim sollen den WUB kennen und bereit sein, als Pate mitzuwirken, im Unternehmen einen Praktikumsplatz zur Verfügung stellen oder einzelne Projekte unterstützen. So kann unser Ziel, dass kein Jugendlicher verloren geht, erreicht werden.“

Sitzung des Kinder- und Jugendbeirats

„Weinheimer Bildungskette“ hält stabil

Weinheim, 03. Mai 2012. (red/pm) Die Stadt widmet sich mit großem Engagement der besseren Chancengleichheit von Kindern – Überregional bedeutend. Bundesweit werden die beiden Worte Bildungsförderung und Weinheim oft in einem Atemzug genannt.

Information der Stadt Weinheim

„Einen möglichst chancengleichen Zugang zur Bildung zu ermöglichen, besonders auch für Kinder mit Migrationshintergrund, ist eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. In Weinheim ist man bei diesem Thema weiter als anderswo, das wurde jetzt einmal mehr bei der Sitzung des Kinder- und Jugendbeirates deutlich. Im Rahmen der Sitzung erfuhren die Verantwortlichen der Weinheimer Bildungsregion und der „Weinheimer Bildungskette“ großes Lob für ihre Konzepte, Projekte und ihre Netzwerkarbeit in der Kommune.

Oberbürgermeister Heiner Bernhard betonte, dass die Arbeit, die in Weinheim für Kinder und Jugendliche aus schwierigem sozialem Umfeld geleistet wird, bundesweit auf große Beachtung stößt. Wegen der Fülle an Angeboten und seit Jahren gewachsenen Strukturen war Weinheim im Januar 2011 zur Bildungsregion ernannt worden – damals als erste Große Kreisstadt in ganz Baden-Württemberg.

In der sprichwörtlichen „Weinheimer Bildungskette“ sind ein ganzes Bündel von Projekten, Angebote und Maßnahmen zusammengefasst, die Kindern in Weinheimer Familien und Einrichtungen früh die Türen zur Bildung öffnen. Das beginnt mit früher Sprachförderung in den Kindergärten, einer individuellen Lernförderung am Übergang zur Schule, weiteren Förderprogrammen unter Einbeziehung von Eltern und Elternbegleiterinnen, Bildungspartnerschaften mit Schulen, Jugendsozialarbeit, Berufsorientierung und einem kommunal gesteuerten „Übergangsmanagement“ am Bildungsübergang von der Schule ins Berufsleben. Für diese Übergangsarbeit setzt sich Weinheim gemeinsam mit rund 40 weiteren Städten und Gemeinden auch bundesweit in einer „Weinheimer Initiative“ ein. Außerdem gibt es eine erfolgreiche Kooperation mit der ehrenamtlichen Organisation „Weinheimer Unterstützerkreis Berufsstart“ WUB.

Bundesweit, so hieß es immer wieder im Ausschuss, werden die beiden Worte Bildungsförderung und Weinheim oft in einem Atemzug genannt. Für die Stadt sei dieser Schwerpunkt Programm, betonte OB Bernhard. In Weinheim werde der Begriff der „Kommunalen Verantwortungsgemeinschaft“ gelebt. Die „Weinheimer Bildungskette“, in der ein Glied ins andere greift, sei weit über die Region hinaus ein Begriff. Das Motto „Kein Kind darf verlorengehen“ weise auf die lokale Gesamtstrategie in Weinheim hin.

Ulrike Süß als Leiterin des Bildungsbüros und Dr. Susanne Felger als Leiterin des kommunalen Übergangsmanagements legten dem Gremium ausführliche Berichte über die einzelnen Aktionen vor und konnten auch auf konkret messbare Erfolge verweisen. Zwei Drittel der Bewerber für Ausbildungsstellen konnten jetzt in eine Ausbildung vermittelt werden.

Vier von fünf Werkrealschüler hatten 2011 nach der neunten Klasse eine positive Ausbildungsperspektive. Was die Übergangsquoten, gerade auch bei Kindern mit Migrationshintergrund, in weiterführende Schulen angeht, sei Weinheim auf einem sehr guten Weg. Es gebe mittlerweile einen klaren Trend zu steigenden Gymnasialquoten und erfolgreichen Übergängen ins Berufsleben.“

Der WUB hilft in den Beruf: Gebäudereiniger ist heute ein anspruchsvoller Job

René und Mario sind täglich ganz sauber

Weinheim, 4. Januar 2012. (red/pm) Wir veröffentlichen Erfolgsgeschichten von Jugendlichen, die durch den Weinheimer Unterstützerkreis Berufsstart (WUB) in den Beruf vermittelt werden konnten. Heute werden nun die Geschichten von René und Mario vorgestellt.

