Montag, 19. Februar 2018

„Wo alten Menschen der Schuh drĂŒckt“

Die Weststadt als Muster-Stadtteil

Weinheim/Rhein-Neckar, 08. Mai 2013. (red/pm) Mehr RuhebĂ€nke, bessere öffentliche Toiletten, niedrigere Gehwege, bessere Buslinien oder wohnungsnahes Einkaufen – es sind meistens BedĂŒrfnisse des tĂ€glichen Lebens, die besonders Ă€ltere Menschen in ihrem Stadtteil vermissen. Und es sind meistens diese im Alltag so vermissten Erleichterungen, die Ältere dazu zwingt, ihren Stadtteil frĂŒher zu verlassen als sie eigentlich wollen. Denn niemand lĂ€sst sich gerne aus der Gegend verpflanzen, in der seine Wurzeln liegen. Alte BĂ€ume sowieso nicht – sagt ein Sprichwort. [Weiterlesen…]

Kampagne gegen CDU-Stadtrat Pröhl wird zum Bumerang fĂŒr Jusos und SPD

Viel LĂ€rm um rechts

Weinheim, 01. Februar 2013. (red/pro) Es ist ein Stoff, wie sich ihn viele Medien wĂŒnschen: Politischer Streit, harte VorwĂŒrfe – so etwas schlĂ€gt Wellen, bringt Aufmerksamkeit. Man kann mal wieder „eine Sau durch’s Dorf treiben“ – in diesem Fall den CDU-Stadtrat Sascha Pröhl, dem die Jusos vorwerfen, „rechtslastige Positionen“ zu vertreten und die deshalb seinen RĂŒcktritt als Vertreter der Jungen Union aus dem Stadtjugendring und als Stadtrat forderten. Am Ende des Tages entwickelt sich die vermeintliche Causa Pröhl zu einer Causa Jusos, zu einer Causa SPD und zu einer Causa Weinheimer Nachrichten.

Von Hardy Prothmann

Die ersten Hinweise auf eine „rechtslastige“ Einstellung des CDU-Stadtrats Sascha Pröhl habe ich Mitte 2011 durch eine „Quelle“ erhalten. Der Hinweisgeber verwies auf Facebookkommentare und Twitter-Meldungen des aktuell 27 Jahren alten Studenten der Politik und Geschichte (TU Darmstadt). „Den sollten sich sich mal anschauen, das wird bestimmt eine interessante Story fĂŒr das Weinheimblog“, teilte uns die Quelle mit.

Pröhl schon lÀnger im Visier

Ich bin dem Hinweis nachgegangen und habe mich mit öffentlichen Äußerungen von Sascha Pröhl beschĂ€ftigt. Mein Fazit damals: Ein junger, politisch interessierter Mann, konservativ geprĂ€gt, teils provokant und spitz in den Formulierungen, teils hatte ich den Eindruck, dass es bei manchen Themen an Wissen fehlt. Der Gesamteindruck: Sascha Pröhl scheut sich nicht, Grenzen auszutesten und beschĂ€ftigt sich auch mit schwierigen Themen, darunter auch das immer heikle Thema Nationalsozialismus, worauf er hier und da verzichten sollte, weil die FĂ€higkeit zur Einordnung nicht weit genug ausgebildet sind:

Mir ging es bei dem Post darum, dass die nsdap ein bĂŒrgerliches PhĂ€nomen war, Herr Tritin selbst bĂŒrgerlich wirkt und dabei alles was bĂŒrgerlich, sprich CDU ist und ja eine Fortschreibung der Geschichte der nsdap in der BRD ist, ablehnt. (Zitat in Originalschreibweise)

Diesen Kommentar zu einem Artikel im Focus ĂŒber die Zugehörigkeit zur Waffen-SS des Vaters des GrĂŒnen-Politikers JĂŒrgen Trittin fĂŒhren Julian Christ und die Jusos als „Beweis“ an, dass sich Herr Pröhl angeblich „rechtslastig“ Ă€ußert. In dem Satz geht Herrn Pröhl vermutlich durch Halbwissen sehr viel durcheinander, aber eine „rechtslastige“ Intention ist nicht zu erkennen. Andere Positionierungen sind manchmal rechtskonservativ, die Aktion „Linkstrend stoppen“ zu unterstĂŒtzen ist sicher kein GlĂŒcksgriff, aber einen von meiner Quelle und den Jusos  vermuteten Rechtsradikalen konnte ich nach meinen Recherchen weder heute noch vor gut eineinhalb Jahren erkennen. An der Story war damals nichts dran und ist es heute auch nicht.

