Freitag, 20. Juli 2018

Vorbeugen, behandeln, pflegen

Demenztag: „Vergessen geht uns alle an“

Weinheim, 15. Oktober 2014. (red/pm) Am kommenden Sonntag, 19. Oktober, findet der vierte „Weinheimer Demenztag“ statt. Auch seit vier Jahren gibt es den „Runden Tisch Demenz“, in dem sich die Akteure der Stadt, die mit pflegebedĂŒrftigen Personen und Demenzerkrankungen arbeiten, zu einem Netzwerk zusammengeschlossen haben. [Weiterlesen…]

Vortrag ĂŒber postportale Depressionen am 09. Juli bei der AWO Weinheim

Mutterleid – MutterglĂŒck

Weinheim, 04. Juli 2014. (red/pm) Am 09. Juli findet bei der AWO in Weinheim der Vortrag „Mutterleid und MutterglĂŒck“ von Dr. Christiane Hornstein und Nicola Bopp ĂŒber postportale Depression statt. Alle Interessierten sind eingeladen.
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Auch Kfz-Zulassungsbehörden keine Sprechzeiten!

Landratsamt am Freitag geschlossen

Wappen Rhein-Neckar-KreisRhein-Neckar, 02. Juli 2014. (red/pm) Wegen eines Betriebsausflugs finden am Freitag, 04. Juli, beim Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis keine Sprechzeiten statt. Nicht nur das HauptgebĂ€ude in der Heidelberger KurfĂŒrsten-Anlage 38-40 mit all seinen Ämtern bleibt an diesem Tag geschlossen, sondern auch alle Außenstellen des Landratsamtes in Heidelberg, Sinsheim, Weinheim, Wiesloch, NeckargemĂŒnd und Ladenburg. Dazu zĂ€hlen ebenso die Kfz-Zulassungs- und FĂŒhrerscheinbehörden wie beispielsweise das Gesundheitsamt und das Versorgungsamt.

Duale Ausbildungsvorbereitung als Schulversuch

Neue Schule startet nach den großen Ferien

Weinheim, 27. Juni 2014. (red/pm) Die Duale Ausbildungsvorbereitung (AV dual) startet zum Schuljahresbeginn 2014/2015 als Schulversuch an der Hans-Freudenberg-Schule Weinheim und der Helen-Keller-Schule Weinheim, die beide in der TrĂ€gerschaft des Rhein-Neckar-Kreises liegen. [Weiterlesen…]

Linke will kreiseigene Gesellschaften zu sozialen Standards verpflichten

FĂŒr Mindestlöhne, gegen Finanzspekulation

Rhein-Neckar, 17. Juni 2014. (red/pm) Unternehmen, an denen der Rhein-Neckar-Kreis als Gesellschafter mit beteiligt ist, sollen sich zukĂŒnftig zu sozialen Standards und zu mehr Transparenz verpflichten. Dies will die Linke durch ein Dutzend AntrĂ€ge erreichen, die sie jetzt in den Kreistag eingebracht hat. [Weiterlesen…]

„Badische Weinstraße" seit 1954

Bergstraße – von der Sonne verwöhnt

Weinheim, 20. Mai 2014. (red/pm) 60 Jahre nach ihrer Eröffnung wird die Badische Weinstraße bis zur Landesgrenze verlĂ€ngert. Gefeiert wird das am 01. Juni im Weinheimer Schlosspark. [Weiterlesen…]

Brandstiftung im GRN-Zentrum Weinheim

Staatsanwaltschaft beantragt Unterbringung der VerdÀchtigen in Psychiatrie

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Drei Verletzte und rund eine Million Euro Schaden an einem GebÀurde des GRN hat eine Brandstiftung einer vermutlich psychisch kranken Frau verursacht.

 

Weinheim/Mannheim, 06. Februar 2014. (red/pm) Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat gegen eine 51-JĂ€hrige wegen schwerer Brandstiftung die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus beantragt. [Weiterlesen…]

Landkreis baut vierteiligen GebĂ€udekomplex fĂŒr 200 Personen bis Herbst 2015

Asylbewerber-Unterkunft in Heppenheimer Straße

Die BrombeerstrĂ€ucher kommen weg. Auf dem GrundstĂŒck baut der Landkreis ein Asylbewerberheim fĂŒr 200 Personen.

Die BrombeerstrĂ€ucher kommen weg. Auf dem GrundstĂŒck wird der Landkreis einen Wohnkomplex fĂŒr 200 Asylbewerber bauen.

