Samstag, 25. November 2017

Gemeinderat stimmt zu - Grundst√ľckeigent√ľmer besorgt

„Westlich Hauptbahnhof“ kommt voran

Weinheim, 16. Januar 2015 (red/ld/ek) In zwei Jahren soll das GRN-Betreuungszentrum an die GRN-Klinik umziehen. Auf dem jetzigen Areal werden dann 47.000 Quadratmeter frei. Diese sollen im Zuge des Sanierungsgebiets „Westlich Hauptbahnhof“ neu bebaut werden. Am Mittwoch beschloss der Gemeinderat das weitere Vorgehen und die Fortf√ľhrung der direkten Beteiligung der √Ėffentlichkeit nach der Planungsphase. [Weiterlesen…]

Wegen gro√üer Nachfrage: Zweite gef√ľhrte Wanderung entlang der Weschnitz

An Allerheiligen zu den M√ľhlen

Weinheim, 16. Oktober 2014. (red/pm) Sechs M√ľhlen, Industrie- und Kulturdenkm√§ler vergangener Jahrhunderte, und ein wild-romantisches Tal erleben: Das k√∂nnen Weinheimer sowie Besucher aus der Region in diesem Jahr noch einmal an Allerheiligen, am Samstag, 01. November. [Weiterlesen…]

Radtour zum Fest der Weidsiedlung

60-jähriges Bestehen der Aussiedlerhöfe

Weinheim, 02. Juli 2013. (red/pm) Kommenden Sonntag, 07. Juli, wird in der Feldflur das 60-j√§hrige Bestehen der Aussiedlerh√∂fe an Weschnitz und Bertleinsbr√ľcke gefeiert. [Weiterlesen…]

Floßfahrtgaudi der Woinemer Hausbrauerei

Die Gallier machten das Rennen

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Die Gallier Udo Metz, Thomas Raitz und Rolf Salwiczek waren nicht die schnellsten, machten aber trotzdem den ersten Platz.

 

Weinheim, 01. Juli 2013. (red/ms) Knapp 10.000 Besucher kamen gestern zur Flo√üfahrtgaudi der Woinemer Hausbrauerei an die Weschnitz. Um 11:00 Uhr pr√§sentierten 60 Teilnehmer ihre 17 kreativen Boote, bevor sie um 13:00 Uhr an der Peterskirche zu Wasser gelassen wurden. Die Serviceclubs „Ladies‘ Circle“ und „Round Table“ boten mit 3.000 gelben Badeenten eine besondere Tombola. [Weiterlesen…]

Gaudi-Floßfahrt auf der Weschnitz

Skurrile Flöße und quietschgelbe Enten

Floßfahrt

Möglichst skurril sollen die Flöße sein, die an der Gaudi-Floßfahrt teilnehmen. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 24. Juni 2013. (red/pm) Fast 20 skurrile Fl√∂√üe werden am kommenden Sonntag, 30. Juni, auf der Weschnitz in See stechen. Bei der f√ľnften Gaudi-Flo√üfahrt steht der Spa√üfaktor im Mittelpunkt. [Weiterlesen…]

Gestern tagte der Ausschuss f√ľr Technik und Umwelt

Zweite Phase des Lärmaktionsplans auf den Weg gebracht

Die Deutsche Bahn und das Eisenbahnbundesamt bleiben stur: Sie liefern keine Daten √ľber L√§rm von den Schienen. F√ľr den L√§rmaktionsplan wird die Stadt nun ein eigenes Gutachten beauftragen.

Die Deutsche Bahn und das Eisenbahnbundesamt bleiben stur: Sie liefern weiterhin keine Daten √ľber Krach von den Schienen. F√ľr den L√§rmaktionsplan wird die Stadt nun ein eigenes Gutachten beauftragen.

