Donnerstag, 21. September 2017

Gemeinderat beschlie├čt drei Standorte f├╝r Fl├╝chtlingsheime

Keine Zusage, nur Familien unterzubringen

Weinheim/Rhein-Neckar, 26. September 2014. (red/pro) In Weinheim werden ab 2015 insgesamt bis zu 240 Fl├╝chtlinge untergebracht. Daf├╝r wird es drei Standorte geben – Heppenheimer Stra├če, im Gewann Allmend├Ącker und Sulzbach. Der Gemeinderat sprach sich f├╝r die 3×80-Verteilung fast einstimmig aus – 5 CDU-Stadtr├Ąte und einer von der SPD enthielten sich. Die Bedingung sei, dass dort nur Familien untergebracht werden – doch daf├╝r gibt es keine Zusage vom Landratsamt. [Weiterlesen…]

B├╝rgerinformation als Pflichtaufgabe - von einer K├╝r weit und breit nichts zu sehen

600 B├╝rger und ein b├╝rokratisches Podium

Weinheim/Rhein-Neckar, 10. Juli 2014. (red/hp) Das Rolf-Engelbrecht-Haus war knackevoll – gut 600 B├╝rger/innen waren gekommen, um sich zur geplanten Unterbringungen von Asylbewerbern zu informieren und m├Âglicherweise Anregungen einzubringen. Teils war die Stimmung gereizt, aber immer gespannt. Und die Verwaltungsmenschen auf dem tiefergelegten Podium mussten sich viel Kritik anh├Âren – und schossen zur├╝ck. Insbesondere der Landrat gab eine ungl├╝ckliche Figur ab, der Oberb├╝rgermeister kaum weniger, die Landratsamtsverwaltungsangestellten stempelten sich durch und B├╝rgermeister Dr. Fetzner kam kaum zu Wort, was auch nicht weiter st├Ârte. Der Altnazi G├╝nter Deckert hingegen versuchte den Aufruhr, bekam erstaunlich viel Zustimmung, aber auch Gegenwind. Bereits in zwei Wochen soll ein neuer Standort beschlossen werden – und das ist ein riesengro├čer Fehler. [Weiterlesen…]

Haushaltsrede der SPD-Fraktion zur Verabschiedung des Haushalts 2014

„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“

Weinheim, 12. M├Ąrz 2014. (red/pm) In der Debatte um den Stadthaushalt 2014 gab die SPD-Fraktion ihre Zustimmung. Stadtrat Wolfgang Metzeltin lobte die Umstellung der K├Ąmmerei auf die doppische Haushaltsf├╝hrung, die in Zukunft eine bessere Kontrolle erm├Âgliche. In seiner Rede sprach er au├čerdem die anstehenden Gro├čprojekte in der Stadt sowie die Herausforderung der Asylbewerberunterbringung an. Wir dokumentieren die Haushaltsrede des Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Metzeltin. [Weiterlesen…]

Kommunalwahlen 2014

SPD stellt Liste zur Kommunalwahl auf

Weinheim, 18. Februar 2014. (red/pm) Die SPD Weinheim hat ihre Kandidaten f├╝r die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 aufgestellt. [Weiterlesen…]

ÔÇ×Mannheimer RundeÔÇť ├╝bergibt 10 000 Euro Spendenerl├Âs aus dem Charity-Konzert

Der Skaterpark kann weiter wachsen

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Mit den 10.000 Euro kann in Weinheim viel ver├Ąndert werden. Foto: Stadt Weinheim

 

Weinheim, 16. Dezember 2013. (red/pm) Es war nicht nur ein Kulturerlebnis der besonderen Art im Oktober in der ausverkauften Weinheimer Stadthalle. Das Konzert mit Tino Oac und Band, dem Kabarettisten Franz Kain und der Nachwuchss├Ąngerin Patricia Kain wurde auch eines der ergiebigsten Charity-Projekte, das es je in Weinheim gegeben hat: 10.000 Euro Spende konnte jetzt Stefan Kleiber, der Vorsitzende der ÔÇ×Mannheimer RundeÔÇť, an die Vertreter des Weinheimer Stadtjugendrings und damit an den Boardsport e.V. ├╝bergeben. [Weiterlesen…]

Jugendliche aus Ramat Gan sind zurzeit in Weinheim

So bleibt die Partnerschaft immer jung

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Seit 1986 gibt es offizielle Jugendbegegnungen zwischen den beiden St├Ądten Ramat Gan und Weinheim. Foto: Stadt Weinheim

Weinheim, 23. Juli 2013. (red/pm) Er ist ein wichtiges Kapitel V├Âlkerverst├Ąndigung und ein Jungbrunnen f├╝r die St├Ądtepartnerschaft: Der regelm├Ą├čige Austausch von Jugendlichen aus Weinheim und der israelischen Partnerstadt Ramat Gan. Im Moment h├Ąlt sich wieder einmal eine Gruppe von Jugendlichen in Weinheim auf. Der Stadtjugendring organisiert wie immer den Aufenthalt, der au├čerdem eng von den beiden Weinheimer Gymnasien begleitet wird. [Weiterlesen…]

Historische Wahl: 15 Mitglieder vertreten zun├Ąchst sechs Schulen und irgendwie alle

Der erste Weinheimer Jugendgemeinderat ist gew├Ąhlt

Weinheim, 16. M├Ąrz 2013. (red) Der 16. M├Ąrz 2013 ist ein historischer Tag. Zum ersten Mal wurde in Weinheim ein Jugendgemeinderat gew├Ąhlt. 15 Mitglieder hat das Gremium, das im April zum ersten Mal zu einer konstituierenden Sitzung zusammen kommen soll. Heute wurden im Rathaus die Wahlergebnisse bekannt gegeben und ein Teil der Jugendgemeinder├Ąte mit Handschlag durch Oberb├╝rgermeister Heiner Bernhard zur Wahl begl├╝ckw├╝nst – ein anderer Teil konnte wegen anderer Verpflichtungen nicht teilnehmen. Die Wahlbeteiligung war mit 42,12 Prozent enorm – das wird den Jugendgemeinderat verpflichten, ihre W├Ąhler/innen gut zu vertreten. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschlie├čt B├╝rgerentscheid am 22. September 2013

Weinheim entscheidet: Breitwiesen oder Hammelsbrunnen?

Weinheim, 27. Februar 2013. (red/ld/aw) „Sind Sie daf├╝r, dass im Bereich „Breitwiesen“ die Ausweisung von Gewerbefl├Ąchen unterbleibt, das hei├čt, dass die bisherige Ausweisung von Gewerbefl├Ąchen im Gebiet „Hammelsbrunnen“ erhalten bleibt?“ Dar├╝ber stimmen die Weinheimer B├╝rgerinnen und┬áB├╝rger┬ázeitgleich zur┬áBundestagswahl am 22. September ab. Das beschloss der Gemeinderat heute┬ámehrheitlich in seiner Sitzung. Im Vorfeld des B├╝rgerentscheids plant die Stadtverwaltung weitere Informationsveranstaltungen.