 

Weinheim/Rhein-Neckar/Ladenburg, 03. Dezember 2013. (red/ld) Rund 200 Asylbewerber sollen ab Herbst 2015 (wir hatten zunĂ€chst 2014 berichtet in Weinheim untergebracht werden. Zu diesem Zweck wird der Landkreis einen vierteiligen GebĂ€udekomplex auf einem stĂ€dtischen GrundstĂŒck an der Heppenheimer Straße neu bauen. Das verkĂŒndeten OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard (SPD) und Landrat Stefan Dallinger (CDU) heute bei einer Pressekonferenz im Rathaus.) [Weiterlesen…]

Zentrum fĂŒr Psychische Gesundheit Weinheim

Neue Außenstelle eröffnet

Weinheim/Wiesloch, 20. September 2013. (red/pm) Am 01. Oktober wird das Zentrum fĂŒr psychische Gesundheit Weinheim, als neue Außenstelle des PZN, seinen Betrieb aufnehmen. Dort können seelische Erkrankungen wohnortnah behandelt werden. [Weiterlesen…]

Neue VerwaltungsgebÀude des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis in Weinheim wird bezogen

Jugendamt, Sozialamt und Straßenverkehrsamt ziehen um

Weinheim, 18. Juni 2013. (red/pm) Der Einzug in die neue Außenstelle des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis in Weinheim, Röntgenstraße 2 – direkt bei der GRN-Klinik – steht vor der TĂŒr. In den kommenden Tagen werden das Jugendamt, das Sozialamt und Teile des VeterinĂ€ramts und Verbraucherschutz der Kreisbehörde sowie die Weinheimer Zulassungsstelle und die Fahrerlaubnisbehörde in neue und moderne BĂŒrorĂ€ume umziehen. [Weiterlesen…]

Tipps der Polizei

WohnungseinbrĂŒche angestiegen

Richtig vor Einbruch schĂŒtzen – aber wie? Foto: Polizei

 

Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis, 05. Dezember 2012. (red/pol) Tatort Laudenbach: Der Einbrecher kam in der Nacht von Montag auf Dienstag (03./04.12.), er öffnete die nur zugezogene – nicht verschlossene – HauseingangstĂŒre einer Erdgeschosswohnung in der Friedrich-Ebert-Straße. Aus dem Schlafzimmer, in dem der GeschĂ€digte schlief, entwendete der Einbrecher ein Smartphone, im Wohnbereich ließ der TĂ€ter Bargeld, ein Laptop sowie zwei EC-Karten mitgehen, der Diebstahlsschaden belĂ€uft sich auf ca. 1.000 €.

Information der Polizeidirektion Heidelberg:

„Vermutlich der gleiche TĂ€ter drang in der gleichen Nacht in ein weiteres Haus im SĂŒdring ein. Auch hier war die EingangstĂŒre nur zugezogen und die Anwohner schliefen. Hier entwendete der Dieb unter anderem auch eine EC-Karte, wobei ihm zudem noch die Geheimnummer in die HĂ€nde fiel. An einem Geldausgabeautomaten der Volksbank SĂŒdhessen in der Bahnhofstraße hob er damit am Dienstagmorgen um 4.15 Uhr Bargeld ab. Seit August dieses Jahres wurden in Hemsbach (5 FĂ€lle) und Laudenbach (6 FĂ€lle) immer wieder unverschlossene HaustĂŒren geöffnet und in die HĂ€user eingebrochen. Zeugen, die verdĂ€chtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter Telefon 06201/1003-0 bei der Polizei in Weinheim zu melden.

WohnungseinbrĂŒche 2011

Seit Beginn dieses Jahres hat die Polizei im Stadtgebiet Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis insgesamt 542 EinbrĂŒche registriert. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 444 EinbrĂŒche. Schwerpunkte bildeten dabei das Stadtgebiet Heidelberg mit 190 FĂ€llen sowie im Rhein-Neckar-Kreis vor allem die Bereiche rund um Wiesloch (89 FĂ€lle) und Weinheim (92 FĂ€lle).

Ein Einbruch in Haus oder Wohnung ist fĂŒr Betroffene ein unerwarteter Schock: Die Verletzung der PrivatsphĂ€re, das verloren gegangene SicherheitsgefĂŒhl oder andere schwer wiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, machen ihnen dabei oft mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden. Dass man sich davor schĂŒtzen kann, zeigt die Erfahrung der Polizei: Ein großer Anteil der EinbrĂŒche bleibt im Versuch stecken, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Einrichtungen. Aber auch richtiges Verhalten und aufmerksame Nachbarn können EinbrĂŒche verhindern helfen.

