Dienstag, 21. November 2017

Stadt des fairen Handels: Alle Kriterien erfĂŒllt

Weinheim wird Stadt des fairen Handels

Weinheim, 26. September 2014. (red/pm) Weinheim wird zur Fairtrade-Stadt, wie es bislang schon 276 Kommunen in Deutschland sind, darunter in der Region zum Beispiel Heidelberg, Mannheim, Heppenheim, Viernheim, Bensheim, Lampertheim und Speyer. Die Fairtrade-Town-Kampagne ist auch international verbreitet. WeltstĂ€dte wie London, Rom, BrĂŒssel und San Francisco sind Fair-Trade-Town. [Weiterlesen…]

Jugendliche aus Ramat Gan in Weinheim

Das wichtigste Wort: Schalom!

Weinheim, 17. Juli 2014. (red/pm) Die Jugendlichen aus der israelischen Partnerstadt Ramat Gan sind seit Sonntag wieder in Weinheim. Der Empfang fand im Rathaus statt. [Weiterlesen…]

Werner-Heisenberg-Gymnasium spielt Shakespeares "Viel LĂ€rm um nichts"

Modern im Schein – zeitlos im Sein

Weinheim, 07. Juli 2014. (red/ms) Augenscheinlich hat es kaum noch etwas mit Shakespeares Jahrhunderte altem Klassiker zu tun, wenn plötzliche laute Rockmusik ertönt und 30 Schauspieler in Tenniskleidung nach und nach zusammenbrechen. Oder wenn wichtige Charaktere ein anderes Geschlecht als im Original haben. Oder einfach weggelassen werden. Doch im Wesentlichen ist die AuffĂŒhrung eine mutige, innovative und liebevolle Hommage: Im Werner-Heisenberg-Gymnasium spielte die Theater AG „Viel LĂ€rm um Nichts“ – Oder besser gesagt: Eine Ă€ußerst eigenwillige Interpretation davon, die gelungen den Charakter und die bedeutsamen Botschaften des Originals beibehĂ€lt, und behutsam moderne Elemente einbindet.  [Weiterlesen…]

PreistrÀgerinnen in DAK-Kunstwettbewerb gegen Komasaufen ausgezeichnet

Heisenberg-SchĂŒler lieber „bunt statt blau“

Weinheim, 04. Juli 2014. (red/ld) Wie viel Schaden Alkohol anrichten kann, damit haben sich die SchĂŒler/innen des Werner-Heisenberg-Gymnasiums beschĂ€ftigt und mit ihren kĂŒnstlerischen Fotografien am Wettbewerb „Bunt statt blau“ der DAK teilgenommen. Am Donnerstagvormittag wurden die drei besten Arbeiten der Schule ausgezeichnet. [Weiterlesen…]

Offizielle Einweihung der neuen Mensa am Weinheimer Werner-Heisenberg-Gymnasium

„Schule ist auch ein StĂŒck Heimat“

Weinheim, 28. Mai 2014. (red/pm) Das Weinheimer Werner-Heisenberg-Gymnasium ist durch die neue Mensa im neuen Erweiterungsbau deutlich aufgewertet worden. „Sie ist richtig schön geworden“, bescheinigte Weinheims OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard am Freitag bei der offiziellen Einweihungsfeier in Anwesenheit auch von Architekt Martin Weber. [Weiterlesen…]

750 Jugendliche dĂŒrfen wĂ€hlen

Auf die Wahl ab 16 einstimmen

Weinheim, 17. Mai 2014. (red/pm) Rund 750 Jugendliche sind am 25. Mai in Weinheim erstmals aufgerufen, zur Urne zu gehen. Deswegen wirbt der Jugendgemeinderat an den Schulen. [Weiterlesen…]

Neue Mensa am Heisenberg-Gymnasium wird eingeweiht

Schule nach dem Geschmack der SchĂŒler

Weinheim, 28. Februar 2014. (red/pm) Die neue Mensa am Werner-Heisenberg-Gymnasium scheint auf eine gute Resonanz zu stoßen – jedenfalls scheuen sich Schulleiter Gerald Kiefer und BĂŒrgermeister Torsten Fetzner nicht, ein ausdrĂŒckliches Lob auszusprechen. FĂŒr 3 Euro pro Mahlzeit können SchĂŒler zwischen drei Gerichten wĂ€hlen, darunter ist immer ein vegetarisches und ein Salat.  Die SchĂŒller sollen davon begeistert sein.  [Weiterlesen…]

Plakatwettbewerb zur AlkoholprÀvention gestartet

„Bunt statt Blau“: SchĂŒler gegen Komasaufen

Weinheim, 24. Februar 2014. (red/jsc) Die DAK will mit ihrer Plakataktion „Bunt statt Blau“ ein Zeichen gegen Komasaufen setzen. Die jungen Menschen sind dazu aufgefordert bunte Bilder zu malen, die vor dem Rauschtrinken warnen. Schöner Nebeneffekt dabei: Die SchĂŒler denken ĂŒber ihren eigenen Konsum nach. [Weiterlesen…]

Stadt ehrte erfolgreichen Sportler zum 60. Mal

Auch Walters Jungs waren dabei

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Die starken Sportlerinnen und Sportler wurden vergangenen Sonntag geehrt. Foto: Stadt Weinheim

 


Weinheim, 16. Dezember 2013. (red/pm) Die Stadt Weinheim ehrte ihre erfolgreichen Sportler vergangenen Sonntag zum 60. Mal. [Weiterlesen…]

Bis 10:00 Uhr dĂŒrfen nun FußgĂ€ngerwege befahren werden

Mit dem Fahrrad zur Schule soll sicherer und praktischer werden

Weinheim, 13. Dezember 2013. (red/pm) Die Stadt macht den Schulweg praktischer. Vor allem an SchĂŒler in den frĂŒhen Morgenstunden richtet sich das Angebot, die FußgĂ€ngerzone jetzt auch radelnd benutzen zu können – allerdings nur morgens bis 10 Uhr. Damit will die Verkehrsabteilung den Schulweg aus der Innenstadt und dem „MĂŒll“ insbesondere fĂŒr SchĂŒler des Werner-Heisenberg-Gymnasiums auch sicherer gestalten. Bislang mussten die SchĂŒler auf viel befahrene Straßen ausweichen. [Weiterlesen…]

BrÀnde in Weinheim und Sulzbach

Aufgerissener Tank und Feueralarm beschÀftigten Feuerwehr

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Foto: Feuerwehr Weinheim

 

Weinheim, 11. November 2013. (red/fw) Die Weinheimer Feuerwehr hatte vergangene Woche wieder alle HĂ€nde voll zu tun: Unter anderem musste sie den Brand eines Holzschuppens bekĂ€mpfen und ein Leck in dem Tank einer Zugmaschine abdecken. [Weiterlesen…]