AuffÀlligkeiten

Sascha Pröhl. Foto: CDU Weinheim

Sascha Pröhl ist aus meiner Sicht anders „auffĂ€llig“. NĂ€mlich als einer der StadtrĂ€te, die aktiv einen inhaltlichen Kontakt und einen politischen Diskurs mit unserer Redaktion suchen. Vermutlich, weil das Medium Internet seinem Alter mehr entspricht, als vielen StadtrĂ€t/innen jenseits der 60 Jahre. Herr Pröhl hat sich intensiv mit unserer Art von Journalismus beschĂ€ftigt und erkundigt sich gelegentlich zu meiner EinschĂ€tzung von Informationsangeboten – darunter waren auch Seiten, die ich dem rechten Rand zurechne. Mein Eindruck ist, dass Herr Pröhl solche EinschĂ€tzungen sehr interessiert aufnimmt und sich daran orientiert. Sein Interesse fĂŒr „rechtskonservative“ Themen beobachte ich aufmerksam und werte sie solange als unproblematisch, als ich eine radikale Positionierung nicht erkennen kann. WĂŒrde man aus meinem thematischen Interesse eine Zugehörigkeit ableiten mĂŒssen, wĂ€re ich selbst seit ĂŒber 20 Jahren als politisch radikal einzuschĂ€tzen, da einer meiner Studienschwerpunkte politischer Extremismus war. Wer das möchte, kann sich wahlweise links- oder rechtsextrem aussuchen.

Hauptsache mit Dreck geworfen

Die von den Jusos durch Julian Christ vorgetragenen VorwĂŒrfe sind aus meiner Sicht vollstĂ€ndig unzureichend, um daran RĂŒcktrittsforderungen festzumachen. Zudem sind sie fehlerhaft, weil Herr Pröhl tatsĂ€chlich kein Delegierter der Jungen Union im Stadtjugendring ist und folglich auch nicht zurĂŒcktreten kann. Der Vorwurf der Jusos gegenĂŒber Sascha Pröhl kommt nun als Bumerang zurĂŒck und die Jungsozialisten mĂŒssen sich fragen lassen, ob sie nicht ein GlaubwĂŒrdigkeitsproblem haben und selbst einen gewissen Extremismus an den Tag legen, indem sie haltlos hetzen. Motto: Wir werfen mal mit Dreck, irgendwas wir schon hĂ€ngenbleiben – dieses Prinzip gilt allerdings nicht nur fĂŒr linke Politiker, auch die CDU ĂŒbt sich ab und an in dieser Disziplin.

Causa SPD

Ein GeschmĂ€ckle bekommt die Sache, weil der laut Homepage Vorsitzende der Jusos, Vassilios Efremidis, der Sohn der SPD-StadtrĂ€tin und SPD-Ortsverein-Vorsitzenden Stella Kirgiane-Efremidis ist. Aus der Causa Jusos wird so ebenfalls eine Causa SPD, denn Frau Kirgiane-Efremidis wollte laut Weinheimer Nachrichten die VorwĂŒrfe prĂŒfen und dann ĂŒber eine Stellungnahme entscheiden. Damit ist auch sie Beteiligte dieses Vorgangs – angesichts der Schwere der VorwĂŒrfe muss man eine zeitnahe Reaktion erwarten können, doch bis heute fehlt jede weitere Aussage der SPD-StadtrĂ€tin oder des SPD-Ortsverbands oder der SPD-Fraktion zur Sache. Nicht angebracht ist die CDU-Forderung, der SPD-Vorstand mĂŒsse sich entschuldigen, da Julian Christ als Beisitzer des Vorstands fungiert. Eine Stellungnahme hingegen muss man sehr wohl erwarten dĂŒrfen.

