Montag, 25. September 2017

Einstimmiger Beschluss im Gemeinderat - 150.000 Euro Kosten

Landesturnfest 2018 findet in Weinheim statt

Weinheim, 16. Januar 2015. (red/ld/ek) Vom 30. Mai bis zum 03. Juni 2018 wird das Landesturnfest in Weinheim stattfinden. Das beschloss der Gemeinderat am Mittwoch einstimmig. Rund 12.000 Teilnehmer/innen werden zu der Veranstaltung erwartet. F├╝r die daf├╝r n├Âtigen Infrastrukturma├čnahmen bewilligte der Gemeinderat 150.000 Euro. [Weiterlesen…]

Erfolg im Internet

Lokales Marketing per Internet

Weinheim, 11. Februar 2013. (red/pol) Erfolg hat, wer das Internet so nutzt, wie die Kunden es tun: lokal, mobil und sozial. Kleine und mittlere Unternehmen, die eher lokal bzw. regional aktiv sind, investieren h├Ąufig nur z├Âgernd in ihren Internetauftritt. Dabei nutzen Kunden schon l├Ąngst die lokale Google-Suche, Webseiten, Facebook und Co. intensiv, um sich ├╝ber Angebote und Empfehlungen zu informieren.

Information der Netzwerkfrauen Weinheim e.V.:

„Mobile Ger├Ąte wie Smartphones und Tablets schlie├čen dabei die L├╝cke zwischen dem Verkaufsraum oder dem B├╝ro und dem WWW. Kunden aller Altersgruppen suchen heute online ganz gezielt nach Unternehmen vor Ort und erhalten auf der ersten Trefferseite von Google bereits bis zu sieben Adressen. Wer hier nicht zu finden ist, kann zuk├╝nftig kaum neue Kunden finden.

Sie vertrauen sehr gern auf Empfehlungen, die schon immer die beste Werbung waren: In Facebook etwa werden sie automatisch informiert, was ihren Kontakten so alles gef├Ąllt und was nicht. All dies k├Ânnen Kunden nicht nur Zuhause oder im B├╝ro am Computer abfragen, dank moderner Handys und Tablet-PCs wie dem iPad informieren sie sich immer ├Âfter auch unterwegs.

Beim Themenabend ÔÇ×Lokales Marketing per InternetÔÇť im NH-Hotel Weinheim am 19.2.2013 um 19.30 Uhr wird Dieter Rauch von LocalMarketingGroup anhand von Beispielen aufzeigen, wie gezielte Aktivit├Ąten im Internet f├╝r kleine und mittlere Unternehmen zum Erfolgsfaktor werden k├Ânnen. Sein Vortrag richtet sich an Selbst├Ąndige und Existenzgr├╝nder, aber auch an Angestellte, die f├╝r ein KMU im Bereich Marketing t├Ątig sind.

Alle Termine und Aktivit├Ąten sind auf der Website der Netzwerkfrauen Weinheim nachzulesen: www.netzwerkfrauen-weinheim.de

Exklusive Weihnachtsaktion

Wir haben nichts zu verschenken – und tun’s trotzdem

Wir verlosen attraktive Werbepl├Ątze – ohne Risiko f├╝r Neukunden.

 

Rhein-Neckar, 11. Dezember 2010. (red) Gewerbetreibende, Dienstleister und Freiberufler k├Ânnen aktuell bei uns Werbeleistungen in H├Âhe von 7.700 Euro gewinnen. Ohne jegliche Verpflichtung. Unsere Aktion richtet sich an alle Neukunden, die vorw├Ąrts denken und realisieren, dass ├╝berteuerte Print-Werbung der Vergangenheit angeh├Ârt und Online-Werbung die Zukunft ist. Wir bieten eine hohe Aufmerksamkeit durch eine fundierte und kritische Berichterstattung. Daf├╝r werden wir von unseren Leserinnen und Lesern gesch├Ątzt. Die Aufmerksamkeit erarbeiten wir uns hart mit klassischem Journalismus. Unsere Werbekunden profitieren davon – denn heutzutage muss sich jeder der Kritik der ├ľffentlichkeit stellen und wo kann man das besser als bei einem konstruktiv-kritischen Online-Medium?