Erfolgreiches DebĂŒt fĂŒr Theater-AG des WHG

NĂ€chster Halt: Leben

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Die Theater-AG des Werner-Heisenberg-Gymnasiums bei ihrer ersten Vorstellung „NĂ€chster Halt: Leben“ Foto: Simon Maier

 

Weinheim, 20. Juli 2013 (red/sw) Die Theater-AG des Werner-Heisenberg-Gymnasiums meldet sich zurĂŒck. Unter Leitung von Herrn Christian Maul, Deutsch- und Englischlehrer am WHG, begeisterten die Jungschauspieler ihr Publikum. [Weiterlesen…]

Und ermÀchtigt den OB weitere AuftrÀge ohne Verzögerungen zu erteilen

ATU vergibt gleich mehrere AuftrÀge

Weinheim, 11. Juli 2013. (red/ld)  In seiner Sitzung am 10. Juli 2013 vergab der Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt (ATU) gleich mehrere AuftrĂ€ge fĂŒr Bau- oder Instandssetzungsvorhaben der Stadt.

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Preisverleihung am Werner-Heisenberg-Gymnasium

Erfolgreiche Teilnahme am Plakat-Wettbewerb „Bunt statt blau“

Weinheim, 10. Juli 2013. (red/sw) Bereits zum vierten Mal hat sich das Werner-Heisenberg-Gymnasium auf Initiative der Kunstlehrerin Frau Krause am deutschlandweit ausgeschriebenen Wettbewerb der DAK-Gesundheit „Bunt statt blau“ beteiligt.

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Im Rahmen des Mensausbaus wird auch eine zentrale LĂŒftungsanlage installiert

Frische Luft fĂŒr Heisenberg-SchĂŒler

Weinheim, 15. Mai 2013. (red) Ein Schreiben von Gerald Kiefer, Schulleiter des Werner-Heisenberg-Gymnasiums, machte der Stadtverwaltung noch einmal deutlich, dass bei der BelĂŒftung von drei Klassenzimmern, im vor zweieinhalb Jahren fertiggestelltem Erweitungerungsbau, dringender Handlunsgbedarf besteht. Im Rahmen des Mensaausbaus soll daher nun eine neue zentrale LĂŒftungsanlage installiert werden. Diese kann ohne großen Merhaufwand eingebaut werden und die betroffenen Klassenzimmer ebenfalls mit frischer Luft versorgen. Die Mehrkosten hierfĂŒr in Höhe von ca. 50.000 Euro bewilligte der Gemeinderat.

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Historische Wahl: 15 Mitglieder vertreten zunÀchst sechs Schulen und irgendwie alle

Der erste Weinheimer Jugendgemeinderat ist gewÀhlt

Weinheim, 16. MĂ€rz 2013. (red) Der 16. MĂ€rz 2013 ist ein historischer Tag. Zum ersten Mal wurde in Weinheim ein Jugendgemeinderat gewĂ€hlt. 15 Mitglieder hat das Gremium, das im April zum ersten Mal zu einer konstituierenden Sitzung zusammen kommen soll. Heute wurden im Rathaus die Wahlergebnisse bekannt gegeben und ein Teil der JugendgemeinderĂ€te mit Handschlag durch OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard zur Wahl beglĂŒckwĂŒnst – ein anderer Teil konnte wegen anderer Verpflichtungen nicht teilnehmen. Die Wahlbeteiligung war mit 42,12 Prozent enorm – das wird den Jugendgemeinderat verpflichten, ihre WĂ€hler/innen gut zu vertreten. [Weiterlesen…]

Öffentliche Kandidatenvorstellung am 7. MĂ€rz

24 Kandidaten fĂŒr den Jugendgemeinderat

Weinheim, 14. Februar 2013. (red/pm) Erst war das Interesse zurĂŒckhaltend, aber dann, als die Bewerbungsphase ins Finale ging, fassten sich die jungen Leute doch ein Herz – und bewarben sich im Rathaus fĂŒr einen Sitz im ersten Weinheimer Jugendgemeinderat.

Information der Stadt Weinheim:

„Der EinfĂŒhrung eines solchen Gremiums steht jetzt nichts mehr im Wege: Mit Bewerbungsfrist-Ende haben 24 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 19 Jahren ihr Interesse bekundet. Sie werden zur Wahl stehen, wenn die rund 2000 Weinheimer Jugendliche im gleichen Alter vom 8. bis 16. MĂ€rz ein solches Gremium wĂ€hlen wird; es soll den „großen“ Gemeinderat in jugendpolitischen Themen beraten. Der Jugendgemeinderat wird aus 20 Mitgliedern bestehen und etwa einmal im Monat tagen.

Besonders erfreulich ist: Das Feld der 24 Kandidaten ist bunt gemischt, was Alter, Schulzugehörigkeit, Wohnviertel und Geschlecht angeht. Es sind 13 mÀnnliche und elf weibliche junge Menschen, die sich aufstellen lassen. Nicht alle gehen in eine Weinheimer Schule.

Kandidaten fĂŒr den Jugendgemeinderat

Michael Bernhard, Jahrgang 1996, Friedrich-Realschule; Corinna Brinkmeier, 1996, Werner-Heisenberg-Gymnasium (WHG); Sebastian Dallinger, 1997, WHG; Julia Diesner, 1995, Friedrich-Realschule; Christiane Ernst, 1998, Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium (DBG); Frieda Fiedler, 1996, WHG; Maxim FlĂ¶ĂŸer, 1995, DBG; Helge Fuchs, 1995, Martin-Luther-Schule, Rimbach; Lars Görke, 1998, Privatgymnasium Weinheim; Jannis Klemm, 1997, KurfĂŒrst-Friedrich-Gymnasium Heidelberg; Lena Meyer, 1999, Dietrich Boenhoeffer-Realschule (DBR); Lena Meyer, 1995, DBG; Maximilian MĂŒller, 1994, DBG; Julius Ott, 1997, WHG; Klara Pohl, 1997, DBG; Christian Quintel, 1997, Dietrich-Bonhoeffer-Werkrealschule; Julia Rahmann, 1996, DBG; Leon Richter, 1997, Privatgymnasium; Nicolas Rieff, 1996, WHG; Sofia Rizzi, 1995, DBG; Nils Schmitt, 1997; DBR; Paul Stohner, 1999, DBR; Özgen Yarimbiyik, 1996, DBG; Svenja zur BrĂŒgge, 1995, DBR.

