Samstag, 18. November 2017

Vorbeugen, behandeln, pflegen

Demenztag: „Vergessen geht uns alle an“

Weinheim, 15. Oktober 2014. (red/pm) Am kommenden Sonntag, 19. Oktober, findet der vierte ÔÇ×Weinheimer DemenztagÔÇť statt. Auch seit vier Jahren gibt es den ÔÇ×Runden Tisch DemenzÔÇť, in dem sich die Akteure der Stadt, die mit pflegebed├╝rftigen Personen und Demenzerkrankungen arbeiten, zu einem Netzwerk zusammengeschlossen haben. [Weiterlesen…]

Vortrag ├╝ber postportale Depressionen am 09. Juli bei der AWO Weinheim

Mutterleid – Muttergl├╝ck

Weinheim, 04. Juli 2014. (red/pm) Am 09. Juli findet bei der AWO in Weinheim der Vortrag ÔÇ×Mutterleid und Muttergl├╝ckÔÇť von Dr. Christiane Hornstein und Nicola Bopp ├╝ber postportale Depression statt. Alle Interessierten sind eingeladen.
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Auch Kfz-Zulassungsbeh├Ârden keine Sprechzeiten!

Landratsamt am Freitag geschlossen

Wappen Rhein-Neckar-KreisRhein-Neckar, 02. Juli 2014. (red/pm) Wegen eines Betriebsausflugs finden am Freitag, 04. Juli, beim Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis keine Sprechzeiten statt. Nicht nur das Hauptgeb├Ąude in der Heidelberger Kurf├╝rsten-Anlage 38-40 mit all seinen ├ämtern bleibt an diesem Tag geschlossen, sondern auch alle Au├čenstellen des Landratsamtes in Heidelberg, Sinsheim, Weinheim, Wiesloch, Neckargem├╝nd und Ladenburg. Dazu z├Ąhlen ebenso die Kfz-Zulassungs- und F├╝hrerscheinbeh├Ârden wie beispielsweise das Gesundheitsamt und das Versorgungsamt.

Duale Ausbildungsvorbereitung als Schulversuch

Neue Schule startet nach den gro├čen Ferien

Weinheim, 27. Juni 2014. (red/pm) Die Duale Ausbildungsvorbereitung (AV dual) startet zum Schuljahresbeginn 2014/2015 als Schulversuch an der Hans-Freudenberg-Schule Weinheim und der Helen-Keller-Schule Weinheim, die beide in der Tr├Ągerschaft des Rhein-Neckar-Kreises liegen. [Weiterlesen…]

Linke will kreiseigene Gesellschaften zu sozialen Standards verpflichten

F├╝r Mindestl├Âhne, gegen Finanzspekulation

Rhein-Neckar, 17. Juni 2014. (red/pm) Unternehmen, an denen der Rhein-Neckar-Kreis als Gesellschafter mit beteiligt ist, sollen sich zuk├╝nftig zu sozialen Standards und zu mehr Transparenz verpflichten. Dies will die Linke durch ein Dutzend Antr├Ąge erreichen, die sie jetzt in den Kreistag eingebracht hat. [Weiterlesen…]

ÔÇ×Badische Weinstra├če" seit 1954

Bergstra├če ÔÇô von der Sonne verw├Âhnt

Weinheim, 20. Mai 2014. (red/pm) 60 Jahre nach ihrer Er├Âffnung wird die Badische Weinstra├če bis zur Landesgrenze verl├Ąngert. Gefeiert wird das am 01. Juni im Weinheimer Schlosspark. [Weiterlesen…]

Brandstiftung im GRN-Zentrum Weinheim

Staatsanwaltschaft beantragt Unterbringung der Verd├Ąchtigen in Psychiatrie

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Drei Verletzte und rund eine Million Euro Schaden an einem Geb├Ąurde des GRN hat eine Brandstiftung einer vermutlich psychisch kranken Frau verursacht.