Von Alexandra Weichbrodt

Es ist ein erster Erfolg, den die B├╝rgerinitiative „Sch├╝tzt die Weinheimer Breitwiesen“ gegen die Ausweisung der Breitwiesen als Gewerbegebiet erreicht hat. Anfang Februar stimmte sie dem Vorschlag der Stadtverwaltung ├╝ber einen B├╝rgerentscheid und der darin gestellten Frage zu:

Sind Sie daf├╝r, dass im Bereich „Breitwiesen“ die Ausweisung von Gewerbefl├Ąchen unterbleibt, das hei├čt, dass die bisherige Ausweisung von Gewerbefl├Ąchen im Gebiet „Hammelsbrunnen“ erhalten bleibt? [Weiterlesen…]

Erneute Behandlung im Gemeinderat

├ťber Breitwiesen entscheiden die B├╝rger – alles andere w├Ąre Unsinn

Weinheim, 25. Januar 2013. (red/pro) Am 27. Februar wird der Gemeinderat f├╝r einen B├╝rgerentscheid in Sachen Breitwiesen stimmen. Tut er das nicht, wird er sich politisch diskreditieren. Damit keine Spielchen getrieben werden k├Ânnen, sollten sich Stadtr├Ąte wie der SPD-Politiker Wolfgang Metzeltin erst gar keine Gedanken ├╝ber eine geheime Abstimmung machen. Das Thema ist zu weit fortgeschritten, als dass man sich starre Positionen noch erlauben k├Ânnte.

Von Hardy Prothmann

Die Sache ist rund. Es gibt eine Fragestellung, die mehrheitsf├Ąhig ist:

Sind Sie daf├╝r, dass im Bereich ÔÇÜBreitwiesenÔÇÖ die Ausweisung von Gewerbefl├Ąchen unterbleibt, das hei├čt, dass die bisherige Ausweisung von Gewerbefl├Ąchen im Gebiet ÔÇÜHammelsbrunnenÔÇÖ erhalten bleibt?

Hardy Prothmann (46) ist Chefredakteur von Weinheimblog.de.

Diese Frage k├Ânnen die B├╝rger eindeutig mit Ja oder Nein beantworten. Ja bedeutet, Breitwiesen ist vom Tisch und Hammelsbrunnen bleibt ausgewiesenes Gewerbegebiet. Nein bedeutet, Hammelsbrunnen bleibt wie es ist und Breitwiesen wird eine m├Âgliche Entwicklungsfl├Ąche, so wie die Mehrheit des Gemeinderats dies bereits im Oktober 2011 mit der ├änderung des Fl├Ąchennutzungsplans entschieden hat.

Heftiger Schlagabtausch

Gegen diese Entscheidung hat die B├╝rgerinitiative „Sch├╝tzt die Weinheimer Breitwiesen“ (BI Breitwiesen) fast 5.063 Stimmen gesammelt, von denen rund 4.700 nach Pr├╝fung durch die Stadt g├╝ltig waren. 2.500 Stimmen h├Ątte die BI Breitwiesen ben├Âtigt, um einen B├╝rgerentscheid zu beantragen.

Oberb├╝rgermeister Heiner Bernhard, die Breitwiesen-Bef├╝rworter und -Gegner lieferten sich in der Folge mit Pressemitteilungen, Stellungnahmen und Debatten einen heftigen Schlagabtausch. Der OB hielt einen B├╝rgerentscheid allein aus rechtlichen Gr├╝nden f├╝r unzul├Ąssig, weil das Baugesetz einen solchen gegen eine Bauleitplanung ausschlie├čt. Und auch Fl├Ąchennutzungspl├Ąne sind Teil der Bauleitplanung. Die BI Breitwiesen ist anderer Meinung – eine juristische Kl├Ąrung w├Ąre ein Pr├Ązedenzfall geworden.

Angesichts der enormen politischen Debatte und Aufmerksamkeit hat der OB seine Haltung ver├Ąndert und ├╝ber ein gut 40.000 Euro teures B├╝rgerdialog-Verfahren die Pro- und Kontra-Argumente durch B├╝rger/innen erarbeiten lassen. Auch diese Ergebnisse zeigen, dass es gute Argumente f├╝r beide Positionen gibt. Heiner Bernhard hatte zuletzt im September 2012 in der Gemeinderatssitzung als erster Verfechter f├╝r einen B├╝rgerentscheid geworben. Ob ganz freiwillig aus ├ťberzeugung oder der Einsicht, dass eine andere Haltung nicht mehr tragf├Ąhig ist, sei dahingestellt.

Entscheidung bringt Ruhe

Er hat – und das ist seine gro├če Leistung – entgegen seiner ├ťberzeugung f├╝r die Entwicklung von Breitwiesen klar erkannt, dass es nicht mehr allein um die Frage Breitwiesen vs. Hammelsbrunnen geht, sondern um den politischen Frieden in der Stadt. Das unterscheidet ihn deutlich von anderen, wie dem Heddesheimer B├╝rgermeister Michael Kessler und der dortigen Gemeinderatsmehrheit, die bei der Entwicklung von Pfenning wenig auf den Dorffrieden gaben und die Stimmung im Ort nachhaltig vergiftet haben.

Die Gemeinderatsmehrheit in Weinheim hat im September 2012 einen B├╝rgerentscheid abgelehnt. Der SPD-Fraktionschef Wolfgang Metzeltin wollte dies sogar in geheimer Abstimmung erreichen. Dieser Antrag wurde nicht mitgetragen. Sollten Herr Metzeltin oder jemand anderes wieder einen Antrag auf geheime Abstimmung stellen, kann man nur hoffen, dass diese Vertreter „nicht-├Âffentlicher“ Entscheidungen wieder verlieren.

Insgesamt 30 Mitglieder des Gemeinderats haben sich per pers├Ânlicher Unterschrift f├╝r eine erneute Behandlung des Themas vor Ablauf einer vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Frist von sechs Monaten ausgesprochen. Das entspricht der notwendigen zwei-Drittel-Mehrheit, um einen B├╝rgerentscheid durch den Gemeinderat auf den Weg zu bringen. Die BI Breitwiesen ist mit der Fragestellung auch einverstanden. Es w├Ąre nahezu absurd, wenn der B├╝rgerentscheid erneut behandelt und erneut abgelehnt werden w├╝rde. Das w├Ąre dann nur noch ein Kasperletheater und der Gemeinderat h├Ątte sich nachhaltig diskreditiert – was er in Z├╝gen schon hat.