 

Weinheim, 13. Juni 2013. (red/ld) Weil der Baugrund auf dem Friedhof √ľber die Jahre aufgeweicht ist, sinkt das Fundament der Friedhofskapelle und verursacht Risse, die immer gr√∂√üer werden. Der Ausschuss f√ľr Technik und Umwelt hat gestern beschlossen, dem ein Ende zu setzen und das Geb√§ude mittels einer sogenannten „Pfahlgr√ľndung“ stabilisieren zu lassen. Bei der zweiten Phase der L√§rmaktionsplanung wollen die Stadtr√§te nicht l√§nger auf die Daten der Deutschen Bahn warten. Stattdessen wird die Stadt ein eigenes Gutachten in Auftrag geben. Au√üerdem wird gepr√ľft, ob das Sanierungsgel√§nde „Am Bahnhof“ um einige Grundst√ľcke erweitert werden kann. [Weiterlesen…]

4.000 Sands√§cke als Vorbereitung f√ľr den H√§rtefall

Weschnitz bleibt kritisch

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4.000 Sandsäcke liegen bereit, falls die Lage an der Weschnitz sich zuspitzen sollte.

 

Weinheim/Rhein-Neckar, 31. Mai 2013. (red) Der Hochwasserstand der Weschnitz hatte am Nachmittag mit 2,23 Meter den zweith√∂chsten Stand seit Jahrzehnten. Dann fiel das Wasser wieder. Trotzdem bereiten sich die Feuerwehr und die zust√§ndigen √Ąmter auf eine Notlage vor, denn der Regen hat nicht aufgeh√∂rt und die Entwicklung der Lage bleibt kritisch. [Weiterlesen…]

Hochwasser und Rutschungen sorgen f√ľr Dutzende von Eins√§tzen

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Pumpen, was die Pumpen hergeben – in Dossenheim war ein B√ľrogeb√§ude unter Wasser, in Weinheim weicht der Weschnitzdamm auf, in Schriesheim und Hirschberg gabe es Erdrutsche – voller Einsatz f√ľr die Feuerwehren, das THW und teils auch Rettungskr√§fte.

 

Weinheim/Schriesheim/Hirschberg/Heidelberg, 31. Mai 2013. (red) Die Landesstra√üe L536 zwischen Schriesheim und Wilhemsfeld ist ebenso wie die L596 Hirschberg in Richtung Altenbach/Ursenbach nach Erdrutschen gesperrt. In Heidelberg geht die Polizei davon aus, dass die Neckarstra√üe wegen Hochwasser des Neckar im Bereich Alte Br√ľcke in K√ľrze gesperrt wird. Entlang der Bergstra√üe gabe es in fast allen Gemeinden Eins√§tze wegen des anhaltenden Regens, der zu Hochwasser, Erdrutschen und umgest√ľrzten B√§umen f√ľhrt. [Weiterlesen…]

Rettungskräfte simulieren Strömungs- und Höhenrettungen

Die Osterflut von Weinheim

Rhein-Neckar, 10. April 2012. (red/pm) Am Wochenende retteten Mitglieder von DLRG, Feuerwehren, Bergwacht und THW Menschen aus Autos im Wasser, verunfallte Kanuten aus der Weschnitz, seilten verungl√ľckte Opfer ab – die vier Tage lange √úbung der Rettungsspezialisten simulierte sehr reale Unfallszenarien. Die rund 30 Einsatzkr√§fte aus dem ganzen Bundesgebiet trafen sich √ľber Ostern zu einer bisland einzigartigen Gro√ü√ľbung von Str√∂mungs- und H√∂henrettern. Und die Erfahrungen waren vielf√§ltig.

Von Torsten Ahl

Schwindelerregende H√∂hen sind f√ľr sie nicht ungew√∂hnlich, f√ľr einen Teil von ihnen aber auch rei√üende B√§che oder von Hochwasser √ľberschwemmte Fl√§chen.

Aus Höhen von 12-16 Metern seilen sich die Höhenretter mit den zu rettenden Opfern ab.

Die ‚Äě96h ‚Äď Die Osterflut von Weinheim‚Äú brachte √ľber 30 ehrenamtliche und hauptamtliche Helfer aus dem gesamten Bundesgebiet zu einer in Deutschland bisher einzigartigen gemeinsamen √úbung von Str√∂mungs- und H√∂henrettern zusammen. √úber das gesamte Osterwochenende tauschten sich Einsatzkr√§fte von Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Bergwacht, Feuerwehren, Wasserwacht und Technischem Hilfswerk (THW) √ľber ihre Erfahrungen in diesen Spezialgebieten aus.

Organisiert wurde diese √úbung vom Wasserrettungsdienst Nordbaden der DLRG und deren Ortsgruppe Weinheim. Von ihrem Basislager am Weinheimer Waidsee aus, starteten die Teilnehmer zu √úbungsteilen in Ludwigshafen, Ilvesheim und Birkenau.

