Samstag, 19. Oktober 2019

Der Gemeinderat beschließt Ausbau der Kindertageseinrichtungen

Wird die Betreuungsquote erreicht?

Weinheim, 18. April 2013. (red/ld) Ab dem 01. August tritt der Rechtsanspruch auf frĂŒhkindliche Förderung in Kraft. Kinder ab einem Jahr haben dann bis zur Einschulung einen gesetzlichen Anspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung. FĂŒr Weinheim wird die Zeit knapp, die von der Landesregierung vorgeschriebene Betreuungsquote von 34 Prozent zu erreichen. DafĂŒr fehlen noch 40 PlĂ€tze. Der Gemeinderat hat heute Ausbaumaßnahmen in Höhe von knapp 6,5 Millionen Euro beschlossen. [Weiterlesen…]

Das Projekt zur Förderung der Naturwissenschaften in Kindertageseinrichtungen wird fortgesetzt

Kinder sollen weiterhin forschen

Weinheim, 30. November 2012. (red/ms) Damit schon im Kindesalter der Zugang zum Forschen ermöglicht wird, wurde im Gemeinderat am 21. November beschlossen, das Projekt zur Förderung der Naturwissenschaften fortzusetzen, obwohl ab 2013 fĂŒr die Stadt Kosten entstehen.

Zwei- bis dreimal im Monat kommen Mitarbeiter der Gesellschaft fĂŒr Umweltbildung Baden-WĂŒrttemberg e.V. (GUB), welche ihren Sitz in Weinheim hat, in verschiedene Kindertageseinrichtungen der Region, um mit Kindern und begleitenden Erziehern Experimente durchzufĂŒhren.  Dabei erhalten die anwesenden Erzieher zu jedem Experiment eine Anleitung, um diese nachzuvollziehen und spĂ€ter auch selbst mit den Kindern durchfĂŒhren zu können. Außerdem werden die Erzieher regelmĂ€ĂŸig weitergebildet.

In den KindergĂ€rten „Schatzinsel“, „Wurzelkindergarten“, „St. Laurentius“, „BĂŒrgerpark“, dem Kindergarten Waid und dem „Kinderhaus Rasselbande“, welche von Anfang an am Projekt teilnehmen, ist die Grundausbildung beispielsweise bereits abgeschlossen – die Erzieher können nun selbststĂ€ndig Experimente durchfĂŒhren. Inzwischen nehmen auch die evangelische KindertagesstĂ€tte Hohensachsen und die KindertagesstĂ€tte „MĂ€usenest“ am Projekt teil. Ab 2013 starten auch noch „Pusteblume“, „Löwenzahn“ und der Kindergarten St. Maria.

Seit 2007 bezieht das Projekt Fördergelder von der Hector Stiftung, die nicht nur die fachliche Begleitung finanziert hat, sondern es den KindergĂ€rten auch ermöglicht hat, sich so genannte ForschungsrĂ€ume einzurichten. WĂ€hrend ĂŒber die Jahre einen sechsstelliger Betrag gesponsort wurde – davon allein rund 50.000 Euro fĂŒr Materialkosten – hat die Stiftung nun angekĂŒndigt, ihre Forschungsgelder 2013 auf 27.000 zu reduzieren und 2014 komplett zu streichen.

Im Gemeinderat war man sich einig, dass eine Fortsetzung des Projektes erstrebenswert ist: Da es im Bereich der Naturwissenschaften an FachkrĂ€ften mangle, sei es besonders wichtig, Kinder schon im jungen Alter an diese Themen heranzufĂŒhren. Um neue Austattung zu finanzieren, die Experementierstunden zumindest einmal im Monat fortzusetzen und die Nachbetreuung der Erzieher zu sichern, werden 2013 etwa 8.000 Euro und 2014 ca. 12000 Euro durch den stĂ€dtischen Haushalt beigesteuert.