B├╝rger entscheiden

Jetzt besteht die Gelegenheit, sich klar f├╝r einen B├╝rgerentscheid auszusprechen und ein Signal zu setzen, dass ├╝ber die Entscheidung Breitwiesen vs. Hammelsbrunnen hinausgeht: ├ťber dieses Instrument direkter Demokratie die entscheiden zu lassen, die es angeht, n├Ąmlich die B├╝rger/innen.

Die Bayern machen uns Baden-W├╝rttembergern vor, wie das geht. Dort kann man gegen Bauleitplanung B├╝rgerentscheide organisieren und so gut wie jedes gr├Â├čere Bauprojekt, mindestens aber jedes umstrittene, wird dort auch per B├╝rgerentscheid angenommen oder abgelehnt. Nach den Entscheidungen, die ├╝berwiegend f├╝r die Bauleitplanungen ausgehen, herrscht wieder Friede, so wie sich das f├╝r gute demokratische Gesellschaften geh├Ârt.

Weinheim und Bayern verbinden nicht nur die wei├č-blauen Rauten im Wappen, sondern hoffentlich auch derselbe demokratische Geist. Wer behauptet, ein so komplexes Thema k├Ânne man nicht mit einem Ja oder Nein beantworten, ist, mit Verlaub, ein Dummschw├Ątzer.

Es gibt aktuell in der Stadt kein Thema, zu dem mehr abgewogen worden ist, als zu dieser Frage. Und eine Entscheidung wird am Ende immer mit einem Ja oder einem Nein entschieden. Die Gegner und Bef├╝rworter werden bis zum B├╝rgerentscheid f├╝r ihre Positionen werben.

Das wird nochmal ein harter Kampf f├╝r beide Seiten werden. Die Bef├╝rworter werden die aus ihrer Sicht „bessere“ wirtschaftliche Entwicklungsm├Âglichkeit von Breitwiesen in den Vordergrund stellen. Wenn die Gegner clever sind, werden sie die ebenfalls gegebene wirtschaftliche Entwicklungsm├Âglichkeit von Hammelsbrunnen nicht verneinen. Es gibt einige, die wollen weder das eine, noch das andere Gebiet entwickelt sehen. Doch das muss klar sein: Es wird eindeutig ├╝ber die Option entschieden, nicht dar├╝ber, ob tats├Ąchlich auch entwickelt wird – auch wenn man davon ausgehen kann. Klar ist auch: Wer f├╝r Breitwiesen stimmt, vergr├Â├čert die Wahrscheinlichkeit einer gewerblichen Entwicklung, da die Fl├Ąche sehr viel einfacher zu ├╝berplanen ist und sicher auch sehr viel einfacher zu vermarkten.

Unterm Strich sollten alle Beteiligten etwas gelernt haben: Die Stadtverwaltung, dass man nicht mehr im husch-husch-Verfahren solche weitreichenden Verfahren durchziehen kann, sondern fr├╝hzeitig informiert, Pl├Ąne konkretisiert und im Dialog mit den B├╝rger/innen gestaltet. Die B├╝rger sollten gelernt haben, dass „Fakten“ nicht pl├Âtzlich entstehen und man sich kontinuierlich mit der eigenen Gemeinde befassen muss, wenn man diese mitgestalten m├Âchte. Und der Gemeinderat, dass man repr├Ąsentativ gew├Ąhlt ist, was vor allem hei├čt, dass man allen B├╝rger/innen der Stadt verpflichtet ist und nicht nur einzelnen Interessen.

Anm. d. Red.: Alle rund 80 Artikel zum Thema k├Ânnen Sie hier nachlesen.

Die n├Ąchste Frage wird sein, wann entschieden wird. Der Termin liegt auf der Hand: Ende September zur Bundestagswahl. Das reduziert die Kosten und bringt eine hohe Beteiligung, und damit eine bessere „Eindeutigkeit“. Ein solch sp├Ąter Termin wird die Bef├╝rworter st├Ąrken, weil die BI Breitwiesen einen sehr langen Atem braucht, bis endlich entschieden sein wird, was schon l├Ąngst h├Ątte entschieden sein k├Ânnen, w├Ąre der Gemeinderat bislang als Souver├Ąn davon ├╝berzeugt gewesen, dass der eigentliche Souver├Ąn das Volk ist.

 

 

 

Stadtjugendring best├Ątigt Vorstand und nimmt Vertreter von Boardsport e.V. als Beisitzer auf

Wolfgang Metzeltin bleibt an der Spitze

Wolfgang Metzeltin wurde erneut ins Amt des Vorsitzenden gew├Ąhlt

 

Weinheim, 19. Dezember 2012. (red/pm) Beim Weinheimer Stadtjugendring herrscht Best├Ąndigkeit und Offenheit gleichzeitig: Bei der Jahreshauptversammlung w├Ąhlten die Mitglieder Wolfgang Metzeltin erneut ins Amt des Vorsitzenden und damit zu einem der Hauptverantwortlichen f├╝r die offene Jugendarbeit in Weinheim. Auch sein Team wurde best├Ątigt: Zweiter Vorsitzender Jochen Sendler, Gesch├Ąftsf├╝hrer J├╝rgen Holzwarth, Kassierer Guido Rauschenberger; Beisitzerin Dagmar Himmel und Beisitzer Joachim Goedelmann.

Information der Stadt Weinheim:

„Neu im Vorstand ist Michael Fl├Â├čer als Beisitzer; damit ist der neue Verein ÔÇ×Boardsport Weinheim e.V.ÔÇť auch im Vorstand vertreten. Die Mitgliederversammlung beschloss einstimmig die Aufnahme von weiteren zwei neuen Organisationen. Bei der Liebenzeller Gemeinde und der Mevlana Moschee gilt die Aufnahme allerdings noch mit Vorbehalt, da jeweils noch eine eigene Jugendsatzung vorgelegt werden muss. Das verlangen die Statuten. Wolfgang Metzeltin gratulierte den Vertretern und freute sich auf die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit.
Bernd Alber berichtete ├╝ber die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Liebenzeller.

Gemeinde in Weinheim und wies auf die Notwendigkeit von Kinder- und Jugendarbeit in der Nordstadt hin, die er zusammen mit dem Stadtjugendring weiter voranbringen m├Âchte. Hasan Sarica informierte als Vertreter der Jugend der Mevlana Moschee ├╝ber deren Ziele der Jugendarbeit in Weinheim. Die Integration, die Unterst├╝tzung der Bildungsarbeit und das gegenseitige Verst├Ąndnis durch kulturelle Begegnungen k├Ânnen aus seiner Sicht durch die Mitgliedschaft im Stadtjugendring gef├Ârdert werden.