Rettungsspezialisten in der Strömung und der Höhe

H√∂henretter kommen immer dann zum Einsatz, wenn Menschen z.B. von Kr√§nen oder T√ľrmen, aus tieferen Baustellensch√§chten oder von Ger√ľsten gerettet werden m√ľssen und herk√∂mmliche Rettungstechniken oder Ger√§te wie Drehleitern nicht ausreichend sind.

Matthias Starker, Einsatzleiter und Seiltechnikausbilder bei der DLRG-Ortsgruppe Weinheim erkl√§rt, warum seine Helfer f√ľr Eins√§tze in durch Regen stark √ľberfluteten B√§chen, Hochwassern oder f√ľr Rettungen aus Wildwasserschluchten geeignet sind:

Als Strömungsretter vereinen wir Techniken aus dem Bereich Höhenrettung mit denen des Rettungsschwimmens und aus dem Canyoning-Sport.

Die Str√∂mungsrettung ist dabei die j√ľngere Disziplin der beiden Spezialrettungsarten und erf√§hrt durch immer unberechenbarere Naturereignisse eine immer gr√∂√üere Verbreitung.

Das gemeinsame viert√§gige Training verfolgt laut Axel Manz, Ausbilder f√ľr Spezialtrettungsverfahren beim THW und gemeinsam mit Starker √úbungsleiter, weitaus gr√∂√üere Ziele als das Nebeneinander der Fachdienste.

Schnellst- und bestmöglichste Hilfe

„Wir wollen diese sehr eng verwandten Fachgebiete st√§rker miteinander verzahnen, weil wir erkannt haben, wie sehr wir voneinander lernen k√∂nnen“, betont Manz, dass Menschen in Notlagen von dem Engagement der zumeist ehrenamtlichen Retter profitieren k√∂nnen:

Jeder von uns erkennt in solch einer √úbung, wo seine eigenen Grenzen sind und was sein Teampartner leisten kann. Gemeinsam erreichen wir eine best- und schnellstm√∂gliche Hilfe f√ľr die Betroffenen.

Diese ‚ÄěAHA-Effekte‚Äú f√ľr alle Teilnehmer stellen sich bereits am Karfreitag auf dem Gel√§nde des THW in Ludwigshafen ein. Dessen Helfer hatten sich trotz des Feiertags gerne Zeit genommen, um die verschiedenen Seil- und Rettungstechniken kennenzulernen.

An dicken Seilen gesichert, geht es die 16 Meter einer Strickleiter unterhalb des THW-Krans in die H√∂he oder vom nahen √úbungsturm gemeinsam mit einem Verungl√ľckten rund 12 Meter hinunter. ‚ÄěSchon hier haben die Teilnehmer gesehen, dass unterschiedliche Wege zum gleichen Ziel f√ľhren, aber im Ergebnis ebenso sicher sein k√∂nnen‚Äú, urteilt Manz am Ende √ľber den ersten und die folgenden √úbungstage.

Schnell raus aus dem kalten Wasser - doch das ist bei der reissenden Strömung gar nicht so einfach!

Den hohen Stellenwert der Sicherheit bei √úbungen und Eins√§tzen dieser Art, erleben vor allem die Osterspazierg√§nger an der Br√ľcke √ľber den Alten Neckar zwischen Ilvesheim und Mannheim-Seckenheim. Diese ist f√ľr zwei Tage das Trainingsgebiet.

Katastrophenszenario bei schönstem Wetter

Trotz des strahlenden Sonnenscheins dick in Schutz- oder Neoprenanz√ľge, Klettergurte und zum Teil Schwimmwesten eingepackte Retter mit Helmen spannen zwischen den Br√ľckenpfeilern Seile oder fixieren diese am Gel√§nder, immer unter dem wachsamen Auge mindestens eines Kollegen und mit einem zweiten Karabiner gesichert. Mit der so genannten Schleifkorbtrage bef√∂rdern die Retter ihre Patienten in rund acht Metern H√∂he sicher auf die andere Uferseite.