Von Hardy Prothmann

Hardy Prothmann (46), Gr├╝nder und Chefredakeur der Rheinneckarblogs. Foto: sap

Wir bieten aktuell eine Verlosung an, die sich an Neukunden richtet. Die Regeln sind ganz einfach. Sie schicken uns eine Email, gewinnen mit etwas Gl├╝ck einen unserer Preise und profitieren von unserem Werbeumfeld. Sie gehen keinerlei Verpflichtungen ein. (Hier sehen Sie die Werbeleistungen, die Sie gewinnen k├Ânnen und wie Sie an der Verlosung teilnehmen.) Es gibt kein Abo, keine versteckten Kosten. Es gibt kein Risiko f├╝r Sie. Daf├╝r haben Sie die M├Âglichkeit, unverbindlich unsere Werbem├Âglichkeiten zu testen.

Und wenn Sie das interessiert, dann lesen Sie bis zum Ende weiter.

Glaubw├╝rdigkeit ist Trumpf

Wir bieten dieses „Spiel“ an, weil wir ├╝berzeugt sind, dass Sie als Gewinner weiter mit „uns spielen wollen“. Wer ist „uns“? Wir sind eine unabh├Ąngige, journalistische Redaktion, die sich der Information der ├ľffentlichkeit verschrieben hat. Wir berichten kritisch. Wir informieren aktuell. Wir sind ehrlich.

Das unterscheidet uns in erheblichem Ma├č von den „etablierten Medien“, die seit Jahren mehr und mehr an Glaubw├╝rdigkeit verlieren. Am dramatischsten l├Ąsst sich dieser Glaubw├╝rdigkeitsverlsut bei den Zeitungen erkennen. Die Auflagen sinken und sinken. Die Werbeums├Ątze noch drastischer, weil die Preise unversch├Ąmt sind und die „Werbeleistung“ auch nicht im Ansatz erbracht wird. Zudem wird h├Ąufig tendenzi├Âs berichtet.

Im Vergleich zu den Zeitungen, zum Radio und zum Fernsehen sind unsere Blogs, so nennen wir unsere Vor-Ort-Onlinezeitungen, noch relativ klein. Aber im Unterschied zu den anderen Medien verlieren wir keine Reichweite, sondern gewinnen dazu.

Engagierter Journalismus

Wir sind ein kleines Team von rund zehn Journalisten, die mit viel Herzblut und gro├čer ├ťberzeugung f├╝r die demokratische Aufgabe ihren Job machen. Wir werden von sehr vielen B├╝gerinnen und B├╝rgern unterst├╝tzt, die uns mit Informationen beliefern. Diese Quellen und ihre Bed├╝rfnisse nehmen wir ernst. Ebenso unsere Anzeigenkunden und ihre W├╝nsche. Dabei halten wir uns allerdings strikt an das Gebot der Trennung von Redaktion und Vermarktung.

Denn wir sind ├╝berzeugt davon, dass unsere Anzeigenkunden in erheblichem Ma├č von dieser Trennung und der damit verbundenen Glaubw├╝rdigkeit profitieren. Selbstverst├Ąndlich sind unsere Werbekunden f├╝r uns erste Ansprechpartner: Ob es um Finanzen geht, um Hochzeiten, um Bauangelegenheiten, ums Auto, um Bildung, um Freizeit oder Sport oder Demografie. Unsere Kunden sind Experten, auf die wir gerne in unserer Berichterstattung zur├╝ckgreifen – aber trotzdem Quellen wie jede andere auch. Und wenn bei einem Kunden etwas schief l├Ąuft, werden wir auch hier wie gewohnt kritisch berichten. Daf├╝r gab es schon einige Beispiele und bis auf das Logistikunternehmen Pfenning hat keiner der Kunden┬á uns das bislang ├╝bel genommen, was f├╝r die gro├če Souver├Ąnit├Ąt unserer Werbepartner spricht.