Die Arbeit des Stadtjugendrings wird durch Zusch├╝sse der Stadt, des Landes, des Bundes und der EU gef├Ârdert. In der Summe waren das in 2011 rund 131 000 Euro, wie der Kassenbericht auswies. Eigenmittel ergaben sich aus Teilnehmerbeitr├Ągen, etwa bei der Internationalen Jugendbegegnung mit Israel, sonstigen Einnahmen und Spenden in H├Âhe von rund 41 000 Euro.
Der Revisor des Stadtjugendrings berichtete ├╝ber den Umfang und die Ergebnisse der ausf├╝hrlichen Pr├╝fung, die zu keinerlei Beanstandung Anlass gegeben hat. Er best├Ątigte dem Stadtjugendring eine ordnungsgem├Ą├če Buchf├╝hrung.

Die Versammlung entlastete den Vorstand einstimmig. Als Revisor wurde Gerd Wachter mit gro├čer Zustimmung wiedergew├Ąhlt. Die Delegierten genehmigten die Vorlage der Zuschussabrechnungen der Jugendverb├Ąnde f├╝r 2011/2012 und freuten sich ├╝ber die Information, dass auf Grund der Kassenlage diese Zusch├╝sse in H├Âhe von rund 10 000 Euro noch in diesem Monat ausgezahlt werden. Ein wichtiges Thema war auch die Information ├╝ber den Stand der Vorbereitungen zur Wahl eines Jugendgemeinderates in Weinheim. Die Jugendverb├Ąnde wollen mit Ihren M├Âglichkeiten einen Beitrag f├╝r diese Form der Jugendbeteiligung leisten.“

Breitwiesen: Gemeinderatsmehrheit lehnt B├╝rgerentscheid als unzul├Ąssig ab

B├╝rgerbeteiligung verliert, Bernhard gewinnt

Gro├čes Theater oder Trauerfeier? Am Mittwoch, den 26. September 2012, wurde das Kapitel „B├╝rgerbeteiligung“ in Weinheim vorerst von einer Mehrheit des Gemeinderats zu Grabe getragen.

 

Weinheim, 26. September 2012. (red) Dass es so ausgehen w├╝rde, wie der Stand vor fast einem Jahr war, damit hatten wohl die wenigsten gerechnet. Die Mehrheit des Gemeinderats hat drei m├Âgliche B├╝rgerentscheid-Fragestellung abgelehnt und dann inklusive Oberb├╝rgermeister das B├╝rgerbegehren f├╝r unzul├Ąssig erkl├Ąrt. Damit wird es zun├Ąchst keinen B├╝rgerentscheid geben und die Fl├Ąche Hammelsbrunnen wird gegen die Fl├Ąche Breitwiesen im Regionalplan getauscht. Das letzte Wort d├╝rfte das noch nicht sein – das wird vor Gericht gesprochen. Die Unt├Ątigkeitsklage l├Ąuft weiter.

Von Hardy Prothmann

Die Gemeinderatsmehrheit aus CDU, Freien W├Ąhler, SPD und FDP hat heute eine politische Lektion erteilt bekommen. Vom Oberb├╝rgermeister Heiner Bernhard h├Âchst pers├Ânlich. Chapeau.

Zweieinhalb Stunden dauerten Beratung und Diskussion, die weder beratend war noch dem Austausch von Argumenten diente. Alle Fraktionen unterstrichen ihre bekannten Positionen. Hier und da wurden die B├╝rgergutachten ein wenig eingeflochten, aber im Kern ging es um: „Hammelsbrunnen ist schlecht zu entwickeln und am Krankenhaus und Breitwiesen ist einfach zu entwickeln und an der Autobahn“ gegen das Argument „Breitwiesen ist ein wichtiges landwirtschaftliches Versorgungsgebiet und Hammelsbrunnen muss man auch nicht bebauen“.

Die scheinbare Metarmophose des Herrn B.

Den Chapeau erh├Ąlt Herr Bernhard f├╝r seine Vorstellung und seine scheinbare Metamorphose. Hatte er vor knapp einem Jahr den Gemeinderat noch heftig mit einer „Jetzt-oder-Nie“-Darstellung zur Entscheidung gen├Âtigt, stellte sich aktuell raus, dass das nur Blabla war. Denn der Regionalverband Rhein-Neckar w├Ąre jetzt wegen eines B├╝rgerentscheids bereit gewesen die Entscheidung abzuwarten. Vor einem Jahr war das vollst├Ąndig unvorstellbar. Wir erinnern uns:

Jetzt oder nie. Wir m├╝ssen das entscheiden, sonst steht Hammelsbrunnen im einheitlichen Regionalplan und das wars.

Die Mehrheit f├╝r den Aufstellungsbeschluss zum Fl├Ąchentausch fand sich. Danach hatte der OB eine klar ablehnende Haltung gegen die B├╝rgerinitiative und eine ebensoklare ├ťberzeugung:

Das B├╝rgerbegehren ist unzul├Ąssig. Wenn der Gemeinderat einen B├╝rgerentscheid zul├Ąsst, muss ich meinen Einspruch einlegen.

Sozusagen aus Gewissensgr├╝nden als verantwortliches Stadtoberhaupt und in der Verneigung vor dem Recht. Gutachten wurden eingeholt┬á – klar waren sie unterschiedlich. Bernhard ist nicht umsonst Oberb├╝rgermeister – er hat politisches Gesp├╝r und merkte, dass es nicht gut l├Ąuft. Vielleicht war auch Unsicherheit dabei, ob die Rechtslage doch nicht so eindeutig ist. Deswegen wurde eine Entscheidung ├╝ber ein B├╝rgerbegehren vertagt.

Verbeugen, um sich zur vollen Gr├Â├če aufzurichten

Dann kam das B├╝rgerbeteiligungsverfahren. Herr des Verfahrens war zu jederzeit der Oberb├╝rgermeister, der sich nun aber artig zur├╝ckhielt. Sich auf die Schulbank setzte und lobte, lobte, lobte. Sich zweifelnd und einsichtig zeigte, bis er dann bei uns im Interview exklusiv verk├╝ndete: Es wird einen B├╝rgerentscheid am Ende des B├╝rgerdialogverfahrens geben. Wo waren die rechtlichen Einw├Ąnde? „Man muss sich der Situation beugen“, war die bescheidende Antwort.