Von Roland Kern

Gebäudereiniger - zukunftsorientierten Beruf im Dienstleistungsbereich. Foto: Stadt Weinheim.

„Wir bilden Jugendliche zum Gebäudereiniger aus und fördern somit die Zukunftschancen junger Menschen in einem attraktiven und zukunftsorientierten Beruf im Dienstleistungsbereich.“

So steht es in den Leitlinien der Firma K.-H. Weidler GmbH in Weinheim und deshalb ist dieser Arbeitgeber auch ein besonders geschätzter Partnerbetrieb für den WUB – den Weinheimer Unterstützerkreis Berufsstart.

„Die Zusammenarbeit klappt sehr gut“, bescheinigt Prof. Dr. Hans-Jörg Weitbrecht, der Sprecher des WUB.

Erfolgsgeschichte René

Seit September 2007 wurde René (Name geändert) als Schüler an der Hans-Freudenberg-Schule von seinem WUB-Paten Hans Sautter betreut.

Nach dem Besuch von drei verschiedenen Schulen, Weinheims war René dort ohne Hauptschulabschluss im BVJ (Berufsvorbereitungsjahr) gelandet.

Sein problematisches Elternhaus war die wesentliche Ursache seiner wechselvollen Biographie, es trieb ihn tagsüber aus dem Haus. Bereits mit 15 Jahren kam er wegen Diebstahls und schwerer gemeinsamer Körperverletzung mit dem Jugendgesetz in Konflikt. Auch während der Betreuung gab es noch ein gerichtliches Nachspiel mit Jugendarrest.

Der Pate arbeitete eng mit den Lehrern, seiner Mutter, der Sozialbetreuerin der Familie, dem Jugendamt zusammen, so dass es gelang René über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren zu stabilisieren. Er absolvierte vier Praktika (Feinmechanik, Einzelhandel, Kfz-Lackierung, Gebäudereinigung) und wurde bei vielen Bewerbungsbemühungen unterstützt.

Trotz schlechter Noten im ersten Halbjahr, hatte er im Sommer 2008 mit der Note 3,1 seinen Hauptschulabschluss geschafft, dank des intensiven Nachhilfeunterricht in Mathe und Deutsch von Sabine Beckenbach von Job Central (JC). Seine gute Auffassungsgabe kam ihm zugute.

René hatte sich zunächst zu einem Vorzeigeschüler entwickelt. Das Angebot kam von der Firma Weidler für ein Ausbildungsverhältnis zum Gebäudereiniger im September 2008. Er brachte die Unterstützung des WUB und von JC in einer selbstkritischen E-Mail an seine Helfer zum Ausdruck:

„ ..es macht mir sehr Spass wie sich die Leute um mich kümmern und bemühen…..dass ich Leute an meiner Seite habe die mich moralisch und sachlich ein wenig unterstützen,…die die ganze Zeit an mich geklaubt haben….die mich in den Arsch getreten haben…bin ich im Endefekt sehr glücklich darüber. Ich nehme das Angebot jetzt erstmal an, kann ja nicht falsch sein wen von den Leuten kommt den ich so viel verdanke“!!!

Bei der Firma Weidler bekam er bei Problemen immer wieder eine Chance, so dass er sich trotz wechselvoller Ereignisse tendenziell positiv entwickelte. Nun ist seine Familie vor wenigen Wochen nach Westfalen umgezogen. WUB und Job Central haben ihm noch ein Referenzschreiben mitgegeben:

„Wir haben René als freundlichen, intelligenten und aufgeschlossenen jungen Mann schätzen gelernt, dessen schulische und berufliche Entwicklung einen erfreulichen Verlauf genommen hat, wenngleich dies in messbaren Kriterien nur unvollständig zum Ausdruck kommt. Seine Persönlichkeit und seine Charaktereigenschaften haben sich deutlich positiv entwickelt.“

Wie zum Beweis: Nach vier Tagen am neuen Heimatort hatte René bereits eine Stelle als Gebäudereiniger angetreten und ist darüber sehr glücklich. Sein neuer Arbeitgeber hat ihm einen Wunsch erfüllt, zunächst die Kosten für einen Führerschein als Darlehen vorzustrecken, danach eine Beförderung zum Vorarbeiter zugesagt.