Causa Weinheimer Nachrichten

Die Weinheimer Nachrichten haben ihre nicht gegenrecherchierte Berichterstattung bereits korrigiert, indem sie Informationen, die Zeitung „Junge Freiheit“ sei „rechtsextrem“ und werde „vom Verfassungsschutz beobachtet“ zurĂŒcknahmen. Die zweifellos rechtslastige „Junge Freiheit“ hatte ĂŒber die VorwĂŒrfe gegen Sascha Pröhl berichtet – auch das wurde als vermeintlicher „Beweis“ fĂŒr rechtsradikale Vertrickungen des CDU-Stadtrats verwendet. Nicht nur die Jusos recherchieren mangelhaft – die Zeitung tat es gleich. Auch hier kam der Bumerang zurĂŒck. Die Zeitung sollte sich besser gescheiterweise um die echten Nazis kĂŒmmern, beispielsweise den Weinheimer NPD-Kreisvorsitzenden Jan Jaeschke – im Internet-Archiv der Zeitung lĂ€sst sich weder zu Jaeschke noch zur NPD auch nur ein Artikel finden.

Rechtslastigkeiten und anderer Laster

Aus kritischen Stellungnahmen von Sascha Pröhl gegenĂŒber der Partei „Die Linke“ rechtsextreme Positionen abzuleiten, ist schon fast dummdreist. Jeder, der sich vernĂŒnftig mit Politik beschĂ€ftigt, weiß, dass es innerhalb dieser Partei linksextremistische Strömungen gibt, was aber noch nicht heißt, dass die Partei insgesamt verfassungsfeindlich ist. Wenn Sascha Pröhl die politische Ausrichtung der Linken polemisiert und kritisiert, ist das sein gutes Recht im Sinne der freien MeinungsĂ€ußerung. Wie er das tut, muss er verantworten. Ob es klug ist, sich in die NĂ€he von „stramm rechten“ CDU-Politikern (beispielsweise die rechtskonservative Kaderschmiede Studienzentrum Weikersheim) zu stellen, darf man umgekehrt ebenfalls thematisieren – daraus so gravierende Folgerungen wie eine „rechtslastige“ Gesinnung und RĂŒcktrittsforderungen zu konstruieren, ist, mit Verlaub, mindestens unseriös und insgesamt lĂ€cherlich.

Die SPD und auch die Jusos sind zudem gut beraten, sich bei der Frage „rechtslastig“ nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen – als der Rechtspopulist Thilo Sarrazin (SPD) zu einem Vortrag in Mannheim weilte, hatten wir die SPD-Ortsvereine in unserem Berichtsgebiet zwecks Stellungnahmen und Positionen angefragt (Nix hören, nix sehen, nix sagen – Die SPD vor Ort macht die drei Affen). Wie wir aus Informantenkreisen erfahren haben, fasste man gemeinschaftlich den Beschluss, unsere Anfrage nicht zu beantworten. Warum? Weil auch die SPD gerne am rechten Rand fischt.

Nachfragen bei anderen StadtrĂ€ten ergeben, dass man Sascha Pröhl als politisch engagierten jungen Mann schĂ€tzt. So wie er sich selbst „wertkonservativ“ einschĂ€tzt, wird er auch von Kollegen gesehen. Nicht jedem gefĂ€llt alles an Sascha Pröhls Haltungen, aber „extreme Einstellungen“ werden als „absurd“ bezeichnet. Sascha Pröhl ist mit einer Kurdin liiert, von Freunden mit Migrationshintergrund wird er als Mensch geschĂ€tzt.

Ist schon Kommunalwahlkampf?