Bei „etablierten Medien“ ist das erkennbar anders. ├ťber „gute Kunden“ wird nur Gutes berichtet. Kritik findet nicht statt. Damit besch├Ądigen „traditionelle“ Medien seit Jahren ihre Glaubw├╝rdigkeit und die ihrer Kunden gleich mit.

Informationsorientierte Leserinnen und Leser

Unser Leserinnen und Leser sind ├╝berwiegend zwischen 25 und 50 Jahren alt, sehr interessiert am lokalen Geschehen, an Politik, Gesellschaft und Kultur. Wir erreichen im Gegensatz zu Tageszeitungen auch Leser unter 25 Jahren, die selbstverst├Ąndlich elektronische Medien benutzen. Und wir freuen uns, dass immer mehr ├ť50-Leser sich aktiv im Netz informieren.

Unsere Nachrichtenangebote machen immer wieder auch ├╝berregional Schlagzeilen. Wir bieten Dokumentationen, investigative Stories, hintergr├╝ndige Berichte und Service-Informationen f├╝r die Bev├Âlkerung vor Ort. Unser lokaljournalistisches Konzept ist Vorbild f├╝r eine Reihe von anderen Lokalmedien, die in den vergangenen zwei Jahren ├╝berall in Deutschland entstanden sind.

Wir finanzieren uns ausschlie├člich ├╝ber Werbeeinnahmen. Unsere Kunden sehen wir deshalb als Partner – denn sie unterst├╝tzen und st├╝tzen unsere journalistische Arbeit. Von unserem sehr guten Image profitieren die Partner nat├╝rlich ebenfalls. Wenn Sie sich vorstellen k├Ânnen, Werbepartner bei uns zu werden, freuen wir uns sehr und beraten Sie unverbindlich. Wir bieten mehr als nur die Schaltung von Anzeigen – wir beraten Sie umfassend zu klassischer Image- oder Aktionswerbung und zu Social Media-Kampagnen. Unsere Preise sind fair und passen zu Kleinunternehmern, Dienstleistern bis hin zu gro├čen Firmen aus dem Mittelstand. Unsere renommierten Werbepartner sch├Ątzen unser qualitativ hochwertiges Werbeumfeld bereits.

Probieren Sie es einfach aus. ­čÖé

Wenn Sie an der Aktion teilnehmen m├Âchten, klicken Sie bitte auf den Link.

Wenn Sie uns direkt erreichen m├Âchten, w├Ąhlen Sie 0621/ 437 458 30 oder schicken eine email an anzeigen (at) rheinneckarblog.de

Ihr

Neuer Imagefilm ├╝ber die Stadt

Ist dieser Film gut f├╝rs Ansehen?

Weinheim, 15. April 2012. (red/pm) Mit einer aktuellen Pressemitteilung macht die Stadt Weinheim auf ihren neuen Imagefilm aufmerksam. Der vier Minuten dauernde Film habe bisher alle begeistert, die ihn gesehen haben, so die Stadt. Unsere Erfahrung ist eine gegenteilige – wir haben den Film auf Facebook gepostet und dort kamen nur negative Statements. Machen Sie sich selbst ein „Bild“ und kommentieren Sie gerne, was Sie von dem Film halten. [Weiterlesen…]

Warum Spenden und Sponsoring Transparenz brauchen

Geprothmannt: Uneigenn├╝tzige Wohlt├Ątigkeit? Von wegen! Spenden und Sponsoring sind Werbung

100 Euro sind viel Geld - manche zahlen das aber aus der "Porto-Kasse" und machen daraus ein Vielfaches an "Image"-Gewinn. Quelle: 100-Euro-Schein

Rhein-Neckar, 12. Dezember 2011. (red) Zur Zeit jagt eine Spenden├╝bergabe die n├Ąchste – so wie vergangenes Jahr auch und n├Ąchstes Jahr wieder. Besonders in der Vorweihnachtszeit laden viele Firmen und Gemeinden ein, ├╝ber mildt├Ątige Spenden f├╝r den guten Zweck zu „berichten“. Klares Ziel dieser Aktionen: Die Spender und Sponsoren wollen sich damit ein gutes Image verschaffen – dabei ist das nichts anderes als Werbung.