 

Weinheim/Mannheim, 06. Februar 2014. (red/pm) Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat gegen eine 51-J├Ąhrige wegen schwerer Brandstiftung die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus beantragt. [Weiterlesen…]

Landkreis baut vierteiligen Geb├Ąudekomplex f├╝r 200 Personen bis Herbst 2015

Asylbewerber-Unterkunft in Heppenheimer Stra├če

Die Brombeerstr├Ąucher kommen weg. Auf dem Grundst├╝ck baut der Landkreis ein Asylbewerberheim f├╝r 200 Personen.

Die Brombeerstr├Ąucher kommen weg. Auf dem Grundst├╝ck wird der Landkreis einen Wohnkomplex f├╝r 200 Asylbewerber bauen.

 

Weinheim/Rhein-Neckar/Ladenburg, 03. Dezember 2013. (red/ld) Rund 200 Asylbewerber sollen ab Herbst 2015 (wir hatten zun├Ąchst 2014 berichtet in Weinheim untergebracht werden. Zu diesem Zweck wird der Landkreis einen vierteiligen Geb├Ąudekomplex auf einem st├Ądtischen Grundst├╝ck an der Heppenheimer Stra├če neu bauen. Das verk├╝ndeten Oberb├╝rgermeister Heiner Bernhard (SPD) und Landrat Stefan Dallinger (CDU) heute bei einer Pressekonferenz im Rathaus.) [Weiterlesen…]

Zentrum f├╝r Psychische Gesundheit Weinheim

Neue Au├čenstelle er├Âffnet

Weinheim/Wiesloch, 20. September 2013. (red/pm) Am 01. Oktober wird das Zentrum f├╝r psychische Gesundheit Weinheim, als neue Au├čenstelle des PZN, seinen Betrieb aufnehmen. Dort k├Ânnen seelische Erkrankungen wohnortnah behandelt werden. [Weiterlesen…]

Neue Verwaltungsgeb├Ąude des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis in Weinheim wird bezogen

Jugendamt, Sozialamt und Stra├čenverkehrsamt ziehen um

Weinheim, 18. Juni 2013. (red/pm) Der Einzug in die neue Au├čenstelle des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis in Weinheim, R├Ântgenstra├če 2 ÔÇô direkt bei der GRN-Klinik ÔÇô steht vor der T├╝r. In den kommenden Tagen werden das Jugendamt, das Sozialamt und Teile des Veterin├Ąramts und Verbraucherschutz der Kreisbeh├Ârde sowie die Weinheimer Zulassungsstelle und die Fahrerlaubnisbeh├Ârde in neue und moderne B├╝ror├Ąume umziehen. [Weiterlesen…]

Tipps der Polizei

Wohnungseinbr├╝che angestiegen

Richtig vor Einbruch sch├╝tzen – aber wie? Foto: Polizei

 

Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis, 05. Dezember 2012. (red/pol) Tatort Laudenbach: Der Einbrecher kam in der Nacht von Montag auf Dienstag (03./04.12.), er ├Âffnete die nur zugezogene ÔÇô nicht verschlossene ÔÇô Hauseingangst├╝re einer Erdgeschosswohnung in der Friedrich-Ebert-Stra├če. Aus dem Schlafzimmer, in dem der Gesch├Ądigte schlief, entwendete der Einbrecher ein Smartphone, im Wohnbereich lie├č der T├Ąter Bargeld, ein Laptop sowie zwei EC-Karten mitgehen, der Diebstahlsschaden bel├Ąuft sich auf ca. 1.000 ÔéČ.

Information der Polizeidirektion Heidelberg:

„Vermutlich der gleiche T├Ąter drang in der gleichen Nacht in ein weiteres Haus im S├╝dring ein. Auch hier war die Eingangst├╝re nur zugezogen und die Anwohner schliefen. Hier entwendete der Dieb unter anderem auch eine EC-Karte, wobei ihm zudem noch die Geheimnummer in die H├Ąnde fiel. An einem Geldausgabeautomaten der Volksbank S├╝dhessen in der Bahnhofstra├če hob er damit am Dienstagmorgen um 4.15 Uhr Bargeld ab. Seit August dieses Jahres wurden in Hemsbach (5 F├Ąlle) und Laudenbach (6 F├Ąlle) immer wieder unverschlossene Haust├╝ren ge├Âffnet und in die H├Ąuser eingebrochen. Zeugen, die verd├Ąchtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter Telefon 06201/1003-0 bei der Polizei in Weinheim zu melden.