Vielleicht ging es Julian Christ auch gar nicht so sehr um Sascha Pröhl, sondern am Ende um ihn selbst? Könnte es sein, dass sich der bislang in Weinheim unbekannte SPD-Mann in Position bringen möchte? Im kommenden Jahr sind Kommunalwahlen. Ob sich Herr Christ, der sich als Politologe bezeichnet, mit diesem krepierten Vorstoß einen Gefallen getan hat, darf man durchaus bezweifeln. Fachlich kompetent geht anders.

Zweifelhaft ist aber auch, ob der von Sascha Pröhl gegen Christ und Efremidis gestellte Strafantrag wegen Beleidigung Folgen hat. Nach einer aktuellen Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichts fÀllt die Aussage, jemand sei rechts- oder linksextrem unter die Meinungsfreiheit und stellt keine Beleidigung dar.

Sehr bedauerlich ist dieser „LĂ€rm um nichts“ auch, weil sich die Öffentlichkeit zu recht auf den Arm genommen fĂŒhlen kann – von den Jusos, der SPD und der Zeitung, aber auch der CDU, die statt einer strammen Forderung nach einer Entschuldigung und einem „inhaltlichen Freispruch““ besser mit einer Positionierung reagiert hĂ€tte.

Fraglich ist auch, wie die ansonsten bislang wohl gute Zusammenarbeit im Weststadtverein zwischen Stella Kirgiane-Efremidis und Sascha Pröhl zukĂŒnftig ausschauen wird. In der Bringschuld ist Frau Kirgiane-Efremidis, soviel steht fest. Ob sie diese erbringt, wird sich zeigen.

Anm. d. Red: Die ersten drei Kommentare wurden als Leserbriefe an die Redaktion gerichtet. Wir haben diese ausnahmsweise als Kommentare zu diesem Artikel eingefĂŒgt, obwohl sie vor Veröffentlichung des Artikels verfasst worden sind.

Programm fĂŒr das 4. Weststadtfest am Samstag, 16. Juni 2012

Auch „Amie“ rockt die Weststadt

Die Band "Amie" spielt auf dem 4. Weststadtfest. Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim, 22. Mai 2012. (red/pm) Das Programm fĂŒr das 4. Weststadtfest am Samstag, 16. Juni, steht: Festmeile, Flohmarkt und großes BĂŒhnenprogramm.

Information der Stadt Weinheim:

„Die Weinheimer Weststadt stellt wieder mal was richtig Großes auf die Beine, wenn am Samstag, 16. Juni, das jetzt vierte Weststadtfest auf der kompletten Festmeile der Ahornstraße stattfindet.

Die Anmeldefristen sind abgeschlossen, das Team des Weststadtvereins steckt schon mitten in der heißen Phase der Vorbereitungen.

Fest steht: Das 4. Weststadtfest im fĂŒnften Jahr des Weststadtvereins ist wieder eines der grĂ¶ĂŸten Open-Air-Musikfestivals an der Bergstraße. Mehr als 20 Bands und Tanzgruppen treten auf den beiden HauptbĂŒhnen auf, die jeweils die Festmeile der Ahornstraße an der Pappelallee und am so genannten „Ahornplatz“ (Am BĂ€cker „Grimminger) abschließen. Dann gibt es noch einen Ort fĂŒr Platzkonzerte (zum Beispiel fĂŒr grĂ¶ĂŸere Chöre wie „The Celtic Night“) im Ulmenweg und hier und dort auf der Festmeile kleinere Live-BĂŒhnen.

"The Celtic Night". Foto: Stadt Weinheim.

Vor allem das Musikprogramm ist enorm vielseitig – und beachtlich hochwertig. Vor allem, wenn man sieht, dass alles komplett ohne Eintritt angeboten wird. Das ist nur möglich, weil sĂ€mtliche Bands und Gruppen ohne Gage auftreten.

Die AtmosphĂ€re des Weststadtfestes hat sich herumgesprochen, außerdem fließt der Festerlös ja einem guten Zweck zu. Das hat viele Musiker ĂŒberzeugt.