Von Hardy Prothmann

Die Redaktion f├╝r die Lokalblogs in Nordbaden hat eine strikte Regel: Wir berichten nicht ├╝ber Spenden, egal wie gro├čz├╝gig diese sind. Denn hinter fast jeder Spende steckt immer ein „Kalk├╝l“, ein Hintergedanke und der ist nicht „mildt├Ątig“, sondern egoistisch: Die spendende Firma oder Institution will sich damit ein gutes Image verschaffen.

Das ist auch absolut erlaubt – nur machen wir uns nicht zum Handlanger und zur erweiterten Pressestelle der Spender und Sponsoren. Wer aus ├ťberzeugung spendet oder unterst├╝tzt, braucht seine Haltung nicht an die „gro├če Glocke“ zu h├Ąngen.

Millionen von privaten Spendern halten das so – sie geben Geld f├╝r alle m├Âglichen Hilfsorganisationen und hoffen, dass damit anderen geholfen wird. Die allermeisten Spenderinnen und Spender bleiben „anonym“ – es geht ihnen um die Hilfe und nicht um eine ├Âffentliche Nennung.

Wer hingegen der „├ľffentlichkeit“ seine „Gro├čz├╝gigkeit“ mitteilen m├Âchte, kann eine Anzeige schalten. Das ist, wie gesagt, absolut erlaubt.

Hirschberg: Bericht ├╝ber eine Spende? Ja, gerne. Schleichwerbung? Nein, danke.

Aktuell haben wir ├╝ber die Spende einer Interessengemeinschaft „Storchenkerwe“ in Hirschberg berichtet:┬áDie Einladung erschien frei von „Firmenwerbung“ – denn die Initiative des Ortsfestes spendete Geld f├╝r gemeinn├╝tzige Zwecke. Deshalb haben wir den Termin wahrgenommen.

Vor Ort pr├Ąsentierte man aber Spendenschecks mit Logo und Schriftzug einer regionalen Bank. Diese Werbung haben wir aus dem Foto herausretuschiert (wei├če Fl├Ąche).

Das ist die einzige „saubere“ L├Âsung – alles andere ist eine Form von Schleichwerbung, untergr├Ąbt die Glaubw├╝rdigkeit von Journalismus (sofern die bei gewissen Medien nicht sowieso schon „six feed under“ ist) und schadet letztlich auch dem „Werbekunden“ – muss der doch ganz besonders an einem glaubw├╝rdigen Umfeld interessiert sein.

Penetrant wird es – und das ist zunehmend der Fall – wenn die Sponsoren und Spender sogar die Berichterstattung vorschreiben wollen. Dagegen hilft nur konsequente Aufkl├Ąrung und konsequente „Nicht-Berichterstattung“ bei „H├Ąrtef├Ąllen“.

Penetrantes Sportsponsoring

Selbst in der Provinz treibt dieses Sponsorenunwesen nicht nur seltsame, sondern v├Âllig inaktzeptable „Bl├╝ten“. Ein lokaler Tennisverein wollte uns beispielsweise nur Fotos gestatten, wenn das Sponsorlogo mit im Bild ist.