René hat somit seine positive Entwicklung fortgesetzt, seine Berufsausbildung in seinem Lehrbetrieb Weidler war dabei ein ganz wichtiger Stabilitätsfaktor. Auch Firmenchef Dirk Weidler war mit seiner positiven Entwicklung sehr zufrieden.

Praktikum als Einstieg

Dies hat sicherlich dazu beigetragen, dass auch Mario, im WUB unterstützt von Dr. Ditmar Flothmann, nun seit September 2011 bei der Firma Weidler einen Ausbildungsplatz bekommen hat. Er hatte nach der Hauptschule keine Ausbildung beginnen können und wusste auch nach einem halben Jahr in der BEJ-Klasse (Berufseinstiegsjahr) an der Hans-Freudenberg-Schule nicht, welchen Beruf er ergreifen sollte.

Mario suchte dringend eine handwerkliche Ausbildung, es fehlte ihm aber die Orientierung, die er zuhause nicht finden konnte. Dachdecker, Kfz-Mechatroniker, Maler, Fliesenleger gingen ihm durch den Kopf. Er war willig, brauchte aber Unterstützung und hatte nicht immer das Durchhaltevermögen. Ein eher warmherziges Umfeld tat ihm gut.

Mario, seine Klassenlehrerin Marianne Volpp, und sein WUB-Pate haben dann viele Gespräche miteinander geführt, bis sich wiederum der Ausbildungsberuf Gebäudereiniger und die Vermittlung zur Firma Weidler als Lösung abzeichneten.

Es begann mit einem Praktikum, bei dem er sich aber so positiv entwickelte, dass er schon nach einer Woche die Zusage für eine Lehrstelle bekam. Inzwischen hat er Spaß daran gefunden, sein neues Arbeitsfeld kennen zu lernen.

Paten gesucht

Der WUB, der Weinheimer Unterstützerkreis Berufsstart, sucht weitere Paten mit unterschiedlicher Berufserfahrung für die Betreuung Jugendlicher auf dem Weg in den Beruf. Kontakt über Job Central, Sabine Beckenbach, Telefon 06201-379299 oder den WUB, Prof. Dr. Hans-Jörg Weitbrecht, Telefon 06201-961076. E-Mail: wub@me.com.

Anmerkung der Redaktion: Roland Kern ist Journalist und Pressesprecher der Stadt Weinheim.

Der WUB hilft in den Beruf: Altenpfleger kann auch ein Traumberuf sein

Kevin kann nun täglich helfen

Weinheim, 10. Januar 2012. (red/pm) Wir veröffentlichen Erfolgsgeschichten von Jugendlichen, die durch den Weinheimer Unterstützerkreis Berufsstart (WUB) in den Beruf vermittelt werden konnten. Heute wird die Geschichte des 17-jährigen Kevin vorgestellt. Am kommenden Dienstag berichten wir über Fabrizio.

Von Roland Kern

Kevin hat seinen Traumberuf gefunden. Foto: Stadt Weinheim.

Vom WUB betreute Schüler sind so verschieden wie Menschen eben sind. Mal witzig, mal eher desinteressiert, mal großspurig, aber auch schüchtern, bisweilen auch eher orientierungslos.

Kevin, ein junger Mann von 17 Jahren, hatte sich im Schuljahr 2009/10 an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule beim WUB (Weinheimer Unterstützerkreis Berufsstart) mit der Bitte um Unterstützung für das Fach Mathematik gemeldet, um seine Note zu verbessern.

Sein WUB-Lernpate Dr. Bernhard Scholtyssek merkte bald, dass Kevin mehr wollte als rechnen. Er suchte Orientierung in eine berufliche Zukunft. So gingen die Gespräche schnell über das Lernen hinaus und beschäftigten sich mit den besonderen Interessen des jungen Mannes. Als Praktikant in einem Restaurant konnte Kevin erste Erfahrungen sammeln.

Erster Schritt in die berufliche Zukunft

Die Teilnahme an dem von den Volksbanken angebotenen und vom WUB begleiteten „Berufsnavigator“, einem Berufseignungstest, offenbarte dann aber seine wahren Stärken, seine sozialen und organisatorischen Fähigkeiten. Bernhard Scholtyssek spürte: „Hohe Kontaktfähigkeit und Hilfsbereitschaft sind seine Talente“.