Bei einigen Bands ist das Weststadtfest schon ein Klassiker im Jahresprogramm, wie zum Beispiel bei „Amie“, die vor Jahren als SchĂŒlerband „The Plaid“ schon beim ersten Weststadtfest dabei waren. Mittlerweile ist die junge Truppe um ihre agile Frontfrau und SĂ€ngerin Vivian Essig ĂŒber die Region hinaus bekannt und hat neulich ihre erste eigene CD herausgebracht. Auf der BĂŒhne an der Pappelallee ist „Amie“ der „Hauptact“ ab 20:30 Uhr.

Die Band "Signalis" kommt ebenfalls zum Wetstadtfest. Foto: Stadt Weinheim.

Davor treten aus Weinheim und Umgebung stammende regional bekannte Jugendbands wie Signalis, Twist of Fate, Ginchillaz, Satellite oder You Win again auf. Auch ein ominöses Duo mit dem vielversprechenden Namen „Johannes Paul II.“ hat sich angemeldet.

„Pesch un Schwefel“, nach eigenen Angaben dienstĂ€lteste Rockband aus dem Odenwald, bildet das Finale auf der „BĂŒhne am Ahornplatz“, zuvor heizen Lokal- und RegionalgrĂ¶ĂŸen wie First Fret, die Honeywell Bouncers aus Schriesheim, Six on Fire und andere ein. Dazu kommen SchĂŒlerbands und Tanzgruppen – von Bauchtanz ĂŒber Breakdance und HipHop (aus dem Mehrgenerationenhaus), die stolzen Spanierinnen der „Gitanillas“ bis Zumba.

Das BĂŒhnenprogramm beginnt um 11 Uhr auf beiden Seiten, Moderatoren sind Roland Kern und Holger Mattenklott.

Um 12:00 Uhr wird das 4. Weststadtfest auf der „DiesbachMedien“-BĂŒhne am Ahornplatz von OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard und der Weststadtvereinsvorsitzenden Stella Kirgiane-Efremidis dann offiziell eröffnet.

Zuvor haben aber schon die FlohmarktstĂ€nde in den Seitenstraßen des Ahornweges fĂŒr SchnĂ€ppchenjĂ€ger geöffnet. Ab 11:00 Uhr bieten Vereine, Gewerbetreibende, Kirchen und KindergĂ€rten, Schulen, GaststĂ€tten und sonstigen Organisationen, reichlich Angebote und Aktionen. Zum Beispiel lĂ€dt der neu grĂŒndete Skaterverein „Boardsport Weinheim“ zum Probeskaten ein, auch der Moderationsprozess „Schulentwicklung Weststadt“ stellt sich mit einem Info-Stand vor.

NatĂŒrlich gibt es reichlich zu essen und zu trinken, zum Beispiel tĂŒrkische, indonesische und griechische SpezialitĂ€ten – ebenso wie Deftiges vom Metzgermeister. Es wird frisiert, geschminkt und gespielt. „Eine bunte Festmeile, so bunt und lebendig wie die Weststadt“, freut sich Stella Kirgiane-Efremidis.“

Info: Der Weststadtverein verschickt in den nĂ€chsten Tagen an alle, die einen Straßenstand angemeldet haben, die BestĂ€tigungen. Wer keine Nachricht erhĂ€lt, bitte nochmal kurz melden beim Zweiten Vereinskassier unter E-Mail: holzingerr@aol.com

Verein Pro West bestÀtigt Vorstandschaft

Weststadt bleibt in festen HĂ€nden

Der Vorstand des Weststadt-Vereins . Foto: Verein Pro West.

Weinheim, 19. April 2012. (red/pm) Verein Pro West bestĂ€tigt Vorstandschaft – Heiße Phase fĂŒr das 4. Weststadtfest am 16. Juni beginnt.

Information des Weststadtvereins:

„Das nĂ€chste Weststadtfest am Samstag, 16. Juni, steht schon wieder bevor. Und es kann kommen: Der Weststadtverein „Pro West Weinheim“ baut auf festen wirtschaftlichen SĂ€ulen und bestĂ€ndigem Personal.