Einbrecher kommen zu jeder Tageszeit, oft auch tagsĂŒber, wenn ĂŒblicherweise niemand zu Hause ist, zur Schul-, Arbeits- und Einkaufszeit, am frĂŒhen Abend, in der dunklen Jahreszeit auch schon bei einsetzender DĂ€mmerung, nachts oder an Wochenenden. Dabei werden etliche EinbrĂŒche in WohnrĂ€ume durch Leichtsinn und Sorglosigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner ermöglicht oder erleichtert: Da wird die Wohnungs- oder HaustĂŒr nur ins Schloss gezogen und nicht abgeschlossen, da bleiben beim Verlassen Fenster, Balkon- oder TerrassentĂŒren auch in von außen erreichbarer Lage in LĂŒftungsstellung offen!

Einbruchschutz bringen in erster Linie ein sicherheitsbewusstes Verhalten und sinnvoll aufeinander abgestimmte, solide mechanische Sicherungen. Sie stehen beim Schutz vor Einbruch an erster Stelle und bieten dem Einbrecher Widerstand.

Alarmanlagen (Einbruchmeldeanlagen) verhindern keinen Einbruch, sondern melden ihn nur – sie können mechanische Sicherungen nur ergĂ€nzen, nicht ersetzen. Allerdings erhöhen sie das Entdeckungsrisiko fĂŒr Einbrecher und bieten dadurch zusĂ€tzlichen Schutz. Daneben sollte eine solche Einbruchmeldeanlage auch die Möglichkeit eines Überfallalarms bieten.

Tipps

TĂŒren auch bei nur kurzzeitigem Verlassen von Haus oder Wohnung nicht bloß ins Schloss ziehen, sondern immer verschließen.

  • Nach jedem SchlĂŒsselverlust umgehend den Schließzylinder auswechseln Fenster, Balkon- und TerrassentĂŒren auch bei kurzer Abwesenheit verschließen
  • Vorsicht: Gekippte Fenster sind von Einbrechern leicht ganz zu öffnen, und in der Regel erlischt bei gekippten Fenstern auch der Versicherungsschutz.RolllĂ€den nur zur Nachtzeit geschlossen halten, um nicht tagsĂŒber Abwesenheit zu signalisieren.
  • Bei lĂ€ngerer Abwesenheit Hinweise auf Leerstand vermeiden, z. B. ungeleerter Briefkasten, stĂ€ndig heruntergelassene RolllĂ€den oder zugezogene VorhĂ€nge, Mitteilung auf dem Anrufbeantworter
  • Wohnung oder Haus durch Verwandte, Bekannte oder Nachbarn bewohnen oder bewohnt erscheinen lassen (z.B.: Briefkasten leeren, RolllĂ€den, VorhĂ€nge, Beleuchtung, Radio und Fernseher unregelmĂ€ĂŸig betĂ€tigen).
  • Über Einsatz von Zeitschaltuhren fĂŒr RolllĂ€den, Beleuchtung, Radio etc. Nachbarn informieren.
  • In MehrfamilienhĂ€usern die HauseingangstĂŒr auch tagsĂŒber geschlossen halten, vor dem DrĂŒcken des TĂŒröffners prĂŒfen, wer ins Haus will.
  • Auf Fremde im Haus oder auf dem NachbargrundstĂŒck achten, solche Personen ansprechen; evtl. auch Kfz-Kennzeichen notieren.
  • In MehrfamilienhĂ€usern stets Keller und BodentĂŒren verschließen –das ist auch meist eine Pflicht aus dem Mietvertrag.
  • Einbrecher wollen nicht entdeckt werden und vermeiden nach Möglichkeit jede Konfrontation. Wer einen Einbrecher bemerkt, sollte sich ihm keinesfalls entgegenstellen. Nicht den „Helden“ spielen, sondern stattdessen sofort die Polizei verstĂ€ndigen.
  • Die Polizei kann nicht ĂŒberall sein, um Straftaten zu verhindern. Doch fast immer gibt es Nachbarn, die einander helfen können: Nach den Erfahrungen der Polizei trĂ€gt Nachbarschaftshilfe entscheidend zur Verhinderung von EinbrĂŒchen bei.
  • Bei verdĂ€chtigen Beobachtungen sofort – auch ĂŒber die Notrufnummer 110 – die Polizei verstĂ€ndigen.