Das Ergebnis kann man hier nachlesen:┬á„Kein Gruppenfoto ohne Sponsor“

Sehr krass ist dieses Beispiel: Eine Apotheke wird von einem „Marketing-Verband“ ausgezeichnet, nicht etwa weil die Apotheke am meisten Geld gespendet hat, sondern deren Kunden. Wir wollten dar├╝ber berichten – und wurden vermutlich (aus Sorge) wegen unserer bekannten, kritischen Haltung nicht eingeladen. Wir haben trotzdem berichtet: Kein Kinderlachen f├╝r das Heddesheimblog.

taz verpixelt Sportfotos und stellt die Aktion anscheinend klammheimlich wieder ein.

Die taz hatte im August angek├╝ndigt, ab sofort alle Sportfotos zu verpixeln. Die Begr├╝ndung:

Die Werbung im Fu├čball, Biathlon oder Handball ist mit den Jahren der Kommerzialisierung einfach zu aufdringlich, zu omnipr├Ąsent geworden. Da m├╝ssen intelligentere L├Âsungen her. Zum Beispiel: Weg mit dieser Flimmerbande.

Und:

Wir sind nicht mehr bereit, Eure Werbebotschaft auf Trikots und Werbebanden zu verbreiten. Es kann ja auch nicht Aufgabe einer Zeitung sein, die mit kritischer Distanz ├╝ber Sport berichtet, t├Ąglich kostenlose Werbung von Vereinen und deren Sponsoren ins Blatt zu heben. Wir wollen durch die Verpixelung journalistisch noch unabh├Ąngiger werden.

Guter Ansatz – leider scheint die taz das nicht durchgehalten zu haben. Vielleicht wars auch nur ne Sommerloch-Saure-Gurken-Zeit-Meldung. Eine Erkl├Ąrung, warum nicht mehr verpixelt wird, konnte ich nicht finden (Anfrage ist gestellt, der Artikel wird gerne nach einem Hinweis erg├Ąnzt).

Wir werden das in Zukunft weiter so halten: Wenn Spender und Sponsoren mit Ihren Logos genannt und abgebildet werden wollen, erhalten Sie ein Angebot zum Schalten einer gewerblichen Anzeige. Solche „Berichte“ werden wir entsprechend als Anzeige kennzeichnen.

Andernfalls werden wir konsequent Spender und Logos aus Texten und Bildern entfernen – denn es ┬ágeht doch um Mildt├Ątigkeit? Oder geht es doch um etwas anderes? Sollten wir deshalb nicht mehr zu solchen Anl├Ąssen eingeladen werden, k├Ânnen wir gerne darauf verzichten.

Trennungsgebot

Gut und richtig w├Ąre, wenn vor allem Zeitungen diesem Beispiel folgen w├╝rden – das aber darf man tats├Ąchlich bezweifeln, denn dort gibt es schon l├Ąngst kein Trennungsgebot zwischen Redaktion und Anzeigen mehr, sondern nur noch die Haltung, dass man Anzeigenkunden nicht „verprellen“ will.

Die Masse der Leserinnen und Leser zahlt zwar insgesamt viel und bedeutendes Geld f├╝rs „Abo“ – unterm Strich sind das aber knapp 30 Euro und was bedeutet so ein Betrag, wenn an anderen „Auftr├Ągen“ ein paar mehr Nullen dranh├Ąngen, also 3.000, 30.000 oder gar 3.000.000 Euro? Es wird anhand der „Nullen“ schnell klar, auf wen man „R├╝cksicht“ nimmt und f├╝r welche „Nullen-Informationen“ man sich entscheidet.

"Redaktionelles" Foto ab Spendenh├Âhe von 500 Euro - bitte Text mitschicken.

Allerdings gibt es auch hier „Regeln“ – die h├Ąngen von der H├Âhe der Spende ab. Der Mannheimer Morgen macht zum Beispiel „grunds├Ątzlich“ erst ab 500 Euro Spendensumme ein Foto. Warum, wieso, weshalb? Dar├╝ber gibt es keine uns bekannten Informationen.

Ethisches Handeln

Ganz grunds├Ątzlich verantwortet jedes Medium die eigenen redaktionelle Ethik und die Art seiner „Informationen“ im Rahmen der gesetzlichen M├Âglichkeiten selbst – und auch die daraus resultierende Glaubw├╝rdigkeit.