Zwischenzeitlich hatten Unterzeichner des B├╝rgerentscheids Unt├Ątigkeitsklage vor dem Verwaltungsgericht in Karlsruhe erhoben. Am 05. Juli 2012. Als wir vor zwei Tagen bei der Beh├Ârde nachfragten, lag zweieinhalb Monate nach Klageerhebung noch keine Stellungnahme der Stadt vor. Aussage des Richters: „Wir fordern das jetzt an.“

Dann wurden, ganz im Sinne des B├╝rgerbeteiligungmissverstehens dieses Gemeinderats, in der vergangenen Woche in nicht-├Âffentlicher Sitzung ├╝ber drei Varianten von Fragen abgestimmt. Die urspr├╝ngliche Frage der B├╝rgerinitiative als Variante C2, ob man f├╝r oder gegen die Bebauung von Breiwiesen sei. Und vor allem die Variante C3, ob man daf├╝r sei, dass die Ausweisung von Gewerbefl├Ąchen im Bereich Breitwiesen unterbleibt und Hammelsbrunnen als Gewerbegebiet bleibt. Variante C1 spielte nicht wirklich eine Rolle. Es folgten Erkl├Ąrungen und Positionen und ein wenig Diskussion.

Der Konsensuale

Und dann noch eine ├ťberraschung: Hektische Sitzung am Montag, Pressemitteilung, man h├Ątte ein „konsensuale Frage“ abgestimmt. Und in der Sitzung ein Oberb├╝rgermeister, der mit ernster Miene und eindringlicher Stimme anmahnte, dass man doch Befindlichkeit Befindlichkeit sein lassen sollte und nun endlich zu einer Entscheidung kommt, um die Stadt zu befrieden. Immer und immer wieder. Mit einer erstaunlichen Geduld:

Lasst uns doch diesen Weg gehen.

Wenn einer in der ├ľffentlichkeit sich f├╝r einen B├╝rgerentscheid eingesetzt hat, dann der Oberb├╝rgermeister Bernhard. 50 Zuschauer waren Zeugen, ebenso wie die Presse. Volksnah, b├╝rgernah, gel├Ąutert.

Ganz anders eine Frau Dr. K├Ânig (CDU), die gr├Â├čte Zweifel hatte, ob der B├╝rger die komplexen Zusammenh├Ąnge verstehen k├Ânne. In den Reihen wurde geraunt: „Die h├Ąlt sich wohl f├╝r schlauer als wir und uns f├╝r doof.“ Oder ein SPD-Chef Metzeltin, der ellenlange S├Ątze schwadronierte um dann B├╝rgerbeteiligung als „positiv“ zu werten, aber zu sagen:

Schlie├člich war es der B├╝rgerwille, dass wir als verantwortliche Vertreter gew├Ąhlt worden sind.

Gr├╝nen-Stadtrat Uli Sckerl warb in nicht gerade h├Ąufiger Allianz mit dem OB f├╝r den B├╝rgerentscheid und falls kein Konsens gefunden werden k├Ânne, um eine Vertagung. Als klar war, dass das alles nichts werden w├╝rde, warf sich Bernhard erneut f├╝rs Volk ins Zeug und warb, wenigstens die Variante C3 anzunehmen. Man k├Ânne dann immerhin die B├╝rgerinitiative doch nochmals fragen, ob sie das B├╝rgerbegehren f├╝r erledigt erkl├Ąrt, die Klage zur├╝ckzieht und die Stadt, in Gottes Namen, die 2.500 Euro Kosten ├╝bernimmt.

Mehrheitliche Angst vor dem Urteilsverm├Âgen der B├╝rger

Dann wurde die Sitzung unterbrochen, die Fraktionen berieten sich. Dann kam es zur Abstimmung. Erster Antrag, weil am weitesten von einem Konsens entfernt, der von der BI. Abgelehnt. Dann C3. Abgelehnt – auch gegen den OB. Dann der „konsensuale Vorschlag“. Abgelehnt – auch gegen den OB.

Und dann die Frage, ob das B├╝rgerbegehren f├╝r unzul├Ąssig erkl├Ąrt werden soll? Angenommen, ebenfalls vom Oberb├╝rgermeister, der die Hand in den Himmel streckte, als sei er drauf aus, sich die Schulter ausrenken zu wollen.

Die Gemeinder├Ąte waren danach sichtlich angestrengt, der OB wirkte ersch├Âpft, aber zufrieden. Hat er sich nicht gegen seinen urspr├╝nglichen Willen auf die B├╝rgerbeteiligung eingelassen? Hat er nicht mit allen Mitteln und allem Einsatz bis zum Schluss geradezu f├╝r den B├╝rgerentscheid gek├Ąmpft? Er beugt sich dem Souver├Ąn, dem Gemeinderat. Der hat nun sowohl den Aufstellungsbeschluss gefasst, als auch die Unzul├Ąssigkeit des B├╝rgerbegehrens entschieden und damit die Ablehnung eines B├╝rgerentscheids best├Ątigt. Ganz nebenbei hat man auch noch 46.000 Euro Steuergelder verschwendet, die Antwaltskosten f├╝r Gutachten noch nicht gerechnet. Die verschwendete Zeit der B├╝rgerr├Ąte auch nicht.

Weinheim Plus kommentierte unser Facebook-Protokol (wir dokumentieren die Sitzungen live auf Facbook):

Eine Ohrfeige f├╝r die B├╝rgerr├Ąte!

Nach der Abstimmung massierte sich Herr Bernhard ein wenig die Schulter. Und wer ihn kennt, wunderte sich, dass kein Wort der Emp├Ârung von ihm ge├Ąu├čert wurde, obwohl er doch Befriedung und einen B├╝rgerentscheid wollte und all die Arbeit, die Aufregung und das Geld, das man noch nicht mal f├╝r Sporthallen hat „perdu“ war.

Politisches Stretching

Vielleicht war er aber einfach zu ersch├Âpft. Denn so ein Stretching kann schon anstrengend sein und ein gewisses Ziehen mit sich bringen. Und wer nur oberfl├Ąchlich hinschaut, wird anerkennen, dass er der b├╝rgernahe Bernhard ist, obwohl seine Partei, die SPD, im Begriff ist, die FDP in Sachen B├╝rgern├Ąhe auf einer Umgehungsstra├če zu umfahren. Daf├╝r gibt es den Chapeau.

Respekt gibt es keinen, weil Herr Bernhard zusammen mit der Mehrheit des Gemeinderats verantwortlich ist, dass sich die Unterzeichner des B├╝rgerbegehrens, die B├╝rgerr├Ąte, die Zuschauer und die B├╝rger, die sich das Thema interessieren, sich zu recht als verschaukelt vorkommen d├╝rfen.

Ob sich neben all der Politikverdrossenheit tats├Ąchlich in naher Zukunft nochmal jemand f├╝r so ein Theater gewinnen lassen wird, im Wissen, nur Statist zu sein und keine Rolle zu spielen, ist mehr als fraglich.