Andere seilen sich aus etwa f√ľnfzehn Metern von der Br√ľckenfahrbahn gezielt zu den im Wasser treibenden Verunfallten ab und werden mit ihnen durch die kalte und starke Str√∂mung mitgerissen. Wurfs√§cke fliegen durch die Luft ‚Äď an den darin enthaltenen Leinen werden Retter und Patient zur√ľck an Land gezogen.

Auch vierbeinige Helfer werden f√ľr den Notfall trainiert.

In den Str√∂mungsrettungsaufgaben trainieren die Helfer das Schwimmen in diesem, von Steinen direkt unter der Wasseroberfl√§che unberechenbar gemachten, Gew√§sserabschnitt. Gespannt sind die Zuschauer auf und unter der Br√ľcke vor allem auf die Rettung aus einem Fahrzeug.

Unberechenbares Wasser

Die DLRGler und ihre Mit√ľbenden m√ľssen schwimmerisch ein mit zwei Personen besetztes Wrack erreichen, ein Sicherungsseil anschlagen und trotz des wilden Gezerres der Wassermassen die Betroffenen sicher an Land verbringen.

Gegen Abend zeigen die Retter, was sie bei der √úbung noch alles erlernt haben. Mit einem selbst gebauten Seilzug und viel Muskelkraft bergen sie ihr √úbungswrack unter den neugierigen Blicken der Passanten wieder zur√ľck an Land.

In der gro√üen Abschluss√ľbung kurz vor dem hessischen Birkenau, ‚Äěverunfallen‚Äú schlie√ülich am Montag zwei Kanuten an einem Wehr der Weschnitz.

Die Str√∂mungs- und H√∂henretter m√ľssen ihre die Patienten schnell erreichen, festhalten und vor weiterer Unterk√ľhlung sichern. Andere Helfer bauen derweil √ľber den circa sechs Meter hohen Hang hinunter ein Schr√§gseil auf, an dem die stets betreuten Verungl√ľckten auf den n√§chsten Weg und damit zum rettenden Einsatzwagen gebracht werden k√∂nnen.

Jetzt hei√üt es schnell sein, um den "Verunfallten" vor Unterk√ľhlung zu sch√ľtzen.

Auch hier kommen die Teilnehmer nochmals richtig ins Schwitzen ‚Äď trotz des kalten Bergwassers aus dem Odenwald.

Die √úbenden loben denn auch das viert√§gige intensive Programm, das Manz und Starker gemeinsam mit Vertretern der DLRG-Gruppen Weinheim, Leimen, Neckargem√ľnd und Mannheim auf die Beine gestellt haben.

Viele kleine und große Überraschungen

‚ÄěBesonders die variantenreichen √úbungsstellen mit ihren immer wieder kleineren und gr√∂√üeren √úberraschungen boten f√ľr jeden Schwierigkeitsgrad etwas‚Äú, zollt Andreas Tegethoff, Beobachter der √úbung und Ausbilder f√ľr H√∂henretter bei der Freiwilligen Feuerwehr in Altenbeken, den Kollegen Respekt.

‚ÄěDas Alles w√§re nicht m√∂glich gewesen, ohne die Unterst√ľtzung des THW in Ludwigshafen und des Ilvesheimer B√ľrgermeisters Andreas Metz und der Ilvesheimer Minigolfanlage‚Äú, gibt Starker den Dank auch gleich an zwei der eingebundenen Stellen weiter. Diese hatten durch ihr Verst√§ndnis, eine √úbung an diesen hohen Feiertagen durchzuf√ľhren, erst den Weg f√ľr diese einzigartige Veranstaltung gebahnt.

‚ÄěNat√ľrlich ist es schwer, solche ehrenamtlichen Spezialisten f√ľr einen so langen Zeitraum und mit einer so weiten Anreise an einem Ort zusammen zu bekommen. Da bleiben nur Feiertage wie Ostern oder Pfingsten‚Äú, dankte der Seiltechnikausbilder auch den Passanten f√ľr ihr Verst√§ndnis, dass es hie und da auf dem Fu√üweg der Br√ľcke doch zu kleineren Behinderungen kam. Starker ist √ľberzeugt:

Aber ich gehe davon aus, dass die Leute wussten, dass wir ja f√ľr Ihre Sicherheit unsere Freizeit und unser Engagement eingebracht haben.