Wohnungseinbr├╝che 2011

Seit Beginn dieses Jahres hat die Polizei im Stadtgebiet Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis insgesamt 542 Einbr├╝che registriert. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 444 Einbr├╝che. Schwerpunkte bildeten dabei das Stadtgebiet Heidelberg mit 190 F├Ąllen sowie im Rhein-Neckar-Kreis vor allem die Bereiche rund um Wiesloch (89 F├Ąlle) und Weinheim (92 F├Ąlle).

Ein Einbruch in Haus oder Wohnung ist f├╝r Betroffene ein unerwarteter Schock: Die Verletzung der Privatsph├Ąre, das verloren gegangene Sicherheitsgef├╝hl oder andere schwer wiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten k├Ânnen, machen ihnen dabei oft mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden. Dass man sich davor sch├╝tzen kann, zeigt die Erfahrung der Polizei: Ein gro├čer Anteil der Einbr├╝che bleibt im Versuch stecken, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Einrichtungen. Aber auch richtiges Verhalten und aufmerksame Nachbarn k├Ânnen Einbr├╝che verhindern helfen.

Einbrecher kommen zu jeder Tageszeit, oft auch tags├╝ber, wenn ├╝blicherweise niemand zu Hause ist, zur Schul-, Arbeits- und Einkaufszeit, am fr├╝hen Abend, in der dunklen Jahreszeit auch schon bei einsetzender D├Ąmmerung, nachts oder an Wochenenden. Dabei werden etliche Einbr├╝che in Wohnr├Ąume durch Leichtsinn und Sorglosigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner erm├Âglicht oder erleichtert: Da wird die Wohnungs- oder Haust├╝r nur ins Schloss gezogen und nicht abgeschlossen, da bleiben beim Verlassen Fenster, Balkon- oder Terrassent├╝ren auch in von au├čen erreichbarer Lage in L├╝ftungsstellung offen!

Einbruchschutz bringen in erster Linie ein sicherheitsbewusstes Verhalten und sinnvoll aufeinander abgestimmte, solide mechanische Sicherungen. Sie stehen beim Schutz vor Einbruch an erster Stelle und bieten dem Einbrecher Widerstand.

Alarmanlagen (Einbruchmeldeanlagen) verhindern keinen Einbruch, sondern melden ihn nur ÔÇô sie k├Ânnen mechanische Sicherungen nur erg├Ąnzen, nicht ersetzen. Allerdings erh├Âhen sie das Entdeckungsrisiko f├╝r Einbrecher und bieten dadurch zus├Ątzlichen Schutz. Daneben sollte eine solche Einbruchmeldeanlage auch die M├Âglichkeit eines ├ťberfallalarms bieten.

Tipps

T├╝ren auch bei nur kurzzeitigem Verlassen von Haus oder Wohnung nicht blo├č ins Schloss ziehen, sondern immer verschlie├čen.