Wer die Kandidaten persönlich kennenlernen will, sollte sich als Termin den Donnerstag, 7. MĂ€rz vormerken; an diesem Abend findet im Schlosskeller eine öffentliche Kandidatenvorstellung statt. Es wird aber auch einen Flyer sowie eine angemessene Internet-PrĂ€sentationen geben. Zur Wahlurne gehen die 14- bis 19-jĂ€hrigen Weinheimer Jugendlichen dann in der Woche vom 8. bis 16. MĂ€rz. GewĂ€hlt wird jeweils ein Tag an einer Schule, sowie am Samstag, 16. MĂ€rz an einem neutralen Ort. An diesem Tag sind jene Jugendlichen der Stadt zur Wahl aufgerufen, die keine Weinheimer Schule besuchen sowie jene, die unter der Woche aus irgendeinem Grund verhindert waren.“

Neujahrsempfang im Rathaus

„Wo das Wir mehr gilt als das Ich“

„Bas Gret und Vetter Phillp“ ĂŒberreichten eine riesige Neujahrsbrezel an BĂŒrgermeister Heiner Bernhard. Foto: Stadt Weinheim.


Weinheim, 07. Januar 2013. (red/pm) Als Weinheims OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard am Dreikönigstag nach den BöllerschĂŒssen aus der Kanone beim Neujahrsempfang zu seinen BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern sprach, da war seine Rede, die aus diesem Anlass traditionell etwas GrundsĂ€tzliches hat, mit Daten und Fakten gespickt. Und dennoch lag ein besonderer Schwerpunkt woanders.

Information der Stadt Weinheim:

„Der Schwerpunkt lag auf dem Miteinander in der Stadt, auf dem, was „wir in Weinheim gerne die kommunale Verantwortungsgemeinschaft nennen“ (so der OB), auf „HeimatgefĂŒhl“ und darauf „dass man fĂŒreinander da ist und fĂŒreinander einsteht“, auf einer Stadt, „in der das Wir mehr gilt als das Ich“. Dies sei es, so der OB, was „eine Stadt in ihrem Innern ausmacht“.

Kommunale Verantwortung

Die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger reagierten mit spontanem Applaus – und dieses GemeinschaftsgefĂŒhl war in allen Ecken des Rathaussaals zu spĂŒren. Heiner Bernhard erklĂ€rte diesen Geist der kommunalen Verantwortung an drei Beispielen, an Begebenheiten, die er selbst in der Weihnachtszeit erlebt hatte, die ihn beschĂ€ftigt und aufgewĂŒhlt haben.

Das sei erstens die Entscheidung des Gemeinderats ĂŒber den Umgang mit ĂŒber 200 Wohnungen in der Breslauer- und der Stettiner Straße gewesen. „Die Art und Weise wie dabei die sozialen Belange der betroffenen Mieterinnen und Mieter höher gestellt wurden als das Interesse der Stadt daran, möglichst viel Geld einzunehmen, verdient großen Respekt“, findet er.

Die zweite Geschichte handelte von der Typisierungsaktion fĂŒr den leukĂ€miekranken Jacob aus Mörlenbach, an der sich Tausende Menschen beteiligt haben.

Und drittens gab es noch eine Bitte, ein großer Wunsch einer sozial schwach gestellten und kinderreichen Weinheimer Familie, bescheiden und zaghaft vorgetragen. Zwei Jungs, die sich eine Dachkammer teilen, hatten zu Weihnachten nur einen großen Wunsch: Jeder ein eigenes Bett. Bernhard beschrieb: „Meine Mitarbeiter im Rathaus haben dann sehr schnell eine Spendenaktion in Bewegung gesetzt. Die Resonanz war erfreulich groß und beeindruckend herzlich. Wir als Verwaltung haben unseren Anteil beigesteuert und bald war die Familie mit einem ansehnlichen Geldbetrag im Möbelhaus – die Betten fĂŒr die beiden Jungs standen unterm Christbaum.“

Der OB: „Ich danke Ihnen dafĂŒr, dass wir diese Idee der kommunalen Verantwortungsgemeinschaft zusammen leben können – in dieser Stadt und fĂŒr diese Stadt. Lassen Sie uns diesen Weg weiter gemeinsam gehen.“

Zuvor hatte der Rathauschef appelliert, auch in Zeiten guter Konjunktur und sprudelnder Steuerquellen nicht euphorisch zu werden. „2012 war fĂŒr Weinheim ein erfolgreicher Zeitabschnitt, ein Jahr, in dem es mit vielen Projekten entscheidend voran ging und das in mancherlei Hinsicht deutlich besser verlief als geplant, aber wir in den Kommunen dĂŒrfen nicht leichtsinnig werden und nicht vergessen, die dauerhafte Ertragskraft unserer Verwaltungshaushalte im Blick zu behalten.“

Es seien gerade die Aufgaben, zu denen sich eine Gemeinde ohne staatlichen Druck bekenne, die freiwilligen Leistungen, die das Profil eines Gemeinwesens, die LebensqualitĂ€t einer Stadt ausmachen, ihre Besonderheit: Volkshochschule, Musikschule, Stadtbibliothek, Soziale Vielfalt, Brauchtumspflege, Vereinsleben und Kultur. Bernhard: „Von den KĂŒrzungen der letzten Jahre ist da kein Bereich verschont geblieben. Aber im Bestand gefĂ€hrden wollen und sollten wir diese StĂ€rken Weinheims nicht.“

Bildung, Integration, Energieeffizienz, BĂŒrgerbeteiligung und Demographischer Wandel

Die zentralen Themen, versicherte er, bleiben auf der Agenda: Bildung, Integration, Energieeffizienz, BĂŒrgerbeteiligung und Demographischer Wandel. Vor allem das Thema Bildung genieße in Weinheim zu Recht einen hohen Stellenwert. Beispiel: Mit dem neuen Schuljahr haben – auf drei Stellen – vier neue Schulsozialarbeiterinnen ihre TĂ€tigkeit aufgenommen. Das Übergangsmanagement, also die Kommunale Koordinierung der AktivitĂ€ten rund um den Übergang von der Schule in die Berufswelt , ist jetzt dauerhafte Aufgabe der Stadt Weinheim.

Besonders erfreulich sei der kĂŒrzlich im Gemeinderat gefasste Beschluss zur Schulentwicklung Weststadt. Mit dieser Entscheidung habe man nun die einmalige Chance, Synergien herzustellen und zu nutzen und auf große und damit teure Sanierungsvorhaben in Schulen verzichten zu können. Zugleich könne die Stadt dem Stadtarchiv und der Musikschule gute Lösungen bieten und insgesamt die Zahl der stĂ€dtischen Immobilien reduzieren. Das senke unterm Strich auf Dauer die Kosten. Bernhard: „Dies wird ein Meilenstein werden hin auf dem Weg zu mehr EffektivitĂ€t und Effizienz unseres Verwaltungshandelns. Und das sogar mit verbesserten pĂ€dagogischen Rahmenbedingungen.“

Die Kommunale Energiewende werde auch in Weinheim mit Eifer vollzogen, berichtete der OB und ergĂ€nzte: „Wir kĂŒmmern uns um Klimaschutz nicht, weil das chic geworden ist. Nein, wir wollen verantwortlich fĂŒr unsere Umwelt handeln und Generationengerechtigkeit gewĂ€hrleisten.“

Bernhard bekrĂ€ftigte auch seine positive Einstellung gegenĂŒber der Beteiligung von BĂŒrgern in politischen Entscheidungsprozessen.