Breite Nachwuchsförderung

Die Bedeutung der √úbung im Zusammenhang mit dem derzeit in Mannheim laufenden Kampf um das Hallenbad Seckenheim, betonte Torsten Ahl, Pressesprecher der Veranstaltung und des Aktionsb√ľndnisses „Erhalt Mannheimer B√§der“.

Was wir an diesem Wochenende gesehen haben, ist ohne eine breite Nachwuchsförderung nicht möglich. Ohne ausreichende Bäderkapazitäten werden wir nicht mehr wie bisher aus den vielen, vielen Schwimmanfängern und später Rettungsschwimmern genug Nachwuchs gewinnen können!

Derartige Spezialisten f√ľr den Wasserrettungsdienst k√∂nnten dann nicht mehr ausgebildet werden, fordert Ahl den Mannheimer Gemeinderat auf, seine derzeitige Position zum Wassersport zu korrigieren. Andernfalls sieht der DLRG-Mann nachhaltige Einbusen f√ľr die Sicherheit der Mannheimer Bev√∂lkerung.

Schlimmstenfalls m√ľsse der Verlust von Menschenleben beklagt werden, so Ahl.

Das Aktionsb√ľndnis aus mehr als sechzehn Vereinen und Institutionen setzt sich f√ľr den Erhalt des Hallenbades Seckenheim und eine dauerhafte fl√§chendeckende Versorgung von Mannheims Kindern und Jugendlichen, B√ľrgern und Vereine mit geeigneten Schwimmeinrichtungen ein.

Anm. d. Red.: Thorsten Ahl ist Pressesprecher der DLRG Mannheim.

Hinweis: Unsere Bildergalerie finden sie im Rheinneckarblog…

An der Hildebrand-‚ā¨‚ĄĘschen M√ľhle geht-‚ā¨‚ĄĘs bald los


Guten Tag!

Weinheim, 14. Oktober 2011. (red/pm) DenkMal-Gruppe will im Januar mit dem Abriss beginnen. Die Behelfsbr√ľcke √ľber die Weschnitz wird gerade erstellt.

Information der Stadt Weinheim:

Die Hildebrand-‚ā¨‚ĄĘschen M√ľhle.

„Die Behelfsbr√ľcke, die dann √ľber die Weschnitz f√ľhren wird, wird bereits montiert. Ende Januar 2012 sollen die Bagger rollen, dann beginnen die Abrissarbeiten an der Hildebrand-‚ā¨‚ĄĘschen M√ľhle. Darauf haben sich jetzt die Deutsche DenkMal AG aus Wiesbaden als Besitzer der historischen Immobilie und die Stadt Weinheim im Rahmen eines ‚ÄúKick-Off-‚ā¨¬Ě-Termins verst√§ndigt. Damit f√§llt der Startschuss f√ľr das wohl markanteste und spannendste st√§dtebauliche Projekt der n√§chsten Zeit.

Als Planungsb√ľro hat der Investor die Heidelberger Firma ‚ÄúRe2area-‚ā¨¬Ě engagiert, die das Projekt vor Ort steuern wird. F√ľr die Abrissarbeiten werden etwa drei bis vier Monate gerechnet, dann beginnt die Vermarktungsphase. M√∂glicherweise kann dann noch im Jahr 2012 mit der Bauma√ünahme begonnen werden. Thorsten Seegr√§ber, Vorstand der Deutschen DenkMal AG: ‚ÄěDie bis dato gef√ľhrten Gespr√§che lassen auf eine sehr gro√üe Nachfrage schlie√üen.‚Äú

Die fr√ľhere Unternehmer-Villa, der Siloturm und der seitliche Anbau der Villa bleiben aus Denkmalschutzgr√ľnden erhalten und werden saniert.

Auf dem restlichen Areal entstehen Neubauten. Insgesamt will die Deutsche DenkMal AG nach Angaben von Vorstand Seegr√§ber auf rund 5000 Quadratmeter Wohnfl√§che 40 bis 60 hochwertige Wohnungen in Gr√∂√üen zwischen 50 und 300 Quadratmeter errichten. Dabei werde gro√üen Wert auf das Einf√ľgen von modernem Wohnen in die historische Bausubstanz und das denkmalgesch√ľtzte Umfeld gelegt, betonte Seegr√§ber. Die DenkMal-Unternehmensgruppe ist seit √ľber 15 Jahren auf solche Projekte spezialisiert.