Kevin folgte dem Rat seines Lernpaten und letztlich dem Anstoß eines Freundes, die erkannte Stärke durch ein Praktikum im Sozialbereich zu erproben. So bewarb er sich um ein Ferienpraktikum im GRN-Betreuungszentrum Weinheim, früher „Kreispflege“ genannt. Dort fand er Interesse und Wertschätzung und so bildete sich der neue Berufswunsch Altenpfleger heraus.

Kevin konnte mit einem erfolgreichen Hauptschulabschluss ein Praktikum am GRN-Betreuungszentrum in Weinheim beginnen. Pflegedienstleiter Alfred März lernte den Praktikant kennen, so dass nach Kevins Bewerbung die Zusage zu einer einjährigen Ausbildung als Altenpflegehelfer folgte. Er hat „Herz gezeigt“, sagt Alfred März, „ist auf andere zugegangen und ist beliebt bei Bewohnern und Kollegen“.

Mit Engagement zum Traumberuf

Freudig, furchtlos und engagiert arbeitet Kevin nun in seinem Traumberuf. Ausschlaggebend für den Erfolg waren neben Kevins Bereitschaft, sich unterstützen zu lassen, der Einsatz des WUB-Paten sowie die gute Zusammenarbeit mit dem Ausbildungsbetrieb, der bereit war, dem jungen Menschen den Weg in den Beruf zu erleichtern.

Im GRN-Betreuungszentrum Weinheim leben nicht nur hilfsbedürftige Senioren, sondern auch psychisch kranke, suchtkranke, geistig behinderte und chronisch neurologisch kranke Menschen, auch viele Junge gemeinsam mit pflegebedürftigen Senioren unter einem Dach.

„Besonders positiv wirkt sich das Miteinander verschiedener Generationen auf das Leben im Betreuungszentrum aus“, erklärt Franz Bonda, der Heimleiter. Er bedauert, dass zu wenig junge Menschen den Weg in den Pflegeberuf anstreben, obwohl das GRN im öffentlichen Dienst viele Vorteile biete.

Der WUB, der Weinheimer Unterstützerkreis Berufsstart, sucht weitere Paten mit unterschiedlicher Berufserfahrung für die Betreuung Jugendlicher auf dem Weg in den Beruf. Kontakt über Job Central, Sabine Beckenbach, Telefon 06201-379299 oder den WUB, Prof. Dr. Hans-Jörg Weitbrecht, Telefon 06201-961076. E-Mail: wub@me.com.

Anmerkung der Redaktion: Roland Kern ist Journalist und Pressesprecher der Stadt Weinheim.

Der WUB hilft in den Beruf: Die 16-Jährige lernt Medizinische Fachangestellte in der Augenklinik Weinheim

Alle haben ein Auge auf Aylin

Weinheim, 23. Dezember 2011. (red/pm) Heute und in den nächsten Wochen veröffentlichen wir Erfolgsgeschichten von Jugendlichen, die durch den Weinheimer Unterstützerkreis Berufsstart (WUB) in den Beruf vermittelt werden konnten. Die Serie beginnt mit der 16-jährigen Aylin.

Von Roland Kern:

Aylin macht ihren Weg in der Weinheimer Augenklinik. Foto: Stadt Weinheim.

Beim Rundgang durch die Augenklinik Weinheim im Sparkassen-Atrium kann man nur erahnen, welche verantwortungsvolle tägliche Arbeit hier geleistet werden muss, sowohl vom Ärzteteam als auch vom 16-köpfigen medizinischen Fachkräftepersonal. Hinzu kommt der nicht geringe Anspruch von Patienten, ihre Sehkraft erhalten oder diese verbessern zu wollen. Häufig kann dies nur operativ geschehen und dazu gehören eine Vielzahl teurer chirurgischer Geräte, die alle fehlerfrei bedient werden müssen.

Kann in diesem extrem anspruchsvollen beruflichen Umfeld eine ehemalige Haupt- und Werkrealschulabsolventin bestehen? Kann sie sich wohlfühlen und ihre berufliche Perspektive erkunden? Ja – sie kann, wie man am Beispiel von Aylin sehen kann. Im August 2011 hat sie in der Weinheimer Augenklinik einen Ausbildungsplatz als medizinische Fachangestellte erhalten hat. Und die Klinikchefs Priv.-Doz. Dr. Wolfgang Wetzel, Dr. Gabriele Lindemann und Dr. Cordula Wetzel sind sogar jetzt schon voll des Lobes über ihre erst 16-jährige Auszubildende.