Wenn es auch – noch – keinen BĂŒrgerentscheid in Sachen Breitwiesen oder Hammelsbrunnen gebe, die Beratung des Themas in einem BĂŒrgerdialogverfahren, die engagierte Arbeit zufĂ€llig ausgewĂ€hlter BĂŒrgerrĂ€te, dieses Vorgehen habe die Stadt methodisch und inhaltlich bereichert.

2013 gibt es viel zu tun

Im begonnen Jahr 2013 gebe es viel zu tun. Begonnene Baumaßnahmen stĂŒnden vor der Fertigstellung, wie die Neugestaltung der FußgĂ€ngerzone und der Bau der Mensa im Werner-Heisenberg-Gymnasium. Auch werde man sich krĂ€ftig um den in die Jahre gekommenen stĂ€dtischen Immobilienbestand kĂŒmmern.

Bernhard: „Das ist reine Werterhaltung.“ Die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes mit der Schaffung des Zentralen Omnibusbahnhofs soll nun endlich Wirklichkeit werden. Auch fĂŒr das Hallenproblem in LĂŒtzelsachsen, in Hohensachsen und in Oberflockenbach mĂŒsse eine Lösung gefunden werden. Bernhard: „ Diese kann aber nicht darin liegen, dass wir die Gesamtzahl unserer GebĂ€ude, die ohnehin schon hoch ist, immer weiter erhöhen. Dies widersprĂ€che auch Idee und Sinn der Gemeindereform von einst. „Unsere Aufgabe ist es, gemeinsame Lösungen zu erarbeiten, Synergien zu nutzen und bestehende Liegenschaften zur Mitfinanzierung einzusetzen. Dazu mĂŒssen die Beteiligten – irgendwann – an einen Tisch.“

Klar bekannte sich der OB auch zur Ausweisung neuer Gewerbegebiete: „Wollen wir fĂŒr eine auskömmliche Finanzausstattung Weinheims sorgen, ohne die BĂŒrger mit höheren SteuersĂ€tzen zu belasten, mĂŒssen wir zusĂ€tzliche Steuerzahler gewinnen. Dies gelingt ĂŒber die Einwohnerzahl und ĂŒber die Zahl der angesiedelten Gewerbebetriebe. DafĂŒr mĂŒssen wir dann aber auch ausreichende und passende FlĂ€chen anbieten können.“

Die Neujahrsansprache des OB war eingebettet in die traditionelle Zeremonie des Empfangs, in deren Verlauf Heiner Bernhard symbolisch den RathausschlĂŒssel an die BlĂŒtenprinzessin Yvonne I. ĂŒbergab. Die Weinheimer Innungen ĂŒberbrachten dem Rathauschef und der Bevölkerung die besten WĂŒnsche, die BlĂŒten-Symbolfiguren „Bas Gret und Vetter Phillp“ ĂŒberreichten eine riesige Neujahrsbrezel, die Stadtkapelle und das Duo „Martin und Christian“ umrahmten den Empfang musikalisch.“

"Meilensteine" aus Sicht der Stadtverwaltung

Die Weinheimer Themen des Jahres 2012

Unser Foto des Jahres 2012: OB Heiner Bernhard im GlĂŒck – weil ers „saugeil“ fand, rutschte er den Hurricane-Loop gleich zwei Mal hintereinander und posierte beglĂŒckt wie ein Jugendlicher.

 

Weinheim, 20. Dezember 2012. (red/pm/ae) Wieder einmal neigt sich ein Jahr dem Ende.  Aus diesem Anlass hat sich die Stadt Weinheim dazu entschlossen, einen RĂŒckblick auf die Themen, die Weinheim im Jahr 2012 beschĂ€ftigten, zu geben. Sowohl die kommunale Energiewende als auch die Etablierung der Stadt Weinheim als Bildungsstandort und Weinheim als Fair-Trade-Town sind dabei nur ein paar zu nennende Meilensteine.

Von Roland Kern

Es ist das Thema des Jahres: Die Stadt Weinheim geht neue Wege bei der Einbeziehung der BĂŒrgerschaft in politische Zukunftsentscheidungen. Die Frage, wie und wo in den nĂ€chsten Jahren die Gewerbeentwicklung der Großen Kreisstadt stattfindet, wird in einem BĂŒrgerdialogverfahren von den BĂŒrgern selbst beraten. Im MĂ€rz hat die Stadtverwaltung ein Konzept der BĂŒrgerbeteiligung vorgestellt, das von der Deutschen Forschungsstelle BĂŒrgerbeteiligung der Uni Wuppertal begleitet wird. Dazu gibt es verschiedene Veranstaltungen und ein BĂŒrgergutachten von zufĂ€llig ausgewĂ€hlten BĂŒrgerrĂ€ten. Zu einem geforderten BĂŒrgerentscheid kommt es dann aber doch nicht, weil sich der Gemeinderat und eine BĂŒrgerinitiative auf keine Formulierung fĂŒr eine Fragestellung einigen können.

Im September spricht sich das Gremium gegen einen BĂŒrgerentscheid und fĂŒr einen GelĂ€ndetausch aus, so dass die Planungen fĂŒr ein Gewerbegebiet in den „Breitwiesen“ an der Autobahn weitergehen. Die Verwaltungsspitze verspricht: Auch ohne BĂŒrgerentscheid wird die Stadt die BĂŒrger bei der weiteren „Breitwiesen“-Planung einbeziehen. Zum Jahresende gibt es aber auch BemĂŒhungen, das Thema erneut auf die Tagesordnung zu bringen.

Schullandschaft im Westen

Lokalpolitiker, Eltern und Lehrer beschĂ€ftigt die VerĂ€nderung der Schullandschaft – nicht nur wie hier beim Infoabend in Hemsbach.

 

Die Stadt will die Schullandschaft im grĂ¶ĂŸten Stadtteil, der Weststadt, fĂŒr die Zukunft neu und nachhaltig aufstellen. Verschiedene Faktoren erfordern die VerĂ€nderung: Der Bedarf nach einer neuen Grundschule anstatt der baufĂ€lligen Albert-Schweitzer Schule, die demografische Entwicklung sowie die neue Schulpolitik im Land. Es gibt immer weniger Haupt- und WerkrealschĂŒler, deshalb werden die Karrillon-Schule und die DBS-Werkrealschule zum nĂ€chsten Schuljahr fusionieren. Ein Moderationsprozess mit Konzeptgruppe und großen World-CafĂ©s entwickelt nach einigen Monaten einen Vorschlag an den Gemeinderat: Eine Grundschule mit der Johann-Sebastian-Bach-Förderschule unter einem Dach am Standort des Rolf-Engelbrecht-Hauses. Der Gemeinderat gibt eine Machbarkeitsstudie in Auftrag, um die Finanzierbarkeit unter BerĂŒcksichtigung aller Synergieeffekte zu prĂŒfen. Im Gegenzug werden nĂ€mlich drei alte SchulgebĂ€ude frei, die anders verwertet oder genutzt werden können.

