Sonntag, 18. Februar 2018

Brand in Weiler-NĂ€chstenbach, die Feuerwehr hat alles unter Kontrolle

Feuerwehr entnimmt Löschwasser aus Swimmingpool

Weinheim, 18. Oktober 2014. (red/pm) Aus bisher ungeklĂ€rter Ursache ist es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zu einem Brand in Weiler-NĂ€chstenbach gekommen. Mitarbeiter der Firma Freudenberg hatten gegen 01:30 Uhr vom WerksgelĂ€nde einen Feuerschein am Berg Richtung NĂ€chstenbach wahrgenommen und die Werkfeuerwehr Freudenberg informiert. [Weiterlesen…]

Mann leicht verletzt

Verpuffung in Wohnhaus

Weinheim, 16. Oktober 2013. (red/pol) Eine Verpuffung in einem Weinheimer Wohnhaus rief vergangenen Dienstag die Feuerwehr auf den Plan. Der Bewohner erlitt beim EntzĂŒnden seines Ofens eine leichte Rauchgasvergiftung. [Weiterlesen…]

ATU beantragt Information des Gemeinderats

Aktueller Stand der Baustelle „Hildebrandsche MĂŒhle“

Weinheim, 11. Juli 2013. (red/ld) Im Ausschuss fĂŒr Technik und Umwelt wurde gestern Einblick zum Stand der Dinge auf der Baustelle „Hildbrandsche MĂŒhle“ gewĂ€hrt. Die Abbruchmaßnahmen sind fast vollstĂ€ndig abgeschlossen, die Baufreigabe fĂŒr die Sanierung der denkmalgeschĂŒtzten Villa erteilt und auch der Bauantrag fĂŒr Neubauten ist eingegangen. Zu Gast war aus diesem Grund auch das ArchitekturbĂŒro Karl Kaffenberger aus Michelstadt. [Weiterlesen…]

Vier Laptops, Schmuck und Wii-Konsole entwendet

Sachsenstraße: Einbruch in Wohnhaus

Weinheim, 22. Januar 2013. (red/pol) Am Freitagabend, begaben sich zwischen 18:30 und 21:30 Uhr, bislang unbekannte TĂ€ter auf die Terrasse eines Wohnhauses in der Sachsenstraße, hebelten die TerassentĂŒre auf und drangen in eine Wohnung ein.

Information der Polizeidirektion Heidelberg:

„Sie durchsuchten sĂ€mtliche RĂ€ume und entwendeten insgesamt vier Laptops, Schmuck und eine Wii-Konsole. Die Höhe des Schadens kann noch nicht genau beziffert werden. Aufgrund der Spurenlage dĂŒrfte es sich um mindestens drei TĂ€ter gehandelt haben. Hinweise ĂŒber verdĂ€chtige Personen oder Fahrzeuge nimmt das Polizeirevier Weinheim, Tel. 06201/10030, entgegen.“

Hildebrand MĂŒhle: „GrĂŒne Immobilie“ statt Großbordell

Guten Tag!

Hildebrand MĂŒhle August 1999 Luftbild Wolf-RĂŒdiger Pfrang

Hildebrand MĂŒhle August 1999 Luftbild Wolf-RĂŒdiger Pfrang

Weinheim, 1. Dezember 2010. (cm/pm) Der Gemeinderat hat am Mittwoch (24. November) einem StĂ€dtebaulichen Vertrag mit der Denkmal AG zugestimmt. Diese wird die alte Hildebrand’sche MĂŒhle in ein Wohn- und GeschĂ€ftshaus umbauen. Im Vertrag wurde außerdem festgehalten, die NutzungswĂŒnsche des frĂŒheren Besitzers nicht weiter zu verfolgen. Dieser plante ein Großbordell im GebĂ€ude einzurichten. Der neue Investor will 50-70 Wohnungen bauen.

Der Weinheimer Gemeinderat dĂŒrfte erleichtert sein. Hatte der frĂŒhere Besitzer der alten Hildebrand’schen MĂŒhle noch geplant, diese in ein Großbordell zu verwandeln, werden diese NutzungswĂŒnsche nun nicht lĂ€nger verfolgt. Dies wurde vertraglich festgehalten.

Im Vertrag verpflichtet sich die Wiesbadener Denkmal AG, die vor Jahren erteilte Baugenehmigung eines frĂŒheren Interessenten nicht zu verwenden. Im Gegenzug darf der Investor auf bis zu 950.000 Euro Fördermittel aus einem StĂ€dtebau-Sanierungsprogramm hoffen.

Jedoch nur unter der Bedingung, dass eine vertrÀgliche Entwicklung umgesetzt wird. Auch diese Sanierungsziele wurden vertraglich festgelegt.

Wie OberbĂŒrgermeister Heiner Bernhard sagte, sei er froh, dass er ein Versprechen einlösen könne. Die Gemeinderatsfraktionen lobten die HartnĂ€ckigkeit der Verwaltungsspitze. Diese hatten dem frĂŒheren Bordell-Investor eine Umsetzung seiner PlĂ€ne so schwer wie möglich gemacht. Auch das Engagement einer BĂŒrgerinitiative, die sich gegen die Bordell-PlĂ€ne stark gemacht hatte, wurde lobend erwĂ€hnt.

Der Vorteil dieses Investors liegt in der Spezialisierung der Denkmal AG, so die Stadt Weinheim. Diese hat sich nĂ€mlich auf die Sanierung alter IndustriedenkmĂ€ler spezialisiert. Ein Abriss der alten Hildebrand’schen MĂŒhle ist somit nicht notwendig.

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Der neue Investor Denkmal AG möchte in dem alten IndustriegebĂ€ude hochwertige Wohnungen unterbringen. Ein großer Teil der GebĂ€ude wie Turm und Villa bleiben erhalten, NebengebĂ€ude werden abgerissen.

Insgesamt rechnet der Investor mit 12 Millionen Euro Baukosten und zusĂ€tzlichen Kosten fĂŒr Abriss und komplette Entkernung, wofĂŒr der Zuschuss verwendet werden soll.

„Es werden 50-60 Wohnungen entstehen“, sagte Pressesprecher Michael ThĂŒmmel auf Anfrage. „Diese werden zwischen 70-100 Quadratmeter haben.“ Ab Januar gehe man in die konkretere Planung mit den Architekten. Dabei werde auch geprĂŒft, inwieweit „altengerechtes Wohnen“ angeboten werden könne.

Aus Kapitalanlegersicht sei das Objekt sehr interessant, weil hier durch den Denkmalschutz höhere Abschreibungen möglich seien, außerdem plane man eine Niedrigenergiesanierung, so dass hier weitere Förderungen ĂŒber die KfW möglich seien: „Das wird eine grĂŒne Immobilie“, sagte Herr ThĂŒmmel.

Geplant ist eine Vermarktung ab FrĂŒhjar bis Mitte 2011, ab 2012 könnte dann gebaut werden. Das ehrgzeizige Ziel: Ab 2013 wĂ€ren die Wohnungen dann beziehbar.

Link:
Denkmal AG
Referenzobjekt Schloss Seeheim
Pressemitteilung der Denkmal AG

Anmerkung der Redaktion:

Christian MĂŒhlbauer absolviert ein redaktionelles Praktikum bei uns in der Zeit vom 22. November – 10. Dezember 2010. Herr MĂŒhlbauer studiert an der Fachhochschule Ansbach “Ressortjournalismus.-€