Bei der turnusgemĂ€ĂŸen Mitgliederversammlung wurde jetzt Stella Kirgiane-Efremidis als Erste Vorsitzende mit ihrem kompletten Team im Amt bestĂ€tigt. Zuvor hatte sie einen beeindruckenden Jahresbericht ĂŒber das JubilĂ€umsjahr 2011 vorgelegt, in dem Weinheims grĂ¶ĂŸter Stadtteil sein 75-jĂ€hriges Bestehen feierte – auch dies geschah auf Anregung des Weststadtvereins.

Die 44-jĂ€hrige gebĂŒrtige Griechin und Kommunalpolitikerin geht somit gestĂ€rkt in eine dritte Amtszeit im fĂŒnften Jahr des Vereinsbestehens. Ihre Stellvertreter bleiben „Weststadt-BĂŒrgermeister“ Fritz Weber und Andreas KrĂ€nzle, als Erster Kassier wurde Klaus FlĂ¶ĂŸer, als Zweiter Kassier Rainer Holzinger bestĂ€tigt.

SchriftfĂŒhrer bleibt Jörn zur BrĂŒgge, fĂŒr die Internetseite und die Öffentlichkeitsarbeit ist weiterhin Carsten Labudda zustĂ€ndig. Auch das Team der Beisitzer wurde einstimmig wiedergewĂ€hlt: Rita EidenmĂŒller, Johanna Seydel, JĂŒrgen Sattler, Michele Vetere, Reinhild Kreckel, Birgit Risch und Gerhard Raule.

Heißlaufen fĂŒrs Weststadtfest

„Wir sind gerade schon am Heißlaufen fĂŒrs Weststadtfest“, kĂŒndigte die neu gewĂ€hlte Vorsitzende an.

Beim 4. Weststadtfest am Samstag, 16. Juni werden wieder rund 20 BĂŒhnenprogrammpunkte auf zwei BĂŒhnen aufgefĂŒhrt, die Festmeile auf der Ahornstraße zwischen Pappelallee und „Ahornplatz“ wird mit StĂ€nden und Aktionen gefĂŒllt sein.

Das BĂŒhnenprogramm sei wieder „ungeheuer vielseitig“, wie Roland Kern ergĂ€nzte, der die Show zusammenstellt. „Was die Anzahl der Gruppen und Bands angeht, werden wir wieder das grĂ¶ĂŸte Open-Air an der Bergstraße sein“, kĂŒndigte er an. Und: SĂ€mtliche Auftritte sind ohne Gage, nĂ€mlich fĂŒr den guten Zweck des Weststadtvereins, der jedes Jahr einige Tausend Euro in soziale Projekte der Weststadt fließen lĂ€sst.

Als „Top-Act“ am Abend wird in jedem Fall die Weinheimer Nachwuchsband „Amie“ auftreten.

In diesem Zusammenhang erklĂ€rte Stella Kirgiane-Efremidis fĂŒr den Vorstand, dass nicht an eine Ausweitung bis Mitternacht gedacht sei; Festbesucher hatten das angeregt.

„Wir haben großes VerstĂ€ndnis bei den Anwohnern, das wollen wir nicht ĂŒberstrapazieren“, so die Vorsitzende, die insbesondere die Weinheimer Unternehmer DiesbachMedien und Elektro-Steidl als engagierte Sponsoren des Vereins und des Weststadtfestes nannte.