Die letzten Monate hat der Investor genutzt, um alle vorbereitende Ma√ünahmen auf dem Grundst√ľck vorzunehmen. Alle erforderlichen Gutachten seien erstellt worden. Die Planungen besch√§ftigten sich jetzt bereits mit der Endgestaltung, so der Vorstand.

Verkehrsregelungen f√ľr den Zeitraum der Bauarbeiten werden zurzeit mit dem Tiefbauamt der Stadt Weinheim erarbeitet. Wie bei jeder gr√∂√üeren Bauma√ünahme werden auch der Abriss und die Bauma√ünahmen an der Hildebrand-‚ā¨‚ĄĘschen M√ľhle von einem ‚ÄúJour Fixe-‚ā¨¬Ě aller Beteiligten im Rathaus begleitet.“

Erdn√§gel sch√ľtzen den M√ľhlweg


Guten Tag!

Rhein-Neckar, 03. Februar 2011. Am kommenden Montag, den 09. Februar 2011, beginnen die Bauarbeiten an der Weschnitz-Mauer Рwährend der Baumaßnahme ist nur Anwohner das Parken dort erlaubt.

Information der Stadt Weinheim:

„Die Ma√ünahme w√§re auch ohne das neuliche Hochwasser erforderlich gewesen. Aber die stark anschwellende Weschnitz Mitte Januar hat die Ingenieure des Weinheimer Tiefbauamtes best√§rkt: Eine Stabilisierung der St√ľtzmauer am M√ľhlweg zwischen Peterskirche und Metallbau Lenz ist n√∂tig, um die Stra√üe und die Anwesen zu sch√ľtzen. Die Standsicherheit der Natursteinmauer w√§re bei weiteren Vorf√§llen nicht mehr gegeben.

Von Montag, 9. Februar, bis voraussichtlich Mitte M√§rz wird eine Fachfirma aus dem Saarland die St√ľtzmauer mit fast 90 jeweils 1.50 Meter langen Erdn√§geln stabilisieren.
Den Auftrag hierzu hatte der Gemeinderat noch im alten Jahr erteilt. Bei der Planung hat das Tiefbauamt darauf geachtet, dass m√∂glichst wenig Beeintr√§chtigungen f√ľr die M√ľhlweg-Anwohner entstehen. Die Bohr- und anschlie√üenden Verpressarbeiten erfolgen daher vom Weschnitzvorland aus, so dass die Durchfahrtseinschr√§nken im M√ľhlweg minimiert werden k√∂nnen. Im Anschluss an die Vernagelung wird die St√ľtzmauer neu verfugt und gegen eindringende Feuchtigkeit abgedichtet.

Weschnitzmauer wird gest√ľtzt. Bild: Stadt Weinheim

Der M√ľhlweg kann w√§hrend der Bauzeit von den Anwohnern befahren weiter werden, es kann lediglich zu tempor√§ren Einschr√§nkungen durch Baumaschinen kommen. Die Baustelleneinrichtung wird auf dem Platz neben dem Springbrunnen vor der Peterskirche platziert. Gr√∂√üere Ger√§te kommen im M√ľhlweg nicht dauerhaft zum Einsatz. Die Arbeiten am M√ľhlweg haben nichts mit einer verbesserten Erschlie√üung des Gel√§ndes der Hildebrandschen M√ľhle zu tun. Das Parken von Fahrzeugen, deren Halter im M√ľhlweg keine Anwohner sind, wird √ľber die Bauzeit untersagt.

F√ľr Fragen zu den Arbeiten und zum Bauablauf steht den Anwohnern Tiefbauamts-Mitarbeiter Udo Wolf, am Telefon (06201-82314) und vor Ort zur Verf√ľgung.“

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
Das weinheimblog

Feldweg an der Weschnitz bis Anfang Februar gesperrt


Guten Tag!

Weinheim, 21. Januar 2011. (pm) Wegen Arbeiten am Pumpwerk des Grabensystems der Weidsiedlung muss der Feldweg auf der S√ľdseite der Alten Weschnitz im Nordwesten Weinheims f√ľr ein paar Tage gesperrt werden. Da eine mobile Pumpe installiert werden muss, m√ľssen Pumpleitungen √ľber den Weg verlegt werden, die Arbeiten dauern ab sofort voraussichtlich bis 4. Februar, wie das Tiefbauamt der Stadt Weinheim jetzt mitgeteilt hat. In dieser Zeit ist der Weg f√ľr den s√§mtlichen Verkehr gesperrt, auch f√ľr Radfahrer.