Ebenfalls fraglich ist der Ausgang der Klage. Das Ergebnis ist offen und wird das Thema weiter am Laufen halten. Die Chancen f├╝r die BI zu gewinnen stehen nicht gut. Die Chancen f├╝r die BI „Sch├╝tzt die Weinheimer Breitwiesen“ hingegen sind gl├Ąnzend – beispielsweise f├╝r neue B├╝rgerbegehren, bei denen man sicher keine „Frist“ mehr verpasst. Au├čer, man wird nochmal reingelegt.

Ob die Mehrheit des Gemeinderats die Kompetenz hat die Lektion gelernt, geschweige denn verstanden zu haben, darf ebenfalls als fraglich gelten.

 

ÔÇ×Sommer Kids ClubÔÇť und ÔÇ×Sommer Teens ClubÔÇť des Stadtjugendrings waren wieder ein Erfolg

Von roten Teufeln und wilden Fr├Âschen

Ferienbetreung in Weinheim

Weinheim, 11. August 2012. (red/pm) Die traditionelle Weinheimer Ferienfreizeit, der „Sommer Kids Club“, war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. 60 Kinder wurden von einem geschulten Team zwei Wochen lang betreut.

Information der Stadtverwaltung Weinheim:

„Die ÔÇ×Wei├čen HaieÔÇť haben sich im Miramar am wohlsten gef├╝hlt, und die ÔÇ×Wilden HummelnÔÇť auf dem Viernheimer Waldspielplatz. Lustige Namen hatten jetzt die 60 Ferienkinder des Weinheimer Stadtjugendrings den f├╝nf Gruppen gegeben, in denen sie sich zwei Wochen lang jeden Morgen schon zum Fr├╝hst├╝ck zusammenfanden. [Weiterlesen…]

Austausch mit Ramat Gan

So bleibt die Partnerschaft immer jung

Austauschsch├╝ler aus Ramat Gan in Weinheim. Foto: Stadt Weinheim.


Weinheim, 21. Juli 2012. (red/pm) Jugendliche aus Ramat Gan sind zurzeit in Weinheim. Am Donnerstag, 19. Juli 2012, fand ein Empfang auf dem Rathaus statt.

Information der Stadt Weinheim:

ÔÇ×Er ist ein wichtiges Kapitel V├Âlkerverst├Ąndigung und ein Jungbrunnen f├╝r die St├Ądtepartnerschaft: Der regelm├Ą├čige Austausch von Jugendlichen aus Weinheim und der israelischen Partnerstadt Ramat Gan.

Im Moment h├Ąlt sich wieder einmal eine Gruppe von Jugendlichen in Weinheim auf. Der Stadtjugendring organisiert wie immer den Aufenthalt, der au├čerdem eng von den beiden Weinheimer Gymnasien begleitet wird.

Am Donnerstag empfing Oberb├╝rgermeister Heiner Bernhard die israelischen G├Ąste im Gro├čen Sitzungssaal des Rathauses ebenso wie ihre Weinheimer Gastgeber sowie die betreuenden Lehrkr├Ąfte des Werner-Heisenberg-Gymnasium und der Dietrich-Bonhoeffer-Schule.

Zwei Woche lang wohnen die Jugendlichen aus Ramat Gan in Weinheimer Gastfamilien.

In seiner Begr├╝├čung erinnerte der OB an die Urspr├╝nge der Begegnungen zwischen Ramat Gan und Weinheim, die in den 80er Jahren liegen.

Seit 1986 gibt es offizielle Jugendbegegnungen zwischen den beiden St├Ądten. In diesen 26 Jahren lernten sich bei ├╝ber 40 gegenseitigen Besuchen fast 900 Jugendliche kennen. Damit geh├Ârt Weinheim bundesweit zu den engagiertesten Kommunen beim Thema deutsch-israelische V├Âlkerverst├Ąndigung, wie auch Wolfgang Metzeltin als Vorsitzender des Stadtjugendrings best├Ątigte.

Die Begegnungen waren auch die Keimzelle f├╝r die offizielle St├Ądtepartnerschaft, die seit 1999 besteht. Auch der Freundeskreis Ramat Gan unterst├╝tzt den Austausch.

Der Stadtjugendring organisiert den Aufenthalt, sucht und findet jeweils die Mischung zwischen Gedenken, historischer Aufarbeitung und Vergn├╝gen. Auch diesmal steht ein Besuch im ehemaligen Konzentrationslager Natzweiler-Struthof bei Stra├čburg mit anschlie├čendem Gespr├Ąch auf dem Programm, ebenso wie Besuche in Heidelberg, Worms oder des Europaparks in Rust.“

Weinheimer Delegation in der israelischen Partnerstadt

Geburtstagsgr├╝├če an Ramat Gan

OB Heiner Bernhard spricht in der israelischen Partnerstadt Ramat Gan anl├Ą├člich der 90-j├Ąhrigen Geburtstagsfeier. Foto: Stadt Weinheim.

Weinheim/Ramat Gan, 20. Mai 2012. (red/pm) Weinheimer Delegation beteiligte sich an den Feierlichkeiten zum 90-j├Ąhrigen Bestehen der israelischen Partnerstadt.

Information der Stadt Weinheim:

ÔÇ×Partnerschaften zwischen St├Ądten entfalten erst ihre Bedeutung, wenn sie durch Menschen lebendig werden.ÔÇť So beschrieb es Weinheims Oberb├╝rgermeister Heiner Bernhard jetzt bei seinem Besuch in der israelischen Partnerstadt Ramat Gan.

Der Weinheimer Rathauschef sprach im Rahmen eines gemeinsamen Abschiedsessens der ÔÇ×Sister Cities ConferenceÔÇť, die Ramat Gan aus Anlass seines 90. Stadtjubil├Ąums jetzt einberufen hatte.

Die israelische Stadt, die mit Weinheim seit 1999 offiziell verschwistert ist, pflegt St├Ądtepartnerschaften auf der ganzen Welt, unter anderem auch in den USA mit Phoenix/Arizona, in China mit Qingdao und Shenyang, mit Penza/Russland, seit Neuestem mit Rio de Janeiro/Brasilien ÔÇô und eben mit Weinheim.

Insgesamt waren zum 90. Geburtstag der weltbekannten Diamantenstadt 90 G├Ąste aus den Partnerst├Ądten eingeladen ÔÇô darunter auch eine Weinheimer Delegation mit OB Bernhard an der Spitze.

Zu den Teilnehmern geh├Ârten neben Vertretern der Gemeinderatsfraktionen auch Albrecht Lohrb├Ącher,
der schon in den 80er Jahren erste Verbindungen zu Ramat Gan kn├╝pfte, die schlie├člich in eine offizielle St├Ądtepartnerschaft m├╝ndeten.

Auch Stadtrat und Stadtjugendring-Vorsitzender Wolfgang Metzeltin nutzte die Reise, um mit Lily Lavy die Entwicklung des seit ├╝ber 25 Jahren erfolgreichen Jugendaustausches zu besprechen.