Mitgliederzahl gestiegen

So gelang es auch 2011, rund 5300 Euro Projektförderung an Einrichtungen der Weststadt auszuschĂŒtten, wie Kassier Klaus FlĂ¶ĂŸer berichtete. Rund 22 000 Euro konnte der Verein im Jahr 2011 verbuchen, das meiste aus Spenden, GetrĂ€nkeverkauf bei Veranstaltungen und der Vermietung von StandgebĂŒhren. Insgesamt verfĂŒge der Verein nach vier Jahren ĂŒber eine sehr solide finanzielle Ausstattung. Die Zahl der Mitglieder ist erneut auf jetzt 128 gestiegen.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung stellten Brigitte Deichsel das Engagement des Vereins innerhalb der BĂŒrgerstiftung und der Weinheimer Ehrenamtsinitiative WEI vor, Dieter Gerster sprach von den AktivitĂ€ten des „Runden Tisch Demenz“ in der Weststadt (zum Beispiel von der nĂ€chsten großen Veranstaltung zum Thema im Rolf-Engelbrecht-Haus am 14. Oktober). Und Mike FlĂ¶ĂŸer, GrĂŒnder und Vorsitzender des Skatervereins berichtete ĂŒber die BemĂŒhungen des Vereins, einen geeigneten Standort fĂŒr eine Skateranlage zu finden und bat um UnterstĂŒtzung.“
Info: FĂŒr das 4. Weinheimer Weststadtfest am Samstag, 16. Juni, sind noch bis 30. April Anmeldungen möglich beim Verein Pro Weststadt, Vorsitzende Stella Kirgiane-Efremidis, Restaurant „Alex“ im Rolf-Engelbrecht-Haus, Telefon 06201-6 29 36, E-Mail: stellakirgiane@aol.com. Dort liegen auch Anmeldebogen aus!

ZustĂ€ndig fĂŒr die Vergabe der StĂ€nde ist der Vorstand, Stella Kirgiane-Efremidis, Telefon 06201-6 29 36. E-Mail stellakirgiane@aol.com. BĂŒhnenprogramm: Roland Kern, Stadtverwaltung Weinheim, Telefon 06201-82 390, E-Mail: r.kern@weinheim.de. Flohmarkt: Johanna Seydel, Kopierpoint, Ahornstraße, Telefon 06201-65963, E-Mail: info@kopierpoint-seydel.de, und Gerhard Raule, Pen Schreibwaren, Kurt- Schumacher-Straße 5, Telefon 06201-64458.
Anmeldeformulare auch unter www.pro-weststadt-weinheim.de. FĂŒr die Musikbands reicht eine E-Mail oder eine Kontaktaufnahme ĂŒber Weinheim auf Facebook. Bei den BĂŒhnenauftritten sind aber nur noch wenige Zeiten frei.

Jetzt anmelden fĂŒr den Weststadt-Weihnachtsmarkt


Weinheim, 28. September 2011. (red/pm) Auch in diesem Jahr findet wieder am ersten Adventswochenende, 26. und 27. November, der Weihnachtsmarkt in der Weststadt statt.

Information der Stadt Weinheim:

Die Vorbereitungen laufen schon, wie der Vorstand des Weststadtvereins jetzt in einer Sitzung zusammenfasste. Der Weststadt-Weihnachtsmarkt wird wieder auf dem Vorplatz des Hochhauses an der Kurt-Schumacher-Straße stattfinden.

„Ab sofort können sich Interessenten zur Teilnahme anmelden“, so Vorsitzende Stella Kirgiane-Efremidis. Bis zum 15. Oktober können Vereine und Gewerbetreibende, aber auch Kulturschaffende ihre Bewerbung einreichen, dabei gilt wie immer bei Weststadtveranstaltungen das Motto: „Von der Weststadt fĂŒr die Weststadt“. Teilnehmer können Verkaufsbuden und StĂ€nde
bestĂŒcken, oder sich am BĂŒhnenprogramm beteiligen.

Interessenten können sich ab sofort mit Stella Kirgiane-Efremidis, Telefon 06201-62936, in Verbindung setzen.

Weststadt hat ein BĂŒrgerbĂŒro – dienstags und donnerstags

Guten Tag!

Weinheim, 07. Dezember 2010. (pm) Ein wenig ungewöhnlich ist die Konstruktion schon – aber aus Sicht der BĂŒrgerInnen sicher ein Service. In den RĂ€umen der Sparkasse Rhein-Neckar-Nord in der Königsberger Straße gibt es seit gestern immer dienstags und donnerstags ein Teilzeit-BĂŒrgerbĂŒro.