  • Nach jedem Schl├╝sselverlust umgehend den Schlie├čzylinder auswechseln Fenster, Balkon- und Terrassent├╝ren auch bei kurzer Abwesenheit verschlie├čen
  • Vorsicht: Gekippte Fenster sind von Einbrechern leicht ganz zu ├Âffnen, und in der Regel erlischt bei gekippten Fenstern auch der Versicherungsschutz.Rolll├Ąden nur zur Nachtzeit geschlossen halten, um nicht tags├╝ber Abwesenheit zu signalisieren.
  • Bei l├Ąngerer Abwesenheit Hinweise auf Leerstand vermeiden, z. B. ungeleerter Briefkasten, st├Ąndig heruntergelassene Rolll├Ąden oder zugezogene Vorh├Ąnge, Mitteilung auf dem Anrufbeantworter
  • Wohnung oder Haus durch Verwandte, Bekannte oder Nachbarn bewohnen oder bewohnt erscheinen lassen (z.B.: Briefkasten leeren, Rolll├Ąden, Vorh├Ąnge, Beleuchtung, Radio und Fernseher unregelm├Ą├čig bet├Ątigen).
  • ├ťber Einsatz von Zeitschaltuhren f├╝r Rolll├Ąden, Beleuchtung, Radio etc. Nachbarn informieren.
  • In Mehrfamilienh├Ąusern die Hauseingangst├╝r auch tags├╝ber geschlossen halten, vor dem Dr├╝cken des T├╝r├Âffners pr├╝fen, wer ins Haus will.
  • Auf Fremde im Haus oder auf dem Nachbargrundst├╝ck achten, solche Personen ansprechen; evtl. auch Kfz-Kennzeichen notieren.
  • In Mehrfamilienh├Ąusern stets Keller und Bodent├╝ren verschlie├čen ÔÇôdas ist auch meist eine Pflicht aus dem Mietvertrag.
  • Einbrecher wollen nicht entdeckt werden und vermeiden nach M├Âglichkeit jede Konfrontation. Wer einen Einbrecher bemerkt, sollte sich ihm keinesfalls entgegenstellen. Nicht den ÔÇ×HeldenÔÇť spielen, sondern stattdessen sofort die Polizei verst├Ąndigen.
  • Die Polizei kann nicht ├╝berall sein, um Straftaten zu verhindern. Doch fast immer gibt es Nachbarn, die einander helfen k├Ânnen: Nach den Erfahrungen der Polizei tr├Ągt Nachbarschaftshilfe entscheidend zur Verhinderung von Einbr├╝chen bei.
  • Bei verd├Ąchtigen Beobachtungen sofort ÔÇô auch ├╝ber die Notrufnummer 110 – die Polizei verst├Ąndigen.

Die Kriminalpolizei schon seit Jahren sehr erfolgreich kostenlose Beratungen an, wie man sein Haus oder die Wohnung gegen Einbrecher am Besten sch├╝tzen kann. Die speziell geschulten Beamten kommen auf Terminvereinbarung (Tel. 06221/991234) auch vor Ort.“

 

Gewerbesteuer-Hebesatz um 20 Punkte abgelehnt

Keine Erh├Âhung der Gewerbesteuer in Weinheim

Weinheim, 25. Oktober 2012. (red/pm) Die Gro├če Kreisstadt Weinheim bleibt ein unternehmerfreundlicher Wirtschaftsstandort. Die Mehrheit des Gemeinderates hat am Mittwoch die Ablehnung des Gewerbesteuer-Hebesatzes um 20 Punkte auf 370 Punkte abgelehnt.

Information der Stadt Weinheim:

„Mit einem Hebesatz von 350 Punkten liegt Weinheim im Vergleich zu den anderen Gro├čen Kreisst├Ądten im Rhein-Neckar-Kreis am unteren Ende, gemeinsam mit Hockenheim. Sinsheim, Leimen, Wiesloch und Schwetzingen haben einen h├Âheren Satz, die Gro├čst├Ądte Mannheim und Heidelberg sowieso. Auch Weinheims hessische Nachbarstadt Heppenheim liegt mit 360 Prozentpunkten leicht dar├╝ber. Oberb├╝rgermeister Heiner Bernhard betonte, dass die Stadt mehr auf Neuansiedlungen von Gewerbetreibenden abziele statt auf h├Âhere Steuern. ÔÇ×Ich glaubeÔÇť, so der OB, ÔÇ×dass wir mit einer niedrigeren Gewerbesteuer auf Dauer mehr Einnahmen haben als mit einer h├ÂherenÔÇť. Weinheim plant im Moment unter anderem ein gro├čfl├Ąchiges Gewerbegebiet an der Autobahn A5.“