Die Kriminalpolizei schon seit Jahren sehr erfolgreich kostenlose Beratungen an, wie man sein Haus oder die Wohnung gegen Einbrecher am Besten schĂŒtzen kann. Die speziell geschulten Beamten kommen auf Terminvereinbarung (Tel. 06221/991234) auch vor Ort.“

 

Gewerbesteuer-Hebesatz um 20 Punkte abgelehnt

Keine Erhöhung der Gewerbesteuer in Weinheim

Weinheim, 25. Oktober 2012. (red/pm) Die Große Kreisstadt Weinheim bleibt ein unternehmerfreundlicher Wirtschaftsstandort. Die Mehrheit des Gemeinderates hat am Mittwoch die Ablehnung des Gewerbesteuer-Hebesatzes um 20 Punkte auf 370 Punkte abgelehnt.

Information der Stadt Weinheim:

„Mit einem Hebesatz von 350 Punkten liegt Weinheim im Vergleich zu den anderen Großen KreisstĂ€dten im Rhein-Neckar-Kreis am unteren Ende, gemeinsam mit Hockenheim. Sinsheim, Leimen, Wiesloch und Schwetzingen haben einen höheren Satz, die GroßstĂ€dte Mannheim und Heidelberg sowieso. Auch Weinheims hessische Nachbarstadt Heppenheim liegt mit 360 Prozentpunkten leicht darĂŒber. OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard betonte, dass die Stadt mehr auf Neuansiedlungen von Gewerbetreibenden abziele statt auf höhere Steuern. „Ich glaube“, so der OB, „dass wir mit einer niedrigeren Gewerbesteuer auf Dauer mehr Einnahmen haben als mit einer höheren“. Weinheim plant im Moment unter anderem ein großflĂ€chiges Gewerbegebiet an der Autobahn A5.“

Polizeireform

Kriminalpolizeiaußenstellen im Rhein-Neckar-Kreis werden geschlossen

Dienstmarke der Kripo. Quelle: Wikipedia, Wo st 01, CC BY-SA 3.0

Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar/Stuttgart, 31. Juli 2012. (red/pol) Jetzt steht es fest: Opfer der Polizeireform werden die Kriminalpolizeiaußenstellen (Kast). Die sechs Standorte im Rhein-Neckar-Kreis werden geschlossen und von der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg respektive des Kriminalkommissariats Mannheim ĂŒbernommen. Projektleiter Detlef Werner will BĂŒrger und Gemeinden nochmals vor Ort ĂŒber die Änderungen informieren.

Information der Polizei:

„Mit der Entscheidung des Innenministeriums, im Rahmen der Strukturreform der Polizei Baden-WĂŒrttemberg nur die bisherige Kriminalpolizei-Außenstelle in Bruchsal als kĂŒnftiges Kriminalkommissariat zu erhalten, herrscht nun auch in der Rhein-Neckar-Region Klarheit ĂŒber die Zukunft der sechs Außenstellen in Eberbach, Sinsheim, Wiesloch, Schwetzingen, Weinheim und Ladenburg: diese ausgelagerten, eher kleinen Standorte werden ab dem Zeitpunkt der Verschmelzung des PolizeiprĂ€sidiums Mannheim mit der Polizeidirektion Heidelberg aufgelöst; ihre Aufgaben von Beamten der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg respektive des Kriminalkommissariats Mannheim ĂŒbernommen.

„Wir wissen, dass diese Entscheidung insbesondere im Rhein-Neckar-Raum nicht unumstritten ist“ signalisierte der Leiter des Projektes „PolizeiprĂ€sidium Mannheim/Heidelberg“, Detlef Werner, VerstĂ€ndnis fĂŒr die Proteste, die sich vornehmlich an den Dienstsitzen der Kriminalpolizei-Außenstellen öffentlich artikulierten. „Ich kann den BefĂŒrchtungen aber insoweit entgegentreten, dass wir uns mit der kriminalpolizeilichen Betreuung keineswegs aus der FlĂ€che zurĂŒckziehen. Die Kriminalpolizei wird am Standort Heidelberg kĂŒnftig mit rd. 300 Kriminalbeamtinnen und Kriminalbeamten gegenĂŒber heute in doppelter PersonalstĂ€rke arbeiten und mit ihrer deutlich erhöhten LeistungsfĂ€higkeit gerade auch den lĂ€ndlichen Bereichen des kĂŒnftigen ZustĂ€ndigkeitsbereichs zu Gute kommen.“

Der Leitende Polizeidirektor, nominell noch stellvertretender Leiter der Landespolizeidirektion im RegierungsprĂ€sidium Karlsruhe, wies darauf hin, dass die hohe Dichte von sechs Kripo-Außenstellen auf einem Raum von nur ca. 60 x 20 Kilometern landesweit die ganz große Ausnahme darstellt und die Erfahrungen in den anderen Regionen Baden-WĂŒrttembergs zeigen, dass kriminalpolizeiliche Aufgaben sehr wohl zentral bearbeitet werden können. „Der grĂ¶ĂŸte Teil der Polizeidienststellen in Baden-WĂŒrttemberg verfĂŒgte noch nie ĂŒber Kripo-Außenstellen, und niemand könnte behaupten, dass die Betreuung dort schlecht gewesen wĂ€re“ so Detlef Werner weiter.