Information der Stadt Weinheim:

„Monika und Wolfgang Schmitt, WeststĂ€dter vom Scheitel bis zur Sohle, waren die ersten BĂŒrger, die jetzt das nagelneue und erste BĂŒrgerbĂŒro in der Weinheimer Weststadt besuchten. PĂŒnktlich um 14 Uhr – wie angekĂŒndigt und kĂŒnftig jeden Donnerstag – öffnete mit der Filiale der Sparkasse Rhein-Neckar-Nord in der Königsberger Straße auch das neue BĂŒrgerbĂŒro der Stadtverwaltung, das unter demselben Dach untergebracht ist.

Wolfgang Schmitt hat vor zwei Wochen einen neuen Personalausweis beantragt und wollte sich jetzt erkundigen, wann er denn nun das neue Dokument entgegennehmen kann. Es war fĂŒr Nina Kessler und Petra Ziemann, beides erfahrene Mitarbeiterinnen des Weinheimer City-BĂŒrgerbĂŒros, die erste Diensthandlung im neuen BĂŒrgerbĂŒro.

Dienstagvormittag und Donnerstagnachmittag gastiert das BĂŒrgerbĂŒro in den RĂ€umen der Sparkasse. Bild: Stadt Weinheim

Die Auskunft erfolgte unter prominenter Aufsicht: OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard begrĂŒĂŸte die ersten Kunden des Weststadt-BĂŒrgerbĂŒros genauso wie Uli Sonntag, Vorstandsmitglied der Sparkasse Rhein-Neckar-Nord, GeschĂ€ftsgebietsleiter Willi Tremmel, BĂŒrger- und Ordnungsamtschef Markus Böhm sowie Fritz Weber aus dem Vorstand des Weststadtvereins und Stadtrat Carsten Labudda, der im Sommer eine Unterschriftenaktion fĂŒr ein BĂŒrgerbĂŒro organisiert hatte.

Egon Schweinsberg-Kellermann, EDV-Chef im Weinheimer Rathaus, schaltete den beiden Mitarbeiterinnen selbst den Computer an und ĂŒberprĂŒfte, ob alles funktionierte. Es war Maßarbeit.

OB Bernhard bedankte sich bei den Vertretern der Sparkasse, die der Stadt gegen eine Beteiligung an den Nebenkosten zweimal in der Woche einen BĂŒroraum zur VerfĂŒgung stellt. Damit nehme das regionale Bankhaus in vorbildlicher Weise seinen öffentlichen Auftrag wahr, bescheinigte Bernhard.

Er ging auch auf die Diskussionen der letzten Monate ein und bekrĂ€ftigte, dass ein BĂŒrgerbĂŒro an zentraler Stelle fĂŒr die Weststadt mittlerweile eine sehr sinnvolle Einrichtung sei. Denn auch die Menschen im grĂ¶ĂŸten Weinheimer Stadtteil werden Ă€lter und teilweise in ihrer MobilitĂ€t eingeschrĂ€nkt, so dass auch in der Weststadt die Erfordernis von ZentralitĂ€t wachse.

Vor zwei Jahren habe die Stadt dieser Entwicklung mit der Förderung des „Bonus-Marktes“ als Nahversorger inmitten der Weststadt schon einmal Rechnung getragen, nun folge die Eröffnung des BĂŒrgerbĂŒros als zweiter Schritt im Konzept. Der technische Fortschritt und die innovative EDV-Abteilung des Rathauses habe nunmehr auch eine kostengĂŒnstige Realisierung ermöglicht.

Personell soll das neue WeststadtbĂŒro, wie Amtsleiter Böhm erlĂ€uterte, kostenneutral betrieben werden. FĂŒr die neuen Weststadt-Öffnungszeiten (Dienstag 9 Uhr bis 12 Uhr und Donnerstag 14 Uhr bis 17 Uhr) werden die Öffnungzeiten des BĂŒrgerbĂŒros in der neuen Weinheim Galerie am Freitagmittag reduziert.“

Einen schönen Tag wĂŒnscht
Das weinheimblog