Polizeireform

Kriminalpolizeiau├čenstellen im Rhein-Neckar-Kreis werden geschlossen

Dienstmarke der Kripo. Quelle: Wikipedia, Wo st 01, CC BY-SA 3.0

Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar/Stuttgart, 31. Juli 2012. (red/pol) Jetzt steht es fest: Opfer der Polizeireform werden die Kriminalpolizeiau├čenstellen (Kast). Die sechs Standorte im Rhein-Neckar-Kreis werden geschlossen und von der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg respektive des Kriminalkommissariats Mannheim ├╝bernommen. Projektleiter Detlef Werner will B├╝rger und Gemeinden nochmals vor Ort ├╝ber die ├änderungen informieren.

Information der Polizei:

„Mit der Entscheidung des Innenministeriums, im Rahmen der Strukturreform der Polizei Baden-W├╝rttemberg nur die bisherige Kriminalpolizei-Au├čenstelle in Bruchsal als k├╝nftiges Kriminalkommissariat zu erhalten, herrscht nun auch in der Rhein-Neckar-Region Klarheit ├╝ber die Zukunft der sechs Au├čenstellen in Eberbach, Sinsheim, Wiesloch, Schwetzingen, Weinheim und Ladenburg: diese ausgelagerten, eher kleinen Standorte werden ab dem Zeitpunkt der Verschmelzung des Polizeipr├Ąsidiums Mannheim mit der Polizeidirektion Heidelberg aufgel├Âst; ihre Aufgaben von Beamten der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg respektive des Kriminalkommissariats Mannheim ├╝bernommen.

ÔÇ×Wir wissen, dass diese Entscheidung insbesondere im Rhein-Neckar-Raum nicht unumstritten istÔÇť signalisierte der Leiter des Projektes ÔÇ×Polizeipr├Ąsidium Mannheim/HeidelbergÔÇť, Detlef Werner, Verst├Ąndnis f├╝r die Proteste, die sich vornehmlich an den Dienstsitzen der Kriminalpolizei-Au├čenstellen ├Âffentlich artikulierten. ÔÇ×Ich kann den Bef├╝rchtungen aber insoweit entgegentreten, dass wir uns mit der kriminalpolizeilichen Betreuung keineswegs aus der Fl├Ąche zur├╝ckziehen. Die Kriminalpolizei wird am Standort Heidelberg k├╝nftig mit rd. 300 Kriminalbeamtinnen und Kriminalbeamten gegen├╝ber heute in doppelter Personalst├Ąrke arbeiten und mit ihrer deutlich erh├Âhten Leistungsf├Ąhigkeit gerade auch den l├Ąndlichen Bereichen des k├╝nftigen Zust├Ąndigkeitsbereichs zu Gute kommen.ÔÇť

Der Leitende Polizeidirektor, nominell noch stellvertretender Leiter der Landespolizeidirektion im Regierungspr├Ąsidium Karlsruhe, wies darauf hin, dass die hohe Dichte von sechs Kripo-Au├čenstellen auf einem Raum von nur ca. 60 x 20 Kilometern landesweit die ganz gro├če Ausnahme darstellt und die Erfahrungen in den anderen Regionen Baden-W├╝rttembergs zeigen, dass kriminalpolizeiliche Aufgaben sehr wohl zentral bearbeitet werden k├Ânnen. ÔÇ×Der gr├Â├čte Teil der Polizeidienststellen in Baden-W├╝rttemberg verf├╝gte noch nie ├╝ber Kripo-Au├čenstellen, und niemand k├Ânnte behaupten, dass die Betreuung dort schlecht gewesen w├ĄreÔÇť so Detlef Werner weiter.