Weinheim etabliert sich weiter als Bildungsstandort

Weinheim etabliert sich weiter als Bildungsstandort und Bildungsregion im Land Baden-WĂŒrttemberg. Im April wird eine Vereinbarung zwischen der Agentur fĂŒr Arbeit und dem Kommunalen Übergangsmanagement Schule-Beruf geschlossen, kĂŒnftig bei der Berufsorientierung enger zusammenzuarbeiten. Das Übergangsmanagement ist nun offiziell bei der Stadt Weinheim angesiedelt. Mit dem neuen Schuljahr haben vier neue Schulsozialarbeiterinnen auf drei Stellen ihre TĂ€tigkeit aufgenommen. OB Bernhard bezeichnet die Schulsozialarbeit als „Edelstein in der Bildungskette“.

Mit der „Bildungskette“ und der „Weinheimer Initiative“ sorgt die Stadt weiter bundesweit fĂŒr Aufsehen und positive Beispiele, unter anderem informiert sich deshalb Kultus-StaatssekretĂ€r Dr. Frank Mentrup vor Ort – und hat großes Lob fĂŒr die Bildungslandschaft. Außerdem: Im Sommer erscheinen gleich in mehreren Fachmagazinen Lobeshymnen auf die soziokulturellen Schulprojekte an der DBS. OB Bernhard betonte: „Ich bin dem Gemeinderat sehr dankbar, dass es in Fragen der QualitĂ€t von Bildung in dieser Stadt immer eine große Einigkeit gibt.“

Unsere Artikel zum Thema Schule und Bildung finden Sie hier.

Auch MdL Uli Sckerl sagt: „Die Energiewende ist der richtige Weg.“

Kommunale Energiewende hat begonnen

Ein Jahr im Zeichen der Energiewende: Im Rathaus stĂ¶ĂŸt ein Energie-Team, begleitet vom Runden Tisch Energie, eine Reihe von ökologischen Verbesserungen an. Der Gemeinderat trifft die Entscheidung, alle öffentlichen GebĂ€ude, Straßen und PlĂ€tze ab diesem Jahr zu hundert Prozent mit Öko-Strom zu versorgen. Die Stadtwerke Weinheim kommen der Stadt dabei entgegen. Die Arbeiten an einem Klimaschutz-Gutachten durch eine Fachagentur haben begonnen. Die Vorstellung ist faszinierend: Pro Jahr könnten in Weinheim fast 30 000 Tonnen CO 2-Gas eingespart werden, wenn man alles ausschöpft. Die ersten Projekte nehmen ihre Arbeit auf: Auf der Rippenweierer Keltensteinhalle produziert eine BĂŒrgersolaranlage Strom, die WĂ€rme kommt von der Holzschnitzelheizung eines benachbarten Betriebes, möglicherweise entsteht dadurch ein neues WĂ€rmenetz fĂŒr den ganzen Ort.

Die Stadt legt weitere SolardĂ€cher an. Der Runde Tisch Energie feiert einjĂ€hriges Bestehen und mischt sich engagiert ein. Der Energietag beim Autohaus Sporer wird zum Publikumsschlager. An diesem Tag startet auch die Vermarktung des Neubaugebietes „LĂŒtzelsachsen Ebene“ als Biogas-Wohngebiet. Hier kommt die WĂ€rme aus einer Biogasanlage vom benachbarten Bauernhof. Und die Stadt bringt weiter frischen Wind in die Energiewende. Der Gemeinderats-Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt beschließt den Einstieg in ein Verfahren, mit dem kĂŒnftig der Bau von Windenergieanlagen auf kommunaler Ebene gesteuert werden kann. Auch hier beginnt eine groß angelegte BĂŒrgerbeteiligung.

Die BĂŒrgerbeteiligungen 2012 auf einen Blick

Mehrgenerationenhaus in der zweiten Runde

Ein wichtiger Baustein der Bildungsregion Weinheim steht stabil und wackelt nicht – zumindest fĂŒr die nĂ€chsten drei Jahre. Das Mehrgenerationenhaus (MGH) in der Weinheimer Weststadt wird definitiv ins Förderprogramm des Bundesamtes fĂŒr Familien und zivilgesellschaftliche Aufgaben aufgenommen. Die AktivitĂ€ten werden ausgeweitet.

GrĂŒnes Licht fĂŒr das Fachmarktzentrum

OBI kann anrolle(r)n: Der Gemeinderat der Stadt Weinheim beschließt Ende April den Bebauungsplan fĂŒr das GelĂ€nde des frĂŒheren GĂŒterbahnhofs am sĂŒdlichen Stadteingang zwischen Bahnschienen und B3. Damit steht der Umsetzung des dort geplanten Fachmarktzentrums nichts mehr im Wege. Im Sommer wird mit dem Bau begonnen, zum Jahreswechsel stehen die ersten beiden FachmĂ€rkte im Rohbau. Allerdings hat es im August Diskussionen wegen LĂ€rmbelastigungen im Umfeld der Baustelle gegeben.

Ein Plan gegen den LĂ€rm

Die Stadt Weinheim will organisiert und unter Beachtung möglichst exakter Daten gegen steigende LĂ€rmbelĂ€stigung in der Stadt vorgehen. Das Amt fĂŒr Stadtentwicklungen nimmt die Arbeit an einem LĂ€rmaktionsplan auf. Im Laufe des Jahres stellt sich heraus, dass der BahnlĂ€rm das grĂ¶ĂŸte Problem ist. Gemeinsam mit der BĂŒrgerinitiative „Schutz vor BahnlĂ€rm“ drĂ€ngt die Stadt beim Eisenbahnbundesamt und beim Verkehrsministerium auf Verbesserungen.

Die MĂ€nner der BĂŒrgerinitiative „Schutz vor BahnlĂ€rm“ (v.l.n.r.): Joachim Körber, Peter Thunsdorff und Dr. Hans Irion.