Lily Lavy ist in der Stadtverwaltung von Ramat Gan f├╝r Jugendbegegnungen zust├Ąndig; der n├Ąchste Besuch von Jugendlichen aus Ramat Gan findet in diesem Sommer statt.

So konnte der OB in seiner Ansprache bestens Gewissens von den Menschen reden, die eine Partnerschaft lebendig halten. Der Sch├╝leraustausch zwischen Weinheim und Ramat Gan, der nun bald in die zweite Generation ├╝bergeht, ist einer der best├Ąndigsten ├╝berhaupt.

Heiner Bernhard erinnerte im Beisein s├Ąmtlicher Delegationen, dass insbesondere die Partnerschaft zwischen einer israelischen und einer deutschen Stadt die M├Âglichkeit biete, einen intensiven Blick auf die Geschichte der beiden Nationen zu werfen und zu verstehen, ÔÇ×was das Terrorsystem der Nazis auch heute noch f├╝r das j├╝dische Volk bedeutetÔÇť.

Die Weinheimer waren gern gesehene G├Ąste bei einem gro├č und aufw├Ąndig gefeierten Stadtjubil├Ąum, aus dessen Anlass B├╝rgermeister Zvi Bar einen prominent besetzten Open-Air-Musikabend mit prominenten Musikern und Stars mitten in der Stadt organisiert hatte.

Rund 1000 B├╝rger Ramat Gans h├Ârten aus diesem Anlass eine eigens f├╝r das Stadtjubil├Ąum komponierte Stadtfanfare und ber├╝hmte Melodien aus den Heimatl├Ąndern der Partnerst├Ądte. Es war der gesellschaftliche H├Âhepunkt der ÔÇ×Sister Cities ConferenceÔÇť, dem Treffen aller Partnerst├Ądte.

Zuvor hatten die Delegationen in Exkursionen zu den Infrastruktureinrichtungen der Stadt die positive und prosperierende Entwicklung der Stadt verfolgen k├Ânnen.

Am ersten Tag standen Besuche bei Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen auf dem Programm, am dritten Tag ÔÇô nach einem Kulturprogramm in Jerusalem – wurde eine Gesundheitseinrichtung besucht, aber auch eine Designer-Hochschule und die weltber├╝hmte Diamantenb├Ârse, der gr├Â├čte Umschlagplatz f├╝r Edelsteine auf der ganzen Welt.

Ein Wert von 25 Billionen Dollar wird dort im Jahr umgesetzt ÔÇô ein Grund daf├╝r, dass Ramat Gan eine Stadt ohne finanzielle Sorgen ist.“

150 Jahre Brandschutz

Dauerausstellung in Weinheim Galerie er├Âffnet

Gro├čes Aufgebot zur Er├Âffnung der Ausstellung (v.l.n.r.): Thomas Stonjeck (Centermanager), Max Krull (Feuerwehr Eisleben), Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht, David Kunerth (Festausschuss), Hannes Hartmann (Festausschuss), Wolfgang Metzeltin (B├╝rgermeisterstellvertreter), Rolf Tilger (stellvertretender Abteilungskommandant Weinheim Abteilung Stadt) und Patrick M├╝ller (Abteilungskommandant Abteilung Stadt).

 

Weinheim, 30. April 2012. (red/jt/pm) Wolfgang Metzeltin er├Âffnete am Freitagabend im Namen der Stadt Weinheim die Dauerausstellung „150 Jahre Brandschutz“. Bis zum 12. Mai kann die Ausstellung in der Weinheim Galerie besucht werden.

Zum 150-j├Ąhrigen Bestehen hat die Feuerwehr Weinheim eine Dauerausstellung organisiert. Bis zum 12. Mai gibt es in der Mall und auf der Parkgaragenebene interessante Exponate aus 150 Jahren Brandschutz zu sehen. In der Weinheim Galerie findet man in Vitrinen und als Einzelexponate verteilt alte Spritzen, Helme, Schl├Ąuche, Atemschutzmasken und sogar einen Feuerwehr-Oldtimer aus den 50er Jahren.

Bei seiner Er├Âffnungsrede ging Gesamtkommandant und Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht auf die Geschichte des Brandschutzes in seiner Heimatstadt ein.

Schon in ├ťberlieferungen aus dem siebten Jahrhundert aus der damaligen Siedlung „Winnenheim“ wurde auf das Wasser als Garant f├╝r Leben und Sicherheit eingegangen. Ein fr├Ąnkischer Stammesf├╝rst namens Wino erkannte bereits damals die Schutzfunktion des Wassers.

Etwa 1000 Jahre sp├Ąter, im Jahr 1617, wurden wegen Brandgefahr die Strohd├Ącher in der Stadt verboten. Ein Jahr sp├Ąter bekam Weinheim seine erste Feuerl├Âschordnung, jedoch erst 1776 die erste fahrbare Feuerwehrspritze. Der Nachtw├Ąchter schlug zu dieser Zeit den Alarm. Aus 1862 datiert ein Ratsbeschluss zur Gr├╝ndung einer Freiwilligen Feuerwehr ÔÇô und das war das Geburtsdatum vor 150 Jahren.

Wolfgang Metzeltin, der Stellvertreter des Oberb├╝rgermeisters, gratulierte der Wehr im Namen der Bev├Âlkerung und danke f├╝r den „ehrenamtlichen Dienst am N├Ąchsten“.

Weinheim ist eine Stadt, in der sich die Menschen ÔÇô nachweislich ÔÇô wohl und sicher f├╝hlen. Dass dies so ist, ist auch ein Verdienst unserer Freiwilligen Feuerwehr mit all ihren Abteilungen und Einheiten.

F├╝r Metzeltin stimmt bei der Weinheimer Feuerwehr alles. Die ehrenamtliche F├╝hrung auf professionellem Niveau, die Einstellung und die Einsatzbereitschaft.

Es freue ihn, dass es die Kommune ÔÇô gerade in den letzten zwei Jahren ÔÇô geschafft habe, trotz einer nach wie vor schwierigen kommunalen Finanzlage, die Wehr f├╝r ihre schwierigen Eins├Ątze angemessen auszustatten.

Metzeltin:

Wohlgemerkt, ein neues Feuerwehrhaus oder auch ein neuer Einsatzwagen werden nicht zum Privatvergn├╝gen oder gar Spa├č der Feuerwehrleute angeschafft. Es ist das Handwerkszeug, das gebraucht wird, um Schaden von Leib und Leben der Weinheimer B├╝rger abzuwenden.

Und dieser Einsatz, so Metzeltin, ist „von unerme├člichem Wert“.

Mit welchen Ausr├╝stungsgegenst├Ąnden fr├╝her und heute der Kampf gegen das Feuer stattfand, l├Ąsst sich in der Weinheim Galerie durch die Ausstellung „live“ erleben.