Aylin ist in Bulgarien geboren und besuchte dort zuletzt das Gymnasium, ehe sie mit ihren Eltern vor vier Jahren nach Deutschland kam. Ihre fehlenden Deutsch-Sprachkenntnisse waren der Grund, dass sie hier nicht ebenso in ein Gymnasium eingeschult werden konnte. Aber für Aylin und ihre Eltern war dies kein Grund zur Resignation, sondern sie handelten und nutzten die äußerst wirkungsvolle Weinheimer Bildungskette: die Mutter arbeitete als Putzfrau in einer Familie, die wiederum die Karrillon-Haupt- und Werkrealschule empfahl.

Dort waren die Fördervoraussetzungen optimal. Als KÜM-Pilotschule und Modellschule für das Jugendbegleiterprogramm bot diese Schule alle Voraussetzungen für individuelle schulische Hilfen. Ab sofort hatten alle ein Auge auf Aylin.

Klassenlehrer Kai Pichner half ihr auch außerhalb des Unterrichts und machte ihr Mut, VKL-Lehrerin Elke Trabold erzielte in kürzester Zeit sprachliche Fortschritte, KÜM-Lotsin Judith Iwanowitsch und WUB-Beauftragte Uschi Heil halfen bei Bewerbungen und führten Berufseignungstest durch. Aylin selbst besuchte Volkshochschulsprachkurse und nahm privaten Nachhilfeunterricht (übrigens noch heute), ihre Eltern standen bei allem hinter ihr und taten ihr Bestes. So absolvierte die Jugendliche, die es „liebt, mit Menschen zu arbeiten“, ein Praktikum im Kindergarten Kuhweid, in einem Schmuckgeschäft und im Restaurant „Beim Alex“ und freiwillig in den Sommerferien ein zweitägiges Praktikum bei Dr. Wetzel in der Augenklinik.

Praxismanagerin Gertraud Heiermann erkannte das junge Talent und nahm es unter ihre Fittiche. Aylin zeigt permanent Fleiß und Neugierde, Voraussetzungen für das Bestehen in einem äußerst anspruchsvollen Beruf. Das ganze Praxisteam ist Stütze für Aylin. Das Weinheimer Unterstützernetzwerk hat erfolgreich gearbeitet – Aylin wird ihren Weg gehen!

Der WUB, der Weinheimer Unterstützerkreis Berufsstart, sucht weitere Paten mit unterschiedlicher Berufserfahrung für die Betreuung Jugendlicher auf dem Weg in den Beruf. Kontakt über Job Central, Sabine Beckenbach, Telefon 06201-379299 oder den WUB, Prof. Dr. Hans-Jörg Weitbrecht, Telefon 06201-961076. E-Mail: wub@me.com.

Anmerkung der Redaktion: Roland Kern ist Journalist und Pressesprecher der Stadt Weinheim.

WUB sucht Mit-Paten für das Projekt 2011


Weinheim, 29. September 2011. (red/pm) Der Weinheimer Unterstützerkreis Berufsstart bereitet wieder ein großes Projekt vor. Paten gesucht.

Information der Stadt Weinheim:

„Wie jedes Jahr bereitet der Weinheimer Unterstützerkreis Berufsstart (WUB) wieder ein großes Projekt mit einer BEJ-Klasse (Jungen im Alter von 16 bis 18 Jahren) der Hans-Freudenberg-Schule vor. Dieses Jahr soll die Kapelle des Kreispflegeheims der GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar, die auch als Begegnungsstätte dient, durch die ganze Klasse gemeinsam renoviert werden.
Das Projekt dauert ab 17. Oktober zwei Wochen, Teil des Projekts ist die eigene Essens-Versorgung der Schüler. Ein Vorbereitungstag, finanziert durch die Bürgerstiftung Weinheim, soll einen ersten Kontakt herstellen.

Das Projekt soll durch die gemeinsame Arbeit auch die Verbindung der Schüler mit den Paten erleichtern. Die Paten werden dann im Laufe des Schuljahrs mit einzelnen Schülern Gespräche zur Berufsorientierung führen.

Der WUB sucht für dieses Projekt dringend noch schnell entschlossene Paten, die dieses Schuljahr mitmachen möchten. Es sind keine handwerklichen Voraussetzungen gefordert, sondern nur der pädagogische Impetus, Jugendliche zu unterstützen.

Interessenten können sich bei Job Central, Sabine Beckenbach, Telefon 06201-379299, oder Hansjörg Weitbrecht, Telefon 06201/961076 oder per E-Mail: wub@me.comfür weitere Information melden.“