Abbau von Schulden in Sicht

Die Finanzlage der Stadt Weinheim erholt sich spĂŒrbar. Die Entwicklung des aktuellen Haushaltsjahres verlĂ€uft erfreulich, wie die KĂ€mmerei bereits im Halbjahresbericht mitteilen kann. Im Dezember kann OB Bernhard im Gemeinderat einen ausgeglichen Haushalt vorlegen. Ein zweistelliger Millionenbetrag kann der Allgemeinen RĂŒcklage zugefĂŒhrt werden. Die KĂ€mmerei stellt in Aussicht, dass bei einer Fortsetzung der finanziellen Verbesserung in den nĂ€chsten Jahren ein Schuldenabbau gelingen kann.

FußgĂ€ngerzone kommt voran

Mit einem „Pflasterstein-Fest“ feiert die Stadt, das Stadt- und Tourismusmarketing und der Verein „Lebendiges Weinheim“ im Juli die Übergabe des zweiten Bauabschnittes der FußgĂ€ngerzone. Von der „Weinheim Galerie“ bis zum Windeckplatz ist jetzt alles mit rotem Naturstein ausgelegt. Die hochwertige Gestaltung wird ĂŒberall gelobt. Im FrĂŒhjahr 2013 beginnt das Tiefbauamt mit dem letzten Abschnitt vom Windeckplatz bis zur Grabengasse – dann hat die Stadt in die Verschönerung ihrer Einkaufsmeile rund 1,5 Millionen Euro investiert.

Die neue FußgĂ€ngerzone, Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim ist Feuerwehr-Hochburg

Es ist ein großes Jahr der Weinheimer Feuerwehr: Weinheim liegt in diesem Jahr im Zentrum aller Feuerwehren im Rhein-Neckar-Kreis. Denn die Freiwillige Feuerwehr der Zweiburgenstadt – die grĂ¶ĂŸte im Kreis – feiert ihr 150-jĂ€hriges Bestehen und das 50-jĂ€hrige Bestehen der Jugendfeuerwehr. Der zunĂ€chst feuerwehrinterne Auftakt ins große JubilĂ€umsjahr findet im MĂ€rz statt, weitere Gedenken und Veranstaltungen schließen sich an. Nichtsdestrotrotz fĂ€llt die JubilĂ€umswehr durch eine Reihe von spektakulĂ€ren EinsĂ€tzen auf. Und nicht zuletzt werden die FeuerwehrsanitĂ€ter wegen ihres AED-Projektes bundesweit zur „Feuerwehr des Jahres“ nominiert.

Boardsport Weinheim macht von sich reden

Ein neuer Weinheimer Verein macht von sich reden: Boardsport Weinheim e.V.. Begleitet vom Stadtjugendring stellt sich der Skateboardverein vor und mischt sich in der Stadt ein. Engagiert wie die jungen MĂ€nner um Vorstand Marc FlĂ¶ĂŸer sind, bewegen sie auch die Kommunalpolitik. Zum Ende des Jahres gibt es konkrete PlĂ€ne zum Bau einer Skateranlage an der BarbarabrĂŒcke.

Weinheim, die Facebook-Stadt

Weinheim sorgt wegen seiner engagierten Facebook-AktivitĂ€t fĂŒr Aufsehen. Bei vergleichenden Rankings liegt die Stadt (mit aktuell fast 5500 Fans) unter den Großen KreisstĂ€dten im Land ganz vorne, in der Metropolregion nach den GroßstĂ€dten auf Rang vier, landesweit unter allen nicht-kommerziellen Seiten auf Rang 27. Die Freiwillige Feuerwehr belegt unter allen Feuerwehren im Land bei den Facebook-AktivitĂ€ten Rang eins. Medienteams aus anderen RathĂ€usern holen sich Rat.

„Hildebrand’sche MĂŒhle“ nimmt Gestalt an

Die Deutsche Denkmal-AG stellt erstmals ihre PlĂ€ne fĂŒr Modernes Wohnen auf dem Areal der „Hildebrandschen MĂŒhle“ vor. Vorgesehen sind schicke neue StadthĂ€user in einem Ensemble mit der denkmalgerecht sanierten prachtvollen alten Unternehmervilla und dem rund hohen 50 Meter Siloturm, der ebenfalls mit neuen Loft-Wohnungen hergerichtet ist, dazu ein weitgehender Erhalt des alten Baumbestandes am OdenwaldflĂŒsschen Weschnitz – so stellt sich die Konzeption fĂŒr das moderne Wohnen an der „Hildebrand’schen MĂŒhle“ in Weinheim dar. Im Juni beginnen die Abrissarbeiten sowie die Sanierung der Villa, im Oktober werden die PlĂ€ne konkreter. Das Projekt liegt im Plan. In 2013 wird gebaut.

Zum Teil baufĂ€llig, aber im Kern erhaltenswert – die Hildebrand’sche MĂŒhle. Bild: Stadt Weinheim

DĂŒrreplatz als leuchtendes Beispiel

Seit „Stuttgart 21“ reden alle davon: BĂŒrgerbeteiligung. Die Kommunen landauf und landab machen sich Gedanken, wie sie kĂŒnftig ihre BĂŒrger frĂŒh und qualifiziert in Entscheidungsprozesse einbinden können. Manche sind weiter als andere. Die Weinheimer Stadtverwaltung hat bereits neue Wege eingeschlagen, zum Beispiel bei der Gestaltung des DĂŒrreplatzes vor der Weinheim Galerie. DafĂŒr hat das Amt fĂŒr Stadtentwicklung einen Ideenwettbewerb unter BĂŒrgern organisiert und begleitet. Eine Beschreibung dieses Projektes wurde im Februar gewissermaßen als leuchtendes Beispiel mit einer Doppelseite in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Die Gemeinde“ veröffentlicht.

Eine „App“ fĂŒr alle

Weinheim geht medial weiter voran: Zwei Agenturen haben fĂŒr die Stadt einen mobile Internetdienst entwickelt. Bernhard KĂŒck („puntodesign“) und Martin Nowak („gruenphase“) entwickeln fĂŒr ihre Heimatstadt eine „Stadt-App“ und ergĂ€nzen das Medienangebot.

Ein Haus fĂŒr alles Soziale

Stadtseniorenrat besuchte die AWO und den Neubau der „Sozialen Dienste“. Foto: Stadt Weinheim.

 

Nicht nur optisch, auch inhaltlich setzt der Neubau der AWO-Rhein-Neckarauf dem GelĂ€nde des frĂŒheren Freudenberg-Fellspeichers im Stadtteil „MĂŒll“ MaßstĂ€be. Im Neubau der „Sozialen Dienste“ bĂŒndelt die AWO ihre sĂ€mtlichen Angebote.

Weinheim – Mehr drin!

Der Verein „Lebendiges Weinheim“ bringt einen neuen EinkaufsfĂŒhrer heraus. Wieder einmal wird dokumentiert: In mehr als 200 EinzelhandelsgeschĂ€ften in der City sind viele Einkaufsmöglichkeiten geboten.