Dar├╝ber hinaus w├╝rden auch in der heutigen Organisationsstruktur bereits wesentliche kriminalpolizeiliche Aufgaben, insbesondere bei Kapitaldelikten, nahezu ausschlie├člich von den zentralen Standorten der Kriminalpolizei und nicht von den Kriminalpolizei-Au├čenstellen wahrgenommen. Weiterhin seien die Kriminalpolizei-Au├čenstellen im Tagesdienst organisiert, weshalb au├čerhalb der ├╝blichen B├╝roarbeitszeiten schon bisher der Kriminaldauerdienst von Heidelberg bzw. von Mannheim aus alle sofort erforderlichen kriminalpolizeilichen Ma├čnahmen f├╝r die Au├čenstellen wahrgenommen habe. In Zukunft werde dies f├╝r den gesamten Zust├Ąndigkeitsbereich eines Polizeipr├Ąsidiums Mannheim/Heidelberg ein rund um die Uhr einsatzbereiter Dauerdienst zentral von Heidelberg aus ├╝bernehmen.

Dennoch will die Projektleitung des Polizeipr├Ąsidiums Mannheim/Heidelberg der Metropolregion Rhein-Neckar Region die Entscheidung aus Stuttgart nicht einfach nur ├╝bermitteln und dann zur Tagesordnung ├╝bergehen. Detlef Werner will in den n├Ąchsten Wochen zusammen mit seinen f├╝r die Kriminalpolizei-Organisation zust├Ąndigen Teilprojekt-Leitern Gerhard Regele (Leiter der Kriminalpolizei bei der Landespolizeidirektion im Regierungspr├Ąsidium Karlsruhe) und Siegfried Kollmar (Leiter Kripo Heidelberg) das Gespr├Ąch mit den Oberb├╝rgermeistern bzw. B├╝rgermeistern der betroffenen St├Ądte und Gemeinden suchen, um mit ihnen konkret zu besprechen, wie auch in der neuen Dienststellenstruktur die enge und gute Zusammenarbeit zwischen den Kommunen und der Kriminalpolizei fortgef├╝hrt werden kann.

Erfreut zeigte sich Projektleiter Werner ├╝ber die Zustimmung aus Stuttgart zur Einrichtung von zwei Verkehrskommissariaten in Heidelberg und Walldorf, die der k├╝nftigen Verkehrspolizeidirektion Mannheim nachgeordnet werden sollen. Damit steht die Gliederung der Verkehrspolizei weitestgehend fest.

Am Standort der Verkehrspolizeidirektion in Mannheim sollen eine Verkehrsunfallaufnahme f├╝r den westlichen Teil des neuen Zust├Ąndigkeitsbereichs, Verkehrs├╝berwachungskr├Ąfte f├╝r den Bereich des gewerblichen G├╝ter- und Personenverkehrs sowie Kr├Ąfte zur ├Ârtlichen Verkehrslenkung und Verkehrsregelung angesiedelt werden. Hinzu kommt das Autobahnpolizeirevier in Seckenheim.

Beim Verkehrskommissariat Heidelberg werden Einheiten zur Aufnahme von schweren Verkehrsunf├Ąllen im ├Âstlichen Teil des Zust├Ąndigkeitsbereichs, zur Verkehrs├╝berwachung f├╝r den Bereich Geschwindigkeitsmessung und Videomessverfahren sowie ebenfalls zur ├Ârtlichen Verkehrslenkung und Verkehrsregelung stationiert sein.

Dem Verkehrskommissariat Walldorf werden neben dem normalen Streifendienst der Autobahnpolizei auch der Autobahn-Fahndungsdienst und ein spezieller Ermittlungsdienst f├╝r Sachverhalte aus den Bereichen Fahndungsdienst und Verkehrs├╝berwachung angeh├Âren.

ÔÇťMit dieser Gliederung und ├Ârtlichen Verteilung der Kr├Ąfte der Verkehrspolizei gew├Ąhrleisten wir in den verschiedenen Fachgebieten der Verkehrs├╝berwachung die notwendige Spezialisierung des Personals und haben bei der Aufnahme von schweren und rechtlich komplexen Verkehrsunf├Ąllen sowie bei erforderlichen Ma├čnahmen der Verkehrslenkung und ?regelung kurze Interventionszeiten.ÔÇť