Mal schauen, wie Spender und Sponsoren mit unserer transparenten Haltung umgehen – dazu wird es, sofern interessant, einen Nachbericht geben.

Soviel sei noch angemerkt: Unternehmen, die mindestens zehn Prozent ihres Gewinns spenden, werden wir sofort lobend erw├Ąhnen, weil das tats├Ąchlich Spenden sind, die „bemerkenswert“ sind. Keine Sorge – es gibt vermutlich kein einziges Unternehmen, das so verf├Ąhrt.

Vereine sollten sich nicht zu jedem Preis „kaufen“ lassen

Vereine, die sich f├╝r ein paar Euro „Spendengeld“ oder „Sponsoring“ als Vermarktungsfl├Ąche missbrauchen lassen, sollten tats├Ąchlich dar├╝ber nachdenken, worum es geht.

Um F├Ârderung von Kultur, Jugend oder Sport oder darum, dass die ehrenamtlichen Helfer wirklich sehr viel Arbeit aufbringen und sich von Firmen durch im Vergleich minimale „F├Ârderung“ dann die hier „erwirtschaftete“ Aufmerksamkeit abkaufen lassen? Das kann nicht im Sinne von Kultur, Jugend und Sport sein – und auch nicht im Sinne der Unternehmen.

Und ein besonders Geschm├Ąckle bekommen solche Spenden dann, wenn die Spenderfirmen nicht nur beim Image die Nutznie├čer sind, sondern durch Auftr├Ąge und Gesch├Ąfte mit den Vereinen wiederum einen ganz klaren gesch├Ąftlichen Vorteil suchen.

Dann haben Spenden sogar eher die Funktion einer Bestechung und sind vollends pervertiert. Und auch das ist leider oft schon fast „├╝blich“.

Spendenziele m├╝ssen transparent sein

Gemeinden m├╝ssen Spenden beispielsweise l├Ąngst ├Âffentlich machen und transparent darstellen – das sieht das Geldw├Ąschegesetz so vor. Und daf├╝r gibt es ganz sicher Gr├╝nde.

Damit Sie mich richtig verstehen: Spenden sind gut und wichtig. Und jeder Euro hat seinen Wert.

Spenden sollten aber das sein, was sie sein sollen: Ein Beitrag zu einer besseren Welt. Ganz privat, ganz individuell nach den M├Âglichkeiten.

Wer Spenden und „Sponsoring“ auch nur im Ansatz f├╝r eigene „Zwecke“ einsetzt, muss sich moralisch selbst verpflichten, seinen Anteil an Eigennutz klar darzustellen – damit keine „Missverst├Ąndnisse“ aufkommen.

Wenn ein Gro├čkonzern beispielsweise 1 Million Euro spendet, ist das vielen Medien eine Nachricht wert. Zeitungen wie der MM berichten mit Bild erst ab 500 Euro. F├╝r den Konzern bedeutet 1 Million vielleicht nur einen 0,000-irgendwas Anteil an seinen M├Âglichkeiten. F├╝r eine Initiative sind 500 oder 1.000 Euro hingegen alles, was man „aufbieten“ kann.

Wer ist nun „gro├čz├╝giger“? Wer verdient mehr Aufmerksamkeit? Wor├╝ber sollte man dankbarer sein? Wor├╝ber berichten?

Denken Sie mal dr├╝ber nach – eine Meinung zu dem Thema ist gar nicht so einfach zu finden.

Ist halt alles immer „relativ“ – daf├╝r muss man kein Einstein sein.

Ihr

Anmerkung: Wir haben anf├Ąnglich auch ├╝ber Spenden berichtet und vor kurzem noch im Weinheimblog ├╝ber eine Aktion zu Defibrilatoren in der Stadt. Dabei wurde auch eine spendende Bank genannt. K├╝nftig werden wir das kompromisslos handhaben.