OB im freien Fall

Rund vier Millionen Euro investiert die Familie Steinhart im Spaß- und Erlebnisbad Miramar in eine neue spektakulĂ€re Rutschenanlage, unter anderem steht dort jetzt die erste Looping-Rutsche SĂŒddeutschlands. OB Heiner Bernhard traut sich als Erster – es ist der „freie Fall“ in die bunte Rutsche. Wenige Monate spĂ€ter ereignet sich ein Unfall, der durch einen Bedienungsfehler verursacht worden ist. Die Miramar-Betreiber reagieren mit mehr Kontrollen und technischen Verbesserungen.

OB Heiner Bernhard weiht die neue Rutsche des Miramars ein, Foto: Stadt Weinheim

Erster Spatenstich fĂŒr neuen Firmensitz

Die Firma WBI GmbH, ein fĂŒhrendes IngenieurbĂŒro fĂŒr die Planungen von Tunnelbauten, Staumauern und anderen Großprojekten, zieht mit ihrer Unternehmenszentrale in den Technologiepark Weinheim. Im Juni ist erster Spatenstich.

Große Mehrheit fĂŒr die Kripo vor Ort vergebens

6000 Unterschriften eines AktionsbĂŒndnis fĂŒr eine „Kripo vor Ort“ helfen leider nicht. Bei einem Besuch in Weinheim teilt der neue Leitende Polizeidirektor Detlef Werner mit, dass die Weinheimer Kripo-Außenstelle nach der Polizeireform in Baden-WĂŒrttemberg nicht zu halten ist. Die Kripoarbeit soll im PrĂ€sidium gebĂŒndelt werden.

Deutschlands erste „AMA“ steht in Weinheim

Sie ist die dritte ihrer Art und sie badet genĂŒsslich im Weinheimer Schlossparkweiher unter den beiden Burgen. „AMA du Parc“ heißt die knapp zwei Meter große Bronzeskulptur, die im August von OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard und der französischen KĂŒnstlerin Amaryllis Bataille enthĂŒllt wird. Sie ist eine Spende des Weinheimer Unternehmers und Kunstliebhabers Thomas Noor.

Seismische Messungen

Die Firma Rhein Petroleum sorgt mit seismischen Messungen im sĂŒdlichen Bereich ihres Lizenzgebiets „Weinheim“ fĂŒr Aufsehen, weil ganze StraßenzĂŒge verkabelt werden. Mit den Messungen soll herausgefunden werden, ob sich unter Weinheims Erde Ölvorkommen befinden und wie gut sich die Tiefe fĂŒr Geothermie eignet.

Weinheim wird zur Fair-Trade-Town

Fairer Handel nun auch in Weinheim. Alle Rechte Transfair e.V.

Hartmut Sallge und Bettina Trilsbach von den WeltlĂ€den der Kirchen in LĂŒtzelsachen und der Weststadt setzen sich mit ihrer Idee durch, Weinheim zur „Fair-Trade-Town“ zu entwickeln. Der Gemeinderat fĂ€llt im September einen Grundsatzbeschluss, der sie unterstĂŒtzt und bestĂ€tigt.

Mehr TagesmĂŒtter

TagesmĂŒtter und TagesvĂ€ter, die qualifiziert Kleinkinder betreuen, bekommen in Weinheim jetzt einen erhöhten kommunalen Zuschuss. Die Zahl der TagesmĂŒtter und TagesvĂ€ter steigt auch deshalb an – so wird auch Druck auf kommunale Betreuungseinrichtungen etwas gesenkt.

Abiturienten rÀumen auf

Nach zwei aus dem dem Ruder gelaufenen Abi-Feten im Schlosskeller, revanchieren sich die Abitur-JahrgĂ€nge des Werner-Heisenberg-Gymnasiums und der Dietrich-Bonhoeffer-Schule, in dem sie Putzaktionen im Schlosspark und am Waidsee organisieren. DafĂŒr bekommen sie großes Lob.

„Winfried“ – ein Freund Weinheims

MinisterprÀsident Winfried Kretschmann kommt in die Weinheimer Stadthalle. Quelle: Winfried Kretschmann.

 

Winfried Kretschmann hat etwas dazugelernt. Die Bedeutung seines Vornamens kannte der baden-wĂŒrttembergische MinisterprĂ€sident natĂŒrlich schon vorher. Winfried steht fĂŒr „Freund des Friedens“. Aber dass er als erster „grĂŒner“ Landeschef der Republik daher ein Namensvetter des Weinheim-GrĂŒnders und Franken „Wino“ ist, das ist dem Schwaben neu, als er beim BĂŒrgergesprĂ€ch im Mai in der Stadthalle ist. Er wird Weinheim schon deshalb nicht vergessen.

HĂ€nde reichen ĂŒber alle Grenzen

Das badisch-hessische Doppeldorf Flockenbach war fĂŒr einen Tag das Zentrum und das Symbol fĂŒr die Metropolregion. Der Weinheimer Ortsteil Ober-Flockenbach und der Gorxheimer Ortsteil Unterflockenbach feiern grenzĂŒbergreifend mit Tausenden von GĂ€sten das gemeinsame 1000-jĂ€hrige Bestehen.

Weitere StrukturverÀnderungen im Rathaus

Die Stadtverwaltung setzt ihre StrukturverĂ€nderungen fort: Im Januar ĂŒbernimmt der Rhein-Neckar-Kreis die Aufgaben der Jugendhilfe, wie in jeder anderen Kommune im Kreisgebiet. Landrat Dallinger ist am 11. Januar vor Ort, um die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst zu begrĂŒĂŸen. In diesem Zusammenhang ist auch eine

tere VerĂ€nderung im November zu sehen: Die Erziehungsberatungsstelle wird kĂŒnftig unter der TrĂ€gerschaft des Pilgerhauses arbeiten. Das frĂŒhere Weinheimer Amt fĂŒr Jugend und Soziales ĂŒbernimmt noch weitere Aufgaben des demografischen Wandels und nennt sich seit September: Amt fĂŒr Jugend, Soziales, Familien und Senioren.