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Junge G├Ąste aus Frankreich empfangen

Austauschsch├╝ler aus der Normandie zu Gast in Weinheim

Weinheim, 11. Dezember 2011. (red/pm) Zum f├╝nften Mal in diesem Jahr sind in Weinheim franz├Âsische Austauschsch├╝ler aus Neufchatel-en-Bray, einem St├Ądtchen in der Normandie, zu Gast. Die Sch├╝ler lernten w├Ąhrend ihres Aufenthalts nicht nur Weinheim, sondern auch andere deutsche St├Ądte kennen.

Information der Stadt Weinheim:

┬áÔÇ×Wir sind eine weltoffene Stadt mit einem franz├Âsischen Bistro am Marktplatz und einer St├Ądtepartnerschaft mit Cavaillon, die zu den ├Ąltesten deutsch-franz├Âsischen Verschwisterungen ├╝berhaupt z├Ąhlt.ÔÇť

So ÔÇ×frankophilÔÇť stellte jetzt Stadtrat Wolfgang Metzeltin in Vertretung von Oberb├╝rgermeister Heiner Bernhard seine Heimatstadt vor, als er eine stattliche Gruppe von jungen Franzosen aus Neufchatel-en-Bray im gro├čen Sitzungssaal des Rathauses empfing. Es war die bislang gr├Â├čte Sch├╝lergruppe, die aus dem St├Ądtchen in der Normandie an die Bergstra├če gereist war.
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Neue Generation im Mehrgenerationenhaus


Guten Tag!

Weinheim, 13. Juli 2011. (red/pm) Stadtjugendring-Sozialarbeiter Daniel Merk ├╝bernimmt die Leitung des Mehrgenerationenhauses. Die erste Phase des Bundes-F├Ârderprogrammes l├Ąuft aus, aber der Folgeantrag f├╝r das Bundesprogramm wird gerade vorbereitet. Buntes Sommerfest vereint Kulturen und Generationen.

Information der Stadt Weinheim:

„Auf dem Gel├Ąnde um das Weinheimer Mehrgenerationenhaus wimmelte es von Menschen, die unterschiedlicher nicht sein k├Ânnen. Hautfarben von blass ├╝ber s├╝dl├Ąndisch bis schwarz, Kopft├╝cher, bunte Kleider und dann wieder sommerlich kurze R├Âcke. Kaffee und Mokka, Marmorkuchen und Baklava, Bratwurst und D├Âner, Gitarrenkl├Ąnge und afrikanische Trommelst├╝cke, die ÔÇ×MoldauÔÇť von Smetana und Vorlesen auf Deutsch und auf T├╝rkisch – so wie es sich eben f├╝r ein Haus geh├Ârt, das die Vielfalt einer Stadtgesellschaft organisiert.

Vorlesetreff im Mehrgenerationenhaus.

Das Weinheimer Mehrgenerationenhaus (MGH), das einzige im Rhein-Neckar-Kreis, f├╝hrt jetzt seit vier Jahren nicht nur Generationen sondern auch Kulturen zusammen, das wurde beim Sommerfest klar, dass das MGH-Team gemeinsam mit der KiTa Kuhweid ausrichtete. In der KiTa unterm selben Dach sind auch intergenerative Projekte untergebracht, wie zum Beispiel die Vorlesepaten des LionsClubs.

Deshalb begr├╝├čte KiTa-Leiterin Antje Kerschbaum die vielen G├Ąste ebenso wie J├╝rgen Holzwarth und Wolfgang Metzeltin vom Stadtjugendring, aber auch Ulrike S├╝ss vom kommunalen Bildungsb├╝ro betonte, wie sehr das MGH zur ÔÇ×Weinheimer BildungsketteÔÇť geh├Ârt. Gabi Lohrb├Ącher-G├â┬ęrard, Referentin von Oberb├╝rgermeister Heiner Bernhard und Beauftragte f├╝r Ehrenamt, berichtete dass derzeit gerade der Antrag auf das Folgeprogramm vorbereitet wird. Denn die ersten f├╝nf Jahre des Weinheimer Mehrgenerationenhauses gehen bald zur Neige, die erste Phase des Bundes-F├Ârderprogrammes l├Ąuft aus.

Aber sie sei zuversichtlich, dass das MGH auch weiterhin Bundeszusch├╝sse erhalten werde. Sie betonte, dass die Mannschaft des MGH auch einer der wesentlichen Initiatoren der Weinheimer Ehrenamtsinitiative war und ist. Im Herbst muss der Antrag fertig sein.

Wie Stadtjugendring-Gesch├Ąftsf├╝hrer J├╝rgen Holzwarth berichtete, stellt sich das MGH f├╝r die n├Ąchste Phase des Mehrgenerationenhauses neu auf: Nach f├╝nf Jahren Leitungsfunktion und zehn Jahren Mobiler Jugendarbeit, werden die ÔÇ×MobilenÔÇť jetzt in die Weinheimer Jugendzentrale in der Uhlandschule umziehen. ÔÇ×Sie werden in der City gebrauchtÔÇť, begr├╝ndete er. Er bescheinigte, dass Elke Weitenkopf und Volker Kugel mit gro├čem pers├Ânlichen Einsatz dazu beigetragen haben, dass die erste Phase des MGH zum Erfolg wurde.

Das neuen Team zeigt: Wolfgang Metzeltin, Vors. SJR, Raffaela Sauchelli, Daniel Merk, Doris Announi und J├╝rgen Holzwarth, Gesch├Ąftsf├╝hrer SJR.

Holzwarth: ÔÇ×Sie haben auch daf├╝r gesorgt, dass man sich in dieser Ecke der Weinheimer Westside wieder wohler und sicherer f├╝hlen kann.ÔÇť Die Leitung haben sie nun ├╝bergeben an den Stadtjugendring-Sozialarbeiter Daniel Merk, der mit neuem Elan und weiterer Kinder- und Jugendarbeit daf├╝r sorgen werde, dass ÔÇ×die T├╝ren dieses Hauses noch offener sindÔÇť, so J├╝rgen Holzwarth. Dabei wird er von der jungen und quirligen Raffaella Sauchelli unterst├╝tzt, die in Weinheims Jugendarbeit in den letzten Monaten sehr erfolgreiche Projekte umgesetzt hat. Auch das Caf├â┬ę im MGH ist jetzt mit Doris Announi wieder regelm├Ą├čig besetzt, wird l├Ąnger und h├Ąufiger ge├Âffnet sein als bisher. Das Mehrgenerationenhaus freue sich auf viele Besucher. Das Sommerfest war schon mal eine gute Werbung.“

Einen sch├Ânen Tag w├╝nscht
Das weinheimblog