In eigener Sache: Freie Mitarbeiter f├╝r Redaktion, Technik und Vertrieb gesucht

Guten Tag!

Heddesheim, 24. Februar 2011. Haben Sie Lust aufs Leben? Stellen Sie gerne Fragen? Gucken Sie gerne hin? Interessieren Sie sich f├╝r Menschen? Wollen Sie wissen, warum die Dinge sind, wie sie sind? Wollen Sie sich kein X f├╝r ein U vormachen lassen? Sind Sie neugierig? M├Âchten Sie etwas aufbauen? Neues lernen und entwickeln?

Von Hardy Prothmann

Dann sind sie richtig bei uns.

„Uns“ sind vier lokale Blogs f├╝r Heddesheim, Hirschberg, Ladenburg und Weinheim, die Lokaljournalismus im Internet bieten. Experimentierfreudig, schnell, nachdenklich, meinungsfreudig, hintergr├╝ndig, rechercheintensiv und immer wieder ├╝berraschend. Seit Januar 2011 gibt es mit dem rheinneckarblog.de auch ein regionales Angebot.

Bei uns k├Ânnen Sie mehrere Aufgaben ├╝bernehmen: Als Reporter, Kritiker oder redaktionell in der Betreuung der Seiten. Oder technisch, wenn Sie sich gut mit dem Internet auskennen und programmieren k├Ânnen. Und im Vertrieb – Internetwerbung im Lokalen und Regionalen ist ein neues Gesch├Ąft, das spannend ist.

Wir bieten Ihnen eine Zukunftsperspektive, an der Sie selbst mitarbeiten k├Ânnen. Wir sind ein kleines Team, aber wir machen enorm was her. Und Sie k├Ânnen mitmachen.

Rund 200 Berichte sind in anderen Medien bereits in den vergangenen eineinhalb Jahren ├╝ber unsere Arbeit erschienen – weil wir frisch, innovativ und neugierig sind. Zugegeben: auch ein wenig frech.

Nehmen Sie dagegen die lokalen Zeitungsangebote von Mannheimer Morgen, Weinheimer Nachrichten, Rhein-Neckar-Zeitung… Daf├╝r interessiert sich in der Medienbranche kein Mensch.

Als freier Mitarbeiter f├╝r die Redaktion haben sie viele Freiheiten, werden journalistisch intensiv betreut und werden garantiert keinen „Bratwurstjournalismus“ machen m├╝ssen, wie er tagt├Ąglich in der Zeitung abgefeiert wird. Wenn Sie mehr k├Ânnen (wollen), als S├Ątze wie „Der Wettergott hatte ein Einsehen“, oder: „Die Luft war erf├╝llt vom Duft leckerer Bratw├╝rste“, oder: „Man zeigte sich zufrieden wie immer“, dann sind Sie bei uns genau richtig.

F├╝r die redaktionelle Arbeit m├╝ssen Sie die Lust am sorgf├Ąltigen Arbeiten mitbringen. Und neugierig sein. Und nat├╝rlich ein gutes Deutsch beherrschen. Alles andere, das Handwerk des Journalismus, k├Ânnen Sie bei uns praktisch und theoretisch lernen.

F├╝r die technische Arbeit erwarten wir solide Kenntnisse, beispielsweise in der Programmierung von php und Ideen.

F├╝r den Vertrieb bringen Sie Kontaktfreudigkeit, Sorgfalt und Ausdauer mit – die lokale und regionale Werbung im Internet ist ein neues Arbeitsfeld, in dem gutes Geld verdient werden kann. Bei entsprechendem Einsatz. Immer mehr Anzeigenkunden haben keine Lust mehr auf teure Printanzeigen und entdecken das Internet als Medien, in dem man einfach sein muss. Sie betreuen diese Kunden und helfen Ihnen beim Neustart.

Interessiert? Dann melden Sie sich: redaktion@rheinneckarblog.de