Hochwasser: Die Lage an der Weschnitz hat sich vorerst entspannt


Guten Tag!

Weinheim/Rhein-Neckar, 14. Januar 2011. (red) Am Abend hat sich die Situation entlang der Weschnitz in Weinheim leicht entspannt. Der Höchststand war nach 17:00 Uhr mit 2,22 Meter erreicht worden und liegt nun unterhalb von zwei Metern. Das Rekordhochwasser von 1970 hatte einen Pegelstand von 2,26 Metern. Gegen 23:00 Uhr sind rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Bauhofs, des THW und der DLRG vor Ort und sichern den Weschnitzdamm auf einer Länge von rund einem Kilometer ab.

Von Hardy Prothmann, Fotos: local4u

„Der Damm ist sehr weich geworden“, sagt Einsatzleiter Patrick M√ľller von der Freiwilligen Feuerwehr Weinheim, „hier und da ist klares Wasser ausgetreten. Diese Stellen sichern wir jetzt mit Kies, Folien und Sands√§cken ab.“

√úberdimensionale "Pflaster" f√ľr den Damm, der aufgeweicht ist. Foto: local4u

Klares Wasser ist ein gutes Zeichen. Wäre es schmutzig, wäre das ein Hinweis darauf, dass Material abgetragen wird. Das wäre kein gutes Zeichen.

Wir stehen auf einem Bauhofgel√§nde in der Weidsiedlung. Hinter Einsatzleiter M√ľller zieht sich der Damm. Feuerwehr und THW haben √ľberall Lichtquellen installiert und leuchten die Einsatzstelle aus. Die Dieselaggregate brummen vor sich hin.

Bagger und Lkw mit Sch√ľttgut rangieren und bringen das Material aus. Mit anderen Fahrzeugen werden die Sands√§cke an die Stellen gefahren, an denen der Damm butterweich geworden ist.

Wenn man drauf läuft, merkt man, wie vollgesogen das Erdreich ist. Es schmatzt beim Laufen und man sinkt leicht ein. Über die Straße rinnt das Wasser auf den daneben gelegenen Acker.

Str√∂mungsretter“ der DLRG Rhein-Neckar stehen bereit, falls oben auf dem Damm gearbeitet werden muss. Sie sichern dann die anderen Hilfskr√§fte ab.

Die Weschnitz selbst ist gegen 21:00 Uhr nur weniger als einen Mater von der Deichkrone entfernt. Die Fließgeschwindigkeit ist sehr schnell. Das Wasser rast gleichsam durch den Kanal. Es stehen ein paar Schulustige herum.

Zun√§chst gingen die Einsatzkr√§fte davon aus, dass sie gegen Mitternacht fertig mit den Sicherungsarbeiten sein k√∂nnten. „Wenn wir Pech haben, dauert das die ganze Nacht“, sagt Patrick M√ľller, Abteilungskommandant der Abteilung Stadt.

Bis 20.30 Uhr hatte die Feuerwehr mit weiteren Hilfskräften der DLRG, des städtischen Bauhofs und des THW im Stadtgebiet 17 Einsätze zu bewältigen, insgesamt waren dabei rund 50 Personen im Einsatz.

Die Weschnitz in der Stadt - tobendes Wasser. Foto: local4u

Gl√ľcklicherweise ist es nicht kalt und es regnet nur leicht. Trotzdem ist die Arbeit mit den Sands√§cken kr√§ftezehrend. Immer wieder wird der Damm von Einsatzkr√§ften abgelaufen, die mit Handlampen nachschauen, wo die Rinnsale aus dem Damm herauslaufen.

Auf dem Gelände des Bauhofs hat die Feuerwehr ihre Einsatzleitung im AB-Mehrzweck (Abrollbehälter Mehrzweck) eingerichtet. Hier wird koordiniert und die Einsatzkräfte werden versorgt.

Sobald die Lkw das Material abgeladen haben, wird es mit einem Bagger verteilt. Grobes Material, braun und schmutzig. Auf dem Feldweg stehen die Schlammpf√ľtzen.