DarĂŒber hinaus wĂŒrden auch in der heutigen Organisationsstruktur bereits wesentliche kriminalpolizeiliche Aufgaben, insbesondere bei Kapitaldelikten, nahezu ausschließlich von den zentralen Standorten der Kriminalpolizei und nicht von den Kriminalpolizei-Außenstellen wahrgenommen. Weiterhin seien die Kriminalpolizei-Außenstellen im Tagesdienst organisiert, weshalb außerhalb der ĂŒblichen BĂŒroarbeitszeiten schon bisher der Kriminaldauerdienst von Heidelberg bzw. von Mannheim aus alle sofort erforderlichen kriminalpolizeilichen Maßnahmen fĂŒr die Außenstellen wahrgenommen habe. In Zukunft werde dies fĂŒr den gesamten ZustĂ€ndigkeitsbereich eines PolizeiprĂ€sidiums Mannheim/Heidelberg ein rund um die Uhr einsatzbereiter Dauerdienst zentral von Heidelberg aus ĂŒbernehmen.

Dennoch will die Projektleitung des PolizeiprĂ€sidiums Mannheim/Heidelberg der Metropolregion Rhein-Neckar Region die Entscheidung aus Stuttgart nicht einfach nur ĂŒbermitteln und dann zur Tagesordnung ĂŒbergehen. Detlef Werner will in den nĂ€chsten Wochen zusammen mit seinen fĂŒr die Kriminalpolizei-Organisation zustĂ€ndigen Teilprojekt-Leitern Gerhard Regele (Leiter der Kriminalpolizei bei der Landespolizeidirektion im RegierungsprĂ€sidium Karlsruhe) und Siegfried Kollmar (Leiter Kripo Heidelberg) das GesprĂ€ch mit den OberbĂŒrgermeistern bzw. BĂŒrgermeistern der betroffenen StĂ€dte und Gemeinden suchen, um mit ihnen konkret zu besprechen, wie auch in der neuen Dienststellenstruktur die enge und gute Zusammenarbeit zwischen den Kommunen und der Kriminalpolizei fortgefĂŒhrt werden kann.

Erfreut zeigte sich Projektleiter Werner ĂŒber die Zustimmung aus Stuttgart zur Einrichtung von zwei Verkehrskommissariaten in Heidelberg und Walldorf, die der kĂŒnftigen Verkehrspolizeidirektion Mannheim nachgeordnet werden sollen. Damit steht die Gliederung der Verkehrspolizei weitestgehend fest.

Am Standort der Verkehrspolizeidirektion in Mannheim sollen eine Verkehrsunfallaufnahme fĂŒr den westlichen Teil des neuen ZustĂ€ndigkeitsbereichs, VerkehrsĂŒberwachungskrĂ€fte fĂŒr den Bereich des gewerblichen GĂŒter- und Personenverkehrs sowie KrĂ€fte zur örtlichen Verkehrslenkung und Verkehrsregelung angesiedelt werden. Hinzu kommt das Autobahnpolizeirevier in Seckenheim.

Beim Verkehrskommissariat Heidelberg werden Einheiten zur Aufnahme von schweren VerkehrsunfĂ€llen im östlichen Teil des ZustĂ€ndigkeitsbereichs, zur VerkehrsĂŒberwachung fĂŒr den Bereich Geschwindigkeitsmessung und Videomessverfahren sowie ebenfalls zur örtlichen Verkehrslenkung und Verkehrsregelung stationiert sein.

Dem Verkehrskommissariat Walldorf werden neben dem normalen Streifendienst der Autobahnpolizei auch der Autobahn-Fahndungsdienst und ein spezieller Ermittlungsdienst fĂŒr Sachverhalte aus den Bereichen Fahndungsdienst und VerkehrsĂŒberwachung angehören.

“Mit dieser Gliederung und örtlichen Verteilung der KrĂ€fte der Verkehrspolizei gewĂ€hrleisten wir in den verschiedenen Fachgebieten der VerkehrsĂŒberwachung die notwendige Spezialisierung des Personals und haben bei der Aufnahme von schweren und rechtlich komplexen VerkehrsunfĂ€llen sowie bei erforderlichen Maßnahmen der Verkehrslenkung und ?regelung kurze Interventionszeiten.“