Menschen 2012

  • Karl Berg erhĂ€lt die Ehrennadel der Stadt Weinheim fĂŒr vielfĂ€ltiges bĂŒrgerschaftliches Engagement.
  • Hans Mazur, unter anderem Stadtrat und Vorsitzender des Stadtseniorenrates, erhĂ€lt das Bundesverdienstkreuz.
  • Livia Bodzsar, 43-jĂ€hrige Weinheimerin, vereitelte einen RaubĂŒberfall an der ALDI-Kasse. Sie wird von der Stadt und der Polizei geehrt.
  • Peter Lulay erhĂ€lt die Ehrennadel der Stadt Weinheim fĂŒr sein bĂŒrgerschaftliches Engagement. Er war unter anderem 24 Jahre lang Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins.
  • Die Spanierin Maria Guerrero Gallego ist die erste PreistrĂ€gerin des neuen Rolf-Engelbrecht-Preises fĂŒr ihr Engagement um die Integration in der Stadt.
  • Juliane Wasser ist die neue Gastronomie-PĂ€chterin der Wachenburg. Im Mai soll nach einer Sanierung und technischen AufrĂŒstung Eröffnung sein.
  • Jugend-und Sozialamtsleiter Heiner Amann wird in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger wird sein bisheriger Stellvertreter Claus Hofmann. Auch Dietmar Pfennigschmidt, der langjĂ€hrige Leiter der Stadtbibliothek geht in Ruhestand.
  • Stella Kirgiane-Efremidis und Alexandros Efremidis bekommen das Bundesverdienstkreuz verliehen, unter anderem fĂŒr das viele Jahre veranstaltete Benefiz-Essen fĂŒr einen guten Zweck.
  • Christina EitenmĂŒller, langjĂ€hrige Rektorin der Friedrich-Grundschule und GeschĂ€ftsfĂŒhrende Schulleiterin, wird nach 45 Jahren aus dem Schuldienst verabschiedet. Sie war eine Institution.

Anm. d. Red.: Roland Kern ist der Pressesprecher der Stadt Weinheim.

Die BĂŒrgerbeteiligung zur Windenergie mĂŒndet im Januar in eine „BĂŒrgerwerkstatt“

BĂŒrger mit RĂŒckenwind

Weinheim, 20. Dezember 2012. (red/pm) Die Stadt Weinheim hat fĂŒr ihre ausgiebige BĂŒrgerinformation und BĂŒrgerbeteiligung bei der aktuellen Steuerungsplanung von Windenergieanlagen großes Lob erhalten. „Sie mĂŒssen lange suchen, bis Sie so etwas finden“, teilte Rolf Pfeifer jetzt bei der öffentlichen Veranstaltung im Alten Rathaus den interessierten Zuhörern mit. Er habe so etwas „in dieser Art noch nicht erlebt“. Die groß angelegte BĂŒrgerbeteiligung komme „genau zum richtigen Zeitpunkt“.

Information der Stadt Weinheim:

„Auch fĂŒr Dr. Alexander Boguslawski, den Sprecher des Runden Tisches Energie, hat mit dem Eintritt in das Verfahren „ein langer Prozess begonnen, bei der die BĂŒrgerbeteiligung eine große Rolle einnimmt“. BĂŒrgermeister Dr. Torsten Fetzner sowie Stadtplaner Dietmar Schmittinger bekrĂ€ftigten erneut den aktuellen Planungsbedarf: Denn nur mit der Aufstellung eines sachlichen TeilflĂ€chennutzungsplanes „Windenergie“ und damit der positiven Ausweisung von Konzentrationszonen sei eine Steuerung von Standorten innerhalb der Kommune möglich. Weinheim befinde sich mit diesem Vorgehen im Zeitplan und auf gutem Wege.

„Auf andere Kommunen wird das genauso zukommen“, erklĂ€rte Dr. Fetzner. Parallel zur Einbindung der interessierten BĂŒrger fĂŒhre die Stadtverwaltung GesprĂ€che mit den Nachbarkommunen und NaturschutzverbĂ€nden. Dass der jetzige Einstieg ins Verfahren richtig war, beweise, dass bereits Investoren Interesse an Standorten in Weinheim bekundet haben. Fetzner appellierte an GrundstĂŒcksbesitzer, jetzt nicht vorzupreschen, sondern in Abstimmung mit der Stadt vorzugehen. Nur so sei ein gesteuerter Umgang mit Windenergie möglich.

Mit der bereits zweiten öffentlichen Veranstaltung zum Thema Windenergie hat die BĂŒrgerbeteiligung zum Thema Windenergie jetzt an Fahrt aufgenommen. Im Januar geht die BĂŒrgerkommunikation dann in die heiße Phase. In zwei Veranstaltungen haben die BĂŒrger Gelegenheit, sich ĂŒber die Weinheimer Gegebenheiten zu informieren und explizit zu Ă€ußern. Ziel sei, so Schmittinger, eine umfassende Information mit Hilfe von Sichtbarkeitsanalysen und Visualisierungen sowie neuesten Erkenntnissen aus der Beteiligung der Behörden und VerbĂ€nde, Einblicke in die PlanungsvorgĂ€nge sowie die Möglichkeit zur Diskussion mit Experten.

Die Stadt verspricht sich dadurch ein direktes Meinungsbild der Bevölkerung, das sie im weiteren Entscheidungsweg berĂŒcksichtigen kann. Das Ziel: Die weiteren Entscheidungen sind von den BĂŒrgern nachvollziehbar und können akzeptiert werden.

Termine

Zwei Termine werden angeboten, eingeladen sind alle, die sich mit dem Thema und seinem direkten Bezug zu Weinheim beschĂ€ftigen wollen; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. ZunĂ€chst am Samstag, 19. Januar, erst an der Kolpingscheuer nahe der BertleinsbrĂŒcke von 13 Uhr bis 14.30 Uhr, dann im Ortsteil Rippenweier an der Keltensteinhalle von 15 Uhr bis 16.30 Uhr. Die Termine finden im Freien statt. Von beiden Orten aus kann man mögliche Standorte einsehen. Vorgesehen sind PrĂ€sentation von Visualisierungen, ErlĂ€uterungen der maßgeblichen Tabukriterien und der Ergebnissen des Artenschutzgutachtens.

NatĂŒrlich stehen die Stadtplaner und Experten aber auch fĂŒr Fragen, Hinweise und Anregungen zur VerfĂŒgung. Ein Bustransfer vom Rathaus (Haltestelle Schlossparkplatz), Abfahrt 12.30 Uhr, wird kostenfrei von der Stadt Weinheim angeboten. Ankunft ist circa um 17 Uhr am Rathaus.

Den Vor-Ort-Terminen folgt eine BĂŒrgerwerkstatt am Freitag 25. Januar in der Aula des Werner-Heisenberg-Gymnasiums von 16.30 Uhr bis 19 Uhr. Nach einer Zusammenfassung der Ergebnisse soll dort in Kleingrupppen gearbeitet werden. Bis jetzt sind folgende Themen angedacht: Schutz der Landschaft, Naturschutz, Nutzung und Eigentum, Nachbarschaft zu den FlĂ€chen, Klimaschutz und Energiewende, Projektentwickler und Investoren. Weitere Gruppen können folgen. Danach diskutieren die Vertreter der Gruppen vor dem Plenum ihre zuvor ausgearbeiteten Thesen. Die komplette BĂŒrgerwerkstatt wird protokolliert und Gemeinderat wie Verwaltung als Entscheidungsgrundlage zur VerfĂŒgung gestellt.“