Das-¬† Material wird gut 20 Zentimeter dick angedr√ľckt und wirkt wie schmutzige Pflaster auf den Wunden des Damms. Vor allem im unteren Bereich wird es ausgebracht, um den vollgesogenen Damm zu beschweren. Der muss gerade viel aushalten. Die Wassermassen dr√ľcken.

Zwischendurch m√ľssen die M√§nner warten, bis der n√§chste Laster anr√ľckt und seine Ladung abl√§dt. So wird das noch Stunden gehen. Die Fahrzeuge k√∂nnen nicht wenden, sie w√ľrden im ebenfalls komplett aufgeweichten Acker einsinken.

Immerhin ist soviel sicher: Das Weschnitzhochwasser ist zur√ľckgegangen, der Pegelstand liegt gegen 23:00 Uhr unter zwei Meter. „Damit entspannt sich die Lage deutlich“, sagt Einsatzleiter Patrick M√ľller und stiefelt davon. Er will sich-¬† einen aktuellen Lage√ľberblick verschaffen.

Fotostrecke: local4u

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Hochwasser: Pegelstand der Weinheimer Weschnitz steigt gefährlich


Guten Tag!

Weinheim/Rhein-Neckar, 13. Januar 2011. (red/pm) Update: Am Abend hat sich die Situation entlang der Weschnitz in Weinheim leicht entspannt. Der H√∂chststand um 17 Uhr betrug 2.20 Meter. Das war nur sechs Zentimeter unterhalb des Rekordhochwassers von 1970. Danach ging der Pegel zur√ľck bis 2.07 Meter um 20 Uhr.

Bis 20.30 Uhr hatte die Feuerwehr mit weiteren Hilfskräften der DLRG, des städtischen Bauhofs und des THW im Stadtgebiet 17 Einsätze zu bewältigen, insgesamt waren rund 50 Personen im Einsatz.

Einsatzschwerpunkt war am Abend die Weschnitz im westlichen Verlauf, wo der Damm teilweise untersp√ľlt wurde und zu brechen drohte. Auf einer L√§nge von rund 800 Meter st√ľtzten die Einsatzkr√§fte mit Kies und Sands√§cken den Damm ab. Dieser Einsatz dauert vermutlich noch bis nach Mitternacht an.

Fr√ľhere Meldung:

Nach Angaben der Hochwasserzentrale ist das gesamte Rhein-Neckar-Gebiet von m√∂glichem Hochwasser betroffen. In Weinheim informiert aktuell die Stadt, dass der „Weschnitz“-Pegel gef√§hrlich steigt. Stadt und Feuerwehr warnen vor einem Begehen von Ufern√§he und den D√§mmen.
Update: Der Pegel liegt um 16:15 Uhr bei 2,18 Metern. Die Feuerwehr Weinheim rechnet mit einem „l√§ngeren Einsatz“. Erste Hilfeleistungen wurden schon erbracht. Nach unseren Informationen wurde aktuell auch der Einsatzstab des Rhein-Neckar-Kreises alarmiert.

Die Feuerwehr sichert zur Zeit den Weschnitzdamm. Bild: local4u

Information der Stadt Weinheim:

„Als gestern Mittag um 13 Uhr der Krisenstab der Stadt Weinheim zusammentrat, um Ma√ünahmen gegen eine wahrscheinlich immer weiter steigende Weschnitz zu beraten, lag der Pegelstand bei exakt 2 Meter – gemessen an der Peterskirche.

Als Feuerwehrkommandant Reinhold Albrecht die Sitzung um 13.15 Uhr beendete, fragte er den aktuellen Wasserstand des aus dem Odenwald herbeiflie√üenden Fl√ľsschens erneut ab. Da lag der Pegel schon bei 2,05 Meter.

Dieses rasche Ansteigen des Wassers verdeutlicht die Lage, zumal die Wettervorhersage weiter ergiebigen Regen meldet und auch die Weschnitzpegel im Odenwald weiter ansteigen.

Die Weschnitz ist in den letzten Tagen zu einem rei√üenden Gebirgsfluss angeschwollen. Der seit vielen Jahren nicht mehr erreichte H√∂chststand von 2,26 Meter (am 22. Februar 1970) ist nicht mehr weit entfernt.“

Einen sch√∂nen Tag w√ľnscht
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